Konrad-Adenauer-Stiftung
Zentrale der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin / picture alliance / Zoonar | Offenberg

Kampfabstimmung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung - Verliert sein Kandidat, wäre das unangenehm für Friedrich Merz

Am Freitag findet eine Kampfabstimmung um den Vorsitz der Konrad-Adenauer-Stiftung statt. Dem Kandidaten von Kanzler Friedrich Merz steht eine prominente Konkurrentin gegenüber. Sollte sein Kandidat verlieren, wäre dies ein unangenehmes Signal für den CDU-Chef.

Volker Resing

Autoreninfo

Volker Resing leitet das Ressort Berliner Republik bei Cicero. Er ist Spezialist für Kirchenfragen und für die Unionsparteien. Von ihm erschien im Herder-Verlag „Die Kanzlermaschine – Wie die CDU funktioniert“.

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Friedrich Merz kann gar nicht viel allein entscheiden. Als Bundeskanzler hat er eine Richtlinienkompetenz, aber ohne die Folgsamkeit seiner Fraktion und des Koalitionspartners lässt sich im Bundestag nichts bewegen. Das zeigte sich zuletzt überdeutlich beim Rentenstreit. In seiner Funktion als CDU-Vorsitzender ist es nicht viel anders. Allein das Gewohnheitsrecht und eine gewisse traditionelle Führungsverliebtheit der Partei garantieren der Spitze eine ansehnliche Autorität.

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Dorothee Sehrt-Irrek | Fr., 21. November 2025 - 16:23

einen Mann an der Spitze der KAS einzuwenden und in Bezug auf die CDU sowieso nichts zu sagen, aber jetzt verstehe ich, warum evtl. nicht wenige auch linke Frauen Merkel statt Schröder gewählt haben könnten.
Das hat eben etwas, eine Frau an der Spitze der KAS und bei ihr, bei AKK wüßte ich auch, was von ihr zu halten ist: Grundsolide CDU-Politik?
Sie ist wohl in hohem Maße LOYAL, etwas, an das die CDU m.E. gerne wieder anknüpfen darf als reziproke Einstellung von Parteiführung und Partei.
Ein sehr informativer Artikel, auch in Bezug auf den Anteil der Steuerzahler.
Bin gespannt

IngoFrank | Fr., 21. November 2025 - 16:38

auch als Verteidigungsministerin von Merkel ins Amt gebracht, & von ihr auch als ihre Nachfolgerin fürs Kanzleramt favorisiert wurden.
Wer weiß was passiert wäre, hätte, sie die Krise um die „Erfurter Republik“ = Kemmerich Wahl in Thüringe, in den Griff bekommen. Hat sie aber nicht …… Mutti befahl die Wahl rückgängig zu machen. Die Folgen sind bekannt …..Die AfD liegt (nicht nur in Thüringen, sondern in allen Flächenländern im Osten) in Thüringen auf Platz 1 mit erheblichem Vorsprung wie in dem Fall, vor der CDU. Und bundesweit mit Abstand die stärkste Einzelpartei, rechnest man von den 26% dien Anteil der CSU mit etwa 6% raus, liegt auch da die AfD mit 5% in Front.
In wie weit AKK immer noch loyal zu Merkel steht bleibt abzuwarten ….. Aber egal, der Wackeldackel bekommt eh nichts gebügelt weder gegenüber den Sozen noch in der eigenen Partei.
MfG a d Erfurter Republik

Wolfgang Borchardt | Fr., 21. November 2025 - 17:06

Ehemals Gescheiterte oder nach Stimmenanteil Abgewählte biegen immer wieder um die Ecke. Der Wähler reibt sich die Augen.

Walter Buehler | Fr., 21. November 2025 - 17:21

... die Parteistiftungen angesichts der wirtschaftlichen Notlage unseres Landes mal auf 50% ihrer Finanzierung verzichten müssten? Wenn der teure (und offenbar nutzlose) Beratungsdschungel hier in Berlin mal kräftig im Interesse des Landes reduziert werden würde?
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Die "Beratung" der Abgeordneten durch solche Stiftungen besteht ja ohnehin meist nur darin, dass ihre ideologischen Vorurteile, die in ihrer jeweiligen Blase schon immer gehegt und gepflegt worden sind, immer wieder zart gestreichelt werden, gewissermaßen als Trost gegen die trostlose Realität in der Gesellschaft.

Peter Rosenstein | Fr., 21. November 2025 - 18:46

Lieber Herr Resing, können Sie sich bitte das selten dumme Wort „Kampfabstimmung“ abgewöhnen? In jedem zivilisierten Land heißt der Vorgang Wahl.

Bernhard Kaiser | Fr., 21. November 2025 - 19:29

… Annegret Kampf-Knarrenbauer, ist die verwirrte Oma in Stöckelschuhen etwa nach ihrer Flucht aus dem Altenheim wieder aufgetaucht?! Die war als Verteidigungsministerin ja ähnlich kompetent wie unser Baerböckchen als Ausenministerin … ;)

Armin Latell | So., 23. November 2025 - 07:41

diese Ansammlung von undemokratischen Ideologen ist nichts weiter als ein korrupter und korrumpierter Haufen Abzocker, der die Pfründe, die er okkupiert hat, mit allen Mitteln verteidigt. Um Deutschland geht es denen nicht im Entferntesten. Ihre parteinahen Stiftungen sollten die alle aus ihrer eigenen Tasche bezahlen! Davon abgesehen, dass die auch mit meinem Geld gefüllt sind.