CSD-Anschlag
Botschaft der Liebe oder der Kapitulation? / picture alliance/dpa | Soeren Stache

Islamistischer Anschlag in Berlin - Wir haben uns unsere Art zu leben längst nehmen lassen

Nach dem CSD-Anschlag rücken Behördenversagen und Jugendstrafrecht in den Fokus. Der Islam gerät zum Randaspekt. Obwohl wir uns unsere Art zu leben schon haben nehmen lassen, scheint diese Gesellschaft weiter nur bedingt abwehrbereit gegen den Islamismus.

Ben Krischke

Autoreninfo

Ben Krischke ist Leiter Digitales bei Cicero, Mit-Herausgeber des Buches „Die Wokeness-Illusion“ und Mit-Autor des Buches „Der Selbstbetrug“ (Verlag Herder). Er lebt in München.

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„Unseren Hass bekommt ihr nicht!“, postete am Wochenende Katrin Göring-Eckardt auf X. Wer mit „ihr“ gemeint ist und wer mit „uns“, das erläuterte die Grünen-Politikerin nicht. Die Chancen aber stehen gut, dass „ihr“ all diejenigen sind, die es satt haben, dass Islamisten mit und ohne Asylhintergrund morden. Und dass mit „uns“ diejenigen gemeint sind, die sich, wie es Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner ausdrückte, „unsere Art zu leben nicht nehmen lassen“ wollen. 

Nun lässt sich Göring-Eckardt, einer praktizierenden Christin, zugutehalten, dass Hass der christlichen Botschaft widerspricht. Legt man sie konsequent aus, liebt man auch Islamisten. Mit Feuer und Schwert ist da nicht viel. Obwohl sich die Anlässe fortlaufend mehren, dass der Westen weniger linke Wange, rechte Wange und mehr aktive Selbstbehauptung bräuchte. Was Kai Wegner betrifft, so lässt sich gegenhalten: Wir haben uns unsere Art zu leben längst nehmen lassen. 

Das zeigt sich in Deutschland nirgends deutlicher als in Berlin zur Weihnachtszeit, wenn der Breitscheidplatz mit Panzersperren gesichert werden muss. Dann gibt’s die frohe Botschaft wie im Kriegsgebiet. Dass ausgerechnet der Regierende Bürgermeister der Hauptstadt anderes behauptet, nämlich, dass der Islamismus quasi nichts ändern werde, ist bestenfalls politische Rhetorik, die niemand von Verstand mehr kauft. Schlechterdings aber ist das radikale Realitätsleugnung. 

Täter-Opfer-Umkehr links der Mitte

Schauen wir uns die Realität an. Der islamistische Anschlag am Rande des CSD zeigt einmal mehr: Da draußen streifen Wölfe herum, die im Namen des Islam reißen wollen. Auf diese reale Gefahr kann ein Land auf zwei Arten reagieren. Entweder ist der Rechtsstaat bereit, vom Gejagten zum Jäger zu werden. Auch wenn dadurch unschöne Bilder entstehen, etwa bei Razzien, und es zu Protesten aus den einschlägigen Moscheegemeinden und dem linksgrünen Juste Milieu kommt, inklusive Vorwürfen der Islamophobie. 

Oder ein Land reagiert darauf, indem seine politisch Verantwortlichen weiterhin Sätze wie den von der Lebensart und den anderen Satz mit den Gedanken, die bei den Opfern seien, auf Wiedervorlage legen. Und indem diejenigen, die mitverantwortlich sind, dass der Islamismus beste Rahmenbedingungen vorfindet, um uns von innen heraus angreifen zu können, einfach weitermachen wie bisher. Von Parteien, die die Gefahr kleinreden, über NGOs, die als Schleuser für illegale Migranten auftreten, bis hin zum Postkolonialismus, der seinen Schäfchen einredet, sie seien selbst schuld, dass die Wölfe sie reißen wollten. 

Die Behauptung, der Islam sei eine Religion wie jede andere, ist außerdem falsch. Statt der Botschaft der Nächstenliebe, wie im Christentum verankert, prägt den Islam ein Absolutheitsanspruch als einzig wahre monotheistische Religion. Dass sich aus diesem Anspruch auch das Recht ableiten lässt, Gewalt gegen „Ungläubige“ anzuwenden, ist kein moralischer Unfall, sondern liegt im Anspruch selbst begründet. Deshalb war Jesus auch ein hippiesker Wanderprediger, während Mohammed ein Kriegsherr war. Zudem hat der Islam bisher keinen tiefgreifenden Reformprozess durchlebt. 

Solche Unterschiede nicht zu sehen respektive nicht sehen zu wollen, ist schon Teil des Problems. Denn im Gegenteil verhält es sich bis heute so, dass selbst behutsame Versuche, den Islam von innen heraus zu liberalisieren, massiven Widerstand hervorrufen. Deshalb stehen auch nicht die Ditib-Gemeinden, hinter denen die türkische Religionsbehörde Dyanet steckt, unter Polizeischutz, sondern die liberale Ibn-Rushd-Goethe-Moschee von Seyran Ateş. Wer also glaubt, er müsse nur möglichst tolerant sein, dann werde es der Islam schon auch, der verhält sich wie der Frosch, der den Skorpion über den Fluss trägt. Er wird trotzdem gestochen. 

„Schlechte Witze“ und ein Terroranschlag

Aber zurück nach Berlin. Interessant ist nämlich, dass der Islam in der öffentlichen Debatte über den islamistischen Anschlag am Rande des CSD bereits zum Randthema geworden ist. Diskutiert wird jetzt vor allem über ein mögliches Behördenversagen, während Berlins Justizsenatorin Felor Bardenberg eine Debatte über das Jugendstrafrecht anstößt. „Wir müssen grundsätzlich schauen, ob die gesetzlichen Maßstäbe, die wir aktuell haben zur Anwendung des Jugendstrafrechts, noch zeitgemäß sind“, sagte die CDU-Politikerin im Morgenmagazin der ARD. 

Dass beides Teil dieser Debatte sein kann, ist in Ordnung. Dass von Islamismus aber nicht mal mehr die Rede ist, lässt aufhorchen. Dabei bleibt es aber nicht. Sogar der Bundeskanzler lässt sich ein auf politisch motivierte Verdrehungen der Dinge, die eigentlich typisch sind für Links der Mitte. Am Rande eines Trauergottesdienstes vermengte Friedrich Merz allgemein Intoleranz, Diskriminierung und „schlechte Witze“ (Wortlaut) mit dem jüngsten islamistischen Anschlag. Die AfD musste er nicht beim Namen nennen. Jedem war klar, gegen wen er da schießt.

Dazu passte auch ein Statement von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD). Auch sie gab zu Protokoll, sie sei in Gedanken bei den Opfern, den Angehörigen und den Helfern. Das ist gelernt. Und sie sagte: „Dieser Anschlag erschüttert uns. Aber es ist auch klar, wir werden als Gemeinschaft, als Demokratie, als Gesellschaft gegen die stehen, die unsere Freiheit beeinträchtigen.“ Dies ist nur ein Auszug. Insgesamt dauert ihr Statement über eine Minute. Ein Begriff fällt nicht: Islamismus. 

Bedingt abwehrbereit

Es gibt ein sehenswertes Programm des amerikanischen Comedians Anthony Jeselnik. In „Thoughts and Prayers“ rechnet er mit Virtue Signalling und den immergleichen Politikerfloskeln ab, wenn wieder Schreckliches geschieht. Sein rabiater Humor ist nichts für zartbesaitete Gemüter. Aber vielleicht ist der Humor die einzig angemessene Weise, mit den immergleichen Beschwörungsformeln und Glaubensbekenntnissen auch aus der deutschen Politik umzugehen, wenn wieder ein Wolf tut, was Wölfe eben tun. Denn offenbar ist Deutschland im Kampf gegen den Islamismus nur bedingt abwehrbereit. Auch geistig. 

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Herr B. | Mo., 27. Juli 2026 - 13:29

In diesem Fall tut sich die grünlinkswoke Blase doppelt schwer, denn sowohl Täter als auch Opfer gehören zu den „erwünschten“ und „bevorzugten“ Gruppen.

Sie können nicht vor und nicht zurück, Kritik am Täter wäre wegen dessen Migrationshintergrund „Nazi“, da aber die Opfer LGBTQI+ waren, kann man nicht verschweigen, denn das sind die besten der besseren Menschen!

Gestern fragte eine linksextreme Systemreporterin des ARD „wie konnte das passieren“, die Antwort ist einfach: IHR habt auf ganzer Linie versagt, es ist euer Gesellschaftmodell das gescheitert ist!

Wir hatten in der alten Bundesrepublik meiner Erinnerung nach eine ganz gute Entwicklung; es gab ja auch Überlegungen, die Türkei in die EU aufzunehmen.
Ich war anfangs gefühlt sehr dafür, weil ich mit türkischen Gastarbeitern* und dann auch Verwandten großgeworden bin.
Irgendwann, ich meine mit der iranischen Revolutuion, setzte evtl. ein Rollback ein, Kopftücher etc.
Das war lange vor Merkel.
Es ist für mich allerdings ein Unterschied, wie der Islam seine Länder organisiert und wie er in Europa auftritt.
Da war ich beruhigt, dass Prof. Bassam Tibi, den ich ja noch an der Uni mitbekommen hatte, eine gute Entwicklung Richtung europäischer Islam anstoßen wollte.
Jedem war klar, dass es nicht einfach werden würde.
Jedem*?
Als Frau Merkel(CDU), vereint mit ihrem Vizekanzler Gabriel(SPD) begann, ja was, die Welt retten zu wollen?
Da habe ich persönlich mit der Welt, wie wir sie in der alten Bundesrepublik kannten, abgeschlossen.
Dahin gibt es jetzt kein Zurück mehr.
Bleiben wir Menschen!

aber sagen sie mal was, wenn Menschen beschliessen evtl. "die Welt zu retten".
Keine Kontrollen an den Grenzen?
Ich habe Kinder, ich habe einfach versucht, politisch zu "retten" was zu "retten" war. Dann fragen Sie aber mal Kinder und junge Menschen, ob die da überhaupt "gerettet" werden wollen. Sie wachsen in ihre Zeit hinein.
Damals begann vielleicht der "Niedergang" von CDU und SPD.
Beide Parteien sind ganz sicher mehr als ihre beiden damaligen Vorsitzenden und Kanzler*.
Dann gab es die Koalition von Scholz und Grünen.
Seit ich das mitbekommen habe, überlege ich doch, ob wir eventuell in ein neues Zeitalter eingetreten sind, aber in welches?
Solange es nicht einfach die "Apokalypse" ist, sehe ich Möglichkeiten, wieder Boden unter die Füße zu bekommen.
Deshalb stelle ich nicht immer gleich die "Systemfrage" bei diesen schrecklichen Vorkommnissen.
Terror begleitet uns schon eine Weile und die AfD ist m.E. auch eine Reaktion darauf.
Für mich aber nicht die Lösung.

Um es zu "beantworten", muss man wenigstens die Mediatheken von ARD und ZDF sehen können.
Las jetzt auch ein Interview dazu bei web.de: Tomer Sisley "Surface - Das versunkene Dorf"".
Toll. Toll. Toll
Mehr fällt mir jetzt nicht dazu ein, ich bin einfach sprachlos.
Demnächst zu sehen in der ARD.
Gut gefallen hat mir auch die 2. Staffel von "Hijack", apple tv, die in der Berliner U-Bahn spielt.
Mir ist nicht mehr wirklich bange.
Es tut mir sehr leid um die Opfer dieses schrecklichen Attentats.
Wie ich schon einmal schrieb, CSD, ein Kandidat für das Weltkulturerbe.

Mein 14-jähriger Sohn fragte mich gestern, Papa, müssen wir jetzt auch Angst haben? Ich sagte ja, aber wir sind vorsichtig, wir passen auf, wir meiden alles, was gefährlich sein könnte bzw. Unmut erregen könnte, die haben es ja nicht so mit der Toleranz und der Weltoffenheit, genau so, wie die die sie herholen! Und ich sagte ihm, er soll lernen, daß er gut ist, denn wegen grün und rot und auch Union, aber die war unter Merkel grün & tiefrot und sie hat sich nicht erholt, hat er in Europa keine Zukunft!

Merz hat wieder viel heiße Luft abgesondert, passieren wird aber nichts, dafür werden SPD, Grüne und Linke sorgen. Ich habe das Gefühl, seine Nase wird immer länger wegen der ganzen Lügen!

Wissen Sie, was das bedeutet, wenn Menschen in IHRER Heimat keine Zukunft haben?

So sieht es aus Frau Sehrt-Irrek, Europa hat dank der Linksparteien keine Zukunft!

Das sind aus meiner Sicht kluge und gute Gedanken dazu. Was ich auch so sehe, ist dass wir es etwas zurückfahren sollten im Namen der Kinder oder sonstiger Gruppen irgendwas zu fordern, solange man kein explizites Mandat für so eine Vertretung hat, gerade wenn man vorgibt sehr weit alle Kinder, das Volk, alle Minderheiten, die Menschheit etc. zu vertreten. Viele "Probleme" kommen gerade daher, weil Menschen sehr gegensätzliche Dinge wollen und als richtig ansehen.

Ja, die nächste Generation darf in ihre Welt hineinwachsen, die anders sein kann und genauso als richtig empfunden wird. Gefragt ist eher eine politische, kritische Auseinandersetzung damit, als ungeforderte Vertretungsmandate. Kritisch würde ich sagen, dass Junge und neue Gruppen oft zu sehr davon ausgehen, dass Gesellschaft und Macht statisch und ewig sind und es darum geht das eigene 1% Verbesserung durchzusetzen. Es fließt aber immer alles - man sollte mehr bedenken, was von den 99% man selber mit erhalten will.

Heidemarie Heim | Mo., 27. Juli 2026 - 14:11

Deren Revier die Größe ganzer Landstriche umfasst.In unserem Habitat in einer Anzahl vorkommend und sich vermehrend oder schneller radikalisierend via Internet
es für die durch Datenschutzrichtlinien behinderte Terrorabwehr allein schon personalmäßig gar nicht möglich ist,die Wölfe im Zaum zu halten. Für jeden Gefaehrder 20 Beamte rund um die Uhr an 365 Tagen plus Überwachung des wwws nach oft von befreundeten Diensten gegebenen Hinweisen was sich in den einzelnen Terrornetzwerken so alles abspielt.Und wo man verdammt fix sein muss als Fahnder,weil bedingt durch Verbot der Datenspeicherung und Löschfristen auf einmal die gesammelten Erkenntnisse weg sind bzw. unbrauchbar werden bis die mit Fleiss unterkomplex ausgestatteten und ewiger Zeit völlig überarbeitete Justiz, (Ausnahme Majestaetsbeleidigung;), tätig werden kann.Bis dahin überlässt man die Wölfe der Betreuung und Ansprache durch Experten mit pädagogisch wertvollen Kurs-Inhalten zur Deradikalisierung bei der Jagd. MfG

H. v. Weissensand | Mo., 27. Juli 2026 - 14:20

ein belangloser Kommentar vom BP dann geht es zur Tagesordnung weiter. Mehr Verachtung als von Merz und Hubig kann weder den Opfern noch der Bevölkerung entgegen bringen. Noch hat man zum Glück die Wahl! Mal sehen, wann das System Niedersachsen auf Landes und Bundesebene Schule macht...

Sebastian Habel | Mo., 27. Juli 2026 - 14:27

Der Prophet hatte neben der Kriegstreiberei noch eine andere Leidenschaft. Hatte mit 9-Jährigen Mädchen zu tun. Ich weiß nur nicht mehr, was er mit ihnen gemacht. Sind vermutlich zusammen Baklava essen gegangen.

Christa Wallau | Mo., 27. Juli 2026 - 14:29

daß sie sich irren, wenn ihnen jegliche Selbstkritik abgeht?

Wie erklärt man einem Idioten, daß er ein Idiot ist?

Wie bringt man jemand, der sich mächtig geirrt hat, dazu, seinen Irrtum einzugestehen?

Sie wissen auch keine Antwort darauf?

Na, dann sind wir uns ja einig.
Das schafft niemand!

"Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens."
(Schiller in de "Jungfrau von Orleans")

Übrigens: Dumme Entscheidungen ziehen häufig
schlimmere Folgen nach sich als verbrecherische.

Es gibt keine Hoffnung mehr für Deutschland.
Jedenfalls kann ich mir kein Szenario vorstellen, in dem sich das Paradies der arroganten Ignoranten mit dem Namen Deutschland jetzt noch ohne gewalttätige Auseinandersetzungen in ein Land der Vernunft bzw. des gesunden Menschenverstandes zurück verwandeln ließe.

"Finis Germania" (Peter Sieferle)

Thilo Sarrazin: "Deutschland schafft sich ab"

Mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen.

Achim Koester | Mo., 27. Juli 2026 - 14:46

die ich hier nicht noch einmal aufzählen möchte, da sie zu peinlich sind. Aber, wie Sie schon richtig schreiben, wagt es keiner, das Kind beim Namen zu nennen, geschweige denn etwas gegen den Terror zu unternehmen, hauptsächlich aus Angst, von den woken Zeitgenossen in die Naziecke gestellt zu werden. Rotherham lässt grüßen.

Maria Arenz | Mo., 27. Juli 2026 - 14:54

mit diesem Täterkreis fängt schon beim Begriff "Islamismus" an. Niemand ist je auf die Idee gekommen, angesichts des wahrlich langen Sündeneregisters des Christenums die Kreuzfahrer , Konquistadoren und mit Kolonisatoren einbrechenden Missionare als "Christisten" zu bezeichnen. Nein, jede Schandtat einzelner Christen wird bis heute dem Christentum allgemein zugerechnet. Dabei wäre es angesichts der von Beginn an so unter- schiedlichen Entstehungsgeschichte von Islam und Christentum mehr als gerechtferigt, auch zwischen Mohammedanern und Islamisten gerade nicht zu differenzieren. Die Verbreitung des Islams durch Feuer und Schwert von Beginn an, sowie Gewalt und Unterwerfung als durchgehendes Leitmotiv des Korans stehen im offenen Widerspruch zu der ständigen Leerformel vom Islam als "Religion des Friedens." Der Islam sieht nämlich den Frieden erst dann gekommen, wenn alle Menschen zu ihm, dem einzig wahren Glauben bekehrt sind. Und wehe, einer konvertiert!

Markus Michaelis | Mo., 27. Juli 2026 - 15:51

Antwort auf von Maria Arenz

Ich bin sehr offen dafür, dass nicht alles dasselbe sein muss, nur weil wir es mit demselben Begriff belegen. Nur weil wir zwei Strömungen mit dem Begriff "Religion" belegen, müssen sie nicht vergleichbar sein. Nur weil wir etwas mit dem Begriff "Islam" oder "Christentum" zusammenfassen, muss das nicht die passende Unterscheidung für die anliegenden Fragen sein.

Es gibt gute Gründe Christentum, Islam und zB Buddhismus alle als Religionen aufzufassen. Es gibt aber auch gute Gründe diesen abstrakten Religionsbegriff nicht zu ernst zu nehmen und zB diese drei Strömungen und ihre Unterströmungen als sehr verschieden anzusehen.

Sich all dieser begrifflichen Abgrenzungen bewusst seiend, finde ich, dass die heute als schwierig angesehenen Seiten des Christentums (Kriege, Inquisition etc.) auch strukturell mit diesem zu tun haben. Es geht aber nicht um einen Wettkampf, was die richtigere Religion ist. Es geht eher um ein (An)Erkennen von Unverträglichkeiten.

'Unverträglichkeiten', auch nicht um einen 'Wettkampf' oder ähnliches. Es geht schlicht und ergreifend im Kern um MACHTAUSÜBUNG IM RELIGIÖSEN KONTEXT, in der Historie wie auch bei (gewaltsamen?) religiös motivierten Auseinandersetzungen in der Gegenwart - siehe da insb. auch die innerislamischen! Konflikte im Nahen Osten, welche sich eben gerade auch NICHT auf die Existenz Israels beziehen, z.B. -- am bekanntesten: Schiiten <> Sunniten, aber auch noch andere.

Wobei im Falle des Christentums z.B. die Aufklärung die tatsächliche Macht der christlichen Kirchen in den sog. aufgeklärten Gesellschaften durch die Sekularität deutlich eingeschränkt wurde. Der Islam an sich beharrt aber weiterhin auf einen absoluten gesellschaftlichen Machtanspruch - bis heute.

Sog. 'friedliche Religionen' wie der Buddhismus z.B. waren dagegen nie 'ein Probleem'.

Brigitte Miller | Mo., 27. Juli 2026 - 19:09

Antwort auf von Maria Arenz

in seinem Buch "Islam":

"Als der Prophet mit einer kleinen Schar seiner Anhänger im Jahr 622 von Mekka nach Medina wanderte, war das die Keimzelle für jenen Staat, der nun modernen Islamisten als Vorbild dient. Ein Staat, in dem alle Bereiche des Lebens durch den Koran geregelt wurden und die Welt in Gläubige und Ungläubige unterteilt war.

Nach den Gräueltaten des IS und nach den vielen Bürgerkriegen in der Region wächst nun in den arabischen Ländern die gesellschaftliche Kritik am politischen Islam und die Bereitschaft zur – vorsichtigen – Säkularisierung. Umso fataler, dass im Westen die Muslimbrüder und andere Vertreter des politischen Islam weithin unbehelligt arbeiten, Spenden sammeln, Anhänger rekrutieren und ihre antiwestliche, antidemokratische Ideologie verbreiten.

Umso fataler, dass der Staat die Integrationsproblematik »islamisiert« und sich Vereine des politischen Islam als Partner des Staates profilieren, während man die vernünftigen, kritischen Stimmen umgeht".

Sabine Lehmann | Di., 28. Juli 2026 - 00:52

Antwort auf von Maria Arenz

Für mich ist das in dem meisten Fällen purer Etikettenschwindel, liebe Frau Arenz. Warum? Es wird, wenn partout nicht geleugnet werden, dass es tatsächlich ein Moslem war, sofort die Islamismus-Karte gezogen, weil dann hat das Ganze ja wenigstens noch so einen Flair von Intellekt, wenn auch krankhaft und verzerrt.
Nur schaut man genauer auf all diese verkorksten Gestalten, die als Migranten aus islamischen Ländern entweder selbst oder deren Eltern bzw. Großeltern hierher kamen, ist die Wahrheit so erschreckend wie banal:
Sie besitzen einfach ein anerzogenes, kultiviertes Gewaltpotential. Das fängt bei denen im Kleinen an und hört im großen Stil auf. Was man ihnen nicht freiwillig gibt, nimmt sich diese Klientel eben mit Gewalt, archaische Bedürfnisbefriedigung, ganz tief verwurzelt. Die bestialischen Abgründe dieser menschlichen "Zivilisation", die gab es zu besichtigen am 07.Oktober 2023: Das Massaker an jüdischen Siedlern. Dass dort nur politische Aktivisten mordeten, ist eine Lüge!

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi., 29. Juli 2026 - 09:32

Antwort auf von Maria Arenz

aber sieht irgendeine Religion das anders mit der Erlösung und dem Frieden?
Diversität und da möchte ich die Grünen loben, Diversität scheint mir ein Willkommen für viele neue Wege.
...und sie könnten zuletzt alle eine Zukunft haben.
Sowieso.
Bleiben wir also entspannt und offen...

Markus Michaelis | Mo., 27. Juli 2026 - 15:36

Der Begriff des Islamismus wird nicht verschwiegen, aber ja, dosiert und sorgsam eingebettet verwendet. Ich kann diesem Artikel und vielen anderen folgen, die sich eine deutlichere Auseinandersetzung mit dem Islamismus wünschen.

Ich selber sehe das aber noch anders gelagert. Islamistische Anschläge sind eingebettet in kulturelle, religiöse, ethnische, völkische und andere Bruchlinien in der Gesellschaft. Ich glaube nicht daran, dass wenige Islamisten als gewaltbereit und objektiv böse überführbar sind, alle anderen Menschen leben die gemeinsame Weltoffenheit und Vielfalt.

Ich sehe eher, dass konstruktiver Zusammenhalt und Demokratiefähigkeit (d.h. Vertrauen) hohe aber heikle Güter sind, die sich nicht von alleine einstellen, wenn alle Bösewichte erkannt sind. Menschen sind sehr verschieden, gemeinsame Sichtweisen sind mühsame, langwierige Prozesse, Vertrauen noch mehr. Alles ist laufend an Veränderungen anzupassen. Islamismus ist eine Spitze der Überforderung in diesen Prozessen.

Wie kann man, nachdem, was in Berlin passiert ist, einen solchen Kommentar schreiben, Herr Michaelis? Noch schwurbeliger geht nicht! So kann man nur schreiben, wenn man kein Betroffener und ganz weit weg ist!
Denken Sie an die Tote und die vielen Verletzten???

Das ist für uns alle unsere Gesellschaft. Ich kann Betroffenheit verstehen, auch über Dinge, die ich schreibe. Jeder hat aber seine Erschütterungen. Meine Erschütterung ist, dass alle möglichen Gruppen und Einzelpersonen kommen, ihre persönliche Betroffenheit anderen um die Ohren hauen, und erwarten, dass jetzt alle sich an dieser Betroffenheit ausrichten. Es laufen auch hundert andere Gruppen mit anderen und auch gegenteiligen Betroffenheiten herum, wegen Gaza, Morden hier, Rassismus dort - in welche Richtung soll ich als empathischer Bürger jetzt mit betroffen sein? Dazu gehört auch, dass man von anderen Menschen erwartet, dass sie sich ganz gerade heraus äußern - klar, verständlich, nachvollziehbar - immer aus der eigenen Perspektive gesehen, und da hat jeder eine andere. Ich mache mir Gedanken darüber, wie all diese gegenseitigen Erschütterungen soetwas wie eine Gesellschaft ergeben könnten. Das ist meine Erschütterung.

Ach, Sie wissen es nicht, Herr Michaelis, haben gar Ihren Kompass verloren? Oder die Relationen? Weil irgendwie haben wir ja alle irgendwelche Probleme, die uns oder andere "betroffen" machen? Entschuldigung, aber Frau Hachenberg hat genau die richtige Frage gestellt: Wie kommen Sie auf den Trichter, einen solch relativierenden, ich nenne das jetzt mal polemisch "Gutmenschentext" zu schreiben? Sind Ihnen die Grenzen des Erträglichen, des Sagbaren abhanden gekommen?
Wissen Sie, ich glaube, weil es zu viele Ihres Schlages mit diesem Relativierungsduktus gibt, befindet sich unsere ehemals friedliche Gesellschaft exakt da wo sie gerade steht, in einem Flächenbrand aus Mord u. Totschlag. Das alles hat auch nichts mit politischem Islam u. streng religiösen Riten oder anderem Firlefanz zu tun. Es hat etwas damit zu tun 2 Dinge miteinander zu vermischen, die NICHTS gemeinsam haben. Der Islam u. alles drumherum, Alles, ist in Nichts integrierbar! Schon gar nicht in unseren freien Westen!Punkt!

Thomas Veit | Di., 28. Juli 2026 - 23:25

Antwort auf von Sabine Lehmann

Was macht die 'Zensur-Bewegung'...? Fortschritte...?

Nur Mut - das wird schon, gemeinsam mit dem unverwüstlich und nun zum fünften Mal hier 'abgegangen Literaten Funke' - aber immer wieder hier 'return eingetroffen'..., dieser Blender, einmal auch zeitgleich gemeinsam mit Ihnen... /🤡🤣

- you! made my day -

tatsächlich hier für das gesamte Forum zu sprechen..., wenn ich Ihre 'Repliken' ernst nehmen sollte... ...!??

Das hat der ehrenwerte Herr Funke in seiner Schriftsteller-Hybris auch immer geglaubt..., bis vor kurzem... ... /🤣 [Sorry! Der Lacher musste sein...; Herr Funke schreibt an solchen Stellen immer sehr gerne: 'ha-ha-ha-hi' oder 'Waff-Waff-Waff - hi-hi-hi, hi!' >> hi-hi-hi-hi..., - you! made my day -, schon wieder... 🤣]

Sorry, ich höre jetzt auf. Es ist eh sinnlos hier mit dem 'Team-Funke' zu 'diskutieren'... - die 'Zensur' regelt den Rest... ... /👍🤣🤣🤡

es gibt Gruppen denen z.B. wegen ihrer ideologischen Verbohrtheit jegliche Toleranz respektive Akzeptanz für das Andere abgeht. Dazu gehören linke, je weiter links sie stehen, desto ausgeprägter ist ihre Intoleranz. Dazu gehören aber auch viele Neubürger die tief „verwurzelt“ in ihrer Religion sind.

Diesen Menschen mit Demokratie und anderen westlich-liberalen Werten zu kommen ist so, als würden sie eine Lavine mit einer Schaufel aufhalten wollen. Es geht nicht!

Was die Verschiedenheit der Menschen angeht, da mögen Sie grundsätzlich recht haben, wenn es aber um ideologisch/religiös verbohrte Menschen geht, dann ähneln sich diese in ihrem Handeln/Denken doch sehr.

Das, was Sie machen, ist falsch verstandene Toleranz für das Intolerante, so lösen Sie keine Probleme! Intoleranz kann man nur mit Intoleranz bekämpfen!

Urban Will | Mo., 27. Juli 2026 - 17:26

nicht, ob Sie den Bart auf dem Foto, das Sie hier bei Ihren Artikeln zeigt, noch haben, aber das was sie schreiben, hat einen 1000 mal längeren.

In der Tat hat die Massenzuwanderung aus Ländern, die dem Steinzeit-Islam frönen, unser Land mehr verändert als alles andere je zuvor.
Und das wussten viele schon vor vielen Jahren, Sie vielleicht auch, aber die „viele“, die ich meine und zu denen ich mich zähle, schrieben das schon vor eben diesen vielen Jahren und wurden stigmatisiert.
Um mal indirekt die Matrone zu zitieren, der wir das meiste an diesem Elend zu „verdanken“ haben: nu isser halt hier, der Islamismus.
Und ja, wir haben noch nicht die Mittel gefunden, die es bräuchte, seine ekelhaften Auswüchse zu beenden.
Und Merzens Nichtskönner haben sie erst recht nicht. Und es wäre dann halt mal Ihre verdammte Aufgabe als Vierte Gewalt, zu schreiben, dass es seit Beginn des Irrsinns anno 2015 nur eine Partei gab, die genau das vorhersagte, was alle nun zu erkennen sich anschicken.

Volker Peters | Mo., 27. Juli 2026 - 17:32

Die gesellschaftliche Stimmung lässt sich nicht nur am Zuspruch zur AfD messen. Ich gehe davon aus, dass es unter dem Schweigen einer Mehrheit der Deutschen gewaltig brodelt und sich irgendwann in Gewalt äußern wird. Ich habe wenig mit Nationalismus am Hut, aber in Sachen Remigration ist mir selbst die AfD nicht radikal genug.

"Remigration" wirklich eine Mehrheit in der Bundesrepublik erwarten können.
Ich halte es für einen Fehler, solche Überlegungen ohne verschiedenen "Gegenrechnungen" zu machen.
Deutsche machen Urlaub in der ganzen Welt, aber hier will man die Leute nicht kennen?
Ich glaube Ihnen, dass Sie kein Nationalist sind, könnte man Ihre Haltung dann vielleicht als eine etwas ".." bezeichnen?
Was ich auch schreiben würde, es könnte als "Beleidigung" missverstanden werden.
Also nur soviel, Ihr letzter Satz verstört mich geradezu.
Ich hoffe, dass ich Sie nicht richtig verstehe.

Herr B. | Mo., 27. Juli 2026 - 18:33

Sie sollten bitte bei solchen Themen entweder Ihre Dumm-Lösch-KI entschärfen, oder die Kommentarfunktion sperren, denn auf dieser kastrierten Ebene, kann man nicht diskutieren! Das ist eines Magazins wie dem Ihren nicht würdig.

Gisela Hachenberg | Mo., 27. Juli 2026 - 22:33

Antwort auf von Herr B.

Ihren Aufruf an die Redaktion Können Sie vergessen, lieber Herr B. Man ist beim Cicero leider immun gegen diese „Bitten“. Das würde sich nur ändern, wenn die, die gecancelt werden, und das nicht nur einmal, ihr Abonnement kündigen würden! Das werden die wenigsten tun. Daher wird sich die blöde KI-Cancelmaschine weiter an die Arbeit machen! Blöd, Aber so isses! 🥺

Leider bin ich auch hier mehrfach gescheitert mit meiner Bitte um Freischaltung, liebe Frau Hachenberg. Der Frust wächst.
Und bevor der Herr mit den vielen Bildchen jetzt wieder sein M... aufreisst: Halten Sie sich einfach geschlossen, ist besser so.

Unsere Art unsere Meinung frei aussprechen zu dürfen, gehört wohl auch zu dem "was wir uns haben nehmen lassen", lieber Herr Krischke. Denn angesichts dessen, was ich heute und gestern NICHT schreiben durfte, bleibt keine andere Schlussfolgerung, oder?
P.S. Meine Antwort auf Ihren Kommentar, liebe Frau Hachenberg, gehört auch dazu.

Armin Latell | Mo., 27. Juli 2026 - 19:18

dass der csd und seine abartigen Auswüchse nicht zu meiner Art zu leben gehört, wundert es mich nur, dass solch ein Terroranschlag nicht schon früher und öfters stattgefunden hat. Ich lehne solche dekadenten Veranstaltungen strikt ab, gehe da keinesfalls hin, aber was muss da erst in einem islamisch hirngewaschenen Kopf vor sich gehen? Der anerzogene Hass platzt geradezu aus allen Nähten. Keine Frage: das ist gewünscht. Wäre es nicht so, wären die Verantwortlichen die Ziele der Terroristen, gäbe es so was schon längst nicht mehr. Man wird eigentlich gezwungen, an die vielen VT zu glauben. Mittlerweile tue ich das, jeder, der mit offenen Augen und halbwegs klar denkend dieses Land betrachtet, kann nur zu dieser Erkenntnis kommen. Unnötig zu erwähnen, dass wohl keiner mehr die hohlen Phrasen der am Morden verantwortlichen Politiker noch hören will. Vllt. habe ich es ja verpasst, aber was sagt denn der Fan von FSF? Tun wir, was getan werden muss?

Brigitte Miller | Mo., 27. Juli 2026 - 19:18

"CH

"CSD-Terror: Warum radikalisieren sich Jugendliche mit Migrationshintergrund?"

youtube

Stimme aus der Realität.

Armin Latell | Mo., 27. Juli 2026 - 19:19

dass der csd und seine abartigen Auswüchse nicht zu meiner Art zu leben gehört, wundert es mich nur, dass solch ein Terroranschlag nicht schon früher und öfters stattgefunden hat. Ich lehne solche dekadenten Veranstaltungen strikt ab, gehe da keinesfalls hin, aber was muss da erst in einem islamisch hirngewaschenen Kopf vor sich gehen? Der anerzogene Hass platzt geradezu aus allen Nähten. Keine Frage: das ist gewünscht.

Thomas Veit | Di., 28. Juli 2026 - 23:49

Antwort auf von Armin Latell

Sie wissen, daß das eine echte VT ist? Ich schätze mal JA...!?

Dann sollte(n) man/Sie mE das auch belegen oder zumindest konkret benennen können, also auch 'Roß und Reiter nennen!': WER? - konkret! auf politischer Ebene - wünscht sich das? Mit welchem Ziel? Wie sind die Verbindungen der Verschwörer? Welches die konkreten Handlungen selbiger:innen um ihre Ziele zu erreichen? [Namen, Positionen]

>> Vielleicht haben Sie ja Recht...!? 🤔

Armin Latell | Mo., 27. Juli 2026 - 19:20

dass der csd und seine Auswüchse nicht zu meiner Art zu leben gehört, wundert es mich nur, dass solch ein Terroranschlag nicht schon früher und öfters stattgefunden hat. Ich lehne solche dekadenten Veranstaltungen strikt ab, gehe da keinesfalls hin, aber was muss da erst in einem islamisch hirngewaschenen Kopf vor sich gehen? Der anerzogene Hass platzt geradezu aus allen Nähten.

Armin Latell | Di., 28. Juli 2026 - 07:42

Antwort auf von Armin Latell

ist die Nachricht, dass der "Text in der Warteschlange auf den Moderator wartet" schlussendlich noch keine Ablehnung, sondern er wird tatsächlich nochmal geprüft (was ja in Ordnung sein soll) und ggf. veröffentlicht. Meiner wurde jetzt veröffentlicht. Es ist eben so, dass hier niemand wirklich weiß, wie, was, warum sich das geändert hat. Vllt. sind wir ja "Betatester" ;-)

es oft auch einfach 'Unflätigkeiten' sind, die dem Kommentar den Weg in die Öffentlichkeit 'vorsorglich versperren'..., weniger eine 'politische Inhaltsanalyse', wie die 'Hardcore-Meinungsfreiheit-Fraktion reflexartig unterstellt... ... /🤣 [>> ICH!! DARF HIER ALLES SAGEN!! >> SONST (linke) ZENSUR!!! ICH VERLASSE DIESES SAUBLÄTTCHEN!!!! UNERTRÄGLICH!!! (...komme aber gleich wieder! 😉)] -- Ich hoffe Sie fühlen sich nicht direkt angesprochen, 'Herr Latell'...?

Armin Latell | Mo., 27. Juli 2026 - 19:21

meine Anmerkungen hier einzustellen, trotz verschiedenster Formulierungen. Macht nicht wirklich Spaß. Aber wer will schon Spaß?

Ich vermute und unterstelle mal mit dem mir eigenem
Hinterfragen eines Menschen der beruflich und privat ständig und gerne über Probleme nachdenkt und die dann löst. Der Cicero setzt aktuell eine KI zur Bearbeitung der Foristenbeiträge ein. Das ist halt 'ne sture Software, Algorithmen. Die hat der Cicero mal so gekauft. Aber KI macht auch bls das womit man sie gefüttert hat. Und KI ist eben kein Mensch - obwohl Zensoren können auch stur sein. Ich kenne das noch aus der DDR. Aaber, da habe ich schon mal meinem Gegenüber in die Augen geschaut und meine Meinung gesagt. Zur Info: Ich wollte endlich 'ne eigene Wohnung in der DDR als Single. Das war fast unmöglich. Und da habe ich dem Verantwortlichen in meinem VEB Betrieb folgendens Gesagt: "Kümmert euch drum (um 'ne Wohnung für mich) sonst bekommt ihr den 3. Durchschlag meines Ausreiseantrges in die Bundesrepublik - den zweiten bekommt die Staasi das Original behalte ich ! Da hat es dann nach noch einen Jahr wartens geklappt mit d. Wohng

Also ich bekam dann später die Wohng. Ich war aber, bevor ich das Gespräch deshalb geführt hatte, von einer offiziell beantragten und genehmigten Besuchsreise aus der Bundesrepublik wieder in die DDR zurückgekehrt.
Und das war mein Argument - also der Schutz nicht als Staatsfeind abgestempelt zu werden mit meiner Drohung.
Und dies ist der gewaltige Unterschied zu heute. Wir können zwar fast alles äussern - aber haben keine Handhabe gegen die Mächtigen. Wir müssen den Bademantel bereithalten, falls es früh klingelt. Oder die
unperönliche KI cancelt uns was uns in unserer Debatte einschränkt und verärgert. Gerade hier beim Cicero.
Also hoffe ich mal das nicht nur die KI mein Posting liest sondern auch die Redaktion. Ich denke sie verstehen mich Herr B. Und ein driter Teil kommt vielleicht auch noch von mir: Grüße W. Benker

Gisela Hachenberg | Mo., 27. Juli 2026 - 22:40

Eigentlich wollte ich auch einen Kommentar zum guten Artikel von Herrn Krischke schreiben. Aber der Gedanke an die superneue KI-Abwürgungsmaschine verleidet mir langsam die Teilnahme an dem einstmals lebendigen Forum hier. Sehr schade! 🥺🥺

Jürgen Goldack | Mo., 27. Juli 2026 - 23:08

Viele der Kommentare, die hier in diesem Forum wieder zum Besten gegeben werden, strotzen vor überkandideltem Intellekt, nicht nachvollziehbarem Verständnis für die extremen Mordtaten, von unsinniger Gefühlsduselei für irgend wen oder was, die mit den brutalen Mordtaten durch unsere "zukünftigen Arbeitskräfte" aus reiner muselmanischer Mordgier im Sinne des Propheten ungestraft begangen werden können. Nicht einmal ansatzweise wird angeklagt, das sich der fünfte apokalyptische Reiter, der Islam, nur durch Duldung und Förderung durch unsere linksextremen "Eliten" und deren Unterstützer schon seit dem "Import" des Islam auf Geheiß der SED-Tante Angela Anfang 2016 in unserem Land austoben darf. Leute, die das weg schweigen oder schön reden, nicht mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen sondern mit schwülstigen und schwachsinnigen Erklärungen entschuldigen sind genau so Feinde unserer Gesellschaft wie diese Killerbrigade, die sich hier seit Jahren austobt.

ich glaube zu wissen, was Sie meinen. Leider ist das so, im Kleinen wie im ganz Großen. Daran krankt diese (Gesellschaft?).

Weil all die anderen Kommentare sind ja auch nicht sichtbar hier, werter Herr Goldack. Fragen Sie mal die KI ;-)

intelligent darauf zu reagieren.
Solange wir ein überspitzt "Übersoll" an humanitärer Aufnahme hätten, verlagert man wieder auf Hilfe vor Ort und betont Einwanderung nach unserem Bedarf.
Verträge mit Herkunftsländern durchaus auch gemäß unserer Interessen, aber auch unserer Geschichte.
Besonderes Augenmerk auf Schulen.
Je länger der Aufenthalt hier, desto stärker die Aufforderung, hier verantwortlich mitzutun.
Staatsangehörigkeit nicht nur als Geschenk, sondern auch als Verantwortung.
usw.
Solche Massnahmen reduzieren den evtl. "Überschwang" auf ein Mass, nach dem Zusammenleben möglich ist und akzeptiert wird.
Für die heimische Bevölkerung gilt aber auch im Umkehrschluss, dass eine Anpassung an globalisierte Verhältnisse mit der Zeit und guten Konzepten erwartet werden darf.
Sehr überspitzt, "Artenschutz" darf kein starres Festhalten sein an sich überlebenden Zuordnungen.
Veränderungen nicht als MUSS oder MORALISCHES SOLLEN, sondern verständigt in die Gesellschaft hinein.
Nach VORNE

weil ich mir dazu vorstellte, dass die KI "intelligent sei" und jetzt auch überlegt.
Ich will Sie nicht verschrecken und während Frau Merkels evtl. "Mission für die Welt" habe ich mich damit auch zurückgehalten, weil ich kaum theoretischen Grundlagen sah.
Die zu geben und vielleicht mitanzusehen, was damit gemacht wird, NEIN.
Die Welt hat aber durchaus daran gearbeitet und ja, darum geht es mir langfristig, die "Weltgesellschaft" und zwar entlang der sich real entwickelnden Globalisierung, nicht entlang eines "moralischen Kompasses".
Herr Michaelis scheint mir auch damit befasst.
Von einer zukünftigen Weltgesellschaft her gefragt, hat das verbreitete Brandroden im südlichen Afrika einen Einfluss auf das Wetter in Europa?
Wenn Indien seine Feldreste etc. "abbrennt", dann ist ja Richtung Norden der Himalaya.
Zwischen Europa und Südafrika liegt die Sahara. Ist das relevant?
Sah gerade ein Video von LPIndie zum Thema "Afrika brennt".
Sehr angenehm aufbereitet und ich frage auch nur nach.

Herrn Krischkes Titel ein.
"Unsere Art zu leben" und die würde er lösen wollen von der zurückliegenden "Weltumspannung" durch Europa?
Ich habe meine Frage höflich formuliert, andere würden nur "Kolonialismus" und "Imperialismus" dazu sagen?
Geben wir uns allen eine Chance, wenn sie denn nachgefragt wird.
Wird es deutlicher Frau Hachenberg?

Brigitte Miller | Di., 28. Juli 2026 - 06:40

äussert sich in der EMMA:
"Islamismus ist immer homophob

Das Attentat in Berlin kommt nicht überraschend. Wieso ist ein gewalttätiger Islamist auf freiem Fuß? Und ist die Szene jetzt immer noch „queer for palestine!“?

Ferdinand Schulze | Di., 28. Juli 2026 - 07:34

...die Politiker "unserer Demokratie" haben sich längst unterworfen und werden niemals irgendwelche Fehler zugeben, sondern alle Schuld der AfD zuweisen. Die Wähler müssten endlich mal wach werden, und weiß Gott nicht nur bezüglich dieses Problems. Zu befürchten ist allerdings, dass sie weiter mit Propaganda und "Sondervermögen" eingelullt werden.

sucht man jetzt, wie schon seit ewigen Zeiten usus, nach äußeren Feinden, deren Bekämpfung vom eigenen Versagen ablenken soll. Und wie es der Zufall so will, hat man die auch passend gefunden. Ob die +/- 70% endlich einmal aufwachen?

Wolfgang Borchardt | Di., 28. Juli 2026 - 08:59

"Reichsbürger" einsperrt und islamistische Gefährder frei herumlaufen lässt, wirft mehr als nur Fragen auf.

Jürgen Goldack | Di., 28. Juli 2026 - 09:14

Liebe Frau Miller, lieber Herr Schulze, "Wer aufgibt, hat schon verloren" (Bertold Brecht). Es gilt zwei Missstände zu "beseitigen". Zum einen ist das mit Sicherheit die überbordende Islamgewalt bedingt durch sträfliche Duldung von immer mehr Muselmanen in unseren Kulturbereich, in unser Land. Zum anderen aber ist es der schon verbrecherisch anmutende Unwille der obersten Staatsdienerschaft, endlich regulierend in das Geschehen einzugreifen. Diese Arbeitsverweigerer haben die Möglichkeit, das Hoheitsgebiet Staat Deutschland durch konsequentes Schließen der Staatsgrenzen das Staatsvolk endlich wieder zu schützen. Das ist deren allererste und oberste Pflicht! Nicht jeden Tag ein neues idiotisches Bürgerüberwachungsgesetz zu präsentieren , die AfD zu bekämpfen und einen Ukrainekrieg, der uns nichts angeht, mitsamt einem korrupten Politclown mit unserem hart verdienten Steuergeld zu pampern! Dafür müssen wir Bürger auf die Straße. Nicht um gegen eine Partei wie die AfD zu protestieren!!!

Alexander J. Schabries | Di., 28. Juli 2026 - 10:38

Die Debatte verliert sich allgemein im Kleinklein der diversen Ansichten verschiedenster Couleur und dreht sich um den sprichwörtlichen heißen Brei herum. Was wir tatsächlich erleben ist die Kollision des herrschenden westlichen Wolkenkuckucksheims mit der Realität. Die Erkenntnis, dass der Wertewandel hin zu einem utopischen Bullerbü in Europa und den angelsächsischen Ländern zu einer nicht nur kulturellen Entwaffnung geführt hat, muss mit aller Macht vermieden werden. Das zutiefst infantile und allgegenwärtige „Ist doch mir egal, ich will aber!“ bestimmt die Politik und das angeschlossene Leben. Die Krämerseelen (=Majorität) ducken sich weg und träumen ihre moralschwangeren Träumchen. Die feminisierte Erziehung ganzer Generationen hat zu einer weinerlichen defacto Ohnmacht des überwiegenden Teils der Bevölkerung geführt, die den realen Herausforderungen unserer Zeit nichts entgegensetzen kann. Die Verantwortlichen für all das werden den Teufel tun und zugeben gefehlt zu haben.

H. Stellbrink | Di., 28. Juli 2026 - 11:26

Wer das Gatter offenstehen lässt, muss sich nicht wundern, wenn die Wölfe kommen. Die deutsche Migrationseuphorie, die Vergötterung des goldenen Kalbs der Buntheit, bewirkt, dass niemand das Gatter schließt und die Wölfe vertreibt.
Deutschland wird von der hirnrissigen Vorstellung beherrscht, man könne die Wölfe in die Herde der Schafe "integrieren".
Wir müssen auch zur Kenntnis nehmen, dass die Abspaltung des "Islamismus" vom Islam ein Versuch ist, die Gewaltbejahung im Koran auszublenden, die ein grundsätzliches Merkmal des Islam ist. Selbst bei friedlichen Muslimen kann man nicht durchgehend davon ausgehen, dass sie wirklich friedliebend sind, da sie sich eher mit Gewalt durch Muslime gegen Israel und den Westen als unterschiedslos gegen jede Form der Gewalt solidarisieren.
Das Gefühl "Ihr gegen Uns" bestimmt die Mentalität auch vieler hier scheinbar gut integrierter Muslime, wobei zu "Ihr" auch Israel gehört. Ohne diese Erkenntnis wird die Selbsttäuschung weitergehen.

Herbert Schultz-Gora | Di., 28. Juli 2026 - 11:30

Ich lebe seit 35 Jahren im Rhein-Main-Gebiet und da gibt es rel. viele Leute aus anderen Weltregionen... und manche Branchen wie die Gastronomie gehen beim Generationenwechsel in muslimisch geprägte Hände über.
Habe damit gute Erfahrungen gemacht... und den meisten gelingt es, große Integrationslreistungen in unsere Gesellschaft hinein zu verbinden mit der Bewahrung spezieller Traditionen, die der eigenen Identität geschuldet sind.
Leider folgt Herr Krischke einm gegenwärtigen Mainstream, indem er einzelne Verbrechen von gescheiterten Individuen zum Trend hochschreibt.... im Kontrast zu dem anderen Mainstream, der die Phänomene bagatellisiert.
Ich erinnere mich an einen Artikel von Herrn Krischke, in dem er sich über das "Lügen" echauffierte... statt zu erkennen, daß die "Wahrheit" Kontext-abhängig ist.

Wenn Sie „damit“ gute Erfahrungen gemacht haben, freuen Sie sich! Andere haben die nicht gemacht! Außerdem will nicht jeder, wenn er vor die Tür geht, das Gefühl haben, nicht in Deutschland, sondern in Arabien
oder sonst einem muslimischen Land zu leben! Wenn ich das gut finde, fahre oder fliege ich dorthin.
Herr Krischke hat schon viele Artikel und Kommentare geschrieben, die die meisten Foristen sehr gerne lesen. Rosinenpickerei ist da m.E. nicht so angesagt. In der NZZ erschienen des Öfteren Kommentare von Ihnen, die nicht so wirklich positiv, um es mal vorsichtig auszudrücken, waren. Meistens dagegen…

Wie sagt Lisa Fitz: "Dummheit siegt"... und ich finde das nicht "überheblich" sondern "so sind die Menschen".
In meinen Augen war Merkels "Willkommenskultur" ebenso übertrieben wie jetzt die Empörung über einzelne Straftäter aus dem Orient.
Es kommt auf das verträgliche Maß an, aber der Journalismus lebt halt von der Sensation, aber bitte nicht so im Cicero.
Den von Ihnen genannten Effekt, daß man hier sich manchmal wie im Orient fühlt, kenne ich auch und er stört mich ebenso wie Sie.

Ich frage mich dann, ob es ein Gewinn in Richtung Ausgewogenheit sein könnte, daß die Orientalen unserer "post-Shoa-Staatsräson" weniger Bedeutung beimessen als die Mehrheit der Deutschen und daß sie Russland vermutlich nicht als Feind sehen.
Die NZZ habe ich mit Genuß gelesen und mich an der Leserkommentarspalte beteiligt... danke für Ihre Würdigung.
Leider hat die NZZ die Kommentarspalte kastriert und der "Zürcher" Blickwinkel wurde mir zu wenig und der "Berliner" stattdessen zu viel.

Michael Pietsch | Mi., 29. Juli 2026 - 07:41

... konkret. Ich schlage mal vor, macht doch mal eine repräsentative (!) Umfrage unter der muslimischen Bevölkerung Berlins / Deutschlandweit wie sie zu dem Anschlag steht ... ich denke / prophezeihe das wäre absolut erhellend. Aber bitte repräsentativ und methodisch unangreifbar.