- Wolfgang Kubicki will die FDP retten
Die FDP ist jüngst nahezu in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Nun will ein liberales Urgestein die Partei wieder auf Kurs bringen: Wolfgang Kubicki hat seine Kandidatur für den FDP-Vorsitz angekündigt.
Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki will neuer Parteichef der Liberalen werden. Mit Blick auf den anstehenden Parteitag sagte Kubicki der Bild am Sonntag: „Ich werde den Delegierten meiner Partei im Mai ein Angebot machen, bei dem sie sicher sein können: Ich werde alles tun, die Partei wieder erfolgreich zu machen.“ Die FDP war im März bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und in ihrem Stammland Baden-Württemberg an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert und somit nicht in die Parlamente eingezogen. Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 war sie bereits aus dem Bundestag geflogen - zuvor war im Bund die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP geplatzt. Der damalige Parteichef Christian Lindner zog sich aus der Politik zurück.
Im September stehen Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin an. Nach den jüngsten Umfragen könnten die Liberalen bei allen drei Wahlen ebenfalls an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Kubicki sagte, er wolle eine Partei, die mit „neuem Selbstbewusstsein“ die politischen Debatten in diesem Land anführe, statt ihnen „hinterherzulaufen“. „Deutschland wartet nicht auf eine FDP, die sich in akademischen Diskussionen verzettelt, sondern auf eine, die dieses Land groß gemacht hat: klar im politischen Inhalt und ebenso klar in der Sprache. Für die Freiheit“, sagte Kubicki, der früher auch Bundestagsvizepräsident war.
Vorstand tritt zurück, aber Dürr will wiederkommen
Als Konsequenz aus dem schlechten Abschneiden der FDP bei den jüngsten Landtagswahlen hatte der Bundesvorstand um den derzeitigen Vorsitzenden Christian Dürr im März beschlossen, beim Parteitag im Mai geschlossen zurückzutreten. Dürr kündigte aber an, wieder für den Vorsitz kandidieren zu wollen. Zudem erklärte der nordrhein-westfälische FDP-Landes- und Fraktionsvorsitzende Henning Höne, sich dafür bewerben zu wollen.
Kritiker in der FDP werfen Dürr vor, seit seiner Wahl im Mai vergangenen Jahres keinen klaren Kurs für die Erneuerung der Partei vorgelegt zu haben. Der FDP-Chef zeigte sich zuletzt selbstkritisch: „Es ist mir nicht gut genug gelungen, meinen Plan, meine Richtung und meine Vorstellung für die FDP so in die Partei zu tragen, dass daraus eine klare gemeinsame Orientierung wird.“
Liberaler Freigeist
Zwischenzeitlich wurde über eine mögliche Doppelspitze für die FDP diskutiert: Die Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hatte in den FDP-Führungsgremien ihre Bereitschaft angekündigt, an die Spitze der Partei zu treten - wegen ihrer Belastung im Europaparlament aber in einer Doppelspitze. Dann erklärte sie aber ihre Unterstützung für Hönes Einzelbewerbung.
Wolfgang Kubicki trat 1971 mit 19 Jahren in die FDP ein. Nach der Bundestagswahl 1990 zog er erstmals über die Landesliste Schleswig-Holstein als Abgeordneter in den Bundestag ein. Der 74-Jährige gilt als liberaler Freigeist, der auch innerparteilich schonungslos Kritik übt. Sollte Kubicki zum Parteivorsitzenden gewählt werden, setzt er laut Bild am Sonntag auf den bayerischen FDP-Politiker Martin Hagen als Generalsekretär.
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von Grünen und Roten degradieren lassen, und in der Ampel den Untergang mit herbeigeführt. Lindners "besser nicht regieren als schlecht" hätte ihr besser zu Gesicht gestanden. Der Wähler vergisst ihr das nicht, da kann Kubicki wenig machen.
Und DOCH - der Wähler vergisst auch schnell... (wird ihm ja auch immer vorgeworfen..., teil zu Recht)
Das betrifft auch den Anteil der CDU am gegenwärtigen Zustand von allem. Sie hat zu lange regiert, um diesen Anteil klein reden zu können. Aber der Wähler bleibt bei der Stange und entscheidet sich für das, wofür er sich schon immer entschieden hat. Kein Interesse an Gesellschaft und Politik, solange es die eigenen Kreise nicht stört.
Ein Urgestein der deutschen Politik muß sich von Nichtskönnern vorführen lassen und wurde durch seine eigenen Leute vorgeführt.
Sicherlich hätte es für die FDP bedeutend besser laufen können, mit Geist statt Zeitgeist, Abgrenzung statt Mainstreamdenke.
Nun sind sie quasi durch sich selbst und das "mit ins Horn" blasen" pulverisiert worden.
Natürlich waren sie, gehören sie, auch zu den Altparteien, jedoch ihr Unglück ist selbst herbeigeführt indem jeder noch so große Blödsinn der Ampel mit abgenickt wurde.
Viel früher hätten Lindner und Co. die Koalition sprengen sollen.
& dem Erklärbär schlicht aus Machtbesoffenheit auf dem Leim gegangen. Er hätte dieser Koalition nicht zur Mehrheit verhelfen dürfen ……
MfG a d Erfurter Republik
Lindner ist das Hauptübel gewesen.
Doch viele haben anschließend gehofft, er zieht früher die Notbremse und verhindert somit Schlimmeres.
Sie allesamt, die Altparteien hinterlassen somit ein schweres Erbe für die AfD, die zwangsläufig ans Ruder kommen muss.
Die nächsten die fallen, werden hoffentlich zurecht die Sozialdemokraten sein.
Vollkommen richtig ! Man denke an die Milliarden von Schulden die Klingbeil und Merz Aufnahmen die die Handlungsfreiheit nachfolgender Regierungen massiv einschränken werden ….
Und wenn man darüber nachdenkt, dass das Schuldengeld statt in Investitionen im Haushalt zu 95% versickert, und niemand weis wohin,
wird einem nur noch schlecht angesichts einer derart inkompetenten Regierung !
Mit freundlichen Grüßen a d Erfurter Republik
...wird m.E. die FDP nicht retten können.
So sehr ich seine klugen Artikel im Cicero schätze, so wenig werde ich vergessen, dass er den linksgrünen Wahnsinn der "Ampel" mit ermöglicht hat. Für mich ist die FDP inzwischen ein Teil des Linksblocks. Solange nicht ganz neue Leute mit neuen Ansätzen auftreten, wird das für mich auch so bleiben. Herrn Kubicki und allen, die an der "Ampel" beteiligt waren, werde ich nie wieder über den Weg trauen. Und da bin ich sicher nicht der Einzige.
Ich wollte auch einen inhaltlichen Beitrag schreiben. Nun schließe ich mich aber Ihrem an.
hier wohl erst abwarten wie radikal und ehrlich Kubikis neues Programm wäre... - jede hat eine zweite Chance verdient, mMn, und die sollte man erst einmal abwarten. 'Weiter so - WIR sind die Retter der Nation!' geht natürlich NICHT!!!
Aber im Vergangenen zu verharren bringt in der aktuellen (Selbstblockade-) Situation in Deutschland rein garnix... >> Erfüllte die NEUE FDF meine persönlichen Erwartungen, nämlich den de facto Einriss der Brandmauer - sachorientierte Zusammenarbeit mit der AfD reichte da mMn völlig aus, aber offiziell!!, dann würde das evtl. historisch sein..., und die CDU mittelfristig zum Nachziehen zwingen... ... 🤔
DAS wäre was...!
denn so käme...🤔, ein konservativer Block aus AfD-CDU-FDP ENDLICH!!! Die konservative Politik betreiben welche sich bereits jetzt (Umfragen) eine Mehrheit der Wähler wünscht... ...
@Herr Kubicki - Das wäre EIN HISTORISCHER BEFREIUNGSSCHLAG FÜR DEUTSCHLAND!!, welchen wir dringend bräuchten... 🤔 - ginge das BITTE eventuell möglicherweise vielleicht?
Jedoch alles in den Wind.
Ihrer Meinung, Zitat: "Erfüllte die NEUE FDP meine persönlichen Erwartungen, nämlich den de facto Einriss der Brandmauer - sachorientierte Zusammenarbeit mit der AfD reichte da mMn völlig aus, aber offiziell!!, dann würde das evtl. historisch sein..., und die CDU mittelfristig zum Nachziehen zwingen... ... 🤔
DAS wäre was...!" Zitat Ende
kann ich vollumfänglich zustimmen.
Aber genau das erwarte ich von Herrn Kubicki eben nicht.
"Brandmauer" und alles, was damit zusammenhängt, hat er immer mit Vehemenz vertreten. Wie könnte er sich jetzt um 180° drehen?
Auch, wenn er es könnte, es würde der FDP m.E. kaum welche der "alten" Wähler zurück bringen. Dazu hat die FDP ihre Stammwähler zu oft und zu nachhaltig vor den Kopf gestoßen.
PS: ...ich gehe natürlich insgeheim klammheimlich davon aus, dass Herr Kubicki auch Cicero liest, zumindest die die FDP betreffenden Artikel..., und vielleicht auch die Kommentarspalte... ... ...!?? 😉
da nicht so sicher..., ob es nicht doch für über 5%, vielleicht sogar 7% reichen täte..., ein wirklich GLAUBWÜRDIG ERNEUERTES PROGRAMM vorausgesetzt, in dem auch gerade bürgelich-liberale Freiheit und RATIONALE! Wirtschafts-, Energie-, Migrations- und Umweltpolitik unmissverständlich im Focus stehen... - alles Dinge die die CDU/Merz nicht liefern KÖNNEN, weil sie sich 'den linksgrünwoken Nasenring' einführen haben lassen... ... >> Eine echte Chance für die FDP, mMn, wenn sie es richtig und vor allem KONSEQUENT! angehen -- ihre aller-aller-letzte vermutlich.
... und den strammen Antinationalismus und nicht Mitglied im Linksblock. Die FDP ist mE. hart wirtschaftliberal, aber eben auch realpolitisch kompromissbereit.
1995 wollte Alexander von Stahl den ehemals starken nationalliberalen Flügel der FDP wiederbeleben, weil das Nationale schon damals in der Politik nicht mehr repräsentiert wurde. Gegen ihn wurde ein Auschlußverfahren angestrengt, das ich ganz lässig mit links gekippt habe.
Die mE. kluge Argumentation war, dass solch ein Flügel die FDP locker über 5% gehalten hätte. Das hätte auch verhindert, dass ca 20% national gesinnte Bürger sich eine politische Heimat basteln. In schwierigen Situationen werden aus 20% 40%. Faszinierend, wie dies heute Realität ist mit ca. 40% AfD im Osten.
D ist kein failed state, aber die Selbstfindung als Nation ist gescheitert. Denn wie Kubicki darlegte, ist mit der AfD kein Staat zu machen. Und der Anti-AfD-Block dämonisiert das Nationale.
D ist gescheitert am Haltungs-Hedonismus und am Unvermögen.
Aber ist 'Aufgeben' wirklich eine echte Option?
(...Ihr letzter Satz?)
... waren mal wieder zu wenig, um alles präzise auszudrücken. Und der letzte Satz kommt zu pessimistisch rüber. In Gen Y und Z habe ich sehr viele tüchtige Menschen kennengelernt. Die werden mE. den Karren wieder aus dem Dreck ziehen. Allerdings hat D eine holprige Strecke vor sich aufgrund der durch den anti-pragmatischen und rigiden Haltungs-Hedonismus verfahrenen politischen Situation. D wird (Wohlstands-)Verluste hinnehmen müssen und es wird so manche Turbulenz geben. Aber D wird sicherlich nicht untergehen.
Aber SIE sind doch 'vor Ort'..., oder nicht mehr...? Kenne mich dazu zu wenig aus in den Interna..., aber ehrlich gesagt: gehört mein Herz schon länger der liberalen Idee..., mit seit 2015 - 'dem Sündenfall'... - doch nationalistischem Einschlag... Nur haben mich die von aussen sichtbaren 'Aktionen und Schwerpunktsetzungen' Ihrer Partei nach 1990 ff. dann doch immer wieder abgehalten konkret aktiv zu werden... ... - aber Sie...!!? - Nicht (mehr)? 😉
Es gab hier in Weimar an der Uni, mein damaliger Arbeitsplatz, 1990 eine deutliche FDP-'Fraktionsbildung'..., der ich mich beinahe auch angeschlossen hätte..., die dann aber leider aus internen Querelen heraus zusammengebrochen ist..., seit dem ist die FDP immer präsent bei mir (im Kopf)..., mehr oder weniger halt. Aber in Thüringen sieht es z.Z. ja wirklich richtig 'mau' aus...
Ihnen noch ein schönes Rest-Ostern.
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und Herr Kubicki keine neue FDP. Er wird die von Frau Strack-Zimmermann geschmähten alten Schlachtrösser nicht los und die Strack-Zimmermann auch nicht. Es wird maximal alter Wein in neuen Schläuchen. Mehr kann und wird da nicht rauskommen. Ein Signal wäre, die Brandmauer einzureißen - das wäre eine neue Politik. Aber das traue ich dem Kubicki nicht zu. Genauso wenig wir dem CICERO, der auch keinen neuen Schritt wagt. Von Neuem reden, aber das Alte weitermachen. Mehr kommt da nicht. Bitte, liebe CICERONEN, flüchtet euch nicht in Illusionen. Wenn Kubicki wirklich was Neues wollte, müsste er die Brandmauer einreißen und die Strack-Zimmermann feuern. Wetten, er macht weder das eine noch das andere. Er vertraut darauf, dass man ihm glaubt. Mehr kommt da nicht. Wetten? Nee, die FDP hat in der alten Form vollkommen fertig. Sie war 40 Jahre der Mehrheitsbeschaffer, zu mehr reichte es nicht. Ein paar Handwerker und kleine Gewerbetreibende...
Ich zitiere Sie lieber Herr Funke. Genau richtig Ihre Ansicht.
Die B r a n d- Mauer einreißen und Strack-Zimmermann
f e u e r n.
Es kommt alles darauf an, für die FDP/Kubicki, ob sie verlorene liberal-konservative Wähler von der AfD und der CDU zurück gewinnen können...
D.h. zu allererst die Politikwende klar und unzweideutig zu kommunizieren, die Merz bis heute schuldig bleibt... ..., uns 2. das Verhältnis zur zweiten konservativen Kraft sprich der AfD zu klären -- heißt de facto die Brandmauer klar nd unmissverständlich einzureißen!!
Tut Kubiki das hätten sie wohl eine echte Chance - mEn. Jedenfalls hätten sie 'meinen Segen'..., in Abhängigkeit von der Klarkeit der (neuen!) programmatischen Aussagen vielleicht auch noch meine Stimme.
ist das dann das Ende seiner Kolumne hier...?
Ab Mai schreibt hier Stephan Brandner im Wechsel mit Franziska Brantner.
(Nicht schimpfen, liebe Foristen! Ich wollte euch nur einen kleinen Schrecken einjagen. Sozusagen ein Osterneck.)
[PS: Hauptsache die Brandmauer fällt!!]
Marguier und die anderen Akteure - alles heimliche oder offene FDP-Sympathisanten. Wo liest man zur FDP Ähnliches? Nirgends. Ich sage: Tot ist tot, da kann und wird nichts wiederbelebt werden. Die FDP hat den Irrsinn der Ampel mitgetragen und sogar vorangebracht. Erst als der Puls aussetzte, verabschiedete man sich in aller Eile. Auch ein Herr Kubicki hat zu Ampel-Zeiten nicht so geredet wie er jetzt redet. Nein, nichts währet ewiglich. Die FDP hat ihre Zeit gehabt. Und jetzt ist diese Zeit zu Ende. Aus heißt Aus. Richtig, erst wenn Kubicki aktiv und offensiv ein Ende der Brandmauer einleitet, glaube ich ihm. Dies muss am Anfang dieser sogenannten Rückbesinnung stehen. Es muss die erste "Amtshandlung" einer "neuen" FDP sein. Oder noch besser: Kubicki tritt mit seinen letzten Getreuen geschlossen in die AfD ein und bildet meinetwegen dort einen liberalen Block. Alles andere heißt "Weiter so!" Nein, ich habe mit dieser "Durchmogler-Partei" kein Mitleid. Sie soll in Frieden gehen.
Kleiner Nachtrag: Das Ganze kommt mir doch sehr komisch vor. Ist es etwa ein liegengebliebener Aprilscherz? Und CICERO, das bekanntlich ein sehr FDP-affines Blatt ist, will hier eine andere Art von "Fernandes-Affäre" starten? Was geht nur in den Redaktionsstuben von CICERO vor? Setzt euch lieber dafür ein, dass die Brandmauer verschwindet, damit endlich ein fairer Wettbewerb zwischen den Parteien stattfinden kann. Das wäre m.M. besser als alte Träume zu träumen, die nur Zeitverschwendung sind. Ich erwarte endlich einen guten Artikel zur AfD. Auch einen kritischen Aufsatz zum verderblichen Iran-Abenteuer des US-Präsidenten, der die ganze Welt derzeit als Geisel zu nehmen im Begriff steht. Das scheint mir gebotener als Tagträume über eine untergegangene bürgerliche Partei namens FDP.
Daumen halten.
Aber wie kann wer nur diese vielen marketing-Comic Figuren seine Partei überwinden und die Kampf Kanone Strack-Schießmichtod zum schweigen bringen
Man muss auch sagen, Kubicki ist insgesamt in der Politik der einzig übrig gebliebene Politik-charismatiker.
kann es angesichts seinen Alters, in dem auch andere persönliche Pläne plausibel wären, nur ernst meinen. Wenn er mit >90% gewählt werden würde, seine Ankündigung konsequent umsetzt und hinsichtlich der FDP-Ampel-Ideologen aufräumt, dann hätte er meine Stimme. Herrn Merz würde ich die Wiederauferstehung durch Herrn Kubicki, indem dieser jenen Prinzipien konsequent folgt, die Herr Merz jeden Tag weiter verrät, sehr wünschen.
Endlich! Die Beiden können was. Wenn die Beiden es Exzellent machen, wird die FDP wieder dort hinkommen wo diese einmal war.
Ja in der Ampel war die FDP die Vernunft, wurde aber leider zu wenig war genommen. Und es sind damals Fehler unterlaufen. Wie das überall vorkommt. Keiner hier im Forum hat Martin Hagen auf dem Schirm. Wird aber bald der Fall sein. Ich kenne Ihn persönlich, er ist ein Brillianter Macher & Redner. Und Wolfgang Kubiki als Parteivorsitzender, super. Die Personalie Christian Dürr war leider keine gute Entscheidung. Er zieht sich für den Vorsitz zurück. Gut so. Wäre die Union heute mit der FDP in einer Koalition, wäre unser Land derzeit ein anderes. Aber hätte, hätte Fahrradkette, bringt halt auch nichts aktuell. Die FDP wurde zum größtenteils zu Unrecht "zerrissen". Das wird jetzt hoffentlich aufhören. Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.
Ich glaub das nicht.
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Ich finde es persönlich mutig und konsequent, was Kubicki nach dem Vorbild von Adenauer zu tun versucht, aber wie andere Kommentatoren glaube ich, dass das leider zu spät geschieht.
Manche Chancen kommen nie wieder.
Die Beiden zukünftigen Entscheidungsträger werden Ihr Ding machen. Notwendiger denn je. Oder wollen wir hier so weitermachen? Also, Ärmel hochkrempeln & alles auf Neustart setzen. Die Mehrheit möchte eine grundlegende Veränderung im diesem Land. Auf geht´s, davonlaufen wäre jetzt feige.
Ganz ehrlich, Veränderung geht immer von uns selbst aus! Jeder einzelne muss dazu bereit sein. Nur dann verändert sich wirklich was. Da können Wolfgang Kubicki & Martin Hagen sich noch so sehr ins Zeug legen. Dann wird das auch nichts. Und die Wähler müssen dann aber verdammt nochmal Ihr Kreuz richtig setzen. Weg mit dieser verfestigten einfachen Intelligenz. Ich kann die nicht mehr sehen. So und jetzt Ihnen ein schönes Rest Osterwochenende.
wer wie ich kein Mitglied der FDP ist, interessiert sich nicht allzusehr dafür, welche Funktionäre diese Partei führen sollen.
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Wir anderen (wohl die Mehrheit der Cicero-Leser und wohl auch der Wähler in diesem Land) haben längst die Ärmel hochgekrempelt. Wir haben uns auch nicht feige hinter der rot-grünen Brandmauer versteckt.
Ganz ehrlich, wir haben schon längst auf Neustart gesetzt, denn wir möchten schon sehr lange eine grundlegende Veränderung in diesem Land, ohne oder mit der FDP.
Ja, die Wähler müssen tatsächlich Ihr Kreuz richtig setzen, aber wieso ausgerechnet bei dieser merkwürdigen FDP im Schleuderkurs?
Mit unserer einfachen Intelligenz haben wir so gut wie eben möglich unsere politischen Entscheidungen getroffen, auch wenn Sie uns deshalb vielleicht nicht mehr sehen können oder wollen.
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Jedenfalls auch Ihnen ein schönes Rest Osterwochenende.
Ich bin in keiner Partei zugange, aber der FDP zu Zeiten von CL & davor sehr verbunden, durchaus. Stimmt Sie haben Recht, viele krempeln die Ärmel auch jetzt schon hoch, aber viele auch nach wie vor hinunter. Ärmel hochkrempeln das ist was am meisten zählt. Alles andere wird sich zeigen, ob mit oder ohne. Über das Tun kommt man ins Machen. In diesem Sinne. Gut ist das die Cicero Mannschaft tatsächlich Journalisten & keine Journaille ist. Man ist meistens immer bestens informiert. Das kann nicht Schaden ;)
war - ganz klar die FDP DEN POLITIKWECHSEL LIEFERN..., und zwar in Form eines radikal neuen am Realen orientierten Parteiprogramms dessen Eckpunkte sie mit großer Mehrheit (eine Voraussetzung um überhaupt bei den 'Interessenten' noch Gehör zu finden...) beim kommenden Parteitag mit Pflöcken fest in die Erde rammen muss... - OHNE RÜCKSICHT AUF ALTE ZÖPFE UND ANDERE KARTELLPARTEIEN! - 'SAGEN WAS IST!' muss der neue Slogan sein..., und auch das Handeln bestimmen.
Es muss einen 💥Knall💥 geben auf dem kommenden Parteitag im Mai - einen echten!! Und sollte Linksgrünwoke hinterher über die "faschistische" neue FDP herfallen..., so wird ihr das nur NÜTZEN, in der aktuellen Lage im Lande... ... >> der AfD-Effekt, muss man natürlich einkalkulieren und auch aushalten. Am besten gleich mit ansprechen..., in Kubickis Parteitags-Aufbruchs-Grundsatzrede, das Linksgrünwoke 'Problem' Deutschlands - SICH EHRLICH MACHEN!!! Im Grund DIE Chance..., für die FDP - DIE EINZIGE, mMn.
>> TUT ES!! SPRINGT!!
an den FDP-Mitgliedern scheitern. Es ist nicht auszuschließen, dass die inzwischen weit nach links gerückt sind. Warum hätten sie sonst die Entscheidungen mittragen sollen, die die Partei ruiniert haben?
Wolfgang Kubicki wollte ich schreiben......
Kubicki ist m.E. eine gute Entscheidung, da er bundesweit relativ positive Bekanntheit hat. Seine Dauergegnerin Strack-Zimmermann sagte zwar: "Die FDP muss von einer neuen Generation in die Zukunft geführt werden, nicht nur von alten Schlachtrössern." Dazu sage ich: "JA, DANN TRETEN SIE BITTE SORT VON ALLEN ÄMTERN ZURÜCK, SCHWEIGEN und TINGELN NICHT MEHR DURCH TALSHOWS.". Wenn Hagen Generalsekretär, Höne + Teuteberg Vize werden, ist doch auch der Übergang in eine neue Generation gegeben. Ich wünsche der FDP jedenfalls, dass sie wieder in die Parlamente einzieht, denn wir brauchen eine liberale freiheitliche Partei in Deutschland.
sehr gut reflektiert. Das wäre eine verdammt gute Besetzung.
Eine zweite Chance für die FDP ?
Ja, A B E R:
Der Liberalismus in bekannter Weise wird mit der AfD vollkommen umfänglich bedient. Die Freiheit der Meinung und die Freiheit der Berufsausübung,besser gesagt die der Wirtschaft, & die Kräfte des Marktes eingebettet in einer sozialen Marktwirtschaft nicht zu verwechseln mit der „Bürgergeldgesellschaft“ Deutschland.
Eine Möglichkeit zum Erfolg für die FDP, wäre m M nur im Abriss der Brandmauer seitens der FDP, zu sehen. Mit diesem Schritt könnte die FDP große Teile der politisch allein gelassenen heimatlosen Unionswähler gewinnen…..& könnte damit den weiteren Niedergang von CDU und SPD nicht nur beschleunigen sondern endgültig besiegeln…..
Hat er den Mut dazu, ist schwer zu sagen. Aber was soll passieren ? Die FDP ist tot, & toter als der Tod geht nicht. Durch die Akzeptanz der AfD könnte die FDP wieder zum Leben erwachen. Denn wie gesagt, tot ist sie bereits & kann durchaus mit vollem Risiko, nur gewinnen !
MfG a d Erfurter Republik
'gerätselt' und gemeckert, dass soo viele 'im Westen' sich offensichtlich (noch) nicht trauen die AfD zu wählen und an der Union festhalten, obwohl letztere versagt hat (Merkel-Jahre) und noch immer versagt!?
Ich behaupte mal, dass viele im Westen einfach der AfD aufgrund der Tatsache, dass sie noch nie regiert hat, was ja auch nicht ganz von der Hand zu weisen ist - objektiv, 'nicht trauen' und sich dann sicherheitshalber doch zur Union entscheiden, obwohl sie eigentlich auch gegen die Brandmauer sind, für eine restriktive(re) Asylpolitik, für Atomkraft, für eine pragmatische sachorientierte Klimapolitik, für weniger/begrenzte Schulden etc. etc., alles was die Union aber 'aus ihrer Gefangenschaft heraus' einfach nicht liefern kann...
Springt die neue FDP wirklich programmatisch..., dann könnte sie gerade im Westen genau diese Klientel binden, zum Schaden der Union selbstredend, und könnte dadurch de facto DIE LINKSGRÜNWOKE DEUTSCHLANDBLOCKADE AUFLÖSEN!! - eine echte Chance - für D!!
zweistellig werden, wenn sie's richtig und vor allem geschlossen!! täte. 🤔 Das ergibt sich aus der Arithmetik wenn man Ost-AfD mit West-AfD vergleicht...., und davon ausgeht, dass im Osten einfach schon viel mehr Konservative von der ehemaligen Mitte zur AfD gewechselt sind als bei den Verzagten im Westen, im Wesentlichen aufgrund der fehlenden (Jahrzehnte langen) Parteibindung.
Wenn die neue FDP das aber NICHT schafft..., oder nicht will und sich in internen ideologischen Grabenkämpfen pro-contra-Woke o.ä. verliert... ..., dann ist sie endgültig tot wie ein gestrandeter Wal. (Sorry, aber das passt dummerweise genau...)
Ich habe gestern ein Rentner- Ehepaar aus Rheinland Pfalz zufällig kennengelernt in dem der Mann sich über die Dieselpreise für sein Wohnmobil aufregte…….
Auf mein entgegnen „ ihr habt doch CDU & SPD gewählt dann dürft ihr Euch auch nicht beschweren“ kam ein ganz entschiedenes „wir nicht“
Im weiterem Gespräch deuteten sich doch viele Parallelen zu aktuellen Politik an. Das lässt doch hoffen 😀 das nunmehr auch in den alten BL der „Denkprozess“. begonnen hat.
Grüße ins Weimaer Land
... (präziser: "ENTTÄUSCHTE") zur AfD gewechselt.
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Ihr Bild vom "gestrandeten Wal" passt daher nicht nur zur jetzigen FDP, sondern auch zur SPD und sehr wohl auch zur CDSU: Im flachen Wasser hinter der Brandmauer haben sich ja alle die erschlafften Walfische samt ihren medialen Pflegekräften versammelt, und zwar Walfische aller Farben.
Und ja, ich halte es auch für möglich, dass sich die AfD später einmal in einigen Bereichen auch nicht viel besser verhalten wird als die uns sattsam bekannten Funktionärsparteien. Vielleicht trägt ja auch sie die Anlage zu einem blauen Walfisch in sich.
Für mich sind aber die jetzigen Funktionäre der alten Walfische entscheidend: Haben sie - jenseits flinker & wohlfeiler Rhetorik - WIRKLICH etwas aus den letzten zwanzig Jahren GELERNT? Ist es glaubhaft, dass sich irgendein Alt-Partei-Saulus von gestern WIRKLICH in einen Neu-Partei-Paulus für heute und morgen verwandeln kann?
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Wer älter wird, wird oft skeptischer.
Wir wissen, Kubicki redete viel und stimmte doch meistens anders ab.
Dass kein Geld für Investitionen da war ist gelogen, das Geld wurde falsch verwendet.
Die FDP soll sich der AfD öffnen, das dürfte Stimmen kosten aber nur mit der AfD zusammen wird es eine Wende geben und ich denke die FDP wird Zukunft haben. Wer nicht mitziehen soll austreten und in SPD oder CDU eintreten
Wenn sich die FDP der CDU und der SPD anbietet hoffe ich, dass sie komplett aufgelöst wird.
Ich wähle als CDU ler nur noch die Afd.
Dem Lügenbaron traue ich nicht mehr und Kubicki auch nicht so richtig.
Die immer weniger werdenden Christen müssen die Augen öffnen und sehen, die Afd ist die einzige christliche Partei.
so ziemlich alle Themen, bzw. politische Inhalte, mit denen er punkten könnte, von der AfD besetzt sind. Da wird er keine Wähler holen. Das Problem der FDP: ihre (ehem.) Wähler sind im Gegensatz zu denen der Union keine stupiden Wahlschafe. Deshalb sind sie weg. Kubicki hat mM nach nur eine Chance: den Donnerschlag wagen, mit Weidel zusammen arbeiten, alle vernünftigen, liberalen und v a wirtschaftlich denkenden Wähler aus allen politischen Ecken (auch der Union) zusammen führen und eine neue Sammlungsbewegung unter AfD ( die dind nun mal die stärksten) -Führung ins Leben rufen. Er würde die Blauen vom Stigma des Rechtsextremen ( eh nur politisch linksgrün gesteuertes Dummgeschwätz) befreien, sobald er sich mit Weidel träfe.
Die FDP als eigenständige Partei wäre wohl Geschichte, aber der echte Liberalismus würde wieder geboren.
Hat Kubicki diesen Mut, wird er Geschichte schreiben.
Hat er ihn nicht, wird auch er die FDP nicht retten können.
Dafür hat sie sich zu sehr selbst zerstört.
FDP reloaded - schaue ich mir gerne an und hoffe. Wolfgang Kubicki, Martin Hagen, Katja Adler, Linda Teuteberg - das wäre schon mal ein guter Anfang. Plus Joana Cotar vom Team Freiheit. MASZ raus - unbedingt. Solche machtgeilen Figuren wie die und zB Wissing zerstören jede Partei von innen.
wortung zu nehmen. Komplett.
Seit mit Beginn von Merkel dieses Land durch und durch linksgrün verseucht wurde, geht es abwärts. Auch wenn sämtliche fatale Entscheidungen (Migration, Klima, Energie) von der Union in die Wege geleitet wurden, waren es sämtlich linksgrüne Ideen, da Merkel eben eine Linksgrüne war, die sich die Duckmäuserei der Union zu Nutze machen konnte, da es sonst keine Partei gibt, wo dies so einfach möglich ist.
Merkel hat das Bürgerlich-Konservative vernichtet und um es wiederzubeleben, muss etwas her, in dem Linksgrünwoke nichts mehr zu melden hat.
Der Weg kann nur darüber gehen, der Union so viele Wähler wegzunehmen, dass dort die Revolution dann doch mal ausbricht.
Ich hoffe, die ehemaligen FDP-Wähler, die dies genauso sehen, bleiben bei der AfD und gehen nicht zu Kubicki, da dann nichts gewonnen ist. Es muss eine Bewegung her, die die Vernünftigen (Wähler plus Funktionäre) aus der Union abwirbt.
Weidel muss mit ins Boot, weil die AfD die stärkste Kraft ist.
Tapfer, tapfer. Aber Kubicki hat nur eine Chance, eine einzige: seinen vielen klugen Worten Taten statt Ausreden folgen zu lassen. Beispiele gesucht? Bitte: eine heftige Prise Mileil bzgl Wirtschaftswachstum, es hilft leider nur noch die Kettensäge (mit Mass). Migration a la Dänemark. Bürgerrechtle a la Hamm-Btücher. Staatsfinanzen wie Ehrhard. Ist alles nicht unmöglich. Und was richtig ist, wird nicht falsch,wenn die angeblich Falschen es auch richtig finden. Voila- mittelfristig 10 % sind drin. Ohne diesen Mut bleibt es bei 2%. Dann kann er es auch gleich lassen.
