Karrieren mit Hintergrund

Zwei Hamburger Kinder sprengen die Grenzen alles Gewohnten: Wie die neue niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan und der Altonaer Skandalabgeordnete Bülent Ciftlik wurden, was sie sind.

Kurz vor der Vereidigung zur Ministerin: Özkan mit Ministerpräsident Christian Wulff
() Kurz vor der Vereidigung zur Ministerin: Özkan mit Ministerpräsident Christian Wulff
Es ist Frühling in Deutschland, als sich zwei Hamburger Migrantenkinder einer Wand von Fotografen stellen. Im niedersächsischen Landtag steht eine 38-jährige Juristin im schwarzen Kostüm, flankiert vom CDU-Ministerpräsidenten Wulff, es ist der 27. April. Sie hebt die Hand: „Ich bekenne mich“, spricht sie, „zu den Grundsätzen eines freiheitlich republikanischen, demokratischen, sozialen und dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen verpflichteten Rechtsstaates.“ Sie blickt auf. Und strahlt. Ihr Name ist Aygül Özkan. Heute hat sie Geschichte geschrieben und sie weiß es. Keinen Monat später betritt ein 37-Jähriger mit dunklem Scheitel verspätet das Amtsgericht Hamburg St. Georg. An seiner Seite die Anwälte, er strahlt nicht. „Empörend“ seien die Vorwürfe, verteidigt sich der Mann, eine Lüge. „Ich bin ein Kind dieses Rechtsstaates“, erklärt er schließlich. Der Staatsanwalt schaut skeptisch. Der Angeklagte heißt Bülent Ciftlik. Viele halten seine rasante Karriere in der SPD jetzt für beendet. Die beispiellose Geschichte vom Aufstieg und Fall der beiden Einwandererkinder aus Hamburg-Altona beginnt 1963. Konrad Adenauer tritt zugunsten von Ludwig Erhard zurück, und in der Türkei packen zwei Männer für eine lange Reise. Der Weg des einen beginnt in Ciftlikören, einem Dorf im anatolischen Hochland. Er heißt Mehmet Ciftlik und weiß nicht genau, wie alt er ist, 28 oder 29 Jahre. Er ist in einer Lehmhütte aufgewachsen, hat Sohlen aus alten Reifen geschnitten, die Arbeit, die er daheim nicht findet, sucht er jetzt in Deutschland. Ohne lesen zu können, ohne die fremde Sprache zu sprechen. Derweil steigt auch in Ankara ein 27-Jähriger gut gelaunt in den Zug. Er heißt Aydin Özer und ist Schneider, genau wie sein Vater, mit dem er in der Hauptstadt ein Atelier betrieben hat. Er ist verheiratet, trotzdem lässt er sich von einem Freund zum Abenteuer Deutschland überreden. Ihn treibt die Neugier, nicht die Not. Der Freund wird abgewiesen, Aydin eingestellt, frohgemut tritt er die Reise an, alleine. Für Ciftlik heißt Bundesrepublik: Knochenarbeit. In einer Hamburger Werft stemmt er Stahl, oft in der Nachtschicht, und wird schließlich zum Hilfsschweißer ausgebildet. Nach fünf Jahren hat er das Geld für einen Käfer und eine Braut zusammen und fährt das erste Mal zurück in die Heimat. Für eine Ablöse bekommt er Gonül, eine ihm bis dato fremde 16-Jährige aus dem Nachbardorf zur Frau, packt sie ins Auto und kehrt zurück nach Deutschland. Aydin Özer landet als Briefsortierer in der Hansestadt, die Kollegen glauben, ihm das Essen mit Messer und Gabel beibringen zu müssen. Ignoranz und Monotonie erträgt er mit dem Ziel, ein eigenes Schneideratelier zu eröffnen. Als es ihm nach fünf Jahren gelingt, holt auch er seine Frau aus der Türkei nach Hamburg. Sie heißt Nuran, ist nun 24 und ebenfalls Schneiderin. Gemeinsam beziehen die beiden eine Wohnung in der lauschigen Schumacherstraße. Eng ist es, im Wohnheim der Ciftliks in Altona, das sie mit drei anderen türkischen Familien teilen. Als Gonül in kurzer Folge die Tochter Demet und den Sohn Cinar zur Welt bringt, wird es enger. 1972 wird sie 20 und bekommt ihr drittes Kind: Sie nennt ihn Bülent, den Erhabenen. Mit seiner Geburt zieht die Familie um. Zwei Zimmer, fünf Personen: immer noch eng. Auch den Özers werden Kinder geschenkt, zwei Töchter. Erst Aynur und 1971, ein Jahr später, Aygül – die Mondrose. Auf dem Weg zur Grundschule lernen sie die siebenjährige Monique Niebuhr kennen, sie bleiben bis heute beste Freundinnen. Die Familie zieht in eine größere Wohnung auf der Max-Brauer-Allee, Monique verbringt viele Nachmittage dort. Mutter Nuran kocht türkisch, betreut die Hausaufgaben, danach gehen die Mädchen auf den Spielplatz oder spielen die Fernsehserie „Drei Engel für Charlie“ nach: Monique die blonde Agentin, die Schwestern die Dunkelhaarigen. Oft sitzen sie in der Schneiderei und schauen Aydin beim Nähen zu, er erzählt Geschichten aus der Türkei. Zu Geburtstagen schneidert er den Töchtern Kleidchen mit passenden Täschchen, ihren Kuscheltieren näht er kleine Jacken. Nachts liegen die Schwestern im gemeinsamen Zimmer und malen sich die Zukunft aus, als Tierärzte oder Politessen, und kichern, bis die Mutter „Pscht!“ ruft. Ruhe ist immer erst, wenn der Vater kommt. Bülent ist winzig, als er in die Schule kommt, erinnert sich die Lehrerin Helga Schaller. Sein Vater lässt ihn zusammen mit seinem großen Bruder Cinar einschulen, vielleicht weil er weiß, dass sich zu Hause keiner um ihn kümmern kann. „Meine Mutter war immer nur putzen, putzen, und mein Vater hat gearbeitet wie blöd“, sagt Ciftlik heute. Warmes Essen gibt es nur abends, die Buben machen sich selber Brote. Für die Schule wäre die Mutter ohnehin keine Hilfe – sie kann weder lesen noch schreiben, Hausaufgaben machen die Brüder gemeinsam. Begreift Bülent etwas in der Schule nicht, flüstert Cinar aus der Bank hinter ihm: Psst, ich erklär’s dir später! Doch Bülent ist ein Sprachtalent: Den Lesewettbewerb gewinnt er mit „Ronia Räubertochter“. Die Lehrerin ist berührt vom sensiblen Bülent und seinem kämpferischen Bruder: „Weil sie sich so treu waren. Von deutschen Geschwistern kannte ich vor allem Konkurrenz.“ Aufs Gymnasium in Altona kommt Aygül nur, weil ihr Vater beim Direktorium vorspricht, eigentlich hatte sie eine Realschulempfehlung bekommen. Dabei hat sie schon früh angefangen, Bücher wie „Die drei Fragezeichen“ selbst zu lesen. Die Mädchen dürfen in den Schwimmunterricht und auf Klassenfahrten, Weihnachtslieder singen sie mit, in die Moschee gehen die Özers nicht. Im Unterricht tut Aygül sich leicht, die Mitschüler mögen ihren fröhlichen Optimismus, in der 10. Klasse bekommt sie sogar die Hauptrolle in einer Schulaufführung. Während ihre Rolle als eines von vielen Migrantenkindern an der Schule für Aygül Nebensache ist, wird sie für Bülent zur Existenzfrage. Die Schüler auf dem Ernst-Schlee-Gymnasium kommen aus gutbürgerlichen Familien, tragen Markenklamotten, fahren dreimal im Jahr in Ferien. Er selbst teilt das Zimmer mit drei Geschwistern, trägt deren alte Kleidung auf und bekommt kein Taschengeld. Begriffe wie „Migrationshintergrund“ gibt es noch nicht, Bülent gilt ganz einfach als Ausländer. Lehrer misstrauen dem schulisch mäßigen Gastarbeiterkind, bis er lernt, sich anzupassen. Statt mit dem Vater in die Moschee, geht er in die evangelische Jugendgruppe, tauscht sich aus, lernt dazu: „Ich hab früh angefangen abzugucken“, sagt Ciftlik. „Ich hab gemerkt: Wenn ich mich verbindlicher zeige, geht vieles leichter. Und wenn ich gut beim Fußball und in der Schule bin, werde ich anerkannt. Disziplin und Bildung waren Teile der deutschen Kultur, die ich unbedingt annehmen wollte.“ Zur gleichen Zeit schwelgt Aygül mit Aynur und Monique in der Popkultur der späten Achtziger. Sie hört Eros Ramazotti und schwärmt für U2, einem Kaufhaus schwatzen die Mädchen das Bandposter in Lebensgröße ab. Vater Aydin lässt sie abends ausgehen und holt sie mit dem Auto wieder ab, doch am liebsten gehen sie im „Café im Buch“ gemütlich essen. Das Geld ist knapp, der Klassiker des Trios deshalb: ein Dessert, drei Gabeln. Wenn sich die drei heute treffen, machen sie das noch zum Spaß und lachen sich kaputt. Nicht so komisch ist der erste Tag in der Tanzschule: Bei der Herrenwahl sind sie die einzigen, die übrig bleiben. Auch Bülent ist damals längst nicht der Frauenschwarm, zu dem ihn die Presse später machen wird. Eine Freundin hat er in der Schulzeit nie. Sein einfaches Zuhause will er keinem zeigen, wegen regelmäßigem Jobben fehlt ihm die Zeit für Flirts. 1991 beantragt er den deutschen Pass, als Erster seiner Familie. „So Herr Ciftlik, sie wollen also Deutscher werden“, sagt der Sachbearbeiter beim Gespräch. Ciftlik ärgert das: „Deutscher war ich doch schon längst.“ Im selben Jahr bekommt auch Aygül den deutschen Pass, ebenfalls als Erste der Özers, auch sie hält den Schritt für längst überfällig. Mittlerweile studiert sie Jura in Hamburg, kein Problem mit einem Abitur von 1,6. Im Izmir-Urlaub lernt die Studentin den Gynäkologen Hakan Özkan kennen und bezieht später mit ihm eine Parterrewohnung in der Nähe ihrer Eltern. Als die beiden 1993 heiraten, macht Bülent sein Abitur mit 2,3 und verschreibt sich der Kriminologie: Er studiert es als Nebenfach in Hamburg, jobbt außerdem als Kaufhausdetektiv, später als Privatermittler. Manchmal beschattet er Leute wochenlang, um dann aufzudecken, ob sie schwarzarbeiten oder klauen. Um die Verbrechensforschung im Hauptfach zu studieren, geht er schließlich in die USA. Und während Aygül Staatsexamen macht und ins Telekom-Management einsteigt, wird Ciftlik im amerikanischen Wahlkampf vom Politikfieber angesteckt. 1998 tritt er der SPD bei. Als die beiden türkischstämmigen Deutschen ins politische Geschäft einsteigen, ist die Politik hungriger nach Migranten als die beiden Migrantenkinder auf die Politik. In Hamburg sucht der SPD-Vorsitzende Olaf Scholz 2001 einen Sprecher, er findet Ciftlik, den schneidigen Wortakrobaten mit Migrationsbonus. Zwei Jahre später lernt Dirk Fischer, CDU-Vorsitzender in der Hansestadt Aygül Özkan kennen, inzwischen erfolgreiche Managerin, eloquent, natürlich integriert, tough. Für Fischer, der Migrantenstimmen nicht dem linken Lager überlassen will, kommt sie wie gerufen. Ein Jahr später wird sie Mutter, Fischer bestellt sie in sein Büro und legt ihr eine CDU-Beitrittserklärung vor: „Unterschreiben Sie, und ich mache sie zur Wirtschaftsdeputierten“, sagt er. Sie unterschreibt. Die Hamburger SPD ist zu Ciftliks Zeit in interne Grabenkämpfe verstrickt – für Außenstehende ist dieses Gestrüpp so schwer durchschaubar, wie es die Motive Ciftliks im bevorstehenden Politthriller selbst für Insider werden. Die Probleme beginnen mit Mathias Petersen, seit 2004 Scholz’ Nachfolger im Landesvorsitz. Von der Parteibasis geschätzt, von den Funktionären geschmäht, fühlt der sich bald vom eigenen Haus sabotiert, insbesondere von Parteisprecher Ciftlik. Es knirscht zwischen den beiden, bis Petersen Ciftlik im Wahlkampfmanagement parkt und damit entmachtet. Die Partei meutert trotzdem: Petersen, der sich der Bürgermeisterkandidatur für die Wahlen 2008 schon sicher wähnt, wird mit der Abgeordneten Dorothee Stapelfeldt als Gegenkandidatin konfrontiert. Im Februar 2007 soll eine Mitgliederabstimmung zwischen den Kandidaten entscheiden, doch der Wahlabend endet im Fiasko: Spurlos verschwinden 959 Stimmzettel aus der Parteizentrale. Ciftlik, der als Feind Petersens ein Motiv und als einer von wenigen Zugang zur Wahlurne hat, gilt intern als Hauptverdächtiger. Aufgeklärt wird die Sache nie. Der Vorstand tritt zurück, die beiden Rivalen werden vom damaligen Zeit-Herausgeber Michael Naumann (inzwischen Chefredakteur von Cicero) ersetzt, Ciftlik bleibt. Und mit ihm die eine oder andere unbeantwortete Frage. Als die Bürgerschaftswahlen näherrücken, sind Aygül und Bülent auf einmal beide im Rennen: Özkan, mittlerweile im Wirtschaftsrat der CDU, wird von Fischer jenseits der hierarchischen Rangfolge lokaler Verbände sicher platziert, Ciftlik dagegen ergattert den vierten, und damit wenig aussichtsreichen Listenplatz in seinem eigenen Distrikt. Doch sein Wahlkampf hat eine sagenhafte Wucht: Er wirbt in Friseursalons, Kebab-Buden und Hochzeitssälen, bei der alevitischen Gemeinde genau wie bei Milli Görüs, am Ende hat er an 7000 Wohnungstüren geklingelt, unzählige Plakate und Flyer unters Volk gebracht. Und dafür braucht er Geld. Er bekommt es von einer zierlichen Blondine, die ihn später zu Fall bringen wird. Sie heißt Nicole D., sie leiht ihm etwa 16000 Euro, sie liebt ihn. Und sie ist nicht die Einzige: „Hamburgs härtester Wahlkämpfer“, jubelt ein Boulevardblatt, die Bild macht ihn zum „Barack Obama von Altona“, ein „Mann zum Niederknien“ ächzt die Brigitte. Während die SPD die Wahl verliert, zieht Ciftlik mit einem Rekordergebnis in die Bürgerschaft ein. Und dort, für einen kurzen Moment im März 2008, überschneiden sich die Lebensgeschichten der beiden Migrantenkinder endlich punktgenau. Auch Özkan sitzt jetzt im Hamburger Parlament, auf der ersten Sitzung beglückwünschen sie sich per Handschlag, tauschen Telefonnummern aus, ziehen wieder ihrer Wege. Der des Abgeordneten Ciftlik nimmt die entscheidende Wendung, als am 24. April 2009 zwei Beamte mit einem Hausdurchsuchungsbefehl bei Nicole D. erscheinen. Es geht um den Verdacht auf eine Scheinehe mit einem türkischen Imbissbesitzer, vermittelt, so gibt die Dame später zu Protokoll, von Bülent Ciftlik. Das Geld dafür soll Ciftlik eingestrichen und in den Wahlkampf gepumpt haben. Als die Partei Wind von der Sache bekommt, wird Ciftlik schlagartig als Sprecher beurlaubt. Und die Geschichte wird immer kurioser: Im Sommer zaubert Ciftlik Polizeivermerke hervor, denen zufolge Petersen und der Abgeordnete Thomas Böwer ihn angeschwärzt haben sollen. Die Vermerke werden als plumpe Fälschung entlarvt. Ciftlik, zur Herkunft befragt, verwickelt sich in Widersprüche und verliert endgültig den Rückhalt der SPD. Sein ehemaliger Förderer Olaf Scholz, jetzt wieder Landesvorsitzender, knüpft ihn sich im Dezember persönlich vor, zum Jahreswechsel wird Ciftliks Vertrag als Sprecher gekündigt. „Ich bin rachsüchtig“, schmettert Scholz auf dem Neujahrsempfang der SPD noch ins Mikrofon. Er nennt keinen Namen, man ahnt, wen er meint. Aus Niedersachsen hat derweil jemand ein Auge auf Özkan geworfen. Dass Christian Wulff sie schließlich zur Sozialministerin beruft, sollte in einem Einwanderungsland eigentlich keine Sensation sein. Und doch: Ein halbes Jahrhundert nach Beginn der türkischen Migration wird zum ersten Mal ein Gastarbeiterkind Ministerin. Türkische Medien rufen eine „Revolution in Deutschland“ aus. „Ihr Name steht schon jetzt im Geschichtsbuch“, weiß die Zeit. Unterdessen bemüht sich die Hamburger SPD, den Namen Ciftlik aus ihren Büchern zu tilgen. Fünf Tage, nachdem sein Distrikt ihn zum Austritt auffordert, wird der Scheinehenprozess eröffnet. Nicole D. legt ein umfassendes Geständnis ab, Ciftlik kommt nicht gut dabei weg: Sie spricht von Täuschung, Drohung, Prellung, Fälschung, Ciftlik beteuert seine Unschuld als Opfer einer eifersüchtigen Ex-Liebhaberin, die Staatsanwaltschaft hält ihre Version bisher für glaubhafter. Der Prozess läuft weiter, und der Hamburger Himmel, der seinem Vater einmal die Hoffnung bedeutete, hängt nun tief über Ciftlik. Womöglich kommt das Gewitter noch in diesen Tagen über ihm nieder. Der Himmel über Hannover ist Özkan gnädiger. Als ihr kurz vor dem Amtseid die Forderung entfährt, Kruzifixe aus staatlichen Schulen fernzuhalten, rumpelt es in der Presse, doch das Blätterrascheln legt sich schnell. Wenige Tage später prasselt in Hamburg der Frühlingsregen an die Scheiben von Aydin Özers Änderungsschneiderei. Hier riecht es nach Waschpulver. Özer werkelt im Hinterzimmer. Der zierliche Herr im Strickpullunder blickt aufmerksam über seine Lesebrille. Er will nicht viel sagen. „Bitte verstehen Sie“, sagt er: „Ich habe hart für meine Töchter gearbeitet, Tag und Nacht. Wir haben unsere Pflicht getan und sind glücklich über Aygüls Weg. Aber jetzt“, sagt er dann, „will ich endlich meine Arbeit machen. Die Hosen werden sonst nie fertig“, und greift wieder zur Schere.

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns über jeden Kommentar und wünschen uns eine konstruktive Debatte. Beleidigende, unsachliche oder obszöne Beiträge werden deshalb gelöscht. Auch anonyme Kommentare werden bei uns nicht veröffentlicht. Wir bitten deshalb um Angabe des vollen Namens. Darüber hinaus behalten wir uns eine Auswahl der Kommentare auf unserer Seite vor. Um die Freischaltung kümmert sich die kleine Onlineredaktion von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr. Am Wochenende werden Forumsbeiträge nur eingeschränkt veröffentlicht. Nach zwei Tagen wird die Debatte geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis.