- Vertrauen statt Tricks – Worauf es bei Organspenden ankommt
Der geplante Vorstoß, jeden Bürger automatisch zum Organspender zu machen, geht am Problem vorbei: Nicht gesetzliches „Nudging“, sondern Vertrauen in Medizin und Staat sind Schlüssel zu mehr Spendenbereitschaft. Dieses muss nach Corona erst wieder aufgebaut werden.
In Deutschland gibt es viel zu wenig Organspender. Der Bundestag debattiert deshalb Mitte der Woche darüber, wie man diesen unhaltbaren Zustand verbessern kann. Eine fraktionsübergreifende Gruppe von Abgeordneten will die aktuelle Rechtslage ändern und hat einen Gesetzesvorschlag erarbeitet. Aber der Vorschlag, den sie vorlegen, geht am Kern des Problems vorbei.
Die Lage ist in der Tat alarmierend. Rund 8000 Menschen warten jedes Jahr auf ein Spenderorgan. Aber nur gut 3000 Organe wurden 2025 transplantiert. Mehrere Hundert Menschen sterben jedes Jahr, während sie auf ein Spenderorgan warten. Das ist eine humanitäre Katastrophe, und das Parlament tut gut daran, sich mit diesem Problem zu beschäftigen.
Einwilligung oder nur: kein Widerspruch
Die aktuelle Rechtslage setzt auf die Einwilligung: Organspender ist, wer vorher ausdrücklich zugestimmt hat, nach seinem Tod seine Organe zu spenden. Das kann man durch einen Organspenderausweis oder einen Eintrag in eine digitale Organspenderdatei dokumentieren. Eine fraktionsübergreifende Gruppe von Bundestagsabgeordneten will die Rechtslage ändern, um mehr Organspender zu gewinnen. Sie favorisiert die Widerspruchlösung: Jeder Erwachsene ist automatisch ein Organspender, es sei denn, er hat ausdrücklich widersprochen.
Die Parlamentarier wollen sich eine alte Erfahrung zunutze machen. Die meisten Menschen werden – so vermuten sie – nicht tätig werden. Dann wären sie Organspender. Diese Lösung ist in Europa nicht unüblich. Spanien, Österreich, Frankreich und Italien kennen sie. Ob die Widerspruchslösung aber tatsächlich zu mehr Organspendern führt, ist empirisch nicht ganz sicher. Dass Spanien vergleichsweise viele Organspender hat, liegt wohl nicht nur an der Widerspruchslösung, sondern an einem sehr guten Transplantationssystem, dem die Bürger sehr vertrauen.
Organspender durch Nudging?
Der diese Woche debattierte Gesetzesvorschlag stützt sich auf sozialpsychologische Erkenntnisse zum sog. „Nudging“. Menschen sind Menschen, keine Maschinen oder Computer. Sie entscheiden deshalb nicht immer rational. Sie zeigen ein typisches Verhalten, wenn sie die Welt wahrnehmen und Entscheidungen treffen. Das kann oft irrational sein. Ein Beispiel: Änderungen sind unbequem und erfordern einen höheren Aufwand. Deshalb neigen Menschen dazu, Änderungen aufzuschieben oder zu vermeiden. Sie bleiben beim Status quo, auch wenn eine Veränderung aus rationaler Sicht besser wäre. Das ist einer der Gründe, warum Menschen so selten ihr Bankkonto – oder ihre Stammkneipe – wechseln.
Die Widerspruchslösung will sich diesen Mechanismus zunutze machen. Wer kein Organspender sein will, muss mehr Aufwand betreiben und ausdrücklich widersprechen. Wegen des Status-quo-Bias werden das eher wenige Menschen sein. Sie scheuen den Aufwand und vermeiden es, sich mit dem unangenehmen Thema „Tod und Organspende“ auseinanderzusetzen. Nicht zuletzt werden viele Bürger die Widerspruchslösung als implizite Empfehlung des Staates für richtiges Verhalten wahrnehmen – und sich daran halten.
Formal bleibt die Freiheit der Entscheidung bewahrt. Praktisch wird das Verhalten allerdings in eine bestimmte Richtung gesteuert, sanft, aber wirksam. Ist das intelligente Gesetzgebung – oder doch höchst paternalistische Manipulation der Bürger? Darf der Staat in einer so grundlegenden Frage das Schweigen der Bürger als Zustimmung nehmen – oder braucht es eine ausdrücklich erklärte und reflektierte Einwilligung?
Verfassungsrechtlicher Rahmen
Die Einwilligungslösung greift in Grundrechte ein. Denn mit dem Tod ist verfassungsrechtlich nicht alles aus. Der Schutz des Grundgesetzes durch die Menschenwürdegarantie und das Persönlichkeitsrecht reicht über den Tod hinaus. Auch wer tot ist, wird durch die Menschenwürde geschützt. Der Staat darf also auch Tote nicht zum bloßen Objekt machen und ihre (postmortalen) Persönlichkeitsrechte verletzen.
Zum Kern der Persönlichkeit gehört, zu entscheiden, was nach dem Tod mit dem Körper geschieht und ob Organe entnommen werden dürfen. Wer nicht widerspricht, stimmt einer Organentnahme zu. Darf der Staat solch eine gewichtige Entscheidung tatsächlich fingieren? Verfassungsrechtlich ist das sehr zweifelhaft, auch wenn es für einen guten Zweck ist, nämlich die Rettung anderer Menschen, die sehnsüchtig oder verzweifelt auf eine Organspende warten.
Vertrauen in Ärzte und Staat
Der Vorschlag, die Widerspruchslösung im Gesetz zu etablieren, verkennt das Entscheidende. Die Bereitschaft zur Organspende hängt vom Vertrauen der Menschen ab. Sie müssen darauf vertrauen (können), dass bei einer Organspende alles mit rechten Dingen zugeht. Das betrifft die Kernfrage: Bekomme ich als potenzieller Organspender jede medizinische Behandlung, die nötig ist? Oder wird mir ärztliche Hilfe vorenthalten, um eine Organspende (früher) zu ermöglichen?
Organspenden setzen medizinisch und juristisch voraus, dass der Spender hirntot ist. Dieses Kriterium widerspricht der Intuition vieler Menschen. Das Herz schlägt noch, der Mensch atmet noch, trotzdem soll er (hirn)tot sein? Sich auf das Hirntodkriterium einzulassen, verlangt viel Vertrauen in Ärzte, Krankenhäuser und Transplantationsorganisationen, auch in den Staat und seine Institutionen. Wie überall ist es in der Transplantationsmedizin mühsam und langwierig, Vertrauen aufzubauen – und leicht und schnell ist es verspielt.
Das zeigt der große Transplantationsskandal von 2012. In mehreren deutschen Transplantationszentren wurden damals Wartelistendaten manipuliert, um bestimmten Patienten bevorzugt Spenderorgane zu verschaffen. Der Skandal zog weite Kreise und erschütterte das Vertrauen der Öffentlichkeit in das deutsche Organspendesystem. Die Anzahl der Organspender sank danach deutlich.
Nachwirkungen von Corona
In der Coronazeit hat der Staat viel Vertrauen verspielt. Die Bürger haben einen Staat erlebt, der sehr repressiv gehandelt hat, ohne echte Kommunikation und offene Information. Der Staat hat sich autoritär gebärdet und seine Bürger als Untertanen, nicht als Bürger in der Demokratie behandelt. Und jetzt verweigert sich dieser Staat der Aufarbeitung seiner Coronapolitik, wo es nur geht. Das schürt weiter Misstrauen. Vor diesem Hintergrund wäre es fatal, den Menschen wieder Vertrauen abzuverlangen, wie es die Einwilligungslösung macht. Sie hat ja einen hoch problematischen Beigeschmack: Wer nicht aufpasst und widerspricht, wird automatisch zum Organspender, obwohl er das womöglich gar nicht will. Ob die Menschen inzwischen so viel Vertrauen haben, dass sie das riskieren, ist eher zweifelhaft.
Natürlich ist die Widerspruchslösung leicht in die Praxis umzusetzen. Mit einer (kleinen) Änderung im Transplantationsgesetz wäre die Rechtslage entsprechend geändert und würde – vielleicht – die Zahl der Organspender deutlich erhöhen. Mit wenig Aufwand die politische Statistik verbessern – das ist für die Politik verführerisch. Sie sollte dieser Verführung nicht erliegen. Die Bürger misstrauen dem Staat und seinen Institutionen zu sehr. Die Politik muss Vertrauen wieder aufbauen, sie darf es nicht durch eine paternalistische, um nicht zu sagen: manipulative Transplantationspolitik weiter verspielen. Nudging in einer so grundlegenden Frage verbietet sich in der Demokratie. In einer funktionierenden Demokratie wirbt der Staat bei den Bürger um Zustimmung zur Organspende – durch Informationen und Kommunikation auf Augenhöhe. Natürlich ist das mühsam. Aber es ist der demokratische Weg. Paternalistische Manipulationen verletzen den Geist der Demokratie und verspielen Vertrauen, ohne das eine Demokratie nicht funktioniert.
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Ich lehne jedwede Organspende grundsätzlich ab. Und ich will weder Spender werden, noch Organe empfangen, habe das in meiner Patientenverfügung klar geregelt. Wer einen kleinen Einblick in den Medizinbetrieb der Organspende bekommen hat, wird mir zustimmen. Es geht den sogenannten "Spendezentren" sprich den dafür zugelassenen Krankenhäusern bei Lichte betrachtet nur ums Geld, vielleicht auch ums Renommé. Es gab mal einen Kriminalfilm nach Nele Neuhaus "Die Lebenden und die Toten". Der beschrieb das Szenario relativ genau, wenn es dann auch filmisch "abgeschwächt" wurde. Im Verwandtenkreis Ähnliches erlebt. Wer gesehen hat wie sogenannten klinisch Toten die Organe entnommen werden und wie der "tote Körper" dabei "reagiert", wird sich entsetzt abwenden. Zudem kommt noch das üble Problem des sogenannten Organhandels hinzu. Die Ukraine und andere "Entwicklungsländer" werden zu "Organbanken" gemacht. Furchtbar. Lasst die Leute in Ruhe sterben. Ein perverser Zweig der Medizin ist entstanden.
Die Frage ist: Kann man einem Staat, der unter Corona-Bedingungen jedes Vertrauen verspielt hat, vertrauen? Hat sich seither etwas zum Positiven verändert? In beiden Fällen lautet die Antwort: Nein! Im Übrigen geht es dem bundesrepublikanischen deutschen Staat nur um das Häkchen in der Statistik. Um die Menschen geht es ihm nicht. Wäre es so, würde er anders handeln, und zwar in allen Feldern der Politik. Nein, diesem deutschen Staat, der seine Bürger auf einen Krieg (mit den Russen) vorbereitet, der seine Bürger abzockt, wo er nur kann, der sie belügt und betrügt wie Friedrich Merz - einem solchen Staat kann man nicht vertrauen. Niemals! Schon allein deshalb wird die neue Initiative zur Organspende scheitern. Sie ist ein weiterer Betrug am Bürger! Der Bürger als Schlachtvieh! Auch das wird geschlachtet, ob es nun brüllt und widerspricht oder nicht. Bald wird es ja, kommt es zum Krieg, Organe in Masse geben/Ironie Aus.
Dies gilt nicht nur für die Politik sondern spätestens seit Corona auch für einen Großteil der Ärzte und Ärztinnen, der Kliniken und noch mehr für deren Standesorganisationen.
👍👍👍👍👍
Oder sollte man besser sagen einer toxischen Beziehung zwischen Bürger und Regierung/Politik geehrter Herr Prof. Boehme-Neßler? Hierbei geht es in der Tat weit über ein gestörtes Verhältnis oder Vertrauen hinaus.Und ich muss zugeben, dass Sie mich ganz schön aufgeschreckt haben mit Ihren Überlegungen. Denn ich trage diesen Ausweis seit 2001 und einem Zettel mit einer Blutgruppenanalyse der DKMS, wo ich jedoch seit 7 Jahren für eine Stammzellenspende nicht mehr in Frage komme ohne mir groß Gedanken über meine damalige Entscheidung zu machen mit mir herum.Wobei ich in Bezug auf mein eigenes Verhalten auf einen weiteren Gedanken bzw. Detail in der Auseinandersetzung mit der Endgültigkeit meines Lebens sowie einer anderen Praktik bezüglich Organspende gestossen bin.Denn zur Ehrlichkeit gehört, dass ich damals wie heute den Gedanken im Hinterkopf hatte,dass man bei z.B. schrecklichen Unfall oder ähnlichem diese kleine Stück Papier vielleicht gar nicht findet u. der Zufall entscheidet. MfG
Wieder einmal vermisse ich zahlen, gehe aber davon aus das es einfach nicht genug Spenderorgane gibt.
Und da Organhandel dermaßen unethisch ist das nur in schlechten SciFi Geschichten diese Option behandelt wird da die Auswirkungen auf die Gesellschaft offensichtlich nicht tragbar sind bleibt nur die Zucht von Organen auf Basis von Forschung und Stammzellen, ich vermute Embryonale, bin da wirklich kein Experte für aber die gibt es auch gar nicht oder.
Da von einer fortschrittsfeindlichen christlichen Scheissideologie verboten!
Was wollen Sie eigentlich ausdrücken?
Spielen Sie darauf an, dass bestimmte Versuche Menschen oder Teile zu züchten, verboten sind?
Haben Sie eigentlich während oder nach Corona mitbekommen, wie diese „Wissenschaft“ und die dort handelnden Personen funktionieren?
Ich sehe nicht so recht, was gegen eine erweiterte Widerspruchslösung eingewendet werden kann.
Wenn sich jemand zu Lebzeiten nicht geäußert hat, und auch die Angehörigen sich nach dem Tod nicht äußern mögen, dann ist der Wille des Verstorbenen nicht feststellbar und damit kann der Staat nach Gutdünken handeln, ohne die Menschenwürde oder das Persönlichkeitsrecht zu verletzen. Was auch sonst? Etwa Losentscheid?
„ … und damit kann der Staat nach Gutdünken handeln, ohne die Menschenwürde oder das Persönlichkeitsrecht zu verletzen“
Ist das wirklich Ihr Ernst. Damit wären Sie also nach dem Gutdünken der Ärzte zur Sache degradiert. Und erzählen Sie mir jetzt bitte nicht, dass wir darauf vertrauen können, dass es keinen Missbrauch gibt.
Es geht darum, wie man möglichst präzise herausfindet, was der Verstorbene gewollt hätte.
An erster Stelle hilft dabei, was er ausdrücklich bekundet hat. Liegt hier nichts vor, kann man die Einschätzung von Menschen zu Rate ziehen, die den Verstorbenen besonders gut gekannt haben. Führt das auch nicht zum Ziel, kann man dem Verstorbenen unbekannterweise Mündigkeit und Rationalität unterstellen, also die Bereitschaft zur Spende.
Es gibt keine moralische Verpflichtung ein Organ zu spenden. Dem Menschen ist zuzumuten sein Schicksal anzunehmen. An dem Tag an dem das Gesetz inkraft tritt werde ich widersprechen.
Die Regelungswut unseres Staates in sehr vielen Bereichen ist unangemessen hoch. Mit der Argumentation die Trägheit oder Unwissenheit der Bürger ausnutzen zu wollen, überschreitet er für mich eine rote Linie und disqualifiziert sich vollends als ehrlicher Vermittler.
"In Deutschland gibt es viel zu wenig Organspender." lautet der erste Satz dieses Artikels.
Also als Arzt erscheint mir schon die Notwendigkeit, während ein Mensch sein Leben beendet... gleichzeitig darauf zu achten, daß man ihn "rechtzeitig" auf den Operationstisch bekommt und die benötigten Organe noch "frisch" genug sind, ziemlich abartig.
Der Begriff der "Leichenfledderei" fällt mir ein.
Vielleicht habe ich zu romantische Vorstellungen, aber möchte man nicht einen Angehörigen bis zum letzten Atemzug begleiten und die Hand halten...?
Wann muß ein Organspender dann "abgeholt" werden...?
Sind das dann meist Menschen, die nicht eines natürlichen Todes steben, sondern Unfallopfer oder an den Kriegsfronten dieser Welt tödlich Verletzte, die zwar "hirntod" sind, aber noch atmen...?
Und die "Kühlkette"steht bereit...?
In Europa ist Deutschland das einzige Land mit einer reinen Entscheidungslösung.
Viele andere wie die meisten osteuropäischen Länder, Frankreich, Belgien, Spanien und Portugal haben längst eine Widerspruchslösung.
Hierzulande stehen den 9-10 Tsd. Menschen auf der Warteliste etwa 10 Prozent Organspender entgegen, von denen deshalb viele ohne Transplantationschance unnötig versterben. Jede/r, der nicht spenden will, sollte seine Motive sorgsam abwägen und hat jederzeit die Entscheidungsfreiheit.
Und sollte sich fragen, wie er/sie im Fall einer eigenen Betroffenheit entscheiden würde.
Noch dazu: In Ländern mit illegalem Organhandel wie Indien sterben ca. 80 Prozent der Spender mangels sachgerechter medizinischer Nachsorge dubioser Operationen.
Angebot und Nachfrage regeln den Schwarzmarktpreis für diese skandalösen Zustände.
Ein ausreichendes legales Organ-Angebot würde diesen fürchterlichen Organhandel austrocknen.
Dieses Argument sollte auch jeder Skeptiker bedenken.
Ich bin gegen jedwede Organspende, von mir und zu mir ebenso. Man sollte wie es schon seit Jahrhunderten und Jahrtausenden üblich ist, sein Schicksal annehmen und durch vernünftige Lebensweise das vorzeitige Ableben verhindern. Warum Gott spielen und das Leben "künstlich" verlängern? Ein Beispiel: Ein guter, alter Freund, vermögend und nicht ohne Einfluss, bekam vorzeitig eine Spenderleber (wie er das gemacht hat, keine Ahnung). Aber er hatte Pech. Kurze Zeit nach der Transplantation verstarb er an den Spätfolgen der OP. Und, was hat er nun gekonnt? Der liebe Gott holte ihn, weil er dran war. Punkt. Noch vor historisch kurzer Zeit war an Transplantation nicht zu denken. Ich wiederhole: Warum Gott spielen? Es rächt sich meistens sowieso. Für viele Transplantierte ist die Sache nur "gekaufte" Lebenszeit. Andere quälen sich mit Abstoßungsreaktionen des Immunsystems. Der Körper wehrt sich gegen das fremde Organ. Warum diese teure und unsichere Verlängerung. Wenn es Zeit ist, muss man gehen
Einzelnen auch die Verantwortung dafür gegeben. Menschen, die ich nicht kenne und die mein Vertrauen nicht haben, sollen nicht auf meine Organe rechnen dürfen. Das ist Selbstbestimmung, obwohl das Selbstbestimmungsgesetz diese Fragen wahrscheinlich 'nicht beantwortet. Es ist sehr verwunderlich, dass in dieser ideologiegetränkten Gesellschaft es noch nicht Standard geworden ist, dass ein Linksextremist als Organspender ausschließlich für Linke in Frage kommt und die entsprechenden Formulare anzukreuzende Felder vorhalten. Es könnte natürlich auch die Schwiegertochter oder den Landrat betreffen
