- Deutschland hat bessere Politiker verdient
Friedrich Merz verliert zunehmend an Autorität, die SPD an Realitätsbezug. Probleme wie Migration und Deindustrialisierung bleiben ungelöst. Statt Aufbruch gibt es Schulden, statt Diplomatie Konfrontation. Die Wähler wollen all das nicht mehr.
Das Rezept ist kein Geheimnis. Man muss einfach nur so weiterwursteln wie bisher. Exzessive Schulden aufnehmen. Dem Wirtschaftsliberalismus anhängen und die soziale Kohäsion aufkündigen. Migration halbherzig angehen. Vor Washington kriechen und in Brüssel einknicken. Den Konflikt mit Russland suchen, statt diplomatische Mittel einzusetzen. Diese Mixtur, zusammen mit ein paar anderen ungenießbaren Zutaten (Aufrüstung und Bildungsmisere, Rekordrenditen und Inflation), reicht schon aus, um die Erosion der Bundesrepublik bis zur Unkenntlichkeit voranzutreiben.
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klügere und nicht Ideologie verdorbene Journalisten und deren feminines Beiwerk
guten Beamten lässt sich immer noch regieren, bei schlechten Beamten aber helfen uns die besten Gesetze nichts. " (Otto von Bismarck) Was bei schlechten Beamten u n d schlechten Gesetzen passiert - darüber nachzudenken, war ihm nicht mehr vergönnt.
Nur eine kleine Anmerkung meinerseits: "Politik und Zivilgesellschaft sind längst weit auseinandergedriftet..." Nur dann, wenn man die Wähler, die einfachen Bürger als Zivilgesellschaft betrachtet. Die von der Politik gepamperte Zivilgesellschaft ist doch genau die, die den gewollten Takt und Ton vorgibt, das sind die hochbezahlten Vorfeldoranisationen, die uns dorthinführen sollen, wohin wir nicht wollen! Schon gar nicht in einen Krieg!
der Begriff "Zivilgesellschaft" ist durch die politische und akademische Praxis längst kontaminiert.
Heute sollte man schreiben "Politik und Gesellschaft sind längst weit auseinandergedriftet...".
Aber sonst ein sehr guter Artikel von Herrn Pietzcker!
Ist das so? Ja, vielleicht, bekommen hat Deutschland aber das, was gewählt wurde! JEDEM, der nur über rudimentäres logisches Denkvermögen verfügt, mußte schon lange vor der Wahl klar sein, was man bekommt, wenn man Union, SPD oder Grüne wählt. Der Wähler wollte es so und der Wähler hat es bekommen, so funktioniert Demokratie.
Merz ist nicht „zwischen den 1990er Jahren und der Jahrtausendwende steckengeblieben“, damals hat keiner ein solch schlechte Politik gemacht. Merz paßt perfekt ins Jahr 2026, nichts können, nichts wissen, aber den Größten geben. So sind sie doch alle, Merz, Habeck, Kühnert, Faeser, Klingbeil, Esken & Co.!
Der Irrtum der Brandmauer ist, daß man glaubt es wäre demokratisch, daß komplette Spektrum rechts der Mitte ohne Folgen von der polit. Teilhabe ausschließen zu können.
Auch ist nicht „Das Extrem die neue Mitte“, die Mitte ist da, wo sie immer war, nur die Politiker der „Mitte“ sind nicht mehr in der Mitte!
Beim Krieg & Rußland bin ich 100% bei Ihnen!
Nein. Bislang haben sich immer die Wahlverlierer verbündet und zu Siegern erklärt. In Sachsen-Anhalt wurde das - erstmals! - schwierig
ansehe, dann ist das nicht so, die Union war mit 28,5% klar stärkste Kraft, auch wenn ich das nicht nachvollziehen kann, denn es mußte jedem klar sein, daß Merz seine Versprechen nie halten wird können.
Merz hat von Beginn an klar gesagt, daß er nicht mit der AfD zusammenarbeiten wird, auch das sehe ich kritisch, aber er hat diesbezüglich nicht gelogen. Die SPD war mit 16,4% drittstärkste Kraft. Also hat sich der Wahlsieger mit dem Dritten verbündet, grundsätzlich ist das i.O.
Wenn man betrachtet, wie weit die SPD-Forderungen von den Unionsforderungen weg lagen, dann hätte dieses Bündnis nie zustande kommen dürfen. Aber wie gesagt, Merz war von Anfang an deutlich, er hat versprochen, daß er nur mit SPD und oder Grünen koalieren wird.
Der Unionswähler hat bekommen, was er gewählt hat. Auch wußten alle SPD- und Grünen-Wähler, daß es aller Voraussicht nach zu schwarzrot oder schwarzgrün kommen wird. Auch sie haben bekommen, was sie gewählt haben.
Manche werden es nie kapieren. In Sachen Ukraine gibt es nur einen Kriegstreiber - und der heißt Wladimir Wladimirowitsch Putin. Mit dem kann man nicht verhandeln. Höchste Zeit, dass "Kriegstreiber" endlich mal Unwort des Jahres wird. Unabhängig davon, ob ich Merzens Politik gut finde oder eben nicht.
In Sachen Ukraine gibt es nur einen Kriegstreiber - und der heißt heute Volodymyr Oleksandrovytsj Zelensky (bei manchen auch Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj), der jedenfalls als Wladimir Alexandrowitsch Selenski geboren worden ist und als "Komiker" und Medienunternehmer beim Moskauer Staatsrundfunk reich geworden ist.
Ja, mir scheint es leider auch so: Mit dem kann man nicht verhandeln.
Wo Sie recht haben, haben Sie recht.
muß man aber nicht und 90% der Weltbevölkerung sehen es nicht so wie Sie, mich eingeschlossen.
Argumente lasse ich außen vor, interessieren ja vermutlich eh nicht.
Wenn es das Unwort werden würde, könnte es dann auch auf die deutsche Regierung Anwendung finden? Würde es uns dem Frieden nur einen Schritt näher bringen? Ja, Putin ist völkerrechtswidrig einmarschiert. Ja, das ist zu verurteilen. Aber, woher wissen Sie, dass er nicht verhandeln würde? Ja, ja das schreiben die Msm und behauptet der ÖRR. Aber stimmt das denn? Kommt es nicht darauf an mit wem und zu welchen Bedingungen er verhandeln würde? Wir haben da nichts zu melden. Uns geht das nichts, aber auch gar nichts an. Unsere Freiheit wurde nie am Hindukusch verteidigt und jetzt auch nicht in der Ukraine. Ich will Ihnen Ihre lesbare tiefe Abneigung zu Putin nicht ausreden. Behalten Sie ihre Meinung ruhig. Nur eines können Sie mit dieser Einstellung nicht erreichen, dass dies zu diplomatischen Gesprächen und Frieden führen wird. So sehr man Putin ablehnen mag, es wird der Tag kommen, da muss man mit ihm über Frieden reden, ob man will oder nicht. Unwort hin oder her.
Hat das Volk der Faulenzer, Dauernörgler, der Verschwörer, der AFD-Wähler, des braunen Mops wirklich bessere Politiker verdient? Oder hat das Volk genau die, die es verdient? Noch immer wählen zu viele die Linke, SPD, Grüne und Union. Offenbar wollen sie die Lügner und Betrüger weiterhin haben, diese volksfeindliche Politik weiter ertragen. Offenbar wollen sie weiter für alles und jeden zahlen, sich beschimpfen und bevormunden lassen. Warum ist die Mehrheit noch immer nicht jeden Tag überall auf den Straßen? Ja, es finden vereinzelt Merz muss weg Demos statt, aber wo sind die großen Massen? Wie kann man schweigen, wenn wir uns in einen Krieg hineinziehen lassen, der uns nichts angeht. Nein, das rechtfertigt nicht den Einmarsch Putins in die Ukraine. Aber dennoch kann es nicht sein, das Menschen die Frieden wollen inzwischen die *bösen* sind. Wir waren mal international anerkannte Diplomaten und haben heute Dank Merz mit allen und jedem Krach und keiner nimmt uns mehr ernst.
Das ist der Unterschied: Adenauer war in der Lage „das Land visionär zu führen und zu gestalten[....], er „hatte eine Idee, die in seine Zeit passte“. Merz hat das, wie seine beiden Vorgänger,eben nicht. Das kann man auch nicht lernen, man hat es oder man hat es nicht. Was er vor der Wahl gesagt hat, war nur Rhetorik. Ihm fehlt der Wille,die Fähigkeit Macht auszuüben, auch gegen Widerstände.
Das Problem Deutschlands ist, dass nur noch der Stillstand verwaltet wird.Leider trifft der von Peter Thiel im Interview (hörenswert!)mit Döpfner erhobene Befund zu, dass 99% des Führungspersonals in Politik und Wirtschaft Deutschlands Inkompetent sind. Ich würde anhand persönlicher Erfahrungen die Zahl auf 80% nach unten korrigieren,aber es ist eben so, dass die leistungsschwächsten das Gesamtergebnis bestimmen- wie in den Schulen ja auch.Wir haben nun mal Politiker,die nicht durch hervorragende charakterliche Eigenschaften zum Mandat gekommen sind,sondern durch die Fähigkeit Netzwerke zu bilden
ist die schwerste Hypothek von Merz und seiner Administration."
Das sehe ich genau so!
Alles "Unvermögen" ist schlimm, aber weniger gefährlich als die Unfähigkeit der deutschen Regierung, die Möglichkeit eines Krieges
richtig einzuschätzen, bei dem unser Land in vorderster Front betroffen wäre.
Naivere u. feigere Politiker als die unsern kann ich mir kaum vorstellen- jedenfalls was vergleichbare Staaten auf der Welt anbetrifft.
Ich stimme Herrn Bühler zu: Selenski ist ein ebenso schlimmer Kriegstreiber wie Putin. Wer das nicht erkennt, outet sich als ein
geistig minderbemittelter Schwarz-weiß-Maler, ungeeignet für jede verantwortungsvolle Position.
Ja, Deutschland hätte bessere Politiker verdient, aber woher nehmen u. nicht stehlen? Unter Merkel wurden die Qualitätsmerkmale eines Politikers (die bereits leicht erodiert waren) total ins Unvernünftige verrückt, so daß Personen wie Baerbock u. jetzt sogar die Linken in Berlin reüssieren konnten - zum Erstaunen der übrigen Welt.
Merz ist schon ok. Es liegt nicht wirklich an ihm persönlich. Er repräsentiert so gut wie möglich die alte Mitte, aber die zerfällt eben heute selber in verschiedene Richtungen und die noch staatstragendste Richtung ist, wie der Artikel sagt, irgendwo in den 90er oder 0er Jahren stecken geblieben und träumt von einer Zeit, die es so wahrscheinlich auch damals nicht in Reinform gab. Dieser Vorwurf, der sonst der AfD gemacht wird, soll auch in kurzen Worten zusammenfassen: ich denke, die eine große "Wahrheit", hinter der man wieder die großen Mehrheiten versammeln wird, wird es absehbar nicht geben.
Und ja: Merz repräsentiert glaube ich die Mitte der 90er und 0er Jahre, natürlich mit einer Lernkurve, aber, das denke ich auch, nicht mit dem Format zu akzeptieren, dass diese Welt so nie ganz gestimmt hat, jedenfalls jetzt nicht wiederkommen wird. Eine Vision und Strahlkraft wie es weitergehen könnte, hat er glaube ich nicht - andere wahrscheinlich auch nicht.
„Merz ist schon ok“
Daran glauben Sie doch selbst nicht Herr Michaelis. Ich weiß nicht, wie alt Sie sind, aber wenn ich an die 90er - 2000er denke, dann fällt mir kein Politiker ein, der so schlecht war, wie heute die „Besten“ es sind, zu denen gehört Merz nicht. Politiker wie Möllemann, über die das ganze Land gelacht hat, waren mit Abstand besser als das, was uns heute „regiert“.
Faeser, Esken, Kühnert, Baerbock, Habeck, Bas, Klingbeil, Lang, dazu noch die ganzen „Unbekannten“, die im Bundestag links bis ganz links sitzen und durch Pöbeln und schlechtes Benehmen auffallen wären in den 90ern undenkbar gewesen. Die damals noch halbwegs funktionierenden Medien hätten Kleinholz aus denen gemacht!
Die Politikerkaste heute repräsentiert die unterste Bevölkerungsschicht, sowas gab es in den 90ern nicht und wenn dann war es die Ausnahme, heute ist es die Regel!
Merz ist ein unfähiger Lügner! Merz war nie gesellschaftliche Mitte auch nicht „alte Mitte“, was auch immer Sie damit meinen.
Ist es eine Zwangsvorstellung, sich nicht einem Aggressorstaat unterwerfen zu wollen? So hart es klingt - Abschreckung bedeutet schlicht, dazu fähig zu sein, dem Angreifer mehr Schaden zuzufügen, als diesem der Nutzen des Angriffs wert ist. Und das heißt unter anderem auch, in der Lage zu sein, gegnerische Soldaten in dafür ausreichender Zahl zu töten. Erst recht, wenn diese schon im eigenen Land stehen. Der Rest ist schlicht Bündnis- und Interessenpolitik. Diplomatie funktioniert nicht, wenn eine Seite auf Maximalforderungen besteht. Die UN-Generalversammlung hat Russland übrigens bereits mehrfach offiziell zum vollständigen Truppenabzug aufgefordert.
….hallen die Worte in des Lesers Kopf, und das so zutreffend. Gut geschrieben von Herrn Pietzcker! Zu Merz, Wadephul (im Ausland anscheinend auch „What a Fool“) und last not least Pistorius: ich werde diesen Gedanken nicht los, sie haben eine Mission. Ob die im Sinn unseres Staates ist?
Deutschland könnte bessere Politiker wählen. Tut es aber nicht!
Auch nicht im Osten Deutschlands!
Damit hat es die Politiker, die es verdient!!!
bei uns wurde gerade ein Grüner zum Bürgermeister gewählt, die CDU hat ihn unterstützt, er hat das selbe Spiel getrieben wie der Schwätzer aus Baden-Württemberg, hat so getan, als wäre er kein Grüner, die Plakate ohne jeglichen Bezug zu den Grünen, nur der Name!
Und der Dummwähler wählt einen Grünfaschisten zum Bürgermeister und die „konservative“ CDU steht hinter ihm - ohne Worte!
Die Menschen bekommen das, was sie wollen, und sie verdienen es! Es gibt immer noch viel zu viele die an die „Etablierten“ glauben, gerade im Westen! Und wie heißt es so treffend, Dummheit schützt vor Strafe nicht. Die Erkenntnis wird schon kommen, nur ist es dann zu spät für alle!
aber sicherlich nicht abschließende Anamnese des politischen Betriebs in Berlin. Die Amthor-Figurine ist da sicherlich nur eine weitere Stilblüte. Letztlich haben wir uns Bürger auf des Gewehr der Funktionäre des etablierten Parteiapparats gelegt. Letztlich müsste es mehr Einmischung, sprich Engagement der Bürger geben. Ketzerisch könnte man anmerken, Herr Remmo tut es ja auch.
Ja, es sieht duster aus...
