Frau am SPD-Rednerpult gestikuliert im cremefarbenen Blazer vor rotem Hintergrund, Foto.
Sozialministerin Petra Köpping (SPD) / picture alliance/dpa | Sebastian Kahnert

Nach Cicero-Recherche - Vorstand des Landesfrauenrats tritt zurück, Sozialministerin mauert

Turbulenzen in Dresden: Der Vorstand des Sächsischen Landesfrauenrats tritt infolge von Cicero-Recherchen geschlossen zurück. Gleichzeitig gerät Landessozialministerin Petra Köpping (SPD) unter Druck. Wie eng sind die Seilschaften zwischen Politik und unabhängigen Gremien?

Autoreninfo

Mia Kilian hat Umweltsystem- wissenschaften und Volkswirtschaftslehre studiert. Derzeit absolviert sie ein Praktikum bei Cicero.

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Die Berichterstattung von Cicero bringt Bewegung in die Debatte um SPD-Seilschaften im politischen Dresden. Nachdem zuerst ein Vorstandsmitglied ausgeschlossen werden sollte, ist nun der Vorstand des sächsischen Landesfrauenrats geschlossen zurückgetreten. Als Begründung nannte der Verein die derzeitige „mannigfaltige herausfordernde Situation“. 

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Ingo Frank | Fr., 8. Mai 2026 - 09:21

und kein Ende …..
Selbstverständlich werden die Fördermittel die ausgereicht werden an die „parteinahen Organisationen“ ausgereicht deren Ausrichtung des Geldgebenden Politikers entspricht und diese sind vorrangig Links Grün gepolt.
War da mal nicht eine große Initiative unseres BK Merz zu Offenlegung der Geldströme der Linken NGOs ?
Eine Luftnummer, genau wie alles andere was von ihm danach kam …..selber Schuld, wenn die Mitglieder davon laufen, die Zustimmungswerte weiter sinken und mittlerweile auch im gleichen Sog die CSU in Bayern unter die 5% auf Bundesebene gerutscht sind …..Wie lange wird das noch gut gehen ? Und da hat sich die Gesundheitsreform noch nicht im Portmonee der „Alten Wähler“ die stramm CDU & SPD wählen, bemerkbar gemacht ……
Da ist doch die Dresdener rote Posse nur schäbiges Provinztheater !
MfG a d Erfurter Republik

Herr B. | Fr., 8. Mai 2026 - 09:22

Zum einen wie abgehoben die Politikerkaste in diesem Land ist, man hält sich für etwas Besseres, man wähnt sich über den Gesetzen. Man hat „vergessen“, daß man nichts anderes ist als angestellter des Volkes der dem Volk Rechenschaft schuldig ist und der dazu verpflichtet ist dem Volk zu dienen!

Weiter zeigt dieser Vorgang einmal mehr, daß das Handeln von Politikern in den seltensten Fällen zu nennenswerten Konsequenzen führt. Dieser Zusammenhang gilt um so mehr, je weiter links der betroffene Politiker steht! Man denke nur an die begründeten Plagiats- und Veruntreuungsvorwürfe gegen Baerbock, die diversen Verfassungsbrüche der Faeser, der Forderung nach Abschaffung der Pressefreiheit des Günter etc. Alles handfeste Skandale die zum sofortigen Rausschmiß hätten führen MÜSSEN! Passiert ist nichts!

Das wiederum führt zu dem in Absatz eins beschriebenen Verhalten!

Dr. Armin Schmid | Fr., 8. Mai 2026 - 09:27

Als Beutebayer habe ich mich doch glatt erstmal verlesen und den Gegenstand des Artikels als Vereinigung von Frauen mit Agrarhintergrund, kernigen Landfrauen also, eingeordnet. Beim weiteren Lesen korrigierte ich meinen Eindruck dahingehend, dass es sich um eine offizielle Institution der sächsischen Räterepublik handeln müsse.

Erst ein Blick auf landesfrauenrat-sachsen.de klärte mich darüber auf, dass es sich hier um einen e.V. handelt, also eine weitere NGO, die selbstverständlich (zumindest projektbezogen) vom Freistaat Sachsen finanziert wird.

So weit so normal.

Walter Buehler | Fr., 8. Mai 2026 - 09:47

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer erfolgreichen Recherche, Frau Kilian, die im vollen Sinne des Wortes "investigativ" war!

Viele andere Journalisten bezeichnen sich aus Werbe- und Karrieregründen als "investigativ", während sie in Wahrheit auf ihre Berufsethik pfeifen. Als Profi-"Calumniators" bearbeiten sie überwiegend die lukrativen Aufträge aus der Politik und den geheimen Diensten aller Art. Es erfordert viel Mut, sich nicht auf diesen bequemen Weg zu begeben.

Umso mehr freue ich mich über Journalisten, die ihrem Beruf Ehre machen und wirklich ihre Aufgabe in der Demokratie erfüllen.

Robert Hans Stein | Fr., 8. Mai 2026 - 10:16

Der vorliegende Fall zeigt beispielhaft, es gibt nur eine Möglichkeit, diesen Filz aus NGOs und Politik zu beseitigen: Schluss mit der staatlichen Finazierung aus Steuermitteln.
Der Rest erledigt sich von allein. Falls nicht kann man ja über weiterführende Maßnahmen bei verfassungsfeindlichen Aktivitäten entscheiden (z.B. Schlepperunwesen von NGOs).

Jens Böhme | Fr., 8. Mai 2026 - 10:46

Eine Gleichschaltung unabhängiger Organisationen findet nicht statt. Die Organisationen entscheiden freiwillig sich einen politisch gleichgeschaltenen Dachverband anzuschliessen.

soistes | Fr., 8. Mai 2026 - 11:04

Sind hier Muster bzw. Schematas der gesamten SPD erkennbar? Vörwärts nimmer, Bremsen immer? Zum Glück ist die Zusammenarbeit der SPD mit NGO´s bestimmt nur eine Ausnahme. Ironie off.

Wie war das nochmal mit dem aktuellen BFM & seiner Ehefrau die bei einer NGO in leitender Funktion tätig ist? Oh ich weiß das ist jetzt ein sehr sensibles Thema. Sarkasmus on.

Es wird bald soweit sein: 4,9 % zumindest im Osten. #heisserWahlherbst #SPD

Man kann nur hoffen, das der linke politische Außenrand komplett aus der Verantwortung genommen wird.

Keine Kohle, keine Stimme. Danach werden sich die Herausforderungen der Zeit Stück für Stück ausschleichen.

Jetzt muss dringend die kollektive Denkstörung in der Bevölkerung aufhören. An der Zeit wäre es.

Eiferbübsch: Frau Köpping erklären Sie sich zu diesem Thema umfassend & treten Sie diesmal selbst zurück. Das wird nichts mehr mit Ihnen & Ihren Mitarbeitern im Ministerium. Und macht fast alle NGO´s weltweit platt.

Glückwunsch Cicero.

Heidemarie Heim | Fr., 8. Mai 2026 - 11:19

Mission accomplished!Zumindest was Teile dieses Filzes betrifft,die Sie zusammen mit den Kollegen des Cicero scheinbar so in die Enge getrieben haben,dass nun ein "geschlossenes Bauernopfer" fällig war um den Kopf des Ganzen zu schützen.Und wie fast immer wird im direkten Umfeld der Spitze sich ebenfalls ein Bauer finden,der sich opfert,sollte man sich auf Seiten einer Opposition oder höheren Ebene
zu so was wie einem U-Ausschuss entschließen.Doch egal was kommt,top Job!Der Cicero scheint ein gutes Händchen bei der Auswahl seiner Praktikanten/innen zu haben👍🏻.
Weiter so! MfG

DocJonDoe | Fr., 8. Mai 2026 - 13:31

Meine Wahrnehmung weiter Teile dieses Staates, seiner Behörden und der politischen Führung dieses Landes, lassen mich vermuten, dass Deutschland auf dem Weg in den Nepotismus täglich ein gutes Stück weiter voranschreitet.