- „Der Bürger finanziert seine eigene politische Indoktrination“
Mit ihren 551 Fragen zum NGO-Komplex sorgte die CDU/CSU-Fraktion am 24. Februar 2025 für viel Wirbel. Passiert ist seither: nichts. Die Initiative Transparente Demokratie rollt das Thema zum Jahrestag nun wieder auf. Im Interview erklärt Hasso Mansfeld, warum.
Hasso Mansfeld ist ein deutscher Kommunikationsberater, Publizist und Diplom-Agraringenieur, der seit über drei Jahrzehnten komplexe Themen strategisch vermittelt und öffentliche Debatten begleitet. Er war Kandidat der FDP für das Europaparlament und ist mehrfach mit dem Deutschen PR-Preis ausgezeichnet worden. Mansfeld ist Leiter Kommunikation der Initiative Transparente Demokratie, die mehr Transparenz über staatliche Fördermittel für NGOs und Lobbygruppen fordert.
Herr Mansfeld, genau ein Jahr nach der großen Aufregung um die 551 Fragen der CDU-Fraktion zum NGO-Komplex bringt die Initiative Transparente Demokratie, der Sie angehören, das Thema jetzt erneut auf die Agenda. Warum?
Unsere Idee war, diese Fragen am Jahrestag der Kleinen Anfrage erneut zu stellen – auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes, das auf eine Initiative der Grünen zurückgeht und unter Rot-Grün eingeführt wurde. Verbunden damit ist ein Spendenaufruf über 25.000 Euro für das Projekt, die wir für Recherche und Umsetzung benötigen. Der Aufwand ist erheblich und ehrenamtlich nicht zu leisten.
Wie positionieren Sie sich zu dem Vorstoß der Grünen?
Die Idee des Informationsfreiheitsgesetzes ist, dass jeder Bürger den Staat fragen darf – und der Staat antworten muss. Das ist grundsätzlich zu begrüßen. Es stärkt die Möglichkeit, staatliches Handeln zu hinterfragen. Bei solchen Anfragen gibt es durchaus auch Zustimmung aus dem linken politischen Spektrum. Wenn es jedoch um Transparenz bei der staatlichen Finanzierung von NGOs geht, hält sich die Begeisterung dort sehr in Grenzen.
Was war ursprünglich ihre Motivation, die Initiative zu starten?
Die Gründungsidee entstand im Umfeld der großen Demonstrationen vor der Bundestagswahl in Berlin damals. Faktisch richteten die sich gegen die CDU, damals die größte Oppositionspartei. Das war auch für jeden ersichtlich. Auf die Siegessäule wurde projiziert: „Ganz Berlin hasst die CDU“. Und der Demonstrationszug führte durch den Tiergarten und endete vor dem Konrad-Adenauer-Haus. Anschließend wurde, so wurde uns damals glaubhaft berichtet, der Eingang derart blockiert, dass zeitweise niemand mehr raus oder rein kam. Für uns wurde damals klar: Wir müssen etwas machen.
Wie erklären Sie sich das zunächst motivierte und dann zurückhaltende Verhalten der CDU?
Das war eine Zurückhaltung aus opportunistischen Motiven. Im Zusammenhang mit den Demonstrationen hatte die CDU damals richtigerweise die Initiative ergriffen, als Oppositionspartei von ihrem Auskunfts- beziehungsweise Befragungsrecht Gebrauch zu machen. Als im Zuge der Koalitionsverhandlungen aber klar wurde, dass die CDU mit der SPD zusammengeht, haben sie plötzlich das Interesse an der Beantwortung dieser 551 Fragen verloren. Ganz klar auf Druck des künftigen Koalitionspartners SPD.
Hat sich seit dem Start Ihrer Initiative konkret etwas verändert in Sachen Transparenz?
Nein, überhaupt nicht. Unser Anliegen richtet sich in erster Linie an den Staat beziehungsweise an die Regierung und an die ihr angeschlossenen Institutionen. Wir wollen wissen, inwieweit mit Steuergeldern politische Meinungs- und Willensbildung finanziert wird.
Warum eigentlich?
Unserer Meinung nach widerspricht das derzeitige Vorgehen dem Prinzip der Volkssouveränität. Die geht nämlich davon aus, dass politische Willensbildung in Demokratien von unten nach oben und nicht von oben nach unten gestaltet wird. Das unterscheidet die Demokratie vom Totalitarismus. Ich befürchte jedoch, dass das von der derzeitigen Regierung nicht erkannt wird. Wir sehen unsere Aufgabe darin, ein Bewusstsein dafür zu schaffen und durch kritische Recherchen darauf hinzuweisen, wie gegen diese Prinzipien verstoßen wird.
Wo sehen Sie aktuell das größte Transparenzdefizit?
In der Finanzierung. Nehmen wir das Projekt „Demokratie leben!“, das 200 Millionen Euro schwer ist. Das Bundesfamilienministerium hat überhaupt keine Ahnung, wofür die Gelder konkret verwendet werden, die ihrerseits aus geförderten Initiativen bestehen. Das Geld wird völlig intransparent weitergegeben. Das heißt also: Hier verteilt ein Ministerium Steuermittel, ohne zu wissen, was warum mit dem Geld geschieht und wer es am Ende ausgibt. Und da das Ministerium keine ausreichende Transparenz hat, haben wir Bürger die natürlich auch nicht. Wir haben den Eindruck, dass das Ministerium darüber auch keine Transparenz wünscht, weil diese Gelder dafür gedacht sind, in kleinteilige Strukturen zu fließen. Deshalb finden wir, man muss generell infrage stellen, inwieweit politische NGOs überhaupt mit Steuergeldern finanziert werden müssen.
Und wie lautet Ihre Antwort?
Wir sind grundsätzlich gegen die staatliche Förderung politischer Meinungs- und Willensbildung. Und schon gar nicht sollte der Staat das ohne Transparenz tun, wie es derzeit üblich ist. Zwar gibt es ein Lobbyregister, aber das bezieht sich nur auf Kontakte zu Bundesregierung und Bundestag, also auf die Bundesebene. Zudem kennt es viel zu viele Ausnahmen. Auf Landes- und Kommunalebene sieht es noch schlechter aus.
Lehnen Sie also jegliche NGO-Finanzierung ab?
Nein, es ist nicht so, dass wir die staatliche Finanzierung von NGOs insgesamt ablehnen. Was wir ablehnen und was wir anmahnen, ist die staatliche Finanzierung politischer Meinungsbildung. Es gibt eben einen gravierenden Unterschied zwischen der Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen, die nicht politisch aktiv sind, und solchen, die politisch aktiv sind.
Inwiefern?
Der Staat darf Nichtregierungsorganisationen mit hoheitlichen Aufgaben finanziell unterstützen, beispielsweise im Katastrophenschutz, bei der Bildung oder im Gesundheitsschutz. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden. Auch nicht gegen Rettungsdienste oder Hilfsorganisationen. Es macht Sinn, dass der Staat nicht alles selbst macht, sondern andere damit beauftragt. Das ist ja auch eine grundliberale Vorstellung, dass der Staat nicht alles selbst machen sollte, um sich auf seine eigenen hoheitlichen Aufgaben zu konzentrieren.
Im starken Gegensatz dazu stehen aber Organisationen wie die Amadeu-Antonio-Stiftung – um ein ganz konkretes Beispiel zu nennen. Diese Stiftung ist zu 100 Prozent politisch tätig und zu 96 Prozent staatlich finanziert. Das heißt: Der Bürger finanziert mit seinen Steuern seine eigene politische Indoktrination. Und das ist ein gewaltiges Problem.
In manchen Fällen könnte diese Unterscheidung jedoch schwierig sein.
Ja, das ist durchaus ein Streitpunkt. Denn am Ende ist je nach Definition fast alles politisch. Nehmen Sie zum Beispiel den NABU. Der NABU übernimmt im Umweltschutz aktiv Aufgaben, die der Staat in dem Umfang nicht selbst ausführen kann. Zugleich verfolgt der NABU politische Ziele. Uns geht es deshalb auch darum, dass genauer definiert werden muss, was dieser schwammige Begriff „Zivilgesellschaft“ eigentlich bedeutet und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, dass das jeweilige Engagement wirklich gemeinnützig ist.
Wie wirkt sich das NGO-Geflecht konkret auf die Meinungsbildung aus?
Es berührt essenzielle Grundsätze der liberalen Demokratie. Schauen Sie: Eine zentrale Idee der Demokratie ist, dass man diejenigen, die man wählt, durch Wahlen auch wieder loswerden kann. Es gibt die Gewaltenteilung und es gibt besondere Rechte freier Medien zur Kontrolle der Mächtigen. Außerdem Rechte, die die Opposition hat, um die Regierung zu kontrollieren. Das und mehr bildet zusammen eine funktionierende Demokratie.
Wenn jetzt die Regierung das politische Vorfeld ihrer Parteien und zivilgesellschaftliche Institutionen mit Steuergeldern finanziert, damit die sich gegen die Opposition wenden, dann ist das etwas, was man in der Türkei, in Russland oder in Weißrussland vermuten würde, aber doch bitte nicht in Deutschland, in einer liberalen Demokratie. Natürlich dürfen alle für das demonstrieren, was sie politisch für opportun erachten. Aber dann eben nicht finanziert mit Steuergeld, das von Regierungsstellen ausgegeben wird.
Das ist der Grund, warum die derzeitige NGO-Finanzierung die Demokratie gefährdet: Wir haben es hier mit einem eklatanten Verstoß gegen das oberste Prinzip der Demokratie zu tun, nämlich der Volkssouveränität. Die politische Willensbildung muss unter allen Umständen vom obersten Souverän, das heißt vom Volk, ausgehen – und nicht von der Regierung.
Die Fragen stellte Mia Kilian
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
die übliche Praxis der Förderung von sog. "Nicht-Regierungs-Organisationen" durch Steuergelder absolut untragbar ist.
Diese Finanzierung widerspricht dem Neutralitätsprinzip, dem jeder demokratische Staat verpflichtet ist.
In Deutschland ist die Staats-Neutralität (= Meinungsfreiheit für alle Bürger) seit langem unter die Räder gekommen. Links-grünen Agitatoren in den öffentl.-rechtl. Medien u. in den meisten staatlich finanzierten Institutionen ist es gelungen, sowohl in den Altparteien wie in großen Teilen des Volkes die Ansicht zu implementieren, daß eine bestimmte Meinung die einzig korrekte sei u. daß jede Kritik an ihr eine Gefährdung der Demokratie darstelle u. verboten werden müsse.
In Deutschland besteht daher zur Zeit keine echte Demokratie mehr, sondern eine
autoritär gelenkte Fehlform davon.
Wenn dieser Zustand nicht bald behoben wird,
prophezeie ich große Unruhen auf unseren Straßen; denn die Zeichen stehen auf Sturm.
Viele Bürger unterdrücken ihre Wut nur mühsam.
Deren Zuschüsse betragen nur für das Jahr 2025 ca. 500-800 Mio.€.
Da kann man eine ganze Menge Unfug mit anstellen.
Die Demokratie stärkt man damit jedoch meiner Meinung nach nicht.
Das Gegenteil ist der Fall.
Und andernorts spart man Kleinbeträge, z.B. an der Kultur, wo das Ausbleiben von ein, zwei Millionen Euro einen enormen Schaden anrichten kann, z,B. beim Goethe-Institut, das Zweigstellen schließen muss, bei der Deutschen Welle, die ihre Fremdsprachenprogramme reduzieren muss, oder als neuestes beim Winckelmann-Institut, dem bedeutendsten archäologischen Institut Deutschlands. Eine Schande!
Der einzige Fernsehsender, den man in (mit bekannten Ausnahmen) in aller Welt zu Gesicht bekommen.
Wer schon einmal in den fragwürdigen Genuss gekommen ist, sich dessen Produkte anzusehen, wird wissen, das reicht nur noch zum Fremdschämen.
Nachrichtenwert gleich null, darüber hinausgehende Informationen Fehlanzeige, Unterhaltungswert unterirdisch.
Keine bisschen Welle, allenthalben nur totale Flaute.
Einfach nur zum Abschalten.
Aber selbst diese journalistische Missgeburt wird mit Zwangsgebühren finanziert.
„Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber“
(anonym aus der Schweiz)
Wer heute Rot oder Grün wählt, wählt den Untergang unserer Wirtschaft, Demokratie, Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung!
Von unserem Steuergeld werden linXe NGOs finanziert, die unsere Freiheitliche Demokratie ablehnen und sabotieren!
Wenn die CDU/CSU-Regierung sich jetzt nicht gegen den verzwergten Koalitionspartner SPD durchsetzt, macht sie sich mitschuldig am Untergang unserer Freiheitlichen Demokratie!
Hat man noch nicht realisiert, dass diese heutige SPD längst von den Kommunisten der SED-LINKEN und Grünen okkupiert wurde? Die Linksaußen Klingelmann und Stegnerski sind die deutlichsten Beispiele! Was braucht Merz noch, um das zu kapieren?!
leider immer noch deutlich zuwenige...
Wann wachen sie endlich auf... - im westlichen altbundesdeutschen Wohlstandsbecken der angeblichen Demokrat:innen...!?
So etwas ist doch GRUNDSÄTZLICH NICHT ZU AKZEPTIEREN...!!
ABER wegen Fake-Wannsee 2.0 auf die Straße rennen..., die Linksgrünwoken und 'Omas jeglicher Couleur'... ... 🤪🤡
Die Union trifft in diesem Fall die Hauptschuld bei der Verlotterung der Demokratie durch die NGO-Finanzierung. Sie könnte das jederzeit beenden, während es Linke, SPD und Grüne unbedingt aufrechterhalten wollen, weil ihnen die imaginierte "Zivilgesellschaft" aus Aktivisten auch gegen die Mehrheitsmeinung Dominanz in Medien und Politik sichern hilft.
Die Union nährt die Schlange am Busen, die sie irgendwann genauso beißen wird. Die Hoffnung, durch solche Schweigegeldzahlungen an die NGOs zu erreichen, dass die Union nicht als Feind markiert wird, ist trügerisch. Wenn man mit der AfD erst einmal fertig ist, kommt nämlich die Union dran. Dem Sozialismus ist es systemimmanent, dass er sich selbst am Ende immer durch eine Diktatur selbst verstetigen muss. Den Weg dazu zu bereiten muss sich die Union vorwerfen lassen.
Grün roten NGOs……ganz entschieden N E I N ! !
In „unserer Demokratie“ hat der Bürger lediglich noch die Wahl Parteien und Direktkandidaten zu wählen. Nach der Stimmabgabe hat der Bürger keinerlei Einfluss meh, welche Partei(en) die Regierung stellt oder stellen und wer Kanzler wird. Sieht man von Schröder dem Genossen der Bosse & einer einmaligen Schwarz gelben Koalition als Ausrutscher ab, wird dieses Land durchgängig von der SPD mit der Union regiert. Und genau diese Regierungen nehmen die Bürger in Form von direkten und indirekten Steuern so aus das der Arbeitsmichel über ein 1/2 Jahr für die Regierung arbeitet die a l l e n bestimmt wer das eingetriebene Geld bekommt. Das kommt seit langem doch nicht mehr dem Gemeinwohl od. dem Bürger zu Gute.der sich Nachts nicht mehr in die Innenstädte traut. Nein Linke NgOs, Radwege in Peru & Entwicklungshilfe für China, Klimaschutz, um nur einiges zu benennen wohin das Steuergeld, & jetzt noch die Schulden abfließen.
MfG a d Erf. Republik
dies ist der Auswuchs des letzten Jahrzents, und die Projekte und NGOs die diese spezielle Auffassung von Demokratie stärken sollen, die sind die logische Konsequenz, und sind nur mit Steuregeldern zu finanzieren, da die Initiatoren und deren Mitläufer nicht bereit sind diese Agitationen aus eigener Tasche zu bezahlen, im Gegenteil, es kann monitär profitiert werden.
Ergo, ein demokratieunwürdiges Konstrukt, deren Finanzierung aus Steuergeldern abgeschaft gehört.
Tja, die CDU hat es versprochen, aber Pustekuchen!
Und wenn ein Rentner wie in NRW die Person mit einem „Synonym“ beim Namen nennt, ermittelt der Staatsanwalt.
Der einzige Unterschied der heutigen „Petzstellen“ zur DDR Stasi ist lediglich, das die Festnahmen, Ermittlungen und Gefängnisstrafen nun „verborgenen“ blieben da es sogenannte alternative Medien nicht gab. Aber das Kunstrukt der DDR Medien der Falschmeldungen & Manipulationen hat auch wieder im vereinten Deutschland eingehalten. Wer hätte gedacht, dass die Gegner „unserer Demokratie“ vorrangig im Osten, die bei Demos gegen die Flüchtlingsaufnahme „Lügenpresse“ skandierten „so vorausschauend“ waren.
Die jüngsten Vorfällen bei ZDF & ARD kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden, denn mit der Masseneinwanderung, begann dies alles ……
MfG a d Erfurter Republik
dass bei einer Förderhöhe von ca. 800 Mio. € rund. 15-20.000 NGO- Jünger auf der Straße stehen. Da sitzen in weiten Teilen ungebildete und ungelernte Personen. Die leben von Plakate malen, demonstrieren, den Nachbarn anschwärtzen und inhaltslose Reden halten.
dem Kotau der Union vor den Linksgrünwoken zum Zwecke der Gewährleistung der Fritzelschen Kanzlerschaft, zahlen diese historisch einmalig dummen Duckmäuser denjenigen Millionen, die dann, sollte die Brandmauer mal bröckeln, auch die Unions-Zentralen angreifen werden.
So blöd war wirklich noch niemand.
Und ja, es ist totalitaristisch, weil die linke Regierung links „NGOs“, wobei das „N“ natürlich ein Verhöhnung der Bürger ist, dafür bezahlt, dass sie gegen die Opposition marschieren.
Selbst die SA wurde nicht von der Weimarer Regierung finanziert, sondern erst, als „das Ziel“ erreicht war dann von der Hitler-Regierung.
Es wäre an der Zeit, da hier klar ein Grundsatz der freiheitlichen Demokratie verletzt wird, auch hier mal laut über ein Parteienverbot nachzudenken.
Neben dem Geschrei nach einem Verbot der Opposition ist nämlich auch dies weit gefährlicher für dieses Land als der eine oder andere Spruch eines AfD-Funktionärs.
Das wär's doch mal: Verbotsantrag gg CDU/CSU u SPD.
Die UNION hatte nie vor, das NGOS System anzugehen. Warum? Die sind selbst von denen abhängig. Da könnte nur etwas auf Länderebene passieren, wenn die AFD eine Mehrheit hätte und eine Landesregierung stellen könnte. Aber vorher werden die alles Geld abgreifen, was möglich ist und auch versuchen juristisch alles so abzusichern, dass man gegen die klagen müsste, wenn man überhaupt Erfolg haben will. Das politische Parteiensystem ist versaut. Dieser Staat ist durch und durch korrupt.
der Aufteilung von NGOs in politische und nicht politische Organisationen.
Parteien sind gewissermaßen NGOs, die aber besonders geschützt und vom Staat beauftragt werden.
Durch Wahlen werden sie Teil des Parlamentes and so on.
Der politische und auch der nicht politische Verständigungsraum dieser noch zivilen Gesellschaft (Citoyen) sollte unterstützt werden.
Hauptsächlich durch Mitgliedsbeiträge, aber auch, je nach Relevanz durch den Staat.
Der Staat düngt den Boden, aus dem er erwächst.
Die Regeln dafür sollten vor allem die der Allgemeinnützlichkeit sein und hohe Transparenz.
"Bürgerkrieksszenarien", z.B. NGOs gegen Parteien fände ich indiskutabel.
Andererseits kann man nicht jedes Plakat verhinden.
Man kann sich aber Leute merken, die sich in der Form besonders hervortun.
Für mich war in der Tat Herr Joschka Fischer nicht sofort eine Person meines politisch-parlamentarischen Vertrauens.
Solche Leute standen und stehen teils noch unter Beobachtung, auch durch die Zivilgesellschaft...
unter Herrschaftszeiten.
Er interessierte sich für den Citoyen, die kommunikative Zusammen-Findung und glaubte zurecht, dass politische Macht(Staat), aber auch ökonomische(Bourgeois) nicht ohne dessen Legitimität überdauern könnten.
Das ist in gewisser Weise eine "Binsenweisheit", selbst für autoritäre Systeme.
Unserere grundgelegte parlamentarische Demokratie ist keine "ad hoc" Demokratie. Wir haben die Wahlen, das parlamentarische Procedere und unsere Grundlegung(GG)
Die Demokratie legitimiert und erneuert sich über die unzähligen meinungsbildenden Prozesse einer zivilen Gesellschaft.
Ich bin mir nicht so sicher, dass ein Teil davon einen anderen einfach so ausschalten kann.
"Mutti" frage ich persönlich schon gar nicht dazu.
Ich respektierte ihr Amt, nicht ihre meinungsbildenden Fähigkeiten.
Würde sie zur Präsidentin unserer Bundesrepublik Deutschland gewählt, würde ich Wahl und Amt respektieren und sie ansonsten ertragen.
Ich empfehle Prof. Kebir "Gramscis Zivilgesellschaft".
das, was man gemeinhin als den "Marsch durch die Institutionen" bezeichnet. Die Linke war damit erfolgreich; den Menschen in Europa, insbesondere in Deutschland hat es am Ende mehr geschadet als genützt. Kann man als SPD-lerin natürlich nicht so sehen.
Sicher, die "kulturelle Hegemonie" ist vielleicht so problematisch wie Marx Idee von der "Diktatur des Proletariats ", beides lehne ich ab und sehe darin eher "Verteidigungsüberlegungen" in Bezug auf eine "Klasse", die gesellschaftlich ff. wichtig, aber politisch und ökonomisch unterrepräsentiert war.
Wenn wir aber die Herrschaftsansprüche JE weglassen, dann waren das sehr kluge Analysen dieser Denker.
Rosa Luxemburg, RIP, die Frauen überhaupt kamen so auch politisch nach vorne.
Die Strassenbenennungen im Osten hatten dann doch etwas Komplettierendes für mich und hoffentlich nicht nur, weil ich SPD´lerin bin.
UND?
Linke müssen sich in Deutschland doch wohl nicht mehr verstecken...
Gut so
Die Linke musste sich in der Bundesrepublik Deutschland noch nie verstecken, nur in der DDR wurde sie von linksextremistischen SED "geschluckt", sprich verboten.
Heutzutage ist das linke Parteienspektrum emsig bemüht die Rechte "zu schlucken", in dem sie bewusst den Unterschied zu rechtsextrem verwischt!
Ergo, wir sind hierzulande so weit gekommen, dass sich, laut der Linke, die Rechte zu verstecken hat!
sondern sie sind politische Verfassungsorgane, und daher stehen sie unter einem besonderen Schutz des GG, und sie sind es, in deren Hand die politische Willensbildung gelegt wurde, samt Regierungsbeteiligung.
Parteien steht es zu eigene Stiftungen zu unterhalten, die ihrer politischen Ausrichtung nahe stehen, und damit ist ihr Potential an finanziellen Unterstützung ihnen genehmen Meinungsbildung ausgeschöpft.
NGOs unerwünscht!! Missbrauch vorprogrammiert!!
Sie zählen beispielsweise Hilfsorganisationen mit auf als akzeptabel. Mir fällt da eine Carola Rackete ein. Odeer auf UN-Ebene das Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge und ich habe sofort eine Warnleuchte im Kopf. Weg mit solchen "Vorfeld- oder was auch immer für Organisationen" Deer Bürger soll selbst entscheiden dürfen, wem er seine Kohle überlässt.
"Wir haben es hier mit einem eklatanten Verstoß gegen das oberste Prinzip der Demokratie zu tun, nämlich der Volkssouveränität. Die politische Willensbildung muss unter allen Umständen vom obersten Souverän, das heißt vom Volk, ausgehen – und nicht von der Regierung."
Man könnte den Eindruck bekommen als wäre das aber GANZ WAS GANZ TORAL NEUES..., revolutionär! - im Jahre 2026!? 🤔
Die Bundesrepublik Deutschland wurde meines Wissens am 23. Mai 1949 gegründet... ...
haben Ex Bundeskanzler ein Büro und Mitarbeiter die vom Staat bezahlt werden. In welcher Firma wird der oder die CEO entlassen und bezieht danach ein Büro in eben diesem Unternehmen um weiterhin dessen Zukunft zu gestalten. Ein Art Aufsichtsrat ist in der Demokratie nicht vorgesehen. Wie kann es sein das jemand abgewählt wurde und nach wie vor im Hintergrund an den Fäden zieht, auf Kosten der Steuerzahler. Wann wurde dieses, freundlich formuliert, stabilisierende System implementiert? Auf Steuerzahlerkosten wohlgemerkt! Ex-BK Schröder wurde natürlich kein Büro genehmigt, Willkür, dein Name ist Deutschland.
