Militäraktionen der USA gegen den Iran - Klare Sprache

Hat US-Präsident Donald Trump den iranischen General Soleimani willkürlich töten lassen, um sein Revier im Nahen Osten zu markieren? Michael Lüders hatte den Iran als Opfer einer ziellosen Nahost-Politik beschrieben und die Mullahs als besonnene Politiker. Frank A. Meyer widerspricht ihm

04.01.2020, Iran, Teheran: Iranische Frauen nehmen an einem Trauerzug für den ranghohen iranischen General Soleimani am Felestin Platz teil. General Soleimani war bei einem US-Raketenangriff nahe dem Flughafen der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet worden.
Von vernünftiger Politik weit entfernt: Iranische Frauen trauern um den ermordeten General Soleimani/picture alliance

Autoreninfo

Frank A. Meyer ist Journalist und Kolumnist des Magazins Cicero. Er arbeitet seit vielen Jahren für den Ringier-Verlag und lebt in Berlin.

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In mächtigen Lettern und mit knirschender Kreide schreiben die Schulmeister des Weltgewissens ihre Wandtafeln voll. Für den Zürcher Tagesanzeiger zum Beispiel ist die Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani „Trumps Kriegserklärung“. Herrschte im Machtbereich der Mullah-Diktatur jemals Frieden? Soleimani galt als zweiter Mann in Teheran, als mächtigster gar, führte er doch Terrorkrieg für den Gottesstaat vom Irak über Syrien und den Jemen bis nach Libyen. Wo immer dort gebombt und gemordet wurde, steckte der finstere Stratege dahinter. 

Ebenfalls im „Tages-Anzeiger“ war zu lesen: „Donald Trump handelt ohne jedes Augenmaß.“ Als Augenmaß gilt die Wahrung eines moralischen Abstands zum Iran und den USA: der Bösewicht Trump auf der einen, die Bösewichte des Ayatollah-Regimes auf der anderen Seite – beide Lager gleich weit entfernt von vernünftiger Politik. Aus dieser fiktiven Mitte wird jetzt Vernunft angemahnt. Vernunft ist ein vertrauter Begriff. Er zählt zur Denkkultur der Aufklärung. 

Vernunft gilt nur, wenn sie der Macht dient 

Die Neue Zürcher Zeitung zeigte Quassem Soleimani bei einer religiösen Zeremonie, in sich versunken, die Handflächen hingebungsvoll geöffnet zum Empfang göttlicher Gebote. Genau das ist das Problem: Glaube geht für den islamischen Machthaber vor Vernunft. Vernunft gilt nur, solange sie der Macht dient. Kommt sie ihrer Macht in die Quere, ist jedes andere Mittel erlaubt, zumal die Täuschung der Ungläubigen. 

Und genau das ist der Unterschied zu den Erfahrungen der westlichen Welt aus den Zeiten des Kalten Krieges: Mit der Sowjetunion sprach man damals die gleiche Sprache, bei allen ideologischen Divergenzen. Das Politbüro im Kreml war auf der Ebene der Vernunft erreichbar wie auch heute noch die Kapitalisten-Kommunisten in Peking. Im Umgang mit den Mullahs jedoch ist das Vertrauen auf eine gemeinsame Vernunft gefährliche Selbsttäuschung. 

„Trump“ gilt als Schimpfwort 

Die iranischen Religionsführer praktizieren einen Islam, der nicht anders zu bezeichnen ist denn als Geißel der Welt. Ayatollah Chamenei beschwor in seiner Racherede wieder die amerikanischen Imperialisten den „finalen Sieg des Islam“– das verheißene Ziel nicht nur der Schiiten. Der Gottesstaat wird von Schurken geführt und drangsaliert, denen Vertrauen entgegenzubringen ein waghalsiges Unterfangen bleibt- Bisher bedeutete dies, hochaktive Verbrecher wie Quassem Soleimani trotz allem in eine Kultur der Vernunft einbinden zu wollen. 

Donald Trump hat diesem Aberwitz ein Ende gesetzt und sich den Gegebenheiten angepasst – à la guerre comme à la guerre. Für die moralischen Schulmeister in den Redaktionsstuben der freien Welt ist Trump längst ein Schimpfwort. Für die Gewalttäter im Namen des Glaubens bedeutet er klare Sprache. Eine Sprache, die sie verstehen. 

 

Romuald Veselic | Mo, 6. Januar 2020 - 15:39

Der Iran und seine Führung, durch Aberglaube bestimmt, besteht nur aus immer/ewig geschworener Rache und Hass. Seit Februar 1979.
Wenn die USA der größte Satan ist, warum gehen die Iran-Machttypen einen Vertrag mit dem Satan ein? Die Kleriker reden über Satan, dabei sehen sie so finster aus, als wären sie selbst seine Brut. Dagegen ist der Dracula v. Bram Stoker in seiner Aufmachung, nur ein Boo-Boo-Joker.
Sie haben recht, Herr Meyer, nur in D. wird medial mit Iran so umgegangen, als hätte man dort das heilige Wasser und die Sakramente gg. den Teufel erfunden.
In anderen Ländern, gehen die Medien mit ganz anderen Tönen vor, und zeigen Sympathie für die USA Vorgehen.
In D werden die iranische Belange, Behauptungen u. Ausreden so behandelt, als würden sie mit den deutschen Übereinstimmen. Was ist D? Ein islamisches Protektorat?
Sind die D-Medien vom Iran finanziert?

nicht auf das Thema bezogen: Das ist meine Vermutung. Wie anders ist sonst die Unterwürfigkeit unter den Islam und seiner Überbringer in unser Land zu verstehen? Mit normalem Verstand jedenfalls nicht.
Zum Thema: Da beziehe ich eher Stellung zu Trump, und man kann vielfach lesen, dass es keinesfalls nur Trauer über die Beseitigung dieses Terroristen gibt. Alles hat seine zwei Seiten. Unzweifelhaft auch, dass die USA, und das allemal vor Trump, leider allerorten gezündelt haben und man sich langsam aus allem zurückziehen sollte. Aber inzwischen "spielen" überall so viele mit, dass niemand mehr wer weiß, wer gegen wen und wer mit wem... Ich würde es vorziehen, wenn wir uns gänzlich aus allem raushalten würden, auf keinen Fall aber islamischen Machthabern zum Munde reden oder glauben, unsere Freiheit überall in der Welt verteidigen zu müssen, aber nicht zu können.

hat längst den "Braten" erkannt, den man uns in Europa auftischt. Trump ist nicht so blöd, wie er von unseren Hofberichterstattern hingestellt wird. Die Kommunisten gingen schon zu den RAF-Terror-Zeiten gemeinsame Wege mit den islamistischen Palästinensern! Heute haben sich die alten Seilschaften erneut die Hand gereicht. Das skrupellose Schlachten von (Klassen)Feinden lernten die RAFisten von den Islamisten … bewunderten sie für ihre rücksichtslosen Mord-Orgien!
Wenn Herr Haldenwang kein Kommunist ist (wie ich das vermutete), müsst er langsam mal aufwachen und seine Augen in Richtung Linksfaschismus lenken. Bisher wurde von den Linken immer nach rechts gezeigt, um von ihren verdeckten Maulwurftätigkeiten abzulenken. Ein kompetenter Verfassungsschutz-Chef sollte das eigentlich schon entdeckt haben, oder?!

Christa Wallau | Di, 7. Januar 2020 - 11:32

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zählt nicht seine Kompetenz in dem Amt, als was dieses eigentlich gedacht ist, nämlich Verfassungsschutz in jeder Beziehung zu leisten (unabhängig und neutral),
sondern allein seine Regierungsh ö r i g k e i t.

Deshalb wurde Herr Maaßen entlassen und durch diesen Herrn ersetzt.
Das ist die traurige Realität.

Das sehe ich genau so … aber ich gehe noch einen Schritt weiter: im Background steht die rot-graue Eminenz, die offensichtlich schon weitgehend die Fäden in der Hand hat.
Der Schoß ist fruchtbar noch … : https://www.mfs-insider.de/

Beifall für den AfD-Versteher Maassen von einem AfD-Mitglied. Verständlich, lehnte es Maassen doch ab, sich mit der AfD zu befassen, und wenn, tauchten die Rechtsextremisten höchstens als "Opfer" in seinen Berichten auf. Glücklicherweise hat sein Nachfolger das e n d l i c h geändert. Von "Regierungshörigkeit" sprach ja schon Herr Hoecke - scheint wohl typisches Flügel-Gerede zu sein.

Günter Johannsen | Di, 7. Januar 2020 - 19:04

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Oh, hab ich da den Lieblings-Link vom Frühling veröffentlich?
Das ist mir aber gar nicht peinlich ….

Der Marsch der 68er APO & RAF-Linken hat funktioniert. Sitzen diese sauberen Spielplatz-Kommunisten nun in den Schlüsselpositionen der ÖR TV-Kanäle? Vom ZDF könnte man es zuvörderst denken. Es wird nur noch das zugelassen, was den Linken in den Kram passt? Man kann es auch hier feststellen: alte Seilschaften haben ihre K(r)ampfgemeinschaft erneuert: Palästinenser und RAF bombten schon damals gemeinsam gegen die Demokratie in Deutschland und Europa. Nun zeigt man sich heute wieder gegenseitig Sympathie und Zuneigung ... ! Wahrscheinlich auch finanziell … ?!

Meyer disqualifiziert sich gleich zu Beginn, indem er Kritiker an der militärischen Aktion als "Schulmeister des Weltgewissens" bezeichnet und mit keiner Silbe auf die Argumente Lüders', laut Cicero und im Gegensatz zu Meyer ein ausgewiesener Nahost-Experte, eingeht.
Dabei hätte er ja einen Punkt, wenn man Trumps Vorgehen isoliert betrachtet. Eine "klare Sprache" gegenüber dem Regime in Teheran, hier ein Euphemismus für die Liquidierung eines Generals, birgt zwar unkalkulierbare Risiken, aber zumindest wäre das eine eindeutige Haltung und klare Ansage.
Die Tatsache jedoch, dass Trump das Regime in Saudi-Arabien seit 2017 mit Waffen im Wert von 100 Milliarden Dollar beliefern und wieder mit den Taliban verhandeln lässt (bis vor kurzem war er sogar bereit, diese fundamentalistischen Halsabschneider nach Camp David einzuladen!), zeigt, dass von einer klaren oder gar konsequenten Haltung gegenüber solchen Regimen keine Rede sein kann.

(Fortsetzung folgt...)

Hinzuzufügen wäre, dass Trumps Ankündigung, ggfs. gezielt iranische Kulturstätten zu zerstören, zeigt, dass es hier nicht nur darum geht, den Feind militärisch zu besiegen, sondern auch seine Kultur auszulöschen. Trump begibt sich damit auf das Niveau totalitärer Regime, denn diese Art der Kriegsführung kennt man nur von den Taliban, dem sog. IS, den Roten Khmer, Hitler-Deutschland u.a.!
Dass ein Journalist, der die "Denkkultur der Aufklärung" anmahnt, solche Dinge ignoriert und nicht in seine Bewertung einfließen lässt, ist bemerkenswert.

Gisela Fimiani | Di, 7. Januar 2020 - 11:42

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Ich frage mich immer was einen „ausgewiesenen Experten“ ausmacht und wer solche Ausweise ausstellt? Sind solche Menschen aller Kritik enthoben? Sind sie die neuen Propheten, denen wir blind glauben dürfen. Wenn Sokrates mit dem ihm zugeschrieben Wort: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ recht hatte, ist Kants Aufforderung, sich des eigenen Verstandes zu bedienen, die logische Forderung der Aufklärung. Insofern ist Ihre Kritik an Herrn Mayer selektiv und verfehlt dessen Argument. Oder ist Aufklärung das, wozu Sie es erklären?

Bezüglich der Expertise von Herrn Lüders berief ich mich ja auf den Cicero und dessen Kurzportrait. Wenn Sie also wissen wollen, was "einen ausgewiesenen Experten ausmacht", würde ich vorschlagen, Sie wenden sich an die Redaktion.
Grundsätzlich haben Sie natürlich vollkommen Recht. Auch die Einschätzungen von Experten dürfen hinterfragt werden, doch Meyers angebliche "Replik" setzt sich gar nicht mit Lüders' Argumentation auseinander, und das ist es, was ich bemängele.
Darüber hinaus kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Experten immer dann in Frage gestellt werden, hier gar unter Berufung auf Kant, wenn deren Einschätzungen unbequem sind.
Ich habe versucht, die Problematik von Trumps Vorgehen zu verdeutlichen. Sie können meine Argumentation gerne "angreifen", doch leider äußern Sie sich eigentlich nie zur Sache, sondern belassen es bei sehr allgemein gehaltenen Appellen, obwohl Ihnen doch niemand das Recht bestreitet, sich Ihrer Vernunft zu bedienen.

Günter Johannsen | Di, 7. Januar 2020 - 19:16

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Offensichtlich müssen sie sich aber doch "fremde Hilfstruppen" mit Rang und Namen herbei rufen: Politikwissenschaftler, Spezialisten und ausgewiesene Experten. Benötigen sie Argumentationshilfe, weil ihre nicht Argumente nicht überzeugen? Die Nachfrage von Frau Firmiani ist berechtigt … sie müssen sich nicht immer gleich angegriffen fühlen. Das haben sie doch als hochwissenschaftlicher Küchenphilosoph gar nicht nötig, oder?!

Günter Johannsen | Di, 7. Januar 2020 - 11:56

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Ich denke, Trump weiß, dass es die einzige Sprache, die Islamisten, Linksfaschisten, Nazis und Terroristen jeglicher Couleur verstehen??!

Juliana Keppelen | Di, 7. Januar 2020 - 12:42

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kann ihren Ausführungen in dem Fall nur zustimmen. Für meine Begriffe hat sich Herr Mayer an dem ich selten was zu kritisieren haben einfach verrannt.

Romuald Veselic | Di, 7. Januar 2020 - 14:49

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Nah-Mittelosten Experten?
Herr Lüders ist ein dt. Experte, der sich von einem ungarischen Experten nicht nur in Sprache unterscheidet, sondern auch in Wahrnehmung. Die dt. Politexperten sind die dämlichsten unter allen "Experten", denn sie Wünsch-Experten sind. Das behaupte ich.
Nur wenige dt. Printmedien kann man noch lesen, weil alle einen Überschuss an Experten vorweisen. Mit den Experten ist es wie mit den Köchen. Viele Experten verderben die Expertise. Für mich ist keiner ein Expert, der einem Faschoregime wie im Iran, irgendwelche Glaubwürdigkeit schenkt. Ich weiß, man lacht über Donald T. sein Aussehen, wobei das Aussehen der Kleriker/Politiker im Iran, deckt sich mit den Märchen-Bösewichten aus meiner Kindheit. Anatomisch gesehen, ist mir ein Gesäß vom Mandrill, irgendwie doch sympathischer, als die Visagen dieser Unsympathen in ihren lächerlichen Gewändern.

...auch der Cicero? Spaß beiseite... Natürlich ist der Iran keine Musterdemokratie. Aber es braucht nicht viel, um Trumps "Politik" im Nahen Osten als das zu identifizieren, was sie ist: Kriegstreiben und Chaos - letztendlich nur mit dem Ziel, US-Waffen zu verticken und möglicherweise irgendwann auf billiges Öl Zugriff zu haben. Da wären also:
1. Der grösste Waffendeal in der US-Geschichte, ausgerechnet mit dem muslimisch-fundamentalistischen Saudi-Arabien;
2. Der Rückzug aus Syrien, damit verbunden der Verrat an den Kurden;
3. Der Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem, und Anerkennung des Status-Quo in den besetzten Gebieten als dauerhafter Zustand,
4. die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran, und jetzt die Hinrichtung des hohen iranischen Militärs;
5. die wankelmütige Haltung in Afghanistan - erst Totalabzug, dann doch nicht, erst Verhandlungen mit den Taliban, dann doch nicht...
Für wahr: Glanzvoll. Trump entpuppt sich als das, was er eben ist: ein Chaot.

Herr Lenz, ihre Sprache kommt mir irgendwie bekannt vor. Ebenso ihr Vokabular.
"Kriegstreiber" war in unserem Schulsystem der DDR-Volksbildung (im Volksmund Volksverblödung genannt) ein gängiges Wort für alle Klassenfeinde und Länder mit echter Demokratie. Als ich ihren Post las, musste ich sauer lächeln, weil ihr ganzer Habitus, den sie hier täglich an den Tag legen, insgesamt einem Staatsbürgerkundelehrer des SED-Regimes sehr nahe kommt: "Hört gut zu, ich sags euch dummen Kindern nur einmal … !" Kommen sie sich eigentlich selbst noch gut vor in der Rolle, die sie hier spielen (müssen?)?

Vielleicht sollten Sie Ihre Emotion ein wenig zügeln. Für die USA war aktives Regime Change schon immer und überall ein probates Mittel, eigene Interessen durchzusetzen. Inthronisierungen des verbrecherischen Schah-Systems, Vietnam, Grenada, Schweinebucht und und und bis hin zum auf Lügen und Täuschung der Weltgemeinschaft aufgebauten Angriffskrieg gegen den Irak.
Die klaren Worte von Herrn Meyer sind immer ganz erfrischend, aber hier tritt er als Laie auf und emotionalisiert unnötigerweise.

Gisela Fimiani | Di, 7. Januar 2020 - 14:34

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Wer sich sein Weltbild selektiv zusammensetzt wird immer zu den erwünschten Ergebnissen kommen. Wenn dieses Weltbild aber zur Unterstellung greifen muß, überhebt es sich und erscheint „eingebildet“.

Christoph Kuhlmann | Mo, 6. Januar 2020 - 16:06

wesentlich mehr über den Standpunkt des Autors als über die Rationalität von Donald Trump, die in die von den meisten bestritten. Trump hat sich aufgeführt wie ein Friedensengel. Er hat trotz der persischen Anschläge auf Öltanker und die Ölraffinerie der Saudis keinerlei Anstalten zu einer einer militärischen Eskalation gemacht. Selbst als Teheran eine amerikanische Drohne über internationalen Gewässern abschoss, was nun wirklich ein Kriegsgrund ist, blieb alles friedlich. Trump wollte nicht 120-150 Iraner dafür töten, die einem Gegenschlag zum Opfer gefallen wären. Erst als ein von Teheran organisierter Mob, den Namen Soleimanis skandierend, die amerikanische Botschaft in Bagdad gewaltsam stürmte und fast eroberte, reagierte Trump maßvoll auf diesen Angriff durch die Tötung des Organisators des iranischen Terrors im Ausland. Teheran hat bereits einmal die Wahlen in den USA durch das Kidnapping von amerikanischem Botschaftspersonal entschieden, ein weiteres Mal muss Trump verhindern.

Heidemarie Heim | Mo, 6. Januar 2020 - 16:15

Wenn ich es dem französischen leider nicht mächtig;(, richtig übersetzt habe, als einen Schurken und Machthaber zu richten. Hat sein Vorgänger und Inhaber des Friedensnobelpreis schließlich auch getan. Auch persönlich wäre ich versucht in dem ein oder anderen Fall dergestalt kurzen Prozess zu machen und die Menschheit vom Bösen zu befreien. Im aktuellen Fall war dieses Vorgehen m.E. jedoch eine hochbrisante Initialzündung für ein Geschehen, was unabsehbare, nicht mehr beherrschbare Folgen zeitigen könnte. Denn man erreicht damit nur, ähnlich wie bei den Mohammed-Karikaturen, das sich sogar gemäßigte Muslime oder sonst spinnefeinde, sich untereinander bekämpfende Sunniten und Schiiten wegen solch einem Verbrecher solidarisieren und sich Die Geißel der Welt wie oben erwähnt weiter verbreiten und "normale" Gläubige unter ihr Joch zwingen kann. Zitat M.Albright, erste AußenministerIn der USA:
"Diplomatie ist die Sprache, die dich auch mit Monstern reden lässt." MfG

Obwohl ich persönlich mit der amerikanischen Welt-Polizei-Politik wie anderer immer Bauchschmerzen habe, sehe ich aber die islamische Politik mehr wie skeptisch. Da denke ich oft an meinem Großpapa vor 40Jahren. Seine Ansagen:

1. Klare Ansagen
2. Auf einen groben Klotz kommt.
ein grober Keil

Und gegen allen Verunglimpfungen & Voraussagungen des Frühlingsboten & der ÖR gab es "klare Ansagen", die Tramp auch einhielt. Ich wäre mehr wie froh, wieder mal solche Politiker in D. zu erleben, die ihr Wort hielten.
Wenn immer der/ die "Übeltäter" einer Nation aus dem Verkehr gezogen werden würden, wäre die Geschichte oftmals wie z.B. bei Hitler anders verlaufen. Das Problem ist jedoch, das aus den "Steigbügelhalter" oftmals neue Köpfe nachwachsen, wie z.B. Himmler, der in meiner Ansicht noch krausamer war wie Hitler.
Aber "ohne Führungskopf" haben Gegner schon viele Schlachten gewonnen. Und der Islam wird nie mit dem Christentum unter einer Decke kommen, da Oel sich nicht mit Wasser ...

Gebe Ihnen recht lieber Herr Lehmann, das man je nach "Mentalität" seines Gegenübers eine angepasste, stets klare Sprache sprechen sollte. Nur sollte man dessen Reaktionen kennen und mit dem abgleichen, was man selbst erreichen kann und möchte;-)Die Gemengelage im Nahen Osten ist inzwischen machtpolitisch derart unübersichtlich und verworren, das man keinerlei Vergleiche mehr mit früheren Regimen und deren Vorgehen ziehen kann. Es ist überheblich von uns zu glauben, wir schlagen der Hydra als Warnung einen Kopf ab und gut ist es.Wie Sie selbst anmerken wächst meist noch Schlimmeres aus der zweiten Reihe nach. Und natürlich akzeptieren uns diese religiösen Fundamentalisten auf der ganzen Welt nur so lange, wie wir Stärke zeigen. Deren Angst und Schwachstelle war und ist schon immer das eigene Volk, die junge nachwachsende Generation, die wir eigentlich stärken müssten, welches diese Machtkämpfe von innen heraus beenden und die eigene Zukunft bestimmen könnte.Da muß man sie packen! FG

Ronald Lehmann | Di, 7. Januar 2020 - 18:41

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Die Fundamentalisten sind solange nach außen still, wie Amerika "Stärke" zeigt, war ihre Antwort. Auch wenn ich persönlich kein Freund des Militärs bin, es gibt für mich persönlich "Ausnahmen".
Gegen wahre (!!!) Terroristen & Diktatoren gibt es kein "Verhandeln".
Leider waren aber die meisten Kriege & Einmischungen in der Geschichte der letzten Jahre Wirtschaftskriege, die unter dem Deckmantel des "Guten & der Terrorismusbekämpung" erfolgten, siehe Afghanistan, was ich kritisiere. Deutschland sollte sich militärisch & wirtschaftlich heraus halten, aber geistig verbündet mit den Juden & Amerikanern sein(das jüdische & amerikanische Finanzimperium kann ich trotzdem kritisieren wie die amerikanische Weltpolizei-Militärpolitik), weil Sie mir geistig näher stehen!
Jede einzelne Frage hat auch eine einzelne Antwort. Es gibt sehr wenig Schwarz-Weiß-Töne & deshalb entscheide ich von Frage zu Frage mit viel Liebe & Demut. Aber Schwerst-Verbrecher schließe ich aus. Sorry

Und macht sich Gedanken, wie z. B. damals Helmut Schmidt beim Nato-Doppelbeschluss. Ich hatte als Christ immer ein Problem mit Militär-Waffen, da ich viel Zeit, Gedanken wie auch Zweifel (bei Pfarrer Wonnerberger in der Dresdner Weinbergskirche & ihrer Friedensbewegung ) mein Leben prägten. In dieser Zeit kamen mir auch die ersten Zweifel an der richtigen Übersetzung/ Überlieferung der Bibel auf: "Du sollst nicht töten". Für mich persönlich lautet heutzutage dieses Gebot Gottes: "Du sollst nicht morden". Ein sehr großer Unterschied!
Ich möchte niemanden von Schuld frei sprechen, weil das nur Jesus Christus in meiner Weltanschauung kann.
Aber ich kann persönlich verzeihen (was nicht gleich kommt mit vergessen!!!), wenn dieser uneigennützig(!!!) seine Schuld bereut.
Darum lasst uns zu "liebenden Menschen voller Demut" werden, damit ALLE mit dieser "angesteckt werden". Wie hieß es im Film der "Kleine Lord" :Lieber Spät, als nie & Jeder Mensch sollte mit seinem Leben die Welt ein... MfG

Michaela Diederichs | Mo, 6. Januar 2020 - 16:16

Vielen Dank für Ihre klaren Worte.

Dr.med. Herbert Schaar | Mo, 6. Januar 2020 - 16:47

Dass Qasem Soleimani ein extrem gefährlicher Mann war ist ebenso bekannt wie die mangelnde Weitsicht des Herrn Trump.
Insofern läuft Herr Meyer offene Türen ein.
Und Herr Lüders hat auch recht.

Wenn die USA wirklich stark wären, dann hätten sie Qasem Soleimani diskreter umgebracht und den IS dafür verantwortlich gemacht.
Dann wäre das iranische Volk nicht plötzlich auf die Seite der Mullahs gerückt und vielleicht wäre dann ein Systemwandel in Iran wahrscheinlicher geworden.

Falsch?

Trump pflegt auf eine sehr direkte, offen und nicht gerade diplomatische Art zu kommunizieren. Das ist sicher nicht jedermanns Sache. Vor allem westliche Intellektuelle haben damit Probleme. Trump kommt aus der Geschäftswelt, ist Amerikaner, zudem noch New Yorker. Und wer da schon einmal Geschäfte mit totalitären Firmenpatriarchen gemacht hat, versteht diese Sprache, ähnliches gilt eben auch für bestimmte Machthaber.
Aus bisherigen Handeln kann man nicht ablesen - im Gegensatz zu vielen Äußerungen z.ab. Hillary Clintons oder Handlungen Obamas - dass er Lust auf Krieg hätte. Daher auch bisher die ausbleibenden Vergeltungen bei Provokationen.

Aber jetzt ging es um das Leben von Amerikanern. Und da setzt er ein deutliches Zeichen, dass nicht nur gegen die Mullas gerichtet, sondern auch für die Amerikaner gedacht ist: Seht her, egal wo ihr Amerikaner euch aufhaltet, was ihr für Amerika tut, wir beschützen euch oder vergelten die Taten gegen euch!

gabriele bondzio | Mo, 6. Januar 2020 - 17:06

Wenn man sich in der arabischen Welt, bis weit in afrikanische Staaten umschaut. Sieht man derzeit nur Konfliktpotential. Besonders hervorzuheben wäre, der Konflikt zwischen den beiden größten Glaubensrichtungen des Islam - den Schiiten und den Sunniten. Hier besteht seit Jahren ein Dauerkonflikt um Macht und Einflussfaktoren. Ausgetragen über religiöse Aufstachlung der Massen. Da lobe ich mir ihren Satz: „Der Gottesstaat wird von Schurken geführt und drangsaliert, denen Vertrauen entgegenzubringen ein waghalsiges Unterfangen bleibt.“...ich würde diesen Satz aber nicht nur auf den Iran beziehen.
Trump hat nun ins Wespennest geschossen und einen hochrangigen Verbrecher erwischt.
Ob das gut oder schlecht war, wird man sehen. Sich als kleines DE immer stärker gegen die USA zu stellen unter der Einbeziehung/Betrachtung, des von ihnen zitierten Satzes. Halte ich für unklug. Meiner Meinung nach sollte man sich hier gänzlich zurückhalten.

Tomas Poth | Mo, 6. Januar 2020 - 17:21

Wer den politischen Führern im Iran die Vernunft abspricht und die Aktion Trumps als Vernunft beurteilt der muss so schreiben.
Die ganze Region ist wie im Beitrag beschrieben die Geißel der Welt.
Der "Westen" ist seit Jahrzehnten in dieser Konfliktregion verstrickt, als Big Player. Hat das dort den Frieden gebracht?
Darüber denkt mal nach.

Klaus Peitzmeier | Mo, 6. Januar 2020 - 17:28

Sie schreiben:"Glaube geht für den islamischen Machthaber vor Vernunft. Vernunft gilt nur, solange sie der Macht dient. Kommt sie ihrer Macht in die Quere, ist jedes andere Mittel erlaubt, zumal die Täuschung der Ungläubigen." Das gilt dann aber für alle islamistischen Staaten. Auch für Saudi Arabien, Katar u in gewisser Weise für die Türkei. Ich denke sie können Ihre Worte auch umschreiben in:"America First geht für den US-Machthaber vor Vernunft. Vernunft gilt nur, solange sie der Macht dient. Kommt sie ihrer Macht in die Quere, ist jedes andere Mittel erlaubt, zumal die Täuschung der America-First-Gegner". Das Ganze hat nur mit Geld zu tun und sonst gar nichts. Die eine Seite kaschiert es mit dem Glauben, die andere mit der Überlegenheit ihrer Werte. Alles gelogen!

... ich auch. Diese Islamisten-Mullahs lügen und betrügen die Gläubigen, um ihr Unterdrückungssystem aufrecht zu erhalten. Deshalb kommen sie den extremen Linken gut an, weil die aus denselben Motiven heraus handeln!

Tomas Poth | Mo, 6. Januar 2020 - 18:12

Wie verträgt sich das eigentlich mit der Vernunft oder Rationalität, der Versuch Trumps, den Iran durch Vertragskündigung und Boykott zu destabilisieren und um nun, durch die Eliminierung Soleimanis, die Iraner nun verstärkt hinter ihrer Führung zu versammeln? Gleichzeitig fordert das Irakische Parlament durch seine Abstimmung alle ausländischen Kräfte auf den Irak zu verlassen, 5000 US-Soldaten!
Ist das rational, vernunftbegabt? Zweimal daneben?

Heiner Hannappel | Mo, 6. Januar 2020 - 18:31

Jedoch gilt mein Misstrauen gegenüber beiden Islamischen Religionen, nämlich der sunnitischen wie auch der schiitischen. Beides sind Gesellschaftsordnungen, die mit den westlichen Demokratien nicht im geringsten kompatibel sind, weshalb es auch so gefährlich ist, so viele Islamisten in unser Land zu lassen. Der gemeinsame Nenner der Vernunft fehlt bei beiden Religionsformen. Deshalb sind beide gleich gefährlich und unberechenbar, da Macht und Religion über der Vernunft steht.

Heiner Hannappel | Mo, 6. Januar 2020 - 18:31

Jedoch gilt mein Misstrauen gegenüber beiden Islamischen Religionen, nämlich der sunnitischen wie auch der schiitischen. Beides sind Gesellschaftsordnungen, die mit den westlichen Demokratien nicht im geringsten kompatibel sind, weshalb es auch so gefährlich ist, so viele Islamisten in unser Land zu lassen. Der gemeinsame Nenner der Vernunft fehlt bei beiden Religionsformen. Deshalb sind beide gleich gefährlich und unberechenbar, da Macht und Religion über der Vernunft steht.

Gisela Fimiani | Mo, 6. Januar 2020 - 19:04

Vielen Dank, Herr Mayer, für den ersten Cicero Beitrag, der die Vernunft und das klare Denken bemüht. Bisher präsentierte der Cicero ausschließlich Beiträge der „Schulmeister des Weltgewissens“ und Weltwissens, die zuvorderst ihrer persönlichen Agenda folgen und diese unwidersprochen im Magazin verbreiten können. Ihre Replik ist auch darum eine Wohltat, weil inzwischen die Maßstäbe verloren zu gehen drohen.

Maja Schneider | Mo, 6. Januar 2020 - 19:30

Vielen Dank, Herr Meyer, für diese wohltuend sachliche Analyse. Was würden unsere "Leitmedien" nur schreiben, hätten sie nicht Trump als denjenigen, der überhaupt an allem Bösen in der Welt Schuld trägt. Von Sachlichkeit und eigener Recherche ist bei den linientreuen Journalisten in ihren Hassartikeln über Trump jedenfalls nicht sie geringste Spur. Man muss nicht unbedingt ein ganz großer Anhänger dieses Präsidenten sein, um festzustellen, dass er , selbst wenn er die gesamte westliche Welt rettete und Frieden im Nahen Osten stiftete, nie Gnade vor der deutschen Journaille fände. Das Schlimmste, was sie treffen könnte, wäre, wenn Trump nicht wiedergewählt würde, mindestens ein Drittel ihrer Arbeit fiele flach und müsste ersetzt werden, vielleicht durch eine Erweiterung des Themas BoJo und seiner Frisur?

Frau Schneider. Herr Meyer beschränkt sich mit zweifelhafter Analytik, die mehr dazu taugt das Ant-Islam-Feuer zu schüren, denn mit Argumenten einer politische Klarheit zu schaffen. Das als Widerspruch zur lüderschen Analyse us-amerikanischer Politik insbesondere gegenüber dem Iran, setzt das Iran-Bashing auf Bildzeitungs-Niveau fort. Ohne auch nur ein Wort über die lüderschen Argumente zu verlieren, sie zu kritisieren, zu widerlegen, hält Herr Meyer seine Sicht hoch und wird als Gegenrede verkauft. Aber sein wirkliches Problem dürfte sein, daß ihm zu der lüderschen Analyse nichts Gegensätzliches einfällt, die in den wesentlichen Sätzen die US-Interessen trifft, um nicht ganz als "USA-Trottel" seinen journalistischen
Politik- Analytikerruf zu verspielen. Gell Herr Meyer, jeder entblödet sich selbst ... .

Bevor Sie Herrn Mayer „Blödheit“ unterstellten, hätten Sie in dessen Replik eine andere Ebene der Kritik erkennen können. Die Ebene dessen, der Grauschattierngen wahrnimmt und sein Weltbild nicht aus selektiven Meinungen zusammenfügt, die zwangsläufig zum erwünschten Ergebnis führen. Wenn das (Vor-)Urteil gefallen ist, bleibt nur noch die persönliche Unterstellung von „Blödheit“ und Trottelhaftigkeit. Ist das nicht das von Ihnen kritisierte Bild-Niveau?

ob Sie mir etwas entgegnen. Aber ich sehe am Schluß, daß sie mich meinten, ich würde dem Herrn Meyer Blödheit und Trotteligkeit vorwerfen. Mitnichten! Umgekehrt kritisiere ich an ihm, daß er seine analytischen Fähigkeiten gewollt hintenanstellt und in ein us-affirmatives Horn gegen Herrn Lüders bläst, ohne sich mit seinen Argumenten sachlich korrekt auseinanderzusetzen. Er stellt stattdessen seine Sicht dagegen und behauptet es sei eine inhaltliche Entgegnung. Ein unredliches Verfahren, das den Titel Auseinandersetzung nicht verdient. Festzustellen, daß jemand einen anderen in seinen Aussagen, Handlungen usw. entgegen seiner Behauptung es zu tun, jedoch ohne ein Wort darüber zu verlieren, darüber hinweg geht, ist gerade unter Intellektuellen gängig, läuft unter dem Titel "Meinungsfreiheit". Ich kritisiere also Herrn M. in seinem intellektuellen Anspruch, den er nicht erfüllt, stattdessen mit einer Attitüde kokettiert, damit konterkarriert. Das weiß er: das ist die Selbstentblödung.

Ernst-Günther Konrad | Di, 7. Januar 2020 - 11:38

" Im Umgang mit den Mullahs jedoch ist das Vertrauen auf eine gemeinsame Vernunft gefährliche Selbsttäuschung. " Im Gegensatz zu anderen Staaten, gibt und gab es diese Vernunft. Wobei bei Kim bin ich mir nicht sicher.
Eines zeigt uns der Konflikt doch deutlich. Da, wo Religion über dem staatlichen Miteinander steht, gibt es keine Vernunft. Das sehe ich, wie Sie auch Herr Meyer.
Man darf, wie Herr Lüders in seinem Artikel es getan hat, durchaus kritisch mit den Amerikanern sein, die in der Vergangenheit auch keine Unschuldslämmer waren und deren Politik an der ein oder andere Stelle auch nicht von Vernunft geprägt war. Nur schreibe ich jetzt wieder. Trump erfüllt Wahlversprechen und will wiedergewählt werden. Er sagte u.a., das ihm der Schutz seiner Amerikaner, gerade auch die der Soldaten im Ausland, an erster Stelle kommt und er alles dafür tun wird, das bestmögliche dafür zu tun. Da hat er jetzt getan. Soleimani hat seine Schergen die Botschaft angreifen lassen. Das ist die Quittung.

Einem Schwerverbrecher wie diesem Soleimani in den A.... zu kriechen, hat weder Trump nötig, noch ein anderer denkender Demokrat. Hier scheiden sich deutlich die Geister, wie man sieht. Während in Leipzig der Normalbürger deutlich erkennt, dass die Antifa-Indymedia-Schlägerbanden aufgehetzte Kommunistenkinder sind, die ihren SED-Eltern- und Großeltern zur Revanche verhelfen wollen, verteidigt eine Linke-Genossin Nagel die Gewalt und den Mordversuch. Meine Frage: Darf man daraus schließen, dass die sogenannte LINKE Gewalt und Mord als Mittel zum Zweck für gut heißt? Wenn ja, dann muss die LINKE als verfassungsfeindlich verboten - zumindest aber ein klarer Prüf-Fall werden!
Herr Haldenwang: tun sie jetzt ihre Arbeit!

Jens Christer Jensen | Di, 7. Januar 2020 - 17:12

In reply to by Gast

Wer als General unter drei Metern Beton im Bunker sitzt, kann warm & gemütlich seine islamistischen Terrorhorden von der Leine lassen. Sterben werden immer die anderen.
Dabei lieben sie doch den Tod so sehr.

Hubert Sieweke | Di, 7. Januar 2020 - 14:37

Leider müssen wir damit leben, dass sich viele Redakteure mittlerweile nicht mehr auskennen, sondern nur noch andere MSM abschreiben. So kommt es, nach einigem Staunen über die gelungene Abwehr weiterer Morde durch diesen gefährlichen General, das fiese Trump Bashing so weit geht, dem Iran!!?? nach dem Mund zu reden. Fehlt noch, dass Herr Maas nach Teheran eilt und dort mitbetet.

Jens Christer Jensen | Di, 7. Januar 2020 - 17:08

Endlich ein klarer Kommentar zu dem Gejammere, was der arme Iran von dem bösen Amerika erdulden muss. Hitler glaubte auch nicht, daß am 2. 9. 39 Kriegserklärungen Frankreichs und GBritanniens kommen könnten. Vorher war drei Jahre lang "appeasement" angesagt - bei der Rheinlandbesetzung 1936 hatten die Westalliierten es unterlassen, das NS-Regime in die Schranken zu weisen - was Göring sehr erleichtert zur Kenntnis genommen hatte: "Wenn sie gekommen wären, dann gnade uns Gott!" - Hoffen wir also auf den Allerbarmer.