Klara Geywitz - Seit an Seit mit Groko-Olaf

Klara Geywitz will mit Olaf Scholz an die Spitze der SPD. Die Sozialdemokratin hat das umstrittene Paritätsgesetz in Brandenburg auf den Weg gebracht. Jetzt könnte sie bald die operative Vorsitzende werden, während Scholz regiert

Klara Geywitz
Mit Pragmatismus und Gelassenheit geht Klara Geywitz gemeinsam mit Olaf Scholz in die Wahl um den SPD-Vorsitz / picture alliance

Autoreninfo

Christoph Schwennicke ist Chefredakteur des Magazins Cicero.

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Der Berliner Hauptbahnhof morgens um neun ist sicher nicht der charmanteste Ort, um Klara Geywitz zu treffen, aber im Moment der praktischste. Die Frau mit dem Kurzhaarschnitt und den wachen Augen hinter der Brille parkt einen Rollkoffer hinter ihrem Stuhl im Café ein, keinen großen, der muss trotzdem reichen für die ganze Woche. Heute um elf geht es mit dem Zug nach Friedberg, dann nach Nieder-Olm, nach Nürnberg und nach Erfurt und nach Filderstadt.

Das Leben der bisherigen SPD-Landtagsabgeordneten Klara Geywitz aus Potsdam hat an Tempo zugelegt, seit sie die Frau an der Seite von Olaf Scholz geworden ist. Jedenfalls in jener Rolle, gemeinsam den Parteivorsitz übernehmen zu wollen und dafür auch die Casting-Show an 23 Orten in Deutschland mitzumachen.

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Ulf Müller | Mi, 2. Oktober 2019 - 16:44

Diese Frau ist doch ein politischer B-Promi, Scholz meiner Meinung nach übrigens auch. Wenn es in Deutschland keine charismatischen Politiker mehr gibt, dann soll es halt so sein. Letztendlich ist es egal, wer von diesen grauen Schatten die sich kaum noch unterscheidende Parteien führt bzw. dieses Landes regiert. Ob CDU, Grüne, SPD oder Linke spielt da schon keine Rolle mehr. Bei allen falschen Entwicklungen waren diese Parteien immer auf einer Linie. Und Müller

Klaus Funke | Do, 3. Oktober 2019 - 11:31

Es ist vollkommen egal, wer oder was in der SPD passiert, wer hier so tut, als führe er diese Truppe zum Sieg. Die SPD ist ein toter Gaul. Totgeritten von solchen Typen und Leuten, die sich jetzt wieder in einer aberwitzigen Show zur Wahl stellen. Nichts gelernt und nichts begriffen und dazu den Kontakt zur eigenen Basis real verloren. Programmatisch wird nichts geboten. Nur aufgewärmter alter Blümchen-Kaffee. Ich schaue dem Spektakel emotionslos zu. Nein, es berührt mich nicht. Es ist mir vollkommen egal, wer von denen den Grabredner machen wird. Tot ist tot. Die SPD ist verstorben und die Angehörigen haben es nicht einmal gemerkt. Sie haben mit Fremden gefeiert und die eigene alte Tante vergessen. Da hilft jetzt auch kein großartiges posthumes Begräbnis mehr. Abgehakt. Archiviert. Vergessen. Fußnote.

Hartmut Seinsch | Fr, 4. Oktober 2019 - 01:34

"Das Wichtigste, das die SPD zurückgewinnen müsse, sei das Vertrauen ihrer Wähler, dass die Partei zu ihren Grundwerten steht."

Solange die SPD auf den Klimazug aufspringt und grüne Optionen übernimmt, wird ihre klassische Klientel abwandern und/oder AfD wählen. Wenn man hilft, Arbeitsplätze zu vernichten, gewinnt man beim Arbeiter kein Vertrauen.