- Daniel Günther bekennt sich zur Zensur - und nennt alternative Medien „Feinde der Demokratie“
Daniel Günther bejaht bei Markus Lanz die Forderung, notfalls Medien zu zensieren. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident zeigt ein seltsames Demokratieverständnis: Die Parteien sollen ihre „Kleinkriege“ beenden für den großen Konsens im Kampf gegen AfD und Tech-Firmen.
Eigentlich ging es bei „Markus Lanz“ am Mittwochabend vor allem um Grönland, die USA und die große Weltlage. Aber viel bemerkenswerter war die letzte Viertelstunde der Sendung, in der der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) seine Vorstellungen von Demokratie und der Aufgabe von Parteien und Medien deutlich machte.
Gastgeber Lanz hatte ihn, nachdem zuvor von russischer Bedrohung die Rede war, auf seine Ablehnung des Begriffs „Brandmauer“ angesprochen. Die, so wurde dann klar, geht Günther längst nicht weit genug. Stattdessen schwebt ihm offenbar eine Art Burgfrieden aller Nicht-AfD-Parteien vor. Denn die AfD „kleinzukriegen“, das werde man „nur im Konsens der demokratischen Parteien hinbekommen“, und nicht, wenn man „gefangen in parteipolitischen Kleinkriegen“ sei. Ähnliche Formulierungen wie „dieses kleine parteipolitische Gegeneinander“ gebrauchte Günther mehrfach.
Und mit Blick auf seine CDU sagte er: „Wir stehen mit den demokratischen Parteien auf einer Seite, die AfD steht draußen als extremistische Partei, und wir müssen gemeinsam ein anderes, positives Bild von Deutschland zeichnen. Ich glaube, dann kriegen wir auch wieder mehr Vertrauen in die demokratischen Parteien.“ Günther zählte zu diesem positiven Bild, das alle gemeinsam zeichnen sollen, auch, zu zeigen, warum Meinungsfreiheit wichtig sei. Das war erstaunlich, denn kurz darauf machte er deutlich, dass diese nicht gerade höchste Priorität für Günther hat.
Günther erklärt Tech-Konzerne zu Feinden
Die AfD, so Günther auf Nachfrage von Lanz, der seinen Job gut machte, sei keine demokratische Partei, sondern eine, „die aktiv daran mitwirkt, Demokratie, demokratische Institutionen zu desavouieren und daran mitzuwirken, dass die freiheitlich-demokratische Grundordnung abgeschafft wird“. Also solle man dann, fragt Lanz, „ein AfD-Verbotsverfahren wirklich durchziehen“? Da sei er ohnehin dafür, sagt Günther. „Wir haben die Pflicht, unsere Demokratie zu schützen.“
Und dann dreht Günther das Gespräch von der AfD zu den „Bedrohungen, die damit verbunden sind“ und zum „Kampf, den wir führen“ müssen. Der Feind sei nicht nur die AfD, sondern die Tech-Konzerne: „Wir lassen zu, dass unsere … Jugendlichen infiltriert werden über Tech-Konzerne, die es ja nicht gut mit unserer Demokratie meinen.“ Also Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige? „Das muss kommen.“ Außerdem – als ob das etwas damit zu tun hätte – eine „Digitalabgabe, um traditionelle Medien in unserem Land zu stützen“. Denn: „Eine Demokratie funktioniert nur, wenn diese Institutionen funktionieren.“ Sitznachbarin Melanie Amann, frischgebackene Chefredakteurin Digital der Funke-Mediengruppe, lächelt zufrieden über Günthers Worte.
Vance „steckt ja mit dahinter“
Lanz witzelt über Günthers kaum kaschierte Eingriffswünsche in die Medienwirtschaft: „Wenn J.D. Vance das hört, haben wir morgen den nächsten Ärger.“ Günther: „Machen wir uns nichts vor: Der steckt ja mit dahinter.“ Der Ministerpräsident legt sich also direkt mit dem Vizepräsidenten im Weißen Haus an, der in seiner berühmten Münchner Rede die Verletzungen der Meinungsfreiheit in der EU scharf kritisiert hatte. Aber Günther attackiert auch ungenannte Abgeordnete seiner eigenen Partei im Bundestag: „Die gucken sich so einen Quatsch an.“ Melanie Ammann lächelt zufrieden, denn es ist klar, dass Günther mit „Quatsch“ andere als die Funke-Medien meint.
Wenn die schwarz-rote Koalition, so erläutert Günther, „in eine Schieflage geraten war“, habe das immer mit dem Einfluss und den politischen Zielen bestimmter Medien zu tun. Lanz wirft den Namen Brosius-Gersdorf dazwischen, und Günther wird konkret: „Wer hat denn dagegen geschossen? Nius und solche Portale. Es gibt Abgeordnete meiner Partei, die solche Portale lesen, die sowas auch weiterschicken.“ Günther stellt klar, „dass das unsere Gegner und auch die Feinde der Demokratie sind“. Wohlgemerkt: Journalisten werden von einem Ministerpräsidenten, der kurz zuvor noch der Bevölkerung die Wichtigkeit der Meinungsfreiheit erklären wollte, zu Feinden der Demokratie erklärt.
„Regulieren, zensieren, im Notfall sogar verbieten“
Lanz bittet um Klarstellung. Also wolle Günther „regulieren, zensieren, im Notfall sogar verbieten“? Und Günther sagt klar: „Ja“. In diesem Moment hätten Journalisten in früheren Zeiten vermutlich empört sofort Einspruch erhoben. Aber Amann und die beiden anderen anwesenden Kollegen bleiben still. Vielleicht wurde Günther trotzdem klar, dass er gerade etwas höchst Problematisches bejaht hat. Also dreht er wieder ab auf den Jugendschutz: „Wir reden darüber: Social Media darf Bis-16-Jährigen nicht mehr zugänglich gemacht werden.“ Günther erwähnt zwei Dinge, vor denen Jugendliche geschützt werden müssten: „…vor Desinformation, vor sexuellen Übergriffen“. Nach dem vorher Gesagten kann man wohl vermuten, dass Günthers Anti-Social-Media-Enthusiasmus sich nicht in erster Linie auf den Schutz jugendlicher Psychen vor sexuellen Inhalten richtet, sondern auf die Verbreitung politischer Meinungen.
Lanz hakt wieder nach: Was ist mit der Meinungsfreiheit? Günther geht darauf nicht ein, sondern belehrt die Medien über ihre Aufgabe im Rahmen des gewünschten Konsenses nach dem Ende der parteipolitischen Kleinkriege: „Es ist nicht nur Aufgabe der Politik, Demokratie zu schützen. Alle zivilen Organisationen müssen auch sich zur Demokratie bekennen.“ Günther vergattert also die Medien dazu, der Politik beizustehen. „Wir haben ja zum Glück Pressefreiheit, Meinungsfreiheit in unserem Land. Aber wenn man eine solche Einflussnahme hat wie Medien, dann muss man eben auch bestimmte Qualitätskriterien einhalten.“ Und dann greift er ein bestimmtes Medium explizit an: „Wenn ich mir Nius-Artikel anschaue, mit denen ich irgendwas zu tun habe, kann ich nur sagen, da stimmt in der Regel nichts drin. … Aber die machen den Eindruck, das wäre im Sinne der Meinungsfreiheit etwas, das man sagen darf.“
Kein Plädoyer für Meinungsfreiheit von Journalisten
Nun ist es gerade der Kern der Presse- und Meinungsfreiheit, dass Regierungspolitiker nicht darüber zu entscheiden haben, ob Vorwürfe gegen sie stimmen. Und schon gar nicht haben Politiker über die Qualitätskriterien von Journalismus zu entscheiden. Von drei anwesenden Journalisten-Gästen sollte man spätestens an dieser Stelle eigentlich einen entrüsteten Zwischenruf erwarten. Sie ließen sich stattdessen minutenlang unwidersprochen von einem Ministerpräsidenten über ihre Aufgabe belehren.
Lanz übernahm dann die Verteidigung des angegriffenen Portals selbst: Wenn er sich die nackten Fakten ansehe, „dann stimmt das auch häufig“. Zu einem eindeutigen Plädoyer für die Meinungsfreiheit und gegen Günthers konsensselige Vorstellungen des Miteinanders von „demokratischen“ Parteien und Medien konnte sich keiner der drei Journalisten aufraffen. Adrian Geiges, jahrelanger China-Korrespondent, hatte aufgrund dieser Erfahrung zwar „gemischte Gefühle“, sah bei Günthers Zensur-Forderungen aber eigentlich nur als fragwürdig, wer über Propaganda und Lüge entscheide. Und Melanie Amann legte in erster Linie Wert darauf, nicht Nius zu verteidigen, sondern forderte, „wir Qualitätsmedien“ müssten eben „zeigen, dass wir die besseren sind“.
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Da kann man mal sehen, was für eine radikal linke Klientel Angela Merkel in der CDU etabliert hat. Diese Leute hängen der CDU jetzt wie ein Müllstein um den Hals bei der Bewältigung der Zukunft.
Alle Propaganda wird nicht helfen, die Leute sehen ja, was läuft. Der Erkenntnisprozeß dauert halt nur. Entweder die CDU kippt die Brandmauer selbst, oder sie wird dazu gezwungen. Sie kann es sich aussuchen.
Die neuen Medien sind längst unverzichtbarer Bestandteil der Berichterstattung geworden. Die Leute, die sich noch von ARD und ZDF hinter die Fichte führen lassen, sterben langsam aus.
In Berlin da eignet sich der schlimmste Terroranschlag des Jahrs und die Tagesschau bringt einen Bericht über Pinguine, weil sie ihn so tief wie möglich hängen will, denn die Täter gehören politisch zur bevorzugten Klientel der Öffentlich-rechtlichen.
Allein dieses Beispiel zeigt, wie unverzichtbar die neuen Medien inzwischen sind.
Zitat:
"Die Parteien sollen ihre „Kleinkriege“ beenden für den großen Konsens im Kampf gegen AfD und Tech-Firmen."
Meiner Meinung nach können sie sich dann gleich SED 2.0. nennen.
Denn das wäre dann nichts anderes und Demokratie verkäme zur Makulatur.
„Ich kenne keine Partei mehr, ich kenne nur noch Deutsche“
Sie SIND die SED 2.0.
Angela Merkel war eine gut getarnte Kommunistin im zeitgemäßen grünen Anstrich. Und sie hat die Ihren in der CDU installiert. Die CDU ist de facto mehrheitlich eine linksgrüne Partei. Diese Transformation war erfolgreich, weil sie davor eine weitgehend unpolitische Machtmaschine war.
Jetzt versuchen diese Krafte, ihre totalitäre Ernte einzufahren. Die wahren Demokraten mit Respekt vor der Gewaltenteilungsind gerade die, denen diese Leute die demokratische Gesinnung absprechen. Noch nie hat ein führender Politiker diese Umkehrung der Verhältnisse so unverblümt nach kommuniziert wie Daniel Gunther.
Dieser Vorstoß des Ministerpräsidenten Günther ist ein Angriff auf die Pressefreiheit und damit auf den unverzichtbaren Kern der Demokratie - die immer mehr auf die schiefe, totalitäre Bahn gerät.
Halten Sie das für vorstellbar? Ich nicht. Zu viele "Genossen" im merkelschen Geiste gehen diesen Weg auf keinen Fall mit. Und die, die dafür sind, werden den Teufel tun, den Abriss der Brandmauer in's Werk zu setzen, weil das das Fortbestehen der CDU als Partei von Relevanz gefährden würde. Ich rechne damit, dass der "vernünftige" Teil der CDU früher oder später nachgibt und zum Verbotsverfahren mindesten schweigt. Die AfD hat nur eine Chance, wenn sie zu mächtig für ein Verbotsverfahren wird. Es liegt mal wieder beim Wähler; der muss erkennen, dass Wichte wie dieser unsägliche Günther die wahren Demokratiefeinde sind. Vom linken Abschaum in SPD, Grünen und der SED-Verlängerung muss man hier nicht reden. Die haben die BRD in die derzeitige Schieflage gebracht und finden es wohl auch noch großartig. Die Union hat sich leider zu deren Handlangern gemacht.
spielt in großen Teilen der Union sicher auch eine nicht unwesentliche Rolle bei ihrer 'Sprungangst' bezüglich einer konstruktiven Zusammenarbeit mit der größeren(!) AfD..., diese demokratischen Hasenfüße und Großmäuler... (und Lügner) - insb. F. Merz!! /🤣 - letzterer
Hat Genosse Günther einen Knopf im Ohr, über den ihm sein guter Freund Robert Dinge zuflüstert? So viel selbstzerstörerische, zur Kenntlichkeit entstellende Ehrlichkeit gabs sonst nur bei Herrn Habeck.
Ich gratuliere jetzt schonmal Julian Reichelt zum zu erwartenden Anstieg der Abonnenten- und Zuschauerzahlen!
@Sebastian Habel, bis auf den Augenaufschlag bekommt MP Günther die Rolle als Nachfolger des Welterklärers Robert Habeck schon ganz gut hin. Vom Realitätssinn seiner dänischen Kollegin ist er noch meilenweit entfernt.
Man muss Julian Reichelt in seiner Einschätzung zustimmen: Was Daniel Günther hier zum Besten gegeben hat, ist brandgefährlich. Dazu ist alles gesagt. Günther muss gehen. Weil wir eine Demokratie sein wollen und er kein Demokrat ist. So einfach. So logisch.
Was mich aber umtreibt: Warum sagt Daniel Günther jetzt solche Dinge? Er gilt doch als smart, weiß, Klippen zu umschiffen, sich klug auszudrücken -- und jetzt auf einen Schlag eine ganze Reihe von wirklichen Hämmern einfach so rausgehauen? Wo ist Günthers Gespür geblieben? Was ist hier los?
Auf zum letzten Gefecht, würde ich sagen. Was die neuen Medien veröffentlichen, macht die Betrugsmechanismen der etablierten Medien und der mit ihnen verbandelten Politiker mit einem Schlag sichtbar.
Sie wollen sie um jeden Preis ausschalten, denn ihre Existenz hängt daran. Günter weiß, dass es sein letztes Gefecht war, wenn er das nicht schafft. Sie begreifen, dass die alten narrative nicht mehr ziehen und neue haben sie nicht.
und reagieren dementsprechend... - MP Günther z.B.. Ihr Handeln ist strategisch primär auf den linksgrünwoken Machterhalt ausgerichtet..., und da sind sich alle links der 'Brandidiotenmauer' in Stillschweigen einig... - das funktioniert! 👍
>> Ihnen 'Dummheit' zu unterstellen oder leichtfertig anzudichten ist mMn ein großer Fehler!! Auch den 'echten Linken' nicht... ...! (Die Linke)
Dummheit findet vielleicht 'auf Greta-Level' statt, aber nicht in linksgrünwoken Regierunsstrukturen in Deutschland. Hier ist es höchstens strategisch auf den Macht- und Postenerhalt ausgerichtete 'Dumm-stellung'... >> siehe z.B. die aktuellen Vorgänge um den Berlin-Blackout und die Vulkangruppe... ... 🤔
Den Gegner zu unterschätzen ist immer ein grober Fehler!
Ich würde vermuten, er hat lediglich die Tarnung fallen lassen, denn Günther ist eigentlich ein verkappter Grüner/Linker, der als U-Boot in die CDU eingeschleust wurde, wahrscheinlich von IM Erika.
Heute bei NIUS ging es selbstverständlich auch um dieses Thema und es wurde ein kurzes Video gezeigt. Rechtanwalt Steinhöfel war sich nicht sicher, ob der Auftritt des Herr Günther bei der Kieler Woche oder einem CDU Parteitag war.
Jedenfalls war dieser Tanzauftritt bemerkenswert und zeigte die Gesinnung dieses Mannes.
Sorry - NIX wird passieren - war doch nur 'ein Ausrutscher' im 'Kampf gegen Rechts'... ... Der ZENSURGEDANKE ist ihm halt 'so rausgerutscht', versehentlich... (ist wie 'von der Maus abgerutscht'... - so was passiert... ..., die Wahrheit... /🤣)
Zu wenige lesen halt Cicero oder andere Neue Medien... - iss so! ☹
wird so lange weitergehen, wie die Mehrheit der Deutschen sich dies bieten läßt!
In den USA haben sich die Bürger längst von ihrer - zu Recht - als arrogant empfundenen Kaste befreit, indem sie Trump wählten, der ihnen zwar auch nicht in allem, was er sagt und tut, gefällt, sie aber zumindest als gleichwertige Menschen mit ihren Bedürfnissen und Wünschen ernst nimmt.
Seine Unwahrheiten sind offenkundig u. nicht geschickt verschleiert, und seine Ankündigungen sind keine leeren Versprechungen, sondern werden von ihm unverzüglich umgesetzt.
Das deutsche Volk ist noch lange nicht so weit, und es ist m. E. durchaus nicht ausgemacht, daß es bei uns jemals zu einer fälligen Revolte gegen das sog. Establishment kommt (so wie in den USA), bevor es zu spät ist, d. h. b e v o r bei uns Kriegsrecht herrscht. Dann gibt es nämlich überhaupt keine Bürgerfreiheit mehr.
Merz u. seine Truppe tun momentan alles, um Deutschland wieder in ein Kriegs-Geschehen zu verwickeln. Jedenfalls sehe ich das so.
hätte Günther eine Turbokarriere in der SED hingelegt. Denn genau seine Ansichten zur haben auch SED-Funktionäre vertreten. Manche sogar geringer als Günther.
Und solch ein Politiker hat nach Umfragen hohe Beliebtheitswerte? Deutschland, ein Wintermärchen.
Sie schlafen halt noch alle/viele, in ihren warmen CDU-Wohlstandsdecken..., meinungsgepampert vom staatstreuen ÖRR..., das Rentnerwahlvolk im Westen der Republik, die nicht glauben können, dass 'ihre' konservative (Helmut-Kohl-) CDU jetzt LINKS ist... ..., weil das doch nicht sein kann, weil es nicht darf... ...
So was kommt von so was! hat mein Opa immer gesagt... ... 🤣
Er hat doch so ein liebes Gesichtchen. Vielleicht deshalb?
Ich finde Günthers Optik genauso „liebenswert“ wie seine politischen Ansichten. Passt schon. Aber über Geschmack lässt sich streiten, liebe Frau Miller.
vielleicht hätte ich sagen sollen, es ist nicht das Gesicht eines erwachsenen Mannes.
Schönes Wochenende!
Ein Weckruf für alle aufrechten, selbstdenkenden Staatsbürger! Qualitätsmedien wie NIUS, Apollo etc., die sich der Wahrheit verpflichtet fühlen und nicht vom Staat gesponsert werden, unterstützen und sich dort informieren.
Das "traditionelle Medien" von Daniel Günther ist ein schrilles Alarmsignal für Hinwendung zu Partei- und Regierungsmedien. Die nichtgenehmen Medien in die Schublade "alternative Medien" zu stecken, ist hingegen eher auf dem Mist der alternativen Medien gewachsen, die sich selbst als abgrenzende Medien betrachten und mit für den Extremismus in der Gesellschaft verantwortlich zeichnen. Die alternativen Medien (rechte Medien) sind also kein Deut besser, als die Altmedien.
In aufgeregten Deutschland, trotz digitalen Zeitalters ist es eine situationsbedingte landestypische Einordung.
Würden die sogenannte traditionellen Medien, insbesondere die ÖR, unahhängig und allumfassend informieren, dann wäre dieses aufgestellte "Kontra" übeflüssig!!!
Kurzum, es gibt keine alternative Medien.
Sehr geehrte Frau Lubig, es gibt keine alternativen Medien.
Es gibt nur FREIE Medien. Und diese freien Medien sind eine Gefahr für "Unseredemokratie". d. h. sie sind eine Gefahr für Sozialisten und Kommunisten.
und bestimmt, was unter "Notfall" zu verstehen ist. Wer hätte das gedacht, dass nach 1945 solche Äußerungen und Bekenntnise eines CDU-Ministerpräsidenten ohne Aufschrei und Forderung nach Parteiausschluß so von der CDU/CSU hingenommen werden?
Wer von den Menschen Ostdeutschlands kann künftig da noch CDU wählen? Die wissen doch noch, was Zensur bedeutet und haben die Parole der SED "Die Partei, die Partei hat immer recht" noch im Kopf. Wer damals dagegen etwas sagte, mußte mit dem Schlimmsten rechnen. Wird wohl auch noch so kommen?
Doch genauso tief gesunken wie diese Partei sind die meisten unserer Medien, vom ÖRR ganz zu schweigen. Eine Klage vor dem höchsten deutschen Gericht, die nun fällig wäre, wird es nicht geben.
Herr, vergib diesem CDU-Ministerpräsidenten, denn er weiß nicht, was Demokratie bedeutet!
wenn's drauf ankommt. Ganz einfach...
Eine Klage vor dem höchsten deutschen Gericht hätte keine Aussicht auf Erfolg, weil der "Marsch durch die Institutionen" erfolgreich war und dieses Gericht fast immer im Sinne von links/grün urteilt.
"Günther zählte zu diesem positiven Bild, das alle gemeinsam zeichnen sollen, auch, zu zeigen, warum Meinungsfreiheit wichtig sei. Das war erstaunlich, denn kurz darauf machte er deutlich, dass diese nicht gerade höchste Priorität für Günther hat."
Großes (vermutliches) Missverständnis, Herr Knauß: wenn DIESE Leute - mittlerweile ALLE links der 'Brandidiotenmauer' - überhaupt von 'Meinungsfreiheit' reden, dann meinen sie schon seit längerem ausschließlich die Freiheit IHRER Meinung... - und nichts anderes! Konkret seit dem Bestehen der AfD, und zwar bereits seit deren frühesten Anfängen.
Das hat sich jetzt mittlerweile in diesen Systemrepräsentationskreisen so festgesetzt: "UNSERE Demokratie" und "UNSERE Meinungsfreiheit" - das ist jetzt so... - schxxxx auf das Grundgesetz (sie)... ...
Ja, so! kann man eine Demokratie auch erfolgreich zerstören... 🤔
Meine Meinung zu Dr. Seltsam fällt nicht ganz so wohlwollend aus wie von Herrn Knauß. Denn D. Günthers Demokratieverständnis zeugt von überhaupt gar keinem Verständnis für Demokratie, sondern ganz im Gegenteil von sehr viel Autokratie- und Diktaturaffinität. Das ist umso witziger, als Politdarsteller wie Günther(übrigens die beste Merkel-Kopie seit Erfindung der Uckermark) ihre moralische Entrüstung wie Monstranzen vor sich her tragen, wenn es darum geht, Staaten wie Russland u. Herrschern wie Putin genau diese Unterdrückung u. genau all jene Verfolgungen zu attestieren, derer sie sich selbst seit zig Jahren hier so frank und frei bedienen. Verlogener und absurder geht es kaum. Ich frage mich da beinahe täglich, ob diese Protagonisten überhaupt noch etwas merken, ob sie inzwischen wirklich komplett verblödet sind oder, was auch sein könnte, den Souverän für komplett unterbelichtet halten!?
All diese Wichtel, sie sind nur noch Witzfiguren ihrer eigens erschaffenen Arena der Eitelkeiten!
Nach mehr als 16 Jahren stehender Luft, fühlt sich jeder frische Luftzug wie eine heftige Windböe an. Nach 16 Jahren Diskussionslosigkeit wegen angeblich „alternativlosem“ Regieren, wird jeder Widerspruch, jede Kritik zum Delegitimieren der Staatsform hochstilisiert.
Für ein konsensorientiertes Land wie Deutschland sind die Folgen der Merkel-Ära dramatisch, weil der hierzulande sowieso schon unterentwickelte demokratische Diskurs nun völlig verlernt wurde.
„Lanz bittet um Klarstellung. Also wolle Günther „regulieren, zensieren, im Notfall sogar verbieten“? Und Günther sagt klar: „Ja““.
Das ist irre.
Ist den Journalisten eigentlich bewusst, dass wenn sie hier Günther nicht widersprechen und nicht für Nius in die Bresche springen wollen (egal, wie sie das Portal selbst finden), sie sich selbst zu Propagandisten machen?
Danke Ihnen, Herr Knauß, und Cicero, für den Widerspruch.
Kein Journalist muss Günther oder wem auch immer widersprechen. In einer freiheitlichen Gesellschaft ist niemand verpflichtet, wem zumunde zu reden oder exzessiv konträr zu berichten. Die fundamentale Einordnung in nur links und nur rechts ist der Sargnagel des freiheitlichen Systems. Das nächste Regime ist stramm rechts oder stramm links mit entsprechenden Grundgesetzänderungen. Günther ist für mich nur einer der vielen linken und rechten U-Boote, die das freiheitliche System unterminieren. Die Merkelsche Alternativlosigkeitszeit war schon eine offene Konterrevolution gegen Freiheit und Bürgerrechte. Ich habe keine Hoffnung, dass weit rechte "Freiheit" die bessere Freiheit ist (siehe Trump).
Keine Laber- und Erziehungssendung ohne Melanie Amann. Höre ich dieser Gestalt zu, kann ich mitunter kaum glauben, dass diese Person Journalistin ist u. zudem auch noch über einen Doktortitel in Rechtswissenschaften verfügen soll. Entweder hat sie in den Fächern Staatskunde und Staatsrecht gefehlt, ihr fehlte dafür die geistige Auffassungsgabe, oder sie hat Jura in Nordkorea studiert?
Wie dem auch sei, es gibt absolut kein Thema bei dem sie nicht in vorauseilendem Gehorsam absolute Regierungstreue illustriert u. kein Thema, bei dem sie nicht auf der Merkelschen Schleimspur mit rutscht. Einfach nur widerlich. Jetzt hätte man ja als gebildeter zivilisierter Mensch erwarten können, dass der Moderator eines solch hanebüchenen Diskurses regulierend u. auf dem Boden unserer Verfassung in die Wortbeiträge korrigierend eingegriffen hätte. Aber bei so viel "Kernkompetenzen" zu unseren Grundrechten, bei so viel moralischer, politischer und journalistischer Minderbegabung, ja da kapituliert man.
genau das waren die passenden Voraussetzungen um in der DDR erfolgreich Journalist zu sein... ...
Paaast! /😉
[PS: ich habe ernsthaft immer mehr den Eindruck, dass 'der gemeine Wessi' das einfach nicht merkt, wie nahe wir heute bereits an der DDR 2.0 sind... - da fehlt ihm wahrscheinlich die konkrete Lebenserfahrung...?, im Vergleich zum 'gemeinen Ossi'. Könnte das sein?]
Ich denke nicht, dass ein Großteil der sog. "Wessis" noch nicht gemerkt hat, wohin die Reise geht, so blind kann kaum jemand sein, Herr Veit. Die andere Frage ist die Haltung, welche Konsequenzen die Leute aus dieser Erkenntnis ziehen. Und da sehe ich dann schon einen gravierenden Unterschied zu den Menschen im Ostteil unseres Landes, vielen fehlt das Rückgrat, der aufrechte Gang oder wie man so sagt: die Haltung.
Was politische u. wirtschaftliche Verhältnisse anbelangt, sind wir "Wessis" schon ziemlich verwöhnt, zumindest mit Blick auf frühere Zeiten. Und so werde ich das Gefühl nicht los, dass immer noch unfassbar Viele hier im Westen in einer paradoxen Lähmung feststecken, so als würden sie annehmen, wenn sie sich nicht bewegen, könnten sie ihre Vergangenheit konservieren u. behalten. Deshalb wählen vermutlich auch immer noch so Viele die Etablierten, obwohl ihr Verstand sagt, dass es genau mit dieser Mischpoke immer weiter in den Abgrund geht. Es ist ein psychologisches Phänomen.
der Merkel- Ära immer offensichtlicher wird,, die Aufspaltung der CDU in einen links grün roten Teil der dann zur Einheitspartei notiert, mit dem Symbol der beiden Hände, die sich gegenseitig
schütteln 😂😂,
Der „Rest“ der‘s bis dahin immer noch nicht gelöffelt hat, wohin letztendlich die politische Reise der CDU geht ….. nach links, tritt zur AfD über. Da wären die Fronten wenigstens endlich geklärt.
Mit besten Grüßen a d Erfurter Republik
Merkels Edelzögling Günther hat der CDU einen wirklichen Bärendienst erwiesen. Er wirbt offen für eine Einheitspartei von CDU,SPD und Grünen sprich eine moderne SED, die dann "unsere Demokratie" (Die Demokratie der Einheitspartei) verteidigt. Unbedingt diese Einlassung weiterverbreiten. Die Menschen können sich dann eine Meinung von Daniel Günther bilden.
Das ist nicht das Problem. Er darf seine Weltsicht haben, er darf die auch für einzig richtig halten. Alles ok. Er darf alle anderen Weltsichten grundfalsch finden und er darf dafür alle Ausdrücke verwenden, die er will - da ist er frei, und so wie er es macht, spricht er für Millionen.
Was mich nachdenklich macht ist, dass mir bei Günther und vielen anderen keine Gedanken dazu vorhanden scheinen, dass andere Millionen es anders sehen, in der Welt auch Mehrheiten. Nicht dass die alle eine andere, bessere Wahrheit verträten - einig ist sich da niemand.
Aber zur Vielfalt der Weltsichten nur zu sagen, dass alle anderen FakeNews, Menschenfeinde etc. seien, das finde ich zu wenig.
Mich macht es auch nachdenklich, wenn jemand von Weltoffenheit und einer offenen Gesellschaft redet, aber faktisch mit den meisten Menschen nicht zurecht kommt, wenn es politisch ernst wird. Ich wäre auch weniger offen, aber was will Günther genau in einer realen, vielfältigen Welt?
Da bin ich anderer Meinung, lieber Herr Michaelis. Selbst als Privatmensch darf man sich im aktuellen Deutschland nur noch eine begrenzte, sehr übersichtliche Art von Meinungen leisten, als Ministerpräsident erst recht! Auf dem Boden der deutschen Verfassung zu stehen, ist die Mindestvoraussetzung um so ein Amt bekleiden zu dürfen.
Angesichts Günthers expliziten Forderungen nach Verboten von anderen Meinungen und Zensur entblößt sich der "gute" Günther hier als glasklarer Verfassungsfeind u. müsste von seinem Dienstherrn nach allen Regeln der Kunst bzw. des Beamtenrechts sanktioniert werden. Schaut man sich an, wofür andere Staatsdiener schon eliminiert wurden, darf man hier getrost von juristischen Freibriefen sprechen. Denn offensichtlich darf sich die linke Mischpoke in diesem Land wirklich mittlerweile ALLES erlauben ohne mit der Wimper zu zucken, u. vor allem ohne die erforderlichen zwangsläufigen Konsequenzen befürchten zu müssen. In was für einer Bananenrepublik leben wir denn?
Die Einlassungen von Günther waren enorm aufschlussreich. Es ist Markus Lanz zu danken, dass er so nachgefragt hat, dass Günther seine latent totalitäre Einstellung zur Meinungs- und Pressefreiheit entlarvt wurde. Dass so etwas von einem Politiker einer "demokratischen" Partei kommt, hätte sich noch vor 20 Jahren niemand auf dieser Seite des Eisernen Vorhangs vorstellen können.
Wer solche totalitären Phantasien in den öffentlich-rechtlichen Medien verkündet, ist in einem öffentlichen Amt nicht tragbar.
Aber die Union hat ihre Würde und das Land schon lange dem reinen Machtkalkül geopfert.
JD Vance hatte vollumfänglich recht.
schwiegersohn“, Charisma wie ein Staubsaugervertreter, aber ein knallharter Scheindemokrat.
Übrigens war es NIUS, wo ich zuerst über diesen Auftritt gelesen habe. Und wie Lanz selbst es sagt: was die schreiben, stimmt eigentlich immer, weil sie immer Quellen bringen und ihre Dinge belegen.
In einer echten, nicht gespielten Demokratie wäre diese Person längst nicht mehr im Amt. Es hätte sofort Massenproteste gegen eine solch widerliche Polit-Figur gegeben. Zumindest in seiner Partei müsste es nun ordentlich krachen und man ihm Feuer machen.
Aber nein, überall Schweigen. Solch Dreck fällt kaum mehr auf und außer Lanz schwiegen sogar die „Journalisten“, die dabei saßen. Amann, die so einseitig links ist, dass sie rechts schon wieder an der Tür kratzt, würde Freudentänzchen machen, wenn nicht-linke Portale verboten oder zensiert würden.
Wegner, Weimer und nun Günther. Merz sowieso, aber auch viele andere: Versager, Lügner, Scheindemokraten, die nur eines wollen: Macht.
Ekelhaft.
"Nationale Front des demokratischen Deutschland", das hat in der DDR wunderbar funktioniert, keiner hatte offiziell eine andere Meinung. Gelegentlich kleine Farbtupfer aus dem grauen Einerlei wie "Forum" , "Sonntag" und "Glaube und Heimat" gab es, aber die ergaben kein farbiges Gemälde.
Es gibt grundlegende Meinungsunterschiede in D, die in der Presse nicht diskutiert werden.
Für Sie zum Nachlesen:
GG, Artikel 5 (1): "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. EINE ZENSUR FINDET NICHT STATT."
Zensur und Diktatur sind Geschwister. Dessen sind Sie sich, Herr Günther, offensichtlich nicht bewußt. Doch Beides wollen wir Deutschen nicht! Wir wollen Demokratie, und die gilt für ALLE, nicht nur für Sie, die Linken oder jene vor oder hinter einer Brandmauer. Ob das Eintreten für eine Sache ohne Gewalt falsch oder richtig ist, spielt dabei keine Rolle.
Ihre Absichten sind verfassungsfeindlich. Sie von daher aus Ihrer Partei auszuschließen, wäre folgerichtig, ist aber Sache der CDU.
1. Die wahren Feinde der Demokratie erkennt man daran, dass sie ihr ein auf sich selbst bezogenes Possesivpronomen voranstellen.
2. Das ein Ministerpräsident sich traut sowas im TV zu sagen, zeigt, wie schlimm es um die Demokratie schon steht.
3. Zu Bürgermeisterwahlen in Rheinland-Pfalz dürfte Günther nun wegen mangelnder Verfassungstreue nicht mehr antreten können.
4. Er sollte unverzüglich von seinem Amt zurücktreten, bevor die USS Gerald R. Ford in die Nordsee verlegt werden muss.
5. Vorhersage: Das wird er nicht tun, aber sich demnächst wehement über gegen ihn gerichtete "Hasspostings" in sozialen Medien beschweren.
6. Wenn Merz die Steilvorlage nicht nutzt und ihn aus der CDU rausschmeißt, ist nicht nur Merz, sondern die gesamte Partei Geschichte.
eifrigster Speichellecker spuckt Gift und Galle, wenn es um freie Medien, Meinungsfreiheit und Demokratie geht. Sowas kommt von sowas. Das die CDU.
niedergeschrieben ist.
Durch eine zusammengewürfelte Mehrheit aus Union, SPD, grüner Sekte und den SED Erben ist die benötigte 2/3 Mehrheit zu GG Änderung beisammen. Bei der Schuldenaufnahme hat’s doch super funktioniert ……
Und genau so wird’s in Zukunft weiter gehen , davon dürfte ausgegangen werden.
Mit mreundlichen Grüßen a d Erfurter Republik
Abgesehen davon, dass man sich eventuell mal Gedanken bezüglich sogenannter Qualitätskriterien für das Amt von Ministerpräsidenten/innen machen sollte, muss man m.E. dem Herrn eigentlich dankbar sein für seine Offenheit.Denn nicht nur beweist er uns Bürgern/innen wie im Grunde vernachlaessigbar all diese ollen Kamellen,auch GG genannt oder so was wie verfassungsmäßige Grundrechte sind,er bringt dessen Erfinder und verstorbene Granden seiner Partei darüber hinaus auch noch dazu,sich ein ums andere Mal in ihren letzten Ruhestätten um die eigene Achse zu drehen.Und wie immer umständlich bis zum geht nicht mehr.Mein Vorschlag: Gründliche Überarbeitung des Ganzen, Artikel 5 und andere Freiheiten für den lästigen Untertan streichen,alle Omas gegen raechts mobilisieren um unbotmaessige Redaktionen dauerzubesetzen u. alles was hinter der Brandmauer nicht bei 3 auf dem Baum ist notfalls mit dem Rollator platt zu machen🧐.So geht Demokratie Genosse Günther!Hab' immer noch keinen Bademantel..MfG
