Polnische Grenzschützer hinter der Stadtbrücke von Görlitz
Polnische Grenzschützer hinter der Stadtbrücke von Görlitz / picture alliance/dpa | Sebastian Kahnert

Kontrollen, Bürgerwehren, Freiheitsverlust - Wie zwei Grenzstädte die Politik von Berlin und Warschau ausbaden müssen

An der einst offenen Grenze zwischen Görlitz und Zgorzelec wird wieder kontrolliert. Während deutsche Beamte täglich Menschen zurückweisen, patrouillieren in Polen selbsternannte Milizen. Auf beiden Seiten der Neiße wächst der Frust über die Einschränkung der Bewegungsfreiheit.

Autoreninfo

Jens Mattern ist freier Auslandskorrespondent für Polen, das Baltikum und Skandinavien.

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Träge fließt die Neiße durch Görlitz/Zgorzelec. Trotz der Regenfälle hat sich der Wasserstand nicht merklich angehoben, dank der vorigen Trockenheit. Träge bewegt sich der Verkehr auf der Stadtbrücke, die sich über den Fluss spannt. Hier verursachen Uniformierte vor Grenz-Containern auf beiden Seiten die langsame Fließgeschwindigkeit.

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Rainer Mrochen | Mo., 21. Juli 2025 - 19:35

Sie stehen nur exemplarisch für dieses verkommene Europa und seine, gegen die Wünsche der Bevölkerungen, gerichtete Politik, ebensolcher verkommener "Eliten." Meine drastische Ausdrucksweise entspricht mittlerweile der Erkenntnis daß, das eurozentristische Regime , qua Kommission die einzige Aufgabe darin sieht ein mittlerweile veraltetes System des Globalismus, unter Ausschliessung nationaler Interessen, umzusetzen. Was hat das alles noch mit "Demokratie" zu tun? Das endet entweder im grossen Krieg oder im Bürgerkrieg, weil sie (die vermeintlichen Eliten) es nicht hinbekommen und ihre Erlösung in der maximalen Schande suchen; um der nach zu behaupten: Wir hatten doch nur beste Absichten. Mit Erich Mielke gesprochen: "ich habe euch doch alle lieb." Nein, so nicht. Sofern es nicht in totaler Diktatur, a la unserer ach so bösen Feinde, hoho, wie kann ich nur, vs. Demokratie endet, ist kein gutes Ende zu erwarten. Der Westen ist einsam. Einsame Rufer im Forum bleibt dran.

Stefan | Mo., 21. Juli 2025 - 23:48

Keiner will die Asylanten - ein Schelm wer böses dabei denkt.
Polen hat im Gegensatz zu Deutschland auch nie gesagt, es sei ein klassisches Einwanderungsland.
Vielleicht gilt es das bei den Polen und ihrer Willkommenskultur zu bedenken.
Nunja, der wahre Schuldige sitzt laut aktuellem Stand wohl in Belarus ...
Also dann, weiter Ping Pong mit Deutschland oder doch Pushback nach Belarus liebe Polen.

Christoph Kuhlmann | Di., 22. Juli 2025 - 07:46

Sie führen zu verödeten Randgebieten und wir lesen mehrseitige Klagen der Anwohner, wenn sich noch welche finden. Bevor wir nun weiterhin den Untergang des Abendlandes beschwören, weil Schengen millionenfach zur illegalen Einwanderung missbraucht wird und die Mehrheit der Völker Europas nach Grenzkontrollen ruft sollten wir uns doch erstmal die Frage stellen, wieso einzelne Stimmen mit der Meinung des Autors dargestellt werden, während man nichts über die Motive der anderen Seite erfährt. Eine sachliche Darstellung, die Auskunft über die Mehrheitsverhältnisse in den beteiligten Ländern gibt, sieht anders aus.

Ernst-Günther Konrad | Di., 22. Juli 2025 - 11:03

"Die Emotionen richten sich jedoch gegen Personen aus islamischen Ländern wie gegen den Import von „Parallelgesellschaften“. Tja, die sehen ja in Deutschland haut nah, was da inzwischen passiert ist und täglich noch passiert. Kann man es den Polen verdenken? Und wie immer läßt die Politik die Menschen an der Basis mit den Problemen allein. Und was ist das Ergebnis? Man nimmt sein Schicksal selbst in die Hand. Nein, das ist eigentlich nicht das, was Bürger eines Staates tun sollten, doch wenn man sie allein läßt? Wenn der Nachbarstaat nicht dafür sorgt, dass die Anreize nach Deutschland zu kommen auf null gesetzt werden. Dann, ja dann passiert das eben. Ich hoffe nur, das geht gewaltlos ab. Und genau da habe ich meine Zweifel, sind gerade die genannten Personengruppen aus islamischen Ländern mit Gewalt aufgewachsen und sozialisiert und beherrschen die "Messerkunst*.