Cem Özdemir und Carsten Linnemann bei Markus Lanz - Das nächste Duz-Duell

Nach dem Duz-Duell zwischen Robert Habeck und Christian Lindner bei „Anne Will“ am Sonntag erlebte „Cicero“-Chefredakteur Christoph Schwennicke bei „Markus Lanz“ nun ein zweites. Cem Özdemir und Carsten Linnemann verstanden sich blendend

Markus Lanz, Cem Özdemir, Carsten Linnemann
Duz-Freunde bei „Markus Lanz“ / Screenshot @ZDF

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Die Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, nicht erneut für den Parteivorsitz der CDU zu kandidieren, war ein Paukenschlag. Kann sich Merkel jetzt noch als Kanzlerin halten? Darüber hat „Cicero“-Chefredakteur Christoph Schwennicke  in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ mit den Spitzenpolitikern Cem Özdemir (Grüne) und Carsten Linnemann (CDU) diskutiert. Dabei gab es die unverhoffte Fortsetzung eines Trends: Nicht nur FDP-Chef Christian Lindner und Grünen-Chef Robert Habeck fetzen und duzen sich dabei, auch Cem Özdemir und Merkel-Kritiker Carsten Linnemann verstanden sich erstaunlich gut.

Die Sendung können Sie in der ZDF-Mediathek nachsehen.

Wilhelm Maier | Di, 28. November 2017 - 17:49

Ich schaue immer gerne „ Die Anstalt“, und ...na ja,
eigentlich ist das fast so gut wie alles bei ZDF.
Aber heute Abend bin ich dabei!. Ausnahmsweise.

Einschalten hat sich gelohnt. Diskussion hat mir sehr gut gefallen. Seltsam, dass es Antje Pieper offenbar erst in Amerika und Italien (Trump, Berlussconi) aufgefallen ist, dass es keine Streitkultur mehr gibt. Sie lebt in einem Land, dass die Streitkultur längst aufgegeben hat - unter Merkel und die ein Herr Linnemann wieder einfordert. Madame wünscht keine Debatten über 2015. Die waren immer unerwünscht. Die AfD wird bis heute ignoriert und ihre Wähler diffamiert. Ursache und Wirkung werden komplett ausgeblendet. Dazu gibt es ja aber einen tollen Artikel im Magazin. Wir müssen wieder streiten lernen. Das habe ich aus der Sendung mitgenommen. Eine gute Botschaft.

Gucke ich auch oft, allerdings wird diese Sendung nicht beim ZDF produziert, sondern in Berlin im Bundestag.

Gerd Runge | Mi, 31. Oktober 2018 - 21:22

In reply to by Thorsten Rosché

habe ich auch. Selten eine so tendenzielle Kabarett-Sendung gesehen.
Höhepunkt war für mich, als sie sich in der (vor?)letzten Sendung über die "vermeintlichen" Ängste der breiten Bevölkerung über die Folgen der Migration
lustig gemacht haben.

Heinrich Jäger | Di, 28. November 2017 - 18:10

sind doch schon gefallen es geht nur noch um Posten .Wenn der Stegner nicht dabei wäre, hätte ich mir die Sendung vielleicht angesehen aber dieser Mensch ist unerträglich für mich .Ein Gesichtsausdruck als wäre er permanent von allem und jedem angewidert furchtbar.Ja und der Spahn, der angebliche CDU Hoffnungsträger, hat bei Plasberg wieder eine peinliche Lobeshymne auf Merkel abgelassen das mir grauste. Er ist auch nur ein Karrierist von dem ist nicht viel zu erwarten.

Bernd Lehmann | Di, 28. November 2017 - 21:59

In reply to by Heinrich Jäger

Geht mir genauso. Mich erinnert er an die Puppe Walter von Jeff Dunham. Der ist aber ungleich lustiger.

Martin Arndt | Mi, 31. Oktober 2018 - 04:25

In reply to by Heinrich Jäger

Guten Tag, Herr Jöger, Ihre Beschreibung der beiden Herren ist treffend. Beide,Stegner u. Spahn, haben Probleme mit sich selbst u. ihrer Identität. Warum? Haben die beiden in ihrem Leben vielleicht stark gelitten? Dann wünscht man ihnen natürlich Genesung.

Norbert Schmidt | Mi, 31. Oktober 2018 - 13:31

In reply to by Heinrich Jäger

Ich denke, den meisten Menschen fällt der Gesichtsausdruck von Herrn Stegner
unangenehm auf. Es sei mal dahin gestellt, ob er etwas dafür kann oder nicht. Mich bewegt aber sehr die Frage, wie eine "Volkspartei" auf die Idee kommen kann, ihn in eine so hohe Position zu bringen. Der SPD müßte doch klar gewesen sein, dass sie mit einem solchen Menschen in hervorgehobener Position keine Sympathiewert bei den Wählern erzielen kann. Da stellt sich mir die Frage nach den Qualitäten der führenden SPD Politiker, dass sie nicht in der Lage sind, dieses gravierende Manko für ihre Partei zu erkennen und eine andere Personalentscheidung zu fällen.

Ralph Lewenhardt | Di, 28. November 2017 - 18:13

75 % des Souveräns will keine Groko. 75% wollen Neuwahlen. Schafft der erneute Verstoß gegen die Mehrheitsmeinung des grundgesetzlichen Souveräns wirklich Stabilität. Geht es vielleicht nur um die Stabilität des elitären Durchregierens?

wolfgang spremberg | Di, 28. November 2017 - 18:20

Ich erinnere mich an eine Sendung mit Frau Klöckner, die sich kurz vorher etwas kritisch über die Flüchtlingspolitik geäußert hatte. Herr Lanz fragte mehrfach nach, ob des nicht der falschen Seite nützen könnte. Mich interessiert wie ein Moderator im öffentlich rechtlichen die "falsche Seite" definiert ?
In einer anderen Sendung von Herrn Lanz konnte Herr Spreng, unwidersprochen, sagen " man müsse den Leuten sagen, das wegen der Flüchtlingspolitik niemand weniger hat."
Ich würde mich freuen, wenn man bei der Altenpflege und bei anderen Themen auch sehr großzügig verfährt und es so regelt :das keiner weniger hat. Es wäre mir eine Freude.

dietrich krömer | Mi, 29. November 2017 - 06:52

In reply to by wolfgang spremberg

..vor allem hätten alle mehr wenn nicht der rüstungschrott f Bundeswehretat (auf speziellen wunsch des USrenegaten T.) auf 2% des staatshaushalts verdoppelt werden würde..
ihren sozialneid können sie auch anders verpacken..

Wie kommen Sie darauf ? Ich möchte nur, dass man staatliche Ausgaben, gern auch den Rüstungsetat, so behandelt, "dass keiner weniger hat.". Das ist doch super. Finden Sie nicht ? Wenn Herr Spreng, das so erklärt, Herr Lanz das offensichtlich auch richtig findet, zumindest nicht widerspricht....na, dann los. Wo ist das Problem ?

Eine Meinung, die eine sehr große, aber typisch deutsche, Ahnungslosigkeit widerspiegelt. Von den 2% Rüstungsschrott sind wir noch meilenweit entfernt. Selbst wenn wir solch einen Etat hätten, wäre er ein Tropfen auf dem heißen Stein. Von dem Verkauf von Rüstungsschrott, ob ich das nun richtig finde oder nicht, leben einige tausend Menschen. Ich sehe bei Herrn Spremberg keinen Sozialneid, ganz im Gegenteil, er hat vollkommen recht, wenn er fordert, dass nicht nur diejenigen, die für diesen Sozialstaat im günstigsten Fall keinen Finger gerührt haben, sondern eben auch diejenigen, die diesen Sozialstaat mit Leben erfüllen, auch großzügig bedacht werden. Sie können ja mehr und besseres tun, Ihrem sozialen Gefühl freien Lauf lassen, natürlich auf eigene Kosten.....

Peter Lieser | Mi, 29. November 2017 - 08:17

In reply to by wolfgang spremberg

Für Lanz wird Herr Schwennicke wohl auf der "falschen" Seite sein. Wetten....das ? Lanz, ein Format das ich mir noch nicht mal unter Androhung von Waterboarding antun werde. Sorry, Herr Schwennicke !!!

Achim Scharelmann | Di, 28. November 2017 - 18:25

Bei allem Respekt vor Herrn Schwennicke, aber bei diesem Typen aufzutreten hätte ich mir verkniffen, denn manche Leute verfügen weder über Charme, Charisma noch Intelligenz und es repräsentiert das Gegenteil dessen, was man von der Redaktion des Cicero eigentlich kennt.

Tonicek Schwamberger | Di, 28. November 2017 - 20:44

In reply to by Achim Scharelmann

. . . ja, Sie haben Recht. Ich traute meinen alten, müden Augen nicht, als ich dieses las.- Lanz gehört für mich zum Boulevard, ähnlich des Nachmittagsfernsehens und der dort angesiedelten "Gerichtsverhandlungen".
Er ist kein Journalist im Friedrichschen Sinne, noch weniger ein würdiger Vertreter der Branche Henry Nannen's. Er gehört meiner Meinung nach zur Fraktion des "Erziehungsjournalismus'" - und das geht gar nicht.
Nichtsdestotrotz gehe ich in der Hoffnung schwanger, daß etwas Vernünftiges gesagt wird - Herr Schwennicke hat mein vollstes Vertrauen - warten wir's ab.

Thomas Schmid | Mi, 29. November 2017 - 08:01

In reply to by Achim Scharelmann

Wie schrieb hier vor wenigen Tagen ein Forist:
"Das ZDF ist ein Intelligenztest. Wer dieses Programm einschaltet, ist schon durchgefallen." Besser kann man es nicht sagen!
Bei Herr Lanz verhält es sich ebenso. Leider (?) bin auch ich noch nicht so schmerzbefreit um mir diesen ...... anzutun.

Sam Walther | Mi, 29. November 2017 - 09:20

In reply to by Achim Scharelmann

"Irgendwie" haben Sie recht mir Ihrer Meinung. Aber ich frage mich, wo sonst sollte Herr Schwennicke seine Ansichten kund tun? Welche Plattformen im bundesdeutschen TV sind denn noch erträglich.
Was bleibt? Ein Funken Hoffnung, dass "es" irgendwann besser wird. Oder wollen wir alle auf den "großen Mittag" von Friedrich Nietzsche warten, und dabei verrückt werden?
Wünschen Ihnen gute Tage,
Sam

Wo sonst sollte Herr Schwennicke seine Ansichten kund tun?
Bin ganz bei ihnen.
Es gibt noch viel zu wenig "Schwennickes" in den diversen Talkrunden. Er ist meistens der einzige Lichtblick in diesen Runden und gießt auch Wasser in den "Friede, Freude, Eierkuchen, Merkel-Jubelwein". Ebenso Herr Kissler der in der Phönix-Runde mal wieder der 1:4 war und es wagte anderer Ansicht zu sein (von wegen souveräner Abgang usw.). Wie gesagt es sind noch viel zu wenige "Schwennickes" und "Kisslers" in den Talkrunden zu genießen.

Jens Winkelmann | Di, 30. Oktober 2018 - 22:35

In reply to by Achim Scharelmann

Anfangs hatte ich Herrn Lanz auch ausschließlich dem Boulevard zugeordnet.
Mittlerweile halte ich ihn für den letzten Konservativen im ZDF.
Hier verteidigt er Horst Seehofer gegenüber Günter Wallraff, der
im Brief „Wir sind entsetzt“ den Rücktritt von Seehofer forderte.
https://www.youtube.com/watch?v=06dRhqWJFgQ
Für mich eine der besten Sendungen im ZDF.

M. Seip | Do, 1. November 2018 - 12:58

In reply to by Achim Scharelmann

Im Vergleich zu den ander ÖR-"Moderatoren und -innen, wie Will, Illner und auch Plasberg, wirkt Lanz geradezu intellektuell. Auch quatscht er nur gelegentlich dazwischen.
Was endlich ersatzlos bei diesen "Talks" gestrichen werden sollte, ist das unsägliche "Publikum", das vornehmlich aus politisch korrekten Claqueren besteht.

Beat Leutwyler | Di, 28. November 2017 - 20:53

... noch vor dem Auftritt bei Markus Lanz zu lesen bekommen, eine Bitte.

Werfen Sie doch einmal die simple Frage auf, wie Deutschland mit einer geschäftsführenden Regierung vor 14 Tagen zur Gründung einer europäischen Militärunion der EU JA sagen konnte.

Nebenbei, auch Österreich hat es getan, auch nur mit einer geschäftsführenden Regierung.

Selbst wenn man dafür wäre, sieht das GG ein anderes Verfahren vor.

Es ist Amtsmissbrauch, ein Straftatbestand, der mit einer Gewaltenteilung verhindert worden wäre. Bei einer Minderheitsregierung wäre sie zwar nicht vorhanden, aber sie würde gleich wirken.

Auch wenn das GG immer wieder über den Klee hinaus gelobt wird, es enthält die elementarsten Dinge nicht.

Die deutsche Parlamentarische Demokratie würde einen Mann wie Trump nicht aushalten. Das GG kennt weder Gewaltenteilung noch Checks and Balances - es ist eine Schönwetterverfassung.

Dies meine ich nicht abwertend, sondern völkerverbindend. Gruss aus der Schweiz.

Gudrun Philipp | Di, 28. November 2017 - 22:37

Ich nehme an, daß die bekannte Aussage: "Das Gesicht eines Menschen ist der Ausdruck seiner Seele." in den meisten Fällen seine Richtigkeit hat. Auch mir geht es ähnlich wie Herrn Jäger, wenn ich den meistens gezeigten verdrießlichen Gesichtsausdruck von Herrn Stegner sehe. Nichtsdestoweniger werde ich mir gleich die Sendung bei Markus Lanz anschauen, weil ich sehr gespannt bin, welche Fragen Herr Schwennicke seinem Gegenüber stellen wird und ob die Zuhörer während der Sendung vielleicht mehr darüber erfahren, wohin die Verhandlungen zur GroKo führen werden und ob es überhaupt zu einer GroKo kommen kann.

Martin Trafford | Di, 28. November 2017 - 23:23

In einem persönlichen Reifungsprozess über Jahre hinweg bin ich aus den uns aufgezwungenen Denkschablonen ausgebrochen. Das mag sich zwar etwas dick aufgetragen anhören, aber so ist es. Vereinzelt habe ich auch das ein oder andere kritische Buch gelesen (u.a.Janich). Demnach kann ich solche Staats-TV-Sendungen einfach nicht mehr ertragen. Es ist wirklich ein Graus für jeden Menschen, der noch bei sich ist.

Michael Altenfeld | Di, 30. Oktober 2018 - 18:52

In reply to by Martin Trafford

Herr Trafford, absolut zutreffend . Leider komme ich aber zu dem Schluß entsprechend meiner Wahrnehmung der Menschen in meinem recht großen Umfeld, dass die Leute in großer Mehrheit nic

Michael Altenfeld | Di, 30. Oktober 2018 - 19:02

In reply to by Martin Trafford

Hallo Herr Trafford, die meisten Menschen, die ich kenne oder denen ich begegne sind leider nicht mehr "bei sich". Natürlich ist das meine Wahrnehmung. Sie konsumieren den Mainstream , fühlen sich als jahrzehntelange Spiegel-Leser-Elite wohl und sicher und haben ja auch die Schulterklopfer an ihrer Seite. Sie informieren sich nicht über die schon immer gegessene Suppe hinaus und käuen genau die Soße wieder, die täglich von den bekannten Medien abgesondert wird. Sie schimpfen im Chor der Guten auf die bösen Anderen die es wagen, an den Strukturen zu rütteln, die unser Land immer extremer in den Würgegriff nehmen. Und nun am Abend sitzen sie wieder alle am Fernseher und schauen sich die mediale Gehirnwäsche im Staatsfunk an, bezahlen dafür gerne und gehen selig schlafen- nach "Lanz" natürlich. Morgen gehts dann genau so weiter. Gute Nacht dann!

Wolfgang Schuckmann | Mi, 29. November 2017 - 01:32

Es ist manchmal unerlässlich vor Ort zu sein um so gut es geht eine Demaskierung dieser Leute zu betreiben. Insofern hat Herr Schwennige vollkommen richtig gehandelt. Nicht nur die üblich Verdächtigen sollen und wollen "Verantwortung" für dieses Land zeigen. Nein, völlig integere Personen, denen dieses Land noch nicht ganz egal ist gehören dazu.Und der immerzu dazwischen redende Herr Lanz braucht Widerspruch, sonst ist das ja gar nicht mehr mit dem Herrn auszuhalten.Lanz ist ein intelektuelles Leichtgewicht und diejenigen, die das zweifelhafte Format unterstützen, rangieren nicht unter "wirklich" wichtig. Spahn wird vielleicht schneller geschasst als er glaubt. Das ist auch seine Vorsicht bei Fangfragen durchsichtiger Art. Wer will schon vorzeitig wie viele Andere in der Versenkung verschwinden, denn eines weiß man sehr gut: wer nicht pariert wird abserviert. Wie schon so oft. Oder? W.S.

dietrich krömer | Mi, 29. November 2017 - 07:27

was soll das verbale 'schattenboxen a la lanz' zu groko--alles längst gebongt..und sieht-wie gewünscht-demokratisch aus.
na dazu soll unterhalter lanz noch paar vorinspirierte fragen stellen..und darauf achten daß keiner aus der opportunen rolle fällt..schließlich soll groko her..bevor die zeit f AfD 'aufgeschlossen' ist..
das jamaikarollenspiel soll erst mal (..erfolgreich..) abgeschlossen werden..nachdem VPlindner die reißleine gezogen (der part war eigtl den 'GRUENEN' zugedacht..) und SPDschulz noch bißl 'KARAKKTRrr' zeigen mußte..nun dürfen hauptdarsteller 'drmaddin und deänschie' noch eine legislaturrunde drehen..(bevor die -müll-TONNE der geschichte über ihnen zukracht..wissend/hoffend daß 'spdeee' mit eingeht in d unendliche vergangenheit..aMen! )
''ess lebe AfD..hiphip urrä..
gerettet DEMO/DIÄTENkratie..''

Darius Posch | Mi, 29. November 2017 - 07:57

angeschaut. Wegen Herrn Schwennicke.

Leider waren der Moderator und die beiden Politiker dermaßen traurige Gestalten, dass ich nach einer guten halben Stunde aufgegeben habe. Mit den Beiträgen von Herrn Schwennicke konnten diese Herren so wenig anfangen, wie die Rentner im Stehcafe´, die sich jeden Tag das Gleiche erzählen. Die schauen auch nur verdutzt, drehen sich um und reden wieder das ewig Gleiche, wenn man ihnen mit neuen Aspekten kommt.

Die vermissen allerdings die Klatsche-Affen im Publikum, die bei Talkshows an den unpassendsten Stellen klatschen, nicht wegen dem was gesagt wurde, sondern weil jemand bestimmtes etwas gesagt hat.

Ich finde diese Art von Politikern sich ans Volk zu wenden symptomatisch.

War es mal anders, als ich als Kind im Fernsehen nicht nur rauchende Colts, sondern auch rauchende Politiker in Fernseh-Diskussionen gesehen habe?

Michael Jensen | Mi, 29. November 2017 - 09:05

Wenn die Hürden fallen, sind CDU und SPD auf der schiefen Bahn: nach abwärts.
Jamaika war geplant als eine Koalition aus „grüner Union“ und der Partei „die Grünen“, denen die FDP die Kanzler-Mehrheit verschaffen sollte. Lindner hat das gemerkt und zog die Notbremse.
Doch der grün-grüne Zug mit Merkel als Führerin fährt weiter; die Absprachen waren als Sondierung getarnt bereits so weit gediehen: Familiennachzug unbegrenzt, Energie-Salto rückwärts fortsetzen, Deutschland in die EU-Suppe einrühren, die Bildung endgültig versenken, Niwo runter, Abitur für alle, Nobelpreis für alle, beliebiges Geschlecht für alle, aktives und passives Wahlrecht für alle, die keinen Pass vorweisen können, und am Ende – endlich – die Einführung der Scharia als Ersatz für das „Grundgesetz“: das war ja eh nur eine Absichtserklärung...
Mit der SPD hat die CDU nun den richtigen Partner, und die Grünen werden gerne behilflich sein: ab in den Ruin. Ich sehe schon das Dauerklatschen nach der Kanzlerinnen-Wahl.

Werner Peters | Mi, 29. November 2017 - 09:25

Herr Schwennicke, warum tun Sie sich das an, in so eine Sendung zu gehen ??? Sie gehören doch in sendungen wie ARD-Presseclub oder Phoenix-Runde. Halbwegs seriöse eben und nicht skandalumwitterte Sendungen.

Hans Page | Mi, 29. November 2017 - 09:35

Ich mag Sie gerne im Presseclub sehen wo Sie Ihre Argumente in Ruhe vorbringen können. Ich schätze sehr was Sie zu sagen haben, mit viel Courage. Daher fürchte ich, dass eine Klamauksendung wie Lanz nicht wirklich Ihr Forum ist auch wenn Sie da eine größere Reichweite haben.

Ihre skeptischen Gedanken waren auch meine ersten, als ich die Vorankündigung las. Habe mir dann einige wesentlichen Passagen der Sendung angesehen und Herrn Schwennike mit freudigem Interesse gehört. Herrn Lanz habe ich ausgeblendet. Herrn Linnemann interessiert wahrgenommen.

Mittlerweile habe ich aber den Ansatz zu denken, um bestimmte Konsumentenschichten zu erreichen, muß man auch ich manche "Niederung" herabsteigen, um dort vielleicht auch zum Nachdenken anzuregen.
Konsumenten, denen Phoenix und Presseclub zu elitär/intellektuell sind.
Vielleicht führt das ja dann auch dazu, das so von Interesse geweckte auch einmal ein Blick ins Cicero werfen.
Klappern gehört zum Handwerk. Sigmar Gabriel hat ja wohl einmal gesagt, man muß auch dahin gehen, wo es stinkt.

Gerdi Franke | Mi, 29. November 2017 - 09:37

Ich glaube nicht, dass die SPD auf Vorgabe Merkels oder des Bundespräsidenten sofort springt. Sicher gibt es einige Ex-Minister der SPD die gerne wieder einen Ministerjob hätten. Aber die breite Basis denkt da wohl anders. Nur diesen herumeiernden Schulz sollte die SPD versuchen, los zu werden.

Tischer, Doris | Mi, 29. November 2017 - 09:41

Geschwätz, rhetorisch gut verpackt, seitens der CDU-und SPD Protagonisten Stegner und Spahn. Selbstverliebte Selbstdarsteller.Reichlich spät in der Sendung kam eine junge Altenpflegerin zu Wort.Das hatte sie aber nicht lange. Die zwei Herren fielen ihr ins wort und erklärten vollmundig wie es denn nun mit der Altenpflege in D. steht, was man machen müßte, was sie schon lange sagen, aber bisher ohne praktische Konsequenzen. Unangenehm. Endlich fand H. Lanz eine kleine Lücke im Redeschwall, um die junge Frau wieder ins Gespräch zu holen, wurde aber immer wieder unterbrochen. Sie leistet seit 17 Jahren extrem viel in dem Job, und die Herren spielten sich als wissende Erklärer auf. Ich war und bin sehr wütend über dieses Verhalten, für das sie keinerlei Gespür hatten.

Heidemarie Heim | Mi, 29. November 2017 - 10:16

Bin immer erfreut wenn CICERO-Leute live zu erleben sind. Nur bei diesem Sendeformat, dem Sender und insbesondere dem Moderator, hatte ich
keine große Hoffnung bzw. so meine Zweifel. Herr
Lanz hört sich einfach zu gerne selbst reden, grätscht dauernd rein und beansprucht den Großteil der Sendezeit für sich. Wenigstens machte er eine respektable Vorstellung was unseren;) Herr Schwennicke betrifft, den er als einen der bedeutendsten Politikjournalisten
bezeichnete. Doch folgte darauf das immer gleiche Schema. Nämlich das wirklich interessante geladene Zeitgenossen, die auch was zu sagen hätten, nicht zu Wort kommen. Auch
die seltsam verdruckste "Whistleblowerin" zum
wichtigen Thema Missstände in der Pflege,(am
Schluss wusste man warum!),gehört eigentlich nicht in ein so triviales Format.Wenigstens konnten die traurigen Kurzschilderungen und Fakten dazu dienen,die beiden anwesenden Politikern ausnahmsweise vom gewohnten speach abzuhalten und so etwas wie Betroffenheit zu entlocken.

Heidemarie Heim | Di, 30. Oktober 2018 - 18:10

Hoffentlich kommen Sie zu Wort! Herr Lanz beantwortet seine Fragen an die Gäste gern selbst. Besonders wenn ihm die eventuell zu Wort kommenden Ansichten des Gastes nicht gefallen, wird es penetrant. Also nicht so höflich sein wie sonst lieber Herr Schwennicke;-)! Werde Ihnen zuliebe meinen ZDF-Boykott unterbrechen. MfG

dieter schimanek | Di, 30. Oktober 2018 - 19:30

ein Kotzbrocken mit vorgefasster Meinung. Ich erinnere mich an eine seiner Sendungen, bei der es um Flüchtlinge ging. Einer seiner Gäste sagte: Flüchtlinge ja aber..
Darauf Lanz: Wer "aber" sagt, ist ein Rechtsradikaler.
Lanz schaue ich mir nur an, wenn einer der Gäste mich besonders interessiert, z.B. heute.

Karin Zeitz | Di, 30. Oktober 2018 - 19:52

möge mir verzeihen, dass ich mir die Sendung nicht antun werde. Sicherlich wird er wieder den unsäglichen Argumenten der Besserwisser tapfer widersprechen, wenn man ihn denn zu Wort kommen lassen sollte. Das Gewäsch der übrigen Beteiligen mag ich jedoch nicht hören.

Gerro Medicus | Di, 30. Oktober 2018 - 20:43

Nein, die Mission der AfD, die politische Richtung der Regierung zu ändern, ist mit dem Rückzug auf Raten der Frau Merkel und einer neuen Parteispitze der CDU längst nicht beendet. Denn vor allem die SPD ist es, die mit ihrem irren K(r)ampf gegen rechts unsere Gesellschaft vergiftet und mit Nazimethoden unsere Demokratie beschädigt. Wenn Merkel als Gegnerin wegfällt, dann sind das neue Ziel die SPD und ihre Gallionsfiguren, deren Verquickungen mit gewaltbereiten Schlägerorganisationen wie der Antifa, Ex-Stasi- Institutionen wie der Amadeu Antonio-Stiftung und gesellschaftlichen Schädlingsorganisationen wie diversen NGOs.

Bevor diese Strukturen nicht beseitigt sind, wird weder Ruhe noch Sicherheit in unser Land zurückkehren.

Vinceremos, amigos!

Paul J. Meier | Mi, 31. Oktober 2018 - 00:28

Die Sendung habe ich eben gesehen und will anhand eines Beispiels darlegen, warum ich dieses hohle Geschwätz unerträglich finde:
Özdemir sagte: "Wenn jemand in dieses Land kommt und ein Problem mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau hat, dann muss man ihm klarmachen, du hast das falsche Land erwischt!"
Nun haben wir zahlreiche Leute hier, die tatsächlich ein Problem damit haben. Z.B. Bei der Beerdigung dieses Clanchefs standen 2000 Männer am Grab und keine einzige Frau durfte sich dazwischen stellen, diese standen abseits. Was konkret tun die Grünen hier? Oder ihre Weigerung die Maghreb Staaten als sichere Herkunftsländer anzuerkennen. Lange Rede kurzer Sinn, solch leeres Geschwätz ist es nicht wert seine Zeit zu investieren. Immerhin haben die Claquere ihre Arbeit getan. Diese performativen Widersprüche sind es, die wahrscheinlich nicht nur in mir, eine wachsende Politikverdrossenheit auslösen. Das Land braucht Macher und keine Schwätzer.

Christa Wallau | Mi, 31. Oktober 2018 - 12:00

In reply to by Paul J. Meier

Es ist leider ein Faktum, daß viele unserer Mitbürger(innen)
auf gute "Schwätzer" (wie z. B. Özdemir) hereinfallen.
Deshalb haben sich Blender u. Schwätzer im politischen Betrieb
vermehrt wie die Kaninchen. Daß eine Sendung wie "LANZ" u. andere
Bla-Bla-Talk-Runden seit Jahrzehnten(!) Erfolg haben, beweist, daß die Freude am leeren Geschwätz offenbar ungebrochen ist.

Wenn dagegen Politiker mit FAKTEN aufwarten u. harte Maßnahmen zur
Behebung von Problemen/ Mißständen anbieten (wie z.B. die AfD im BT), dann
"gefallen" solche Leute unseren Mitmenschen nicht, zumal sie ja auch von
den Altparteien unisono verteufelt werden.
Man muß nicht mit den AfD-Vorschlägen einverstanden sein, aber zumindest
müßten die anderen Parteien konkrete GEGENVORSCHLÄGE zum HANDELN
anbieten. Stattdessen fallen sie nur diffamierend über potentielle Akteure her, und werden dafür laut beklatscht.

Sie und ich - wir werden wohl noch so lange auf "Macher" warten müssen, bis die
Hütte (D) in Flammen steht.

helmut armbruster | Mi, 31. Oktober 2018 - 08:40

Sie hat einen "Streifschuss" abbekommen ist jetzt angeschlagen.
Die Machtinstinkte der anderen Mitspieler in EU und D haben das sehr genau registriert. Sie kann sagen was sie will, hinter allem steht die lame duck.
Es macht keinen Sinn in einer solchen Lage weiterhin den Bundeskanzler spielen zu wollen.
Sie sollte abtreten.

Alfred Kastner | Mi, 31. Oktober 2018 - 08:56

Obwohl ich diesen Moment seit vielen Jahren herbeisehne, verspürte ich bei der Nachricht vom Rückzug Merkels keine Erleichterung. Vielmehr bin ich überzeugt, dass Angela Merkel am Tag nach der Hessen-Wahl ein machtpolitisches Glanzstück per excellence gelungen ist und es geschafft hat, einer ganzen Nation Sand in die Augen zu streuen. Nach den dramatischen Einbußen bei den letzten Wahlen war auch Merkel bewusst, dass sie als Parteivorsitzende der CDU nicht mehr tragbar ist. Es war daher an der Zeit, „Plan B“ zu ziehen. Der Verlust diesen Postens ist für Merkel verschmerzbar, zumal sie nach ihrem vermeintlich uneigennützigen Rückzug viel Rückhalt und zusätzliche Sympathien in ihrer Partei genießen darf, die es ihr ermöglichen werden, „ihre“ Kandidatin, Annegret Kramp-Karrenbauer als neue Parteichefin durchzusetzen. Für Merkel hat die Aufgabe dieses Amtes den Vorteil, dass sie für die weitere Entwicklung der Partei künftig nicht mehr hauptverantwortlich gemacht werden kann.

Alfred Kastner | Mi, 31. Oktober 2018 - 09:06

Kramp-Karrenbauer besitzt sehr gute Chancen, zumal sie als alleinige Kandidatin des bürgerlich-liberalen Lagers antreten wird und ihre Gegenkandidaten Merz und Spahn als Vertreter des konservativen Spektrums der CDU sich die Stimmen gegenseitig streitig machen dürften. Merkels Ankündigung, im Jahre 2021 auch nicht mehr als Bundeskanzlerin zu kandidieren, ist mit großer Vorsicht zu genießen. Das Amt der Bundeskanzlerin liegt ihr machtpolitisch wesentlich näher als das der Parteivorsitzenden. Abrupte Kurskorrekturen und Beliebigkeit prägen Merkels Politikstil. Sie ist eine Meisterin der Wendigkeit und großartige Taktikerin der Macht. Ihre Glaubwürdigkeit könnte Merkel unter Beweis stellen, wenn sie im Bundestag die Vertrauensfrage stellen würde.
So aber wird sie sich künftig verstärkt in der Außenpolitik engagieren und sich im Jahr 2021 angesichts einer immer unübersichtlichen Weltlage als "alternativlose" Weltenretterin erneut bereit erklären, ihrem Land als Bundeskanzlerin "zu dienen".

gabriele bondzio | Mi, 31. Oktober 2018 - 10:18

Hat ja Steinmeier dieser Tage bemerkt. Er sagte noch: „Unsere Demokratie ist auch 2018 mit keiner Ewigkeitsgarantie versehen,..."Da habe ich mich ehrlich gesagt verkohlt gefühlt. Denn man kann ja in Realität kaum noch von Demokratie sprechen, wenn sich nur eine Seite im wahren Glauben an Selbige wähnt. Und alles ablehnt und niederschreit, verunglimpft (siehe lf. veranstaltete Gegendemo`s, letztlich Freiburg) was von der Gegenseite kommt. Wenn das Mut ist, durch brachiale Gewalt, inhaltslose Sprüche- und Politik zu agieren, trennt sich nun mal die Spreu vom Weizen. Im Gespräch, kam ja die Bierdeckel-Strategie (Steuern/Merz) zur Sprache. Aber ich bezweifle, das die Politik hier noch finanziellen Spielraum hat (siehe Artikel „Die Rechnung“). 13 Jahre voller politischer Fehlentscheidungen, haben große, finanzielle Lücken in DE hinterlassen.

Peter Wagner | Mi, 31. Oktober 2018 - 12:58

In den "ÖR-politischen-Erziehungsanstalten“ für Erwachsene, auch Talk-Shows genannt, läuft es doch immer nach gleichem Muster ab! Eine links-grüne Dominanz ist meistens vorhanden! Auch gestern Abend lief alles nach bewährtem Muster ab. Links-grüne Gäste (Özdemir) werden von Lanz selten unterbrochen und haben die längsten Redebeiträge! Gäste die sich politisch weiter rechts verorten, werden von Lanz durch ständiges dazwischen Gequatsche, grundsätzlich darin gehindert, einen Satz so zu beenden, dass er verstanden wird!
Der Versuch von Herrn Schwennicke, gestern bei Lanz zu erklären, dass nicht die Streitereien zwischen Seehofer und Merkel der Grund für die schlechten Wahlergebnisse von CDU und SPD in Hessen waren, sondern Merkels Migrationspolitik, wurde auch hier frühzeitig von Lanz abgewürgt!
Ich sehe mir diese Sendung nur noch sehr selten an, aber nur nach Überprüfung der Gästeliste!

Michaela Diederichs | Mi, 31. Oktober 2018 - 23:20

In reply to by Peter Wagner

Mich beeindruckt die ausgesuchte Höflichkeit des Herrn Schwennicke immer wieder. Immer leise, nie aufdringlich, aber immer eindrücklich trägt er seine Argumente beharrlich vor, hört anderen zu, wertet sie nicht ab. Es ist mir eigentlich egal, ob er bei Lanz oder Will eingeladen ist: Hauptsache er wird gehört, gelesen und wahr genommen.

Petra Horn | Mi, 31. Oktober 2018 - 13:25

und Atlantik-gebriefter wird gerade wieder unerträglich gehypt.
Der soll wohl bei Jamaika in die Fußstapfen Joseph des Fischers treten.
Brauche ich nicht.

Heidemarie Heim | Mi, 31. Oktober 2018 - 14:03

Habe wie angekündigt unserem Chefredakteur zuliebe meinen Boykott unterbrochen und war sehr überrascht was die Ausführungen von Herrn Linnemann betraf. "Linnemännchen", wie er angeblich aufgrund seines jungenhaften Äußeren in der Partei genannt würde,erinnerte mich stark an den jetzigen Kanzler Kurz aus Felix Austria. Er redete wie dieser mal Tacheles mit der Partei! Erstaunlich seine Forderung nach Amtszeitbegrenzung, Trennung von P.-Vorsitz und Kanzlerschaft zur Stärkung der Fraktion und nebenbei der Versuch, Herr Özdemir betreffs "Soli-Abschaffung" festzunageln. Und das mit einer Verve,die mich schon beeindruckte. Der Mann ist gut! Und in Kombination mit einem inzwischen unabhängigen Geist wie Friedrich Merz ein wirklich alternatives wie machtpolitisch ernstzunehmendes Duo. Genau was die schwindende Union im Land,aber auch bzgl. Wirkkraft in einer EU bräuchte. Ob diese "das Potential" erkennen und wertschöpfen?
Oder liege ich total daneben mit meiner Analyse? Alles Gute! MfG

Mathias Trostdorf | Mi, 31. Oktober 2018 - 14:45

Ich würde mir "Markus Lanz" nur ansehen, wenn es ohne Markus Lanz stattfinden würde. Auf diese Sorte kriecherischer Einflüsterungsmoderation kann ich leider nicht mehr.
Das Pendant beim RBB ist "Thadeuzs".

Jacqueline Gafner | So, 4. November 2018 - 10:00

ist rein gar nichts einzuwenden, im Gegenteil, nur hatte das schon peinlich durchsichtige politische "Geknutsche" zwischen Özdemir (Grüne) und Linnemann (CDU) damit wenig bis nichts zu tun. Bei dem Moderator, den ich mir im Regelfall schon länger nicht mehr zumute, allerdings nicht wirklich überraschend. Dass die einzige Frau in der Runde, die erst kurz vor Torschluss überhaupt mal zu Wort kam, vorab "Dekorationscharakter" zu haben schien, rundete das Bild ab. All diese Talk-Runden kann man sich sparen, das ist weitestgehend reine Zeitverschwendung, vergleicht man sie mit entsprechenden Formaten nicht deutscher Provenienz.

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