Merz
Kanzler Friedrich Merz reist mal wieder um die Welt, während daheim der Ökoterrorismus zuschlägt / picture alliance / abaca | Accorsini Jeanne/Pool/ABACA

Linksextremer Anschlag in Berlin - Der Kanzler sorgt sich mehr um die Sicherheit der Arktis als um den deutschen Ökoterrorismus

Vom linksextremistischen Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz sind Zehntausende betroffen. Dafür ist die Aufregung lächerlich klein. Sogar Bundeskanzler Friedrich Merz schweigt - und sorgt sich mehr um die Sicherheit der Arktis als um die der deutschen Bürger.

Ben Krischke

Autoreninfo

Ben Krischke ist Leiter Digitales bei Cicero, Mit-Herausgeber des Buches „Die Wokeness-Illusion“ und Mit-Autor des Buches „Der Selbstbetrug“ (Verlag Herder). Er lebt in München.

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„Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“, grölten im Mai 2024 junge Menschen vor dem Club „Pony“ auf Sylt. Auf die Melodie von Gigi D’Agostinos „L’amour toujours“. Das war zweifellos eine dumme Aktion. Obgleich erstens die Frage, ob dahinter blanker Rassismus steckte oder primär die Lust an der Provokation, gesondert zu diskutieren wäre. Und immerhin war dabei zweitens niemand zu Schaden gekommen. Wie auch? Es war ja nur ein Gesang.

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Jochen Burghardt | Mi., 7. Januar 2026 - 10:48

Hallo Herr Krischke, bitte korrigieren: Statt "Deutschland steht überhaupt nicht im Kopf"
m.E. besser "Deutschland steht überhaupt nicht auf dem Kopf"

Chris Groll | Mi., 7. Januar 2026 - 11:00

Sehr geehrter Herr Krischke, auch diesem Artikel von Ihnen stimme ich zu.
Aber es sind auch die Bürger, die sich von der Demokratie entfernt haben. Die all dieses Linke unterstützen. Wenn ich mir die Umfragen der letzten Tage ansehe, hat sich nichts geändert.
Und auch dieser Terroranschlag wird es nicht tun.
Ich weiß nicht, wann die Bürger aufwachen.
Der gesamte mediale Komplex ist jedenfalls so linkssozialistisch-/kommunistisch eingestellt, daß davon keine Änderung/Besserung zu erwarten ist.
Mein großer Wunsch für 2026 wäre, daß endlich wieder liberale Kräfte (damit meine ich nicht die fdp) in diesem Land die Macht übernehmen.
Daß es wieder Freiheit und Sicherheit in Deutschland/Westeuropa geben wird.
Daß diesem linkswoken Spuk endlich ein Ende bereitet wird.
Auf die Wählern in Deutschland zähle ich dabei allerdings nicht.
Fritz Goergen:
Freiheit lebt immer von denen, die sich nicht einordnen, und wird gefährdet von jenen, die sich einreihen.

Welche liberale Kräfte meinen Sie, wenn die FDP nicht gemeint ist?
Es gab Zeiten wo die FDP regelmäßig am Regieren beteiligt war, und meiner Erinnerung nach, hat es diesem Land sehr gut getan.
Nach der Wiedervereinigung nahm dieses Land eine andere Entwicklung, die FDP geriet durch linsgrüne politische und mediale Kräfte immer mehr in "Ungnade", und das Ergebnis erleben wir täglich, da die CDU/CSU sich vor lauter Angst das gleiche zu erleiden immer mehr unterordnet, gar anbiedert.

Armin Latell | Mi., 7. Januar 2026 - 17:55

Antwort auf von Dagmar Lubig

fdp ihrer Zeit in der Ampel womöglich liberal gewesen sein? Echt jetzt? Die fdp ist nicht durch linksgrüne politische und mediale Kräfte immer mehr in "Ungnade" gefallen, sondern hat sich aktiv erarbeitet, besonders beim Wähler! Der hat die Rechnung präsentiert. Die cdu möchte offensichtlich auf diesem Pfad folgen. Brandmauern sind weder demokratisch, noch weniger liberal. Mal ehrlich, der Buschmann wäre als grüner Wokist gut durchgegangen, nix liberal! Und Lindner...

Tina | Do., 8. Januar 2026 - 03:09

Antwort auf von Armin Latell

Die FDP hat die linke Politik mitgetragen.
Die FDP hat gegen das Zuzugsbegrenzungsgesetz gestimmt und ich hoffe, die FDP bleibt in der Versenkung.
Der Anschlag in Berlin und die Ruhe der Geschädigten zeigt,es kam von Links und ist nicht schlimm, es war erträglich.

Angelika Sehnert | Do., 8. Januar 2026 - 11:58

Antwort auf von Dagmar Lubig

Ja, Frau Lubig, es gab Zeiten, da hat die FDP, auch in der Opposition, dem Land gut getan. Leider haben sich die Funktionsträger dem linken Zeitgeist ergeben und das liberale Profil höchstens noch beim Tempolimit hervorgekramt. Hier wurde das unsägliche Gesetz des Justizministers erwähnt, dessen Lektüre, so fordernd sie sein mag, ich nur empfehlen kann. Da ist nichts liberal, höchstens libertär. Es ist ein linksgrünes, identitäres Gesetz mit Sonderrechten für eine marginale Minderheit mit erheblichen,negativen Folgen, für Kinder und die Meinungsfreiheit. Ich empfehle das Interview hierzu im CICERO - Podcast vom 21.2. 25 mit Prof. Claudia Raffelhüschen, FDP - Abgeordnete in der Ampel.
Wer Angst hat existenzielle Probleme anzusprechen, sei es Wokismus, sei es Migration, die marktwirtschaftlich verfehlte Energiepolitik oder Linksterrorismus, muss sich nicht wundern, wenn die Wähler abwandern.Der Niedergang der FDP ist selbstverschuldet, die CDU folgt im gleichen Muster nach.

Da liegen Sie m. E. richtig, das kann man wohl auch nicht. Diesen Wähler, abgesehen von den ca. 20/25%, die die Politik seit Jahren eher kritisch sehen, erschüttert oder interessiert augenscheinlich gar nichts mehr. Gespräche oder Anmerkungen zu den Ereignissen in Berlin, bei der so viele unserer Mitbürger großen Schaden - sowohl gesundheitlich als auch materiell - genommen haben, oder zur Silvesternacht, zum neuen Gesetzentwurf zur weiteren Bekämpfung der Presse - und Meinungsfreiheit ( anders lässt sich die AfD offensichtlich nicht bekämpfen), der Beschneidung elementarer Grundrechte, zur massiven Erhöhung der Abgaben seit dem 1.1.2026 etc.etc. war in unserem Umfeld kein Wort, wirklich gar nichts zu hören, es gibt Schulterzucken (man kann ja eh nichts machen)oder totale Unkenntnis. Das zeugt nicht gerade von Wählern, die für eine Wende in der Politik kämpfen, und das wissen unsere Politdarsteller ganz genau.

IngoFrank | Mi., 7. Januar 2026 - 11:17

Germany gesetzt, links is gut & alles andere ist schlecht.
Was wird sich denn da so aufgeregt über das Schweigen im linken Walde ? Wenn sogar einer der stellvertretenden Bundestagspräsidenten der Mitglied der SED- Erben & langjähriger MP Thüringens war, kund gibt, dass es eben kein linker Anschlag war ….. oder das hat zwar nichts mit Stromausfall zu tun sondern zeigt ehr den verloderten Zustand dieses Landes ein SPD ler zum BSW wechselt vom Wähler als BSW und den brandenburgischen Landtag geschickt wird, wieder zur SPD wechselt und mit einer „Genossin“ dazu beiträgt eine GROKO mit einer Stimme Mehrheit auszustatten. Auch da würden die Ommas gegen Rechts kaum über dieses Verständnis zu Demokratie die nicht die meine ist, demonstrieren.
Wo bleibt eigentlich dazu Ciceros Stimme ?
Zumal die Wähler in Berlin nur das bekommen, was sie letztendlich selbst gewählt haben: Links Grüne Unfähigkeit !
Mit besten Grüßen a d Erfurter Republik

S. Kaiser | Mi., 7. Januar 2026 - 11:47

Das mediale Messen mit zweierlei Maß bei rechten und linken Themen ist inzwischen ein Klassiker und dh wenig überraschend, dass es hier wieder zum Ausdruck kommt.
Auch dass Merz als abgehobener Kanzler jegliches Gespür für die Bevölkerung fehlt, kennen wir inzwischen. Nie im Leben hätte es sich ein Gerhard Schröder nehmen lassen, kurz im Südwesten seines Amtssitzes in Berlin aufzutauchen um „mit den Menschen“ zu sprechen, Außenpolitik hin oder her. Selbst einem Laschet oder einem Söder wäre es zuzutrauen.
Spektakulär hingegen ist das, was dieser Kommentar aufgreift:
https://www.cicero.de/comment/470441#comment-470441
Dass es DER Hauptnachrichtensendung des ersten deutschen Fernsehens wichtiger war, einen ausführlichen Filmbeitrag über Pinguine zubringen, und der schwere linksextreme Anschlag auf die Stromversorgung, der mehrere 10Tsd Bewohner Berlins betraf, lediglich mit einer kurzen Wortnotiz abgehandelt wurde, macht einen fassungslos und suggeriert proaktive Vernebelungstaktik.

Da sich die Tagesschau zunehmend der gezielten Desinformation bedient, sollte der geneigte Bürger daraus einen Fall für die Meldestelle machen, werter Herr Kaiser. Und weil der Chef der Bundesnetzagentur, der Herr Müller, ironischerweise ein aufrechter, geradezu heroischer Kämpfer für all die schönen neuen deutschen Meldestellen geworden ist statt sich um seinen Job zu kümmern u. für ausreichend Strom zu sorgen, wäre das eigentlich ein Kalauer.
Hochmut kommt vor dem Fall wie so schön heißt, nie waren die Verhältnisse in Deutschland absurd und skurriler wie dieser Tage. Die Einträge im Logbuch der Bekloppten & Bescheuerten werden immer abenteuerlicher. Apropos Abenteuer: der Bundestag möchte sich jetzt angeblich mit einem neuen Gesetz beschäftigen, dass allzu neugierigen Terroristen den Einblick ins geographische Versorgungsnetz deutscher Infrastruktur erschweren soll. Wow, ich bin sicher, DAS schaffen die auch noch! Wir haben so vieles (ab-)geschafft, das schaffen wir auch noch....

Thomas Hechinger | Mi., 7. Januar 2026 - 12:17

Von Kanzler Merz kein Wort. Warum macht er nicht einen Abstecher in die betroffenen Berliner Stadtteile und ist bei den Menschen vor Ort? Dieselbe Frage geht an den Bundespräsidenten. Wozu sind diese Leute eigentlich da!

Bernd Windisch | Mi., 7. Januar 2026 - 12:57

Es gibt da keine kognitive Dissonanzen. Die angesprochenen Protagonisten finden bei den Tätern zumindest signifikante Anteile des eigenen, linken, Weltbildes wieder.

Friedrich Merz ist von den Qualitätsmedien eingenordet worden. (Stadtbild) Der sagt so schnell nichts mehr.

Wolfgang Borchardt | Mi., 7. Januar 2026 - 13:18

Schieflage geraten, die nicht wenige prima finden und den Mantel des Schweigens darüber breiten. Der Berliner Anschlag hat gezeigt, dass es keinen Katastrophenschutz gibt, dass mindestens Berlins Infrastruktur marode ist und sicher nicht nur eine Schwachstelle hat. Anderes ist wichtiger: Machterhalt, das Ausstreuen von Geld über die ganze Welt und Millionen für Bäume, obwohl Berlin schon zu den grünsten Großstädten gehört. Für die Steuerzahler bleiben hohe Steuern und die Begleichung von Schulden. Die AfD war's nicht, aber sie profitiert vom Versagen der Anderen. Schmidt und Schröder waren wohl die letzten Kanzler, die sich nicht von Katastrophen ferngehalten haben. Einschließen und telefonieren ist die neue Strategie, um sie nicht mit "Totstellen" verwechseln zu müssen. Und was Herr Merz nicht sagt, hat wohl inzwischen mehr Gewicht, als das, was er sagt. Denn es wandelt sich zu schnell, sogar ins Gegenteil. Und in der Welt hört niemand hin, denn ohne Macht kann man nichts machen.

Lisa W. | Mi., 7. Januar 2026 - 13:22

Was soll man zu diesen elenden Versagern in Berlin und Bundesregierung noch sagen? Es wird täglich schlimmer. Meine persönlich größte Enttäuschung ist dieser Typ, der sich Bundeskanzler nennt. Und der größte Skandal ist, dass die innigsten Sympathisanten der linksextremen Terrorgruppe Antifa - und dazu gehört auch die Vulkanbande - in exakt dieser Bundesregierung sitzen, in den Ministerien. Und genau dort die faschistischen Sprüche und Aktionen der Antifa nicht nur dulden, sondern auch noch schönreden. Wo gibt es das sonst noch? In Diktaturen. Warum lassen wir das zu? Das haben wir mit großer Mehrheit nicht gewählt.

Stefan | Mi., 7. Januar 2026 - 13:57

So einen Kanzler hat Deutschland sich tatsächlich selbst zusammengewählt.
Jedem, der zu den nächsten Wahlen geht, sollte sich daher genau überlegen, ob er das alles genauso weiter haben will.
Es gibt immer eine Alternative und die steht zu Deutschland und seiner Bevölkerung.

Ja, Stefan, ich wählte die CDU und kann die kommende Bundestagswahl nicht
erwarten. Gäbe es die CSU, erhielte diese mein Kreuz, Zur Entschuldigung. Ich bin eine gebürtige Bayerin. Ich werde sehen. Die AfD und CSU. Mein Herz schlägt bereits Puzelbäume.

Sabine Lehmann | Mi., 7. Januar 2026 - 14:15

Grzimek hätte seine wahre Freude, könnte er mitansehen, wo der mediale & politische Fokus in Deutschland mittlerweile angekommen ist. Ob Pinguine der Antarktis oder Eisbären vom Polarkreis, unser Herz ist weit, der Verstand schrumpfend u. der Geldbeutel leer. In diesem Zustand kann man sich halt nur noch Gesinnung & Haltung leisten, kost' nix, für den spärlichen Rest ist halt kein Geld mehr da. So erfüllt sich der deutsche Staatsapparat seine sehnlichsten Wünsche mit "Sondervermögen", wer kennt das nicht? Als Privatmann erfindet man angesichts leerer Konten flugs ein Sondervermögen, Bankmitarbeitende staunen Bauklötze u. schon ist man wieder liquide.
Dass Lebensmodelle gegen die mathematischen und physikalischen Gesetze super funktionieren, kann man eben auch in Berlin bewundern. Der Strom ist weg, Alte u. Kranke liegen in Turnhallen auf Feldbetten, Flüchtlinge wohnen in 4-Sterne-Hotels u. die Zuständigen der Östrogenfraktion pflegen fröhlich weiter ihre Minderbegabung. Läuft für uns.

Wie immer, liebe Frau Lehmann, super!! Muss nichts mehr hinzugefügt werden. Außer, dass sich nichts, aber auch gar nichts ändern wird! 🥺🥺 Herr Wegner geht weiterhin Tennis spielen, wenn es brenzlig wird im “sexy“ Berlin. (Gilt „sexy“ noch???). 👍👍👍

Christa Wallau | Mi., 7. Januar 2026 - 15:12

als "quantité négligeable" weit hinter sich gelassen in seinem Bewußtsein.
Was ist schon ein tagelanger winterlicher Stromausfall in der Hauptstadt im Vergleich zu dem, was die Ukrainer seit drei Jahren ertragen müssen? Sollen sich doch die Leute bloß nicht so aufregen, zumal es sich bei den Verursachern der "Störung" um Gutmenschen mit grundsätzlich lebenswichtigen Anliegen handelt (Klimaschutz!) u. nicht um Putin!

Merz interessiert nur noch das "große Ganze", d. h. die EU u. das allgemeine Weltgeschehen, in welchem er eine bedeutsame Rolle zu spielen gedenkt. Ohne ihn darf da nichts laufen!
Zu diesem Zwecke düst der deutsche Kanzler pausenlos ins nahe u. ferne Ausland.

Was die schrumpfende Wirtschaft in Deutschland anbetrifft, so baut Merz m. E. darauf, daß der Umstieg von der Automobil-Industrie auf Waffenproduktion innerhalb dieses Jahres gelingen u. damit Arbeitslosigkeit vermieden wird.
Und der Rest der Probleme wird sich im "reichen Deutschland" schon von selbst erledigen!

Ernst-Günther Konrad | Mi., 7. Januar 2026 - 15:23

Egal was Merz hätte sagen wollen zu diesem Terroranschlag. Es wäre geheuchelt, gelogen, allenfalls missverständlich zu verstehen gewesen. Da hat er sich gedacht, besser die Klappe halten. Ich habe eh keine Ahnung von der Innenpolitik, vom deutschen Volk, seinen Bedürfnissen und Ängsten. Vielleicht hat ihm sein neuer Büroleiter angeraten, besser mal die große Klappe zu halten, bevor er wieder eine ähnliche Diskussion wie beim *Stadtbild* vom Zaun bricht. Und er beugt mit seinem Schweigen auch eine harte Auseinandersetzung mit der SPD vor, deren Politiker zwar jetzt plötzlich auch von Terror sprechen, aber wenn es drauf an kommt, wieder alles relativieren und unterlaufen werden. Aber was sage ich, ein Wegner, ein Merz, die wollen ja gar nicht wirklich, dass man den Tätern auf die Spur kommt. Warum? Wer weiß, ob der Verfassungsschutz längst Leute dort infiltriert hat, die die lenken sollen? Ach so, ich vergaß. Lt. Kiesewetter war es ja wieder Putin, der die *armen* Vulkanier missbraucht.

Sabine Lehmann | Mi., 7. Januar 2026 - 19:59

Neuerdings höre ich wieder öfter Radio. Wegen des mäßigen Empfangs in der heimischen Küche habe ich WDR 4 hingefummelt, immerhin bin ich da musikalisch im Nirwana meiner eigenen lustigen Vergangenheit unterwegs, werden dort doch vorwiegend Hits der Achtziger gespielt. Wie dem auch sei, zwischendurch laufen dort auch Nachrichten, die typisch woke aufbereiteten Wichtigkeiten, oder zumindest das, was ein WDR-Redakteur so für wichtig hält. Und oft hört man schon am Tonfall des Sprechers, ob ihn die jeweilige Nachricht erfreut oder ärgert. Ist halt alles sehr authentisch beim WDR, mittendrin statt nur dabei & immer in aufrechter Haltung auf der Regierungsschleimspur.
Und dann heute mittag DIE Sensation überhaupt: In Berlin gibt's wieder Strom! Hurra! Der WDR-Sprecher wiederholte das gefühlt alle 30 Minuten, und ich konnte vor meinem geistigen Auge förmlich sehen, wie dem Sprecher vor Stolz die Brust schwoll, weil SEINE Regierung es nicht erst morgen, sondern jetzt "schon"(!) geschafft hat!

Gisela Hachenberg | Mi., 7. Januar 2026 - 21:27

Lieber Herr Krischke, wieder einmal große Klasse Ihr Kommentar. Leider liest man solche Beiträge (fast) nur noch in den alternativen Medien. Deren Politikchefs dürfen dann halt nicht mehr im Regierungsflieger mitreisen, wenn es auf Auslandstour geht. Pech halt, wenn man den Schneid hat, Wahrheiten auszusprechen. So macht man sich die Presse (auch) gefügig. Merz ist eine Lusche. Hoffentlich merken sich die Menschen, die von diesem Terror tagelang betroffen waren, das für die nächste Wahl. Die Schweizer, Holländer und Österreicher, die ich gerade im Urlaub traf, waren entsetzt über diese Tat und das Schweigen dazu von Merz und Steinmeier. Das „Jahr des Aufbruchs“ hat toll angefangen. Und langsam beschleicht wohl die meisten der Argwohn, dass es so weitergehen wird… 🥺🥺

Das „Jahr des Aufbruchs“, liebe Frau Hachenberg, dabei handelt es sich nur um einen Druckfehler. In Wirklichkeit heißt es „Jahr des Abbruchs“. Denn die politischen Abrissbirnen sind doch emsig & fleißig, das sind regelrechte Arbeitsmaschinen. Soll uns Deutschen doch niemand vorwerfen, wir würden unser Wort nicht halten und gesetzte Ziele nicht erreichen:
Das Land, überschwemmt mit der härtesten und nachhaltigsten Währung aller Zeiten, Millionen Goldstücke, blüht geradezu auf. Gut, jetzt nicht die Landschaften, wie es die mächtigste Birne aller Zeiten einst versicherte, aber bestimmte Sektoren wie im Bereich der Raketenwissenschaften u. der Gehirnchirurgie erblühen geradezu, man muss nur genau hinschauen.
Und der Rest? Versprochen ist versprochen, die Deindustrialisierung mit einhergehender Verarmung ist im vollen Gange, gestern standen wir noch am Abgrund, morgen sind wir schon einen Schritt weiter. Made in Germany, eine Marke der Du vertrauen kannst. Wenn’s um Abstieg geht: Germany!

Urban Will | Do., 8. Januar 2026 - 05:53

ist sein Amt. Dass er Kanzler ist und v.a. bleibt. Und da in Deutschland noch immer Linksgrünwoke alle wesentlichen Bereiche dominiert und in den Reihen der Linksgrünwoken eine große Sympathie für Linksterrorismus herrscht, bleibt er stumm. Er möchte es sich ja nicht mit Sensibelchen Lars oder gar der Bullshit-Bärbel vermiesen. Und die Antifa soll ihn ja auch weiterhin mögen, bzw. endlich überzeugt werden, dass er zu ihnen gehören möchte.
Da wird also absolut nichts kommen. Und nächstes Jahr werden wieder die linksradikalen Verlage mit Geld zugesch...en. So wie dieses Jahr. Vielleicht dann mit genauen Plänen in ihren Veröffentlichungen, mit welchen Strom-Zentralen man am meisten „Reiche“ trifft. Und Links zu den besten Wetterdiensten, damit man das auch machen kann, bevor es richtig kalt wird. Hurra.

So läuft das halt auf dem Narrenschiff mit einer Union, die außer dem Kotau vor den Linken nichts mehr auf die Kette bekommt.

Hans v. Weissensand | Do., 8. Januar 2026 - 07:27

... daher wird sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern. In Berlin sind demnächst Wahlen, wo sich eine Linke anschickt OB zu werden. Die Katastrophe wäre für Wegner und März ein Katastrophe ein Gratis+ PR Termin gewesen. Der eine geht Tennis spielen, der andere verliert sich in der Außenpolitik. Getreu dem Motto für das Volk "sollen sie doch Kuchen essen"

S. Kaiser | Do., 8. Januar 2026 - 13:30

Antwort auf von Hans v. Weissensand

Richtig, in Anbetracht der Tatsache, dass die CDU mit dem Rücken zur Wand steht, fragt man sich ernsthaft, womit sich deren Strategen eigentlich zZt beschäftigen.
Nichts ist wichtiger, als in solchen Krisensituationen Präsenz zu zeigen, und „ins Machen“ zu kommen. Wofür wird man denn an die Spitze gewählt, wenn nicht darum.
In der Tat hat Wegner hier völlig versagt und zeigt fortwährend auch, dass er überhaupt kein Verständnis von seiner Rolle hat. Weder „Ownership“ noch „Leadership“, wie man in der Wirtschaft sagen würde. Ein leitender Manager, der in einer Krisensituation der höchsten Eskalationsstufe („Großschadenslage“) Tennis spielen geht, ist untragbar und gehörte sofort gefeuert.

Angelika Sehnert | Do., 8. Januar 2026 - 12:24

Passen Sie auf, Herr Krischke! Kritisieren Sie nicht zu viel an der Regierung herum. Nach der neue Interpretation von Meinungs- und Pressefreiheit eines CDU- Präsidiumsmitglieds ist man da schnell ein Feind der Demokratie!
Feinde wohin man schaut, die Unternehmer für Frau Bas, die freie, aber nicht systemkomforme Presse für Genosse Günther. Es wird dunkel in Deutschland, auch ohne von Linksterroristen herbeigeführtem Stromausfall.
Bleiben Sie mutig, kritische Stimmen werden mehr denn je gebraucht.

Klaus Funke | Do., 8. Januar 2026 - 16:19

Friedrich Merz ist nicht der Kanzler aller Deutschen, er ist ein Black-Rock-Kunstgewächs, auf den eigenen Vorteil und den der Geldaristokraten gerichtet. Merz ist der natürliche Feind des einfachen Volkes. Ein Schmarotzer. Dabei von einer dümmlichen Dreistigkeit, die Staunen macht. Er klammert sich mit aller Macht an seinen Kanzlerstuhl, denn er weiß, verliert er den, hat er alles verloren. Merz ist eine schmerzliche Fußnote der deutschen Geschichte. Im Grunde ein Nichtskönner und einer, der niemals verstehen wird, was ein einfacher Deutscher denkt und fühlt. Je eher er von der Macht verschwindet, um so besser. In diesem Jahr 2026 wird er seine Kanzlerdämmerung erleben, mit den Landtagswahlen und dem außenpolitischen Desaster, das er mit angerichtet hat. Ja, er hat uns, ähnlich Merkel, massiv geschadet und er wird leider abtreten, ohne seine Schuld einzulösen.