- „Wir müssen die Demokratie verteidigen, die unser Grundgesetz meint“
Die NGO-Förderung ist in den vergangenen Jahren massiv ausgeweitet worden. Im Interview fordert FDP-Politikerin Linda Teuteberg eine Rückkehr zu echter politischer Bildung statt Aktivismus - und warnt vor NGOs, die der Demokratie mehr schaden als nutzen.
Linda Teuteberg ist Juristin. Sie war von 2017 bis 2025 für die FDP Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Sie gehört der Kommission zur Erarbeitung eines neuen FDP-Grundsatzprogramms an.
Frau Teuteberg, Sie haben in der Ampel-Zeit gegen das sogenannte Demokratiefördergesetz gekämpft – und es verhindert. Was hat sich mit der neuen Regierung geändert?
Bisher nicht viel. Zwar wurde kein sogenanntes Demokratiefördergesetz als Vorhaben in den Koalitionsvertrag aufgenommen, aber auch keine Veränderungen gegenüber der bisherigen Förderpraxis vorgenommen. Die Förderung ist in den letzten Jahren quantitativ massiv ausgeweitet worden – auch unter der vorherigen Großen Koalition – und das bei teilweise fragwürdiger Qualität bis hin zu Projekten und Akteuren, die ihrerseits für die freiheitlich-demokratische Grundordnung problematisch sind.
Es geht um die Finanzierung von NGOs aus dem Topf „Demokratie leben“. Was ist Ihre Kritik genau?
„Demokratie leben“ ist der größte Fördertopf dieser Art und beim Bundesfamilienministerium angesiedelt. Mehrere Programme weiterer Bundesministerien und des Bundespresseamtes kommen hinzu. Die Spitze des Eisbergs sind Fälle problematischer Förderungen, wenn etwa antisemitische, islamistische und linksextremistische Inhalte und Akteure gefördert werden. Neben vielen wertvollen Projekten mit engagierten Menschen und Einhaltung fachlicher Standards gibt es auch solche, die Teil des Problems und nicht Teil der Lösung sind. Das ist seit Jahren der Fall, wird aber auch medial erst seit Kurzem kritisch thematisiert.
Haben Sie konkrete Beispiele?
In Antidiskriminierungsprojekte wird viel Geld gesteckt, aber Ungleichwertigkeitsgedanken innerhalb von Minderheiten werden regelmäßig ausgeblendet, z.B. bezüglich Mann und Frau im Islam. Das zu kritisieren, wird zu oft mit dem Vorwurf des Rassismus abgewehrt, und das wird Kindern und Jugendlichen auch in vielen Projekten so beigebracht. Projekte gegen das ernste Problem religiösen Mobbings an Schulen haben es hingegen außerordentlich schwer.
Demokratieförderung und Antidiskriminierungsarbeit müssen darauf überprüft werden, inwiefern dort israelbezogener Antisemitismus vermittelt wird. Israel wird durch Vertreter des Postkolonialismus als Kolonialmacht und Juden als Unterdrücker diffamiert. Kritisiert man das, wird reflexhaft Rassismus und Muslimfeindlichkeit behauptet. In den letzten Monaten sind einige Rechercheergebnisse veröffentlicht worden, dass aus „Demokratie leben“ auch Projekte mit Verbindungen in linksextreme oder islamistische Milieus gefördert werden. Die Hinweise darauf gab es aber seit Jahren, und die Probleme wurden und werden verharmlost.
Sie sagen, es gebe auch gute Projekte. Wo verläuft die Grenze?
Es schwelt im Hintergrund ein grundlegender Konflikt zwischen politischen Bildnern, die zur Mündigkeit befähigen, und Aktivisten, die letztlich zur Gefolgschaft erziehen wollen. Letztere scheuen im Zweifel auch Mittel wie öffentliche Skandalisierung Andersdenkender nicht, um Gefolgschaft für ihre politische Agenda zu erzwingen. Demokratie zu fördern, erfordert aber gerade, Diskussionen zu führen und zu ermöglichen, statt sie durch öffentlichen Druck zu verengen und abzuwürgen. Die Demokratie kennt keine Sondererziehungsrechte eines politischen Lagers, also auch kein Sondererziehungsrecht der politischen Linken. Im Zuge der Ausweitung entsprechender Förderprogramme haben solche Aktivisten immer mehr Einfluss gewonnen und dies jenseits von Qualitätsstandards politischer Bildung und rechtlicher Bindungen der öffentlichen Hand.
Der Bundesrechnungshof hat die fehlende Rechtsgrundlage der Förderung durch den Bund kritisiert. Was muss passieren, damit diese Kritik aufgegriffen wird?
Eine Kompetenz des Bundes für flächendeckende Demokratieförderung und damit auch eine Gesetzgebungskompetenz des Bundes für ein sogenanntes Demokratiefördergesetz ist aus dem Grundgesetz nicht leicht zu begründen. Mit dem vorgeschlagenen Gesetz ist zudem eine problematische Erwartungshaltung nach umfangreicher institutioneller Dauerförderung verbunden. Festzuhalten ist im Gegenteil: Umfang und Reichweite der bisher geförderten Maßnahmen müssen überdacht und begrenzt werden. Das Haushaltsrecht des Parlaments und damit die Möglichkeit, Prioritäten neu zu setzen und Mittel umzuschichten, ist nicht etwa Beschränkung, sondern Ausdruck von Demokratie. Genau der parlamentarischen Demokratie, die unser Grundgesetz meint.
Ebenfalls wird eine fehlende Kontrolle und Auswertung der NGO-Projekte beklagt. Wie kann hier eine bessere Kontrolle funktionieren?
Eine Evaluation der NGO-Projekte, die diesen Namen verdient, ist praktisch schwierig. Dass allerdings mehr vom Gleichen nicht zielführend ist, ist offensichtlich. Deswegen braucht es zuallererst die grundsätzliche Debatte darüber, was die Demokratie, die unser Grundgesetz meint, ausmacht, was sie fördert und stärkt und was sie im Gegenteil schwächt und unterminiert. Vielfaltgestaltung – ein Handlungsfeld im Programm „Demokratie leben“ und dem Entwurf eines sog. Demokratiefördergesetzes – ist ein Begriff, der zur Übergriffigkeit geradezu einlädt.
Der freiheitliche Rechtsstaat respektiert die Vielfalt, die er vorfindet, und will die Gesellschaft nicht „gestalten“, sondern ihren Pluralismus ermöglichen. Eine liberale Gesellschaft ist keine Ansammlung von „Communities“, die Quotenansprüche und Widerstandsrechte behaupten und dafür Geld vom Staat wollen. Statt Vielfalt würde so linkslastige Einfalt gefördert. Manche verwechseln die eigene politische Agenda mit dem politischen System an sich und nehmen Letzteres dafür in Haftung.
Schaut man sich die Liste mit Zuschussempfängern an, gehören da christliche Initiativen ebenso wie islamische Gemeinden dazu, aber auch die umstrittene Amadeu Antonio Stiftung. Wo ist die Grenze zwischen guter Arbeit und politischem Aktivismus?
Diese Grenze kann fließend verlaufen, und beides muss auch gar kein Gegensatz sein. Vielmehr muss die Debatte vom Kopf auf die Füße gestellt werden: Nicht alles, was legitim oder sogar wünschenswert ist, ist deshalb förderwürdig. Zur Demokratie gehört auch die fundamentale Unterscheidung zwischen Staat und Gesellschaft, sie steht am Beginn des freiheitlichen Verfassungsstaates und wird vom Grundgesetz als selbstverständlich vorausgesetzt. Jenseits seiner eigenen Aufgaben hat sich der Staat zurückzuhalten und gar nicht qua Finanzierung zu entscheiden, welche Aktivitäten und Positionen vorzugswürdig seien. Es geht um nichts anderes als die Frage, was sinnvollerweise und verfassungsgemäß überhaupt Aufgabe des Staates ist. Zum Wesen bürgerschaftlichen Engagements gehört es, sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden zu finanzieren. Andernfalls steht das N in „NGO“ für near statt non.
Die Amadeu Antonio Stiftung bekommt in diesem Jahr 2,6 Millionen Euro, um gegen Rechtsextremismus zu kämpfen. Was bewirkt sie?
Das ist eine gute Frage. Dazu müsste man sich verschiedene Projekte ansehen, und da gibt es gute ebenso wie problematische. Wichtiger ist aber ein grundsätzliches Problem, das in der Gesetzesbegründung und der Debatte um das Demokratiefördergesetz immer wieder verkannt wird: die Frage, welche Akteure mit welchen Zielen zur Förderung der Demokratie geeignet sein können und welche eher Risiken verstärken würden. Selbsternannte „Kampfgruppen“ gegen Rechtsradikalismus und diverse Formen „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ bewirken oft das Gegenteil von dem, was sie zu erreichen vorgeben. Doch dies wird oft gar nicht reflektiert. Durch schlichte antithetische Formulierungen wie „Gegen rechts“ oder „kein Podium für …“ wird in selbstherrlicher Interpretation der Absichten der politischen Gegner lediglich eine Selbstvergewisserung des eigenen politischen Milieus erzielt.
Wie funktioniert dieser Mechanismus genau?
Durch solche Gruppen und Kampagnen könnten gemäßigte Kräfte, die einem pauschalen Verdacht ausgesetzt werden, zum Schweigen gebracht werden. Polarisierungen werden so erst recht verstärkt. Das war etwa in der Pandemie zu beobachten, wo auch differenziert argumentierenden Maßnahmenkritikern schnell eine Leugnung des Virus an sich unterstellt wurde. Statt die eigene Position – „Der Zweck heiligt die Mittel“ – treffend zu beschreiben, wird der Andersdenkende diffamiert mit der Unterstellung, den Zweck in Abrede zu stellen.
Auch die Position, Respekt vor den Lebensentwürfen und der sexuellen Identität seiner Mitmenschen zu haben, das biologische Geschlecht aber nicht für irrelevant zu halten und für klassische Frauenrechte einzutreten, wird regelmäßig aus mit öffentlichen Geldern geförderten Projekten heraus diffamiert. Den Risiken der Polarisierung in der Gesellschaft gegenüber verhält sich der zunächst abgewehrte Gesetzentwurf ignorant, und manche Akteure, die Förderung beanspruchen, sehen diese Polarisierung wohl eher als Geschäftsmodell denn als Gefahr. Deren politische Kurzsichtigkeit darf sich der demokratische Rechtsstaat nicht durch finanzielle Förderung derselben zu eigen machen.
Ende Februar hatte die Unionsfraktion der Bundesregierung 551 Fragen zur Förderung von NGOs vorgelegt. Es geht im Kern um die Frage, ob staatlich geförderte Organisationen sich im Bundestagswahlkampf neutral verhalten – oder einseitige Kampagnen gefahren haben. Wie haben Sie das beobachtet?
Offensichtlich haben einige der in Rede stehenden Organisationen sich alles andere als neutral verhalten und zum Beispiel zu Demonstrationen auch gegen politische Parteien aufgerufen. Dass sich zivilgesellschaftliche Organisationen politische Ziele setzen, dafür eintreten und insofern Partei ergreifen dürfen, ist eine grundrechtliche Selbstverständlichkeit. Eine generelle Verpflichtung zur politischen Neutralität wäre das Gegenteil grundrechtlich geschützter Freiheit, und darum geht es bei der Anfrage auch gar nicht. Es geht allein darum, welche verfassungsrechtlichen Maßstäbe anzulegen sind, wenn der Staat gesellschaftliche Organisationen fördert. Der Staat ist grundrechtsverpflichtet, nicht grundrechtsberechtigt, und daher zur Neutralität im Wettstreit der politischen Parteien verpflichtet. Diese Neutralitätspflicht darf nicht umgangen werden, indem der Staat nicht selbst handelt, sondern entsprechende Aktivitäten Dritter fördert.
Was bedeutet das konkret, wenn die „Omas gegen rechts“ etwa gegen den heutigen Bundeskanzler demonstriert haben? Das ist doch die sogenannte aktive Zivilgesellschaft, was ist dagegen zu sagen?
Der Staat darf beispielsweise nicht zur Teilnahme an einer Demonstration gegen bestimmte politische Parteien aufrufen. Das ist dann auch zivilgesellschaftlichen Organisationen, die staatliche Förderung erhalten, nicht erlaubt. Jeder darf demonstrieren, aber nicht mit staatlichem Geld. Der Staat kann sich seiner rechtlichen Bindungen nicht über den Umweg der Förderung Dritter entledigen. Wenn gesellschaftliche Organisationen jenseits der Grundsätze der Parteienfinanzierung staatliche Mittel erhalten, muss der Staat sicherstellen, dass diese sich politisch – und nicht nur parteipolitisch – neutral verhalten.
Das Demokratieprinzip unseres Grundgesetzes sieht eine Willensbildung von unten nach oben, d.h. vom Staatsvolk zu den Staatsorganen, vor. Der grundrechtlich geschützte Kommunikationsprozess der Gesellschaft darf nicht staatlich beeinflusst oder gar gelenkt werden. Das Grundrecht jedes einzelnen Staatsbürgers auf gleichberechtigte Teilhabe an der politischen Willensbildung – auch außerhalb von Wahlen – ist ein Kernelement der Demokratie, die unser Grundgesetz meint. Wenn bestimmte Positionen und Akteure mit Förderung aus Steuergeld im gesellschaftlichen Meinungswettbewerb in die Vorhand gebracht werden, wird diese staatsbürgerliche Gleichheit verletzt.
Die Union sprach von einer NGO-Schattenstruktur. Teilen Sie den Vorwurf?
Transparenz ist bei vielen NGOs Fehlanzeige, während Parteien aus guten Gründen hohen Transparenz- und Rechenschaftspflichten genügen müssen. Transparenz über die Finanzierung von Lobbygruppen, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen ist wesentlich für die demokratische Meinungs- und Willensbildung und bisher unzureichend gegeben.
Was wäre stattdessen zu tun, um eben unser politisches System zu stärken?
Im Bereich der politischen Bildung sollten wir die Regelstrukturen stärken, statt fragwürdige Nebenstrukturen zu finanzieren. Das bedeutet Verlässlichkeit und Qualität politischer Bildung im Schulunterricht, übrigens auch an Berufsschulen, einerseits und die Landeszentralen sowie die Bundeszentrale für politische Bildung andererseits. Statt Sonderstrukturen und Nebengremien wie beispielsweise „Bürgerräte“ zu bilden und zu fördern, sollten wir uns auf das Gelingen der parlamentarischen Demokratie konzentrieren – mit Beratungen, die diesen Namen verdienen. Antiparlamentarischen Ressentiments ist konsequent entgegenzutreten, statt sie auch noch zu institutionalisieren. Das ehrenamtliche Engagement auch und gerade in politischen Parteien ist zu stärken und wertzuschätzen.
Wir müssen die Demokratie verteidigen, die unser Grundgesetz meint. Dieses Grundgesetz vertraut auf die ständige geistige Auseinandersetzung zwischen den politischen Ideen und damit auch den sie vertretenden Parteien als richtigem Weg zur Bildung des Staatswillens. Das ist nicht naiv, sondern ein Verfassungsauftrag: die politische Auseinandersetzung besser als bisher zu führen, statt sie an Gerichte oder gar NGOs zu delegieren.
Das Gespräch führte Volker Resing.
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Wer gewalttätige Palästinenser in Deutschland organisiert und zu sogenannten Judenhass-Demos aufstachelt, muss verboten und hart sanktioniert werde! Es sind größtenteils linksextreme NGOs wie Antifa und ihre Hammerbanden etc!
Ideologische und islamistische Verbrechen gehören genauso wenig zu Deutschland wie fanatische Islamisten und der Islam selbst, der diese hervorbringt! Ehrliche friedliebende Moslems, die unsere Werte, das Christentum und das Judentum ohne Einschränkung anerkennen - sich ehrlich integriert haben - machen leider die seltene Ausnahme! Aber zu Deutschland gehört traditionell das Judentum genauso wie das Christentum ... und das ist NICHT verhandelbar! Wer das nicht akzeptieren will oder kann, sollte schnellstens unser Land verlassen.
Linksextreme versuchen zunehmend, als NGO getarnte Gemeinnützige Vereine an unser Steuergeld zu kommen, um ihre Judenhass-Demos und linkextremistische Aktionen zu finanzieren. DAS Problem muss jetzt endlich (auf)gelöst werden!
Ein gewalttätiger linXer Hammerbanden-Totschläger wird nicht von ungefähr zur unmenschlichen Bestie: die Stasi hatte (und hat immer noch) finanzielle Mittel und Methoden, das Rad der Geschichte zurück vor 1989 zu drehen! Die Kinder und Enkel der MfS-Genossen wurden mit Sicherheit dazu "erzogen", den scheußlichen Kommunismus (wie auch immer: der schäbige Zweck heiligt die übelsten Mittel) in die
Welt zu bringen. Leider wurde das kommunistische Krebsgeschwür 1989 ff nicht völlig vernichtet. Einige Krebszellen überlebten (heute in Form von "Gemeinnützigen" NGOs?) oder wuchsen nach. Nach 1989 hatte man die übelsten Schergen laufen lassen: "wir schaffen das"!
Das Ergebnis sehen und erleben wir jetzt. Und wir müssen JETZT handeln, bevor das LINKE Krebs-Geschwür unsere Freiheitliche Demokratie zuwuchert und erstickt!
mit 89 ff hat das alles hier und heute nichts mehr zu tun... - diese Leute haben sich alle sehr schnell angepasst, an den neuen Wohlstand. Ihre 'Vererbunngsthese' ist Unsinn, wirklich und aus erster Quelle.
Die heutige (extreme) Linke hat ihre Wurzeln eher noch in der 68er Bewegung und von diesen Eltern, gepaart mit einem gehörig Maß an Wohlstands-Langeweile.
Eine NGO (Non-Governmental Organization), auf Deutsch Nichtregierungsorganisation (NRO), ist eine private, gemeinnützige Organisation, die nicht direkt von einer Regierung kontrolliert wird.
Sie bekommen Geld vom Steuerzahler und fungieren als Meinungsmacher für die Regierung.
Das gros der Spenden bekommen sie von der Regierung zugeschanzt und handeln dann auch in deren Sinne - angeblich zumindest.
Es war ja schon soweit gefordert, daß sich diverse NGOs transparent machen sollten.
Das Geschrei bei Grünen und SPD war wohl nicht zu überhören.
Es gehört ihnen der Geldhahn zugedreht und so sollten sich beispielsweise "Oma gegen Rechts" von mir aus von ihren mageren Rentenbezügen finanzieren, dann könnten sie gegen diejenigen politischen Akteure demonstrieren, denen sie genau diese mickrige Rente zu verdanken haben und nicht gegen diejenigen Politiker, die das genau abschaffen wollen.
Nur ein Beispiel wie gesagt.
Meine Prognose für die Regierung Merz: "Sie machen es nicht mehr allzulange."
Eine hoffnungsvolle Stimme im politischen Leben. Sie sind noch da, die Politiker, die vernünftig denken. Mögen sie zahlreicher werden.
Ich denke, wir müssen uns auch Gedanken darüber machen, wer "Wir" sind, und wer nicht. Im Moment argumentieren alle Seiten oft so, dass sie irgendwelche universellen Werte vertreten und alle Gegner daher objektiv schlecht sind und nicht zur Gesellschaft gehören können.
Zu einem Teil ist es glaube ich richtig auch um übergreifende, in der Idee vielleicht sogar universelle Werte zu ringen. Aber das hat seine Grenzen. Offensichtlich bekäme keiner der Akteure bei weltweiten Wahlen und wenn es nicht nur um Einzelfragen sondern um die ganze Gesellschaft geht, nennenswerte Prozentzahlen.
Aus meiner Sicht kann unsere Gesellschaft nicht die ganze Menschheit abdecken (andere auch nicht). Ich finde das auch kein erstrebenswertes Ziel. Dafür sind Menschen zu unterschiedlich. Was wir genau sind, ist offen und im weiten Rahmen festlegbar, aber was immer man festlegt, es wird Teile der Menschen mehr einschließen andere mehr ausschließen.
Und einige Extremisten gibt es natürlich auch.
Lindner als Finanzminister hat doch die Geld- Schleusen weiter offen gehalten für die NGO‘s von SPD, Grünen und Linken ….
Das die Gedstöme genau in diese links Grüne Richtung noch aufgestockt werden, und dies mit Merzens Zustimmung in der alten neuen Regierung, ist doch hinlänglich bekannt.
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
gehört abgeschafft. Arbeit ohne Bezahlung ist Sklaverei.
Kein Wunder das einige Politiker nach Jahren der ehrenamtlichen Tortur es sich herausnehmen nebenbei noch zu verdienen. Unglaublich.
Insbesondere wenn Rentner dieses ausführen werden Jobs die junge Menschen ausführen könnten, die sich damit eine Lebensgrundlage aufbauen könnten, eben kostenfrei durch Rentner erfüllt, die denken damit was gutes zu tun...
wenn sie behaupten, nur "ihre" Demokratie sei die richtige, um daraus abzuleiten, Andersdenkende auszugrenzen. Es war nie demokratisch, ein Monopol oder Patent auf die Demokratie zu deklarieren.
zum nächstmöglichen Zeitpunkt EINSTELLEN, ALLE Verträge/Förderungen KÜNDIGEN. Das ganze System am besten ABSCHAFFEN >> NGOs sollten genau das sein was sie vorgeben zu sein: NICHT!-Regierungs-Organisationen...
Damit hätten sich dann auch die 551 Fragen geklärt.
Sollte das nicht gehen - warum auch immer - müssen sich alle NGOs NEU BEWERBEN, der gesamte Prozeß und Geldmittelfluß in Richtung NGOs muss zu 100% und dauerhaft öffentlich zugänglich (Website) transparent gemacht werden und zwar für jeden Bürger.
Brei in der Mitte, um den konstant herum geredet wurde. Zumindest zu großen Teilen.
Das ganze Kapitel „Förderung von „NGOs, Demokratieförderung, Demokratie leben“, etc. ist ein durch und durch kontaminiertes geworden. Es geht seit Jahren und noch immer – erneuter Wahlbetrug, zumindest eine große Lüge der ggw. Regierung – um eine Förderung des linksgrünwoken Fußvolkes.
Ich kenne keine geförderte Instanz, die nicht links ist.
Und was die Omas und alle anderen machen, ist ausschließlich Protest gegen alles, was diese Wirrköpfe als „rechts“ (und somit nach deutschem Neusprech „rechtsradikal“) bezeichnen. Und das ist alles, was nicht linksaußen ist. Wer das nicht kapiert, schläft.
Die CDU/CSU (letztere weniger) ist noch immer zu dumm, zu kapieren, dass sie ggw. Proteste gegen sich selbst mit finanziert mit unseren Steuergeldern.
Daher sollten Teuteberg und ihre Gesellen nur eines fordern: komplette Einstellung jeglicher Zahlungen an all diese Institutionen. Kompl. Neuorganisation.
In diesem Lichte paßt es gut, daß die CDU-Familienministerin das NGO-Programm „Demokratie Leben“ verlängert und es mit 191 Millionen Euro Steuergeld fördert, statt es wie versprochen abzuschaffen!
„Demokratie leben“ ist das Gegenteil von Demokratie leben, es ist ein linksgrünwokes Demokratiezerstörungsprogramm, dem es auf alles ankommt, nur nicht auf echte Demokratie/Meinungsfreiheit!
Die gezielte Förderung einzelner NGO mit Steuergeldern widerspricht der Demokratie und der Verfassung denn es beeinflußt IMMER die Willensbildung!
Wieder bricht die Union ein Wahlversprechen! Die Union finanziert zudem NGO die erklärt gegen die Union Stimmung machen, so dumm muß man erst einmal sein!
Und seit wann ist der Islam eine Rasse? Wie kann Kritik am Islam „Rassismus“ sein? Verstehe ich nicht, ich dachte lt. grünlinkswoke gibt es gar keine Rassen…..
Der Staat und damit auch die Schulen sollte sich komplett aus der Willensbildung halten denn wozu das führt sieht man sehr gut an den Schulen!
" Jenseits seiner eigenen Aufgaben hat sich der Staat zurückzuhalten und gar nicht qua Finanzierung zu entscheiden, welche Aktivitäten und Positionen vorzugswürdig seien. "
Das heißt doch, die sogenannte "Demokratieförderung" (aka "N"GO-Versorgungswerk) ist einzustellen, ohne Ausnahme, wenn sich die Meinungsbildung von unten nach oben vollziehen soll. Warum sagt das Frau Teuteberg nicht klipp und klar?
in der FDP "vernachlässigen"?
Damit kommt man im Osten vielleicht nicht weit.
Die gewachsenen Schwerpunkte der FDP sind aber in meinen Augen die Grundlagen für eine freiheitlich-kritische Auseinandersetzung mit der AfD.
Genau das kann die CDU nicht leisten, aber genau das sollte den Wählern vor allem im Osten aufgezeigt werden.
Die FDP hat jetzt Bewegungsfreiheit, da nicht in einer Koalition eingebunden.
Zumindest sollte man Ereignisse im Osten, wie z.B. weiland die Wahl Herrn Kemmerichs, von Trägern der FDP im Osten bewerten und darlegen lassen.
So schnell gleichen sich die Befindlichkeiten wohl nicht an und werden es ja auch nie ganz, denn der Osten trat bei, aber ordnete sich nicht unter.
Im Osten müssen Leute wie Frau Teuteberg den Ton angeben, auch Herr Kemmerich darf doch wohl sprechen?
Zu wem?
Ich hoffe doch auch zu den vielen Protestwählern der AfD.
Über was?
Zum Beispiel das Thema des Interviews.
Die Alternative zu NGOs scheint mir nicht das Ehrenamt.
Danke für das Interview
an dem ich noch viel lernen muss.
Auch deshalb sind mir die Oststimmen so wichtig.
Respekt hatte ich immer und manches lernte ich in der Ost-SPD, als ich noch kommunal "tätig" war.
Wenn ich mich selbst einschätzen darf, so bin ich ganz gut unterwegs, wenn es um zwei Lehren geht, aus dem 1. und 2. Weltkrieg, "NIE WIEDER KRIEG" und "NIE WIEDER FASCHISMUS".
Für den dritten Punkt habe ich ein ausgesprochen positives Gefühl, die verfasste parlamentarische Demokratie, die sich im Westen Deutschlands entwickeln konnte.
...und da verliessen sie sie.
Obwohl ich jetzt schon lange im Osten lebe, vermag ich die Erfahrungen mit der DDR nicht zu den meinen zu machen, weder negativ, noch positiv.
Die AfD entstand aber evtl. aus der Opposition zu einer in der DDR sozialisierten Politikerin samt bundesdeutscher "Alternativlosigkeit".
Was wäre das Dritte, gegen das ich mich stark machen möchte, "NIE WIEDER POLITISCHE HERRSCHAFT", "Gesinnungsterror" etc.
Leiderfahrung so oder so ist keine Ermächtigung...
Jedoch Gefahr gebannt? Wenn die schon immer für mich persönlich einzig verbliebene wählbare liberale Politikerin Frau Teuteberg, wie unser Herr Brodkorb warum auch immer in der mittlerweile nicht mehr gefühlt richtigen Partei;) mit ihren wie immer in gemäßigt ruhiger Weise vorgebrachten Bedenken o. Warnhinweisen während ihrer aktiven Zeit als Abgeordnete schon gegen Wände sprach, wie unnütz sind dann im Schweiße unseres Angesichts;) jahrelang verfassten Kommentare u. Beiträge von uns stinknormalen Bürgern, die inzwischen zu 80% lieber den Mund halten bevor sie sich genötigt sehen ein Teil aus der neuesten Bademantel-Kollektion zu erwerben;)? Und auch wenn ich nach heutiger Lesart wohl als liberal-konservativ meinende Wählerin eher mein Dasein lt. mainstream im rächten Eck friste, somit als ein für "Unsere Demokratie!" ziemlicher Totalausfall gelte, bin ich andererseits doch froh Zeit meiner nun 67 Jahre in einem demokratisch verfassten System trotz seiner "Macken" gelebt zu haben! LG
Sie haben es nicht leicht und sitzen auch "in den eigenen Reihen" meist zwischen den Stühlen.
Sie sind nicht eigentlich populär, aber bitternötig.
Frau Teuteberg ist eine vorbildliche Politikerin.
Mehr davon täte uns allen gut.
Es ist schon bezeichnend (für den Zustand der FDP), daß Frau Teuteberg als Lösung für das NGO-Problem fordert die politische Bildung in die Hände des Staates und seinen Schulen zu legen.
Wie soll der von linken/linksextremen Politikern gesteuerte Staat und das seit Jahrzehnten von linken/linksextremen Lehrern geprägte Schulsystem für eine neutrale politische Bildung sorgen? Das ist ein Widersprich in sich Frau Teuteberg!
Wäre dieses Land und hier insbesondere seine Medien nicht derart in Schieflage geraten, wäre es die Aufgabe der freien Medien dem Konsumenten die Informationsvielfalt zu liefern, die er braucht, um demokratisch-mündige Entscheidungen treffen zu können!
Das, was die Schulen und der Staat faktisch flächendeckend seit Jahrzehnten vermitteln, läßt sich auf den Nenner bringen, daß „unsere“ Demokratie nur aus dem linken Spektrum besteht, alles rechts der Mitte ist undemokratisch!
Politik hat als Fach in der Schule nichts zu suchen! PUNKT!
Sie sind mir absolut sympathisch, sehen gut aus und sagen viele kluge und auch richtige Sachen. Doch kann ich auch bei Ihnen nicht umhin kommen, Sie daran zu erinnern, das Ihre Partei in der Ampel mit in Verantwortung war und viel Leid, Ungerechtigkeit und auch dieses korrupte und kranke System damit unterstützt und zu verantworten haben. Ich kann Ihren Artikel absolut unterschreiben. Aber sind Sie noch in der richtigen Partei? Ja, sie schreiben mit am Grundsatzprogramm der *neuen* FDP. Nur glauben sie wirklich, die könnte sich nochmals erholen? Gerade Sie als Juristen hätten schon bei Corona laut aufschreien müssen als unsere Grundrechte eklatant verletzt wurden. Etliche Gesetze des damals noch der FDP angehörenden *Verräters* Buschmann waren sowohl handwerklich als auch inhaltlich äußerst verfassungskritisch zu betrachten und wo war u.a. auch Ihr immer wieder lauter werdende Aufschrei? Ihr habt zwar mit Kubicki auch mal gemeckert, Bedenken geäußert und gegrummelt. Aber was dann?
