- Sahra Wagenknecht ist die letzte Patrone „unserer Demokratie“
Die „Etablierten“ konnten sich gerade noch einmal vor einer absoluten Mehrheit der AfD retten. Aber nur mit Hilfe von Sahra Wagenknecht vom BSW. Nur ihr ist es zu verdanken, dass die Rechtspartei in Sachsen-Anhalt keine absolute Mehrheit errungen hat.
Was viele befürchtet haben, ist nun doch nicht eingetreten. In Sachsen-Anhalt hat die AfD keine absolute Mehrheit erzielt. Das verdanken die Etablierten ausgerechnet dem BSW von Sahra Wagenknecht. Der demokratische Kapitalismus dieser Tage lässt sich offenbar nur noch mit Hilfe einer Exkommunistin retten. So weit hat uns die Brandmauer gebracht.
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Brodkorb trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn nach Wahlen erst einmal aussortiert wird, welche Mehrheiten politisch überhaupt zählen dürfen, muss man sich über den Frust vieler Bürger nicht wundern.
Warum also nicht öfter die Menschen selbst entscheiden lassen? Volksentscheide kennen keine Brandmauer und kein Koalitionsgeschacher. Da zählt jede Stimme gleich.
Wer uns zutraut, alle paar Jahre ein Parlament zu wählen, sollte uns auch zutrauen, über wichtige Sachfragen selbst abzustimmen.
Mehr Demokratie wagen? Dann bitte richtig. Demokratie heißt schließlich nicht: Das Volk darf entscheiden – solange das Ergebnis den Richtigen gefällt.
hat gerade eben stattgefunden, in Sachsen-Anhalt... ... 🤔
Den Unterschied zwischen der Wahl zu einem repräsentativen Parlament und einem Volksentscheid dürfte Ihnen schon bekannt sein.
in beidem kann das Wahlvolk seinen Willen frei ausdrücken... - was Sie meinen sind Verfahrens- und Wirk- bzw. Präsentationsunterschiede.
Aber grundsätzlich... ...!??
nicht gewollt, denn sie führen meist zu einem Ergebnis, daß man „da oben“ nicht haben will.
Das war schon bei der Euro-Einführung der Fall, die Politik hat über die Köpfe der Bevölkerung und zu ihrem Nachteil den Euro eingeführt. Die Nachbarländer haben darüber abgestimmt, wir durften das nicht, obwohl die Deutschen die Hauptlast des Euro tragen. Der Franzose hat die Euroeinführung zur Bedingung für die Wiedervereinigung gemacht hat – Kohl lehnt den Euro ab, er hielt ihn für verfrüht. Bei einem Volksentscheid über die Euroeinführung wäre eine überwältigende Mehrheit (ich schätze > 90%) für den Erhalt der DM gewesen, das hätte man nicht ignorieren können.
Ich gehe davon aus, daß es bei der „Brandmauer“ ähnlich sein wird, aus meiner Sicht lehnen ca. 60% der Deutschen sie ab. Genau deswegen wird es dazu keinen Volksentscheid geben, denn Grünlinks braucht die „Brandmauer“ zum politischen Überleben!
Ein 'Volksentscheid' über die Brandmauer ist de facto 100% sinnfrei, denn es handelt sich bei der Brandmauer nicht um eine Sach- oder Gesetzesentscheidung..., sondern um ein freies politisches! Konstrukt! OHNE eine ggf. in einem Volksentscheid 'abzuwählende' Gesetzesgrundlage/Regelung o.ä..
Wie stellen Sie sich die Umsetzung eines solchen Entscheids pro/contra Brandmauer vor...!? >> etwa werden ALLE Parteien bindend! verpflichtet! auf! ewig! NICHT mit der AfD zu koalieren -PRO!- oder eben alle Parteien werden bindend! auf! ewig! verpflichtet! MIT der AfD zu koalieren, so diese das wünscht... - CONTRA! Brandmauer...!?? 🤔
Das ergibt keinen Sinn für einen Volksentscheid..., und deckt gleichzeitig ein! Problem dieser Art Entscheide auf - irreale Erwartungen.
Ja, da gibt es einen Schwenk, aber so richtige Mehrheiten sind das auch nicht. Je konkreter die Fragen werden und je mehr man viele Fragen zu einer gemeinsamen Politik bündeln muss, gibt es keine Mehrheiten für nichts.
Das hat viele Gründe, aber ein Grund, der auch für den Aufstieg der AfD mit verantwortlich ist, ist die Werteorientierung der Mitte. Die kann man sehr gerne haben, man kann sie aber nicht als alternativlos erklären. Dann auch noch sagen, dass man damit die EU oder gar die Menschheit verträte - das tut man nicht. Man vertritt damit auch nicht die Mehrheit der Migranten - außer vielleicht in mehr Rechten für Migranten, aber noch nicht mal in dieser Frage wirklich.
Nichts von den Werten ist falsch, andere EU-Bürger, Migranten oder die AfD haben auch nicht grundsätzlich bessere Werte - aber andere. Gerade die sehr werteorientierte Mitte hätte mehr nationale Abgrenzung anmahnen müssen, um ihre Werte zu halten. Oder offener sein?
ist doch, dass die sogenannte Mitte linksgrüne Anliegen unterstützt und durchsetzt, was sie für eine "Werteorientierung" hat, ist für mich nicht ersichtlich.
D a s wollen viele Leute nicht mehr.
konservative Mehrheit erkennen, und zwar mit gut 60% eine ziemlich deutliche, das ist fast eine 2/3 und damit absolute Mehrheit.
Zum anderen ist das mit der „Werteorientierung“ und derer Alternativlosigkeit reine Strategie. Man hat die eigenen (grünlinkswoken) „Werte“ zu den einzig möglichen erklärt, damit schließt man alle von der politischen Teilhabe aus, die diese „Werte“ nicht teilen. Wobei es keine Werte sind, es ist aggressive linke Ideologie. So kann Grünlinks ihre Macht an den Gefahren der Demokratie vorbei erhalten.
Auch sehe ich, daß es sehr wohl Unterschiede bei den Werten gibt, die „Werte“ der Grünlinkswoken gehen zu Lasten/auf Kosten der Mehrheitsgesellschaft, wie kann sowas positiv/richtig sein? Die Mehrheit wird zu Gunsten von Minderheiten/Migranten massiv benachteiligt bzw. diskriminiert, das KANN nicht richtig sein!
„In Sachsen-Anhalt hat die AfD keine absolute Mehrheit erzielt. Das verdanken die Etablierten ausgerechnet dem BSW von Sahra Wagenknecht.“
Und sie verdanken es der Initiative von Campact zum taktischen Wählen. Offenbar hat es verfangen, so daß Wähler von der Linkspartei vor allem zu den Grünen gewandert sind, um diese über die Fünfprozenthürde zu heben. Für die Linkspartei ist es ein Schaden, für das Anti-AfD-Kartell ein Erfolg. Und so muß ich mit großem Ärger Campact meinen Respekt zollen: Das habt ihr wirklich raffiniert gemacht, ihr Halsabschneider!
schon von verschiedenen Seiten/Akteuren.
Nur das eine komplette länger andauernde Kampagne, nicht unwesentlich finanziert aus Steuermitteln..., durchgeführt wurde ist wohl neu, meines Wissens.
Genau das war auch mein Gedanke, als ich gestern die ersten Zahlen sah. Die Bekloppten sind vor allem von der CDU zu den Grünen abgewandert, weil man ihnen sagte, sie könnten so eine Mehrheit der AfD verhindern und damit „unsere Demokratie“ retten.
Die knapp 9% der Grünen sind anders nicht zu erklären, vor einigen Wochen dümpelten die noch bei 3,irgendwas % rum. Es zeigt eindrucksvoll, wie dumm viele Wähler sind, wie kann man Faschisten wählen um eine Demokratie zu „retten“!
Ich bin gespannt auf die kommende 5er-Koalition, die Grünen haben schließlich einen klaren Wählerauftrag erhalten (oder so ähnlich). Das wird bestimmt lustig. Der vom BSW sagte zwar gestern, sie würden nicht mit der Union, heute sieht die Welt bestimmt ganz anders aus. So ein Ministerposten ist schon einen „Kompromiß“ wert!
Die Wahlkreis- Gewinner sind alle der AfD Zugehörig bis auf 2 Wahlkreise in Halle & einem Wahlkreis in Magdeburg und diese drei, holten weder CDU, SPD, Grüne Sekte oder das BSW die gingen an die SED Erben von der Links- Partei.
MfGadErf Rep.
Sie sind gut informiert... ... 👍 - Grüße
Herr Brodkorb🌼
Was der AfD bislang gefehlt hat, war eine charismatische Figur mit der Fähigkeit Menschen zu begeistern. Ein Gegenwurf zu den trägen, bräsigen Parteifunktionären, die z.B. in Talkshows dem staunenden Publikum erklären,dass man an den finanziellen und gesellschaftlichen Folgen der irregulären Migration nichts machen könne.
Man tut ja auch nichts. Man klebt neue Etiketten an dysfunktionale Bürokratiemonster wie dem Bürgergeld und tut alles um die betroffene Klientel vor den Zumutungen des Lebens zu schützen. Eine davon ist eben, sich den Lebensunterhalt selbst zu verdienen.Gleichzeitig erhöht die Politik die Zumutungen für diejenigen, die genau das tun - und das alles finanzieren! Zu glauben die Bürger nähmen das alles ad infinitum klaglos hin ist töricht. Die Bürger wollen das nicht mehr, sie wollen Veränderung, Bewegung in den verkrusteten Strukturen.
Mit seiner Fröhlichkeit ist Siegmund der Gegenentwurf zu den grauen Gestalten in Berlin, die immer nur erklären, was alles nicht geht.
Nein, „Unsere Demokratie“ geht nicht auf die Bonner Republik zurück, sie ist vielmehr eine „Erfindung“ der Grünen, ihrem ÖRR und nicht zuletzt der ostsozialisierten Kanzlerin Merkel. Sie dient dazu, daß rechte Spektrum von der politischen Teilhabe auszuschließen und so das Machtgleichgewicht weit nach links zu verschieben. Die Grünen sichern so ihre Macht an der Demokratie vorbei.
Das rechte Spektrum war integraler Bestandteil der Politik der Bonner Republik, die damalige SPD war weit konservativer, als es die Union heute ist, von der Union gar nicht zu sprechen.
„Unsere Demokratie“ ist ganz klar eine Ausgeburt des linksverkommenen Berliner Politikmolochs, sie ist keines Falls rettungswürdig, im Gegenteil, je schneller sie verschwindet, desto besser!
Was jetzt zu tun wäre, wäre eine Union die die Zeichen der Zeit erkennt, sich der Realität stellt und auf die AfD zugeht, nur so läßt sich die Demokratie (ohne den Zusatz „unsere“) retten!
...Ihr letzter Absatz!!! Vielleicht tut's die CDU-Sachsen-Anhalt ja noch..., es geht ja gerade erst los... ...
PS: ein paar/ein CDU-Überläufer gäben wahrscheinlich den gleichen Effekt in SA...
Dieser Kommentar von Brodkorb ist sehr zutreffend und prägnant!
"Man kann die Demokratie nicht auf Dauer am Volk vorbei regieren. " Dieser Satz trifft den Nagel auf den Kopf. Es wird höchste Zeit, dass wir (wieder) demokratisch werden. Hinter der so oft bemühte Wortschöpfung "Unsere Demokratie" lauert ein totalitären System. Und das spüre und erfahren die Menschen.
sehr guter, unaufgeregter Kommentar. Danke Herr Brotkorb
