- Erst Bischöfin, jetzt Staatssekretärin
Die neue Staatssekretärin im Bildungsministerium ist eine Grenzgängerin. Die promovierte Theologin Petra Bahr war unter anderem acht Jahre lang Regionalbischöfin in Hannover. Was bringt sie mit ins Haus von Ministerin Karin Prien?
Bei all der Aktivität sucht sie auch den Rückzug. Sie mag die Stille in der Natur oder in leeren Kirchen außerhalb der Gottesdienste. Ihr neuer Job aber liegt im lauten Berlin. Petra Bahr ist die neue beamtete Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung, Familie, Frauen und Jugend unter Hauschefin Karin Prien (CDU). Es ist eine der ungewöhnlichsten Berufungen im Kabinett von Kanzler Friedrich Merz. Denn vorher war die 59-jährige Bahr acht Jahre lang Regionalbischöfin in Hannover.
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riecht schon eine Etage höher nach einem Weiter so, wie Fr. Paus es auch nicht besser gekonnt hätte. In dieses Kabinett setze ich sowieso keine Hoffnungen. Da kann die Autorin einen noch so netten wie belanglosen Text schreiben.
... ist unter Politikern und Funktionären aller Art ein seltener Gast.
Die Zukunft wird zeigen, ob sich dieser "Geist" bei Dr. Petra Bahr, dieser theologischen "Tausendsassarin", offenbaren wird,
deren "Werdegang ... von Wechseln, von immer neuen Aufgaben." geprägt ist.
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Vielleicht flattert Frau Dr. Bahr ja auch nur von jeder Blume zur nächsten, sobald sie keine Lust mehr hat, sich länger mit den lästigen Problemen der alten Blume zu beschäftigen.
Um das fair beurteilen zu können, müsste man freilich wissen, wie und welche Probleme sie in einer Position jeweils gelöst hat. Darüber sagt der Artikel leider nichts.
Ich finde es jedenfalls gut, dass sie verheiratet ist und einen Sohn hat. Das ist in einem Familienministerium eine wichtige Voraussetzung.
Vielleicht besucht Frau Dr. Bahr eine der zahlreichen, wenig bevölkerten Kirchen in der Berliner Innenstadt. Als Ex-Bischöfin sollte sie die wenigen Christen, die es in Berlin-Mitte noch gibt, doch auch zur Kenntnis nehmen.
" 2020, mitten in der Coronapandemie, wurde sie Mitglied des Deutschen Ethikrats. Damals bezeichnete sie Impfen als moralische Pflicht, betonte aber gleichzeitig das Grundrecht der körperlichen Selbstbestimmung. Im Rückblick kritisierte sie den Ausschluss Ungeimpfter von Gottesdiensten. Menschen alleine sterben zu lassen, nannte sie den größten Fehler."
Nun ist im christlichen Glauben die Vergebung ja ein wichtiger Punkt. Allerdings manchen Menschen kann ich nicht verzeihen. Vor allen Dingen nicht, wenn ich dann auch noch das Gefühl habe, bei diesen Menschen handelt es sich nur um karrierorientierte (vornehm ausgedrückt) Menschen.
Tore weit zu öffnen ……“
Nur zwei Ansichten der Kirchenfrau die mir beim Nachlesen zur Person sofort auffielen.
Sie scheint wunderbar in die Schwarz grün rote Heilslehre, alle samt links wie ihre Chefin, zu passen. kGE & Frau Siegesmund lassen bestens von der EKD grüßen ……
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
Herr Frank: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Daher warte ich erst einmal ein weilchen auf die christlich-ethisch-kantischen Früchte. Mal sehen, ob sie mehr für Bildung, Kinder und Familie macht als nur einen weiteren Hopser auf der Karriereleiter in der CDSU, gar mit himmlischem Segen?
