- Die regierende Provokation
Katherina Reiche polarisiert wie keine Zweite im Kabinett. Die Chemiediplomandin aus Brandenburg, die einst in der DDR aufwuchs, ist heute Wirtschaftsministerin – und die unbequemste Stimme der Koalition. Sie spricht aus, was Merz nur denkt. An der CDU-Basis wird sie dafür gefeiert.
Frau, Naturwissenschaftlerin und aus dem Osten. Damit kann man es in Deutschland bekanntermaßen weit bringen. Die Physikerin Angela Merkel und die Chemikerin Katherina Reiche verbindet zudem Ungeahntes, wie Letztere im Gespräch mit Cicero verrät. „Fun Fact, wir hatten denselben Professor.“ Bei dem Doktorvater Merkels erhielt Reiche Unterricht in theoretischer Chemie.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
Mit der von Merkel gestarteten und von Habeck katstrophal durchgezogenen Energiewende ist die Wirtschaft dem Untergang geweiht, zumindest der Teil, der eine unterbrechungsfreie, bezahlbare und grundlastfähige Energie benötigt. Das weiß auch Frau Reiche, aber leider beißt sie bei Klingbeil und Merz auf Granit.
Mit Frau Reiche ist endlich wieder eine „Nicht-Grüne“ Politikerin in das ansonsten ausschließlich von grünen Ex-Politikern dominierte Feld der Energiewirtschaft eingezogen. Hätte man diese Frau im Vorfeld besser einordnen können, die SPD hätte ihr Veto eingelegt.
Itte weitermachen, Frau Reiche!
der der Bundesnetzagentur vorsteht und die in Zukunft nach Sonnen- und Windstärke produzieren lassen will und dessen Vorgesetzte sie ist, da die Bundesnetzagentur dem Wirtschaftsministerium untersteht hat sie immer noch nicht rausgeworfen? Handeln!
Niemand sonst auf der Welt denkt darüber nach seine Produktion an die Intensität der Sonneneinstrahlung oder die Windstärke anzupassen, oder etwa doch? Wer spielt mit beim russisch Roulette, oder besser dem grünen Wirtschaftsroulette.
Dass Reiche heute sagt, sie hätte damals gegen ihre Überzeugung für den Atomausstieg gestimmt, ist zwar in gewisser Weise ehrlich, aber warum plappert sie das heraus, ohne entsprechend zu agieren?
Heute als Ministerin könnte sie vehement für einen Wiedereinstieg plädieren und auch entsprechend agieren, wenn sie es denn ernst meinen würde, macht sie aber nicht.
Sie könnte ihrem zur unfähigsten Witzfigur der deutschen Geschichte verkommenen Chef das Messer auf die Brust setzen und ihr Amt eine wirkliche Wende in Sachen Energie und Wirtschaft knüpfen. Finanzielle Sorgen wird sie als Gspusi des stinkreichen zu Guttenberg ja keine mehr haben.
Macht sie aber nicht.
Reiche reiht sich ein in ein Kabinett von Totalversagern und zeigt, dass ihr das Land ebenso egal ist wie dem Rest dieser lächerlichen Regierung.
Sie scheint ihren Posten zu lieben. Mehr nicht.
Lieber Herr Will, ganz kann ich Ihnen nicht recht geben. Ob Frau Reich privat abgesichert ist, steht nicht zur Debatte. Wichtig ist, nur in Ihrer Funktion als Wirtschaftsministerin kann sie etwas bewirken, nicht wenn sie entsorgt würde! Dass sich ein Minister in dieser von vorrangig ausgemachten schwarz-rot-linken Deppen mit einem rückgratlosen Lügner als Chef schwer tut, irgend etwas für Deutschland endlich mal wieder Positives durchzusetzen, erscheint logisch. Da höhlt nur der stete Tropfen den Stein. Zudem könnte sie wohl die Öffentlichkeit aktivieren, indem sie entsprechende Interviews gibt und Artikel lanciert. Es ist ein schweres Brot, üble Gestalten wie Bas, Klingbeil etc. zu umschiffen aber das wird sie wohl vor Antreten dieses Amtes schon gewusst haben. Wenn sie gegenüber den Bürgern die Vorteile dessen was sie in seinem Sinne ändern, verbessen will und die finanziellen Vorteile für die Bürger darstellt, hat sie m. E. eine faire Chance. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
