Masken im Nahverkehr
Bei den meisten Nachbarn längst Vergangenheit, in Deutschland kein Ende in Sicht: Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln / dpa

Neues Infektionsschutzgesetz - Perfide Panik-Kommunikation

Lauterbach und Buschmann, die beiden zuständigen Minister, legen ein gemeinsames Konzept zur Pandemiebekämpfung ab dem Herbst vor. In Kürze soll das Parlament die Regelungen beschließen. Wenn es nach den Plänen der Minister geht, wird der Bundestag das Konzept noch im September in Gesetzesform gießen. Das Konzept atmet den autoritären und ängstlichen Geist der Krise. Der Schutz der Freiheit spielt kaum eine Rolle.

Volker Boehme-Neßler

Autoreninfo

Volker Boehme-Neßler ist Professor für Öffentliches Recht, Medien- und Telekommunikationsrecht an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Von 1998 bis 2014 war er Professor für Europarecht, öffentliches Wirtschaftsrecht und Medienrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) in Berlin.

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Politik ist zu weiten Teilen Kommunikation. Deshalb haben die Akteure den Vorschlag in den letzten Monaten kommunikativ vorbereitet. Wie kann man Menschen am besten überzeugen und gewinnen? Ein wirksames Instrument sind einprägsame Bilder und Geschichten, die an Lebenserfahrungen anknüpfen. Bundeskanzler Scholz benutzt das Bild der Winterreifen. Ebenso wie die Autofahrer müsse sich auch der Staat auf einen schwierigen Coronaherbst und -winter vorbereiten. Dazu gehört nach den Vorstellungen der Regierung das jetzt vorgelegte Konzept. Das Bild ist geschickt gewählt und wirksam. Es ist aber auch irreführend und deshalb perfide. Denn es blendet einen entscheidenden Punkt völlig aus. Anders als bei der Winterreifenpflicht geht es bei den staatlichen Coronamaßnahmen um tiefe Einschnitte in die Freiheit.

Bisher ist das Konzept noch sehr vage. Einen detaillierten Text, der rechtlich verwertbare Formulierungen enthält, haben die beiden Minister der Öffentlichkeit noch nicht vorgelegt. Trotzdem lassen sich die Eckpunkte des Plans erkennen. Die Reaktionen in der Öffentlichkeit waren verheerend. Zahlreiche Verbände kritisierten völlig zu Recht einzelne Regelungen im Detail. Auch bei der Gesamteinschätzung herrscht keine Einigkeit. Manchen ist das Konzept zu vorsichtig und liberal. Andere halten es für freiheitsfeindlich und unnötig. Bisher wenig beleuchtet wird die Grundidee, die hinter diesem Konzept steckt und es prägt.

Im Zentrum des Konzepts stehen die Maske und der Corona-Test. In vielen Bereichen sollen Maskenpflichten gelten. Testpflichten sollen hinzukommen. Wenn dieses Konzept umgesetzt würde, hinge der Zugang zum öffentlichen Leben vom Maskentragen und vom Testen ab – oder, aber nur zeitlich begrenzt, vom Impfen.

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Urban Will | So, 7. August 2022 - 12:36

anderen, im Sumpf der Angst untergehen wird.
In einem eben solch guten Artikel vor einigen Tagen war richtig zu lesen: Masken nützen, wenn überhaupt, nur dann, wenn sie getragen werden w o l l e n.
Und dafür braucht es keine Regeln.
Aber eine Regierung, die Vertrauen in die Menschen hat. In D: Fehlanzeige.
In Japan trägt die Mehrheit der Menschen die Maske auch im Freien. Freiwillig, denn niemand stört es, wenn jemand keine trägt.
In den USA sieht man kaum mehr Menschen mit Maske. Niemand stört es.
In D herrscht an einigen Orten auch derzeit Maskenpflicht und man sieht sie bei den meisten sonst wo hängen, nicht aber dort, wo sie sein sollte. Wenn dann der „Kontrolleur“ (Zugbegleiter, Flugbegleiter...) kommt und böse schaut, zieht man sie kurz zurecht um sie dann gleich wieder weg zu schieben. Nutzen? Null.
Deutschland kann nicht Eigenverantwortung. Unsere – selbst nur äußerst beschränkt denkfähige – Obrigkeit vertraut der Freiheit nicht, ersetzt Vernunft durch Angst.
Unfähigkeit.

Sabine Lehmann | So, 7. August 2022 - 13:09

Das Grundgesetz interessiert doch schon lange niemanden mehr. Die politische Praxis ist längst zum Gegenentwurf unserer Verfassung geworden, nicht erst seit Corona. Die persönliche moralische Haltung bestimmt die politische Praxis der Exekutive, von Legislative brav eingestielt und von der Judikative abgesegnet. So funktioniert die neue deutsche Gewaltenteilung in einem totalitären deutschen Staat, der auf jede erdenkliche Art übergriffig u. willkürlich seinen Bürgern die Luft zum Atmen und die Kohle aus dem Portmonee nimmt. Das Geschäftsmodell der Zukunft: Wasser predigen, selbst Wein saufen und sich den Wein von den Wassertrinkenden bezahlen lassen! Eine ganz neue Klasse Politiker etabliert sich im Selbstbedienungsladen BRD.
Und Lauterbach? Der hat keine Angst, der ist einem Machtwahn anheim gefallen. Wie bizarr, sieht man an seinem Kommentar zur Gefängnisstrafe einer Ärztin für Masken-Atteste. Der neue Corona-Goebbels lässt grüßen! Nüsslein u. Sauter gehen übrigens straffrei aus!

Sabine Lobenstein | So, 7. August 2022 - 13:10

Wir stehen an einem Scheideweg zwischen Demokratie und totalitären Faschismus. Laut Bill Gates ist die Maske nichts anderes wie eine Hose. Man zieht sie eben an, wenn man das Haus verlässt. Dies scheint auch (zufällig?) politisch gewünscht zu sein. Die Gründe sind perfide. Mit Maske verlernen die Menschen Ihre Empathie und Mitmenschlichkeit, da die Mimik verdeckt und mit der Zeit verlernt wird. Menschen leben dann immer isolierter in ihrem engsten Umfeld. Das schränkt den regelmäßigen Austausch mit Anderen stark ein und damit gehen auch die sozialen Fähigkeiten inkl. Kommunikationsfähigkeit verloren. Die Identifizierung als Teil einer Gesellschaft geht verloren. Einzelne können keinen Aufstand machen und können bei Widerspruch einfach aussortiert werden. Die totale Kontrolle ist ein Leichtes. Hoffentlich ist das nur eine Verschwörungstheorie so wie der Great Reset von Schwab und die Pandemiekontrollphantasien von Gates.

Gerhard Lenz | So, 7. August 2022 - 13:37

Auch Herrn Boehme-Neßlers Einstellung zu diversen Maßnahmen ist bestens bekannt, er hat daraus nie einen Hehl gemacht. Insofern ist auch dieser Beitrag nur ein weiterer eines Maßnahmen-Kritikers, die sich zur Zeit hier digital gegenseitig die Türklinke in die Hand geben.
Nicht überraschend liegt der Schwerpunkt seiner Betrachtungen auf der empfundenen Einschränkung der persönlichen Freiheiten; den Schutz der Gesundheit scheint er dagegen als nachrangig zu betrachten. Seine Aussage zur FFP2-Maske ist verbesserungsbedürftig: Die Frage, ob nach 75 Minuten eine Pause eingelegt werden sollte, wie beim Arbeitsschutz, hing ursprünglich auch von Art und Schwere der Arbeit ab.: https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Coronavirus/…
Und überhaupt: Das Konzept sei vage, aber Herr Boehme-Neßler warnt bereits jetzt, natürlich in Unkenntnis der dann tatsächlich vorzufindenden pandemischen Situation, vor der Umsetzung.
Eine eigentümliche, voreilige Kritik.

Wenn Sie, Herr Lenz, den einzigartigen Sonderweg der Deutschen nicht sehen, dann frage ich mich, was Sie so lesen. Wirklich jeder weiß inzwischen, dass alle anderen Länder keine Corona-Maßnahmen mehr haben und das schon lange. Sie tun das im übrigen sehr erfolgreich, was man anhand der Zahlen und Entwicklung in diesen Ländern sieht. Corona ist zu einer ganz normalen Erkrankung geworden, die zum Leben dazu gehört, nur die deutsche Politik will das partout nicht anerkennen, deshalb lacht ja auch die ganze Welt über die "deutsche Krankheit" und die deutsche Maske.
In all unseren Nachbarländern wird erfolgreich gelebt wie vor Corona, nur die Bekloppten im Herzen von Europa werden von einer Dilettanten-Truppe drangsaliert, schikaniert u. sanktioniert. Im übrigen kann ja jeder selbst entscheiden, wie er mit seinem Leben und seiner Gesundheit umgeht, das nannte man früher Eigenverantwortung und Freiheit, schließlich ist Ihnen Maske tragen und sich im Keller einschließen ja nicht verboten!

Über solche Begrifflichkeiten kann man in der Tat lachen. Genau wie über Ihre Bemerkung, in anderen Ländern würde "erfolgreich" gelebt wie vor Corona. Na ja laut ist nicht immer sinnhaft..

Sie können sich übrigens - ordentlich - auf den Seiten des Auswärtigen Amtes informieren. Dort werden Sie sehen, dass es durchaus noch in anderen Ländern Einschränkungen gibt.
Ich war vor gar nicht allzu langer Zeit übrigens in Italien, also dem Land, dessen Einwohnern man/frau auch hier im Forum gerne eine gewisse Schludrigkeit vorwirft. Dort besteht übrigens noch immer eine FFP2-Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmittel, und die launigen Italiener halten sich dran - anders als bei uns, wo es genug querdenkende "Opfer" gibt, die wegen des angeblichen "Maulkorbes" zu freiheitskämpfenden Dramaqueens mutieren.
Übrigens gelten fast überall Quarantäneregeln für Infizierte, und ALLE Länder setzen nach wie vor auf Impfungen.

Soweit der deutsche Sonderweg.

Selten habe so viele falsche Infos gelesen,wie in ihrem Beitrag Herr Lenz. Quarantäneregeln sind alleine schon in folgenden Ländern teils lange abgeschafft:
Dänemark, Schweden, Norwegen, Spanien, Großbritannien, Schweiz, Österreich, Frankreich, Niederlande etc. Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Wo sind denn jetzt Ihre Länder?
Sie kommen mit der Maskenpflicht im Zug in Italien? Echt jetzt? Sie haben aber schon gemerkt, dass die deutschen Regeln weit darüber hinaus gehen? So war es in der Vergangenheit, und der Herbst-Plan wird noch weit darüber hinaus gehen. Also bleiben Sie doch bei der Wahrheit Herr Lenz und bleiben bei den Fakten. Sie können die Tatsache, dass Deutschland umgeben ist von Ländern die die Maßnahmen aufgehoben haben, im übrigen überall nachprüfen. Jede seriöse Quelle steht auch Ihnen zur Verfügung. Falls Sie das nicht glauben, besuchen Sie doch mal unsere Nachbarländer. Aber der Blick aus dem deutschen Tunnel fällt halt schwer, ist ja auch so dunkel geworden!

Mit diesem Paradigma als Grundhaltung ist alles was in Berlin und Brüssel entschieden und verkündet wird nichts anderes als eine (fast göttliche) Offenbarung.

Und jede Kritik an Massnahmen und Verlautbarungen der Bundesregierung (egal wie widersprüchlich oder sinnfrei sie auch sein mögen) ist nichts anderes als eine moderne Form der Gotteslästerung.

Sie haben ins Schwarze getroffen, Herr Bargatzky. Endlich wurde uns die neue, unfehlbare Offenbarungs-Religion geschenkt, auf die missionarische Eiferer, die sich Gott-gleich wähnen, sehnsüchtig gewartet haben. Hier bedarf es des gesunden Menschenverstandes nicht mehr. Die Mission ist „alternativlos“.

Berthold Dehn | So, 7. August 2022 - 13:48

Ich frage mich, warum muß Deutschland immer Sonderwege gehen … Corona-Maßnahmen, Atomausstieg, Umweltproblematik, Flüchtlingsaufnahme etc. … sind wir klüger als der Rest der Welt, sind wir das auserwählte Volk ? … oder sind unsere sogenannten Eliten nur bodenlos eingebildet bzw. zutiefst einfältig und dümmlich !

sind für mich der krankhafte Zwang der „gewählten Oberen“
sich von anderen, anders und vielleicht besser denkenden Menschen aus dem Volk abzuheben und sich vor allem sich über anders denkende sich moralisch zu überhöhen. Diese BLASE kann alles und weiß vor allem alles besser und jeder der nur die leisesten Zweifel, Bedenken oder gar Wiederstand leistet wird in eine „ Ecke zu austrotzen“ (bestenfalls) gestellt.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Jens Böhme | So, 7. August 2022 - 14:57

Müssen Pflegeheim- und Klinikpersonal auch Handwerkermasken tragen? Wer kann sich noch an den Sonderweg Schwedens erinnern und welch großes Palaver, dass Schweden sich nicht an den Weg der Mehrheit der europäischen Staaten hielt? Während andere Staaten belastbare Zahlen haben, ob Maske Infektionen vorbeuge oder nur Placeboeffekt, irrlichtert das deutsche Volk mit seiner Bundesregierung herum.

ines Schulte | So, 7. August 2022 - 15:31

aus gehabtem Schaden nichts gelernt". Will sich Herr Lauterbach denn diesen Schuh anziehen? Nicht einmal, wenn man, wie es in den meisten Medien berichtet wird, jetzt selbst an Corona erkrankt ist, und das trotz 4-facher Impfung. Die Krankheit verlaufe milde, heißt es. Warum braucht es dann zusätzlich noch das Mediament Paxlovid? Trotz Maske, Vorsicht und Abstand sei man infiziert. Warum also das eigene Schicksal, die eigene Erfahrung nicht mit in Überlegungen einfliessen lassen die da heissen könnte: Es kann jeden treffen, - und solange kein wirksamer, vollständig zugelassener Impfstoff vorhanden ist, Tests falsch positiv sein können, Erkrankungen symptomlos verlaufen können, Ungeimpfte gesund und munter durch die bisherige Pandemie kamen, geben wir unseren deutschen Sonderweg auf und folgen unseren Nachbarn, die entspannt agieren und trotzdem auch nicht schlechter dastehen.

Johannes Rausch | So, 7. August 2022 - 16:12

Die gleichen Politiker, die uns ständig die Idee der vereinigten Staaten von Europa um die Ohren hauen, pfeifen bei Corona auf Europa. Dieser Widerspruch fällt den Anhängern der "Angstpolitik" nicht mal auf. Denn:"Die Partei, die Partei (pardon die Zeitgeistpolitiker) hat (haben) immer Recht!" Die meisten Deutschen sind so gerne Untertanen und marschieren so gerne im Gleichschritt. Vor Jahrzehnten habe ich das Fach Geschichte studiert. Der Satz:"Man kann aus der Geschichte nur lernen, dass man aus der Geschichte nichts lernen kann" trifft zumindest in Deutschland auf die große Mehrheit der Bürger zu.

Johannes Rausch | So, 7. August 2022 - 16:24

Ich habe in der 70er Jahren in Westdeutschland studiert. Finde aber, dass das Lied:"Die Partei, die Partei..." sehr gut die Mentalität der meisten Deutschen, Ost wie West trifft.

Peter Sommerhalder | So, 7. August 2022 - 17:01

Welche Pandemie? Eine Pandemie, die im Sommer nicht da ist und im Winter nur existiert, weil man gesunde Leute testen lässt?

Eine Pandemie, bei der das Durchschnittsalter der Verstorbenen weit über 80 liegt und bei der bei den Todesfällen sowieso extrem pro Covid-19 gezählt wird?

Das ist doch keine Pandemie. Bei einer richtigen Pandemie ist das Durchschnittsalter ganz bestimmt wesentlich tiefer und man würde wenigsten im eigenen Umfeld jemand Gesunden kennen, der das Virus nicht überlebt hat...

Aber leider ist anzunehmen, dass vermutlich in Zukunft auch die Grippe als Pandemie verkauft.

Der Mensch wird halt als wie verletzlicher, er wird vor allem als wie mehr von den Medien beeinflusst...
Man muss wirklich als wie mehr aufpassen. Es wird als wie schwieriger sich nicht von den Medien beeinflussen zu lassen...

Eigentlich wäre es das Vernünftigste, die Medien ganz sein zu lassen, aber man will ja schliesslich auf dem Laufendem sein und mitbekommen was einem da so alles erzählt wird.

Gabriele Bondzio | So, 7. August 2022 - 17:42

Ich frag mich , was das soll. Und wieviel Gesetze noch für Corona "gegossen" werden sollen.

Die Impfung hat doch gar nichts verhindert, was so im allgemeinen von einer Impfung erwartet werden kann.
Und das liegt im Bereich, das Immunsystem spezifisch auf den jeweiligen Erreger (in Vorbereitung) zu stärken.

Was wir aber sehen ist das der Coronavirus und seiner Varianten, die durch Impfung aufzubauenden Abwehrstrategien einfach umgeht.
Das zeigt sich selbst bei der Anwendung antiviraler Mittel z.B. Paxlovid von Pfizner.

Summa summarum habe ich noch nirgendwo gelesen, dass irgend ein (in aller Schnelle) auf den Markt gekommenes Mittel sogenannte infektionsverstärkende Antikörper gebildet hat.

Wahrscheinlich ist eher, dass die Dauerimpfungen das Immunsystem durcheinander bringt und es schädigt.

Und ich gebe ihnen daher, Herr Boehme-Neßler vollkommen recht, dass das Konzept von Buschmann/Lauterbach verfassungsrechtlich höchst bedenklich ist.

Tomas Poth | So, 7. August 2022 - 19:21

Covid gehört zu den Coronaviren aus der Gruppe der Adenoviren und diese wiederum zu den Erkältungsviren wie, Rhinoviren, Influenzaviren.
Sh. Link den ich schon mehrfach gepostet habe.
https://www.wissenschaft.de/allgemein/das-geheimnis-der-triefenden-nase/
Wir sollten das einfach akzeptieren und zur Tagesordnung übergehen.
Wer will trägt eine Maske um sich geschützt zu fühlen und/oder läßt sich alle drei Monate impfen. Achtung!, die übermäßig hohen Nebenwirkungen nicht vergessen, sowie die damit verbundene Schwächung der vorhandenen eigenen Immunstärke.
Den Panikern, Hypochondern und Hysterikern empfehle ich sich therapeutische Hilfe zu holen, um aus dem dunklen Angstloch wieder heraus- und in die Normalität zurückzufinden.
So können wir uns gegenseitig nur Gutes tun.

Stefan Jurisch | So, 7. August 2022 - 19:23

ist doch schon lange ausgehebelt und interessiert doch schon die Hälfte der Bevölkerung nicht mehr, weil sie der Angst den Vorzug geben. Deshalb wird auch - bis auf die bisherigen Menschen - niemand gegen diese Politik demonstrieren, weil man dann direkt wieder in irgendeine Ecke, ob rechts, Coronaleugner oder Verschwörungstheoretiker, gestellt werden wird.

Zudem iist das Ganze doch Komzept. Noch nie hatte es der Staat leichter, die Bürger unter Kontrolle zu halten. Ob das verfassungsrechtlich bedenklich ist, interessiert leider die Verfassungsrichter ebenso wenig wie die Politik.

Maria Fischer | So, 7. August 2022 - 20:32

"Ob Lauterbach selbst Angst hat oder sie nur einsetzt, um seine politischen Ziele zu erreichen, ist schwer zu beurteilen."

Herr Boehme-Neßler, Ausgangspunkt ist seine Angst/Panik gepaart mit Geltungssucht als Kompensation derselbigen.
Ein Nobody wird bei Pfizer und Moderna in den den exklusiven Chefetagen empfangen. Das sind diejenigen die für "500 € zum Lunch gehen und für 5000 € Suiten in Hotels/pro Tag" reservieren können.
Lauterbach und Spahn sind ein gefundenes Fressen für solche Interessengruppen.
Ich stelle mir immer vor, was Helmut Schmidt einfallen würde, wenn er neben einen Karl Lauterbach sitzen müsste.
Die Antwort ist (glaube Ich):
NICHTS: Vollkommene Leere.

M. Bernstein | So, 7. August 2022 - 20:49

wäre wohl richtiger. Allerdings sind die Forderungen von Lauterbach konsequent. Die Wirkung der Impfung hält nämlich nur 3 Monate an, d.h. wer nicht innerhalb der letzten 3 Monate geimpft wurde ist im Prinzip ungeimpft. Was Experten allerdings auch wissen ist, dass 3 Impfungen in 9 Monaten der Gesundheit auch nicht dienlich sind. Deshalb kann man die Forderung nach der Impfung auch nicht als Gesundheitsschutz verkaufen, weil eben egal wie, es nicht funktionieren kann! Impfen hat eben doch etwas mit dem Körper des Menschen und seinem Immunsystem zu tun und sollte nicht als Hörigkeitstest gegenüber der Obrigkeit zu missbrauchen. Wenn 1 von 5000 Impfungen zu schweren Nebenwirkungen führt, dann steigt mit jeder Impfung die Gefahr von schweren Nebenwirkungen. Die Impfung gegen Omikron war schon für April angekündigt, kam aber nicht, da im Tierversuch zwar mehr Antikörper nachgewiesen werden konnten, es aber kaum eine Wirkung hinsichtlich Ansteckung und Erkrankung gab. Ist das jetzt anders?

Kai Hügle | Mo, 8. August 2022 - 07:38

Ich zitiere aus der SZ-Druckausgabe von vorgestern (S. 7): „Seit Beginn der Pandemie werden im Rahmen der European Covid Survey (ECOS) unter Leitung von Hamburger Gesundheitswissenschaftlern alle zwei Monate Menschen aus acht europäischen Ländern zu ihrer Sicht auf Corona befragt. Bei der aktuellen Erhebung fragten die Studienautoren auch die Angst vor neuen Virusmutationen ab. Ergebnis: 66% der Deutschen äußert mäßige bis große Sorge– genauso viele wie in Großbritannien. In Spanien und Portugal waren es weit mehr als 80%. Auf die Frage, wie gefährlich sie Corona für ihre eigene Gesundheit einschätzen, antworteten 34% der in Deutschland Befragten mit gefährlich oder sehr gefährlich, kaum mehr als in den Niederlanden oder Frankreich.“
Wie auch immer man also die wenigen noch vorhandenen Maßnahmen in Deutschland einschätzt,, sie sind offensichtlich nicht die Ursache eines speziell deutschen „Panikmodus“, der hier nahezu täglich beschworen wird. Warum eigentlich…?

Ist es Ihrer Vorstellung zugänglich, Herr Hügle, dass es außer den von Ihnen zitierten „Quellen“ auch noch andere ernsthafte und Ernst zu nehmende Stimmen gibt, die Ihnen zwar nicht frönen mögen, die jedoch in unser aller Interesse Anspruch darauf haben sollten, gehört zu werden? Müssen wir nicht immer bemüht sein, dem Anderen eine Stimme zu geben, um vielleicht dazulernen zu können?

Brigitte Miller | Mo, 8. August 2022 - 11:44

heute TE : In D sollen Hausärzte für die Verschreibung pro Packung Paxlovid 15 Euro erhalten. Noch im März hiess es, Paxlovid sei den schweren Fällen vorbehalten.
Nach Äusserungen von Karl Lauterbach und Marco Buschmann zur Fortsetzung der indirekten Impfpflicht stiegen die bis dahin eher dahindümpelnden Pfizer-Biontec -Aktien steil nach oben.
Wer glaubt, es gehe um Gesundheit?

Gisela Fimiani | Mo, 8. August 2022 - 13:35

„Perfide“ ist das zutreffende Wort. Zwar sind alle totalitären top-down Regime Regime immer gescheitert, doch ficht diese Tatsache unsere Neo-Feudalisten nicht an. Was national in der Vergangenheit zu Leid und Elend führte, wird nun auf der internationalen, ja globalen Ebene versucht. Und wieder schreiten die Deutschen mit ihrer eigenen Gründlichkeit und dem Anspruch eines weltrettenden Wesens, an dem alle anderen genesen sollen, voran. Die Nachkommen der GG Eltern treten in besserwisserisch- arroganter Selbstüberhebung dessen Geist mit Füßen. Ihre wohlstandsverwahrloste, geschichtsvergessene Ignoranz bestätigt Ernst Jünger: „Irgendwann werden alle Institutionen anrüchig.“ Deren Verrottung ist weit fortgeschritten und zielt auf fast alle Lebensbereiche. Auf wen können wir noch hoffen, bevor wir als menschliche Nur-Gattungswesen unserer Würde vollends entkleidet sind? Corona, Klima, Krieg dien(t)en den neuen Übermenschen als perfekte Chance ihre Ideologie sakrosankt zu stellen.

Sabine Jung | Mo, 8. August 2022 - 13:57

weil man dem Ganzen so hilflos entgegensteht. Politischer Druck erzeugt bei dem Menschen einmal mehr Gegendruck, so wird das nix Herr Lauterbach! Jeder weiss nun, wie er nach über 2 Jahren mit Corona umzugehen hat. Jeder Deutsche über 18 Jahre gilt als erwachsen und sollte wissen, dass man nicht nur kalt duschen kann, nachts das Licht auszumachen hat, den Kühlschrank nach Gebrauch schliessen sollte, die Heizung runter dreht, wenn man das Haus verlässt, die Kochstelle ausmacht, wenn man fertig ist mit Kochen und wie man sich schützt vor Krankheiten wie Corona und Affenpocken. Was soll diese Bevormundung des mündigen deutschen Volkes?????