Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg - Popcorngewitter

Mit den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg ist es wie mit einem Gewitter: Alle rechnen damit, dass ein Blitz einschlagen wird, aber keiner weiß, wo. Die Kanzlerin muss sich deswegen aber nicht fürchten. Sie hat schon Vorsorge getroffen

Wolken
Zuerst kommt der Blitz und dann kommt der Donner / picture alliance

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Christoph Schwennicke ist Chefredakteur des Magazins Cicero.

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Bei den schweren Gewittern, die sich derzeit über dem erhitzten Deutschland entladen, gibt es immer wieder diesen einen faszinierenden Moment: Ein greller Blitz durchschneidet die Wolkenmassen, und dann dauert es manchmal eine gefühlte Ewigkeit, bis der Donner folgt. Manche Kundige könne aus dem zeitlichen Abstand zwischen Blitz und Donner errechnen, wie weit die Front noch weg ist.

Am Sonntag, da sind sich alle Beobachter in ihrer Erhitztheit einig, wird mit den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg ein politischer Blitz herniederfahren, dessen Lichtschein über die Grenzen der beiden ostdeutschen Länder hinaus zu sehen sein wird.

Die Frage ist: Wo schlägt er ein? Und vor allem: Wann kommt der Donner?

Das dritte große Donnerwetter

Einschlagen wird er, dafür muss man nicht die Witwe Schlotterbeck aus dem „Räuber Hotzenplotz“ sein und eine Glaskugel haben, vor allem bei den beiden Parteien, die in Berlin die Große Koalition bilden. Es ist nach der Bundestagswahl das dritte große Donnerwetter, das über Merkels Bündnis aus Union und SPD herniedergeht, mit ihr das vierte. Und das fünfte kommt Ende Oktober in Thüringen.

Doch was wird sich ändern? Es hat sich eine schleichende Gewöhnung an den politischen Ausnahmezustand eingestellt. Der macht träge und ermöglicht es den Mächtigen, bei noch so starken Einschlägen so zu tun, als sei gar nichts groß passiert. Die AfD ist zwar inzwischen zu einer Größe herangewachsen, zumal im Osten, die sie quantitativ als Volkspartei ausweist, obwohl sie als Ein-Themen-Partei inhaltlich weit davon entfernt und extrem spitz aufgestellt ist. Den Grünen hat der heiße Sommer zu einer Thermik verholfen, dass sie aus dieser Höhe manchmal selbst etwas blümerant herabblicken. Und SPD und Union sind in einer Weise geschmolzen,  wie man es sich vor fünf Jahren nicht hätte vorstellen können.

Lethargie, demokratisch legitimiert

Dieser Shift der Parteienlandschaft erforderte eine Disruption, unmittelbares Handeln, inhaltliche und personelle Konsequenzen beider anämisch gewordenen Volksparteien. Aber es wird keine Disruption geben.

Es ist ernst, wie gesagt, wegen der allgemeinen Trägheit, die letztlich die Mehrheit der Wählerschaft und die ziemlich ambitionsfreie Bundesregierung  verbindet. Der Wahlwille vieler, diese Regelung unter Führung Angela Merkels endlich zu beenden, reicht nicht hin als Kraft gegen jene der Beharrung. Es sind immer noch zu wenige, die diese ermattete Koalition weghaben wollen. Insofern ist die politische Lethargie demokratisch legitimiert.

Popcorngewitter

Bei der CDU hat es überdies Angela Merkel geschafft, einen Blitzableiter an ihr Kanzleramt zu bauen. Wenn es  dort einschlagen würde, lenkt der die tödliche elektrische Energie direkt um ins Konrad-Adenauer-Haus. Abgeladen werden die Wahlschlappen bei der Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer, obwohl diese ihre Ursachen im Wesentlichen im Regierungs- und Parteihandeln Angela Merkels haben. Wäre sie weg, würde die CDU im selben Moment einen Satz nach vorne machen. Der Schutzschirm, den sie mit der neuen Parteivorsitzenden gebaut hat, verhindert aber diese Konsequenz.

Bei den Sozialdemokraten wird das Desaster, das es wohl geben wird, sofort überlagert vom Schaulaufen der Kandidaten und Kandidaten-Paare für den Parteivorsitz. Denn am Wahlsonntag schließt auch der Bewerbungsschalter. Allenfalls über diesen Weg kann sich die Frage nach dem Bestand der Großen Koalition in Zeiten von gemeinsam nurmehr 35 bis 40 Prozent existenziell stellen. Weil sie als Frage an die Kandidaten – „wie hältst Du es mit der Großen Koalition?“ – die 23 endlosen Regionalkonferenzen bestimmen wird.

Dennoch: Dieser Sonntag könnte sich als das erweisen, was die Meteorologen ein Popcorngewitter nennen. Riesenhaft aufgetürmte Wolken, großes Gegrummel. Aber kein erlösender  Regen.

Christoph Kuhlmann | So, 1. September 2019 - 03:55

ist ein Schritt in die richtige Richtung. Jedoch wird sich nichts verändern, die Grünen stehen bereit um in die Bresche zu springen und dann gibt es ja noch die Linke. Solange Merkel regiert und AKK sich zwischen gegensätzlichen Positionen windet, wird es keine Neuorientierung der Union geben, zumal ja nun auch Söder von der CDU sein grünes Herz entdeckt hat. So wird sich auch in Bayern das konservative Potenzial eher in Freien Wählergemeinschaften und der AfD zum Ausdruck kommen, während sich die CSU bei 30 + X "stabilisiert".

Henning Magirius | So, 1. September 2019 - 07:05

Herr Schwennicke, mit schöner Prosa in Anlehnung an Lyrik und Poesie und unter Verwendung bildlicher und naturhafter Assoziationen kommentieren Sie hier auf Cicero das politische Geschehen. Doch damit wird es Ihnen immer weniger gelingen, die dramatisch sich verschlechternde Lebenssituation in Deutschland (wirtschaftlich, kulturell, innere Sicherheit, kollabierender Sozialstaat, Bundeswehr, marode Infrastruktur, Altersversorgung), über die Cicero ja auch berichtet, in direktem Bezug zu den Verursachern, den regierenden Parteien, zu bringen. Hier ist es als politischer Kommentator inzwischen unerlässlich immer wieder und immer mehr zuzuspitzen um die Probleme des Landes in Bezug zu den politischen Verursachern klar zu benennen. Dies erfordert eine harte, scharfe Sprache und Kritik - nur diese ist dem bereits angerichtetem und kommenden Desaster, auf das die Bundesrepublik zusteuert und gegen das die in Bund und Länder regierenden Parteien weiterhin nichts unternehmen wollen, angemessen.

Dorothee Sehrt-Irrek | So, 1. September 2019 - 08:34

Geben Sie doch bitte dieser Kanzlerin keine Schlagwörter an die Hand.
Eine zeitlang hatte ich das Gefühl, dass ich etwas schrieb und fand es völlig verdreht in Artikeln für Frau Merkel wieder.
Das kann eigentlich nicht sein, aber um wie vieles mehr sind Ihre klugen Worte gefährdet bei irgendeinem "tumben" Kanzlerwort entstellt zu werden.
Ich werde jedenfalls das Gefühl nicht los, dass sich Regierungskreise nicht nur bei Demoskopen bedienen, sondern auch in der Presse.
Die Ruption hatte Frau Merkel doch schon vor Längerem angekündigt und sie passt dann vielleicht zu einer eindringlichen Rede Gretas, zu der Frau Merkel evtl. fähig wäre, aber nicht gut beraten, sie zu halten?
Das für mich schlimmste Szenario wäre, dass der Anti-Motor der Malaise, Frau Merkel, einfach so weiter machte.
Seien Sie sicher, dass noch ein paar Ruptionen kommen.
Jedesmal, wenn sich Frau Merkel "verschämt bei einer Ehrung duckt", vermute ich solch ein Vorhaben.
Allein dafür müßte ich Nachrichten SEHEN

Ernst-Günther Konrad | So, 1. September 2019 - 09:01

lieber Herr Schwennicke. Natürlich kann niemand erwarten, auch wenn der AFD Zuwachs prognostiziert wird, dass bei diesen Wahlen alles umgeworfen werden kann. Was jahrzehnte in eine falsche Richtung lief, ließe sich auch durch eine AFD-Regierung, ob allein oder mit der CDU nicht von heute auf morgen ändern. Manches läßt sich möglicherweise gar nicht mehr ändern, sondern abmildern, in eine neue Richtung drehen, wie auch immer. Ja, die AFD mag dem ersten Eindruck nach die Migration als einziges Thema haben und die Grünen KLIMA. Nur, wer die BT-Debattenbeiträge der AFD durch ihre Fachpolitiker hört, deren Anträge liest, erkennt, da gibt es einiges mehr. Sicher nicht zu allem eine Lösung, aber eben deutlich mehr. Nur wird die AFD eben auf die Migrationspolitik reduziert, weil eine einseitige Presse nichts anderes zuläßt. Nun, man kann immer noch die ausländerfeindliche Keule schwingen allen einreden, jeder AFDler sei ein Nazi. Mal sehen wie es kommt. Das Barometer zeigt derzeit auf Sturm.

Die Mobilisierung der größten Nichtwählergruppe geht ja nun auch auf das Konto der AFD und wie ich den Analysen entnehmen konnte, ist das Durchschnittsalter der AfD- Wähler massiv gesunken. Während das der CDU massiv gestiegen ist. Was ja nun den Vorstellungen vom konservativen-nationalistischen, alten Mann entgegensteht. Da ja auch mehr Männer die AFD wählen.

Klaus Funke | So, 1. September 2019 - 10:14

Oh, Herr Schwennicke, Sie haben große erzählerische Qualitäten, schön bildhaft, wie sie die Verhältnisse darstellen. Und verdammt, Sie haben außerdem Recht. Ich bin Dresdner und kenne die politischen Verhältnisse ziemlich genau. Ja, ein Popcorngewitter wird es geben. Ansonsten bleibt alles wie es ist. Die CDU wird mit Verlusten und mit mindestens zwei Partnern weiterregieren. Wenig oder gar nichts von dem, was Herr Kretschmer versprochen hat, wird Wirklichkeit werden. Es wird weiter gewurschtelt. Die FDP wird es nur mit Mühe in den Landtag schaffen. Und auch die AfD bleibt der zahllose Tiger. Viel brüllen mit einem Maul ohne Zähne. Thematisch ein Zwerg. Die SPD, auch dank der Bundespartei und deren Impotenz, geht gegen 5%, wobei auch die Landes-SPD kaum etwas zu bieten hatte, außer ein paar glaubhaften Köpfen wie die Frau Köpping. Nun und die Linke!? Was ist aus der dank Kipping & Co. nur geworden. Kaum brauchbar. Also, es bleibt alles so. Ein Popcorngewitter - diese Wahl! Das stimmt!

Klaus Funke | So, 1. September 2019 - 10:15

Oh, Herr Schwennicke, Sie haben große erzählerische Qualitäten, schön bildhaft, wie sie die Verhältnisse darstellen. Und verdammt, Sie haben außerdem Recht. Ich bin Dresdner und kenne die politischen Verhältnisse ziemlich genau. Ja, ein Popcorngewitter wird es geben. Ansonsten bleibt alles wie es ist. Die CDU wird mit Verlusten und mit mindestens zwei Partnern weiterregieren. Wenig oder gar nichts von dem, was Herr Kretschmer versprochen hat, wird Wirklichkeit werden. Es wird weiter gewurschtelt. Die FDP wird es nur mit Mühe in den Landtag schaffen. Und auch die AfD bleibt der zahllose Tiger. Viel brüllen mit einem Maul ohne Zähne. Thematisch ein Zwerg. Die SPD, auch dank der Bundespartei und deren Impotenz, geht gegen 5%, wobei auch die Landes-SPD kaum etwas zu bieten hatte, außer ein paar glaubhaften Köpfen wie die Frau Köpping. Nun und die Linke!? Was ist aus der dank Kipping & Co. nur geworden. Kaum brauchbar. Also, es bleibt alles so. Ein Popcorngewitter - diese Wahl! Das stimmt!

Andrés Ramos | So, 1. September 2019 - 10:21

Danke, Herr Schwennike, für diesen Artikel, den zu lesen ein sprachlicher Genuß war!

Hans Jürgen Wienroth | So, 1. September 2019 - 10:41

Die Lethargie der Regierenden wird weitergehen, so lange bis auch die größte Hetze gegen den „politischen Neuling“ nicht mehr hilft. Wenn die Lähmung des Landes durch ideenlose „Einheitspolitiker“ schlimmer wird als jede nationalistische Politik es sein kann, dann wacht vielleicht auch der letzte Wähler auf. Derzeit bestimmen weitestgehend Juristen und Studienabbrecher das politische Geschehen. Wundern uns da die Bestätigungen des Verfassungsgerichtes über die Rechtmäßigkeit des Regierungshandelns?
Derweil wird weiter gespalten und der Opposition die Schuld dafür zugeschrieben. Die Regierenden grenzen Wähler aus, die mit der Migrationspolitik, der Klimapolitik usw. nicht einverstanden sind. Maßstab der „modernen Demokratie“ ist das Teilen der vorherrschenden Meinung geworden.
Daran wird auch dieser Wahlsonntag nichts ändern.

Urban Will | So, 1. September 2019 - 11:17

Aber ein noch so starkes Gewitter wird nicht ausreichen, die Hausherrin zum Auszug zu bewegen. Auch keines mit Regen.
Im Gegenteil.
Der Blitzableiter wirkt, das Haus bleibt heile, warum soll die Chefin gehen?
Zu befürchten ist eher, dass sie auch in zwei Jahren feststellt, dass nur sie die Hütte halten kann. Ich glaube immer mehr an dieses Szenario.

Was her müsste, wäre ein Erdbeben, dagegen hilft auch kein Blitzableiter.

Ein solches aber, so wohl vorherzusehen, wird es nicht geben.

Ironie der Geschichte: Gerade die Werte – Union, als eine Art „Anti – Merkel“ - Abteilung dieses Vereins namens CDU wird wohl dafür sorgen, dass genug Wähler ihr Kreuz bei den Schwarzen und die Dame somit am Ruder lassen. Die im Kanzleramt, nicht die andere.

Eine ohne die Blauen nicht mögliche Regierung in dem einen oder andere Bundesland oder gar im Bund wäre vielleicht so ein Erdbeben.
Da würde selbst die Unantastbare das Weite suchen.

Christa Wallau | So, 1. September 2019 - 11:52

Der "erlösende Regen", lieber Herr Schwennicke,
das wären Tränen der Trauer u. Scham, die bei denen fließen müßten, die sich verrannt u. unser Land in die momentane Lage gebracht haben.
Aber auf diese Tränen wartet Deutschland vergebens.
Lieber weinen unsere Politiker jetzt wieder
dicke Krokodilstränen mit den Polen um deren Kriegsopfer. Was sie mit ihren zum größten Teil unvernünftigen und schädigenden Entscheidungen den h e u t i g e n Deutschen angetan haben, kümmert sie nicht.
Wieso konnte denn überhaupt eine AfD entstehen, wenn sie alle (vor allem CDU/CSU und SPD) ihre Aufgaben so erfüllt hätten, wie es geboten war?
Bis heute fehlt die Einsicht, daß große Fehler gemacht wurden u. die Abbitte bei denen, welche diese Fehler von Anfang an als solche
erkannt u. benannt haben.
Statt sich wohlfeil zu den Sünden der Vorfahren zu bekennen, sollten unsere Politiker das heutige Volk für ihre eigenen Fehler um Entschuldigung bitten.
Das wäre dann wirklich ein reinigendes Gewitter.

Ernst-Günther Konrad | So, 1. September 2019 - 15:41

Aktivisten haben für heute geplant, eine Kunstaktion zu machen und hierfür einen unbewaffneten Panzer in Dresden vorfahren zu lassen. Nun die Stadtoberen hatte doch bedenken, es könnte vom Ausland der Bündnisfall interpretiert werden und man verbot es. Wie gut, dass der Tieflader des Panzers Achsbruch hatte. Es tut gut zu erfahren, dass nicht nur die Bundeswehr marode ist, sondern auch die GG-Gegner, die lieblichen "AKTIVISTEN" Ausrüstungsprobleme haben. Naja, dafür wird heute Abend in Leipzig demonstriert gegen die AFD.
Warum eigentlich? Die kommen doch ohnehin nicht an die Macht. Die Parteien haben sich doch schon geschworen, nicht mit AFD zu koalieren. Wovor also die Angst?
Lt. den wöchentlichen Umfragen steigt zwar die AFD in den beiden Wahlländer, nimmt aber bundesweit angeblich ab.
Ach so, ich vergaß. Scheinbar führt eine AFD-Wahlstimme in Sachsen oder BB automatisch dazu, dass sie im Bund abgezogen wird?
Mal sehen, welcher Wahlhelfer diesmal AFD Stimmen den anderen zuordnet?

Werner Peters | Mo, 2. September 2019 - 09:47

Sehr treffender Kommentar. Insbesondere der Satz: "Insofern ist die politische Lethargie demokratisch legitimiert." Auf gut deutsch: Die Leute wollen es mehrheitlich so.

Hans Schäfer | Mo, 2. September 2019 - 10:40

<<Die AfD ist zwar inzwischen zu einer Größe herangewachsen, zumal im Osten, die sie quantitativ als Volkspartei ausweist, obwohl sie als Ein-Themen-Partei inhaltlich weit davon entfernt und extrem spitz aufgestellt ist.<<

Wer A sagt sollte auch B sagen! Bitte benenennen Sie das einzigste Thema, dass die AfD besetzt.

Ich halte Sie nicht für ein Pupulisten.
Verstoß??

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