Screenshot „The Goodforces“
Die Überparteilichkeit ist klar erkennbar / Screenshot „The Goodforces“

Linksextremes Agendasetting - Mit Schmutzkampagne zu Rot-Rot-Grün

Eine Berliner Kampagnenagentur will den Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt beeinflussen. Was sich als überparteilicher Kampf gegen die AfD präsentiert, entpuppt sich als Teil einer dezidiert linken politischen Agenda, die weit mehr als nur eine einzelne Landtagswahl im Blick hat.

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Wolfgang Kubicki ist FDP-Bundesvorsitzender und war Bundestagsvizepräsident. (Foto: dpa)

So erreichen Sie Wolfgang Kubicki:

Im September sind in Sachsen-Anhalt bekanntlich Landtagswahlen. Wie diese und die anstehenden Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern dazu führen, dass die Union die Nerven verliert, war ja eindrücklich am kopflosen Kabinettsumbau von Friedrich Merz zu studieren.

Nicht kopflos, sondern überaus geplant, taktierend und skrupellos mischt sich eine Berliner Firma in den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt ein, die sich „The Goodforces“ nennt. Mit einer sehr professionellen und gut orchestrierten Kampagne will man die Wählerinnen und Wähler zum „taktischen Wählen“ anhalten. Je mehr kleine Parteien im nächsten Landtag in Sachsen-Anhalt sitzen, desto kleiner sei die Wahrscheinlichkeit, dass die AfD mit einem Ergebnis um die 40 Prozent eine Alleinregierung stellen könne, hämmert die Agentur ihren Adressaten ein.

Dabei wird beteuert, dass man überparteilich sei und die ganze Angelegenheit nur dem höheren Ziel der Verhinderung einer AfD-Regierung diene. Empfohlen wird ausschließlich die Wahl von SPD und Bündnis 90/Die Grünen. Warum man die Wahl der FDP nicht unterstütze, wurde auf der Seite von „taktisch wählen“ zunächst mit der handfesten Falschbehauptung begründet, die FDP würde womöglich eine Regierung mit der AfD bilden. Diese Begründung wurde nunmehr ausgetauscht. Nun soll der Grund sein, dass die FDP zu weit von der Fünfprozenthürde entfernt sei – dabei sieht das Meinungsforschungsinstitut INSA die FDP gleichauf mit Bündnis 90/Die Grünen, für die man ja immerhin eifrig trommeln will.

Ein weiterer Grund sei das „unklare Verhältnis“ der Bundespartei FDP und meiner Person zur AfD. Dabei habe ich immer deutlich gesagt, dass eine Koalition der FDP mit der AfD in meinem politischen Leben ausgeschlossen ist, weil nationale Kollektivisten nicht anschlussfähig sind an die Partei der Eigenverantwortung und des freien Individuums. Gleichzeitig habe ich auch immer wieder gesagt, dass ich meine Überzeugungen nicht vom Abstimmungsverhalten anderer Parteien abhängig machen werde.

Bei der Bundestagswahl 2029 soll eine Mehrheit aus SPD, Grünen und Linken errungen werden 

Damit dürfte mein Verhältnis zur AfD viel klarer sein als das der Brandmauer-Apologeten, denn sie begeben sich in direkte Abhängigkeit vom Abstimmungsverhalten der AfD. Ich tue das nicht. „The Goodforces“ arbeitet also weiter mit Unwahrheiten, um die Wahl in Sachsen-Anhalt zu beeinflussen.

Wer ist also diese GmbH, die sich „die guten Kräfte“ nennt und mit so finsteren Mitteln agiert? Ein Blick auf die Webseite verrät: Sie sind alles, aber nicht überparteilich. „Wir hacken Diskurs“ wird einem da gleich auf der Startseite bekannt gegeben. Und weiter unten heißt es: „Wir organisieren Aufmerksamkeit, damit progressive Narrative früh sichtbar werden, bevor Diskurse sich verfestigen.“

Geworben wird mit Bildern zu den Kampagnen „Töchter gegen Merz“ oder „FBG muss Richterin werden“ (gemeint ist Frauke Brosius-Gersdorf). Eine Schaufensterkampagne ist unter anderem das Projekt „neunund20“. Nach eigenen Angaben handelt es sich dabei um einen „jungen, progressiven Raum für politische Kampagnen und digitale Kommunikation“ mit dem Ziel, „progressive Kräfte wieder in die gesellschaftliche Offensive zu bringen“.

Noch mehr Klarheit bietet der Instagram-Auftritt der Kampagne. „Wir haben einen Plan“ heißt es dort in den vielen professionell gedrehten Videos immer wieder. Und der Plan lautet: Bei der Bundestagswahl 2029 soll eine Mehrheit aus SPD, Grünen und Linken errungen werden und die Geschicke dieses Landes bestimmen.

Die Linke ist heute eine viel gefährlichere Partei als noch vor einigen Jahren

Unter einem Post schreiben die Verantwortlichen beispielsweise jubelnd: „Der Glaube an Rot-Rot-Grün ist alles andere als verloren, er kommt gerade erst wieder richtig auf! Und das haben wir euch zu verdanken. Gemeinsam zeigen wir, dass Politik auch anders geht: sozial, gerechter und progressiver!“

Die vermeintlichen Retter der Demokratie kämpfen also nicht überparteilich, sondern für ein dezidiert linkes Bündnis. Also für eine Bundesregierung unter Beteiligung der Linken. Das bedeutet ganz konkret: für eine Bundesrepublik, die die Mitgliedschaft in der Nato infrage stellt. Für eine Bundesregierung, in der eine Partei das Sagen hat, bei der ein offensichtliches Antisemitismusproblem besteht. Für ein Land, in dem antimarktwirtschaftliche Kräfte den Ton angeben.

Es geht bei der Linken längst nicht mehr nur um die Schatten der Vergangenheit der SED-Diktatur. Den Teil des Ost-Bürgertums, den die PDS noch abdeckte, hat man längst an AfD und BSW verloren. Die Linke hat sich derweil in den letzten Jahren radikalisiert. Im Jahr 2023 zählte sie noch knapp über 50.000 Mitglieder. Jetzt sind es fast 130.000, und mit dem Überrennen der Partei ist eine beispiellose Radikalisierung eingetreten. Noch antiwestlicher und „antiimperialistisch“, mit allen antisemitischen und antidemokratischen Schattierungen, die dazugehören.

So verwunderlich das klingt: Die Linke ist heute eine viel gefährlichere Partei als noch vor einigen Jahren. Die Realos sind entmachtet, die Radikalen haben übernommen. Der neue Parteivorsitzende mit seinen Ausfällen ist da nur ein Beispiel. Sein Vorgänger war schon nicht viel besser.

Sachsen-Anhalt ist nur ein Vehikel, um Diskursmacht zu erringen

Eine Regierungsbeteiligung der Linken würde die Bundesrepublik geradezu ins Verderben führen. Sie würde die Gründungsgewissheiten der Bundesrepublik Deutschland infrage stellen, insbesondere die Westbindung und die Solidarität mit dem israelischen Volk.

Das ist die Vision, für die „The Goodforces“ in Wahrheit kämpft. Sachsen-Anhalt ist nur ein Vehikel, um Diskursmacht zu erringen. Sie ist übrigens keinesfalls so unwahrscheinlich, wie viele glauben. Denn die Polarisierung zwischen den vermeintlich Progressiven und der extremen Rechten droht die Mitte zu zermalmen.

Die rot-rot-grüne Vision von „The Goodforces“ und die völkische Vision von Björn Höcke haben quasi ein Patt. Die Mitte ist es, die diesen beiden antiwestlichen und antifreiheitlichen Alternativen jeweils im Weg steht. Aus ihrer Sicht dürfte die Brandmauer blendend funktionieren, denn der Brand breitet sich aus ihrer Sicht auf der richtigen Seite aus. Das, wofür „The Goodforces“ kämpft, wird die Bundesrepublik nicht retten, sondern sie so, wie wir sie kennen, zerstören, denn anders ist das von ihr favorisierte Projekt nicht realisierbar. Es ist eine klare politische Agenda, um dieses Land auf links zu drehen, und sie rühmen sich dessen sogar. Dass diese finanzkräftige Schmutzkampagne keinen bundesweiten Skandal auslöst, ist ein schlechtes Zeichen für unser demokratisches Immunsystem.

Die Agentur ist übrigens eine Tochter von „The Goodchoice“, die wiederum von „The Goodwins“ 2024 aus den Angeln gehoben wurde. Letztere haben mit „The Goodforces“ unter anderem den Landtagswahlkampf der Grünen in Rheinland-Pfalz betreut. „The Goodwins“ wiederum hatte mit der Kultusministerkonferenz und dem Bundesforschungsministerium auch schon öffentliche Auftraggeber. Das war allerdings vor den Schmutzkampagnen. Für die Zukunft muss dies ausgeschlossen werden. Den Gedanken, dass linksextremes Agendasetting und derart verwerfliche Kampagnen gegen die Mitte auch noch indirekt mit Steuergeldern finanziert werden, halte ich für unerträglich.

Und darüber hinaus hoffe ich, dass jeder mit demokratischer Achtung den Haustürwahlkämpfern von „The Goodforces“ die Tür vor der Nase zuknallen wird. Die Mitte lässt sich nicht gerne für dumm verkaufen.

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Urban Will | Sa., 8. August 2026 - 09:26

Ihre Partei seit Ihrer Vorsitz-Übernahme an den 5 kratzt, so sollten Sie sich doch dessen bewusst sein, dass die FDP weiterhin absolut nichts wird ändern können, wenn die Linksfront sich anschickt, mit allen noch so dreckigen Mitteln die Macht zu übernehmen.
Wer etwas ändern oder eben verhindern möchte, braucht Mut. So ein Artikel im CICERO erfordert gar nichts.
Lesen wird ihn eh nur eine kleine Minderheit und die ist politisch sowieso reif genug, den Dreck von „The Goodforces“ als genau solches zu sehen.

Der Kulturkampf läuft auf vollen Touren. Man sollte ihn annehmen und sich auf der bürgerlich-konservativen Seite zusammentun. Diese besteht derzeit nur aus AfD und (so denke ich) in Teilen FDP.
Obwohl Sie Chef sind, scheint Strack-Zimmermann sie am Bändel zu führen.
In SA wird der Goodforces-Dreck wohl nicht fruchten, ich hoffe sehr auf die absolute Mehrheit der Blauen.
Im Bund aber wird es dann ganz dreckig. Und Sie mal wieder draußen bleiben. Wegen Ihrer Feigheit.

Keiner dieser vermeintlichen (linken) Politiker - dazu zähle ich jetzt auch die CDU unter Merz - fragt: warum sind wir nicht mehr auf dem Schirm der ganz normalen Bevölkerung?!
Einzig die die AfD ist der Hoffnungsträger für´s Volk. Die AfD ist aber verhasst, weil sie eben diese Fragen stellt: was will die Bevölkerung wirklich? Nämlich: Wir wollen diese Gesetze nicht, die Migranten-Täter schützt, aber die Opfer damit verhöhnt! Wir wählen und bezahlen Politiker und Behörden mit unserem Steuergeld, damit die UNS - die Steuerzahler - schützen und nicht noch mehr sogenannte Flüchtlinge ins Land holen, die unsere Gesetze und unsere Lebensweise verachten! Und: damit unser Steuergeld nicht mit der Gießkanne in die "arme" Welt (z.B. China) verschleudert wird, während unser Lebensstandart immer weiter absinkt. Die FDP sollte man nicht ganz abschreiben. Was Lindner verzapft hat, ist zwar krank, aber nicht FDP-Ideologie. Wollen wir etwa eine Rot-Rot-Grüne Regierung unter Beteiligung der CDU?

"Wer ist also diese GmbH, die sich „die guten Kräfte“ nennt und mit so finsteren Mitteln agiert? Ein Blick auf die Webseite verrät: Sie sind alles, aber nicht überparteilich." Aber es klingt nach gut organisierten früheren MfS-Mitarbeitern, die sich in NGOs verstecken und auf ihren Glücksmoment lauern? Einige MfSler leben ja noch!
Auf jeden Fall weht aus dieser Ecke der Wind. Diese wieder nach Allmacht strebenden Genossen sollte man auf Korn nehmen und sich nicht auf ein von den LinXen gelegtes Glatteis führen lassen! Die Stasi-Typen waren zwar - mit Verlaub - Charakter-Schweine, aber intelligent ... und damit noch viel gefährlicher, als vermutet!
Herr KUBICKI sollte besser auf dieses linksfaschistische Klientel den Daumen legen, als eine AfD anzugreifen, die eigentliche wesentlich mehr für die Freiheitliche Demokratie arbeitet, als er glaubt. Ich hoffe, dass alle wirklichen Demokraten den linXen Klassenkämpfern von „The Goodforces“ (MfS!?) die Tür vor der Nase zuknallen wird!

Die SED-LINKE ist heute eine noch viel gefährlichere Partei, denn sie hat sich erneut mit ihren islamistischen Kampfkameraden der 1970er Jahre (PLO-Hamas) zusammengetan und beherrscht die Klaviatur der "gutmeinenden" NGOs! Wer das nicht sieht, ist offensichtlich mit Blindheit beschlagen? Naivität ist heute im politisch-ideologischen Raum tödlich ... für die Bevölkerung und für ehrliche Demokraten!
Liebe Möchtegern-Journalisten der Öffentlich Rechtlichen Medien: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut: Die wirkliche Gefahr geht von Links-Extrem aus!

alles, was er sagt, ist dahingehend auch zu beurteilen.
Vor seiner Wahl zum Chef war er "nur" Autor und dann hätte wohl nicht nur ich diesen Beitrag hier anders gelesen. Eben als „sagen, was ist“ seitens eines Autors eines politischen Magazins.
So aber trällert Kubicki gegen die Bestrebungen, den sozialistisch-grünen Pakt von außen per einseitiger Agitationen an die Macht zu bringen (ein Pakt, dem er die Zerstörung Deutschlands unterstellt (wo ich ihm zustimme)) und stellt sich gleichzeitig hin und kündigt der einzigen Kraft, die sich diesem Pakt entgegenstellt, die Zusammenarbeit auf.
Das Niveau, das ich hier erkennen kann, endet leicht oberhalb der Fußleiste.
Kubicki fürchtet die Konsequenzen dessen, was er sagt.
Er müsste jetzt alles daran setzen, gegen die Union mobil zu machen (die für das Erstarken des sozialistisch-grünen Blocks die Hauptverantwortung trägt) und sich mit den Blauen zu verbünden. Er hätte wohl das Potential, dem Volk den „Schrecken“ vor der AfD zu nehmen.

...hat der Tag Struktur. Guten morgen Herr Will.
Lassen sie mich mit einem Kubicki-Zitat beginnen. "Die Linke ist heute eine viel gefährlichere Partei als noch vor einigen Jahren." Ich lache ob ihrer Erkenntnis, Herr Kubicki. Wann waren Linke jemals nicht gefährliche Menschenfresser? Jetzt hat er sich positioniert, der Herr Kubicki. Ob ihm das helfen wird? Mir egal. Sie argumentieren stringent Herr Will und das ist nicht nur gut sondern auch folgerichtig und konsequent. Wenn das Land Erneuerung braucht und die ist bitter nötig, dann bedarf es einer 180° Kehrtwende und keines halbherzigen Liberalismus der sich im Fall der Fälle auch nur wieder arrangiert.

Die Linken waren zu keiner Zeit ungefährlich!
S i e sind es doch, die mit ihrem Denken seit 1968 und dann zusammen mit der Sekte der GRÜNEN unser Land dahin gebracht haben, wo es jetzt steht!

Wenn Herr Kubicki das erst jetzt merkt, beweist dies nur, daß er schon lange nicht mehr weiß, was eine liberale Grundüberzeugung überhaupt ist.
Das bedeutet: Auch mit einer FDP. die von Kubicki angeführt wird, wird es k e i n e
dringend notwendige Kehrtwende in der deutschen Politik geben.
Jede Stimme für die FDP ist eine verlorene. .

Nein, Herr Kubicki, damit liegen Sie falsch. Sicher, der Sozialismus hat in der Mentalität des Ostens schwere Spuren hinterlassen. Aber die Mehrheit hat durchaus begriffen, dass dies der falsche Weg ist. Ich bin sicher, in wirtschaftspolitische Hinsicht hat die AfD verstanden. Kollektivismus bedeutet Umstellen eines Systems mit sehr vielen unterschiedlichen Regelkreisen auf zentrale Steuerung. Und das ist in der DDR spektakulär schiefgegangen.

Es ist schade, dass es in der FDP so starke Vorbehalte gegen die AfD gibt. Die sind nicht berechtigt und ich bin sicher, Ihr Urteil trifft nicht zu. Marktwirtschaft und End Bürokratisierung sind die Aufgaben, die vor einer AfD – Regierung stehen würden, und sie wäre die erste, die dies ernst nehmen würde – denn der Widerstand aus dem Apparat ist gewaltig.

Hans-Hasso Stamer | So., 9. August 2026 - 23:05

Antwort auf von Achim Koester

Bei meinen Augenproblemen ist es leider häufig, dass fehlerhafte Diktate durch Siri durch die Korrektur rutschen.

Ernst-Günther Konrad | Sa., 8. August 2026 - 09:37

dann reden wir weiter Herr Kubicki. Zwar gibt es inzwischen Umfragen, wonach sie diese knapp erreichen würden, aber die AFD würde mit der Umfaller Partei FDP und den Verrätern ihrer eigenen liberalen Wählerklientel ohnehin nicht zusammen arbeiten. Siegmund will allein regieren, wenn möglich, sonst gar nicht. Und im Bund hat Ihre FDP so viele Wähler auch an die AFD verloren, die holen sie nicht mehr zurück.
* Dabei habe ich immer deutlich gesagt, dass eine Koalition der FDP mit der AfD in meinem politischen Leben ausgeschlossen ist, weil nationale Kollektivisten nicht anschlussfähig sind an die Partei der Eigenverantwortung und des freien Individuums.*
Und was Ihr politisches Leben anbetrifft ist das sicher sehr fragil, bei den Zustimmungswerten. Und was diese neuerliche Aktion gegen die AFD anbetrifft, Wähler für kleinere Parteien abzuwerben halte ich das für einen weiteren nutzlosen Versuch die AFD verhindern zu wollen, der genauso scheitern wird, wie die anderen Versuche auch.

Angelika Sehnert | Sa., 8. August 2026 - 09:37

Die imaginäre Mitte lässt sich seit langem für dumm verkaufen. Die Parteien, die die bürgerliche,leistungsbereite, eher konservative Mehrheit politisch vertreten sollten- namentlich FDP und CDU- rennen doch seit mindestens 20Jahren dem linken, vermeintlich progressiven Zeitgeist hinterher. Man schämt sich geradezu konservativ zu sein. Man hat zugelassen, dass Konservatismus verunglimpft wurde. Man hat unterlassen, ein modernes bürgerliches Gegenkonzept zu den linken gesellschaftlichen und politischen Utopien zu entwickeln- auf der Basis von Wissen, Erfahrung und Können. Stattdessen dominieren Ideologien, Unwissen und Quoten. Als Ergebnis haben wir z.B. eine Energiewende, von der jeder Physiker, Betriebswirt, jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand wusste, dass es so, und vor allem nicht so schnell, funktionieren kann. Sie ist ökonomisch,marktwirtschaftlich nicht darstellbar. Aber unser aller Lebensführung wurde dem Ziel untergeordnet das Klima zu retten. Nur ein Beispiel von vielen.

Thomas Veit | Sa., 8. August 2026 - 14:14

Antwort auf von Angelika Sehnert

"Aber unser aller Lebensführung wurde dem Ziel untergeordnet das Klima zu retten."

'Aber unser aller Lebensführung sollte dem Ziel untergeordnet werden das Klima zu retten.' -- Denn tatsächlich ist doch da im Konkreten noch lange nicht das passiert, was eigentlich passieren sollte..., wenn es nach dem Willen der Klimaaktivist:innen gehen sollte... ..., welche aber selbst nach der Klebe-Demo nach Bali zum Seminat fliegen(!!), anstelle zu rudern... ...

Ich kenne jedenfalls niemanden, der tatsächliche Einschränkungen bisher aus Klimagründen hätte in Kauf genommen... Außer das alles teurer geworden ist und sich der Nachbar ein E-Auto gekauft hat (hoher Landesbeamter) ist doch nix wirklich passiert - bisher!? 🤔

…. die Deindustrialisierung läuft ungebremst weiter, 100 Tausende sind arbeitslos geworden, die Pleiten feiern Rekordzahlen, in der Stadt lauern Migranten mit Messern und der Euro wird immer weicher, die EU schreibt uns vor, wie wir zu bauen, zu heizen, zu leben und zu pupsen haben. Das Auto hat der TÜV stillgelegt und der Scooter fährt illegal, weil ein legaler nicht durch die Brandenburger Sandwüsten kommt.

Und den NGOs geht’s prächtig.

Aber sonst ist nichts passiert.

Wolfgang Borchardt | Sa., 8. August 2026 - 10:07

scheint mir nicht richtig, denn es ist die Realität. Schließlich besitzt Links-Grün bereits die Regierungsmacht incl. SPD und angehängter CDU. Die AfD ist nicht vom Himmel gefallen, aber man verweigert sich der Realität, von der man durch einen Links-Rechts-Kampf ablenkt. Diese Kampagne wird den Leuten bestenfalls noch einmal vor Augen führen, von wo die Bedrohung für d i e Demokratie wirklich ausgeht, die ja durch die Fixierung auf u n s e r e Demokratie schon eine Einengung erfahren hat

Walter Bühler | Sa., 8. August 2026 - 10:07

... (Baerbock, Habeck, ....) näher eingelassen hat, und wer bei der publizistischen Heiligsprechung von Greta Thunberg & Luisa Neubauer zugesehen hat, kann sich über The-GoodForces GmbH eigentlich nicht mehr wundern.
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Gemeinsam war und ist doch allen diesen führenden links-grünen Funktionären das penetrante bolschewistische Erbe: Sie alle kennen den alleinseligmachenden Weg zum Heil für die ganze Menschheit.

Sie alle sind bereit, für dieses Ziel (und für die Sicherung der eigenen Einkünfte!) alles zu tun.

Auch wenn sie noch so sehr ins Horn tröten -Demokratie ist keineswegs ihr Ziel: Sie wollen den Menschen das "Gute" aufzwingen, notfalls auch gegen ihren Willen.

Genau das besagt ja auch der Firmenname: "Good Forces" against "evil people". Und deshalb ist es nur natürlich, dass diese Firma die Erbschaft der bekannten "Cambridge Analytica" antreten will.
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So sind sie halt, unsere Gutmenschen.

Nichts neues unter der Sonne.

Johannes | Sa., 8. August 2026 - 10:20

...links und rechts quasi einen Pakt geschlossen... das ist total gefiltert..

.... nationale Kollektivisten? das Parteiprogramm, Alice AfD? das ist sogar schlecht gefiltert..dann wollen sie tatsächlich mit denen?
...bei Wirtschaftsverbänden, BdI, Deutschland Gründet, Arbeitgebervereinigungen, Rüstungsgeschäftswerbung, Finanzindustrie, Kapitalisierung und Privatisierungskampagne etc. pp und anderen Interessengruppen wollen Sie nicht hinschauen... hmhm

Angelika Sehnert | Sa., 8. August 2026 - 10:30

Man hat die Milieus, aus denen Organisationen wie „Goodforces“ stammen,seit Jahrzehnten unwidersprochen wuchern lassen, ohne z.B. dem apokalyptischen Endzeit- Klima-Unsinn, den sie verbreitet haben, energisch, selbstbewusst und vor allen faktenbasiert entgegenzutreten.
Ein weiteres Beispiel: per Sprechakt werden aus Männern Frauen! Hat die FDP akzeptiert! Wider jeden Verstand!
Man hat diese lautstarke, gut alimentierte und besten organisierte Minderheit gewähren lassen, die dazu tief in Medien, Universitäten und der Politik verankert ist. Man hat ihre Inhalte mitgetragen, in dem irrigen Glauben auch progressiv sein zu müssen. Nun steht man bedröppelt da und stellt fest, dass da etwas außer Kontrolle geraten ist, was man wohl nicht mehr korrigieren kann. Denn mittlerweile hat man eben überall,sprich an den Schaltstellen der Republik,“ziemlich gute Leute sitzen“. So 2025 der Berliner Abgeordnete B. Lux von den Grünen. Wahlbeeinflussung passt doch wunderbar ins Konzept.

Welker Salat ala Bundespräsident Steinmeier kommt bei uns nicht auf den Tisch. So lang ist unser Tisch nicht. Steinmeier schlägt Merkel zu seiner Bundespräsidentin vor. Das wäre seine unerlaubte 3. Regierungszeit .
Und eine Fortsetzung des Feminismus. Das halten meine Nerven nicht mehr mit.

Thomas Veit | Sa., 8. August 2026 - 11:06

"Sie würde die Gründungsgewissheiten der Bundesrepublik Deutschland infrage stellen, insbesondere die Westbindung und die Solidarität mit dem israelischen Volk."

Sorry, Herr Kubicki, die 'Gründungsgewissheiten' der BRD stehen durch die dominierende rotgrünwoke Politik hierzulande seit spätestens! 2015 - auch unter aktiver Beteiligung ihrer Partei und der Union... - sowieso in Frage... - zweifellos. Dazu braucht es keine formale Regierungsbeteiligung der Linken (Die Linke), deren 'Straßenmob-Mobilisierungspotential' in direkter Verbindung mit selbigem der Grünen reicht aus, um SPD und die Union in ihrem linken Sinne zu disziplinieren... ..., indirekt, und zu Zeiten der Ampel offensichtlich auch die FDP.

Ansonsten stimme ich Ihrem Beitrag aber nahezu vollständig zu.

Kubicki zu lesen, macht immer wieder Spaß. Leider hat die Politik der FDP nicht nur der letzten Jahre, sondern überhaupt der letzten Jahrzehnte nichts anderes als Opportunismus hervorgebracht. Teilweise gegen jede Vernunft und gegenü jede freiheitliche Grundüberzeugung. Und deshalb muss ich leider sagen:

Diese Partei ist für mich durch. Ein und für allemall.

Und zwar nicht erst seit der Ampel. Die Ampel war nur die Kirche auf der Torte, ich hatte nichts Besseres erwartet.

Den Todesstoß hat für mich die FDP durch ihre Zustimmung zum Heizgesetz erhalten. Und Tote lassen sich nun mal nicht zum Leben erwecken, indem man den Sarg mit neuen Pferden ziehen lässt.

Rainer Mrochen | Sa., 8. August 2026 - 11:57

Wolfgang Kubicki macht hier mal den Rückzieher vor den eigenen, möglichen Konsequenzen (AfD) weil er ja auch nur ein "Superdemokrat" ist. Als Zugpferd für die 5% Hürde, die es für die FDP zu überwinden gilt, führt er offenbar sein letztes Gefecht um gleichzeitig, inhaltlich nicht an die AfD andocken zu müssen. Ich bin nicht enttäuscht sondern in meiner Erwartung bestätigt. Ist das Kunst oder kann das weg?

Gisela Hachenberg | Sa., 8. August 2026 - 13:05

„Die Partei der Eigenverantwortung und des freien Individuums“… Von welcher Partei sprechen Sie, etwa der FDP??? Man muss es leider immer wiederholen: der Partei, die in der letzten Regierung alle diese unmöglichen Gesetze, wie Cannabis, Selbstbestimmung usw. mitgetragen und auch verantwortet hat. Dazu Atomausstieg, unsinniges Klimagedöns. Beides trägt zum finanziellen Untergang unseres Landes bei. Und sie verteufeln wieder und wieder die AfD, die viele wählen wollen, weil sie glauben, dass dann ein, wenn auch nur kleines, Umdenken in der Politik eintritt. Ja z. T. völkisch, aber besser, als dieser momentane Murks in der Politik. Gerade lese ich wieder von 2 Insolvenzen großer Firmen. Und das geht jeden Tag weiter. Lesen Sie mal die Foren bei Focus oder Welt. Vernichtende Kommentare der meisten Leser über die Politiker, die dank Brandmauer das Land ins linke Elend stürzen. Dazu braucht man auch keine linke NGO mehr. Herr Kubicki, ich glaube, Sie sollten vielleicht endlich mal aufwachen

Kissel Bernd | Sa., 8. August 2026 - 15:50

Wehret den Anfängen ist Geschichte. Die FDP hat daran tatkräftig mitgewirkt ihre Grundlage zu zerstören. Nach dem schon erfolgten Teilabriss unserer bürgerlichen Gesellschaft und dem gefährlichen und fahrlässigen Umgang mit der Zukunft sollte unserem Bedürfnis zu retten was noch zu retten ist Nachdruck verliehen werden. CDU ,FDP und fallweise AfD gehören zu dem Potential dem der Kampf gegen Rot Rot Grün, mit der in diesen Farbmuster eingefärbten NGO Strassenmacht, gelingen könnte. Ohne Bewegung bei der CDU, das heisst pragmatischer Umgang mit der AfD wird, davon bin auch ich überzeugt, 2029 eine linke Regierung das Zerstörungswerk konsequent fortsetzen. Ein schonungloser Rückblick darf uns nicht davon abhalten die noch bestehenden Möglichkeiten kleinzureden.
Die AfD hat noch niergends bewiesen (beweisen können), dass sie zu einer konstruktive Politik fähig ist. Z.Zt. sehe ich nur die Möglichkeit taktisch zu wählen um ein befriedigendes Gesamtergebnis zu erreichen.

Kissel Bernd | Sa., 8. August 2026 - 15:53

....Möglichkeiten aufzugreifen.

Jens Böhme | Sa., 8. August 2026 - 23:23

Gut recherchiert. Mein Fazit: das Ende der alten Bundesrepublik nähert sich. Es werden Radikale übernehmen, Linke wie Rechte. Und sie werden gewählt! Das erinnert an das moderne Brasilien, wo wiederkehrend die bisherigen Präsidenten von der neuen Regierung zu Haftstrafen verurteilt werden.

Achim Koester | So., 9. August 2026 - 07:52

Ihre Partei hat in der vergangenen Legislaturperiode die absurdesten Entscheidungen von Rot/Grün mitgetragen, wie z.B. die "Energiewende", das Selbstbestimmungsgesetz und die Massenmigration , um nur drei zu nennen. Glauben Sie ernsthaft, der Wähler nimmt Ihnen den zur Schau gestellten Sinneswandel ab? Um es mit einem Zitat von Erich Kästner zu sagen: "schuld an einem Unfug sind nicht nur die, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern."

Dirk Nowotsch | So., 9. August 2026 - 09:22

Abgesehen davon, dass die FDP, allen voran, Lindner, mit ihrer Machtgeilheit und unverschämten Klientel- und Lobbyarbeit, völlig bei den Mensch versch... hat, braucht es keiner Schmutzkampagnen! Die CDU, allen voran Wegner und Merz, haben ihre komplette Unanständigkeit und Demokratiefeindlichkeit gezeigt! Das ganze miese Programm ziehen die CDU Bonzen durch! Eins zu eins werden die Forderungen der deutschen Wirtschaft und ihrer Lobbybande durchgesetzt! Jeder miese Trick zum Geldschaufeln wird angewandt! Ob Merz oder die Junge Union, treten alles nu übelst volksfeindlich und verachtend auf! Karrieristen der schlimmsten Sorte! Die so genannten "Wirtschaftsweisen" (ich sehe da keine Weisheit, nur unverschämte Lobbyarbeit!), haben bei der CDU leichtes Spiel! So offen und scharmlos hat noch niemand vorher seinen Amtseid "fehlinterpretiert"! Herr Kubicki, diese Schmutzkampagne kann, wenn überhaupt, nur ein "I-Tüpfelchen" sein! Hätte die FDP die Reißleine gezogen, wärt ihr heute die Helden!

Hans Page | So., 9. August 2026 - 10:44

Hinter der Agentur The Goodforces stehen die Gründer Patrick Haermeyer und Peter Jelinek sowie das Team der Kreativagentur The Goodwins (u. a. mit Bernd Meyer und Franka Mai). 
Patrick Haermeyer: War für Bündnis 90/Die Grünen im Mannheimer Gemeinderat aktiv und arbeitete u. a. im US-Wahlkampf für Bernie Sanders. 
Peter Jelinek: War als Berater für die Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament tätig. 

Parteizuordnung:
Die Agentur ist offiziell überparteilich, agiert jedoch inhaltlich klar im progressiv-grünen sowie sozialdemokratischen Spektrum. Sie konzipiert Kampagnen für den Erhalt demokratischer Strukturen, Klimaschutz und die Energiewende und arbeitet operativ mit Parteien wie den Grünen und der SPD zusammen.

Hans Page | So., 9. August 2026 - 10:48

Strukturell ist sie über die Good Choice Holding mit der Kreativagentur The Goodwins verbunden. Einnahmen generiert das Unternehmen durch bezahlte Dienstleistungen für: 
Politische Mandatsträger und Parteien (z. B. Wahlkampf- und Kommunikationsmandate für Bündnis 90/Die Grünen).
Zivilgesellschaftliche Organisationen und NGOs aus den Bereichen Klima- und Umweltschutz. 
Unternehmen vor allem aus dem Sektor der erneuerbaren Energien.

Brigitte Miller | So., 9. August 2026 - 10:50

im Interview zur "Partei der Eigenverantwortung und des freien Individuums":
"„Die FDP steht ja eigentlich für nichts mehr, sie stand einmal für eine Gewichtung des Unternehmertums, sie stand für eine liberale, beziehungsweise eine libertäre Politik, das hat sie alles aufgegeben“

Hans Page | So., 9. August 2026 - 10:50

t. In ihrer operativen Arbeit unterstützen sie unter anderem Organisationen und Initiativen, die sich für folgende Bereiche einsetzen:
Klimaschutz und Energiewende (z. B. Kampagnen gegen fossile Industrien und für den Ausbau erneuerbarer Energien) 
Biodiversität und Umweltschutz 
Europäische Demokratie und Zivilgesellschaft (Aufklärung gegen antidemokratische Strömungen und Desinformation in sozialen Netzwerken) 
Namentlich veröffentlicht die Agentur in der Regel keine vollständige, öffentlich einsehbare Kundenliste, da Aufträge im Bereich der strategischen und politischen Kommunikationsberatung oftmals vertraulich behandelt werden. Aus den Wurzeln der Gründer (u. a. der Vorgängerberatung Green State) und den Bekanntmachungen zur Gründung speist sich der Kundenstamm jedoch aus dem breiten Spektrum progressiver, grün-naher und sozialdemokratischer zivilgesellschaftlicher Organisationen.

Heidemarie Heim | So., 9. August 2026 - 10:52

Wissen Sie geehrter Herr Kubicki, was mir meine Achtung als liberal-konservative Wählerin rät?
Das ich allen "Vertretern" jeglicher Coleur, bis auf jene, welche mir noch kein "linkes Abo" o. Staubsauger aufs Auge drücken wollten,(also noch nicht ihre Regierungsfähigkeit unter Beweis stellen konnten!)meine Tür vor der Nase zuknallen sollte! Denn auch unter der tätigen Mithilfe der FDP, einer Partei, die ich in früheren Zeiten abwechselnd o. zusammen mit der Union wählte, haben etwas geschafft, was unser Land u. unsere Demokratie erst dieser Zerreißprobe ausgeliefert hat. Nämlich indem sie jegliches Vertrauen in die sogenannten ehemaligen Volksparteien mit Ihrer Partei als liberales Korrektiv gegen extreme Kräfte,zu denen ich auch die Grünen mit deren sich destruktiv auswirkenden Ansinnen in Sachen Klima u. Migration zähle, verspielt u. verloren haben.Und Ihnen, als sozusagen altem politischen Streitross;), muss ich ja wohl keine Nachhilfe geben, was dieser immense Verlust bedeutet. MfG

Nicht dass Sie mir auch die Tür vor der Nase zuschlagen, liebe Frau Heim, aber ich hätte zum Thema politischer Verluste eine Lektüre im Angebot, die sich m.E. lohnt zu lesen;-)
Im Herder Verlag erscheint im August ein neues Buch von Stefan Aust, Herausgeber der welt. Stefan Aust ist bekannt dafür kein Blatt vor den Mund zu nehmen, egal zu welchem Thema, sei es auch noch so brenzlig. Und wie wir alle wissen, ist bereits das Ansinnen Wahrheiten u. Fakten klar u. deutlich zu benennen eine äußerst brenzlige Angelegenheit geworden, seitdem Kanzler u. Regierungen angefangen haben Recht und Gesetz bis zur Unkenntlichkeit zu verbiegen u. Kritiker dieser Umstände morgens um halb sieben im Bademantel aufzusuchen, ohne die erforderlichen Frühstücks-Brötchen mitzubringen.
Wie dem auch sei, eine hervorragende Analyse zum Erfolg der AfD samt Schuld etablierter Parteien u. Politiker, allen voran Merkel, die 2015 die Büchse der Pandora öffnete. Aust analysiert ohne die AfD zu verteufeln. Einfach gut!

Sabine Lehmann | So., 9. August 2026 - 16:29

Die Mitte(also die Mehrheit) möchte sich zwar nicht für dumm verkaufen lassen, wurde aber dennoch von den letzten Regierungskoalitionen regelmäßig u. mit konstanter Verblödung über die gesamte Legislaturperiode hindurch mit dem Nasenring durch die Manege geführt, Herr Kubicki. Der Pesthauch der Uckermark hat es mit bodenlosem Schwachsinn, den sie hochtrabend „asymmetrische Demobilisierung“ nannte(ich vermute, sie wusste nicht mal wie das geschrieben wird, unsere Physikerin) begonnen u. ihre Höflinge samt Bettvorleger die ihr nachfolgten, taten es ihr gleich. Die Posaunen tönten genau bis zum Tag des Urnengangs, doch kaum waren die Wahlscheinchen versenkt, wurde die 180 Grad Wende vollzogen, denn unterm Strich änderte sich fürs Ländle gar nichts, es wurde weiter Richtung Untergang geritten. Denn an der eigenen Auslöschung scheint ein erheblicher Teil agierender Politiker seine helle Freude zu haben. Daran ändert auch eine Fünfer-FDP nichts, auch wenn ich Sie sehr schätze, Herr Kubicki.

Herbert Schultz-Gora | So., 9. August 2026 - 20:53

...dann wünsche ich mir, daß Herr Kubicki dafür eintritt, daß seine Partei mit der AfD koaliert... ohne wenn und aber.
Nicht, weil ich die AfD für so überragend kompetent halte, sondern weil es um die Qualität der politischen Arbeit zugunsten der Bürger geht.
Alleinregierungsphantasien einer Partei, die sich noch nie in einer größeren Verantwortung bewähren mußte, gilt es durch gute Sacharbeit vor Ort einzuhegen.
Gute Sacharbeit vor Ort ist aber vermutlich etwas, mit dem gerade Herr Kubicki bisher nicht glänzen konnte.
Trotzdem wünsche ich der FDP, quasi "meiner Partei", viele Wahlerfolge in den anstehenden Landtagswahlen in der Hoffnung, daß sich vor Ort kompetente Menschen finden, die gute Politik für den Bürger machen.

Tina | Mo., 10. August 2026 - 00:40

Kubicki redet und redet und redet.
Am Ende der Rede dann kommt der Satz, dass auch die FDP eine Zusammenarbeit mit der AfD ablehnt.
Klar ausgedrückt, die FDP steht in den Startlöchern zur Mehrheitsbeschaffer der CDU, SPD und Grüne zu sein.
So wie es zuletzt war.
Gegen das Zuzugsbegrenzungsgesetz. Rente mit 70.
Offene Grenzen.
Keine Offenlegung von den über 500 Fragen.
Unterstützung der NGOS.
FDP nein Danke.