- AfD-Ruck im Saarland
22,8 Prozent für die AfD, Platz zwei hinter der SPD: Die Wahl im Regionalverband Saarbrücken zeigt, wie rasant sich die politischen Kräfteverhältnisse verschieben. Für die kommenden Landtagswahlen ist das ein unübersehbares Signal.
Das Saarland konnte am Wochenende das vorkosten, was Deutschland an Verschiebungen in Parteienlandschaft und Parlamenten bevorstehen könnte und was sich vor den nächsten Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt (6. September), Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (20. September) bereits abzeichnet: ein spürbarer Ruck und satte zweistellige Prozentergebnisse für die Rechtsaußen-Partei AfD.
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"Die Rechtsaußenpartei"? Immerhin war der Rest des Artikels recht neutral gehalten...Dass eine Partei, die zuerst die Interessen deutscher Bürger bewirbt, als "rechtsaußen" tituliert wird, ist wohl der grassierenden Linkslastigkeit deutscher Haltungsjournalisten geschuldet.
1. Die „Hüter unserer Demokratie“ werden sich noch was einfallen lassen, um die Wahl der AfD zumindest zu erschweren, siehe dazu SPD-Innenministerin in Niedersachsen, Stichwort „Zweifel an der Verfassungstreue“. Bis zur Landtagswahl ist noch Zeit und solch rechtsstaats- und demokratieverachtende Methoden wie sie in Niedersachsen gegen die AfD eingesetzt wurden, machen schnell Schule, denn sie sind absolut wasserdicht, KEINER kann seine Verfassungstreue belegen!
2. Rätselhaft ist, daß „nur“ 23% für die AfD sind, ich verstehe nicht wie verblendet/vernebelt/realitätsverweigernd man sein muß, um heute noch Union, SPD und vor allem Grüne und SED/PDS/Linke zu wählen.
3. „Aussagen der AfD wären allgemein gehalten“, mag sein, aber für die anderen Parteien gilt das mindestens genauso und die anderen haben nur wenige Themen, darunter z.B. „Kampf gegen die AfD“ & „Klimakatastrophe“, die Zukunft der Menschen geht denen am Allerwertesten vorbei, es geht nur um ihren Machterhalt!
Die SPD wirft der CDU (und AfD, der die CDU nachplappern soll) vor, alles schlecht zu reden und damit die Menschen zu verunsichern.
In meiner Wahrnehmung hat die SPD zu den Parteien gehört (die CDU auch oft), die jahrelang den Menschen gesagt haben, dass unsere Gesellschaft, mal strukturell, mal jeder Einzelne, rassistisch, sexistisch, postkolonial. diskriminierend, rechts (das wird negativ gesehen), gegen Minderheiten, gegen Grundwerte, gegen Menschenrechte und Menschenwürde, gegen das Klima und einiges andere sei.
Kann mir die SPD bitte ihren Standpunkt nochmal erläutern?
... der zu erläutern wäre.
Es gibt nur ein gewaltiges Wort-Meer aus Phrasen, ohne Zusammenhang.
Nix für ungut.
Wie alle Parteien hat die SPD natürlich auch damit zu kämpfen, dass sie viele, auch gegensätzliche Standpunkte vertreten muss. Sie muss dabei zuerst mal innerparteiliche Solidarität vermitteln, d.h. dass man zusammensteht. Solidarität und Zusammenstehen bedeuten dem Wesen nach, dass man zusammen gegen "die anderen" steht (Solidarität eben). Ja, das gibt es sicher, dadurch sind Standpunkte schwierig, weil jeder konkrete Standpunkt auch wieder Teilgruppen zerstreitet. Trotzdem gibt es natürlich auch in der SPD ein Spektrum an Standpunkten und sie vertritt damit auch immer noch Millionen Menschen, keine großen Mehrheiten mehr, aber doch wahrscheinlich zu 50% oder in der Nähe noch halbwegs anschlussfähig.
Es wäre schon sehr interessant mit der SPD zu diskutieren, welches Standpunktspektrum sie zu vielen Themen hat und was sie warum vollständig ausschließt. Bzw. was ich meine: nicht nur die Standpunkte in Schlagworten (kennen wir), sondern die tieferen Gedanken und Weltbilder dahinter.
Vielleicht ist es Ihnen ein Trost lieber Herr Michaelis, dass viele Mitbürger Ihre Wahrnehmung teilen oder wenn ich mir die Wahlergebnisse anschaue,teilten.And not amused darüber waren, was ihnen durch die Politik quer durch alle Reihen vorgehalten wurde. Denn wenn von strukturellem Rassismus und was nicht so alles "tief in unserer Gesellschaft verhaftet sein soll" die Rede war,mussten sich alle angesprochen fühlen,ob sie wollten oder nicht.Widerspruch war und ist bis dato zwecklos bzw. wird umgedeutet in "Getroffene Hunde bellen";). Im übrigen gilt nach wie vor,sollte ich es recht erinnern der Ausspruch Münteferings, der sinngemäß dem gemeinen Wähler
vorhielt,dass er es ziemlich unfair fände,dass dieser auf den Einhalt und Umsetzung der vor der Wahl gemachten Versprechen pochen würde;) Also Langzeitgedächtnis runterfahren und keine weiteren Erläuterungen verlangen. Oder Wiederholung Grundkurs: "Wie werde ich ein mustergültiger Bürger?"
"Ein bisschen Spass muss sein....."LG
das ist hier wie mit der „Politikerbeleidigung“, nennt man Weidel „Nazi-S.....pe“, dann ist das völlig in Ordnung, wird sogar gerichtlich erlaubt. Behauptet man hingegen, Faeser wäre gegen die Meinungsfreiheit, dann wird das gerichtlich verfolgt und bestraft.
Dasselbe gilt für Angriffe auf Politiker, gestern gesehen ein Interview bei ntv mit Poschardt und Bannazack von den Grünen, der hat sich bitter beschwert, daß ihn ein „Wähler der AfD“ bei einer Wahlkampfveranstaltung in ST beschimpft hat. Das AfD Politiker von linken physisch angegriffen werden, aus Gaststätten geschmissen, von Autohäusern nicht bedient werden, das linksextreme Mobs ganze AfD-Veranstaltungen verhindern etc., das interessiert keinen.
Anderes Beispiel, Gerichtsurteile bei linksmotivierten Taten fallen deutlich milder aus als bei weniger schwerwiegenden rechtsmotivierten Taten. Siehe z.B. Lina E/Hammerbande
Es wird ganz eindeutig mit zweierlei Maß gemessen.
Es geht darum, dass eine sachdienliche Politik gemacht und die zahlreichen Probleme angegangen werden. Solange die Altparteien das nicht tun, gehen sie ihrer Auflösung entgegen.
na ja, aber wenn man alles als „rechte Parole“ abwertet, was das eigene Vorgehen kritisiert respektive in Frage stellt, dann muß man nicht reflektieren, sondern kann weitermachen, wie bisher. Kiritik ist eben nur „rechte Parolen“. Ist viel einfacher, als gute Politik zu machen und die zahlreichen (selbstgemachten) Probleme anzugehen. Meinen Sie nicht auch?
Deswegen setzt man sich auch nicht inhaltlich mit der AfD auseinander, weil man es nicht kann. Man begnügt sich statt dessen mit bestellten „Erkenntnissen“ des weisungsgebundenen „Verfassungsschutzes“ und bettitelt die AfD in jedem zweiten Satz als „gesichert rechtsextrem“ etc.
Jeder der es wagt, sich auf die AfD zuzubewegen, bekommt als erstes zu hören, „aber Sie wissen schon, der Verfassungsschutz hat die AfD als gesichert rechtsextrem eingestuft“, damit ist jeder Versuch im Keim erstickt!
Mehr ist leider bei den Etablierten nicht drin!
alten BL bekommen langsam aber stetig mit, das es so mit dieser links grünen Politik in Deutschland nicht weiter gehen kann, da genau diese, die alleinige Ursache für einen noch nie da gewesenen Schwund des deutschen Wohlstandes und der inneren & äußeren Sicherheit darstellt.
Hinzu kommt scheinbar auch die Erkenntnis, das das Vertrauen in die Lösungskompetenz genau dieser „etablierten bunten Parteien der Brandmauerverfechter der demokratischen Mitte“ immer mehr schwindet.
Genau diesen Prozess konnte man ab 2015 der durch Corona noch weiter befeuert wurde, im Osten äußerst anschaulich bis heute verfolgen in dem das „Schreckgespenst“ der „niemand will Sie Partei“ als politische Notwehr u n d Notwendigkeit betrachtet wird……
Und diesen Prozess holt der Westen des Landes nach. Es scheint allerdings, in einem weitaus kürzerem Zeitfenster als der Prozess im Osten gedauert bzw. noch andauert.
MfG a d Erf. Rep.
Wer das Saarland kennt, weiß, dass die Menschen dort strukturkonservativ sind. Auch die SPD war dort immer ein wenig anders als im
übrigen Bundesgebiet- bis auf den hochintelligenten, aber an sich selbst gescheiterten Lafontaine, ein Paradiesvogel.
Wenn nun dort ebenfalls die AfD solchen Zulauf erhält, müsste eigentlich dem Letzten klar sein: die Bevölkerung will diese ganze verkorkste, um sich selbst kreisende Politik nicht mehr! Saarländer sind Pragmatiker. Pragmatiker wollen Probleme gelöst haben. Stattdessen schafft die Politik aus ihrer Bubble heraus und ideologisch motiviert immer neue Probleme,die mit der Lebenswirklichkeit der Menschen nichts zu tun haben, ja mit dieser permanent kollidieren.
Das Saarland hat einen brutalen Strukturwandel hinter sich, den die Menschen dort geduldig und einsichtig mitgetragen haben. Die Kohleförderung war einfach nicht mehr wirtschaftlich. Aber jetzt erleben sie Zumutungen, die eben nicht zwangsläufig sind,sondern Ergebnis schlechter Politik.
Ja, ja, ganz richtig, es liegt schlicht und ergreifend an der Politik die aus einer links grün schwarzen, abgehoben, volksfernen Blase auf ganz Deutschland niederrieselt.
Der immer mehr zu Tage tretender Unterschied zu dem propagierten Soll- Zustand des Landes, so wie sie die beschriebene Blase sieht, zu dem Ist- Zustand ist das, was nicht nur im Saarland das Volk immer mehr zur AfD treibt.
Sicherlich wird da auch nur mit Wasser gekocht und der politische Spielraum durch die Folgen der gigantischen Schuldenaufnahme durch deren Vorgänger wird von vorn herein verengt sein, aber der Systemwechsel muss her da es so m M nicht mehr weiter gehen kann und das nicht nur im Saarland. Der Versuch ist es allemal Wert.
Ich persönlich sehe diese Zeit, wie das Gären in der Vor- Wendezeit mit genau der gleichen Symptomen und hoffentlich am Ende mit dem gleichem guten Ergebnis einer Erneuerung, allerdings heute, auf ganz Deutschland ausgedehnt.
Mit freundlichen Grüßen a d Erfurter Republik
Es ist schön, hier auch einmal etwas über diese kleine, aber recht besondere Bundesland zu lesen. Zu der Berliner Blase gibt es wohl kaum eine größere Distanz, die nicht nur geographisch definiert ist.
Nach meiner Einschätzung ist es bemerkenswert, wie still und unauffällig Frau Rehlinger in der bundespolitischen Debatte ist. Im kleinen Saarland ist der Kontakt der Bevölkerung zu führenden Politikern immer noch sehr direkt. Jeder kennt halt jeden. Ich vermute, die SPD- Spitze, aber auch die der CDU, weiß sehr wohl, wie die Stimmung im Land ist und kennt auch die Gründe. Aber man dringt damit in Berlin nicht durch.
Wir bilden ein Bündnis und lassen dann die 10 AFD Abgeordneten außen vor. Das nennt sich dann Demokratie. Mehr muss ich nicht Wissen!
Was sich da auf regionaler Ebene im Saarland zeigt dürfte sich wie ein Flächenbrand auf den gesamten Westen der Republik ausbreiten. Diese Lügenregierung macht täglich mehr und verhilft der Opposition zu ihrem Aufwuchs. Aktuell die große Lüge über die angebliche Steuerreform treibt immer mehr Menschen in die Arme der AFD. Die braune Diffamierung hat längst ihre Schrecken verloren. Der faule rechtspopulistisch beeinflusste Wutbürger läßt sich nicht länger belügen und betrügen. Umfragen in den westlichen Bundesländern zeigen deutlich, dass wenn auch später, aber dennoch sichtbar, die AFD weiter an Zustimmung gewinnt. Ich wagen die Prophezeiung, das Merz das Ende des Jahres als Kanzler nicht überlebt, wenn er nicht zu autoritären Mitteln greift, um weiter an der Macht zu bleiben. Dann aber werden wir bürgerkriegsähnliche Zustände bekommen, wenn die nicht schon nach des SA Wahl durch die Antifa mit weiteren Terroranschlägen ihren Anfang nehmen. Ich habe ein mulmiges Gefühl.
nach hinten losgegangen, das reduziert mein Misstrauen in die Justiz ein wenig, aber warten wir mal ab, wie das BVG entscheidet..
