- Konrad Adenauer hätte Rubios Rede geliebt
Die Rede des US-Außenministers in München war eine Liebeserklärung an die westliche Zivilisation. Trotzdem hielt es Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz für angebracht, sich demonstrativ zu distanzieren. Konrad Adenauer aber hätte Marco Rubios Rede geliebt.
In seinem ersten größeren Interview in diesem Jahr hat Friedrich Merz kein ausgeprägtes diplomatisches Gespür bewiesen. Der Interviewer des Podcasts „Machtwechsel“, Robin Alexander, sprach ihn gleich zu Beginn auf die Rede des US-Außenministers Marco Rubio in München an und auf die Standing Ovations, die er dafür erhielt.
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März kann es nicht.
Schließlich ist er in einer Koalition gefangen mit einem Partner, der die von Rubio propagierten Vorstellungen seit Jahrzehnten bekämpft. Es ist ziemlich egal, ob man die Grünen, die Linke oder die SPD betrachtet man wird in jedem Fall auf diese kritische Distanz gegenüber der eigenen Kultur stoßen. Und kritische Distanz ist noch ein euphemistischer Ausdruck! Selbsthass träfe es bei vielen linken Zeitgenossen besser. Spätestens unter Merkel hat sich die CDU von einem Befürworter unserer Zivilisation zu einem indifferenten Sammelsurium in dieser Frage gewandelt - nicht anders als in den USA die Demokraten. Das wäre an sich noch kein Problem, wenn andere Kulturen/Zivilisationen sich ebenfalls kritisch betrachten würden. Tun sie aber nicht. Und indem sie sich meist für überlegen halten, wir uns leider für inferior, stellen wir uns als Gesellschaft insgesamt zur Disposition. Trump hin oder her, Leuten wie Rubio traue ich das intellektuelle Format zu, das zu beenden.
„Leuten wie Rubio traue ich das intellektuelle Format zu, das zu beenden“
Stimme ich zu, ich sehe auch Vance in dieser Gruppe, nur wird uns das nichts nutzen. Scholl-Latour schrieb einmal über die Amerikaner, daß sie über Selbstheilungskräfte (oder so ähnlich) verfügen. Es ging um den schon oft vorhergesagten und bisher (trotz Grünlinkswoke) nicht eingetretenen Niedergang der VSA. Die VSA sind gerade dabei, sich von Grünlinkswoke zu befreien, sie heilen sich selbst.
„Wir“ haben diese Selbstheilungskräfte nicht, „wir“ werden den Weg in das grünlinkswoke Verderben konsequent zu Ende gehen, so wie 1933-45. Und wie 33-45 werden „wir“ unsere Nachbarn mit ins Verderben ziehen.
Das Erwachen kommt bei „uns“ immer dann, wenn es zu spät ist. Die Ossis bei denen die Erinnerung an die letzte linke Diktatur noch halbwegs frisch ist, sind schon am Aufwachen, die Wessis schlafen noch tief und fest denn hier gibt es keinen mehr, der sich an die vorletzte linke Diktatur erinnert!
Merz verschenkt SEINE Chance, indem er vor den Links-Grünen einknickt. Aber eben nicht nur seine Chance, sondern die Chance Deutschlands, sich aus dem Knebel der Links-Grünen zu befreien! Wenn er Schneid gegenüber den LinXen (SPD; LINKE; Grüne) hätte, wäre er der Kanzler der Befreiung. So ist Merz der Lächerlichkeit preisgegeben und erscheint als ebenso luschig und zerstörerisch, wie seine kommunistische Gegenspielerin IM-Erika!
Wenn er die von den Grün-Linken aufgestellte Brandmauer gegen die Demokratie beseitigen würde, hätte er mit Sicherheit den Souverän (das Volk)auf seiner Seite!
(Herr) Merz hat keinen Bezug zu diesem christlichen Abendland. Er hat nicht einmal einen Bezug zu Deutschland und den Deutschen. Was erwartet man da von so einer Person.
Das betrifft übrigens große Teile der dU/csU. Sie haben ihre Werte zu Gunsten des Sozialismus aufgegeben.
Merz überschätzt sich außerdem gewaltig. Er ist in meinen Augen ein Narzisst.
Vielleicht ist ja auch ein wenig Neid mit im Spiel.
Merz bekommt seine Standing Ovations wohl erst beim eigenen Parteitag. Oder auch nicht.
Z (Rubio): „Wir sind durch die tiefsten Bande miteinander verbunden, … christlichen Glaubens, Kultur, Erbes, Sprache, Abstammung ….“
Wir haben keine Kultur jenseits der Sprache postulierte eine SPD-Frau unwidersprochen und auch die Sprache weicht mehr und mehr jener der Zuwanderer.
Z (Knauß): Diese von der „postkolonialen“ Linken theoretisch untermauerte Kritik am kulturellen Erbe des Westens wurde nach dem „Marsch durch die Institutionen“ zu einem prägenden intellektuellen Leitbild. Das Ergebnis ist eine „westliche Wertegemeinschaft“, zu deren Selbstverständnis es für manche gehört, demonstrative Bekenntnisse zur eigenen Tradition … kritisch zu sehen.
Wir Deutschen müssen alles anhaltend und ohne Korrekturmöglichkeit zerstören, was an uns erinnert, erst dann sind wir für die Linken perfekt.
Wer für die Sorgen, Nöte und Sicherheitsöngste seiner Bevölkerung auf Deutschlands Straßen kein Antennen hat, warum soll er für die hohen Gefilde der Demokratie auch nur eine Antenne haben ?
Es reicht nicht, nur um den Globus zu düsen und deutsches Steuergeld in aller Herren Länder mit beiden Händen & Füßen zu verteilen. Zum Deutschen Kanzler bräuchte es mehr, vor allem Antennen fürs eigene Volk die er absehbar nie hatte, weil er wos Ernst wurde, nur Fersengeld gab und im 2.. & 3. Anlauf durchkam weil „alternativlos“
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik
überhaupt alles nichts mit dem Thema des Artikels zu tun: das Verhältnis Europas zu den USA... - oder gerne auch umgekehrt?
Ich bin bei weitem KEIN Merz-Fan - alles andere als das, aber man kann doch die Themen nicht derart wild vermischen..., das nur noch ein reines Merz-Bashing heraus kommt, nur weil man den Protagonisten verachtet...!??
Nix für ungut...
Herr Veit, eigentlich schon. Es geht doch um die Frage gehe gehe ich auf die dringenden Fragen unserer Zeit ein. Merz macht hin und wieder Außenpolitisch Bella Figura aber das reicht eben nicht. Innenpolitisch kippt er ein ums andere mal um. Sich gegenüber den USA in so einen Klassenkampf zu begeben halte ich, tut mir leid, für einen völligen diplomatischen Totalausfall und erinnert mich schwer an Baerbock oder Wadephul. Man kann sich ja von den USA emanzipieren, wie es seinerzeit Obama schon angemahnt hat, man kann aber auch politisches Porzellan zerschlagen. Der nächste Präsident ob demokratisch oder republikanisch wird nicht viel andere Töne anschlagen.
darauf? Merz bzw. auch dimüssen ussen einfach ihre bzw. europäische Interessen vertreten..., mehr nicht. Und da ist unnötiges 'kiss my ass' bei Trump mit Sicherheit auf Dauer nicht zielführend... - das ist doch wohl klar, wer noch ein bisschen Selbstachtung hat?
Und bei dieser Frage spielt das in INNPOLITISCHE Versagen Merzens auch nun mal wie schon gesagt eben KEINE Rolle... - wieso sollte es das tun? Ist das nicht offensichtlich...??
Das Zitat ist meiner Meinung nach, Aufhänger genug 😂😂😂😂 und beschreibt Merzens Verständnis zur Trump Administration voll umfänglich.
Entweder „Düse ich im Sauseschritt“ durch die ganze Welt oder ich muss mich in die Niederungen der deutschen Alltagspolitik begeben zu der auch das Verhältnis außenpolitisch zu den USA und auch Israel gehöhlt was m M ebenso kritikwürdik ist.
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik.
P.S. Noch ein heißer Tipp für die Restferientage: das Meeresapuarium in Zella Mehlis unser beiden „Gurken“ waren wie immer begeistert zumal in Oberhof noch richtig Schee liegt. 👍
Merz ist allerdings nicht Adenauer. Das ist ja gerade Problem. Merz ist ein Gewächs der "Davos-Generation" und frühen EU-Generation. Hier geht es nicht um den zivilisatorischen Erhalt "Europas", sondern darum, dass Europa eine "Weltgesellschaft" vorbereiten soll. Diese Elite sieht in den Nationalkonservativen im eigenen Land den eigentlichen Gegner. Merz ist mehr Joschka Fisher, als Adenauer. Was diese Elite übrigens auch prägt, ist die relativ hohe, neo-con beeinflusste Kriegsbereitschaft, die übrigens auch ein Unterschied zu Adenauer ist.
Sehr treffende Einschätzung: Merz eher Joschka Fischer, als Adenauer!
Stromberg-Manier- hat diese Kanzler- Karikatur Merz gezeigt, dass er für dieses Amt komplett ungeeignet ist.
Er hat sich - freiwillig, ohne Not, dauerhaft und das alles. angesichts weit besserer Alternativen - an die Linksgrünen und deren vor Arroganz Selbsthass und Hass auf Deutsche und Deutschland triefenden Weltbild gekettet. Gäbe es Adenauer noch, würde er diesen Buben mit Fußtritten aus der Partei jagen (und viele andere aus seiner Clique mit ihm).
Ein Kanzler zum Fremdschämen, der selbst die einfachsten Zusammenhänge nicht nur nicht versteht, sondern das wenige verbliebene Porzellan noch zertrümmert.
Wann endlich wachen seine Wahlschafe auf? Was muss denn noch alles passieren?
Dieser Mensch hatte und hat nur einen Leitfaden: wie bleibe ich Kanzler.
Als wäre das nicht schon schlimm genug, hält diese Witzfigur sich auch für bedeutend.
Die Geschichte wird ihn einst zum unfähigsten Regierungschef erklären, den es je gegeben hat.
Nichts, Herr Will. Nichts. Nur einen dankbaren Händedruck. Danke Herr Will, Sie haben mir (und sicher vielen anderen) in die Seele geschaut. Das Schlimmste aber ist, der Kerl hält sich wirklich für bedeutend. Ein Land, das mit so einem Stümper als Regierungschef "gesegnet" ist, kann nur betrauert und bedauert werden. Die Hoffnung. Nach diesem Ausfall kann es im Grunde nur besser werden. Ich zitiere gern das alte jüdische Sprichwort: "Es muss erst ganz dunkel werden, ehe es wieder hell werden kann!"
bezeichnen sind reine US-Interessen, Ramstein usw., alles andere ist naiv. (America First!)
Und genau das sollten wir nutzen..., zu unseren Gunsten. Für das was die USA vor haben brauchen sie Europa auch, mehr oder weniger.
Dass wir sie auch brauchen ist eine Binse und muss nicht ernstlich diskutiert werden... ABER wir sollten doch, so die neuen Verhältnisse gerade Australier werde..., unsere Position SO WEIT WIE MÖGLICH! zu unseren Gunsten verschieben..., und d dazu gehört auch ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein, gerade bei Trump. Und das hat Merzin der mMn richtigen Dosierung gezeigt auf der MSC.
Hätte er tatsächlich überzogen, wie viele hier impliziert, hätten wir bereits eine neue Zollandrohung o.ä. auf dem Tisch - oder eine andere Drohung.
'America First!' ist auch ein guter Indikator..., für uns.
UNSER Handeln muss selbstredend 'Europe First!' sein - ich hoffe da gibt es keinen GRUNDSÄTZLICHEN Dissens - wie ein völlig Fremdlesender hier durchaus denken könnte... ... 🤔
'Australier' == 'austariert' - Sorry!
Wer selbst kein Format hat und keine Leistungen vorweisen kann – und das kann Merz bis dato nicht, der kann auch die Leistungen anderer nicht würdigen. Dass er noch nicht einmal im Saal war, als Rubio seine wunderbare Rede hielt, ist Affront pur. Dass er dann auch noch die nächstbeste Gelegenheit nutzt, um seinen Neid, seine Missgunst und seine Selbstbezogenheit zu betonen, ist schockierend. Ich schäme mich dafür, dass wir erneut einen Bundeskanzler mit so wenig Niveau haben. Dass deutsche Politiker und Mainstream-Medien sich über den ‚rüpelhaften‘ Trump echauffieren, ist lächerlich, wenn sie statt von Rubio zu lernen, sich offensichtlich Trump als Vorbild nehmen. Merz selbst hat Trump noch immer nicht verziehen, dass er die Rolle in Friedensverhandlungen nicht spielen durfte, die er doch so gerne spielen würde – unser Außenkanzler. Dass er ganz offensichtlich weder die Macht noch das Format dafür hat, ist ihm nicht einsichtig. Er scheitert ja schon an Lars, dem Sensiblen.
"Dass er ganz offensichtlich weder die Macht noch das Format dafür hat, ist ihm nicht einsichtig."
Dass er sich jetzt schon für eine zweite Amtszeit bewirbt, zeigt seine Unfähigkeit, die Realität einzuschätzen. Da ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken?!"
Genau das ist er, er sonnt sich ausgiebig im widerlichen grünroten Rampenlicht der Linksmedien und der eigenen Wahnvorstellung er sein ein Mann von Welt, jemanden den man ernst nimmt, ein großer Staatsmann!
Er hört sich gerne reden, er ist ein Narzißt, ein Freund inhaltsleerer aber markig klingender Worte, Handeln ist nicht sein Ding, sein Ding ist die Show! Das sieht man an JEDER Rede die er hält.
Er hat alles verraten, wofür er angetreten ist, es ging ihm nie um seine Versprechen, die waren nur Mittel zum Zweck, es ging ihm immer nur um Merz und seine durch Merkel verletzte Eitelkeit!
Nach Merkel ist Merz die schlechteste Besetzung des Kanzleramts seit WKII!
Endlich ein Artikel an dieser Stelle, der sich mit Merz und diesen Aspekten von Rubios Rede auseinandersetzt. Aber auch hier, Herr Knauss, leider nicht wirklich deutlich genug.
Merz Verhalten auf der MSC war ein diplomatischer Affront auf ganzer Linie.
Nicht nur seine Eröffnungsrede selbst, die auf Vance Rede vom Vorjahr Bezug nahm, und äußerst pampig und patzig wirkte (inzwischen hat man den Eindruck, dass nicht nur Wadephul sondern auch Merz in Baerbocks undiplomatische Fußstapfen getreten ist).
Nicht nur, dass er bei Rubios Rede durch Abwesenheit glänzte, der nächste Fauxpas.
Nein, jetzt hat er auch noch die Chuzpe, despektierlich nachzutreten (ihm „hätte das nicht gereicht“).
Erstmal unerheblich, ob Rubio da ehrlich war oder nicht, ob für den deutschen Geschmack zuviel Pathos drin war oder nicht, aber es war die ausgestreckte Hand eines westlichen Bündnispartners, die da hochnäsig weggeschlagen wurde.
So daneben hat sich die ost-sozialisierte Merkel außenpolitisch nie benommen.
seiner Rede hat das keine wirkliche Bedeutung für sie Beziehungen der USA zu Europa. Merz hat das richtig erkannt und gewertet - objektiv betrachtet (...also ohne 'Schaum vor dem Mund' - sorry!)
Rubio steht in der US-Hirarchie in der dritten Reihe - davor kommen D.T. und Vance - zweifelsfrei.
Falls Rubio der nächste US-Präsident würde..., ja dann schon eher. Aber das meinen Sie -glaube ich- nicht...?
Ich fürchte, Sie unterschätzen, wie Merz und die CDU , was in den USA gerade vor sich geht. Dort findet tatsächlich ein Kulturwandel statt. Die linken Ost- und Westküsteneliten haben vollkommen abgewirtschaftet. Der Gouverneur des reichsten Bundesstaates Kalifornien hat gewaltige Schulden aufgebaut, seine Verwaltung ist vor lauter Wokeness und „ Umweltschutz“nicht in der Lage die Bevölkerung vor Waldbränden zu schützen oder sie bekämpfen zu können. Das Problem der unfassbaren Wohnungsnot in den Großstädten geht er gar nicht erst an. Aber Merz empfängt ihn, weil er glaubt, er könne der nächste Präsident werden- seine Chancen sind ähnlich wie die von Harris- schlecht.
Die Republikaner können sich sich bei Rückbesinnung auf traditionelle abendländische Werte auf ein breite, wachsende Mehrheit stützen. In den Staaten sind die christlichen Kirchen immer noch gut besucht. Rubio und Vance sind keine Exoten, sie verkörpern eine neue Generation von Republikanern. Man muss mit ihnen rechnen.
wären... - was 'lesen' Sie hier...?
Und ansonsten kann das allrichtig sein was Sie hier über die USA-Interna schreiben, wird es wahrscheinlich sogar..., allerdings ist das doch alles nicht relevant für eine Positionierung Europas gegenüber den USA unter den aktuellen Bedingungen einer Neujustierung der Beziehung, welche ja nicht zuletzt die USA vorantreiben, die Neujustierung.
Und wer nächster US-Präsident wird... ...? Sorry dazu habe ich weder irgendetwas geschrieben, noch würde ICH mir dazu heute Gedanken machen.
Wenn SIE aber dieses Thema JETZT wichtig finden, bitte... - kein Problem. Es ist nur eben nicht meines... 🤔
Meine Aussage "Falls Rubio der nächste US-Präsident würde..., ja dann schon eher." bezog sich auf die mögliche Relevanz der Aussage des Foristen auf welchen ich hier antworte... - NICHT darauf, dass ich mir jetzt/hier Gedanken machen würde wer der nächste US-Präsident werden würde/könnte.
Nur zur Klarstellung.
dass der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland nicht zwingend zu seiner Rede auf einer internationalen Konferenz anwesend sein muss... ... 🤔
Ist das 'zu viel'... ... - Eigenständigkeit? /😉
Sie machen in Ihren gefühlt 10 Kommentaren keinen Hehl aus Ihrer USA/Trump Abneigung. Und Sie haben wahrscheinlich ein Problem damit, dass einige Foristen das anders sehen. Ich finde schon, dass ein deutscher BK sich, schon aus Gründen von Anstand, die Rede eines der wichtigsten Politiker der USA anhören sollte. Stattdessen trifft er sich mit dem unwichtigen und in D unbekannten Gouverneur von „failed state“ Kalifornien. Und, was ja auch wahnsinnig wichtig ist, mit einem Start-Up Unternehmer. Meine Meinung! Sie sehen das anders. Ok, Ihre Meinung!
Hierarchie, das habe nicht ich mir ausgedacht oder.ä.. Ist Ihnen bekannt, nehme ich mal an...
Und ich sage es noch einmal: Rubio ist die Ministerebene..., das wird wohl niemand leugnen, und Friedrich Merz - ob Sie und die anderen Merz-Kritiker:innen das hier gerne hören oder nicht... - ist der demokratischen gewählten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, dem diplomatischen Protokoll folgend auf einer Ebene mit Donald Trump himself. Tatsache.
Also: es ist KEIN diplomatischer Affront, wenn Bundeskanzler Merz NICHT zur Rede des Außenministers der USA Rubio erscheint wenn z.B. ein gleichwertiger deutscher Vertreter wie der deutsche Außen- und/oder Verteidigungsminister anwesend ist. DAS ist erst einmal die SACHLAGE.
Ob das 'klug' ist steht auf einem anderen Blatt. Ich denke es war nicht falsch..., und es war bestimmt auch KEIN ZUFALL... 🤔
Die USA machen genau das übrigens ständig mit europäischen Diplomaten - so wie es passt.
PS: US-devot ist nicht meine Stärke - richtig!
"Und Sie haben wahrscheinlich ein Problem damit, dass einige Foristen das anders sehen."
Ja na logisch doch ist das für mich 'ein Problem', was sonst? Sonst bräuchte ich hier ja garnix schreiben, wenn man/Frau sich nur in der Ciceto-Bubble ständig gegenseitig selbst betätigte... ...? Das ist eh schon ein gewisser Trend, mMn. Ich persönlich hätte durchaus auch nichts gegen ein paar mehr 'linkslastige' Meinungen hier..., und finde es deshalb auch garnicht 'schlimm' wenn Herr Urban und Müller-Vogg hier so schreiben wie sie schreiben... ... >> Einheitsbrei gibt's doch schon genug im ÖRR...!? Und natürlich 'darf' am (Diskussions-) Ende jeder seine ganz persönliche Meinung behalten - zu 100%. Da müssen wir doch wohl nicht unbedingt explizit drauf hinweisen... - oder?
Nix für ungut, wie es so schön heißt,
Ihnen noch einen schönen Tag und ein schönes Wochenende...!
Merz neigt zu kernigen Formulierungen, die Tatkraft simulieren, in Wirklichkeit aber nur Applaus im Inland erzeugen sollen.
Ist die Tatsache, dass er sich schwer getan hätte, sich zum Applaus zu erheben, offizielle Position der Bundesrepublik? Oder hat er das Hütchen des Privatmanns aufgehabt? Es liegt auf der Hand, dass er ein Dampfplauderer ist, der immer wieder impulsiv rote Linien überschreitet, um sich meistens erschrocken gleich wieder hinter diese zurückzuziehen, sobald er Gegenwind bekommt.
Leider hat keiner in dieser Regierung - und wohl auch in den sie tragenden Parteien kaum einer - noch demokratische "Peilung", d.h. einen Sinn für die Stärke der Demokratie, die darin besteht, dass man im Sinne des Grundgesetzes zum Wohle des ganzen Volkes (nicht nur der "Demokraten" oder der ganzen Welt) handelt, bei seinen Äußerungen weniger die Absicht als die Wirkung berücksichtigt und jedem erlaubt, zu Worte zu kommen.
Wo gibt es noch Porzellan zu zertöppern? Merz steht bereit.
Standing-Ovations NICHT überbewerten. Entschieden wie's weiter geht wird wo anders von jemand anderem...
Wenn sich Europa überhaupt mal emanzipieren will von der 98%-igen US-Dominanz seit dem WKII ist ein wenig kritische Distanz auch sinnvoll und angebracht. Ich halte die Standing-Ovations für DIESE Rede unter den aktuellen außenpolitischen objektiv gegebenen Umständen für völlig übertrieben..., aber auch nicht für all zu bedeutsam. Das war einfach ein Reflex, der sich 'die gute alte Zeit' in den Beziehungen zu den USA zurück wünscht. Die kommen aber nicht wieder, weder durch eine(!) 'milde Rede'..., noch durch stehendes Klatschen...
Möchte man, so wie ich, mehr Eigenständigkeit und Souveränität Europas von den USA hat Merz erstenmal mit seinem Verhalten und seinem Interview NICHTS falsch gemacht in dieser! Sache - mMn.
Das 'Hinterherhecheln' jeder minimal-positiven Europa-Äußerung aus dem WH (Artikel) halte zudem für überflüssig und nicht zielführend bzgl. mehr Autonomie Europas.
UNTER DEN HEUTIGEN UMSTÄNDEN!!! tatsächlich gesagt hätte ist m.E. völlig offen - eine völlig sinnfreie Analogie. Sorry!
Die Umstände, unter denen Konrad Adenauer regiert hat, waren deutlich schwieriger, existenziell bedrohlicher. Aber Adenauer hatte ein klaren Kompass, war wertefest und dazu ein kluger Diplomat. Mehr Kontrast geht nicht!
bzw. ist es ja gerade der Kontrast zu heute welcher einen sinnvollen Vergleich obsolet macht...!?
Genau so halbseiden wäre die Frage 'Was hätte Helmut Kohl gemacht...?' - wir wissen es nicht, und zwar weil die politischen Umstände komplett anders sind als jeweils seinerzeit. Trump und die aktuellen Entwicklungen speziell in den USA aber auch global konnte wohl vor 20+xx Jahren niemand voraussehen..., ist das so schwierig?
Wir können natürlich trotzdem fleißig mutmaßen, fabulieren und raten..., wer möchte. Ist ja nicht 'gefährlich'..., nur eben sinnlos im Sinne irgendeines zu erwartenden Erkenntnisgewinns - mMn.
Es ist eine reine (populistische) rhetorische Frage - für eine griffige Überschrift über den Artikel - mehr nicht!
Sie können mir glauben, sehr geehrte Frau Sehnert - oder auch nicht..., ganz wie Sie möchten. 😉
Der wievielte Beitrag von Ihnen jetzt??? Sie haben ein Problem damit, andere Meinungen zu akzeptieren???
IHRER Meinung nach...?
Das Merz sehr gut Englisch spricht ist bekannt und sei ihm attestiert. Dass er die Rede also missverstanden haben könnte schließe ich aus. Nein, Merz wollte es falsch verstehen. Er will recht behalten. Er ist nach der Vance Rede maximal bockig und uneinsichtig und jetzt, nachdem ihm von Rubio nochmals die Show gestohlen wurde, will er unbedingt den großen Anführer geben und ist einsam allein auf weiter Flur. Und so einer droht damit, er könnte noch weitere fünf Jahre im Amt sein. Merz kann es nicht nur nicht, er will auch gar nicht. Er ist unbeirrt dabei, Nagel für Nagel in den Sarg der Demokratie einzutreiben, wobei die Linken ihm die Nägel liefern. Und gerade aktuell in MPV die AFD bei 34% und was glaubt er , was ihm beim Parteitag blüht, wo Merkel bleiben will, bis die Wahlen zum Vorsitzenden rum sind. Ob er noch auf 70% kommt? Ob sich die sog. jungen Wilden der UNION melden? Ob sich die Merkelianer bemerkbar machen und ihn weiter nach links drängen? Merz hat fertig.
Ja was soll er denn 'können' - in dieser Sache wohlgemerkt? Den USA wieder vollständig ins Rektum kriechen..., so wie Merkel?
Wenn uns Trump da überhaupt noch rein lassen würde..., an diesen so schön warmen Platz... ...
Die meisten hier scheinen noch nicht verstanden zu haben, was es bedeutet wenn 'die alten Nachkriegsstrukturen vorbei sind'... - einschließlich des Autors des Artikels. Stattdessen hechelt bzw. jammerschreibt man irgendwie nur den alten Verhältnissen hinterher..., zum Gefallen eines grinsenden D.T. - mission accomplished.
Wir haben gar keine ander Wahl uns irgendwie zu emanzipieren von den USA, wollen wir nicht in der totalen Bedeutungslosigkeit versinken...!! Das scheint vielen hier aber völlig egal zu sein... ...!?
Uncle-Sam HAT uns bereits verstoßen! >> Guten Morgen!
Einerseits gibt es im MAGA-Lager sicher viele Vertreter, die sich und ihre Kultur für in einem absoluten Sinne überlegen und Modell gebend für die Menschheit halten (wie einige andere Lager in der Welt auch). Es gibt auch Kräfte, die daraus nicht eher eine Isolation ableiten, um in der eigenen Ecke zu machen, was man für richtig hält, sondern die einen eher imperialistischen Anspruch haben den Rest der Welt zwangszubeglücken. Das ist wahrscheinlich die Richtung, die Frau Möller kritisiert.
Diese Richtung gibt es sicher, aber ich würde im Moment eher eine andere Strömung stärker und kritikwürdiger sehen. Merz hat nicht so sehr keinen Bezug zum Abendland, als dass er Teil der Gesellschaft bei uns sein will, die von sich glaubt mit Demokratie, Menschenrechten, GG, EU, Weltoffenheit etc. DIE Menschheit und DAS Menschsein zu vertreten. Es fehlt an Offenheit für die Vielfalt, Unbestimmtheit und Widersprüche des Menschseins - man sieht nur sich selber. Das sollte man mehr kritisieren.
Weltbild, Herr Michaelis. Dafür gebührt Ihnen Respekt, mMn. Allerdings laufen die Dinge aktuell global und auch europäisch betrachtet komplett in eine andere Richtung..., das wissen Sie?
Frage nur, weil Sie mit regelmäßigem Optimismus diesbezüglich hier auftreten - ist überhaupt NICHT kritisch gemeint... /😉
als universalistisch sehen, in dem Sinne, dass ich oft nicht klar Partei für irgendwen beziehe. Ich würde es allerdings anders betonen, auch nicht zuerst als Optimismus sehen. Aus meiner Sicht kritisiere ich eher meist, dass zuviele Gruppen und Menschen vorgeben für die Menschheit, die universellen Werte, die Wissenschaft, die Gerechtigkeit, die Wahrheit etc. zu sprechen.
verstanden...!? Danke!
...hätte vermutlich im Gegenzug Merkel und ihre Entourage mit v.d.L, AKK und wie die Vollversager sonst noch heißen incl. Merz zum Teufel gejagt.
Und eine Brandmauer hätte der nach links und insbesondere vor den Grünen gebaut.
Sozialistischen und kommunistischen Unfug konnte der Alte nicht ab.
Man ist immer wieder erstaunt, wie ungeschickt, ja geradezu unprofessionell Außenpolitik in Deutschland seit Klaus Kinkel betrieben wird.
Einen gescheiterten, linken US-Gouverneur empfangen, die Rede des möglicherweise nächstes US- Präsidenten schwänzen, um mit irgendwelchen deutschen Start-up Unternehmern zu sprechen, diese dann auch noch im Nachgang („ Ich habe einige Passagen gelesen..“ „Ich hätte Mühe gehabt aufzustehen“)von oben herab zu beurteilen, das ist schon ein heftiger diplomatischer Afront. So etwas tut man nicht.
Merz hat in seiner Umgebung offenbar niemand, der mit der amerikanischen Administration vertraut ist und dort Gesprächspartner hat. Oder er ist beratungsresistent. Auf jeden Fall schätzt er die Situation völlig falsch ein. Man wird das weder im US- Außenministerium noch im Pentagon, wo auch Außenpolitik gemacht wird, vergessen.
Die USA sind nun mal eine imperiale Grossmacht und unser wichtigster Verbündeter. Da sollte man schon etwas konzilianter auftreten.
NICHT vor... - sonst hätten wir schon längst entsprechende 'Hinweise' aus dem WH gehört... - mit Sicherheit.
Und dass sich Merz in den USA und den Gepflogenheiten dort nicht auskennt... ist alleine aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit für BlackRock wenig plausibel..., und deckt sich auch nicht mit den bisherigen Ereignissen: z.B. wie der Antrittsbesuch Merzens bei Trump verlaufen ist..., man kann wohl sagen auf Augenhöhe...
Ich habe den Eindruch, dass Sie Frau Sehnert u d auch einige andere hier vor innenpolitisch begründeten Totalabneigung gegen die Person Merz nicht mehr in der Lage oder Willens sind sein außenpolitisches Handeln davon zu trennen und objektiv neutral zu beurteilen. Und außerdem die strategischen Interessen Europas völlig falsch einschätzen - noch in einer devoten US-Hörigkeit gefangen. Das führt uns aber definitiv nicht weiter...
Sie können das gerne anders sehen.
Es hat wahrscheinlich gereicht, auf den Posten zu kommen, aber diesen auch "auszufüllen" wahr scheinbar nie seine Passion. Alleine schon die herbe Absage an Frankreich und damit eigentlich an ganz Europa und dem eigenen Volk, zeigt wie fatal der Posten fehlbesetzt ist! Kürzlich stand hier die Stasiakte und KGB/Russland Verbindung, von Frau Merkel, im Raum!? Bei diesem Herren frage ich mich nach der CIA und NSA Akte und eventuelle Vertragsbindungen! Er scheint vom Handeln und seiner Destruktivität dem eigenen Land und Europa gegenüber, fremdgesteuert zu sein!? Das bereitet mir langsam mehr Sorgen, als eine Frau Merkel! Gerade das "Kriegsgeschrei" und die Bullshit-Aufrüstung, mit untauglichem Material, lässt Raum zu Spekulationen! Führt er diesen Blödsinn doch selber völlig ad absurdum, mit einer kompletten Absage, an eigene und europäische atomare Abschreckung! Wer zur Ukraine schaut, versteht genau, warum Moskau, St. Petersburg und Stalingrad noch Strom und Wärme haben!
beginnend mit "Lieber Herr Rubio, viele Deutsche danken Ihnen ....................."?
