Johannes Winkel
Johannes Winkel / M. Cruz

JU-Chef Johannes Winkel im Gespräch mit Volker Resing - Cicero Podcast Politik: „Der Kanzler muss tun, was er angekündigt hat“

Der Vorsitzende der Jungen Union geht auf Konfrontation zu Friedrich Merz. Das von der Regierung vorgelegte Rentenpaket wollen Johannes Winkel und seine Mitstreiter im Parlament nicht mittragen. Im Cicero-Podcast erklärt Winkel, worum es geht.

Volker Resing

Autoreninfo

Volker Resing leitet das Ressort Berliner Republik bei Cicero. Er ist Spezialist für Kirchenfragen und für die Unionsparteien. Von ihm erschien im Herder-Verlag „Die Kanzlermaschine – Wie die CDU funktioniert“.

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„Wir werden den Kanzler erst mal daran erinnern, was er selber gesagt hat“, sagt Johannes Winkel (CDU) im Gespräch mit Cicero. Der Generationenvertrag müsse erneuert werden, so der JU-Vorsitzende. Das gehe aber nicht, wenn die Kosten für die Rente weiter nach oben getrieben werden. Konkret will Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) den entlastenden Nachhaltigkeitsfaktor ab 2031 nicht mehr anwenden. Was technisch klingt, hat massive Auswirkungen auf den Bundeshaushalt. 

Wenn die Regierung jetzt den Sozialstaat nicht reformiere, gebe es unkalkulierbare Folgen in den 2030er Jahren, sagt Winkel. „Vom Kanzler erwarten wir schlicht und ergreifend, dass er das tut, was er angekündigt hat.“ Dazu gehöre, dass das Land wieder „enkelfähig“ werde, so wie es Merz angekündigt habe.

In der Stadtbild-Debatte und auch in der Frage der Abschiebungen verteidigt Winkel hingegen den Kanzler. Es sei wichtig, die Probleme deutlich anzusprechen, so Johannes Winkel. „Die Leute haben was dagegen, wenn islamistische Extremisten nach Deutschland einwandern, wenn es eine Messerkriminalität gibt, die es vorher noch nicht gab, die eben eindeutig auf bestimmte Gruppierungen von jungen muslimischen Männern zurückzuführen ist.“ 

Johannes Winkel und Volker Resing
Johannes Winkel (li.) und Volker Resing in der Cicero-Redaktion / M. Cruz

Das Gespräch wurde am 6. November 2025 aufgezeichnet. 

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Ernst-Günther Konrad | Mi., 12. November 2025 - 09:35

Träumen Sie weiter. Der Kanzler muss nur eines. Sich weiter der SPD unterwerfen, damit er Kanzler bleibt. Er ist mit den linken zum Kanzler von deren Gnaden gewählt und wird mit diesen untergehen. Die eigene Partei, die eigenen Wähler, spielen da eine untergeordnete Rolle. Er ist der Kanzler der links-grünen Ideologie und hat ansonsten keinen eigenen Plan. Der macht das, was ihm Frau Bas und der ANTIFANT Klingbeil vorgeben. So einfach ist das. Und ihr in der JU könnt allenfalls eine Faust in der Tasche machen oder austreten. Aber das wollt ihr ja auch nicht, vielleicht ist ja irgendwann ein Posten drin. Wenn ihr noch ein wenig Selbstachtung hättet würdet er dieser CDU den Rücken kehren. Aber was verlange ich da. Euch fehlt es inzwischen auch an Anstand und Realitätssinn. Auch ihr wollt nur eines. Irgendwann an den Machttrögen sitzen. Die Frage wird nur sein. Ist dann noch was in den Trögen drin?