Klima-Notstand - Mit dem Hintern die Welt retten

In der aufgeheizten Diskussion um den Klimawandel können selbst banalste Show-Einlagen zu moralisch hochwertigen Öko-Aktionen umgedeutet werden. Gleichzeitig droht ein neuer Umwelt-Totalitarismus, wie auch die Einführung der „grünen Hausnummer“ zeigt

Grüne Hausnummern auch in Sachsen-Anhalt
Total happy und totalitär? Aktivisten von Extinction Rebellion / picture alliance

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Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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Alexander Marguier

Manchmal frage ich mich, was die Leute eigentlich vor dem Klimanotstand gemacht haben. Also zu Zeiten, als noch nicht jegliches Tun, und sei es noch so banal, in irgendeinen Zusammenhang mit CO2 und Erderwärmung gebracht wurde. Haben die Menschen damals einfach ihr Leben gelebt, als ob nichts wäre? Aus heutiger Sicht ist es ja fast unvorstellbar, dass Greta je wieder die Schule besucht. Weil ihre Ziele kaum realistisch sind geschweige denn in absehbarer Zeit erfüllt werden können, läuft ihr Protest auf einen immerwährenden Schulstreik hinaus. Ist jetzt Dauerpanik angesagt? Können auch einzelne Haushalte oder Privatpersonen den Klimanotstand ausrufen?

Wahrscheinlich schon. Zumindest sollte man, wie es so schön heißt, „ein Zeichen setzen“. Das gilt insbesondere für prominente oder semiprominente Zeitgenossen, die mit klimafreundlichem Posing sich selbst und der Öffentlichkeit beweisen, dass sie auf der richtigen Seite stehen. Ein in dieser Hinsicht besonders rühmenswertes Beispiel gibt Fernanda Brandao ab, die sich auf ihrem Instagram-Account in knappem Badeanzug und mit keck herausgestelltem Hinterteil an einer Meeresküste präsentiert. Falls Sie sich jetzt fragen, wer Fernanda Brandao ist: Es handelt sich bei ihr um ein sogenanntes Fitness-Modell, die mit lustigen Turnübungen auf irgendwelchen Fernsehsendeplätzen erscheint und auch schon mal während einer Fußball-WM als Halbbrasilianerin vom Dienst allenthalben ihren Senf von der Seitenlinie aus dazugeben durfte.

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Tomas Poth | Do, 12. Dezember 2019 - 17:56

Man stelle sich vor, während der 12 Jahre NS-Zeit hätte man "arische Hausnummern" vergeben, als Ansporn für jeden dabei zu sein um sich vom Althergebrachten zu lösen. Die Geschichte wäre vielleicht anders verlaufen??
Schräger Gedanke, ich weiß, und findet wohl einen Zensor, aber steckt denn in der grünen Hausnummer nicht auch etwas religiöses.

hat das Stückchen Klimaschützer-Bashing jetzt verfasst? Kein Autor?

Egal: Lieber mit Fernando Brandao das Klima retten, als mit Beatrix von Storch das Vaterland.

Tomas Poth | Do, 12. Dezember 2019 - 22:03

In reply to by Gast

Kann man Klima schützen? Erstaunlich, wie waren Eis- und Warmzeiten im Laufe der Erdgeschichte möglich?
Man könnte sagen: Ich glaube, die CO2-Emissionen seit der Industrialisierung beeinflussen das Klima und verstärken einen Klimawandel. Die Betonung liegt dabei auf Glaube. Klimaschutz ist nur ein Begriff zur Täuschung.
Wenn die Worte nicht stimmen, ist das gesagte nicht das gemeinte. (Konfuzius)

Gerhard Lenz | Fr, 13. Dezember 2019 - 10:31

In reply to by Gast

Egal, eine Diskussion zu führen über etwas, das längst bewiesen ist, ist sinnfrei. Im Übrigen geht Ihre Argumentation in die übliche Richtung: Es war ja schon mal kalt oder warm, also gibt es keinen menschengemachten Klimawandel.
Wie Sie - persönlich - den Schutz des Klimas nennen, überlasse ich gerne Ihnen.

Dr. Stockinger | Sa, 14. Dezember 2019 - 21:14

In reply to by Gast

"plötzlich knallte es."

Und siehe da: ein Mädchen aus Schweden "umsegelt" Planet ERDE.

Und ein Jederfrau/man verneigt sich. Ob Greta Thunberg allerdings den STAR-Rummel um ihren Zopf in dreißig Jahren immer noch so köstlich finden wird wie heute sie "getrimmt" ist?

Heilige und "Schein-Heilige" erkennen sich nie. Siehe Paul Klee: zwei Männer, nicht sich kennend, machen einen "tiefen Bückling" ...

Michaela Diederichs | Do, 12. Dezember 2019 - 22:58

In reply to by Gast

Auch wenn ich ubiquitär erst mal googeln musste, so unterstelle ich Herrn Marguier nicht - er vergisst häufiger mal sich als Autor zu nennen -, dass er Bashing betreibt. Ich habe den Artikel noch einmal gelesen. Es ist eine kritische Auseinandersetzung mit einer Bewegung, die inzwischen an gefährlicher Vergeilung leidet - Auswüchse, die der Sache in keiner Weise dienlich sind.

Gerhard Lenz | Fr, 13. Dezember 2019 - 10:55

In reply to by Gast

Nun denn, Ihr Kommentar ist da sicherlich von anderer Qualität. Aber auch den Autor kann und will ich nicht von Einseitigkeit freisprechen: Zu eindeutig ist seine Wortwahl, zu spöttisch seine "Kritik". "Puritanisches Unterwäsche-Herzeigen in Zeiten der Öko-Moral"? Die Grünen als besonders "Belehrende"? Als wenn "Belehrungen" nicht Bestandteil jegliche Politik, egal welcher Richtung seien! Überhaupt bekommen die Grünen, die neue SPD-Chefin, aber auch Frau Brandao, die von einem vermüllten Meer redet, aber tatsächlich vor einer tiefblauen, scheinbar unbefleckten Idylle posiert, ordentlich ihr Fett ab.
Das mag die üblichen Leugner des menschengemachten Klimawandels zum Juchzen bringen. Ja, man mag das Aufreten oder Verhalten des einen oder anderen Klimaaktivisten kritisieren. Schöner wäre es, die Menschen würden sich ab sofort Ihrer "Vernunftbegabung" erinnern, und anfangen, im Sinne ihrer Nachkommenschaft zu handeln. Dann bräuchte man auch keine "Klima-Show" mehr.

Tomas Poth | Fr, 13. Dezember 2019 - 18:35

In reply to by Gast

Ich glaube so ähnlich drückt es sich in dem Lächeln der Dame im Bildmittelpunkt auch aus.

Michaela Diederichs | Do, 12. Dezember 2019 - 19:21

In reply to by Gast

Dem Ganzen haftet etwas von religiös-wahnhafter Dauerparty an. Im 3. Reich feierten die sich auch pausenlos als die allein selig Machenden. Ging gewaltig schief.

Dr. Stockinger | Fr, 13. Dezember 2019 - 02:30

In reply to by Gast

"Kauft nicht bei JUDEN" - hieß es anno dunnemal.

Und ZDF-heute: AfD-Wähler sind der Abschaum der DDR, weil das Zentralkommitee jeden Tee-Trinker dank STASI kannte!

"Ich kaufe keine Schokolade" wissen Google und Facebook sofort. Der USER hat Probleme. "Wie entfernt man Silberpapier von einer CD, die der SPD entgangen ist?"

Vermutlich soziale Ungleichheit: Der STEUERZAHLER soll haften. Die GEZ ist ein Musterbeispiel für Staatsgewalt. Die Gebühreneinzugszentrale ist "ermächtigt", auch Obdachlosen falls etwas mit GELDbesitz dazu zu zwingen, der Propaganda-Show des Oeffentlichen RUNDUMFUNKS ein Heil zuzuwinken ...

Gerhard Lenz | Fr, 13. Dezember 2019 - 10:34

In reply to by Gast

Sie wissen nicht, was Sie schreiben. Ein Ereignis, bei dem unschuldige Menschen der sadistischen Willkür verbohrter Nazis überlassen wurden, noch dazu mit offizieller Ermutigung, mit irgendwelchen von Ihnen so empfunden Ungerechtigkeiten gegenüber der AfD gleichzustellen, ist geschmacklos.
An die Online-Redaktion: Es wurden schon ganz andere Kommentare gelöscht. Ein Kommentar mit einer solchen Überschrift sollte hier ganz sicher nicht erscheinen! Zumal der Kommentator sich nicht mal die Mühe macht, auch nur zum Schein zur Diskussion beizutragen!

Kai-Oliver Hügle | Fr, 13. Dezember 2019 - 16:45

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Worüber haben Sie promoviert -
Eugene Ionesco?!
2: 30 Uhr morgens scheint jedenfalls nicht so Ihre Zeit zu sein. Macht ja nichts. Der geneigte Forist wird sich sicher seinen Reim machen auf Ihren Wortsalat und zumindest eine Verbindung herstellen können zwischen SPD, Propaganda und dem ÖR.
Dass Sie am Ende das Wort "Heil" unterbringen, rundet Ihren Beitrag ab und dürfte hier nur wenige irritieren.

Günter Johannsen | Fr, 13. Dezember 2019 - 12:16

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Beliebigkeit ist die gegenwärtige Hausnummer, die uns die erneuerte "Gemeinschaft" der Alt-APO- und RAFler & deren Geld Geldgeber MfS aufzwingen will. Es wird ihnen mit demokratischen Mitteln nie gelingen, deshalb wenden sie Methoden an, deren Herkunft man kennt: aus Zeiten des SED-Regimes und deren Vorläufer, den NationalSOZIALISTEN! Die Erfüllungsgehilfen: verblendete Sozis, unmündige Kinder und eine wahrnehmungsgestörte "Prophetin"!

Günter Johannsen | Do, 12. Dezember 2019 - 18:14

Nicht der Klimawandel ist menschengemacht, sondern menschengemacht ist die Klima-Hysterie!
Mein Eindruck: Die selbsternannte grün-linke Moral-Elite hat andere Ziele, die sie hinter ihrer Panikmache verstecken. In dem Punkt ist die sogenannte LINKE wenigstens ehrlich: „Wir stellen die Systemfrage! Für alle von den geheimen Diensten noch einmal zum Mitschreiben: Die, die aus der PDS kommen, aus der EX-SED, und auch die neue Partei DIE LINKE – wir stellen die Systemfrage.“ Lothar Bisky (PDS/DIE LINKE)
Wie die Menschen zu dieser Ideologie und dem von den Kommunisten gewünschten System stehen, zeigten sie machtvoll 1989 in Leipzig und Berlin und anderen großen Städten der untergegangenen DDR. Versuchen die Grün-Linken jetzt auf anderen (undemokratischen) Wegen, den Systemwechsel herbei zu zwingen???

die SED ist es, mal wieder.

Ich stelle fest: Sie haben vom Westen Deutschlands keine Ahnung, und offensichtlich noch immer nicht mit der DDR abgeschlossen.

Wie schrieb die SZ so passend? Die Linke hat sich in 30 Jahren demokratisiert, die AfD in 6 Jahren radikalisiert.

Ulrich Mende | Do, 12. Dezember 2019 - 21:48

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merken Sie eigentlich, dass Sie ziemlich arrogant daherkommen? Fast immer beginnen Ihre Kommentare mit "Klar doch", "Ja, ja..." oder ähnlich genervten Floskeln, als müssten Sie ihrem kindlichen Vorredner nun zum (n+1)-ten Mal die Wahrheit nahebringen. Und dem Gegnüber zu unterstellen, dass er "keine Ahnung" hat und sein DDR-Trauma nicht abgeschlossen hat, empfinde ich als unhöflich. Damit kann man deutlich danebenliegen. Erleben Sie denn Gleiches bei den anderen Foristen hier?

Günter Johannsen | Fr, 13. Dezember 2019 - 12:30

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Nach dem US-amerikanischer Psychiater und Autor Harris das ist Ur-Spiel das Kinderspiel ´Meins ist besser als deins`, das man leicht bei jeder Gruppe von Vierjährigen beobachten kann. Harris versteht die zugrundeliegende Verhaltensweise als „eine Form der defensiven Vorwärtsverteidigung“. Das Kind, welches sich als unterlegen, abhängig, hilflos erlebt, versucht sich Abhilfe zu schaffen. Die Kompensation der Minderwertigkeitsgefühle kann dann im Erwachsenenalter der Erwerb eines großen Autos, eines schnelleren Sportwagens, eines größeren Hauses – also eines Statussymbols sein. Einige Menschen spielen das infantile Spielchen im Erwachsenenalter gern auch auf politischer Ebene: meine Ideologie ist besser als deine. Deshalb muss er/sie die politische Einstellung Andersdenkender herabwürdigen und als rechtspopulistisch diskreditieren.

Gert Bartmann | Do, 12. Dezember 2019 - 22:42

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Ja Herr Lenz mal wieder - auf das eigentliche Problem der öffentlichen Belobigung von Einwohnern durch grüne Hausnummern gehen Sie gar nicht ein. Finden Sie das normal, wenn dieser grüne Puritanismus solche Blüten treibt? Gleich gehts wieder in Richtung SED und AFD. Wie wäre es mal mit einer inhaltlichen Einlassung auf der eigentliche Problem? Das vermisse ich bei Ihren reichlichen Kommentaren.

Michaela Diederichs | Fr, 13. Dezember 2019 - 09:16

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Wer kein Cicero+ Leser ist, kann nur die Kommentare, nicht aber die Inhalte lesen. Vermutlich kann Herr Lenz deshalb nie auf Inhalte eingehen.

Gerhard Lenz | Fr, 13. Dezember 2019 - 10:37

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Nicht meine Methode...Nicht jeder kann, wie er vielleicht möchte. Die allerdings, die aus Unbelehrbarkeit handeln, nehme ich davon aus. Da finde ich die grünen Nummern dann gut.
Im Übrigen war nicht ich es, der hinter der Sorge um das Klima verstecke Umsturzversuche der SED vermutete.

Wilfried Düring | Fr, 13. Dezember 2019 - 00:20

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Wenn das 'Zentral-Organ' 'unserer Republik' das so formuliert hat, dann werden die Genossen in Prantlhausen sich schon etwas dabei gedacht haben. Für eine gesamtdeutsch-grün-sozialistische Einheitslinke (historisch 'Volks-Front' genannt) ist nach dieser Einschätzung der Weg ja dann frei.
Da unsereins mit der DDR nicht abgeschlossen hat (wie Sie richtig feststellen), wissen wir was uns erwartet: Volks-Front, Volks-Kammer, Volks-Armee, Volks-'Wahlen' und Volks-Eigentum. Und für die 'Volks-Schädlinge', die sich 'radikalisiert' haben, gibt es dann Volks-Gefängnisse, Volks-Richter und Volks-Gerichte.
Es ist also überaus angebracht, die Geschichte der DDR und die Geschichte der osteuropäischen 'Volks-Demokratien', besser nicht zu vergessen und nicht mit ihr 'abzuschließen'.
Warum werfen Sie uns vor, daß wir mit dem Staat unserer Jugend und dessen Geschichte 'nicht abgeschlossen' haben? Ich halte das für normal.
Das geht Ihnen mit dem 'Dritten Reich' und dessen Geschichte doch ähnlich?

...beschreibt ja nur den Teil der Bevölkerung, der nichts verstanden hat. Wer, wie der Vorkommentator, zu dem absurden Schluss kommt, auch Klimaaktivisten seien ja vermutlich nur verkleidete Umstürzler, die letztendlich dem Marxismus zum Sieg verhelfen wollen, hat ganz offensichtlich die politische Orientierung verloren und projiziert seine woher auch immer stammenden, persönlichen Traumata auf die politische Gegenwart. Wer den Rest der Welt dann auch noch davon überzeugen will, dass eine durch persönliche Erfahrungen verzerrte Sichtweise die Richtige ist, muss und sollte mit Kritik rechnen.
Es sind solche Beiträge, die das Bild vom Ostdeutschen, der noch immer nicht in der Demokratie angekommen ist, verfestigen. Täuschen Sie sich nicht: Auch wenn ein paar AfDler dank guter Wahlergebnisse gerade diesen Ostdeutschen opportunistisch irgendwelche Qualitäten bescheinigen, führt das ewige Gerede von der SED bei der überwiegenden Zahl der Westdeutschen nur zu einem genervten Kopfschütteln.

Georg Czech | Fr, 13. Dezember 2019 - 09:30

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Nennen Sie uns doch nur ein sozialistisches Menschheitsexperiment, das funktioniert hat. Oder heißt es dann wieder: War ja gar kein Sozialismus.
An den Hinterlassenschaften der SED Staatspartei kaut Deutschland heute noch. All das hindert die Grünen und SPD nicht daran mit den Linken zu koalieren.

Günter Johannsen | Fr, 13. Dezember 2019 - 12:20

In reply to by Gast

Im Frühling gärt der aufgetaute Misthaufen und lässt gelegentlich merkwürdige Düfte durch die erwachende Natur schweben … ;-)

Günter Johannsen | Fr, 13. Dezember 2019 - 12:24

In reply to by Gast

Die SED waren damals in den 68ern schon die Freunde und Finanziers der Linksradikalen und RAF-Mörderbanden. Warum soll das heute anders sein, Herr Lenz? Kann ich aus ihrer Einlassung schließen, dass sie damals schon dazu gehörten?

Günter Johannsen | Sa, 14. Dezember 2019 - 12:58

In reply to by Gast

Besser als Henric M. Broder kann man es nicht ausdrücken:
„Wenn ein deutscher Politiker oder eine deutsche Politikerin sagt, „wir“ hätten „die gemeinsame Menschheitsaufgabe, unsere eigenen Lebensgrundlagen zu schützen“, dann ist es höchste Zeit, sich entweder zu verbarrikadieren oder das Weite zu suchen. … Was sich da Bahn bricht, ist der Totalitarismus der Besorgten,, die im Namen „künftiger Generationen“ auftreten, um sich selbst zu ermächtigen, Gebote und Verbote auszusprechen, die nur dann eine Chance haben, akzeptieret zu werden, wenn sie als Prophylaxe daherkommen . Es geht nicht um uns, es geht um unsere Kinder und Enkelkinder … Mehr Schmu (Schwindel) geht nicht.“

helmut armbruster | So, 15. Dezember 2019 - 08:31

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Herr Lenz, ab sofort werde ich Ihre Kommentare nicht mehr lesen. Sie sind der klassische Besserwisser mit Scheuklappen. Aber nicht nur das. Sie blicken von oben herab auf alle anderen Meinungen.
Auf Nimmerwiedersehen.

Günter Johannsen | So, 15. Dezember 2019 - 13:36

In reply to by Gast

Das "Sozialistische Zentralorgan" ist das "Neue Deutschland" des Westens.
Jetzt wird mir klar, warum er nur selektiv lesen & denken kann … die 68er Linke Einheitsfront lässt grüßen!

Nicht einmal das Potsdam Institut macht mehr einen Hehl daraus, dass es bei Klima um die Umverteilung des Weltvermögens geht

....und selbst als Wessie erschreckt es mich, dass es trotz der menschenverachtenden Unterdrückung der Menschenrechte im Sozialismus/Kommunismus immer noch (wieder) junge Leute gibt die den Rattenfängern ins Netz gehen......Jetzt propagiert man den Demokratischen Sozialismus. Vielleicht nicht nur aiuf die Straße gehen, sondern mal mit geschichte befassen......

https://www.jetzt.de/politik/interview-mit-der-jungen-oekonomin-grace-b…

Manfred Sonntag | Do, 12. Dezember 2019 - 19:05

Prima, aber vieles kenne ich schon. Bis 1989 war das Teil unseres Alltages. Damals gab es auch schon die "goldene Hausnummer". Oder pc in der Weihnachtszeit- die Engel wurden, wenn es sie denn gab, als Jahresendflügelpuppen betitelt und auf Wunsch der Politiker sollten damals alle mit Väterchen Frost beim Jolkafest Stellung beziehen. Und genauso wie heute waren die 4 Jahreszeiten die größten Übeltäter. Nur für die Bonner Ultra's hat man jetzt neue Sündenböcke gefunden. Déjà-vu!

Besser als Henric M. Broder kann man es nicht ausdrücken:
„Wenn ein deutscher Politiker oder eine deutsche Politikerin sagt, „wir“ hätten „die gemeinsame Menschheitsaufgabe, unsere eigenen Lebensgrundlagen zu schützen“, dann ist es höchste Zeit, sich entweder zu verbarrikadieren oder das Weite zu suchen. … Was sich da Bahn bricht, ist der Totalitarismus der Besorgten,, die im Namen „künftiger Generationen“ auftreten, um sich selbst zu ermächtigen, Gebote und Verbote auszusprechen, die nur dann eine Chance haben, akzeptieret zu werden, wenn sie als Prophylaxe daherkommen . Es geht nicht um uns, es geht um unsere Kinder und Enkelkinder … Mehr Schmu (Schwindel) geht nicht.“

Claus Krumrei | Do, 12. Dezember 2019 - 20:00

Was haben wir vor der Klimadebatte gemacht ? Es ging unter grüner und anderer Überschrift früher mal um so sinnvolle Dinge wie das Dosenpfand, den blauen Himmel über der Ruhr, die Ausweisung von Naturschutzgebieten, den Schutz von Fischbeständen und den Landverbrauch, um den Schutz von Vögeln vor Abschuss oder um Grüngebiete in Städten, um Landschaftsschutz und die Wiederansiedlung von Seehunden an unserer Küste. Eigentlich ist das immer noch das wichtigste. Leider geht all das unter, wenn man nur noch die Welt retten will. Von der noch ziemlich unklar ist, ob sie demnächst untergeht. Vorher aber sterben Vögel und Insekten in Windrädern.

Simone | So, 15. Dezember 2019 - 08:30

In reply to by Gast

Aber die Welt mit Worten zu retten ist so viel einfacher, als Deutschland mit Taten.
Würde mir bzgl. der Klimadebatte viel mehr regionale Politik wünschen.
Ein Beispiel wären für mich die grausamen Tiertransporte durch ganz Europa. Die Tiere leiden, der CO2-Austsoß ist unnötig und die Autobahnen verstopfen.
Die ortsansässigen Metzger würden gefördert, aber das Gegenteil ist der Fall, weil kein Landwirt und keine Metzgerei die deutschen Auflagen der Schlachtung erfüllen können. Das sollen mir einmal die Grünen-Politiker erklären. Und auch FFF würde ich gerne fragen, warum weder Massentierhaltung noch deutsche Naturschutzgebiete, noch der Artenschutz auf ihrer Agenda stehen.
FFF ist nicht ernstzunehmende, da es lediglich eine "In"- Bewegung ist. Bloße Gruppendynamik ohne tatsächliches Herzblut.

Luigi | Do, 12. Dezember 2019 - 22:34

Dieser 100% menschenverursachte Klimaklamauk hängt mir inzwischen zum Halse raus. Schlimm ist, dass selbst seriöse Parteien sich mit abstrusen Rettungsplânen überbieten. Die SPD fordert statt 10€ Abgabe die Tonne CO2 plötzlich 40€. Wer bietet mehr? Ich wende mich mit Grausen ab und freue mich über solche einen Artikel, der eher selten zu finden ist. .

Susanne Dorn | Fr, 13. Dezember 2019 - 04:00

…ist nahezu perfekt. Die Verbreitung eines apokalyptischen Weltuntergangs-Szenarios kombiniert mit dem Heilsversprechen, jeder von uns könne das verhindern und selbst etwas tun.

Das mag für die FfF-Wohlstands-Kids (ihre Anführerin Louisa Neubauer ist Sproß der Reemtsma-Familie) eine Ersatzreligion sein, für den „wachen“, informierten und kritischen Bürger ist das reine Heuchelei und Bigotterie. Übrigens, der CO2-Anteil in der Luft beträgt 0,04%

Die Meinung der MSM, die glauben, den Souverän erziehen zu müssen, sind für mich kein Maßstab, sondern ich stelle mir die Frage:
Welchen Einfluss hat die Verschiebung der Erdachse, die Sonnenflecken, die Wolkenbildung, Vulkane, Seebeben und Meere auf den Klimawandel?

So lange dies (noch) nicht erforscht ist, kann es gar keinen „New Green Deal“ geben, der zu völlig hysterischen Auswüchsen, besonders hier in Deutschland, führt.

Klimakult als Ersatzreligion und Einstieg in den Kulturmarxismus: Nein danke!

Ich kann Ihnen da nur zu 100% zustimmen, Sie sprechen mir voll umfänglich aus Kopf und Herz. Der schweizer Geologe Prof. Schlüchter hat bei seinen Unteruchungen von Baumstämmen, die unter den zurückgehenden Geltschern in den schweizer Alpen zum Vorschein gekommen sind, festgestellt, dass es erhebliche Klimaschwankungen nach der letzten Eiszeit gegeben hat, sodass die Alpen teilweise eisfrei waren. Hanibal hatte kaum Kontakt zu Gletschern. Seine Analyse: Wenn man die abrupten Klimaschwankungen und die sie bedingenden Kippeffekte zwischen den Eiszeiten nicht schlüssig erklären kann, sind Prognosen für die nächsten 50, 100 oder auch 500 Jahre so zuverlässig wie Kaffeesatzlesen. Und das ist natürlich ein Affront sondergleichen in einer Zeit, in der gemäss landläufiger Doktrin jeder, der an der Unfehlbarkeit des Weltklimarates zweifelt, lächerlich gemacht und in die Schandecke der Leugner verbannt gehört. Das liest man nur in einer schweizer Zeitung - hier bei uns wird es nicht gedruckt!

Norbert Heyer | Fr, 13. Dezember 2019 - 06:18

Endlich haben wir wieder ein Thema und eine Aufgabe, an der sich die Deutschen komplett abarbeiten können. E-Autos werden subventioniert und können in Essen auf kostenpflichtigen Parkplätzen zwei Stunden kostenlos parken. Die grüne Hausnummer würde in Zukunft allen deutlich zeigen, dass in diesem Haus klimakonforme Menschen mit entsprechender Haltung im Rahmen der vorgegebenen Richtung wohnen. Kennzeichnung von Häusern, äußerliche Erkennung von Menschen durch entsprechende Anhänger ... da war doch mal was ... vor langer Zeit ... und wie endete das? Sind wir Deutsche wirklich nicht fähig, aus der Geschichte zu lernen? Ist die Formel „Aufbau - Zerstörung - Wiederaufbau“ ein nicht löschbares Gen in uns? In Sonntagsreden wundern sich alle
über eine fortschreitende Spaltung unserer Gesellschaft und sie selbst - Politik, Kapital, Organisationen, Kirchen - befeuern durch Ausgrenzung, politischer Korrektheit und Intoleranz diesen Trend nach Kräften. Das Klima ist nicht unser größtes Problem.

Bettina Jung | Fr, 13. Dezember 2019 - 07:38

Da haben die Grüninnen wieder mal die Chinesen kopiert. Ich esse seit 40 Jahren kein Fleisch, so wie andere Menschen keinen Spinat mögen. Wir gehen bewusst mit den Ressourcen um, treten unser Fahrrad noch selbst und benötigen dazu keinen Strom (e-bikes). Ich bin mir sicher, ich würde keine grüne Hausnummer erhalten, ich passe nicht ins linksgrüne Milieu. Und, Je klimahysterischer die Zeiten sind, um so mehr Dreck, Verpackungen, Plastikbecher finde ich vor unserem Haus. Der Park unserer bayerischen Kleinstadt sieht an einigen Stellen aus, wie eine Müllhalde. Ich bin sicher, dass das nicht die Alten mit den Gehhilfen waren

Bettina Jung | Fr, 13. Dezember 2019 - 08:25

Dass dort die jungen Leute gegen die unzureichende Stromversorgung und täglichen Blackouts auf die Strasse gehen und protestieren. Sozusagen Fridays for Electricity. So global, wie gerne postuliert wird, scheinen unsere Youngsters wohl nicht zu sein, sonst würden sie mal ins Ausland schauen. Internet macht es möglich .

Bettina Jung | Fr, 13. Dezember 2019 - 08:31

Frau Brandao. Zeigt es doch sehr eindrucksvoll, wie jeder das Klima bzw. die Klimahysterie für die eigen Zwecke nutzt. Zum Berühmt werden oder für die sozialistischen Umverteilungsträume, zu Steuerzwecken (steuern/lenken und Steuer/Abgaben). Pharisäertum Par excellence und byzantinisches Geschwätz

Dieter Freundlieb | Fr, 13. Dezember 2019 - 09:52

Ich bestehe auf Klimagerechtigkeit. Alle Nicht-Hausbesitzer, also ganz normale Mieter, sollten das Recht haben, eine grüne Klingel an der Haustüre anbringen zu dürfen. Natürlich nur, wenn sie vom lokalen Blockwart einen Nachweis bekommen haben, dass sie sich eines grünen Lebenswandels befleißigen.

Dieter Freundlieb | Fr, 13. Dezember 2019 - 09:54

Ich bestehe auf Klimagerechtigkeit. Alle Nicht-Hausbesitzer, also ganz normale Mieter, sollten das Recht haben, eine grüne Klingel an der Haustüre anbringen zu dürfen. Natürlich nur, wenn sie vom lokalen Blockwart einen Nachweis bekommen haben, dass sie sich eines grünen Lebenswandels befleißigen.

Christa Wallau | Fr, 13. Dezember 2019 - 12:24

Für Millionen von Abzockern ist die KLIMAPOLITIK d e r Einstieg in lukrative Geschäfte: vom Pin-up-Girl (wie man hier sehen kann) bis zum weltweiten Großkonzern!
Der Mensch will halt betrogen werden... Er möchte sich nur wohlfühlen dabei und ein reines
Gewissen haben.

Bernhard Weber | Fr, 13. Dezember 2019 - 19:50

Die Vergebe von Grünen Hausnummern, eine tolle Idee. Sie stellt eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Maler und geeignete Talente dar.
Mein Gott, zu welchem Blödsinn sind wir im Klimawahn(sinn) noch fähig.

Bernhard Weber | Sa, 14. Dezember 2019 - 20:46

Mit immer mehr Dümmlichkeiten verkommt der Wille, das Klima retten, zu einem reinen Kasperletheater.
Wehe, wenn ein Mieter nicht mitmacht. Droht dann Klimakrieg im Treppenhaus oder ?
Kürzlich wiesen 4000 m tiefen Bohrungen nach, der Meeresspiegel war vor 100 000 Jahren bereits 6 m (!) höher als heute. Und all dass ohne den Klimaschädling Mensch und ohne grüne Hausnummern.