Die Linke
Rednerpult der Die Linke vor eine Pressekonferenz in Neukölln / picture alliance/dpa | Britta Pedersen

Linke nominiert Israelhasser zum Bürgermeisterkandidaten - Berliner Verfassungsschutz – wo bleibst du?

Die Neuköllner Linke will einen Anwalt der antiisraelischen BDS-Bewegung zum Bezirksbürgermeister machen. Die Personalie Ahmed Abed zeigt eindrücklich, wie Teile der Partei versuchen, mit Israelfeindlichkeit Wähler aus migrantisch-muslimischen Milieus zu locken.

Clemens Traub

Autoreninfo

Clemens Traub ist Cicero-Redakteur. Zuletzt erschien von ihm das Buch „Future For Fridays?“ im Quadriga-Verlag (Bastei Lübbe).

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„Er ist eine Gefahr für das jüdische Leben in unserem Bezirk“, warnt der amtierende Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) gegenüber Cicero. Auch der Vorsitzende der Neuköllner CDU, Falko Liecke, sieht in ihm ein deutliches Zeichen dafür, wie weit die Radikalisierung der Neuköllner Linken bereits fortgeschritten sei. Und der Brandenburger Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner (Die Linke) nennt ihn einen „erklärtermaßen bekannten Antisemiten“. 

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Thomas Veit | Do., 22. Januar 2026 - 08:49

einer derart linkswoken Politik in Bund und Ländern...

Berlin ist da nur das 'Vorzeigeprojekt'... - und niemand aktuell in politischer Verantwortung kann sagen er hätte keinen Anteil daran...

>> So was kommt von sowas....!

Urban Will | Do., 22. Januar 2026 - 09:11

lichen Gründen die Teilnahme an der Wahl in Ludwigshafen verweigert. Nur, damit es nicht vergessen wird.

Ich bin noch nicht mal dagegen, dass Abed kandidieren kann, der Wähler soll entscheiden, aber eines ist klar:
Das Nicht-Agieren des „Verf.Schutzes“ (eh schon eine lächerliche Bezeichnung) im Falle Abed zeigt, dass der als „Willkommenskultur“ bezeichnete Wahnsinn unkontrollierter Zuwanderung aus mehrheitlich islamistischen Ländern eben das war, als was es die als „Nazis“ diffamierten bezeichneten: eine Übernahme, eine Besetzung.
Man hat sich die Judenhasser hereingeholt, die nun klatschen, wenn Juden sterben und der – von linken, inkl. der verlotterten CDU – gesteuerte „Verf.Schutz“ wird untätig bleiben, weil man sich in der Erkenntnis dieses Jahrhundert-Versagens nun weg duckt und zuschaut.
Die Linken, Teile d Sozen und der Sekte wollen es eh so. Und die verlotterte, feige CDU hat nicht die Eier, es endlich anzugehen.
Es ist nur noch ekelhaft.
Zeit für die Wende!

Achim Koester | Do., 22. Januar 2026 - 09:26

Die stehen doch kurz davor, die Macht zu übernehmen und das Kalifat auszurufen. Der Islam gehört nicht nach Deutschland, sondern in die arabischen Länder, da kann er sich austoben.

Chris Groll | Do., 22. Januar 2026 - 09:40

Wo bleibt der Verfassungsschutz im Allgemeinen?
Wo ist er bei linken terroristischen Taten (Antifa, Vulkangruppe usw.), wo ist er bei mohammedanischen Anschlägen, die man täglich auf unseren Straßen sieht?
Heute einen Artikel gelesen über "sogenannten sächsischen Separatisten". Da waren unser Verfassungsschutz und die Justiz sehr fleißig.
Daß die Unterwanderung Deutschlands durch den Islam dank der Linken fast vollendet ist, kann man ja auch in vielen Artikel bei Ihnen lesen.
Ich wünsche den Juden im "Wertewesten" für die Zukunft alles Gute und dem Staat Israel eine friedliche und eine prosperierende Zukunft.
Die LINKEN mögen dort landen, wo sie hingehört.

Möchte noch anfügen, daß es heute bei NIUS ein sehr interessantes Interview mit Bettina Röhl (Tochter der RAF Terroristin Ulrike Meinhof) gab.
Es ging dort auch um die Linke/Antifa und die heutige Politik und Gesellschaft. Sehr sehenswert. Auch die Aussage, daß Trump mit dem Verbot der Antifa etwas absolut richtiges gemacht hat.
Frau Röhl sagte u.a. "Die Antifa heute ist die verbeamtete RAF".

A. Brand | Fr., 23. Januar 2026 - 09:02

Antwort auf von Chris Groll

Dem stimme ich zu, wobei ich die „Antifa“ von der Gefährlichkeit deutlich über der RAF sehe.

Die „Antifa“ ist wesentlich breiter aufgestellt, sie ist in jeder mittelgroßen und großen Stadt des Landes zu finden. Gem. BA f. Verfassungsschutz umfaßte die „Antifa“ 2024 38.000 Personen, es sind vermutl. also eher 80.000!

Sie wird steuerlich finanziert, ihre Unterstützerbasis ist groß und reicht bis in die Politik (Grüne, Linke, SPD und sogar Teile der CDU).

Dazu noch linksextremistisch unterwanderte Justiz, Überwachungsbehörden und Medien.

Die „Antifa“ ist bei der Wahl ihrer Ziele willkürlich, es kann jeden treffen, wie man am jüngsten Terrorakt in Berlin sieht.

Aus meiner Sicht ist die „Antifa“ die SA der Neuzeit!

Die Zahl der Terrorakte/Anschläge wird jetzt deutlich zunehmen, denn nach Berlin weiß die Szene, daß sie mit ihrem Terror ungestraft durchkommen! Ausnahme vermutlich Bayern, denn König Markus der erste wird das nicht tolerieren.

Das Interview werde ich mir ansehen.

Hans Süßenguth-Großmann | Do., 22. Januar 2026 - 09:42

nun mal nicht für eine pro-israelische Werbekampagne. Unsere Mitbürger die erst kürzlich bei uns leben, haben da ihre eigene Meinung.

Ernst-Günther Konrad | Do., 22. Januar 2026 - 09:54

Machen wir uns nichts vor. Dieser Verfassungsschutz, ob Bund oder Land ist doch längst linksextremistisch unterwandert und gerade diese beiden Heuchler, die jetzt den Rand groß aufreißen, deren Parteien haben das seit Jahrzehnten befördert, mitgetragen und bis heute unterstützt. SPD und CDU regieren sogar it diesen LINKEN teilweise in Landtagen und wer finanziert die ANTIFA? Wer finanziert diese pro-palästinensischen Gruppen? Wer relativiert deren Schandtaten auf deutschen Straßen, zum Nachteil vor allem jüdischer Menschen? Nein, mir ist diese Aufregung über diesen Mann nur gespielt, soll nur etwas vortäuschen. In Wirklichkeit wird nichts, aber auch gar nichts passieren. Wurde dieser Agitator aus den Sitzungssälen in Neukölln verwiesen, Ordnungsmaßnahmen ergriffen? Auf der anderen Seite ist er doch ein ordentliches Mitglied dieser noch immer als *demokratisch* gelabelten Partei. Mit denen paktieren SPD und UNION. Schließt ihn doch einfach aus, so wie in Ludwigshafen den AFD Kandidaten?

Maria Arenz | Do., 22. Januar 2026 - 10:18

Demographie plus Demokratie plus Idiotie ergibt vor allem in den von bestimmten Invagranten zur Ansiedlung bevorzugten Ballungsgebieten genau das, was der Artikel mit Sorge beschreibt. Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Gegen die Fortpflanzungs-freudigkeit von Menschen vom Schlag Chebli
(13 Kinder) nicht, weil man Kinder -Subventionierung ja nicht an Qualitätsanforderungen an die Eltern binden kann. Die Verstümmelung der Demokratie wird man hierzulande auch weiterhin nur "zum Schutz vor Rechts" betreiben aber sicher nicht zum Nachteil von ethnisch abgegrenzten Milieus mit nachgeschmissener Staatsangehörigkeit. Und bez. der Idiotie gilt bekanntlich: "gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens". Eine von der Arbeiterklassse überall in Europa verschmähte Linke befördert diese Entwicklung nach Kräften, um an die Macht zu kommen. Obwohl sich inzwischen wahrlich genügend Belege dafür finden, daß es auch ihnen an den Kragen geht, sobald die Verehrer des Propheten das Sagen haben.

Markus Michaelis | Do., 22. Januar 2026 - 13:05

Ja, Herr Abed ist (heute) extrem als Politiker. Vielleicht können wir das (mit dem Verfassungsschutz?) "entlarven" - und dann machen wir alle zusammen wieder Demokratie und Menschenrechte?

Mehrheitsverhältnisse in der Bevölkerung ändern sich und was erwartet man denn? Ich nehme unsere bisherige Einstellung, dass unsere Gesellschaft auf Demokratie und Menschenrechten basiert und wir ansonsten weltoffen sind, als weltfremde Sackgasse wahr.

Wir haben Nazis im Kopf und die nächsten Nazis zu verhindern. Politisch haben wir dadurch zwei Optionen: jemand ist Nazi, oder er ist Teil unseres großen Wirs. Alle politischen Fragen werden darauf reduziert, zu finden, wo der Nazi steckt, alle anderen müssen sich letztlich die Hand reichen und erkennen, dass sie doch alle Menschen sind und dasselbe wollen.

Und dann stehen wir überfordert vor der realen Welt und realen Menschen mit all ihren Gegensätzen - und suchen weiter, wer wo die Menschenrechte verletzt. Der eine Schlüssel, den wir haben.

Markus Michaelis | Do., 22. Januar 2026 - 13:12

"Nazi" steht hier allgemeiner, für Gruppen, die wir für nach allen zulässigen Maßstäben als "falsch" ansehen. Das sind bei uns schon zuerst Nazis und Rechtsextreme, aber auch Islamisten, Putinisten etc.

Was ich sage, soll nicht gegen Demokratie und Menschenrechte sprechen - überhaupt nicht. Es soll aber ausdrücken, dass ich unseren Umgang damit als naiv und weltfremd empfinde. Wir glauben damit heilige Begriffe und einen archimedischen Punkt für die ganze Menschheit zu haben. Welche weltfremde Hybris.

Das gilt auch für unsere "inneren" Auseinandersetzungen um Sozialfragen, Umweltfragen etc. Politik ist da schnell am Ende und es kommt die Entrüstung über Verletzungen von Menschenrechten.

Wenn wir hier tatsächlich gesellschaftlich mit der Welt verschmelzen wollen, wird das die Gesellschaft überfordern. Dazu haben wir als Gesellschaft nicht das politische Rüstzeug - ich denke auch niemand sonst. Der Verfassungsschutz wird daran nichts ändern.

A. Brand | Do., 22. Januar 2026 - 16:19

Antwort auf von Markus Michaelis

des (politischen) „Gegners“ zeugt erstens von einem gravierenden Mangel an Argumenten, zweitens von Intoleranz und gefühlter moralsicher Überlegenheit, drittens von Dummheit.

Man kann die Meinung des Gegenübers nicht akzeptieren und oder tolerieren, man kann sie aber auch nicht durch gute und sachliche Argumente entkräften respektive das Gegenüber von der eigenen Auffassung überzeugen. Man muß es auch gar nicht, weil man moralisch überlegen ist und damit immer recht hat.

Genau das ist bei Linken der Fall, die Realität widerspricht ihnen und wer die Augen aufmacht, kann nicht umher die (linke) Realität in ihrer ganzen Widerlichkeit wahrzunehmen. Deswegen „verbietet“ bzw. negiert man die Realität und stigmatisiert/diskreditiert alle, die sie aussprechen.

Mehr ist da nicht hineinzuinterpretieren.

“It is usually futile to try to talk facts and analysis to people who are enjoying a sense of moral superiority in their ignorance.”
― Thomas Sowell

A. Brand | Do., 22. Januar 2026 - 14:59

Warum wundert mich das alles nicht? Berlin ist verloren und wenn es so weitergeht, gilt das bald auch fürs restliche Deutschland.

Mich interessiert schon lange brennend was „antimuslimischer Rassismus“ sein soll, seit wann sind Muslime eine Rasse? Gerade Linke vertreten doch vehement die These, beim Menschen gäbe es keine Rassen, demnach kann es auch keinen „Rassismus“ geben, oder doch? Dann muß es aber auch Rassen geben, die sind aber offensichtlich durch Religionszugehörigkeit definiert, oder doch nicht?!

Allerdings ist dann auch Herr Abed als bekennender Antisemit ein Rassist, denn nach seiner/linker Logik ist Antisemitismus mit „antijüdischem Rassismus“ gleichzusetzen, oder doch nicht, gilt das nur für Muslime? Aber Juden sind eine deutlich kleinere Minderheit als Muslime, wo bleibt da der linke Minderheitenschutz? Gilt nicht für Juden? Warum nicht? Das wäre Diskriminierung, oder doch nicht?

Ich verstehe die „Logik“ der Linken nicht, aber vermutlich tun die das auch nicht!

Johannes | Fr., 23. Januar 2026 - 10:14

im Gazakrieg verloren, der von dieser israelischen Regierung mit deutschen Bomben ausgeführt wurde. Man stelle sich das mal vor, einem selbst würde so etwas passieren. Ich wollte nicht einmal dem deutschen Steuerzahler jeden Tag begegnen...