Manuela Schwesig
Manuela Schwesig / Foto: Peter Rigaud/Laif

Manuela Schwesig im Porträt - Die letzte Patrone

Manuela Schwesig polarisiert, aber sie gewinnt. In Mecklenburg-Vorpommern hat sie die schwache Bundes-SPD weit hinter sich gelassen. Trotz Nord-Stream-Affäre und Kritik gilt sie vielen Genossen nun als letzte große Hoffnung der Partei. Doch für den SPD-Vorsitz ziert sie sich noch.

Max-Stefan Koslik

Autoreninfo

Max-Stefan Koslik ist freier Autor und war Vize-Chefredakteur der Schweriner Volkszeitung. Er berichtet seit 25 Jahren aus der Landespolitik in Mecklenburg-Vorpommern.

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Sie polarisiert. Schon immer. Auch als sie schon einmal den SPD-Vorsitz im Trio innehatte – 2019 nach Andrea Nahles und vor Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans. Aber erinnert sich noch jemand an NoWaBo? 

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Mi Chu | Do., 1. Oktober 2026 - 13:17

Einen AfD-MP, der sich ähnlich wie die "Frau gegen Blau" im Fall Nord Stream verhielte, würden die guten™ Medien innerhalb kürzester Zeit zu Fall bringen.

Klaus Funke | Do., 1. Oktober 2026 - 13:27

Sie macht einen auf "Landesmutter" und es scheint zu funktionieren. Die Frau ist einfach in der falschen Partei. Aber ich glaube, den Bundesvorsitz wird sie ablehnen, wenn sie schlau ist. Das ist doch ein Himmelfahrtskomando. Früher hielt ich mehr von ihr. Sie hat zu viel Parteidisziplin. Diese wird sie irgendwann auch zu Fall bringen. Eigentlich schade. Warum tut sie sich das überhaupt an? Schicksalsschläge hat sie schließlich genug hinnehmen müssen.

Walter Bühler | Do., 1. Oktober 2026 - 14:20

bekanntlich über einen Gold-Esel, der je nach Bedarf jede Geldmenge liefert.

Die SPD arbeitet auf dieser Basis intensiv daran, dass möglichst jeder im Lande, der es will, einen gemütlichen Beamten- oder Funktionärsposten beim Staat oder in der NGO-"Zivilgesellschaft" erhält. Voraussetzung: wahlweise VERDI-, DGB- oder SPD-Mitgliedschaft.

Der Aufenthaltsort des Goldesels wird streng geheim gehalten, damit ihn andere nicht einfach klauen.

Ingo Frank | Do., 1. Oktober 2026 - 19:53

Antwort auf von Achim Koester

für den Tipp
Wieder was gelernt…. ich wusste nichts von diesen Club honoriger Männer
Beste Grüße aus Thüringen

Ernst-Günther Konrad | Do., 1. Oktober 2026 - 14:27

Gewonnen hat die AFD mit 38,2% der Stimmen. Die SPD hat *nur* 35,5%. Sie regiert nur deshalb weiter, weil es der AFD leider noch nicht gelungen ist, die absolute Mehrheit zu bekommen. Also bleiben sie mal bei der Wahrheit. Das sie weiter regieren kann, liegt an der Tatsache das die beiden anderen Parteien LINKE 6,54% und Grüne 5,67% knapp in den Landtag gekommen sind und mit der AFD nicht reden wollen. Und was wurde sie vor dem Wahltag noch hoch geschrieben, angeblich mehr Stimmen als die AFD in der Prognose. Schon vergessen Herr Kosslik? Jedenfalls wird es dieser Regierung nicht leicht gemacht werden, gegen eine so starke Opposition alles durchsetzen zu können. Frau Schwesig sollte genauso wie Herr Scholz strafrechtlich überprüft werden. Aber wissen ja, die Staatsanwaltschaften sind weisungsgebunden und werden politisch gesteuert. Aber auch sie wird es eines Tages die Wahrheit ereilen.

Im Artikel steht nirgends, dass Schwesig die Landtagswahl 2026 gewonnen hätte. Was dort steht ist, dass sie Gewinnerin gegen den aktuellen Bundestrend der SPD ist.

Ernst-Günther Konrad | Fr., 2. Oktober 2026 - 09:51

Antwort auf von Jens Böhme

Gleich der erste Satz lautet: * Manuela Schwesig polarisiert, aber sie gewinnt.*
Vielleicht stellen Sie darauf ab, dass da nicht *die Wahl gewinnt* im Satz steht. Ich verstehe das so, sie wollen das so verstehen. Das macht diese Frau nicht besser.

Achim Koester | Do., 1. Oktober 2026 - 18:13

Sondern die Geberländer aus dem LFA über eine Milliarde jährlich (1,4 Mrd.). Während z.B. Bayern sich die Kitas bezahlen lässt, verwenden MV und Berlin das abgepresste Geld for rot/grüne Prestigeobjekte.