- Der Umfaller
Erst scheinmutig auftreten, dann wieder zurückrudern: Was man anfangs noch als Ausrutscher ansehen konnte, hat sich inzwischen als Handlungsmuster von Friedrich Merz entpuppt. Innenpolitisch ist das lähmend, außenpolitisch brandgefährlich.
Es war eine der markantesten Schlagzeilen der Bild-Zeitung in der an markanten Schlagzeilen nicht armen Geschichte dieses Blattes. Am 27. Februar 1991 druckte sie den damaligen Bundeskanzler querliegend über die Seite und titelte: „Die Steuerlüge: Der Umfaller“. Der Grund: Helmut Kohl hatte ein Wahlversprechen kassiert. Fünfunddreißig Jahre später wirkt diese Schlagzeile wie ein Echo aus einer Zeit, in der politische Kehrtwenden noch die Ausnahme waren. Heute hingegen scheint der „Umfaller“ zur politischen Normalfigur geworden zu sein. Und niemand verkörpert diese neue Unverbindlichkeit so exemplarisch wie Friedrich Merz.
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ist er innersten das Gegenteil. Nach dem März kommt der April. Bekanntlich macht der was er will. Aber das Spiel ist in der heutigen Zeit nichts neues!
Kopiert der Kanzler nicht lediglich den Stil des US-Präsidenten? Nur: der kann es sich (noch) leisten. Wenn man böswillig wäre, könnte man sagen, Merz hat dieses Verhalten in seinen 18 Jahren "freier Wirtschaft" verinnerlicht: gescheiterte Luxusstrategie Mercedes-Benz, gescheiterte IT-Strategie VW etc. Allesamt ohne Konsequenzen.
dass Merz etwas kopiert. Aber Trump ist. ein ganz anders Kaliber, ob er einem gefällt oder nicht. Merz i st ein Leichtgewicht verglichen mit Trump.
Wenn wir das gewusst hätten, aber wir hätten es ahnen können. Einen schlechteren Staatsführer als Merz gibt es wohl kaum. Und wie alle Unfähigen, wird er sich festkrallen an seinem Regierungssessel, koste es, was es wolle. Er hat sich dem Antifakämpfer, dem berufslosen Nichtskönner Klingbeil vollkommen unterworfen, wirft alle Überzeugungen (hatte er jemals welche?) über Bord und wird ein Chaos hinterlassen, an dem Generationen zu schuften haben werden. Im Grunde ein Lump. Aber auch er wird ohne jegliche Konsequenzen weiterleben können. Was für jeden Handwerker gilt: Meine Hand für mein Produkt - das gilt für einen wie Merz nicht. Er hat Narrenfreiheit, geschützt durch das Grundgesetz. Aber letztlich sind wir selber schuld. Die deutsche Trägheit, das Desinteresse, Faulheit und Bequemlichkeit und weil es uns nach wie vor zu gut geht - das sind die Ursachen, warum wir jemand wie Merz ertragen müssen. Also sollten wir das Maul halten. Oder endlich aufwachen und jede Stimme der AfD geben...
Merz ist ein Lügner und ein Lump.
Vielleicht werde ich morgen früh auf dem Bett geholt aber dass er lügt ist nun einmal bewiesen und ein großer Lügner ist ein Lump.
Wir müssen in Deutschland umdenken , dass die CDU und SPD nicht mehr die Parteien sind wie vor 30 Jahren.
Wir haben 80 % gottlose Politiker in der Regierungsverantwortung denen Deutschland und ihre Menschen egal sind und denen es wichtig ist sich selbst zu bereichern. Merkel regiert weiterhin und hat Deutschland im Würgegriff.
Solange 70% der Deutschen noch schlafen sehen wir einer Zeit entgegen die unumkehrbar Deutschland in Schutt und Asche legt.
Wer markig auftritt, eine harte Sprache pflegt, aber real immer zurückzieht, ist ein Maulheld. Und in der Politik falsch.
das Problem sondern auch seine CDU, die ihn trägt, erträgt und mit ihm untergeht. Wie kann man dabei auch noch ruhig zu sehen.
mit auf dem Fuße folgendem Eigentor: sein Umgang mit Trump. Mit einem einzigen Statement ("nicht unser Krieg") die Früchte monatelanger A****kriecherei zunichte zu machen, das verrät politische Meisterschaft. Jetzt werden ihn alle lieben: die anderen EU-Mitglieder*innen außer Orbán, Ruprecht Polenz und sämtliche Deutschen (außer einigen AfDlern).
alles zum Jammern.
Dazu frei nach Heinrich Heine:
"Im düsteren Auge keine Träne,
sie sitzen vorm Bildschirm und fletschen die Zähne.
Sie haben geglaubt und wurden belogen,
sie haben gewählt und wurden betrogen.
Statt Wohlstand nun ein Leichentuch,
fürs deutsche Land, mit dreifachem Fluch.
Das Wort des Kanzlers, mit dem er versprochen,
die Wende für Deutschland, das hat er gebrochen.
Für Klima, Migranten und die Ukraine,
da will er haben all ihre Scheine.
Den letzten Euro abgepresst,
und sie gen Russland marschieren lässt.
Nein, diesen Kanzler wollen sie nicht,
er ist für sie ein Bösewicht.
Ein Fluch auch der Kirche, in der sie gebetet.
Von Jesu Botschaft ist nicht mehr die Rede.
Der Kampf gegen rechts ist der Kirche Mission,
doch wollte dieses Gottes Sohn?"
Wie der Kanzler, so sein Volk! So unfähig und feige wie der Kanzler zur Politik ist, sind auch die Deutschen zum Widerstand.
wurde eine Woche später still & ganz leise das ETS II Gesetz in ein deutsches Gesetz umgewandelt. Cicero hat darüber ausführlich berichtet. Derzeit gewöhnen wir uns an die zukünftigen Kraftstoffpreise.....Süß nicht wahr! Komisch das der Bundestag damals sehr "harmonisch" das ETS II Gesetz abgestimmt hat.
rückkam, da ich ihn damals noch für einen Merkel-Gegner und Reformer hielt, schwand diese Freude recht schnell. Ich muss einfügen, dass ich der Union damals schon den Rücken gekehrt hatte und auch nicht beabsichtigte, sie zu wählen, aber trotzdem erhoffte ich mir eine Änderung in der vermerkelten Union und somit in der deutschen Politik. Dies verflog schnell und schon während seiner Oppositionsführerzeit nannte ich ihn den scheintapferen Frontsoldaten, der als erster aus dem Graben rennt und beim ersten Schuss des Feindes als erster wieder zurück springt. Ich habe ihm keine Minute auch nur ein Wort bei seinem Wahlkampf geglaubt, wurde aber dennoch überrascht vom Ausmaß seiner Wortbrüche. Und von seiner naiven, dummen,lächerlichen Strategie, sich schon beim Wahlkampf bedingungslos den Sozen vor die Füße zu werfen. Scholz war ein Lügner, stand aber für das, was er war: linksgrün. Merkel ebenso. Sie war eine Grüne.Merz ist gar nichts. Ein Lakai,ein Lügner und Feigling. Er muss schnell weg
Versenkt
Wieder meine Sicht, aber so sehe ich es eben: ja, Merz hat diesen Schwachpunkt. Das sehe ich wie Herr Grau, auch die Konsequenzen wie geschildert. Ich halte es aber für nicht so entscheidend, weil der tiefere Grund die Bevölkerung ist, die in unversöhnliche Lager zerfällt und keine gemeinsame Richtung mehr findet. Kein Kanzler würde grundsätzlich besser abschneiden: man kann zwar im hier vorgetragenen Sinn eine bessere Politik machen, hätte dann aber Teile der Bevölkerung und, noch entscheidender, große Teile der "Eliten" (Unis, Kirchen, Kunst&Kultur, NGOs etc.) scharf gegen sich, aber alle Richtungen weit weg von Mehrheiten.
Für mich wäre ein guter Kanzler heute einer, der sich mehr mit der Bevölkerung anlegt und dieser zu verstehen gibt, dass sie sich für irgendeine gangbare und halbwegs realitätsbezogene Richtung entscheiden muss, weil sonst keine Politik möglich ist. Das soll Politiker/Parteien nicht in Schutz nehmen, aber ihre Möglichkeiten sind begrenzt.
Sollten nicht den Blick darauf versperren, dass es die CDU ist, die als universeller Nährboden für politische Beliebigkeit, die Existenzberechtigung als Ort der politischen Willensbildung verloren hat. Während die SPD sich schon mitten im unumkehrbaren Auflösungs-Prozess befindet, braucht es in der CDU wahrscheinlich noch Einige weitere Wahlniederlage, um in den selben Orkus einzutreten. Eine Verbesserung der Situation kann nur aus der Quelle anderer Parteien entspringen. Insofern löst sich unsere parteipolitische Terra cognita Gerade in eine neue politische Ursuppe auf, aus der neue Kontinente aufsteigen werden.
Herr Merz hat vor seinem Wiedereintritt in die Politik damit Werbung für sich selbst gemacht, dass er erfolgreich als Manager bei BlackRock tätig war. Retrospektiv erscheint es mir jetzt so, dass er dort lediglich als politischer Türschlüssel mit Verbindung in die top Politik eingestellt war. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass in einem gewinnorientierten Unternehmen jemand operative Entscheidungsgewalt erhält, der ganz offensichtlich nicht in der Lage ist, einen als richtig erkannten Kurs gegen Widerstand durchzuhalten. Offensichtlich kann man in der Finanzwirtschaft auch ohne wirkliche Eignung reüssieren . Die sollte man bei seinen Finanzinvestment Planungen nicht vergessen
Es gibt wohl keinen Politiker, schon gar keinen Bundeskanzler der so dramatisch überschätzt wurde wie Herr Merz.
Frau Merkel
