- Jette Nietzard ruft zu den Waffen
Die Grüne Jette Nietzard denkt öffentlich darüber nach, die AfD mit Waffengewalt zu bekämpfen. Wenn man die Partei für die neue NSDAP hält, wird aus demokratischem Protest leicht moralisch legitimierte Gewalt. Und das ist längst nicht mehr nur Theorie.
Wer dieser Tage Gründe sucht, die AfD nicht zu wählen, der sollte lieber nicht auf ihre politischen Gegner hoffen. Die grüne Nachwuchspolitikerin Jette Nietzard sinniert öffentlich über den bewaffneten Widerstand gegen eine mögliche AfD-Regierung. Ein SPD-Abgeordneter malt ein Hakenkreuz auf einen Stimmzettel. Und während Alice Weidel sich im ARD-Sommerinterview argumentativ verheddert, liefern ihr linke Aktivisten mit einer inszenierten Störaktion die perfekte Bühne für eine Opferrolle – inklusive anschließender Umfragesteigerung. Das vermeintlich wachsame Establishment blamiert sich dieser Tage erneut als bester Wahlhelfer der AfD.
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Wenn solche Gestalten wie die gute Jette mit Gewalt droht bei einer AfD-Regierungsbeteiligung, sie also Gewalt gegen demokratische Entscheidungen als Option meint - und sie wird da nicht allein sein in ihrer grünen Blase - wäre das wieder ein Stück zur grünen NSDAP. Denn auch diese hielt sich für fortschrittlich, sah in Gewalt ein legitimes Mittel - und nicht zuletzt wurde von ihr auch Parteienverbote als Mittel in der politischen Auseinandersetzung bevorzugt.
Politik auf allen Feldern erst Geburtshelfer der AfD war und die Gesellschaft gespalten hat, wird jetzt deutlich, wo der Faschismus wirklich sitzt. Und die Demokratie ist bekanntlich durch die Altparteien in Haft genommen worden. Deshalb ist sie für Andersdenkende nicht mehr zu haben.
Lieber Felix, inwiefern sich Frau Dr. Weidel in dem ARD-Interview verheddert haben soll ist mir gänzlich unklar. Seit wann sie rhetorisch schwach sein soll ist mir bis heute auch verborgen geblieben. Im Gegenteil, sie dürfte im deutschen Bundestag eine der eloquentesten wortsichersten Redner:innen sein! Weiterhin schreiben Sie die AfD sei eine "rechtsradikale" Partei. Wodurch ist das belegt? Ist es nicht eher so, dass Parteien wie Grüne, SPD und auch Teile der CDU mittlerweile linksradikal, faschistisch argumentieren, was sich schon fast täglich durch dokumentierbare Hass- und Hetze-Aussagen zeigen? Diese Parteien incl. der Linken speien sich doch selber an wenn sie sich in diesen Tonlagen gegen eine demokratisch gewählte Partei ereifern. Was diese dümmlich Maid Jette Nietzard angeht wundert mich, dass Sie und einige linke Redakteure (ich denke Sie sind nicht "links") so etwas überhaupt noch thematisieren. Und es ist an der Zeit, das Wort "rechtsradikal" im Kontext AfD auszuschließen!
Herr Goldack.
Was mich auch stört, ist die " gelungene Stärkung der Opferrolle", warum Opferr o l l e?
Die AfD i s t seit Jahre Opfer von unfairen, diffamierenden Angriffen durch Parteien und Medien, eben von jenen, die "unsere Demokratie" verteidigen und angeblich gegen "Hass und Hetze" kämpfen, indem sie gegen die AfD hetzen.
Die AfD erleide die weitaus meisten physischen Übergriffe,
wenn nun eine von den "Guten" gar zu den Waffen greifen
( lassen) will, wie lange wird es wohl gehen, bis jemand
das tut?
Ich möchte mich den Kommentaren von Herrn Goldack und Frau Miller anschließen. Frau Weidel rhetorisch oft schwach? Sie verheddert sich argumentativ in…, ihr fehlen positive Zukunftsvisionen. Nur einige Sätze, die mir negativ auffielen, abgesehen von den „aktuellen Schwierigkeiten“, in denen die Partei steckt. Olle Kamellen, Herr Huber. Gibt es Parteien im Land, die nicht in Schwierigkeiten stecken? Ich kenne keine. Und die wirklich aktuellen Schwierigkeiten und Ungeheuerlichkeiten, die eine Vorsitzende der Grünen Jugend von sich gibt. Was würde passieren, wenn sowas ein junger AfDler von sich gegeben hätte? Zumindest wissen wir jetzt hier, was Sie von der AfD, und vor allem von Frau Weidel, halten. Sie sind, glaube ich, ein wenig spät dran mit Ihrer negativen Einstellung zur AfD. Vielleicht nehmen Sie sich ein Beispiel an Ihren Kollegen Brodkorb und Krischke, die schon etwas weiter und fairer in ihrer AfD Beurteilung sind. Aber Sie sind ja noch jung und (hoffentlich) lernfähig??
Endlich ein deutscher Politiker, der das 2nd amendmend versteht, haha.
Und endlich wieder ein lesenswerter Artikel von Felix Huber, stellt ihn endlich fest ein !
Ich sehe es nicht so, dass das die ganz zentralen Punkte sind.
Widerstand ja gerne - aber gegen wen? Ob und wer wirklich mal ins ganz Extreme abgleiten wird, wissen wir noch nicht. Mit manchen Extremen schütteln wir Hände, weil sie mehr dem "marginalisierten Lager" zugerechnet werden. Mir ist das zu unübersichtlich.
Toleranz auch gerne, aber von den großen Strömungen ist doch im Moment keine als Hauptpunkt tolerant. Alle zählen ihre Feinde auf und was gar nicht geht. Im Moment zählen mehr Wahrheit, Werte, irgendwas, aber nicht Toleranz.
Die AfD zu stellen ist auch immer toll - aber was besagt das? Unser Problem ist doch nicht, dass die AfD Unsinn erzählt, sondern dass "Wir", die alte Mitte, der neuen Realität überfordert und hilflos gegenüber stehen. Was sind denn "unsere" Ideen?
Toll sind da Augsteins Ideen (und von Millionen anderen) des Reset-Schmelztigels, wenn man faktisch mit den meisten Menschen nicht zurechtkommt, weil sie zu irgendwas sind. Das ist schon sehr ich-zentriert.
Dazu noch ein Wort. Es gibt viele Punkte, die offen und unklar sind, aber das ist schon einer der kurioseren. Privat macht glaube ich jeder die Erfahrung, wie super man mit praktisch allen Menschen zusammen sein kann - im Urlaub, an der Uni, auf der Konferenz, im Schüleraustausch. Alles genial, soviele schöne Momente. Da wird auch kein politisch-gesellschaftlicher Rahmen verhandelt - da hat man in eine vorgegebenen Rahmen Spaß zusammen.
Sobald der gesellschaftliche Rahmen verhandelt wird, wird es unübersichtlich und sehr gegensätzlich.
Hieraus das direkte Ziel des gesellschaftlichen Resets zum neuen, universellen Schmelztigel abzuleiten, scheint mir übermütig oder einfach weltfremd.
Ich habe nichts gegen solche Ziele, wenn man weiß, was das bedeutet. Man kann alles probieren. Aber das als DEN vorgegebenen Weg hinzustellen ist weltfremd, selbstzentriert, nur seinen eigenen Kosmos sehend.
Die Grünen sind die wahrhafti neuen Nazis, das wird immer deutlicher. Entstanden aus der Naziabgrenzung zu ihren Eltern und Großeltern, zeigt sich dass der alte Geist scheinbar nicht totzukriegen ist. Zwa sind die neuen Nazis nicht so offensichtlich brutal wie die alten, aber ihre Wurzel ist immer noch Dummheit und Unbildung. Und da sind die Grünen Spitze. An Bildungsunwillen sind sie wahrftig kaum zu überbieten, auch sind sie waffenaffin, intolerant und rassistisch. Noch ein paar Auftritte wie diese tollwütige blonde Nietzard und jeder weiß Bescheid, was sie erwartet, wenn diese Truppe in die Nähe der Macht kommt. Und Hass erzeugen sie jetzt schon jede Menge. Dieser gepaart mit Dummheit ist eben doch eine gefährliche Mischung. Davon haben die Grünen jedenfalls genug. Ich kenn ein paar von diesen Spezies. Sie sind weiß Gott verbohrt und klimaverblödet, dass es einen jammern könnte.
...offensichtlich denkt das linksgrünwoke Lager - aka "unsere Demokratie" - schon ernsthaft über eine Regierungsbeteiligung der AfD nach... ...!?!?
BRAVO! WEITER SO! 😉
Der augenfälligste Unterschied zwischen dem "antifaschistischen Widerstand" gegen die AfD und Stauffenberg oder der Weißen Rose ist, dass letztere sich gegen die Herrschenden unter Lebensgefahr aufgelehnt haben, während der heutige Antifaschismus nur ein gratismutiges Heulen mit den Wölfen ist.
Die bundesdeutsche Demokratie besteht aus den Elementen Demokratie (die Mehrheit bestimmt den Kurs) und Rechtsstaat (das Recht schützt die Minderheit vor der Diktatur der Mehrheit).
Irgendwie hat die de facto Volksfront-Regierung das letztere wohl ausgeblendet, wenn es um die AfD geht. Erst das Zusammenwirken von Mehrheitsherrschaft und Rechtsstaat stabilisiert das System und kann eine Diktatur verhindern.
Eine gemäßigtere, weniger aggressiv hyperventilierende AfD muss aus Sicht der anderen Parteien unbedingt verhindert werden, sonst ist ihre Vereinnahmung des Staates ("Unsere Demokratie") in Gefahr.
Mein lieber Mann. Hat die einen Sockenschuß. So etwas wollen die tatsächlich weiter in der Partei lassen? Özdemir hatte doch schon mal ihren Rauswurf gefordert. Und trotzdem hat man nach ein paar Tagen Aufregung, dieser Frau wieder erneut eine neue Bühne in den Msm gegeben. Krank, einfach nur krank, wenn man über Waffengewalt gegen die AFD sinniert. Nur reine Provokation oder sucht diese Frau "Verbündete" oder will sie "Ideengeberin" sein? Am Anfang aller Gewalt, ob von rechts oder links standen verbale Ankündigungen, Drohungen, scheinbar nur "überzogenes" Geschwätz und dann der Terror. Diese Frau ist gefährlich und gehört überwacht. "AfD-Politiker werden von allen Parteien am häufigsten körperlich angegriffen – ob auf Marktplätzen, in ihren Büros oder auf offener Straße." Das stimmt. Aber generell sage ich, kein Politiker sollte/darf körperlich angegriffen werden. Nur diese Unterscheidung machen Grüne nicht. Die denken, die dürfen alles und die anderen nichts.
Dazu eine Aussage von einer Frau und Mutter, die das, was Frau Nietzard mal so locker flockig vom Stapel lässt, in die praktische Tat umgesetzt hat. Und was man zurecht als eine der in kürzester Zeit stattgefundene Radikalisierung bzw. Transformation hin zur politisch motivierten, extremistischen Gewalt bezeichnen kann.
"Protest ist, wenn ich sage, das und das passt mir nicht.
Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, dass das , was mir nicht passt, nicht länger geschieht!"
Welche 30jährige Mutter von Zwillingen, verheiratet mit einem Verleger, in besten Kreisen verkehrende Journalistin, u.a. Anfang Juno 1970 von OSTberlin nach Jordanien reisende zum Zweck einer militärischen Ausbildung in ein von einer Terrororganisation geleiteten Lager war das lieber Herr Huber? I know, gemein, da ewig vor Ihrer Geburt. Aber vielleicht sagt Ihnen der Name dieser Top-Terroristin und RAF-Mitbegründerin noch was. Die Rede ist von Ulrike Meinhof. Alles daraus folgende bitte ich Sie selbst nachzulesen! LG
Nein, das ist sie nicht, Herr Huber. Schlug sich diese mutige Frau nicht großartig in dieser akustischen Bedrohungswelt mit heimlicher Unterstützung von ARD und Polizei? Und in einer ihrer „vielleicht“ schwersten Krise steckt die AfD auch nicht.
Welche Zukunftsvisionen kann man denn für Deutschland heute noch haben angesichts seiner gewaltigen Schulden, nicht endender Migration in seine Sozialsysteme, des allgemein vorherrschenden Klimawahns und der Bereitschaft vieler kriegstüchtig werden zu wollen? Ist es dann nicht sinnvoller, sich zunächst gegen dieses Unheil zur Wehr zu setzen, wie dies Frau Weidel tut?
Bleiben Sie doch beim Thema „Nietzard“, Herr Huber! Dazu hätten Sie genug zu schreiben. Aber als Journalist heute noch kritische Beiträge zu verfassen, ohne dabei der AfD eins überzuziehen, dazu gehört schon Mut. Ich verstehe, wer möchte schon als Nazi gescholten werden. Was will man schon von Studenten erwarten, die an einer Berliner Uni Politikwissenschaften studieren?
Abgesehen davon, dass die verschwurbelten, schlecht verklausuliert vorgebrachten Sätze als strafbare Aufrufe zur Gewalt interpretiert werden könnten, auch hinsichtlich bestimmter Parallelen aus der Vergangenheit bezüglich des Verhältnisses gegenüber Staatsgewalt ausübender Organe mittels Code auf einem Basecap, könnte man glatt auf die Idee kommen, als Zeit-Zeugin in Hoch-Zeiten linksextremer Bestrebungen unseren damals so bezeichneten "Schweinestaat" inklusive aller notwendigen Kollateralschäden im zivilen wie staatstragenden Bereich zu stürzen, neudeutsch zu "transformieren"?, seinen eigenen Alarmismus zu pflegen lieber Herr Huber! Denn wenn ich es recht verstehe sehen nicht nur die jungen Grünen die AfD als die "Wiederkehrer" der NSDAP an. Was damals schon die 68er auf den Plan rief, da deren Eltern, ach was der ganze Staatsapparat rechts der Kommunisten voll Nazi war u. mittels RAF geläutert werden sollte. In welcher Tradition stehen somit die heutigen linken Systemretter? FG
Ich vermute, dass Daniel Born aus Protest der nicht geeinten Linken ein Hakenkreuz kritzelte. Ein Hakenkreuz ist einfacher zu erstellen, als die vielen Farben des Regenbogens. Ein stiller Schrei der Logo-Verzweiflung.
oder geredet, man sollte sie in die Ecke schicken und nicht weiter beachten. Wohl aber die Sekte, aus der sie kommt.
Diese Sekte wäre an und für sich ein bedeutungsloser Haufen dummer, dauer-empörter Schreihälse, würden die noch dümmeren Brandmauer-Christen sie nicht hofieren und sie somit an der Macht halten. Die Grünen sind die gefährlichste Partei seit '45. Und die CDU die dümmste.
Was am Ende des Artikels geschrieben steht, stimmt zwar, aber man hätte daran denken sollen, bevor man Millionen ins Land gewunken hat, die nie einzahlten, die nie arbeiten und die es voll ausnutzen werden.
Bevor man sich nun Gedanken macht, wie es weitergeht müssten vier Dinge passieren: alle ausweisen, die kein Bleiberecht haben, ihnen ab heute keinen Cent mehr an Geld geben und das Bürgergeld komplett rückentwickeln zu einem System wie einst Harz 4.
Man muss die Leute quasi über das Geld zum Arbeiten zwingen, sonst ziehen viele nicht mit.
Und viertens: aufhören unser Geld in der Welt zu verteilen.
Die Wahlergebnisse resp. die Prognosen lassen offenbar bei einigen linken Grünen die Sicherungen durchbrennen. Hat man sich in den letzten gut 30 Jahren mit Mandaten und Regierungsarbeit selbst zivilisiert, so droht man nun beim Bedeutungs- und Machtverlust mit der Rückkehr zur Gewalt. Nur das Zielobjekt ist neu.
Zum Gründungsmythos, der bei alten Grünen sicherlich immer noch bei einer teuren Flasche Rotwein nostalgisch besungen wird, gehören die gewalttätigen Proteste gegen Kernkraftwerke, Startbahnen und - in jüngster Zeit- gegen Braunkohle und Autobahnbau. Es wurde immer gezielt eskaliert um dann laut „Polizeigewalt“ und „ Faschismus“ zu brüllen. Vorangegangene parlamentarische Prozesse , rechtskräftige Urteile oder grundgesetzlich garantierte Eigentumsrechte spielten da nie eine Rolle. Teile der Grünen hatten schon immer Probleme mit unserer Verfassung und mit dem Gewaltmonopol des Staates. Das dröhnende Schweigen des Rests von Partei und Grüner Jugend spricht Bände.
Besonders dröhnend war das Schweigen der Lämmer nach dem G20-Gipfel von 2017, wo man in guter alter Tradition das Hamburger Schanzenviertel und mehr sozusagen "auf links" drehte, Familienkutschen harmloser Hamburger Einwohner im Dutzend abfackelte und sich diverse Straßenschlachten mit den aus der ganzen Republik herbeigekarrten Hundertschaften lieferten, die wieder mal ihre Gesundheit und ihr Leben im Dienst riskieren durften während unsere Weltpolitiker/innen und Gastgeber in der Elbphilharmonie Beethovens 9. und passend zum absolut außer Kontrolle geratenen Chaos und der Anarchie draußen, zum guten Schluss von sich selbst aufs äußerste ergriffen, der "Ode an die Freude" lauschten. Es ist aber auch ein Kreuz mit uns Älteren und dem Langzeitgedächtnis, oder werte Frau Laubeth? Würden wir alle brav bis 70 malochen, dann hätte ich noch 3 Jährchen vor mir und wahrscheinlich keine Zeit und Muse in Erinnerungen wie beschrieben zu schwelgen, geschweige zu kommentieren. Alles Gute! MfG
Nachsatz zum Kommentar:
Was die „Zukunftsvisionen“ angeht, bin ich bei Frau Weidel. Meine sind auch nicht sehr positiv, leider! Es geht abwärts! Für mich nirgendwo ein Silberstreif oder Ähnliches am Himmel. Und noch eins: Das mantraartige Zitieren von Karl Popper (nicht nur von Ihnen) geht mir auf den Geist. Kann ich selber denken? Muss ich ständig daran denken, was Popper jetzt denken oder tun würde? Nein, ich kann
mich meines eigenen Verstandes bedienen!
Vielen Dank für Ihre profunde Analyse, lieber Herr Huber. Gerne mehr davon!
Deutschlands als Einwanderungsland nachdenken, aber als "Reset"?
Europa war schon immer ein Schmelztiegel, durch die Kolonialphase, aber auch schon durch die "Völkerwanderungen" und antiken Großreiche.
Dennoch entwickelte sich Europa als christliches, was immer auch jüdische Geschichte im Sinne des AT als Bezugspunkt des NT, aber auch durch die weltweite Migrationsbewegung nach der Zerstörung des Staats Israel einschloß.
Der Nahe Osten ff. baute sein eigenes islamisches Imperium und die international ausgerichtete Reflexion der Aufklärung, besonders Lessings "Nathan der weise" entwickelte einen Traum vom Vater mit seinen verschiedenen Söhnen.
Wohlgemerkt VATER, wir verbleiben also im Christentum.
Das war kein "Reset" und heute darf es das erst recht nicht sein, denn wir leben in einer globalisierten Welt, samt aller Religionen dieser Welt.
Auf diese Entwicklung sollte man abheben, Augstein ist intellektuell dazu in der Lage.
Europa ist aber keine beliebige Leer- oder Projektionsfläche?
Offenbar muss der Satz, dass die AfD eine in Teilen rechtsradikale Partei sei in jedes politische Statement. Man will ja schließlich veröffentlicht werden und wiedermal schreiben dürfen, auch im CICERO. Als ich diese Satz bei Ihnen las, werter Herr Huber, wusste ich, dass Sie auch nur so ein Rückversicherer wären. Denn die AfD ist eben keine rechtsradikale Partei - sie ist die lupenreine CDU von vor 35 Jahren. Aber das will keiner mehr sagen. Ihre übrigen Vorschläge sind so Lala. Sie klingen ganz passabel, sind aber bei Lichte besehen nur lauwarmes Gesäusel. Die deutsche Gegenwart ist durch die Feigheit der CDU, die Infamität der SPD, die faschistoiden Grünen, die indifferente Linke und die Selbstdemontage der FDP, die unbewältigte Masseneinwanderung, die grüne Demontage der Wirtschaft in Wahrheit zu einer Gesellschaft in Agonie geworden. Angst muss einem zudem die hysterische Russophobie, der Rückgriff auf tatsächliche Nazigrundsätze und die Ziellosigkeit der Jugend machen. Quo vadis
