Merz im Anzug steht vor Backsteinmauer, im Hintergrund Deutschland- und AfD-Flaggen
Mit der Brandmauer-Strategie mauert die Merz-CDU sich lediglich selbst ein / picture alliance / Wolfgang Maria Weber | R7172 (Fotomontage)

CDU-Insider berichtet - Die Union hat sich längst aufgegeben

Die CDU steckt nicht mehr in einer Krise – sie ist selbst die Krise. Die Brandmauer-Strategie von Merz & Co. schwächt nicht die AfD, sondern die Union. Interne Zweifel reichen längst bis in die engsten Machtzirkel der Partei, wie ein vertrauliches Gespräch unseres Autors mit einem CDU-Insider zeigt.

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Der Autor ist CDU-Mitglied aus Nordrhein-Westfalen und möchte anonym bleiben.

Die CDU im Mai 2026 ist kein politischer Akteur mehr; sie ist ein Sanierungsfall, der seine eigene Insolvenz verschleppt. Während die Weltpolitik und die wirtschaftliche Realität die Statik der Bundesrepublik zertrümmern, flüchtet sich die Parteiführung in Berlin in moralische Selbstbeweihräucherung. Was als „Brandmauer“ verkauft wird, ist in Wahrheit die Architektur einer kollektiven Selbstaufgabe.

Nichts illustriert die Entfremdung zwischen Führung und Basis besser als die Reaktion des Apparats auf fundamentale Kritik. Doch was ich in den letzten Tagen erlebt habe, übersteigt die üblichen Muster der administrativen Beruhigung. Im Zuge eines vertraulichen, persönlich geführten Austauschs über die aktuelle Parteilinie kam es zu einem Telefonat, das zum Offenbarungseid für das System Merz wurde.

Über eine Stunde lang sprach ich persönlich mit einem engen Mitarbeiter aus dem Umfeld eines Bundestagsabgeordneten – einer Person, die im Maschinenraum der Macht sitzt. Das Erschütternde war nicht der Widerspruch, sondern dessen Ausbleiben. In einem Gespräch, das ursprünglich zur Einordnung der Lage gedacht war, endeten wir in einem deprimierenden Konsens: Die Analyse der strategischen Sackgasse, der Höcke-Falle und der intellektuellen Erstarrung der Union wurde vom inneren Zirkel der Macht nicht bestritten, sondern bestätigt. Wenn die engsten Vertrauten der Mandatsträger dem Kritiker recht geben, ist das der finale Beweis: Die Union wird nicht von Überzeugungstätern geführt, sondern von Gefangenen ihrer eigenen Rhetorik.

Eine CDU als „Juniorpartner der Alternativlosigkeit“

Dabei müsste in der Zentrale eigentlich Alarmstimmung herrschen. Björn Höcke hat im Interview mit dem Podcaster Ben Berndt das Offensichtliche zutage gefördert: Die AfD braucht die Brandmauer dringender als die Union. Höcke hat keinen Hehl daraus gemacht, dass sein Plan zur Demontage der CDU exzellent funktioniert. Er provoziert die Ausgrenzung gezielt, weil er weiß, dass er die Führung damit in eine strategische Zwangsjacke steckt.

Jede rituelle Distanzierung aus Berlin ist ein Mosaiksteinchen in Höckes Kalkül, die Union dauerhaft in die Umarmung von SPD und Grünen zu zwingen. Das Ergebnis ist eine CDU als „Juniorpartner der Alternativlosigkeit“, die bürgerliche Werte am Fließband opfert, nur um eine Fiktion aufrechtzuerhalten. Die Brandmauer schützt nicht die Demokratie; sie schützt die AfD vor inhaltlicher Entzauberung und zementiert die politische Bedeutungslosigkeit des bürgerlichen Lagers.

Es gibt für das Dilemma aus linker Mobilisierung und drohender Parteispaltung nur eine Antwort: Zuerst Deutschland, dann die Partei. Seit der Gründung der AfD im Jahr 2013 hat die CDU bereits dreimal die Chance zur Korrektur verpasst: zuerst beim Ignorieren des bürgerlichen Protests gegen die Euro-Rettung, dann während der Migrationskrise 2015 und zuletzt bei den rein kosmetischen „Erneuerungen“ der vergangenen Jahre. Nun muss sie die Konsequenzen dieser Versäumnisse tragen.

Die Rettung liegt nicht im Schutz des Parteiapparates

Der Schutz des „Tankers“ CDU darf nicht länger als Entschuldigung für politisches Stillhalten dienen. Die wahre Ursache für die morsche Statik ist das Erbe des 16-jährigen Merkel-Reichs, in dem jede inhaltliche Kontur der Machtarithmetik geopfert wurde. Wenn heute die Sorge herrscht, dass bereits die bloße Diskussion über eine Öffnung die Partei zerreißt, so ist das lediglich das Sichtbarwerden einer längst vollzogenen inneren Entkernung.

Ein plausibler Weg aus dieser Sackgasse führt über die Erkenntnis, dass politische Hygiene nicht durch mathematische Ausgrenzung, sondern durch inhaltliche Überlegenheit und die kühle Konfrontation der Gegenseite mit der Regierungsverantwortung erreicht wird. Doch die aktuelle Führung flüchtet sich in ein gefährliches Abwarten. Die Rettung liegt nicht im Schutz des Parteiapparates, sondern in der schmerzhaften Rückkehr zur programmatischen Unterscheidbarkeit.

Es wäre ein politischer Graus, wenn Sachsen-Anhalt im September durch eine absolute Mehrheit der Gegenseite das strukturelle Problem der CDU lediglich vertagen würde. Ein solches Ergebnis wäre kein Sieg der Brandmauer, sondern die endgültige Paralyse der Union. Wählt die Partei dort erneut den „einfachen Weg“ einer absurden All-Parteien-Koalition, endet das Märchen von der Volkspartei. 

Es ist Zeit für eine Zäsur. Wenn selbst die engsten Mitarbeiter der Macht hinter verschlossenen Türen den Offenbarungseid leisten, gibt es keinen Grund mehr, dieses Schauspiel zu stützen. Der letzte Dienst ist der laute, analytisch begründete Austritt. Wer bleibt, wird zum Statisten beim lautlosen Verschwinden der Vernunft.

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Dorothee Sehrt-Irrek | Di., 12. Mai 2026 - 13:20

Auch wenn ich den Ursprung der AfD im bürgerlich-konservativen Protest gegen die Euro-Rettung sehe, die damaligen Kritiker sind doch gar nicht mehr in der AfD, ja warnen teils vor ihr?
Selbst wenn ich das Anwachsen der AfD dann im evtl. "Ausgrenzen" dieser Meinungen sehe und während der "Merkelregierungen" keine größeren Anstalten sah, diese Leute wieder zurückzuholen, selbst dann kann man vielleicht doch sehen, dass die Programmatik der AfD sich weit von der CDU/CSU und der FDP entfernt hat?
Es macht also evtl. weniger Sinn denn je, mit der AfD grundsätzlich zusammenzuarbeiten?
Auf kommunaler Ebene mag das anders aussehen.
Ich war ja begeistert von der Euro-Rettung und sah in ihr die endgültige Souveränität des Euro.
Keinesfalls sah ich den Euro alternativlos und ich hatte schon angenommen, dass die CDU/CSU, besonders in der Person von Wolfgang Schäuble dieser Rettung ihren Stempel würde aufdrücken können.
Frau Merkel fand ich nicht besonders "kompetent".
Sie wurde nicht besser?

Sie haben recht Frau Sehrt-Irrek, nur anders als Sie es meinen. Nicht die AfD hat sich von der Union/FDP entfernt, es ist umgekehrt. Die im Kommunismus sozialisierte Merkel hat die CDU und damit die CSU weit nach links bewegt, mit Seehofer hatte sie leichtes Spiel, er war immer ein verkappter SPDler! Die AfD vertritt, bis auf die nichtssagende extremere Minderheit, die es auch in den anderen Parteien gibt, daß was die Union zu Zeiten der Bonner-Republik und die SPD zu Schmidts Zeiten noch vertrat.

Ihre Aversion gegen die AfD fußt auf dem selben Fundament wie Ihre Aversion zu Menschen wie Sellner, Höcke & Co. Sie haben sich die vom linksextremen ÖRR, „Correctiv“ & Co. verbreiteten Fake-Meinung zu eigen gemacht ohne sie zu hinterfragen! Sie richten über die AfD, ohne sich wirklich mit der AfD/ihren Protagonisten befaßt zu haben!

Die „Eurorettung“ war ein fataler Fehler für den Europa noch einen extrem hohen Preis bezahlen wird, vor allem Deutschland, Schäuble hatte immer recht!

Seine Idee zur Griechenlandrettung - Ausgliederung Griechenlands aus dem Euro auf Zeit? - war genausowenig handhabbar wie Lafontaines "Sonderzone" für die ehemalige DDR oder deren Start als "Niedriglohnsektor"?
Rein theoretisch kann man sich viel überlegen, aber Geld ist eine "Verlaufsform" der Menschen, das kann man evtl. nur sehr schwer vom Ende her denken, wie in Bezug auf die meisten Umstände.
Das spricht nicht gegen Planung generell, aber für die Fähigkeit zu auch kurzfristigen Lösungen, die sich dann verstetigen können.
Auch Schäuble hat m.E. viel von der SPD gelernt, wie vlt. auch Merkel.
Die frühen AfD´ler standen aber schon mal grundsätzlich dagegen auf? Vielleicht daher Merkels "pathetische" Aussagen?
Ich konnte vieles nachvollziehen, wollte aber das Wagnis Eurorettung zumindest versuchen.
Die SPD sicherte die kleinen Sparer ab.
Die Finanzmarkttransaktionssteuer wäre m.E. eine große Hilfe.
Ich verstehe nicht, warum die Koalition sie nicht endlich angeht.
Kompetenz schlägt...?

Herr B. | Mi., 13. Mai 2026 - 10:29

Antwort auf von Dorothee Sehrt-Irrek

wäre die einzig richtige Lösung gewesen und es wäre möglich gewesen.

Fakt ist, die Südländer inkl. Frankreich sind wirtschaftlich nicht in der Lage, sich den Euro zu leisten, sie leiden massiv unter dem Euro, je schwächer ihre Wirtschaft ist, desto größer ist das Leid! Daran ändern alle Beschwichtigung der Eurobefürworter nichts, das ist ein elementarer Zusammenhang, der nicht außer Kraft zu setzen ist.

Für die wirtschaftlich starken Nordländer ist der Euro zu schwach, dafür müssen sie und hier vor allem Deutschland, mittels Transfers die Südländer über Wasser halten. Ein dauerhafter Zustand, denn mit dem Euro werden die Südländer NIE stärker! Darum hat z.B. Polen richtigerweise gegen den Euro entschieden.

Der Euro ist wirtschaftlich gesehen ganz großer Mist von dem nur sehr wenige wie die deutsche Großindustrie profitieren, der Rest, vor allem die Bürger der EU, zahlen die Zeche! Gerade linke müßten gegen diese Umverteilung von unten nach oben sein, aber die begreifen es nicht.

!
...und das ist ein bisschen das Prinzip Europas, der Ausgleich!
Es muss nicht gleich eine Transfare-Union sein, solange keine annähernden Strukturmodalitäten existieren.
Das Wunder Bundesrepublik Deutschland wurde möglich durch den Länderfinanzausgleich.
Was glauben Sie, wie früher Baden-Württemberg oder Bayern aussahen und wie stark das Ruhrgebiet war?
Die Deutschen dann doch als Vorbild für Europa?
Föderal und verbindlich...

Herr B. | Mi., 13. Mai 2026 - 10:58

Antwort auf von Dorothee Sehrt-Irrek

NEIN, das sind „wir“ NICHT! Europa ist ein auf die (finanziellen) Interessen der Mitgliedsstaaten aufgebautes Kunstprodukt das demokratisch nie legitimiert wurde und das so wie es aktuell aufgebaut ist weder funktionieren kann noch wird!

Die einzige Ausnahme: Deutschland, denn Deutschland spielt in diesem bösen Spiel die Rolle des Zahlmeisters. Die historisch sozialistischen Franzosen, deren Ziel seit über 100 Jahren, die Schwächung des verhaßten Nachbarn Deutschlands ist, geben den Ton an, von Anfang an!

Kohl wurde von den Franzosen in den Euro gezwungen, er wollte den Euro nicht, die Franzosen haben ihn vor die Wahl gestellt, Wiedervereinigung und Euro oder keine Wiedervereinigung! Haben Sie wohl vergessen, nachzulesen im Spiegel.

So bald das deutsche Geld versiegt und dank der linken Politik wird es das sehr bald, bricht die EU auseinander.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/historischer-deal-mitterrand-for…

Die europäische Linke ist einer der Haupttreiber des Kunstprodukts EU, galt und gilt es doch die verhaßten Nationalstaaten und -identitäten zur zerstören.

Das Kunstprodukt EU wird aber wegen der Unfähigkeit der Linken Wohlstand (in Deutschland) zu erhalten, kollabieren, denn der einzige Faktor, der die EU zusammenhält, ist (deutsches) Geld.

Wenn es nichts mehr (aus Deutschland) gibt, was verteilt werden kann, werden sich vor allem die diversen Nehmerländer im Süden und Osten der EU ganz schnell auf ihre Nationalstaaten besinnen! Leider ist Deutschland bis dahin dank linker Politik am Ende!

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi., 13. Mai 2026 - 14:35

Antwort auf von Herr B.

zur deutschen Identität, bei dem mir eine erstaunliche These eingefallen ist:
Eventuell waren die Deutschen Christen/Juden oder Römer/Europäer, bevor sie sich als Deutsche dachten?
Sie sollen laut Wissenschaftler sozusagen von außen, von ihren Rändern her als Deutsche angesehen worden sein?
Die Identität der Deutschen, ihr Geschichtsbewußtsein definiert sich also über die Bibel, das römische Reich, dann das Frankenreich, bis sie irgendwann mehr und mehr bei sich landen?
Das Sendungsbewußtsein könnte evtl. gegen Null streben, der Wille zur Selbstbestimmung, stärker noch als bei den Engländern ("Britons never will be slaves") Richtung Unendlichkeit?
Kann es sein, dass die Deutschen bislang massiv unterschätzt wurden?
Jedenfalls sollten sie keine Probleme als Europäer haben und warum muss Portugal(zu Herrn Veith) Litauen schützen?
Das machen die Anrainer und zur Not auch Südländer.
Skandinavier/Wikinger und Italiener/Römisches Reich sind doch Synonyme?
Deutschland/Polen/Prussen spitze:)

Der Deutsche hat meiner Erfahrung nach – ich wurde im außereuropäischen Ausland sozialisiert, daher sehe ich anders, als Menschen, die hier sozialisiert wurden – ein sehr problematisches Verhältnis zu seinem Deutschsein.

Das verdanken wir der antinationalen/antideutschen Nachkriegspropaganda der Siegermächte, Deutschland sollte nie wieder zur Gefahr werden. Das Ziel hat man nicht erreicht, der von den Grünen ausgehende Linksfaschismus wächst, wir rüsten auf, es wird wieder Krieg geben, bei Linken gibt es immer Krieg! Bezeichnend ist, daß es die sind, die am lautesten „nie wieder“ brüllen, die den Faschismus wieder bringen! Das hat Strauß vor 40 Jahren schon erkannt!

Es ist schwer heute etwas zum Nationalverständnis der Deutschen zu sagen, denn es wurde gestört. Wer weiß, wie die Lage wäre, hätte man den Deutschen wie allen anderen Völkern, den (positiven) Bezug zu ihrem Land und ihrer Kultur gelassen. Eine auf sich stolze Nation gibt sich nicht auf, aber genau das machen „wir“!

Walter Buehler | Mi., 13. Mai 2026 - 21:06

Antwort auf von Herr B.

Das Problem ist die EU, die eben NICHT Europa in seiner Vielfalt darstellt!

Die Bevölkerung Europas, wie sie etwa bis 2000 herangewachsen war, ist keineswegs - wie die Nazis glaubten - aus biologisch reinrassingen Bevölkerungsteilen zusammengesetzt.

Bei unseren Vorfahren hat es dauernd Bevölkerungsbewegungen gegeben, und die Landesgrenzen haben sich andauernd verschoben. Auch die regionale Gliederung nach den herrschenden Sprachen hat sich dauernd geändert. (Obendrein wird die Mehrheit der Europäer bald Englisch als lingua franca benutzen, wie es jetzt schon viele Länder der Welt tun.)

Europa ist mMn durch die drei christlichen Konfessionen auf der einheitlichen Grundlage der griechisch-jüdisch-römischen KULTUR konfiguriert worden, die am Ende unter vielen Schmerzen die Aufklärung und die modernen Wissenschaften hervorgebracht hat.

So war es möglich, trotz der unzähligen Kriege sich immer wieder auf ein friedliches Miteinander zu einigen.

das Problem ist nicht die EU, mit ihren selbstbewussten Nationen, die sich keinesfalls auf biologisch definierten Grundlagen begründen, sondern auf sprachlich kulturellen Traditionen.
Aber, Deutschland ist es, da als einzige EU-Land lässt dies missen lässt, und entsprechend vehält es sich, insbesondere die oberste Chefin, samt ihrer Gefolgschaft im Parlament.
Auf die Dauer wird sich dagegen Widerstand entwickeln, und die Patrioten werden zu stärkster Fraktion.

Eben. Darum genau geht es: Blind für die Realität. Informationsabweis aus Unwilligkeit. Leider sind Sie da in guter Gesellschaft. In der BRD sozialisiert hatten und haben Sie wie so viele 68er weniger Probleme mit linker Hegemonie als die, die den "real existierenden Sozialismus" aus eigener Anschauung erfahren durften. Hervorgegangen ist aus diesem Milieu die Dominanz links-grüner Macht und im Ergebnis dessen ein Deutschland in desolatem Zustand.

weigern sich mit Händen und Füßen den (zwingenden) Zusammenhang zwischen „desolatem Zustand“ und linker Hegemonie zu sehen, dazu gehört auch Frau Sehrt-Irrek!

dass auch links-grüne Ansätze der Politik eine Volkswirtschaft nach vorne bringen können?
Dazu mußten aber freie Debatten möglich sein.
Ich nehme jetzt doch an, dass ich im Osten während der DDR-Zeit eingegangen wäre wie eine Primel, sagt man so?
Vielleicht können Sie sich nicht vorstellen, dass eine Buchmesse wie in Frankfurt/M. oder in Leipzig der Reichtum unseres Alltags war.
Wer wollte, schwamm darin wie Dagobert Duck? in seinen Goldstücken.
Ich richte überhaupt nicht, das kann ich mir gar nicht leisten, ich versuche Leute wie Sie ins OFFENE zu rufen...

einfallen. Was Sie nicht wahrhaben wollen, ist das die Essenz linker Ideologien IMMER die Zerstörung des Bewährten ist. Der Linke nennt es Fortschritt, es ist aber ein massiver Rückschritt, wenn jede Generation das Rad neu erfindet! Ungebremst endet dieser „Fortschritt“ zwingend im Chaos.

Die zweite Haupteigenschaft JEDER linken Ideologie, ist ihre maximal Intoleranz! Zugelassen und akzeptiert wird nur Ideologiekonformes, alles andere wird bis zum Ende bekämpft!

Vor allem die Intoleranz führt dazu, daß linke Ideologie nie funktionieren können. Die Ideologie darf nicht in Frage gestellt werden, daher werden Fehler/Mißstände weder erkannt und korrigiert. Linke Ideologien sind IMMER mit Zwang und Unfreiheit des Individuums verbunden, denn Widerspruch tolerieren sie nicht.

Diesen Übergang von einer freien, liberalen Demokratie zu einer linken Diktatur erleben wir aktuell in Deutschland, Merkel hat ihn eingeläutet! Die AfD ist die einzige Rettung davor, auch das wollen Sie nicht sehen.

das Wunder der 1. Bundesrepublik Deutschland nicht erleben durfte.
Das hatte aber eine militärische Vorgeschichte und dann immerhin den ehrlichen Wunsch, Deutschland wieder zusammenzuführen.
Wir scheinen nach wie vor auf dem Level, dass der Osten die Entwicklung im Westen nicht nachvollziehen kann et vice versa?
Das Verständnis von Finanzen und Ökonomie könnte im Osten noch darben oder die Ängstlichkeit, wieder alles zu verlieren, noch sehr hoch sein?
Es gibt Wirtschaftsinstitute im Osten, die sich um etwaige Verständnisdefizite kümmern sollten.
Ich gebe mir als Laie! immer wieder Mühe.
Wie gesagt, erklären kann ich mir viel, aber in der AfD sehe ich von weitem mehr "Angst"(evtl. "Abschottung"?) als veritable Lösungsansätze in Richtung globale Wirtschaft.
Die CDU selbst ist evtl. viel zu zögerlich und zu wenig selbstbewußt.
Die SPD und die FDP haben es im Osten ganz schwer.
Die Linke verliert mit wachsendem Wohlstand, bleibt für viele nur die AfD?
Schade, Schade...

Markus Michaelis | Di., 12. Mai 2026 - 13:25

Es geht darum, dass das "bürgerliche Lager" selber in einer Überforderung und Sackgasse steckt - mit oder ohne AfD. Zumindest ist das mein Eindruck. Es geht nicht nur um Parteien - das hier ist größer. Es geht um Überzeugungen und Strömungen gerade im bisher staatstragenden Teil der Bevölkerung.

Jede Öffnung zur AfD würde die CDU (andere auch) sofort zerreißen - direkt, weil Parteifunktionäre aus allen Rohren feuern würden, verzögert und mächtiger, weil die Wähler und die "staatstragende Zivilbevölkerung" erschüttert wären. Zumindest ist das mein Eindruck im privaten Umfeld.

Nur ist es genauso mein Eindruck, dass die Werte und Weltsicht in diesem Umfeld immer weniger zu einer sich rasch ändernden Welt und Gesellschaft bei uns passen bzw. auf viele Fragen dort keine Antworten haben, oft die Fragen nicht verstehen.

Klar hat die AfD auch kein Antworten, aber das ist irrelevant. Relevant ist, dass die alte Mitte keine Antworten mehr hat und darüber sollte man offener reden.

@Markus Michaelis, Sie stellen die richtige Frage: Welche Überzeugungen hat das "bürgerliche Lager ? Wenn ich stellvertretend den CDU-Parteivorsitzenden nehme: keine. Seit 2011 (Atomausstieg, Aussetzung Wehrpflicht, Politik der für nicht kontrollierbar erklärten Grenzen) ist das praktizierte Unionspolitik. Und Wüst und Günther stehen weiterhin treu zu dieser Desaster-Politik.

Thomas Veit | Di., 12. Mai 2026 - 20:23

Antwort auf von Karl-Heinz Weiß

sind ja auch dem Grunde nach 'Linksgrünwoke'..., was vor der fortgeschrittenen Merkel-Ära so! in der Union de facto garnicht möglich war..., also vor dem Links-Shift der CDU.

>> Praktisch 'Muttis ureigenen Kinder'... ... 🤔😬

"Relevant ist, dass die alte Mitte keine Antworten mehr hat..." -- weil sie's in ihrer unermesslichen Hybris (*) verpasst hat bereits zu gegebener Zeit mit der AfD einen Koalitionskonsens zumindest zu versuchen... - so sind sie alle 'perfekt und sehenden Auges' in die politische Sackgasse gerast..., mit dem einzigen großen Motto welches jetzt eben immer weniger trägt: "DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT! Und der Dienstwagen gehört MIR!!" /🤣 - Sarkasmus

JETZT kracht dieses Pseudo-Konzept zunehmends zusammen... - für alle sichtbar! [mein Lieblingsspruch diesbezüglich: wie bestellt..., so geliefert!]

(*) früher 'die unermessliche Weisheit des Herrn...'

Welche Partei ist Ihrer Meinung nach „Mitte“? Grüne, Linke und große Teile der SPD sind linksextrem, die Union ist auf der Suche nach einem komfortablen Platz am grünroten Tisch. Sie steht damit, wie SPD, Linke & Grüne, eindeutig links der Mitte nur weiß sie noch nicht wie weit links sie von der Mitte sitzen will. Was ist die FDP? Ein Lückenfüller, der sich seinem Koalitionspartner anpaßt? Liberal ist die FDP definitiv nicht, konservativ auch nicht, evtl. ist das ja die „Mitte“, also weder noch. Die AfD steht klar rechts der „Mitte“, sie ist aber keineswegs extrem.

Es gibt keine „Mitte“, „Mitte“ ist ein Kampfbegriff der linksextremen Parteien der über ihre extremistischen Tendenzen hinwegtäuschen soll. Man soll glauben Grüne, Linke & SPD wären „Mitte“ und somit gemäßigt, fast schon bürgerlich! Das Volk wird hinters Licht geführt, betrogen, belogen, für dumm verkauft, DAS ist „Mitte“!

Thomas Veit | Mi., 13. Mai 2026 - 09:21

Antwort auf von Herr B.

Und wenn es im politischen Sinne 'links' und 'rechts' gibt - Sie verwenden selbst 'linksextrem' als Einordnung! 🤔 - dann gibt es objektiv auch etwas zwischen den Beiden - und das ist landläufig 'die Mitte', wenn auch zum Teil als Kampfbergriff missbraucht..., genau wie links/rechts missbraucht..., existiert sie - die politische Mitte. Sie müssen nur dem Verlauf des Hufeisens folgen...

PS: jede kann natürlich hier nach ihrer eigenen Definition und Gusto von-bis links-mitte-rechts argumentieren, wenn sie möchte - allgemein akzeptierte Einordnungen zu verwenden ist aber trotzdem nicht die dümmste Idee - mMn.

Es gab mal die heiß! geführte! Diskussion, ob es die Hunderasse 'Kampfhund' gibt - leidenschaftlich negiert von den Haltern in Frage kommender Hundchen... >> fragen sie heute! jemanden auf der Straße was ein 'Kampfhund' ist hat jener idR eine Vorstellung davon was sie meinen... >> "DEM VOLK AUF'S MAUL GESCHAUT!" nennt man das... ...

Die Rasse 'Kampfhund' gibt es natürlich NICHT!!

von der Logik her kann ich Ihnen nicht widersprechen, aber ich erkenne zwei Szenarien:

1.
Begriffsdefinition nach Lage einer Partei im politischen Spektrum:
Das ist mein Ansatz. Mitte im politischen Spektrum ist der Bereich zwischen links und rechts, weder Fisch noch Fleisch, ohne politische Richtung, ein ziemlich blöder Begriff, denn keiner erfüllt das. Nach dieser Definition erkenne ich weder bei der alten Mitte noch neuen Mitte eine Partei, auf die diese Einstufung zutrifft. Welch Partei sehen Sie in dieser Mitte?

2.
Linke Definition „Mitte“ Deutschland 2026:
„Mitte“ wird vom linken Establishment verwendet, um die wahren Absichten der Linken zu verschleiern. Extremes soll durch das Etikett „Mitte“ gemäßigt, bürgerlich wirken. Ein Täuschungsbegriff der Linken. Die als „Mitte“ bezeichneten Parteien stehen nicht in der tatsächlichen Mitte, sondern (weit) links davon. Nach dieser Definition sind SPD, Grüne, Linke „Mitte“, Union & FDP rechts der „Mitte“ und AfD weit rechts der „Mitte“.

Ingbert Jüdt | Di., 12. Mai 2026 - 13:35

Das beschreibt nicht nur den Zustand der CDU, sondern des größten Teils der Eliten dieser Republik. Und der Refrain dieser Rhetorik lautet: »Wir sind die Guten!« Dieses narzisstische Selbstbild hat sich in der Eigenwahrnehmung der westlichen Eliten so festgefressen, dass es unkorrigierbar geworden ist. Die »Bösen« sind immer die anderen: die Populisten, das dumme Wahlvolk, die alten weißen Männer, die »Desinformateure«, »Querdenker«, »Schwurbler«, Putin, Orban, Trump - bloß man selbst macht nichts falsch, jedenfalls nichts Nennenswertes, und schon gar nichts ernsthaft Böses und auch »unsere Freunde« sind selbstredend nur Gute, auch wenn sie Diktatoren sind wie Selenskyi und Extremisten wie Netanjahu, und wenn Brüssel und Berlin Grundrechte durch den Wolf drehen, nennt man es »Verteidigung der Demokratie«.

Der Exodus aus dem Legitimitätsglauben an diese Eliten hat daher das Ausmaß einer Massenflucht angenommen, auf der Suche nach einer Prager Botschaft, die sich der Flüchtigen annimmt.

Die Kritik am zu wenig nachdenklichen Weltbild teile ich, würde dabei aber weniger nur von Eliten sprechen, sondern das breiter in einem staatstragenden Bürgertum verankert sehen. Es ist nicht so, dass kleine Eliten gegen die ganz große Bevölkerung stünden. Die Gesamtbevölkerung ist eher in verschiedene Ansichten (oder gar keine) zerfallen und das Lager der "progressiven Demokraten" (oder wie immer man es nennen will) umfasst sicher auch viele Millionen.

Ich glaube auch nicht, dass einzelne Punkte dieser Weltsicht absolut falsch sind und dagegen andere Punkte absolut richtig. Man kann zu Selenskyi, Netanjahu, zu verschiedensten Migrationsarten, zum Sozialstaat, zum Grundgesetz, zu Religionen, zu allem möglichen so oder so stehen, jeweils mit guten Gründen.

Meine Kritik an der "bisherigen Mitte" wäre eher, dass man es eben so oder so sehen kann und sich für Dinge entscheiden muss. Dort wird zu oft so argumentiert, als sei alles klar. Manche Dinge gehen auch nicht zusammen.

... denn diese Eliten wurden ja von einer Mehrheit der Bevölkerung immerhin gewählt, und was ich das narzisstische Selbstbild nenne, trifft auch auf einen großen Teil dieses Bürgertums zu. »Klein« ist diese Elite in dem speziellen Sinne, dass sich eine zahlenmäßig geringe Gruppe von Menschen, die politische Entscheidungen von tatsächlicher Relevanz treffen, immer weiter von der Realität entfernt hat und zugleich in Positionen oberhalb des Nationalstaats (Brüssel, WHO, IWF etc.) immer schwerer demokratisch zu kontrollieren ist.

Für das staatstragende Bürgertum ist es eher eine dialektische Situation, weil die Erfolgsbedingungen der liberalen, demokratischen Gesellschaft im globalisierten Kapitalismus seit der Lehmann-Pleite nicht mehr gegeben sind und sich heute (grob gesagt) ein Widerspruch zwischen Kapitalismus und Demokratie entfaltet.

Dabei ist auch diesem Bürgertum die Fähigkeit zur Selbstkritik abhandengekommen. Man verteidigt mit »Haltung«, wofür einem die Argumente ausgehen.

Selensky als Diktator zu bezeichnen und Putin dabei nicht zu erwähnen, der Kriegsverursacher und -verbrecher ist, ist schon starker Tobak. Ohne Putin wäre Selensky entweder wieder- oder abgewählt worden, wohl letzteres, wie das seit 2014 regelmässig geschah. Evt sagen Sie das mal dem Kreml-Chef, der sich in einer Sackgasse sondergleichen befindet?

Ingbert Jüdt | Di., 12. Mai 2026 - 20:14

Antwort auf von Chris Gustav

... in eine Diskussion einzusteigen, weil Sie ausschließlich westliche Greuelpropaganda regurgitieren und an der hier üblich gewordenen Blindheit leiden, mit der neunzig Prozent der relevanten Tatsachen zu diesem Krieg und seiner Vorgeschichte aus der Wahrnehmung verdrängt werden.

Genau an solchen Fällen wird kenntlich, dass eben auch ein großer Teil des »staatstragenden Bürgertums« sich in ein völlig realitätsfremdes Selbst- und Weltbild verrannt und diese Eliten somit genaugenommen verdient hat.

Aber nehmen Sie doch bitte gern am selbstverschuldeten Untergang des Westens teil, Sie müssen nur den Lemming vor Ihnen am Bobbes fassen, dann finden auch Sie den Weg zur Klippe!

... ich freu´ mich jedenfalls ungemein, Sie und Ihre Klartextbeiträge seit kurzem wieder hier im Forum zu finden.
"Mehr sogi ned!" (Bayrisch für "Mehr sage ich nicht!", langjähriger Schlussatz von Schauspieler und Kabarettist Ottfried Fischer bei einem Rundfunkwerbespot. :-)

Nichts ist letztendlich schlimmer als Selbstbetrug und Schönreden.
Wenn diese lange genug betrieben werden - wie in es im Mainstream in Deutschland seit 20 Jahren der Fall ist - dann sind die Folgen katastrophal. Auch in jeder privaten Beziehung wirken sie zerstörerisch.
In entscheidenden Situationen, wo durch Handeln noch etwas bewirkt werden kann, ist Klartext angesagt!
Daher (und wahrscheinlich auch deshalb, weil es ein Kernstück meines angeborenen Charakters ist) bin ich absolut dafür, der Realität immer ins
Auge zu schauen und entsprechend deutlich zu reden und vernünftig zu handeln.

"„Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen.“ (Georg Christoph Lichtenberg)

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi., 13. Mai 2026 - 10:19

Antwort auf von Chris Gustav

Ich hatte das Gefühl, dass Selenskyj gewählt wurde, weil man hoffte, dass er weniger "russlandfeindlich" sei als Poroshenko und dann die Überraschung?
Ein ehemaliger "Komiker"? als Kriegsherr?
Ich bin da mittlerweile ganz vorsichtig geworden...

weil man einen (Schauspieler) wie ihn brauchte, eine idealerweise damals schon korrupte Witzfigur mit übermäßig stark ausgeprägtem Geltungsdrang, der Land und Leute egal sind und die sich in die (vom Westen und insbesondere den VSA) gewünschte Richtung lenken läßt ohne dabei zu viele Fragen zu stellen!

Genau das hat man bekommen.

Das sehe ich nicht so, das geht bei Dingen wie der Lieblingsfarbe oder dem Lieblingsessen, das sind subjektive Dinge, die jeder „so oder so“ für sich entscheidet.

Wenn es aber bei einem Thema auf Fakten ankommt, dann kann man nicht „so oder so stehen“.

Man kann sich, so wie es die Grünen und ihre Blase z.B. beim Klimawandel oder der E-Mobilität machen, die „Fakten“ selbst schaffen oder sie von bezahlten/nahestehenden Intuitionen schaffen lassen = „Wissenschaft“. Es bleibt dabei kontrafaktsich und somit falsch.

Eine weitere bei Linken sehr beliebte Methode ist es, z.B. bei der Migration in die Sozialsysteme, die Fakten einfach zu ignorieren, weil sie einem nicht passen und so zu einem Ergebnis zu kommen. Aber auch hier ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß es das falsche Ergebnis sein wird, siehe Bas „es wandert keiner in unsere „Sostalsysteme“ ein“!

Faktenbasierte Entscheidungen können nur auf Basis der Fakten getroffen werden, nicht „so oder so“.

man die eigene Politik als „alternativlos“ darstellt, dann KANN man gar nichts falsch machen, denn wenn es keine Alternativen gibt, hat man auch keine Wahl! Demnach muß man auch nicht reflektieren, das eigene Handeln auch nicht hinterfragen, es ist ja alternativlos!

Alle die es anders machen und damit zeigen, daß es sehr wohl Alternativen gibt, denn die gibt es IMMER, sind selbstredend die Bösen, die alles falsch machen, geht ja auch nicht anders, sonst müßte man ja von ihnen lernen.

Hans-Hasso Stamer | Di., 12. Mai 2026 - 14:17

„Jede rituelle Distanzierung aus Berlin ist ein Mosaiksteinchen in Höckes Kalkül, die Union dauerhaft in die Umarmung von SPD und Grünen zu zwingen.“

Unsinn. Solch ein Kalkül gibt es nicht, weder von Höcke, noch von anderen AfD – Politikern. Die AfD hat unzählige Male der CDU, offen oder verdeckt,Angebote zu einer informellen Zusammenarbeit ohne Regierungsbeteiligung gemacht. Höckel steht überhaupt nicht gegen diese Politik, er unterstützt sie. Die Brandmauer ist eine Erfindung der Linken, um die CDU an die Seite von SPD, Grünen und Linken zu zwingen.

Tut mir leid, wie kann ein intelligenter CDU – Politiker nur auf so einen Bulls*it verfallen? Wird hier ein Schuldiger gesucht, und dann nehmen Sie den bedrohlichsten Konkurrenten im eigenen Lager, die AfD, weil das so schön in das verbreitete Propagandaklischee passt?

Brigitte Miller | Di., 12. Mai 2026 - 14:34

"Wird hier ein Schuldiger gesucht"? Dieser Gedanke kam mir auch gleich. Die AfD ist i m m e r schuld! Neben Putin, Trump, Elon Musk und. dem Irankrieg.

Ingo Frank | Di., 12. Mai 2026 - 14:41

Mehrheit für die AfD nicht reicht, kommt es zur All- Parteienkoalitionen. Egal von wem die Koalitionen geführt werden, egal wie sie sich zusammensetzen. Nur eines steht fest, ohne AfD, das ist die oberste Priorität selbst wenn dies das Ende der einstigen Volksparteien wäre.
Vielleicht passierte das auch noch früher. Heute weiß man nicht mehr, ob der Kanzler morgen früh noch im Amt ist…..
MfG a d Erf. Rep.

Sollte es bei den kommenden Ostwahlen dieses Jahr tatsächlich zu Allparteienregierungen kommen... ..., wäre das 'unterm Strich' vermutlich aufgrund der dadurch ausgelösten Schockwelle(n) für den Bund auch nur ein weiterer Beschleuniger für den AfD-Aufstieg... - Niemand will wirklich eine Allparteienregierung..., keiner!

Sollte jedoch eine Landesregierung mit der CDU gebildet werden wäre auch das das Ende der Brandmauer... 🤔

Die Brandmauer fällt also so wie so, nur wann ist noch die Frage... ...?

Das mag ja sein, wie viele wollten denn statt der GroKo eine schwarz blaue Regierung ? Trotz aller „Umfragen“ die angeblich das Gegenteil behaupten….
Und genau so wird’s mit einer All- Parteienregierung ob sie der Wähler will oder nicht, das spielt im besten D alle Zeiten keine wirklich keine Rolle …..

aber es kann und wird sicher auch so kommen, wenn die AfD es nicht zur absoluten Mehrheit schafft.

Aber was ich mit 2x 'NIEMAND' meinte ist, dass das Ganze -eine oder zwei Allparteienregierung(en)- dann genau wie bei der nicht gewollten 'Groko' EINE NOCHEINMAL STÄRKERE GEGENBEWEGUNG letztendlich zugunsten wieder der AfD auslöst, was dann eben zur nächsten großen Wahl, was ja offensichtlich eher sein wird als 2029... 🤔, entsprechend ausfallen wird... - es gibt kein Entrinnen!!

'Niemand will eine Allparteienregierung' heißt: ALLE Beteiligten sind unzufrieden weil man de facto garnichts mehr regieren kann - Blockade!; ALLE Wähler und -innen SIND UNZUFRIEDEN; die Legislaturperioden werden immer kürze.; die ungelösten Probleme noch mehr... >>> zusammengefasst wird alles noch schlimmer..., und das beschleunigt wiederum den Verfallsprozess dieser 'simulierten Demokratie' als ZUSÄTZLICHER KATALYSATOR... - SO ist das gemeint: 'NIEMAND will eine Allparteienregierung' -- ICH AUCH NICHT!! 😉

S. Kaiser | Di., 12. Mai 2026 - 16:19

Wenn einem Status, Dienstwagen und sonstige Annehmlichkeiten wichtiger sind als die eigene politische Überzeugung, und wenn man die ursprünglichen Werte, für die die eigene Partei steht, dafür verscherbelt, weil es einem kurzfristig die Macht sichert, wird man mit dem langfristigen Abstieg leben müssen. Kein Mitleid.
Und jetzt rumzuheulen, dass jede Distanzierung „ein Mosaiksteinchen in Höckes Kalkül sei, die Union dauerhaft in die Umarmung von SPD und Grünen zu zwingen“, ist vollkommen lächerlich. Die Union ist kein Opfer der AfD, sondern ein Opfer von Merkel, während die AfD lediglich deren Nutznießerin ist.
Der Autor analysiert korrekt: „Die wahre Ursache für die morsche Statik ist das Erbe des 16-jährigen Merkel-Reichs, in dem jede inhaltliche Kontur der Machtarithmetik geopfert wurde.“
Genau. Und jetzt lebt damit, bzw. geht unter. Wohlverdient.

Bernd Windisch | Di., 12. Mai 2026 - 16:53

Wie bizarr ist das denn? Wer sich nicht traut unter Klarnamen seine politischen Überzeugungen zu vertreten lebt in eine Diktatur oder ist ein hoffnungsloser Opportunist.

Zum Inhalt: Der Elefant im Raum hat seine helle Freude: Die illegale Massenzuwanderung bringt das System an den Rand der Finanzierbarkeit. Währenddessen gehen sich in Deutschland Jung gegen Alt und Leistungsträger untereinander an die Gurgel, jeder bläst sich auf, um in den kommenden, längst unvermeidbaren Verteilungskämpfen bloß nicht den Kürzeren zu ziehen.

Wo sind jetzt all jene, die das beklatscht oder klein geredet haben? Und wo bleibt eine Mai Presse, die endlich den Mut hätte, Fakten einzuordnen, Zusammenhänge offenzulegen und Entwicklungen ehrlich zu benennen, statt sich weiter in Ausflüchten und moralischen Nebelkerzen zu verlieren?

Inzwischen zeigt sich: Das Problem steht nicht nur im Stadtbild. Es sitzt tief im politischen, gesellschaftlichen und medialen Umgang mit der Realität. Wer hätte das gedacht?

Ich würde sagen: ein ganz normales Parteimitglied mit gehobenem Status in einer etablierten Altpartei welches wo eventuell vielleicht möglicherweise noch in dieser Partei mal eine Karriere machen möchte...!?

Authentische Politiker:innen waren schon immer relativ selten..., im praktischen Politbetrieb...-- mit zunehmender Tendenz in's Exotische, nach Gerhardt Schröder... ...

"Thüringen" verzeiht der FDP und der CDU nicht, dass Kemmerich "zurückgetreten" wurde?
Frau AKK und Herr Lindner/Teuteberg? hätten vielleicht auch andere Wege gefunden, aber da stand doch die "Kanzlerin" im Raume?
Es ist völlig verständlich, dass eine SPD , Grüne und Linke keine Partei mehr an der politischen Macht sehen wollen, die sich nicht ganz entschieden, auch verbal vom 3. Reich abggrenzt.
Wer sass denn auch in KZ´s?
Wie wäre Helmut Kohl mit einer AfD umgegangen, bzw. so einer Mini-Minderheitenregierung? Hätte es die, bzw. eine AfD unter ihm überhaupt gegeben?
Frau Dr. Maike Kohl-Richter könnte vielleicht etwas dazu sagen.

christoph ernst | Di., 12. Mai 2026 - 17:40

Der böse Höcke und die AfD sind die Anzeichen einer schon länger währenden, verschärften Krise der 'Eliten'. Die haben spätestens seit 2005 als korrupte Parteienkleptokratie so stumpf wie zynisch nur noch auf Machterhalt und Pfründe geschielt. Jetzt sind sie bankrott.
Denn Land und Leute rutschten dabei komplett ins Vergessen. Stattdessen durften Demagogen von der DEI-Front den Ton angeben. Die längst wesenlose 'Mitte' waberte aus Opportunismus, Feigheit und fehlender Fantasie mitten ins grün-diverse Abriss-Schema. Dort beerdigen SPD und CDU den Rest Meinungsfreiheit und Demokratie.
Das tun sie, WEIL Land und Leute ihnen egal sind, und während sie die Aasgeier und Schakale zum Tanz bitten, bilden sie sich ein, es könne ewig so weitergehen.
Fraglich. Ihr staatlich gepimpter NGO-Komplex und medialer Gleichschrittsapparat dürften den Absturz kaum aufhalten. Aber sie versprechen ihn so schmerzreich wie blutig zu gestalten.
Alles ziemlich bitter.

Sabine Lehmann | Di., 12. Mai 2026 - 21:14

Anonymes CDU-Mitglied? Echt jetzt? Traut sich nicht mal Kritik zu üben mit offenem Visier? Wie arm ist das denn? Eben genau an dieser Feigheit geht unser Land zugrunde!

Schön, dass sie (manchmal) wieder dabei sind hier im Forum, liebe Frau Lehmann! Habe Sie und Ihre tollen Kommentare sehr vermisst. Bin aber wohl nicht die Einzige!
Ja, es ist feige, im Cicero anonym aufzutreten. Angeblich als wichtiges Mitglied, oder wie es beim „Vorstellen“ heißt! Wie Frau Sehnert schreibt, ist es ein Zeichen dafür, wie unterirdisch es in der CDU zugeht. Aber, seien wir mal ehrlich. Wie viele Politiker sind heute ehrlich, oder noch wichtiger, mutig??? Die meisten denken nur an Pöstchen, Macht, usw. Daher muss man „anonym“ seine Meinung sagen. Doch wie sieht es hier im Forum mit „freier Meinungsäußerung“ aus? Wenn man nicht auf Linie“ ist, kommt die neue mächtige KI von Cicero zum Einsatz! Was sagt uns das?? 🥺

Angelika Sehnert | Di., 12. Mai 2026 - 21:39

Anonym aus einem vertraulichen Gespräch Dinge zu publizieren, die dem aufmerksamen Beobachter längst klar sind, zeigt, wie zerrüttet die CDU innerlich ist.
Dabei macht man sich immer noch etwas vor: mag sein, dass Höcke die CDU marginalisieren will. Aber viele AfDler wären vor 20 Jahren noch unauffällige CDUler gewesen! Die SPD braucht die Brandmauer viel dringender zum Überleben.Sie will eine SPD/Grüne/ Linke Regierung. Klingbeil will Kanzler werden! Die CDU macht es ihr leicht. Sie hat seit 20 Jahren viele bürgerlich-konservative Werte aufgegeben. Sie hat ihren wirtschaftlichen Sachverstand verloren.Die Kompromissmaschine lief auf Hochtouren und hat das Selbstbild der CDU dabei geschreddert. Noch vor wenigen Monaten hat man die Protagonistin dieser Entwicklung mit Ehrungen überhäuft. Jetzt realisiert man allmählich die katastrophalen Folgen ihrer Politik. Aber sie hat immer noch lautstarke,glühende Anhänger während die Bürgerlich-Konservativen nur anonym wagen sich zu äußern.

Anonymsolangeesgeht | Mi., 13. Mai 2026 - 08:07

Das Trauerspiel des Untergangs der beiden ehemals großen Volksparteien wurde von eben diesen selbst inszeniert. Die Zuwendung der Wähler hin zur AfD ist der ultimative Aufruf an SPD und CDU endlich hinzuschauen, was das Volk will. Dieser Aufruf bleibt unerhört und führt die CDU und SPD in die Bedeutungslosigkeit. Die Brandmauerpolitik ist verstörend und zerstört demokratische Prinzipien, zuletzt geschehen in Rheinland-Pfalz, dessen abgewählt Landtag die Landesverfassung nur deswegen ändert, weil die AfD sonst berechtigt wäre einen Corona Untersuchungsauschuss einzusetzen. Es gibt so viele andere Beispiele: Ukraine, Energiepolitik, Migration, nicht zuletzt die Totalverweigerung einer ehrlichen Aufarbeitung der Coronazeit.

denn man hätte sich sicher auch dagegen wehren können und müssen, gerade in der Union genoß man aber vermutlich lieber blind die Vorteile der 16 Jahre lang währenden Macht!

Die eigentlich Schuld am Niedergang der Union, der SPD und letztendlich dem gesamten Land, trägt die unfehlbare Sozialistin und erste grüne Kanzlerin A. Merkel!

ALLES, was seit 2005 in diesem Land schiefgelaufen ist, hat seinen Ursprung bei dieser, mit dem vom Genossen Spaltmeier verliehen Bundesverdienstkreuz „Ausgezeichneten“, Frau! Es zieht sich durch wie ein roter Faden.

Urban Will | Mi., 13. Mai 2026 - 09:26

Wer der Feigling war, wäre interessant, sonst nichts. Aus NRW? Der Wüst?? Nur n Scherz.
Der würde sogar im BT die Hand für einen Kanzler Klingbeil und eine Rot-Grün-Dunkelrot-Koalition heben bevor er die Brandmauer einreißt.

Ich verstehe nicht, warum man so etwas hier veröffentlicht. Dass es in der Union rumort, pfeifen doch nicht mal mehr die Spatzen von den Dächern. Und dass sie untergeht ebenso.

Von Stetten, der mächtige Unions-Parlamentarier, war immerhin ein bisschen mutig, als er neulich die Koalition für eigentlich beendet erklärte. Und zwar öffentlich.

Aber er ist wohl nicht mutig genug, seinem Fritz zu sagen: Pass auf, es wird keine einzige Steuer erhöht und wir sparen bei den Bürgergeld-Schmarotzern und den Schein-Migranten. Und diesen geisteskranken Haushalt werden wir ablehnen.

Aber egal. Die Union hat zwei Alternativen. Untergehen oder Untergehen. Und das haben die sich redlich verdient.

Anm: das ist Variante zwei, hoffentlich jetzt Zensur-KI-tauglich.

Hans Süßenguth-Großmann | Mi., 13. Mai 2026 - 14:48

die AfD zu stellen, hätte Herr Kretschmer in Sachsen gehabt, wenn er der AfD Gespräche angeboten hätte. Er hätte einladen können. Dann hätte ein Ergebnis vorliegen können, dass entweder eine Koalition oder eine Duldung beinhaltet hätte oder es wäre klar gewesen weshalb und warum es nicht geht.
Jetzt gehen wir in Magdeburg auf eine Regierung der "Nationalen Front des demokratischen Deutschlands" a la DDR oder eine AfD Alleinregierung zu. Das politisch nicht erkannt zu haben, ist eine große "Leistung" der etablierten Parteien. Übrigens ist es auch unsere Haltung im Ukraine Krieg, die Hoffnung auf das große Wunder und der moralische Zeigefinger, das man nicht sagen darf was ist, das man ein totes Pferd reitet.

BENNO | Mi., 13. Mai 2026 - 21:19

Die Union steckt in einer Sackgasse. Wie im Artikel richtig analysiert wird, ist das „System Merz“ ein einziger „Offenbarungseid“. Die CDU hat die AfD durch die Brandmauer erst zu diesem unsozialisierten Haufen gemacht. Wer eine Partei permanent ausgrenzt, nimmt ihr jeden Grund, sich im parlamentarischen Betrieb zu mäßigen oder Verantwortung zu lernen.

​Man hat den Radikalen das Feld überlassen. Dass Björn Höcke heute den Takt vorgibt, ist auch eine Folge dieser Isolation. Die Union hat durch ihre „programmatische Entleerung“ keinen echten Gegenentwurf mehr. Anstatt die AfD inhaltlich zu stellen, versteckt man sich hinter einer Mauer, hinter der der Gegner ungestört wuchern konnte. Am Ende steht eine „Union, die sich längst aufgegeben hat“, weil sie aus Angst vor der eigenen Courage lieber linke Projekte stützt, als für bürgerliche Werte zu kämpfen. Wer den Gegner so vom Spielfeld verweist, darf sich über dessen rüpelhafte Manieren nicht wundern.