Bundesfinanzminister Lars Klingbeil
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil / Screenshot (ARD, Caren Miosga)

Klingbeil bei Miosga - „Ein Pflaster auf einem Beinbruch“ – Streit um den Preis des Aufschwungs

500 Milliarden Euro sollen Deutschlands Infrastruktur auf Vordermann bringen. Doch Ökonomin Monika Schnitzer spricht von einem „Verschiebebahnhof“, Kommunalpolitiker von „Kosmetik“. Nur Lars Klingbeil zeigt sich überzeugt: Ohne Milliardeninvestitionen drohe Stillstand.

Autoreninfo

Carolina Kaube studierte Governance and Public Policy – Staatswissenschaften in Passau.

 

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Unter dem Titel „Was kostet uns der Aufschwung, Herr Klingbeil?“ widmete sich Caren Miosga am Sonntagabend einem der zentralen politischen Streitpunkte dieser Monate: der Frage, wie der wirtschaftliche Aufschwung finanziert werden kann – und was er die Gesellschaft letztlich kostet. Im Mittelpunkt stand das von der Bundesregierung geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das in den kommenden Jahren dazu dienen soll, die marode deutsche Infrastruktur auf Vordermann zu bringen.

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IngoFrank | Mo., 13. Oktober 2025 - 12:44

ÖRR schon lange nicht mehr an…… Warum auch, eine „Bebaupinselung“ der Regierungsparteien und des weitergeführten Irrweges Links Grünen Staatssozialismus der Umverteilung und Planwirtschaft. Alles nur noch Volksverblödung, mehr nicht !
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Achim Koester | Mo., 13. Oktober 2025 - 13:02

Und ihr Zitat, dass den Sozialisten das Geld der Anderen ausgehen könnte, und schon tritt Klingbeil den Beweis für ihre Aussage an.

Wurde mit einem äußerst allumfassenden Satz sinngemäß umrissen:
„Sie hat bewiesen das die Marktwirtschaft funktioniert und der Sozialismus nicht…..“
Das Herr Köster sollten sich die deutschen Linken von SPD, Grüner Sekte und den SED Erben auf das Brett, was sie vor dem Kopf tragen, schreiben damit sie jeden Tag, und zu jeder Zeit daran erinnert werden.
Doch halt, da fehlt ja noch jemand der 2015 zum Stuhlkeis links grüner Parteien um Aufnahme bettelte. Sorry, die Union, die jetzt sogar noch die Schulden um den Preis der Macht ins Gigantische nach oben getrieben hat. Mit Marktwirtschaft hat das alles nichts mehr zu tun….. von demokratische Grundregeln ganz zu schweigen.
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik

Ernst-Günther Konrad | Mo., 13. Oktober 2025 - 14:18

Die geballte Inkompetenz deutscher Politik bei einer Hörigen des ÖRR. Was soll da rauskommen? Gut, dass ich mir das seit Jahren nicht mehr antue. Gut aber auch, dass diejenigen, die Lügen hören wollen, sie da bestens präsentiert bekommen. Sollen die Gläubigen des ÖRR später nicht sagen, sie hätten nichts gewusst.

Elisa Laubeth | Mo., 13. Oktober 2025 - 17:39

Journalisten und Politiker ergehen sich nach wie vor in Zustandsbeschreibungen. Wir alle kennen den Zustand des Landes, das seit Jahren wirtschaftlich auf allen Ebenen Potenz verliert, zur Genüge. Man kennt die Ursachen, deren immer wiederkehrende Aufzählung man nicht mehr hören oder lesen mag. Es gibt viele gute Vorschläge, was zu tun sei. Aber man glaubt mit Schulden dysfunktionalen Strukturen zukleistern zu können
Politiker ergehen sich in
in Gesundbeterei, fordern von den Bürgern besserer Stimmung zu sein und haben einfach nicht den Mut zu effektiven Reformen. Die eigene Wiederwahl ist wohl wichtiger als die Zukunft ganzen Landes. Vielleicht liegt es auch an der intellektuellen Limitiertheit, der völligen Unkenntnis und dem Unverständnis, was wirtschaftliche Grundregeln betrifft. Es ist müßig sich den Kopf über die Gründe zu zerbrechen.
Die Politiker bleiben stur auf dem erkennbar falschen Weg um dorthin zu kommen, wo Frankreich schon ist: in die Unregierbarkeit.
Respice finem!

Wolfgang Z. Keller | Di., 14. Oktober 2025 - 13:29

... ich fürchte bloß, dass uns mit dieser Art von "Unterhaltungssendungen" - wie schon seit vielen Jahren - auch NOCH viele Jahre nur die Zeit zum Selber-Nachdenken geistig verkleistert werden sollte.
Danke deshalb den diversen (hier nicht DEN diversen! :-) Cicero-Schreibenden für diese Form der regelmäßig wiederkehrenden Selbstkasteiung!