- „Ich kann das den Leuten gegenüber nicht mehr rechtfertigen“
Laura Strohschneider hat ihren Rücktritt als JU-Chefin in Brandenburg angekündigt – und ihren Austritt aus der CDU. Im Interview wirft sie der Parteiführung mangelnde Glaubwürdigkeit vor und kritisiert den Regierungskurs mit der SPD.
Laura Strohschneider war bis zuletzt Vorsitzende der Jungen Union Brandenburg und Ostbeauftragte der Jungen Union.
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Chapeau!!!
Seit Urzeiten ist die CDU Brandenburg ein winziger und erfolgloser Wurmfortsatz der Bundes-CDU. Davon knapp 1000 JU-Mitglieder?
dennoch ziehe ich den Hut vor der jungen Frau die völlig logisch und ebenso nachvollziehbar ihren Parteiaustritt begründet.
Hätte ein Kohl auf solch begabten Nachwuchs verzichtet ? Ich glaube nicht !
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
Hut ab vor dieser mutigen und konsequenten Frau. Da kann sich der Noch-Kanzler "eine Scheibe abschneiden"!
"Hätte ein Kohl auf solch begabten Nachwuchs verzichtet?" Leider hat Kohl, den ich seinerzeit sehr schätzte, einen unverzeihlich-folgenschweren Fehler gemacht: IM-Erika in die CDU aufzunehmen und ihren gewollten/gezielten Aufstieg zu forcieren! Denn ihre Kanzlerschaft hat - meiner Meinung nach - Deutschland sehr geschadet. Ihre Freundschaft zu KGB-Offizier (im besonderen Einsatz) und Stalinist Putler - und die rückhaltlose und unkontrollierte Grenzöffnung hauptsächlich für Moslems (die Kampf-Genossen der SED/LINKEN) - war ein "SED-Stasi-Parteiauftrag"?! ... meiner Meinung/Überzeugung nach!
gratuliere zu dem konsequenten Schritt. Diese panische CDU ist nur noch peinlich und keinem mit gesundem Verstand mehr vermittelbar.
ja OK, aber warum dieser Artikel?
Was will der CICERO seinen Lesern mitteilen? Dass eine junge Frau die Schnauze voll hat? Glaube ich ja gerne, aber was ist die Botschaft?
Für mich persönlich und wohl auch für viele Millionen politisch interessierter Menschen ist alleine die Vorstellung, dass überhaupt noch wer diesen verlotterten Haufen CDU ernst nimmt und wählt, eine irrsinnige Vorstellung.
Was nicht bedeutet, dass ich jedes einzelnen Wahlentscheidung respektiere. Aber respektieren ist das eine, bewerten das andere.
Frau Strohschneider macht nun öffentlich, was ich eigentlich von jedem halbwegs intelligenten bürgerlich-konservativ denkenden Menschen erwarte. Denn: die CDU ist am Ende.
Leider gibt es noch viel zu wenige Laura Strohschneiders. Vielleicht war das die Botschaft?
Ein Appell an die Jugend? Verlasst diesen S...haufen, bzw. wählt in bloß nicht?
Rätselraten.
Aber egal.
Wieder eine weniger. Und sie wird nicht so dumm sein, die noch zu wählen. Hoffe ich jedenfalls.
Zum einen zeigt der Artikel, wie es innerhalb der Union rumort, was durchaus eine berichtenswerte Nachricht ist, denn auch die Parteispitze (im Ergebnis der BK) ist auf die Unterstützung seiner Landesverbände angewiesen. Kohl hatte das verstanden (und sich mit "Bimbes" die Unterstützung gesichert ;-) )
Zum anderen heißt Journalismus auch und insbesondere "sagen, was ist!", mithin mit der Berichterstattung gerade kein Ziel zu verfolgen, wie das die "gefärbte" Presse (auf allen Seiten) tut.
jeder, der sich zumindest ein wenig mit Politik beschäftigt. Und das kann man den Lesern dieses Magazins durchaus unterstellen.
Daher mein Einwand: Klar, man muss schreiben, was ist. Und dass eine junge Frau, auch noch die JU-Vorsitzende eines Landesverbandes, aus der Union austritt ist sicherlich mehr als wenn Liesel Müller aus Hintertupfingen ihre Mitgliedschaft niederlegt.
Aber auch Strohschneider war eine eher unbekannte Person dieser Partei.
Was ich vermisse, sind klare Worte in Richtung Merz. Es ist in der Tat gut, dass sie vieles auflistet, was in der Partei schief läuft, aber auch das ist eigentlich mittlerweile Allgemeingut.
Vielleicht bin ich zu ungeduldig, aber das Land geht zu schnell in die Binsen als dass man immer nur schreiben sollte, was ist, sondern halt mehr.
Warum kommt nicht die Frage an die Dame, ob sie Merz das Amt überhaupt noch zutraut. Ob es nicht endlich an der Zeit wäre, es niederzulegen, wie sie ihn einschätze.
Denn er scheint der Welt entrückt.
Respekt, Anerkennung und Lob für diese aufrechte Haltung. Nur müssen es mehr werden. Viel mehr und sie müssen laut werden und es in die Partei in die Medienlandschaft hinausschreien.
@ Herr Infofrank - ja da gebe ich Ihnen völlig recht. Diesen Kanzler und der Rest seiner Klatschhasen interessiert es nicht. Die wollen nur ihr eigenes politisches Dasein retten. Und wie viele von der Basis austreten, erfährt man ja nicht wirklich, wenn nicht mal ein Whistleblower auspackt. Mal sehen, vielleicht erleben wir diese junge Frau dem nächsten in der AFD?
Zumindest in der OST-DU grummelt es und gibt es Anzeichen, dass einige ihren Posten retten wollen, in dem sie zur AFD überlaufen oder zumindest als Regierungspartei dulden wollen.
dass es in der CDU durchaus kluge und fähige (übrigens auch hübsche) Köpfe gibt, die aber, wie schon seit jeher, von den Etablierten klein gehalten werden. Mehr von ihrer Sorte könnten der Partei gut tun.
… deren Gründe völlig nachvollziehbar sind. Die Volten der Berliner Machtpolitik und der ständige Kotau vor der SPD muss jeden Wahlkämpfer die Faust in der Tasche ballen lassen, und irgendwann ist es dann auch mal genug.
Die CDU ist eine reine Machtmaschine und insofern für eine authentische junge Frau, die sich politischen Positionen verpflichtet fühlt, nicht geeignet. In die CDU geht man, um Geschäftsbeziehungen zu fördern, sie steht nicht mehr für politische Inhalte. Jeder muss halt seine eigenen Erfahrungen machen. Insofern ist der Schritt nur konsequent.
Trifft es das wirklich? Klar sind inzwischen die meisten Bürger enttäuscht, nicht nur CDU-Wähler. Dass man Sachthemen voranbringen will ist gut, aber der große Punkt ist doch, dass die Sachthemen soweit auseinander getriftet sind, dass keine gemeinsame Politik mehr möglich ist. Es ist ja nicht nur so, dass CDU-Wähler enttäuscht sind, weil SPD-Politik gemacht wird. Viele SPD-Wähler, zumindest viele SPD-Funktionäre, sind soweit erschüttert über eine unsoziale, unmenschliche, rassistische, sonstig falsche Politik in zuvielen Sachfragen, dass sie weitere Kompromisse kaum mehr mitgehen werden. Grüne genauso, Linke sowieso, AfD auch, alle in verschiedene Richtungen und einige nicht in Parteien organisierte Strömungen noch dazu.
Einfach nur zu sagen, ich möchte Sachpolitik für "die" Leute machen, scheint mir an der Situation vorbeizugehen. Optionen scheinen Politik klar für eine der Gruppen und dann klar gegen die anderen, oder im Eiertanz für alle ein wenig, was Merz zu probieren scheint?
Was ich noch vergaß ist, dass immer mehr Politik durch die EU vorgegeben wird: eine Brüssel-EU mit ihrem Eigenleben und nochmal viel mehr Gruppen und Parteien mit unterschiedlichen Richtungen. Alle sind zunehmend enttäuscht, ein gemeinsames Gravitationszentrum fehlt. Ja, das ist wohl so, aber wie könnte es anders gehen? Andere überzeugen - aber wie, und so viele verschiedene?
