Haßelmann
Britta Haßelmann, 11.07.2025 / picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Jahrestag der Ahrflut - Haßelmann missbraucht eine Katastrophe für das grüne Narrativ

Die Grünen klagen gerne über „rechte Narrative“. Ihre Fraktionschefin Britta Haßelmann missbraucht nun den Jahrestag der Ahrflut für ein verbreitetes Grünen-Narrativ. Angesichts der Rolle der grünen Ministerin Anne Spiegel damals wäre Demut angebrachter.

Ferdinand Knauß

Autoreninfo

Ferdinand Knauß ist Cicero-Redakteur. Im März erscheint sein Buch „Der gelähmte Westen. Chronik einer Selbstaufgabe“. 

 

So erreichen Sie Ferdinand Knauß:

Viel ist derzeit von sogenannten „rechten Narrativen“ die Rede. Die Partei die Linke, die Grünen und die SPD werfen der Union alle naselang vor, auf diese zu setzen, ob es nun um deren Verweigerung gegenüber der Regenbogenfahne und der Privilegierung „queerer“ Menschen geht oder um die Verweigerung der Wahl einer linksaktivistischen Professorin in das Bundesverfassungsgericht. Man könnte diese Haudrauf-Kommunikation umgekehrt eine linksgrüne Erzählung nennen: nämlich die von einer Union, die es sich unverzeihlicher Weise hin und wieder anmaßt, einmal nicht ganz so brav der Agenda der politischen Kräfte zu folgen, die sich neuerdings als „demokratische Mitte“ bezeichnen, um so zu tun, als wäre ihr linkes Programm der demokratische Normalfall. 

Jede Abweichung oder auch nur das Erlahmen auf dem Pfad zur diskriminierungs- und CO2-freien Buntgesellschaft ist dieser Erzählung zufolge „rechts“ und bedarf des schweren Tadels durch Gouvernanten wie Britta Haßelmann. Um die Grünen-Bundestagsfraktion auf X.com zu zitieren: „Wir akzeptieren keinen Rückschritt bei der Gleichstellung & fordern von der Regierung, Diskriminierung & #Queerfeindlichkeit entschlossen entgegen zu treten! Gemeinsam mit vielen Akteur*innen bleiben wir bunt, laut & vielfältig & setzen uns für den Schutz dieser #Vielfalt ein.“ Im Extremfall kann sich der Vorwurf, „rechten Narrativen“ zu folgen, natürlich auch gegen innerparteiliche Abweichler wenden, sogar gegen Robert Habeck, wenn der mal ein Jota vom Kurs der totalen Migrationsfreudigkeit abkommt.    

Katastrophenerinnerung als Vorwand für grünes Narrativ

Nun hat zum vierten Jahrestag der Flut im Ahrtal die Grünen-Fraktionsvorsitzende Britta Haßelmann umgekehrt vorexerziert, wie linksgrüne Narrative funktionieren. Die Erinnerung an die Naturkatastrophe in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021, bei der allein in Deutschland über 180 Menschen starben, nahm sie zum Anlass, die Einrichtung eines „Klimaschäden-Hilfsfonds“ zu fordern. Den Menschen, die die Folgen der „Klimakrise“ in Form schwerer Schäden zu spüren bekämen, müsse schnell und unbürokratisch geholfen werden, sagte Haßelmann der Deutschen Presse-Agentur. „Das notwendige Geld soll aus einem Klimaschäden-Hilfsfonds kommen. Konzerne, die mit Umweltverschmutzung Milliarden verdienen, sollen in diesen Fonds einzahlen und zu den Kosten ihrer Schäden beitragen.“ 

Das in dieser dpa-Meldung steckende Narrativ wird oft von Grünen genutzt und ist gerade deswegen bewährt erfolgreich, weil es als solches, nämlich als meinungsmachende Erzählung, in den Medien kaum je entlarvt, sondern meist munter weitererzählt wird – im Gegensatz zu den „rechten Narrativen“. Die Erzählung funktioniert also so, dass man – erstens – jede Hitzewelle, jeden Starkregen und jede daraus möglicherweise entstandene Naturkatastrophe zu einer Art Strafe für vermeintlich zu wenig Klimaschutz deutet – also letztlich zu wenig grüne Politik. Haßelmann exerziert das mit diesen Worten durch: „Die Flutkatastrophe im Ahrtal und der Region hat Leben gekostet, Existenzen zerstört und massive Schäden verursacht und rund 40 Milliarden Euro gekostet. Herr Merz, so teuer ist es, Klimaschutz zu unterlassen.“ Merz verlangsame den Klimaschutz – angesichts von Hitze, Wetterextremen und Überflutungen sei das verantwortungs- und empathielos. 

Die konkrete Forderung Haßelmanns wird zwar kaum erfüllt werden, aber immerhin bleibt bei jenen, die den oben zitierten Satz lesen, der Subtext hängen: Die energieintensiven Konzerne sind für die Ahrflut samt der Toten und der Zerstörung verantwortlich. Wenn sie also durch Klimaschutzpolitik bluten, so geschieht es ihnen nur recht. Eine abstrakte, universelle Schuld- und Verantwortungskaskade, die sich, wenn man sie denn ernstnimmt, gegen die gesamte Menschheit als Kollektiv der produzierenden und konsumierenden CO2-Emissionsverursacher richten müsste, wird zu eigenen Zwecken vereinfacht und gegen spezifische politische Gegner gerichtet, die zur Unterwerfung ermahnt werden – Merz und die umweltverschmutzenden „Konzerne“. 

Klimapolitik ist unangreifbar

Die – bei näherer Überlegung nur als abstrus zu bezeichnende – hergeleitete Schuldzuweisung braucht keinen konkreten Nachweis, da sie auf universellen Zusammenhängen beruht. Das ist das Praktische an der Klimaschutzpolitik für die Klimaschutzpolitiker: Für deren (Un-)Wirksamkeit ist nie ein konkreter Nachweis möglich und nötig. Sie können daher stets in höchsten universal-moralischen Tönen anklagen und fordern, ohne jemals für die Ergebnisse verantwortlich gemacht werden zu können. Die Rettung der Welt ist für Politiker ein dankbares und risikoarmes Geschäft, bei dem sie nicht verlieren können. 

Im Falle der Ahrflut hat das Narrativ noch einen für die grünen Erzähler besonders angenehmen Nebensinn. Es lenkt ab von den sehr wohl konkret nachweisbaren Verantwortlichkeiten konkreten Versagens im Katastrophenschutz der vor Ort zuständigen Behörden und Politiker. Wenn Haßelmann das Verantwortungsgefühl und die Empathie für die Opfer wirklich wichtig wäre, das sie Merz und der CO2-Industrie abspricht, hätte sie nämlich aus Anlass des Jahrestages an diejenigen erinnern müssen, die damals so eklatant versagten. Nicht zuletzt betraf dieses Versagen ihre Parteifreundin Anne Spiegel, die damals Landesumweltministerin und Vize-Ministerpräsidentin war und sich am Morgen nach der Katastrophe besonders um ihr politisches Image und korrektes Gendern in der Pressemitteilung sorgte, während sie am Abend zuvor Warnungen nicht weitergeleitet hatte und wenige Tage danach in Urlaub fuhr. Auch Anne Spiegel ging es also angesichts der Katastrophe und des massenhaften Sterbens vor allem um ein Narrativ. Um eine Erzählung, in der sie selbst und die grüne Umweltpolitik positiv dastehen und ihr Versagen währenddessen vergessen werden kann.

Haßelmanns Hochmut

Ausgerechnet diese Frau, die schon auf Landesebene als Ministerin erwiesenermaßen überfordert war, wurde dann wenige Monate später in die Bundesregierung berufen, um eine gewisse Christine Lambrecht als Familienministerin zu ersetzen. Die ist ihrerseits dann als Verteidigungsministerin zum Inbegriff der Inkompetenz angesichts des Ernstes politischer Aufgaben geworden, als sie sich durch eine peinliche, vor Eitelkeit triefende Erzählung (sozusagen den Versuch eines Narrativs) endgültig lächerlich machte und geschasst wurde. Scholz wurde offenkundig erst nach Russlands Angriff auf die Ukraine klar, dass die Bundeswehr kein Spielfeld für Symbolpolitik und Quoten mehr sein konnte. Und Spiegel brach schließlich, als ihr Versagen selbst den grünen Parteifreunden und den ihnen zugetanen Medien allzu offensichtlich wurde, vor laufenden Kameras derart in sich zusammen, dass man fast Mitleid haben konnte.

Wenn es denn ein glaubwürdiges und lehrreiches nachträgliches Politiknarrativ geben sollte für die Ahrflut, dann ist es das der viel zu leicht in allzu hohe Ämter gehievten Politiker, die bei der ersten ernsten Bewährungsprobe versagen und sich im Angesicht des Todes und der Zerstörung vor allem um ihr Image sorgen – und trotzdem noch weiter aufsteigen. Wenn man also schon diese Naturkatastrophe, die zigfachen Tod und Verheerungen für ganze Regionen bedeutete, zum Gegenstand politischen Gedenkens macht, dann müsste dazu aus wirklichem Verantwortungsgefühl und Empathie gegenüber den Opfern vor allem Demut gehören – nicht zuletzt in der Grünen Partei, deren Führung Spiegel trotz ihres Versagens ins Bundeskabinett beförderte. Haßelmann beweist mit ihrem dreisten Klimaschutz-Narrativ das Gegenteil: Hochmut. 

Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Marianne Bernstein | Mo., 14. Juli 2025 - 16:18

ist, dass es Unfug ist den Katastrophenschutz den Landkreisen zu übertragen. Die Ländräte sind selten in der Lage sinnvoll zu handeln und Wasser bleibt selten in einem Landkreis. Für den Bund war es aber billig die Kosten den Landkreisen zu übertragen. Weiterhin ist es absolut unsinnig, dass in diesen Fällen, die Häuser wieder an der gleichen Stelle errichtet werden müssen, ansonsten zahlt die Versicherung nicht.

es geht darum, daß die Grünen versuchen ihre wissenschaftlich nicht haltbaren Thesen durch Katastrophen zu „belegen“. Sie schlachten dafür Ereignisse aus, die mit sehr viel menschlichem Leid verbunden sind, während sie z.B. der AfD vorwerfen, Ereignisse wie die des Terroranschlags am Breitscheidplatz „populistisch“ zu mißbrauchen. Es geht um die Doppelmoral der Moralisten, wir sind die Guten also dürfen wir alles.

Vor einigen Tagen gab es einen Brennpunkt im ARD zum „Hitzesommer“, hier hat das Sprachrohr der Grünen drei oder vier Hitzetage „mißbraucht“ um damit die Thesen der Grünen zu „belegen“. Seit dem sind die Temperaturen selten über 26° gestiegen, es ist bisher kein heißer Sommer!

Seit Menschengedenken gibt es Fluten, der Klimawandel ist real, er ist aber überwiegend nicht menschengemacht, er ist daher auch nicht aufzuhalten, nur gründet die Macht der Grünen auf dieser Lüge, sie müssen sie daher unbedingt aufrechthalten!

Und es geht um das Versagen der Grünen Anne-Spiegel!

Markus Michaelis | Mo., 14. Juli 2025 - 16:37

Das sollte man ändern, weil es eben nicht so klar ist, wie man die Welt rettet und was Rettung bedeutet.

Linke sollten nicht nur behaupten, dass sie für die Menschheit einstehen, sondern entsprechende Wahlergebnisse in Afghanistan, Pakistan, China, Indonesien, Indien, Sudan etc. vorweisen.

Dass in Bangladesh heute trotz stark gestiegener Bevölkerung weniger Menschen in Naturkatastrophen sterben, global auch weniger Leute verhungern als in den 70ern scheinen mir Erfolge von Technik und Kapitalismus zu sein, weniger von linken Ideen.

Die Entwicklung Asiens scheint mir auch stark vom Kapitalismus und nationalen Ideen getragen, weniger von linken Ideen.

Dadurch sind nicht alle linken Ideen schlecht, aber man sollte auch nicht so tun, als wäre man "der" Weltenretter und Weltenerklärer.

Urban Will | Mo., 14. Juli 2025 - 16:41

wie Haßelmann, die einem eigentlich nur die Wahl lassen, zu spotten, zu verachten, zu lachen oder zu ignorieren. Zumindest wenn man für sich sagen kann, seinen Verstand anzuwenden und die Fakten zu betrachten.
Auf Seiten der Sektierer und ihrer Funktionäre/Anhänger kann das schon seit langem nicht mehr der Fall sein. Es sei denn, sie alle sind hoffnungslos verblödet. Aber das unterstelle ich ihnen nicht, zumindest nicht allen.
Es ist wirklich zum verzweifeln, dass diese Leute noch immer so viel Macht haben.
Zu den Opfern: es gibt mittlerweile deutlich mehr Opfer der verantwortungslosen, selbstmörderischen Migrationspolitik, die seitens der Sektierer noch immer besungen wird und unbegrenzt fortgeführt würde, wenn sie denn könnten...
Und die dieser Haßelmann und allen anderen völlig egal sind.
Alles Lüge, Heuchelei, und Scheinheiligkeit, was die liefern.
Ekelhaft. Ich sehne den Tag herbei, wo diese menschenverachtende Sekte endlich politisch abserviert wird.

Ob ich allerdings mit jetzt bereits 81 Lebensjahren diesen Tag noch erleben darf, wage ich zu bezweifeln.
Zu sehr hat sich das ätzende Gift der grünen Sektierer in viele deutsche Seelen - vor allem junger Menschen - eingefressen.
ZU vernünftigen Überlegungen ist - so fürchte ich - eine große Zahl von ihnen nie mehr fähig.

Sehr geehrte Frau Wallau,
bitte gestatten Sie mir einen Vorschlag einzubringen. Aus meiner Sicht hätte der letzte Satz Ihres lesenswerten Beitrags lauten müssen: Zu vernünftigen Überlegungen ist -so fürchte ich- eine grosse Zahl von Ihnen nie befähigt gewesen. Nur ein Vorschlag.
Mit freundlichen Grüßen

Mahdi Sameh

Walter Bühler | Mo., 14. Juli 2025 - 16:55

... wie Haßelmann Unfähigkeit und Inkompetenz nicht aus.

Diese Funktionär*innen sind von ihren Netzwerken in dubiosen Hinterzimmern auf irgendwelche Kandidatenlisten geschoben und von dort aus in ihre Positionen gehievt worden.

Daher leben sie nur noch im Mief dieser Hinterzimmer, hinter ihrer Brandmauer, und halten die dortigen Narrative schließlich sogar für die Wahrheit.

Sachliche Kompetenz spielt da keine Rolle.

Maria Fischer | Mo., 14. Juli 2025 - 17:39

Die Grünen sind Größenwahnsinnig.
Es gibt keine Partei in Deutschland , die so totalitär argumentiert wie die Grünen.
Wenn ich Frau Haßelmann und Co sehe und mir Ihre Forderungen und Schuldzuweisungen anhöre, denke ich an Ulf Poschardts Aussage im Zusammenhang mit "das linke-Lastenfahrrad Milieu."
"sie sind weniger divers als der KU-Klux-Klan. Das ist weiß. Das ist weiß only. Das sind arrogante, bösartige und dumme Menschen"
https://www.youtube.com/watch?v=-3k5QtEf_5I
Danke, Ulf Poschardt.

Maria Arenz | Mo., 14. Juli 2025 - 17:56

Ich bin ja nun wirklich auch nicht mehr die jüngste aber glauben die Grünen wirklich mit diesen ältlichen Tanten Modell Oberstudienrätin noch andere als Oberstudienrätinnen und deren Männchen hinter dem Ofen hervorlocken zu können, nachdem ihrer Glamour Stars sich ja beizeiten aus dem deutschen Staub gemacht haben? S'isch over mit Eurem "Narrativ", es hat sich aus- genarrt. Ein neues Lied, ein frecheres singt
die Rote Heidi all denen, die es nicht so mit den Fakten, den Zahlen und dem zu Ende denken haben, und wenn die versammelte Linke auch nicht direkt von unserer Bangbüx von Kanzler den Stecker gezogen bekommt, dann machen sie sich ja vielleiicht wieder gegenseitig kaputt. Wie schonmal.

Brigitte Simon | Mo., 14. Juli 2025 - 18:12

Krisen erfordern das kritische Selbstdenken. Doch in einer Welt ohne Antworten hat eigenständiges Denken einen schweren Stand. Wer heute selbständig denkt, fühlt sich wie der letzte Dinosaurier in einer verbrechischen grünen Welt des Feminismus . Wer sich auf vorgefertigte Meinungen verläßt, tauscht seine vermeintliche Gedankenwelt ein. Besonders alarmierend ist die Kombination aus Denkfaulheit, und dem Drang, sich ständig zu äußern. Ein gefundenes Fressen für die grünen Medien.

Ingofrank | Mo., 14. Juli 2025 - 19:11

Gab und wird es nicht geben.
Wer den Begriff „Sekte“ nachschlägt wird diese mit verschiedenen Merkmalen definiert. U.a, die
Alleinstellung im Glauben, in der Wahrheit, in der Gerichtsbarkeit usw. Und das mit eigenen Regeln und Sanktionen…..
Und genau das alles trifft auf die Parteioberen zu schon aus diesem Grund, ist eine „Selbstreflektion“ weder erwünscht noch geboten …… „sie“ machen alles richtig und wer nicht daran glaubt ist „rechts“ . So einfach gestrickt ist das grüne Welt und Gesellschaftsmodell. Besserung ? Nicht in Sicht !
Mit besten Gruß aus der Erfurter Republik

Klaus Elbert | Mo., 14. Juli 2025 - 19:34

Über die Linken gibts den Spruch: "wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz. Wer mit 50 immer noch links ist, hat kein Hirn."
Frau Haßelmann ist 63 und immer noch mit linken Narrativen unterwegs.
alles weitere überlasse ich dem Leser ääh und natürlich auch der Leserin.

Michaela Wipper | Mo., 14. Juli 2025 - 19:59

Frau Haßelmann geht es nur um die grüne Ideologie und das Narrativ, wir sind die Partei für Klimaschutz und eventuell, wenn gewünscht, haben wir dann noch ein bisschen soziale Gerechtigkeit im Angebot. Diese Partei hat und macht unser Land kaputt, als Regierungspartei haben sie in 3,5 Jahren soviel Schaden angerichtet, das wir noch Jahre davon zerren und dafür zahlen müssen und als Oppositionspartei meinen sie immer noch sie sind an der Macht. Mit den zwei Damen, Frau Haßelmann und Frau Dröge werden wir noch einiges mitmachen müssen, bis sie und ihre Partei endlich im wohlverdienten Nichts verschwinden werden.

K. Vetter | Mo., 14. Juli 2025 - 20:58

die "Klimakatastrophe" für so ziemlich alles herhalten. Wer jemals im Ahrtal war, dem ist klar, dass es sich um ein besonders enges Tal handelt. Schon Gemälde aus früheren Jahrhunderten zeigen weggespülte Häuser. Allerdings wohnte kaum jemand dort, sodass es kaum Menschen betraf. Das Vertuschen eigener Fehler und das Ausnutzen für eigene Interessen, wie eine bevorstehende Bundestagswahl, ist typisch. War nicht die "Nuklearkatastrophe" von Fukushima für die Grünen ein parteipolitischer Jungbrunnen?

Stefan | Mo., 14. Juli 2025 - 23:37

Die Grünen gehen mit ihrem lamentieren jedem nicht Grünen wohl langsam auf den Zeiger.
Tief traumatisiert weil Baerbock und der Wirtschaftsminister Habeck abgewählt wurden, meinen sie jetzt zu Wehklagen und mit offenbar unausgegorenen Reden noch mehr Chaos in das jetzt schon chaotische Parlament zu bringen.
Wer das Sommerinterview mit Friedrich Merz gesehen hat, der weiß, er holt sie vor zur Mehrheitsbildung und das war's auch schon.
Bezüglich der Richterin Frauke Brosius-Gersdorf hat Friedrich Merz und sonst niemand das Fiasko zu verantworten und auch seine Aussage bezüglich der Regenbogenfahne auf dem Reichstag, dieser sei schließlich kein Zirkuszelt, steht und hat gesessen.
Da sollten die Grünen sich mal überlegen, ob sie beim nächsten Mal wieder mit und für die CDU abstimmen.
Vielleicht hört dann das ständige lamentieren auf.
Es tun einem ja schon die Ohren weh.

Andreas Peters | Di., 15. Juli 2025 - 05:18

gibt, dann ist es allein die Existenz dieser grünen Partei. Hochmut paart sich mit völliger Inkompetenz, enormen Defiziten, Arroganz, Selbstsucht und Selbstverliebtheit. Da sie sich das jeden Tag erneut gegenseitig bestätigen muß es wohl stimmen. Wer abweicht gehört nicht mehr dazu.

Christoph Kuhlmann | Di., 15. Juli 2025 - 08:25

Statt globaler Klimapolitik, in der der deutsche Beitrag einfach im Co2 Emissionswachstum Chinas und anderer Schwellenländer verschwindet, sollte wir besser die Kanalisation, die vielerorts inzwischen einhundert Jahre auf dem Buckel hat ausbauen und Überlaufbecken einrichten. Die Oberflächenversiegelung verringern und an den Flussufern mehr Natur zulassen. Frau Hasselmann geht es offenbar eher um höhere Steuern.

Brigitte Miller | Di., 15. Juli 2025 - 09:34

zeigt bei min 12:50, wie glücklich und zufrieden Hasselmann und Dröge nach ihrem Auftritt mit sich selber sind:
"Hasselmann eskaliert: Rechte NIUS Medien sind schuld an dem Desaster! & Jens Spahn 😂"
youtube.
Das sind mal Schauspielerinnen. Und diese Leute können Merz am Nasenring vorführen, dank Merz.

S. Kaiser | Di., 15. Juli 2025 - 10:10

Sich am „grünen Narrativ“ und der für die Grünen geltenden Doppelstandards journalistisch aufklärerisch abzuarbeiten ist in etwa so zielführend wie die durchschnittliche Körpergröße von Basketballspielern zu thematisieren oder Dolmetscher für ihr Sprachtalent zu bewundern – it’s a given.
Wer jetzt, nach der desaströsen Ampelregierung, immer noch von Wählerseite an den Grünen festhält, ist mMn mit rationalen Argumenten nicht erreichbar.
Da ist es nervenschonender Gestalten wie Haßelmann und Konsorten und den von ihnen artikulierten Unsinn schlicht zu ignorieren.
Klingt jetzt fies, aber da „hilft“ wahrscheinlich nur noch soziale Ächtung denen gegenüber, die das „grüne Narrativ“ unreflektiert weiterbeten.

Da wäre ich ganz bei Ihnen, diese Ächtung ist, angesichts des massiven und nachhaltigen Schadens den die Grünen in allen Bereichen der Gesellschaft verursachen, dringend geboten. Allerdings wird das nicht passieren so lange der grüne ÖRR den Ton angibt, denn dieser legt fest was richtig und was falsch ist, danach sind die Grünen die Inhaber der einzig wahren Wahrheit, sie haben immer recht, sie machen nie etwas falsch, Kritik an ihnen ist verboten!

Der ÖRR ist das große Problem in diesem Land, denn er bombardiert die Bevölkerung 24/7 mit dem grünen Narrativ und es wird täglich schlimmer! Erschreckenderweise scheinen sehr viele Menschen in diesem Land das immer noch nicht begriffen zu haben, so daß sie der „peinlichen Propagandamaschine der Grünen“ immer noch Glauben schenken.

S. Kaiser | Di., 15. Juli 2025 - 15:41

Antwort auf von Brand A.

Der grüne ÖRR ist unbestritten ein Problem. Und ja, viele, sehr viele und zu viele lassen sich von seiner eingefärbten „Berichterstattung“ fehlleiten.
ABER: trotz dessen massiver Unterstützung und mit dem auf viele charismatisch wirkenden Habeck als Frontmann haben die Grünen bei der BTW nur 11,6% erreicht, während sich die AfD trotz starker Anfeindungen auf über 20% verdoppelt hat.
Will sagen, selbst wenn die tonangebende Klasse sich eins ist, spiegelt sich das nicht im Wahlergebnis.
Und ohne ihre attraktiven Führungspersonen wird es für die Grünen zukünftig noch schwerer werden in die Breite zu wirken. Außer den „Omas gegen Rechts“ und ein paar Naivlingen werden sich kaum welche von den hysterischen „Fräulein-Rottenmeier-Politikerinnen“ (siehe Kolumnentitel in der Welt) beeindrucken lassen. Zugegebenermaßen sind diese demographisch relevant, aber nicht langfristig.

Hanno Woitek | Di., 15. Juli 2025 - 12:11

dass diese ideologisch verbogen polemisierende Frau Hasselmann, der unsere Wirtschaft zerstörende Ex Minister Habeck und die unser Land lächerlich gemacht habende Frau Baerbock gemeingefährlicher für unser Gemeinwesen waren und sind als die AfD.
Für mich ist diese grüne Partei in ihrer Politik durch ihre ehemaligen handlungen und heutigen Äußerungen verfassungsfeindlicher auch als die AfD.

Hanno Woitek | Di., 15. Juli 2025 - 12:20

dass dieses grüne woke, quere, diverse und gendernde und ideoligisch verlogen und verbogene Parteien Gebilde gemeingefährlicher als alle AfD Mitglieder zusammen ist. Und die wirklichen Verfassungsfeinde, die unser Land schon fast zerstört und lächerlich gemacht haben.

Sam Buca | Di., 15. Juli 2025 - 12:23

Ich kann es einfach nicht mehr hören wie die Flut im Ahrtal von 2021 als Beweis für den menschengemachten Klimawandel missbraucht wird. Mir kommt es so vor als ob den Grünen und dem ÖRR diese Katastrophe gerade recht gekommen ist.
Wenn man dann bei Wikipedia unter „Ahrtal Flut“ recherchiert findet man das: „ Die folgenschwersten Hochwässer sind aufgrund der überlieferten Schäden die von 1601, 1804 und 1910, allesamt durch Gewitter ausgelöste Sommerhochwässer. Das folgenschwerste aktuelle Hochwasser von 2021 war ebenfalls ein Sommerhochwasser, ausgelöst durch Dauerregen und Gewitter.“
Ist ja verrückt, schon 1601, und ca. alle Hundert Jahre später, verursacht menschengemachtes CO2 diese Flut?? Oder hätten dort einfach keine Häuser stehen dürfen?

Klaus Funke | Di., 15. Juli 2025 - 13:20

dieser fanatisierten Dame auch nur eine Minute zuzuhören. Man sollte sie irgendwann mit ihren eigenen Worten konfrontieren, wiewohl sie uns trotzdem nicht verstehen wird. Die Grünen sind politische Autisten, lernunfähig, kompromisslos und in ihrer Dummheit unendlich arrogant. Und damit auf eine Weise verblödet, dass es einen erschrecken muss. Hört diese Haßelmann sich manchmal selber beim Reden zu? Mein Gott, was wird einem da zugemutet. Und was diese Dame den Steuerzahler kostet. Wir leisten uns diese Grünen (denn wer bezahlt sie sonst als wir Steuerzahler?) und müssen uns diese Dummheiten auch noch anhören.

lassen, denke ich manchmal. Nur so wird sich 'das grüne Problem' von selbst lösen... Baerbock und Habeck als grünes 'Dream-Team' war für viele woke gutsituierte Jüngere vielleicht ein Grund 'Die Grünen' zu wählen, 2021. Mit Haßelmann an der Spitze ist dagegen jeder 'Zauber' unmöglich... - deshalb: machen lassen... ... /😉

Ernst-Günther Konrad | Di., 15. Juli 2025 - 15:29

Was nützt das alles? Wir kritisieren, wir decken auf, wir weisen auf andere Wissenschaftler hin, die diesen Klimaunsinn beweiskräftig widerlegen und berechtigte Zweifel formulieren. Und was bringt es uns? Wie ein Krebsgeschwür hat sich dieser Klimaunsinn in die Gedankenwelt grüner Ideologen eingefressen. Die glauben das wirklich, was sie da als angeblich bewiesen darstellen. Bloße Behauptungen reichen doch längst aus. Klimaaktivisten als Fachleute in NGOS bezahlt und bei den ÖRR hofiert, dürfen ungestraft, jeder Kritik sich entziehend täglich alles und jedes menschliche Unbill dem Klimawandel und damit verbunden den Menschen, die ihn angeblich verursachen in die Schuhe schieben. Und fast alle haben und machen immer noch mit. Und auch wenn eine UNION den Eindruck erweckt, als wolle es bei dem Thema den Rückwärtsgang einlegen ist das Augenwischerei. Warum? Klimaziele im GG, Klimaziele noch immer als wichtigstes Ziel der Regierung postuliert und weiterhin Geklüngel mit den Grünen.

Malik | Di., 15. Juli 2025 - 21:01

Für Frau Hasselmann ist ja immer alles Sexismus.
Ich empfehle ihr dringend, zwischendurch mal kalt zu duschen.
Soll ja helfen.....

Elisa Laubeth | Mi., 16. Juli 2025 - 07:07

Die SPD verfolgt mit der Nominierung der beiden dezidiert linken Juristinnen zwei Ziele. Einmal natürlich eine weitere Verankerung ihrer zunehmend sozialistischen gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Agenda (man sollte sich auch einmal genauer ansehen, wofür Fr. Kaufold so steht). Zum anderen soll die CDU beschädigt werden. Den Machttaktikern der SPD war sicher klar, was die Ansichten zum Lebensrecht in der CDU auslösen würden.
Das Endziel der 11% Partei ist eine Rot/Grün/ dunkelrote Koalition 2029. Die sehr links geworden SDP- Fraktion hat überhaupt keine Lust mit der CDU zu regieren, da kann die CDU noch so viele ihrer Positionen räumen.
Es geht um Macht, es geht um die linke Umgestaltung der Republik gegen die eher konservative Mehrheit.
Wenn die CDU in diesem Kulturkampf weiterhin so passiv bleibt, wird sie untergehen. Sie kann froh sein, dass die AfD so schwaches Personal hat. Man lernt aus den Zuständen in Frankreich, Großbritannien und den USA einfach nichts.