- Die letzte verbliebene Patrone
Nachdem das Verwaltungsgericht Köln die Einordnung der AfD als „gesichert rechtsextrem“ vorerst gekippt hat, stehen Verfassungsschutz und Politik unter Druck. Als letzte Patrone bleiben geheime Erkenntnisse – doch auch sie könnten der AfD nützen.
Es wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis sich der Verfassungsschutz vom jüngsten Beschluss des Verwaltungsgericht Köln in Sachen AfD erholt hat. Was schon seit Jahren als „erwiesen“, „unumstößlich“ und „gewiss“ galt, ist vorerst wie Eis in der Sonne geschmolzen. Dabei gab es von Anfang an Stimmen, die vor den Folgen einer möglichen Niederlage vor Gericht warnten. Man wollte aber nicht auf sie hören. Und so soll es offenbar vorerst bleiben.
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die hochgradig antidemokratischen Verfechter der "unsereDemokratie" selbt zuzuschreiben. Wenn Dummheit und Ideologie regieren, kann zum Glück nur so etwas dabei herauskommen. Die echten Verfassungs- und Demokratiefeinde sitzen definitiv nicht in einer, geradezu verbrecherich, von jeglicher politischen Einflussnahme ausgegrenzten Oppositionspartei, sondern dort, wo man eine demokratisch gewählte Partei durch Verbot auszuschalten versucht. Bessere, oder eine Politik für Deutschland zu machen, kommt diesen politischen Neandertalern nicht in den Sinn, bzw. würde so etwas ihren wirklichen Zielen diametral entgegenlaufen! Irgendwann müssen die alle entsprechende Konsequenzen tragen. Dafür wähle ich die blauen Parias.
noch zwei Parteien >> die links von der Brandmauer und die rechts davon...
Von der linken Partei weiß man was man zu erwarten hat: nicht viel Neues jedenfalls und ein Fortschreiten der alten Leiden, die da wären: staatliche Meinungslenkung, Petzportale &188, Grüner Extremismus, wirtschaftliche Stagnation - im besten Falle, und gesellschaftliche tolerieren (teils auch geförderten) linken Extremismus - nicht zu vergessen möglichst weiterhin unkontrollierte islamistische Migration ohne Mehrwert für das Land, usw. usw. usw. . ..
Da probiert man halt mal die andere rechte Seite der Brandmauer aus... - viel schlechter kann's nicht wirklich werden... ... 🤔
Im Grunde war/ist die Brandmauer gut - für die AfD. Und irgendwann fällt sie sowieso..., früher oder später. Weil sie fallen muss... ... - objektiv oder halt 'vom Ende her' gedacht. [...das hatten 'sie' so vielleicht nicht 'auf dem Plan'... ..., die Guden?]
Es gäbe ja aus der naiven Sicht eines Wahlbürgers einen Weg: Die AfD nicht mehr daran hindern, alle ihre parlamentarischen Rechte wahrzunehmen, die Verfolgung bis ins Private und Berufliche hinein und die öffentliche Markierung als "Feinde der Demokratie" zu stoppen, die Linksradikale quasi ermächtigt, zum Wohle der Allgemeinheit Gewalt auszuüben. Darüber hinaus könnte man ja versuchen, die allgemeinen Regeln der Höflichkeit wiederzubeleben, die verhindern, dass man den Fahrstuhl verlässt, wenn ein AfD-Abgeordneter einsteigt, oder dass man ihm einen miesen Tag wünscht. Ein wenig rücksichtsvoller könnte man auch bei der Wählerbeschimpfung sein, und man könnte noch einmal ein Buch über den Nationalsozialismus lesen, damit etwas klarer wird, was ein Nazi oder im Unterschied dazu ein Faschist eigentlich ist. Und ein wenig mehr Resilienz bei persönlichen Anwürfen wäre auch erstrebenswert. Ach ja, und eine bessere Politik, aber das ist wohl zuviel verlangt.
die systematische Stigmatisierung der AfD einzustellen und die "öffentliche Markierung als "Feinde der Demokratie" zu stoppen..." wäre eine unabdingbare Voraussetzung für wieder 'normale politische Zustände' in Deutschland... - und 'gute Politik' wäre auch eine gute Idee...
Für einen sachlich-zivilisierten Ton untereinander müssten sich die Ausgrenzer links der berühmten Mauer aber eigentlich auch bei der AfD und bei deren Wählern entschuldigen..., für diesen ganzen faschistoiden Schlamm den sie bewusst über sie ausgeschüttet haben, auch über die Wähler wohlgemerkt, die letzten Jahre... >> da sehe ich aber dann im Kopf die schüttelnden Köpfe aus dem Thalia-Theater in Hamburg zu Martensteins Rede vor mir - 🤔 also DAS geht garnicht, Entschuldigung oder Einsicht! No way! 😉
>> Und ganz wichtig!! - "...noch einmal ein Buch über den Nationalsozialismus lesen, damit etwas klarer wird, was ein Nazi oder im Unterschied dazu ein Faschist eigentlich ist." - unbedingt!👍👍👍
Es ist so, wie ich schon oft geschrieben habe. Sie werden weiter suchen und wenn sie nichts finden, werden sie etwas erfinden müssen.
Es ist wichtig, die eigenen Pfründe zu sichern. Es ist nicht wichtig, gute Politik für die Bürger zu machen, es ist nur wichtig, sich die Konkurrenz vom Leibe zu halten.
Nein, gute Demokraten sind sie allesamt nicht.
dass die verantwortlichen Politiker, die für die derzeitigen politischen-,
wirtschaftlichen-, gesellschaftlichen Verhältnisse Verhältnisse in diesem Land BRD Verantwortung tragen „schlechte“ Demokraten sind, sie wissen überhaupt nicht mehr, was die „alte“ Demokratie vor rd. 15 Jahren überhaupt ausgemacht hat,, die einst Deutschland so stark & attraktiv ausgemacht hat.
Sie haben die von allen getragene Demokratie abgeschafft und zur „Ihrigen“ inkl. „Ihrer Deutungshoheit“ umfunktioniert.
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
Scheinen gerade bei den Oberdemokraten der SPD gehäuft aufzutreten;). Habe die KI 3x mit Stichworten füttern müssen bis sie meinem Namensgedächtnis auf die Sprünge geholfen hat. Erinnert sich noch jemand an den langjährigen Weggefährten unseres Ampelkanzlers aus dem hohen Norden und dessen Auftritte im Bundestag Herr Johannes K.? Der, der im Bundestag nicht mit Nazis sprechen wollte? Bei dem dann im Zuge der Cum ex-Affäre die weiße Weste Schaden nahm nach erfolgreicher Hausdurchsuchung? Komisch, dass die mit den meisten Leichen im Keller sich immer in Hpermoral über die Untergeschosse anderer Leute am lautstärksten mokieren. Wobei er beileibe nicht der Einzige war, der durch diese diffamierenden Bezeichnungen unter dem Beifall aller den Anstand gegenüber AfD-Abgeordneten und deren Wählern missen ließ.
Und da fragen Sie verehrter Herr Brodkorb danach, dass man den Eindruck gewinnen
könnte, dass man der Partei Übles möchte? Ich mag Ihren Humor;)! MfG
Über den Tühringer Innenminnister und dessen Verfassungsschutz Chef Kramer beide SPD habe ich mich bereits zum Artikel des Herrn Prof. B- N v. Heute geäußert.
Das letzte vernünftige Zitat der letzten 10 Jahre habe ich von dem Innenminister der CSU gehört der meint „die AfD“ Weg zu regieren …..
Das i s t die letzte Patrone ….
Aber seien wir ehrlich, das was Dobrindt sagt, würde einen politischen Kurswechsel weg von links grün bedeuten. Da aber die Union aus ihrem selbst gewähltem Elend ihrer Brandmauer, die wiederum die Machtteilhabe von SPD & Grünen zementiert und wenn’s ganz dicke kommt, in aller größter Not noch mit den SED- Erben in eine Vierer- Koalition gegen die AfD gehen wird, was i.ü. Günther & Co. bereits ins Spiel brachten, wird aus der letzten Patrone im höchsten Fall eine Schreckschuss- Patrone mit großem Rums und keinem messbarem Erfolg ….. Es wird sich mit einem Kanzler Merz der CDU mit Stand 2026 absolut nichts ändern.
MfG a d Erfurter Republik
"... das was Dobrindt sagt, würde einen politischen Kurswechsel weg von links grün bedeuten."
Absolut! Und letztendlich zeigt es nur, in welcher (selbstgewählten!!) Zwickmühle die CDU tatsächlich steckt..., und sie wissen es selbstredend - auch Dobrindt, und ich denke mal fast alle CDU-ler im BT..., aber WER!? traut sich den ersten Schritt zu machen...!?
>> Freiwillige:innen vor, an die demokr. Front...!!
>> 🥚🥚🥚🥚 !!! - nicht Eierkuchen ??? 🤣 Grüße...
hatte der BK im Januar letzten Jahres im BT selbst gemacht. Allerdings ist er vor den Truppen der Verfechter "unsere Demokratie" eingeknickt und würde bei der Wahl um BK nochmals daran erinnert wer das sagen im Bundestag hat!!! Zugegeben, wäre Merz seinen Ankündigungen im Wahlkampf den Anfragen zur Finanzierung der Regierungsorganisationen treu geblieben, er hätte wohl keine Amtszeit überstanden. Der Streit daraus wäre der Gewinn, das reinigende Gewitter gewesen. Alle Extremisten hätten einige ihre Argumente verloren...
das Land und nicht primär um seine Macht/Posten gegangen wäre... ... - hätte er auch die Koalitiosverhandlungen mit den Roten 7n die Länge zieeeehen können - Gründe hätte es auf der Basis seiner Ankündigungen aus dem Wahlkampf genug gegeben, Punkte zu denen die Roten nie zugestimmt hätten... ..., um dann ab einem gewissen Punkt 'der allgemeinen Frustration im Lande' (das hätte er natürlich mit Verweis auf den roten 'Übeltäter:innen' aushalten müssen...🤔) laaaangsam und tröpfchenweise Kontakt mit der AfD zwecks einer blau geduldeten Minderheitsregierung aufzunehmen... ... - als NOTWEHR sozusagen... ...
Dafür hätte es aber 🥚🥚🥚🥚🥚-hoch-drei bedurft, und eines intern abgestimmten Planes..., und den möglichen Verzicht auf die Kanzlerschaft, wenn die AfD nicht mitspielt, bei konkret seiner Person z.B.?
DAS WAR/WÄR NATÜRLICH ALLES VIEL-ZU-VIEL! UNWÄGSAMKEIT - bezogen auf sein konkretes Machtinteresse JETZT!!
ABER: die leidige Brandmauer wäre heute Geschichte!
Es kommt sowieso so...
seit ihrem Bestehen (!) ist die Tatsache, daß er
absolut n i c h t s Positives hervorgebracht, sondern ausschließlich schlimme Auswirkungen gehabt hat.
1. Der leicht beeinflußbare Teil der Bevölkerung wurde in einen einseitigen "Kampf gegen Rechts" getrieben, was zur Spaltung der Gesellschaft führte,
2. die notwendigen, vernünftigen Maßnahmen gegen illegale Migration, "grüne" Energiepolitik usw. unterblieben, weil sie von der AfD gefordert wurden,
3. die parlamentarische Arbeit reduzierte sich auf "Wir (Altparteien) gegen die AfD", wodurch eine wirkliche Opposition quasi ausgeschaltet war,
4. die AfD radikalisierte sich bzw. verlor viele
sehr gute und anständige Leute, die sie weiterhin dringend brauchte.
Das Ergebnis sind chaotische Zustände im Land, deren Beseitigung an der gegenseitigen Blockade der Altparteien scheitert.
Faktisch wird dadurch an keiner einzigen der unzähligen Baustellen in Deutschland effektiv gearbeitet. Bis auf kleine Alibi-Maßnahmen geschieht n i c h t s.
"daß er absolut n i c h t s Positives hervorgebracht hat" - der Umgang mit der AfD stimmt so nicht, er hat die AfD deutlich gestärkt..., mehr als noch vor 5 bis 10 Jahren jeh jemand gedacht hätte - dank Linksgrünwoke's 'Kampf gegen Rechts!" - zweifellos.
Nach der BTW 2021 war ich fest überzeugt: "DAS ist jetzt der absolute Höhepunkt für die AfD == 10,4% - mehr schaffen die nie!" - meine Meinung damals... ... ☝🤔
Aber: sag niemals nie...!! 😉
mit ihr so stark geworden, wie sie inzwischen dasteht.
Das ist ein positives Faktum - rein vom Partei-Interesse her gedacht.
Da haben Sie völlig recht.
Aber welch hohen Preis hat Deutschland dafür gezahlt?!
Was ist alles an dringend notwendigen Reformen unterblieben, bloß weil es die
AfD forderte?
Und welche Verrohung im allgemeinen Umgang miteinander ist dadurch entstanden?
Die AfD mag heute so viel Zuspruch haben wie nie zuvor - ich kann mich - obwohl ich diese Partei begeistert mit gegründet habe (!)- nicht wirklich über ihre heutigen Prozente freuen; denn der Preis dafür ist viel zu hoch gewesen.
Wenn ich nur an all die untadeligen, intelligenten, berufserfahrenen und engagierten Menschen denke, welche in den ersten Jahren eine Rolle in der Partei spielten (aus a l l e n Schichten der Bevölkerung), die sich längst entnervt, angewidert und enttäuscht aus der Politik zurückgezogen haben, dann muß ich traurig konstatieren: Diese Entwicklung habe ich niemals so gewollt!
Aber gab es eine Alternative dazu, ich meine zu diesem! 'Verlauf der Dinge', wenn von den etablierten Parteien JEDE! NEUGRÜNDUNG bzw. jede neue irgendwo (teil-) liberale politische Kraft sofort! massivst stigmatisiert und 'unter Nazi-, Rassismus-, Neokolonialismus- oder NSDAP-Verdacht' gestellt wird? >> Man/Etablierte-Alle will sich ja garnicht mehr annähernd inhaltlich auseinandersetzen..., das gilt ja auch schon so für die Anfangs-AfD als Euro-Kritik Partei, und sehr schön auch zuletzt am BSW zu sehen, unabhängig von deren Inhalten jetzt mal beiseite...!?
>> MACHTERHALT SCHLÄGT POLITIK!! Ganz einfach...
MAN/FRAU 'ARGUMENTIERT' auf etablierter Seite spätestens seit 2015 nur noch AUSSCHLIEßLICH IDEOLOGISCH - sachlich ist out, weil passt nicht...!
Was soll da anderes herauskommen...?
Ich selbst habe auch schon seit Herbst 2018 mehrfach! überlegt in die AfD einzutreten..., es aber dann 'erstenmal auf unbestimmt verschoben'..., vor allem der dominierenden Personen wegen..., bis heute.
Aber gäbe des die AFD nicht, hätte die Limke noch unverschämter die zerstörerischen Projekte der Migration in die Sozialsysteme, der Energieverknappung und Verteuerung und der wirtschaftlichen und finanziellen Schädigung betrieben. Sie konnten wenigstens das eine oder andere Stopschild setzen.
...
Die Einstellung von Minister Maier begrüße ich. Das ist Politik. In der Politik muss ich nicht Gerichte fragen, ob ich anderen Teilen der Gesellschaft oder Parteien vertraue oder misstraue. Das ist quasi per Definition von Politik immer auch, oft wesentlich, eine Bauch- und Einstellungssache. Ich kann also Gruppen persönlich als rechtsextrem, rassistisch, demokratiefeindlich ansehen, egal, was Gerichte sagen. Nur kann ich genauso Gruppen als volksfern, islamistisch, undeutsch, sonstwas ansehen.
Wenn es geheime Infos braucht, um die AfD zu überführen, ist das schon ein gewisses Problem. Wie der Artikel sagt, soll es doch eigentlich für jeden Bürger vollkommen klar und ohne Zweifel sein, dass das so ist.
Hier liegt auch für mich das größere Problem, und das ist nicht, wie die AfD nun wirklich ist. Wenn die Beurteilung der AfD nicht so glasklar ist, wie behauptet: was ist dann die klare Grundlage der weltoffenen, vielfältigen Gesellschaft? Was ist da Wunsch, was Wirklichkeit?
Was ist für Sie eine „Weltoffene & Vielfältige“ Gesellschaft ? Die, von der Milch und Honig „umsonst“ vom Himmel für alle fließen ? Wenn Minderheiten Mehrheiten ihr Nischendasein aufoktruiren wollen z. b. Im punkto Familienbild, sexueller Orientierung oder gar politischer nicht linker Ansichten ?
Zum anderen, lesen Sie mal über die Person des Herrn Kramer nach ….. seine Ausbildung seinen politischen Werdegang, seine Amtsführung seine möglichen Verfehlungen und wer ihn berufen hat.,,,,, und warum…..
Mit besten Gruß a d Erfurter Republik
Die Frage der Weltoffenheit und Vielfalt ist letztlich nur eine ästhetische. Beides sind ästhetische Kriterien und werden für eine Demokratie nicht benötigt. Sie sind keineswegs eine Grundbedingung, wie uns die Vertreter Unsererdemokratie weismachen wollen. Das Grundgesetz ist auch kein Pflichtenheft für die Bürger, sondern eine Klarstellung der Grenzen staatlichen Handelns zum Schutz der Bürger vor der Diktatur der parlamentarischen Mehrheit und der Verwaltung. Vielleicht können die Unseredemokraten sich einmal erinnern, auf welcher Erfahrung einer Diktatur diese Grenzziehung beruht, und dass sie eben gerade die Verpflichtung der Bürger durch den Staat zu einer bestimmten politischen Haltung und den Ausschluss von Bürgern aus dem politischen Einfluss unbedingt verhindern will. Das zu respektieren wäre demokratischer Geist, nicht die romantische Überhöhung von Weltoffenheit, Toleranz, Buntheit und Diversität zum neuen Grundgesetz.
Warum ist mir das nicht so! eingefallen... ... /😉😉
[...wo ich doch nichts anderes denke... 😉🤣]
Ja, ursprünglich waren Grundrechte eher Abwehrrechte gegen einen übergriffigen Staat. Bei all den Rangeleien um die Grundrechte geht ein wenig unter, dass das GG zuerst unsere Institutionen und demokratische Vorgänge festlegt. Besonders das BVerfG hat es aber meines Wissens vorangetrieben, dass Grundrechte auch als eine Bringschuld des Staates zu sehen sind: dem Bürger stehen gewisse Dinge zu, die der Staat aktiv bereitstellen muss. Dies wurde dann, meines Wissens, noch dahin erweitert, dass der Staat auch darüber zu wachen hat, dass Grundrechte von Bürgern nicht durch andere Bürger eingeschränkt werden. Heute: Grundrechte aller Menschen in der Welt nicht von deutschen Bürgern eingeschränkt werden. Die Grundrechte werden daher heute eher als eine Normvorgabe aufgefasst, wie Menschen zu leben haben, und der Staat muss das durchsetzen. Das BVerfG geht da glaube ich nicht mehr ganz mit, aber jetzt treiben viele NGOs+Interessengruppen in diese Richtung voran. So ist grob meine Sicht.
Zitat:
"Wenn es geheime Infos braucht, um die AfD zu überführen, ist das schon ein gewisses Problem."
Nun, die ganzen verdeckten Ermittler, die Agenten und Spione, quasi die ganzen Furunkel die am Hintern der AfD kleben, würden plötzlich sichtbar ... wie geil ist das denn ???
Oder glauben sie, es würde so gehandhabt wie einst die Dreyfuss Affäre in Frankreich ??? 😀
Unabhängig von den juristischen Feinheiten, für deren verständliche Darstellung Herrn Brodkorb wieder einmal Dank gebührt, ist für mich der Vergleich mit unseren europäischen Nachbarn wesentlich, denn Deutschland ist längst Teil einer europäischen politischen Großlandschaft. Und in der ist die Existenz einer dezidiert rechten, partiotischen, populistischen, migrationskritischen Partei schlicht üblich (wie übrigens die einer dezidiert linken). Was noch nichts über die Kooperationsfähigkeit einer solchen Partei aussagt, wohl aber über ihre Legitimität.
Auch ist nicht ersichtlich, dass die AfD Wahlen abschaffen, Medien zensieren, Gerichte beeinflussen oder Andersdenkende beabsichtigt. Dass der "ethische Volksbegriff" als politische (nicht rechtliche!) Kategorie legitim ist und sogar im GG selbst vorkommt, ist bereits vielfach festgestellt worden.
Es bleibt also der Konkurrenz nichts anderes übrig, als der AfD politisch zu begegnen. Wenn sie es denn können.
Ja, sie könnten es ! ! ! A B E R, es fehlt bis auf weiteres personell und programmatisch faktisch der politische Wille dazu. Anders gesagt die Angst vor dem links dominierendem Mainstream samt ÖRR in die selbe faschistoide Ecke gestellt zu werden, wie zum größten Teil, die AfD.
Nicht alles war dumm, was unsere „alten“ politischen Eliten ihren Nachkommen ins Stammbuch schrieben wie es z. b. Strauß tat, der vor politische Parteien rechts der Union warnte..
Hätte Merkel nicht die CDU und scheibchenweise die CSU nach links, weg von der Mitte/ Rechts hin zur SPD & Grünen Sekte „modernisiert, und den Konservativen & „Rechten“ der Union, die politische Heimat genommen, wer bitte würde mit der AfD heute denn sympathisieren ! Es gab eine Union in der Dregger und Süssmuth existierten …. und das, mit großem Erfolg !
MfG a d Erfurter Republik
"A B E R, es fehlt bis auf weiteres personell und programmatisch faktisch der politische >>MUT!<< dazu." - würde ich das gerne konkretisieren. Der Wille dazu ist vielleicht schon weiter als man (von aussen!!) Vielleicht sieht..., denn nehmen Sie/wir einfach mal an, dass auch dort in der CDU einige nicht 'komplett in Lummerland leben'..., und Zeitung lesen... ... 🤔 (bei Rot-Grün wäre ich mir da nicht so sicher..., bzw. bin ich mir sicher... 😉)
Wenn, dann ist’s wie unter uns wohlbekannter Stasi- Kontrolle:
im engsten Kreis und dann nur unter vor gehaltener Hand ….🙈
LG nach Weimar
"Ethischer Volksbegriff".
Ich nehme an, Sie meinten den "ethnischen" und der kann schon meilenweit von einem sogenannten "völkischen" entfernt sein?
Was wäre so ein "ethischer" Volksbegriff?
"Edel sei der Mensch, hilfreich und gut"?
Ich nehme gleich unsere gesammelten Grundlagen(GG) und "konstatiere" einen solchen für die Bundesrepublik Deutschland.
Im Detail wird es dann immer noch unterschiedliche Schwerpunkte und Präferenzen geben, aber summa summarum, wäre das nicht ein Miteinander im Weltfrieden?
anders als im Gedicht "Das Göttliche" geschrieben, sehr wohl "mitfühlend" ist, er stopert aber evtl., wie auch viele Romantiker, z.B. Nietzsche, über den "moralischen Imperativ" von Kant? Ein bisschen Vernunft reicht Nietzsche, ansonsten liebt er das Leben, die Liebe als höchste Form der Weisheit und entscheidet sich für die Ewigkeit.
Aber schon Schiller versuchte in seinen Kantstudien bzw. Anmerkungen, Ästhetik und Moral zusammenzubringen und zeigte m.E. die "Dialektik" des Kant´schen Programms als die von aufnehmen und antworten und wenn es nun in der Natur ebenso abläuft, siehe Stanislaw Lem "Solaris", nur eben vice versa? Auch deshalb bin ich keine "Klima-Apokalyptikerin" und schätze ich die Sprache der Natur, übrigens unerlässlich für Naturwissenschaften.
Mozart versucht vor allem in seinen Opern, Vernunft und höchste Liebe zusammenzuführen.
Prof. Joachim Kaiser zitierte eine Bewertung dieses Genies, in etwa, "als Mozart von dieser Welt ging, war sie neu, bereichert und gesegnet".
aber dann würde ich gegen das Forum "anschreiben" - ich möchte auch noch ein bisschen Freude im Leben - und gegen die Größe der AfD durch, meiner persönlichen Meinng nach, völlig "konfuse" Politik Frau Merkels, aber unter dem "Schutzschild" der CDU.
Da ich vermute, dass ein unaufgeregtes politisches Leben Frau Merkel jetzt evtl. entgegenkommt, rechne ich nicht mit ihrem großen Comeback auf der Weltbühne.
Sonst wäre vielleicht mehr Energie meinerseits nötig.
Die "Merkel-Paradoxa" der CDU kann ich für die CDU nicht lösen.
Der FDP stehe ich schon mal familiär - mittlerweile in der Art aber vielen Parteien - nahe, besonders aber durch die langjährige Zusammenarbeit aller demokratischen Parteien in NRW, aber der Osten stellt diese Partei evtl. vor ein "Wiederaufbau-Paradoxon"(Freiheit und Strukturpolitik).
Bleibt mir die SPD, die im Osten 40 Jahre lang nicht existierte.
Sogesehen wundert mich deren Tiefpunkt jetzt nicht.
Zusammen hoffe ich dennoch auf ein politisches Wunder für den Osten...
Aber in einer unbedeutenden Nebenbemerkung widerspreche ich:
"Eine „rechtsradikale“ Partei wird durch den Verfassungsschutz nämlich gerade so definiert, dass sie nicht extremistisch ist. Parteien können nicht extremistisch und radikal zugleich sein. Das sollte man immerhin wissen, wenn man „weitere juristische Schritte“ anstrebt."
Selbstverständlich schließen sich Extremismus und Radikalität nicht gegenseitig aus.
- Eine Partei kann radikal sein, ohne extremistisch zu sein (z. B. sehr tiefgreifende Reformen, aber im Rahmen der Demokratie).
- Eine Partei kann extremistisch sein – und dabei in der Regel auch radikale Positionen vertreten.
Deshalb können Parteien durchaus beides gleichzeitig sein.
Wenn unsere ach so tollen Politiker der „demokratischen Mitte“ sich mit einer Inbrunst, die sie zur Bekämpfung der AfD an den Tag legen, um die wirklich drängenden Probleme im Land kümmern würden, wäre das sehr wünschenswert!
Es geht mir einfach nicht in den Kopf, wie sich einige verirrte Politiker immer noch einreden, dass die AfD bekämpft und verboten werden muss, obwohl einige besonnene Staatsrechtler und (gute) Juristen, wie z.B. Herr Prof. Boehme-Neßler, sagen, dass ein Verbotsverfahren keine Chancen hat. Sie, Herr Brodkorb, haben in einem Kommentar vor ein paar Tagen selbst noch geschrieben, „seit gestern ist die Debatte um ein mögliches AfD Verbotsverfahren so mausetot, wie sie nur sein kann!“ Und jetzt Rolle rückwärts, oder wie? Es könnte ja doch noch sein, dass… Ich finde es wirklich inzwischen ätzend, wie hier viele, auch Sie, rumgurken.
Ja klar, einigen Parteien, vor allem Ihrer SPD, würden ein paar Prozente, die man der AfD wegnehmen könnte, willkommen sein.
Weiter im Text: Wie ich im Bekannten- und Freundeskreis sehe, sind viele Menschen im Land dieses Hin und Her um die AfD, egal, wie man zu ihr steht, leid. Das Gute wiederum ist, dass vielen immer klarer wird, dass es leider den meisten Politikern nicht wirklich um das Land geht, sondern nur um zusätzliche Prozente, die ihre Macht und Pfründe stärken. Wir, und ich spreche für viele, verachten diese „falschen Fuffziger“ (salopp gesagt), die angeblich „unsere“ Demokratie stärken und retten wollen. Wie ja immer und immer wieder gesagt wird: Macht endlich ordentliche Politik, tut eure Pflicht. Nicht ihr seid die Bosse. Das sind wir, der Souverän! Aber was schreibe ich da. „Ordentliche“ Politik, Umsetzung des Wählerwillens, nicht Hintertürgezähle, bis es für sie passt, interessiert nicht!
Ich habe fertig mit diesen selbsternannten Demokraten. In welcher Welt leben wir? 🥺🥺
Dobrindt: …,. Wir müssen die AfD weg regieren……
Und tun es nicht ! Das ist’s was einem so richtig auf den Zünder geht. Da haben sie so was von Recht, sehr geehrte Frau Hachenberg.
Mit freundlichen Grüßen a d Erfurter Republik
