Karin Prien beim „Politiker-Grillen“ mit „Welt-TV“- Moderator Jan Philipp Burgard
Karin Prien beim „Politiker-Grillen“ mit „Welt-TV“- Moderator Jan Philipp Burgard / picture alliance / dts-Agentur | -

Migrantenquoten an Schulen? - Karin Prien spricht ein existenzielles Problem an

Bundesbildungsministerin Karin Prien denkt öffentlich darüber nach, ob das dänische Modell der Migrantenquoten ein Vorbild für deutsche Schulen sein könnte. Das zeigt, dass Prien den Ernst der Lage versteht: Die unkontrollierte Zuwanderung seit 2015 überfordert das Schulsystem gnadenlos.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb ist Cicero-Autor und war Kultus- und Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er gehört der SPD an.

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In Deutschland gibt es gleich mehrere Methoden, um herauszufinden, ob gerade Sommer ist. Die wahrscheinlich zuverlässigste ist ein Blick in die Zeitung. Wenn wieder einmal unsinnige bildungspolitische Debatten geführt werden, darf man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf einen Effekt des Sommerlochs schließen.

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Wolfgang Borchardt | Mo., 7. Juli 2025 - 17:48

daran, dass um die logischen und einfachsten Lösungen ein Bogen gemacht wird, regelmäßig lieber Symptome bekämpft werden als den Ursachen auf den Grund zu gehen. Eine Quote kann weder bei Migration noch in der Schule eine Lösung. Jeder und jede, die die Eingangsvoraussetzungen erfüllen, sollten dabei sein. Für viele trifft das leider nicht zu und die müssen extra beschult und befähigt werden. Woher die Lehrer nehmen? Was passiert mit denen, die nicht lernen wollen, weil ihre Familie das nicht gut findet (und damit dem Kind im Bildungs-/Karriereweg steht)? Eine lebenslange Alimentierung des Müßiggangs wird zwar von der heutigen SPD, Links und Grün goutiert - traditionell hatten sie für Schmarotzer nichts übrig - aber am Ende fehlt das Geld.

Ingofrank | Mo., 7. Juli 2025 - 18:11

bei der man schlecht beurteilen kann, gehört sie zu Grün/ Rot oder ist sie n o c h Mitglied der CDU redet über Quoten von nicht der deutschen Sprache mächtigen Kindern in der Schule und will damit die Ursache des immer weiter absinkenden Schul- Niveau erkennen ? ? ?
Was wird da wohl da der obergelehrte Studienrat aus dem hohen Norden wohl dazu sagen ? ?
Die SPD, Grünen und ultraroten Genossen werden diese Überlegungen im Keim ersticken und das war’s dann mit einer weiteren polemischen Aktion eines CDU Ministers unter SPD Vorherrschaft in der Schuldenkoalition……
In der „Berliner Republik“ ….. weiter nichts
Neues ……vom Schwarz, links, grün, dunkelrotem Kosmos.
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Thomas Veit | Mo., 7. Juli 2025 - 18:28

auf jeden Fall gut tun, zumindest in Grundsatzfragen wie z.B. bundesweit einheitlichen Abiturprüfungen..., oder eben einer Migrationsquote.

Aber das geht halt nicht..., irgendwie..., niemand weiß warum nicht... ...🤔

Weil sich dumme oder besser verblödete Menschen besser führen d.h. regieren lassen.
Darum soll der unzureichende „Flickenteppich“ bei der Bildung erhalten bleiben.
Für Mittel & Unterschicht ist das staatliche Bildungssystem gut genug.
Die „Betuchten“ schicken ihre Kinder auf Privatschulen , dami aus ihnen „was wird“ Geld regiert die Welt. Heut zu Tage auch in der Bildung …..Ein Ergebnis Jahrzehnte langer Bildungsexperimente grün linker „Pädagogen“ oder derer, die sich als Pädagogen halten …..
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik

würde dazu führen, daß man sich am niedrigsten Niveau orientiert, das ist immer so, gerade in der grünlinkswoken Welt in der Leistung verpönt ist.

Es würden dann in ganz Deutschland Bremer Bedingungen im Schulsystem herrschen, das Bißchen an Wettbewerbsfähigkeit das in Deutschland noch übrig ist, wäre damit auch weg.

Ansonsten Zustimmung

„bundesweit einheitlichen Abiturprüfungen“

Das würde zwangsläufig dazu führen, daß man sich am niedrigsten Niveau orientiert, das wären dann Berlin und Bremen! Anders ginge es auch nicht, denn würde man sich an Sachsen und Bayern orientieren, so würden in Bremen, Berlin, BB, MVP, NRW etc. 80-90% der Abiturienten durchfallen!

Vor 20 Jahren hieß es schon, daß zwischen dem Wissen der Abiturienten in NRW und Bayern gut ein Schuljahr liegt! Wie das heute zwischen Bremen und Sachsen aussieht, will ich gar nicht wissen. Vermutl. entspricht das Abi in Bremen der mittleren Reife in Sachsen!

Der Föderalismus ist der einzige Garant dafür, daß es überhaupt noch zu Wissensvermittlung in (Teilen von) Deutschland kommt, er MUSS also bleiben!

Warum das nicht geht ist auch klar: weil es weder die schlechten noch die guten Bundesländer wollen.

Maria Fischer | Mo., 7. Juli 2025 - 19:01

Noch etwas sprach Prien ganz deutlich aus, das Recht von Mädchen und Frauen ein Bikini tragen zu können.
Es ist bezeichnend, dass die SPD und die Linke im öffentlich Raum weitgehend schweigen, wenn Mädchen und Frauen als Nutten bezeichnet werden, weil sie sich die Freiheit nehmen sich so anzuziehen, wie sie wollen.
Es kotzt mich an, dass solche Vergehen nicht thematisiert werden, stattdessen gibt es weitere Meldestellen für gefühlte sensible Linke Themen.

Stefan | Mo., 7. Juli 2025 - 19:05

Das ist keine Seltenheit mehr und wer es sich irgendwie leisten kann, schickt deshalb seine Kinder auf eine Privatschule.
Bildung ist solchen, von "sich nicht auf deutsch artikulieren könnenden" Kindern, nicht mehr vermittelbar.
Das Land der Dichter und Denker sinkt somit auf ein Niveau der Primitive.
Das dänische Modell mag vielleicht interessant wirken, doch wäre es besser, wenn Kinder erst geprüft sicher unsere Sprache beherrschen, bevor überhaupt ein Schulbesuch in Erwägung gezogen wird.
Früher, in den 1970er Jahren erzählten sich Leute den Witz von Ali, der rauchend mit dem Auto zur Schule fuhr um die 8.Klasse zu wiederholen.
Heute ist das kein Witz mehr ...

Walter Bühler | Mo., 7. Juli 2025 - 19:05

In der verfahrenen Angelegenheit haben Sie recht, Herr Brodkorb:

*Wir blicken auf eine unbewältigbare Überforderung des Schulsystems durch eine ungeordnete Zuwanderungs- und Integrationspolitik.*
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Im Gegensatz zu Ihnen glaube ich aber, dass dieses Grundübel durch die Bildungspolitik und durch die Bildungswissenschaften dramatisch verschärft worden ist.

(1) Wissenschaft und Politik haben stets an der - offenbar absurden - These festgehalten, dass Schulkinder das politisch-gesellschaftliche Problem der Integration im Raum der Schule locker lösen könnten.

(2) Wissenschaft und Politik haben die Schulabschlüsse kontinierlich inflationär erleichtert und so den kontinuierlichen Niveau-Verlust samt wachsender Leistungsfeindschaft offiziell abgesegnet.

(3) Zu keinem Zeitpunkt wurde seriös geprüft, ob Geldbeträge, die in die Bildungsforschung geflossen sind, irgendeinen positiven Effekt bewirkt haben. Ein Kartell von Gefälligkeitsgutachtern beherrscht bis heute den Bildungsmarkt.

Hans Jürgen Wienroth | Mo., 7. Juli 2025 - 19:18

Der drittletzte Absatz des Autors stellt die richtigen Fragen und mit der letzten Frage nach dem kritischen Journalismus bringt er es auf den Punkt.

Ohne diesen fehlt dem Bürger die Information, um die richtige Wahl zu treffen.

Urban Will | Mo., 7. Juli 2025 - 20:44

unterstellen, aber wenn Prien dieses Problem erst jetzt erkannt hat, dann ist entweder zu bedauern oder auszulachen.
Aber Hand auf's Herz, Herr Brodkorb. Angesichts der hier genannten Zahlen ist der Zug an vielen Orten dieses Landes längst abgefahren. Da helfen keine Maßnahmen wie die hier genannten (politisch eh nie durchsetzbar) mehr. An diesen Orten wird in den Schulen Deutsch in absehbarer Zeit zur Fremdsprache. Über das Niveau braucht man eh nicht mehr zu reden. Wer kann, schickt seine Kleinen in die Privatschule.
Aber ich sage es immer wieder: das wollte die Mehrheit so und das wollte außer der AfD auch die Politik so. Dass wir uns als Land aus der Erstklassigkeit längst verabschiedet haben, sollte jedem mittlerweile klar sein und da ist noch viel Luft nach unten. Ich höre immer mehr von gut betuchten Menschen, die ihre Auswanderung planen. D ist im freien Fall.
Auf dem Land ist es teilweise noch ok, aber die meisten Städte sind in dieser Hinsicht „verloren“.

So genau ist es Herr Will und daran wird sich auch nichts mehr ändern, grünlinks sitzt bombenfest im Sattel der Macht auch wenn sie keine Mehrheiten haben, die brauchen sie nicht, sie haben die Demokratie umgangen.

Selbst wenn die AfD nicht verboten werden sollte, was ich nicht glaube und es irgendwie an die Macht schaffen sollte, so wird sie nichts mehr bewirken können, denn die strategisch plazierten grünlinkswoken Richter werden alles verhindern.

Der Zug ist abgefahren und Schuld daran ist Merz/die Union, sie haben die letzte Chance verstreichen lassen, den Wählerwillen zu respektieren und den Karren zusammen mit der AfD aus dem grünlinkswoken Dreck zu ziehen.

Der Verfall hat sich zementiert, ob Bildung, Deindustrialisierung, Freiheits- und Demokratieabbau, Rechtsstaatsverfall, Infrastrukturverfall alles wird so weitergehen wie es grünlinkswoke will.

It‘s game over!

Erschreckend ist, daß große Teile des Landes es immer noch nicht begriffen haben!

Brand, A. | Di., 8. Juli 2025 - 08:06

Das bezweifele ich, Sie schreiben es, ihre Aussagen sind rechtlich betrachtet bedeutungslos. Zudem weiß sie, das zeigen die Reaktionen, daß sie damit eh nie durchkäme.

Ihre Analyse zur Ursache des schlechten Abschneidens deutscher Schüler bei PISA teile ich nur zum Teil.

„Die Entwicklung liegt nicht an falscher, schlechter Bildungspolitik“

DOCH!! Genau daran liegt es! Seit mehr als 20 Jahren ist Bildung massiv linkslastig, dadurch fehlt der Leistungsgedanke, MINT-Fächer werden vernachlässigt, Soft-Skills bevorzugt etc. Erschwerend kommen die Migranten hinzu.

Wo Sie recht haben, die deutsche „Öffentlichkeit“ was auch immer damit gemeint ist, vermutlich die „Zivilgesellschaft“ = linke NGO und ihre Blase erträgt den Austausch von Gedanken nicht mehr, das ist aber in gleichgeschalteten Systemen üblich.

So gut das dänische Modell auch sein mag, es hat hier keine Chancen, stellen Sie sich bitte vor was die „Zivilgesellschaft“ zu Zwangsumsiedlungen von „Goldgästen“ sagen würde - undenkbar!

Ernst-Günther Konrad | Di., 8. Juli 2025 - 11:32

Das ist doch nicht seit gestern so. Die UNION sitzt doch in etlichen Landtagen in der Regierung. Warum haben die nicht schon längst gegen gesteuert? Bildung ist doch Ländersache. Was Prien da macht ist typisch für die UNION. Mal schnell ein AFD-Thema kapern, mal schnell den Eindruck erwecken, man handele und würde was in die andere Richtung bewegen. Und in Wirklichkeit werden wir demnächst hören, was sie alles machen würde, wäre da nicht der Haken, der da "Ländersache" heißt. Mal ganz davon abgesehen, wollen die alle doch Vielfalt, Deutschland soll doch bunt und weltoffen sein und jetzt, wo ihnen das auf die Füße fällt, will man die "Quote". Da wird eine völlig verfehlte Migrationspolitik auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen. Was können die Kinder oder deren Eltern dafür, dass zu viele und nicht berechtigte Ausländer unkontrolliert einreisen konnten? Familiennachzug wurde gefördert bis zum Abwinken, jeder hat den deutschen Pass bekommen. Die AFD hat von Anfang an gewarnt davor.

Robert Hans Stein | Di., 8. Juli 2025 - 12:38

was Sie da schreiben. Und verdammt richtig wäre es auch, sich von den Dänen einiges abzuschauen. Aber glauben Sie, glaubt irgendwer, dass dieses "links-versiffte" Deutschland noch zur Besinnung kommt. Selbst wenn einsichtige Politiker der CDU (auch in der SPD soll es noch den ein oder anderen geben;-)) wollten - sie könnten es nicht. Weil die Stegners und Reichinecks, zu schweigen vom grünen Filz, auf der Bremse stehen.