Integration - Hier heiraten keine Kinder

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung hat sich gegen ein generelles Verbot von Kinderehen in Deutschland ausgesprochen. Damit stellt Aydan Özoguz eine zivilisatorische Errungenschaft unseres Kulturraumes in Frage: die Liebesheirat

Ein Mädchen hält bei einer Protestaktion im Brautkleid dein Schild in der Hand. Die Aufschrift: Stop child marriage
Die Ehe ist etwas zwischen zwei erwachsenen Menschen. Das soll so bleiben / picture alliance

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Christoph Schwennicke war bis 2020 Chefredakteur des Magazins Cicero.

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Ob das ansteckend ist wie der schlimme Schnupfen, der gerade herumgeht? Jedenfalls hat sich nach dem notorischen Justizminister Heiko Maas auch dessen Parteikollegin Aydan Özoguz in ihrer Eigenschaft als Integrationsbeauftragte der Bundesregierung zu Wort gemeldet und Einwände gegen das von der Union geforderte gesetzliche Verbot der Kinderehe in Deutschland erhoben: „Ein pauschales Verbot von Ehen von Minderjährigen ist zwar vielleicht gut gemeint, kann aber im Einzelfall junge Frauen ins soziale Abseits drängen”, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

So. Jetzt erstmal selbst herzhaft in den Arm gezwickt und unauffällig Richtung Himmel geblickt, ob da Scheinwerfer oder Kameras zu sehen sind, für den Fall, dass man als einziger nicht weiß, dass gerade in realer Kulisse eine deutsche Verfilmung von Michel Houellebecqs Roman Unterwerfung gedreht wird – ähnlich wie bei Jim Carrey in der „Truman Show”.

Geschlechtsreife heißt nicht geistige Reife

Ist nicht der Fall. Gut. Dann kurz die Augen gerieben, sich schütteln, und ganz langsam der Reihe nach. Es ist eine zivilisatorische Errungenschaft dieses Kulturraumes, dass ein gesellschaftlicher Konsens darüber besteht: Eine Ehe soll aus freiem Willen beider Partner geschlossen werden. Der freie Wille, die geistige Reife entwickelt sich erst einige Jahre nach der Geschlechtsreife, weshalb auch die Strafmündigkeit aus guten Gründen an die Existenz beziehungsweise Ausbildung dieser geistigen Reife gekoppelt ist. Auch diverse andere Pflichten und Privilegien sind an diese geistige Reife geknüpft, die man landläufig Volljährigkeit nennt. Nicht die Geschlechtsreife macht den Erwachsenen. Sondern die geistig-sittliche Reife.

Dieser Kulturraum ist mit dem Modell der Ehe zwischen zwei Erwachsenen im Großen und Ganzen gut gefahren. Es bildet – bei all seinen Defiziten und Nachteilen – das Rückgrat unseres gesellschaftlichen Zusammenseins. Es mag hier und da weiter Ehen geben, die stärker von Dritten als von den beiden Hauptpersonen herbeigeführt werden. Aber seit mehr als einem Jahrhundert hat sich hierzulande und im Westen überhaupt mehrheitlich das Prinzip der Liebesheirat im Vollbesitz der geistigen Kräfte beider Beteiligten etabliert.

Das Grundgesetz gilt, nicht die Scharia

Dieser Vorgang war Teil der Emanzipation des Bürgertums vom Adel, also Teil des Aufklärungsprozesses in der Folgezeit der Französischen Revolution. Um ein Churchill-Wort abzuwandeln: Unter den schlechten Formen des Zusammenlebens ist die Ehe zwischen zwei Erwachsenen auch nach allen Variationsversuchen Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre immer noch die Beste. 

In anderen Ländern und anderen Kulturräumen mag vielleicht etwas Anderes als die Erwachsenenehe funktionieren. Dann sei es so. Darauf hat dieser Rechtsstaat keinen Einfluss. Aber in den Grenzen dieses Landes hat er es. Und da sollte es keiner weiteren Diskussion bedürfen, dass man sich im Prinzip auf ein Verbot der Kinderehe ebenso verständigt wie auf ein Verbot von Diebstahl, Mord und Totschlag. Wer aus guten Gründen und Überzeugung sagt: „Hier gilt das Grundgesetz und nicht die Scharia”, der muss auch sagen: „Hier heiraten keine Kinder.” Punkt.

Es mag dann im Detail Dinge zu klären geben. Wie verfährt man mit denjenigen, die minderjährig anderswo geheiratet haben. Gilt diese Ehe hier?  Alles diskutierbar, alles hinzukriegen. Aber es geht nicht um diesen oder jenen Spezialfall. Es geht um ein Zeichen. Ein Stoppzeichen.

Zu diesem Artikel gibt es eine Umfrage
Cicero arbeitet mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Civey erstellt repräsentative Umfragen im Netz und basiert auf einer neu entwickelte statistischen Methode. Wie das genau funktioniert, kann man hier nachlesen. Sie können abstimmen, ohne sich vorher anzumelden.
Wenn Sie allerdings  direkt die repräsentativen Ergebnisse – inklusive Zeitverlauf und statistische Qualität – einsehen möchten, ist eine Anmeldung notwendig. Dabei werden Daten wie Geburtsjahr, Geschlecht, Nationalität, E-Mailadresse und Postleitzahl abgefragt. Diese Daten werden vertraulich behandelt, sie sind lediglich notwendig, um Repräsentativität zu gewährleisten. Civey arbeitet mit der Hochschule Rhein-Waal zusammen.

Michaela Diederichs | Mo, 7. November 2016 - 16:18

Lieber Herr Schwennicke, Danke für diesen Beitrag, der längst überfällig war. Deutschland hat es über Jahre hinweg versäumt, sich in Fragen des Islam Spielregeln zu geben, der Scharia-Islam hat sich über Jahre und Jahrzehnte in Deutschland einnisten können. Es gab so viele, die gewarnt haben und warnen. Anstatt den Anfängen zu wehren, wurde weggeschaut und -geduckt. Und die Politik versucht es schon wieder. Man kann nur noch verzweifeln angesichts der Eiertänze, die unsere Politiker aufführen. Der lslam gehört eben wohl doch schon in seiner ganzen Bandbreite zu Deutschland.

hans jürgen laumann | Mo, 7. November 2016 - 22:14

In reply to by Michaela Diederichs

Frau Diederichs,
Deutschland hat "Spielregeln", die (noch) für ALLE gelten !
Die Gesetze müssen angewendet werden.

Isabelle Nolte | Do, 10. November 2016 - 10:54

In reply to by Michaela Diederichs

Na warten Sie mal noch 20 Jahre ab! Bis dorthin ist unser Parlament durchsetzt mit Kindern und Enkeln von Migranten der verschiedenen Generationen! Was viele im Zweifelsfall als ihr Grundgesetz ansehen, konnte man ja fahnenschwingend und jubelnd im Sommer beobachten!
Aber in unserer Multi Kulti Welt tolerieren wir ja alles! ( der größte Fehler war die doppelte Staatsbürgerschaft! (

Petra Wilhelmi | Mo, 14. November 2016 - 15:01

In reply to by Michaela Diederichs

Frau Diederichs, es gibt keinen Schari'a-Islam. Islam ist Islam. Zum Islam gehört: Spiritualität-Lebensregeln-Staatsregeln-Justiz. Das alles IST eine EINHEIT und kann nicht, wie der westliche Gutmensch immer meint, voneinander getrennt werden. Das wäre so, als ob man den Koran nur teilweise nutzen würden und andere Teile wegwürfe.Das wurde aber schon so, so oft in vielen Kommentaren und Artikeln (nicht im Mainstream natürlich) kommuniziert, so dass es doch irgendwann endlich durchgedrungen sein müsste.

Arndt Reichstätter | Mo, 7. November 2016 - 16:24

Dazu noch zwei Dinge:

1) Eines der wichtigsten Kontrollwerkzeuge der(grundsätzlich apolitischen) Machtelite ist das TEILE-UND-HERRSCHE-PRINZIP. Über diese werden die Menschen gespalten, um sich untereinander zu streiten, als die wirkliche Gefahr zu bekämpfen. Bei der Kinderehe darf es keinen Kompromiss geben, aber auch hier sollten wir künftig nicht zu viel Energien in endlose Rechtfertigungen und komplizierte Begründungen verschwenden.

2) Als ebenso große Gefahr wie diese Überreste schlechter Kultur muss der Kulturmarxismus aus schlechter Auswuch aus unserer Kultur in Zusammenhang gebracht werden. Die Zukunft wird völlig unberechenbar sein, sollten wir uns von den Kulturmarxisten hier zu Kompromissen überreden lassen. Die größte Gefahr sind zum jetztigen Zeitpunkt immer noch die Ideologen in den Medien und Bildungsinstitutionen. Jene Medien müssen abbestellt und den Schulen und Unis vor Ort Widerstand ausgedrückt werden. Von den Parteien wollen wir gar nicht erst reden.

Michael Ginster | Mo, 7. November 2016 - 16:31

Im Jahre 500 nach der Reformation stellt sich die Frage, ab wann wir wieder ernsthaft das FÜR und Wider des Ablasshandels diskutieren oder ob die "Freiheit eines Christenmenschen" nicht doch der falsche Weg war.
Auch sollten wir ernsthaft darüber nachdenken, ob die errungene Religionsfreiheit wirklich der Weisheit letzter Schluss ist oder ob es nicht besser wäre, wenn der jeweilige Regent die Religion seiner Schäfchen vorgeben würde.
Ist es nicht ferner zu Hinterfragen, ob ein Katholik einen Nicht-Katholiken heiraten darf?
Und wo wir gerade dabei sind, reden wir doch nochmal über um das Wahlrecht für Frauen.

Ich hoffe, dass es für jeden ersichtlich ist, dass ich hier keine ernsthaften Vorschläge mache!
Es ist nur leider so, dass wir genau diese Punkte (und viele andere) gerade wieder zur Diskussion stellen. Das Fatale ist, wir merken es nicht einmal. Es schleicht sich so langsam in unsere realitätsmüde Gesellschaft ein.

Die Medien sind der Schlüssel. Und über entsprechende Kommentarbeiträge können Sie ihren Mitmenschen das Gefühl geben, nicht allein zu sein. Derzeit ist die Situation zwar zum Verzagen, aber es kann sich theoretisch sehr schnell sehr viel verändern.

Nicht zuletzt, weil sich rastant eine alternative Medienlandschaft bildet. Haben Sie, zum amerikanischen Wahlkampf, zum Beispiel mal in den Hauptstrommedien gelesen, dass die Amerikaner sich zu Recht gegen illegale Einwanderung von zig Millionen Mexikandern wehren, in deren Kultur man bereits mit 12 Jahren als geschlechtsreif gilt?

Karin Gossmann-Walter | Mo, 7. November 2016 - 16:35

Bei dieser Integrationsbeauftragten stellt sich schon die Frage: WEN will sie integrieren, uns und unsere Gesetze in Scharia-Gesetze oder was ? Es gibt überhaupt keine Diskussion, selbst d. Asyl sagt aus, wer in d. aufnehmende Land kommt, hat sich den Gesetzen unterzuordnen - nicht umgekehrt. Wir gestatten so legalen Missbrauch, Ausbeutung d. Frau u. keine Selbstbestimmtheit d. Frau, das mitten in Europa - nein, auf keinen Fall ! Diese Ehen sind nicht anzuerkennen vom dt. Staat, ohne Ausnahme.

Es ist fast unerträglich, daß plötzlich über Kinderehen diskutiert wird. Wollen wir eine über Jahrhunderte gemachte Erfahrung leichtfertig aufs Spiel setzen nur weil ein ehemaliger Bundespräsident von Kanzlers Gnaden und die Kanzlerin selbst den Islam zu Deutschland gehörig bestimmen. Daraus resultiert wohl, daß die Integrationsbeauftragte wohl die Aufgabe ableitet, die Scharia in unsere Gesellschaftsordnung (Grundgesetz) einzuarbeiten? Wenn das so ist, dann ist dies "nicht mein Land". Zitat: Bundeskanzlerin. Bei den nächsten Bundestagswahlen können wir ja darüber abstimmen.

Natürlich kAnn das in D nicht geduldet werden!Die Mädchen, die ja in der Regel zwangsverheiratet wurden, gehören sich in D mitsamt evtl. Kindern in staatliche Obhut! Sie können ja mit 18 dann wieder zu ihren Ehemännern zurückgehen, falls ihre "Liebe" tatsächlich so groß sein sollre. So gehen ihnen wie Frau Özuguz behauptet , keine Ansprüche verloren! Des weiteren wäre das auch ein Signal an die islamische Welt, daß in D aus Gründen überzogener Toleranz nicht alles geduldet wird! Wer als Migrant oder Asylanten damit nicht leben kann, muß eben in einem islamischen Land sein Heil suchen! Zu Frau Özuguz : Ich bin der Meinung, daß sie wohl noch zu sehr mit den Sitten und Gebräuchen ihrer Vorfahren verflochten ist! Da ihre 2 Brüder bekanntermaßen zu der Moslembruderschaft gehören, ziehe ich ihre Aussagen sowieso in Zweifel! Als Integrationsministerin untragbar!

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo, 7. November 2016 - 16:36

ist jedenfalls die Begründung, man manövriere junge Mädchen ins soziale Abseits, wenn sie nicht schon früh verheiratet würden.
Mein Misstrauen gegen vermeintlich integrierte Muslime in Deutschland wächst von Meldung zu Meldung, wie die im Artikel mitgeteilte.
Weder den Sozialstaat verstanden, noch den Bildungsauftrag, noch die hiesige Kultur?
Alle Achtung, aber im Parlament...
Nicht also dies möchte ich im Folgenden aufwerten.
Jedoch Herr Schwennicke übersieht die Bedeutung der Lebenserwartung für den Zeitpunkt einer Ehe.
Wir stammen zwar nicht vom Affen ab, haben uns aber lange eng mit ihm entwickelt.
Je länger wir leben, desto mehr Zeit haben wir für die Reife.
Wie alt war Julia, wie alt Romeo, wie hoch das Durchschnittsalter damals?
Eine 14 jährige, ein 19jähriger oder umgekehrt scheint mir nicht das Problem.
Aber wird das im Islam gelebt oder die Versorgungsehe, also die Dritt- oder Viert-Verheiratung zwecks Absicherung?
Vor allem als Verhinderung freier Partnerwahl?

ingid dietz | Mo, 7. November 2016 - 16:41

ist einfach unfassbar ! Ein Rücktritt ist mehr als überfällig !
Liege ich event. richtig, wenn ich behaupte, dass Frau Aydan Özoguz event. auch noch nicht richtig in der westlichen Welt angekommen ist ?
Die Niederlande machen es uns klar vor: k e i n e Kinderehen und vor allen Dingen keine Ausnahmen !
Ich bleibe dabei: gebt den kleinen Mädchen in der BRD Asyl und schickt die alten g....n S...e in die Wüste oder auf den Mond !

Svenja Gerwing | Di, 8. November 2016 - 12:26

In reply to by Bernd Fischer

Danke, Herr Fischer!
Eine kurze Recherche nach Ihrem Hinweis zeigt erschreckend die eigentliche Intention von Frau Özoguz.

Renato Rinner | Di, 8. November 2016 - 15:08

In reply to by Bernd Fischer

Blut ist dicker als Wasser - eine Erklärung
Der Mensch fühlt sich seinen Erzeugern, Geschwistern und Verwandten verbunden - ob er will oder nicht.
Diese Tatsache rührt unter anderem daher, dass Sie diese Menschen kennen - meist von Kindheit an. Sie vermitteln uns unsere Werte und Normen. Nach ihnen richten Sie Ihr Leben aus, selbst dann, wenn Sie sich gegen Ihre familiären Normen und Vorgaben, entscheiden.
Wie wahr..
Die Familie ist miteinander verbunden. Immer - egal ob in Krieg miteinander oder in Frieden. Niemand kann sich dem Einfluss der Familie entziehen.
Besonders in Krisensituationen rückt der Familienclan zusammen. Vor nicht allzu langer Zeit waren die Familienbande noch enger geknüpft als heute. Teils aus räumlicher Nähe, teils aus wirtschaftlicher Not half man sich untereinander.
Die Familie oder der Clan bildet seit jeher den Schutz und Schild gegen Angriffe von außen. Er lässt Sie spüren, wer Sie sind, und lehrt Sie die Regeln, nach denen Sie Ihr Leben ausrichte.

Claudia Drost | Mo, 7. November 2016 - 17:08

Allein schon der Begriff "uneheliche Kinder", den Frau Integrationsbeauftragte verwendete, zeigt die Denkmuster auf. Es ist eine Stigmatisierung, eine Diffamierung, eine Ablehnung unserer Gesellschaft.

Norwin Glarner | Di, 8. November 2016 - 15:03

In reply to by Claudia Drost

Genau das ist mir auch sofort aufgefallen, Frau Drost. Oder sollte ich sagen "aufgestoßen"? Mal abgesehen davon, dass man beim Thema "Kinderehe" keine allzu komplexen Argumentationen konstruieren muss, gibt's hier nicht und fertig. Leider verschwinden unsere Politiker je nach "Erfordernissen" tief im schwülstig-geistigem Nirvana oder aber sie bewegen sich beschwingt auf seichter Hashtag-Welle. Aber zurück zu diesem "unehelich". Glücklicherweise lange her, dass es "Bastarde oder Bankerts" waren. Dann, auch länger her die automatische Vormundschaft das Staates und somit die Infantilisierung der Mütter ohne Partner. Ich glaube, seit 1998 gibt es auch keinen Unterschied mehr zwischen "un (nicht)ehelichen" und "ehelichen" Kindern. War ein langer Weg bis hier, wir müssen nicht ALLES neu diskutieren. Wenn jetzt eine sogenannte "Int.beauftragte" den Begriff hervorholt und auf den Schatten verweist, der darauf läge, also, was war noch mal "Populismus", "rückwärts gewandt ", "ewig gestrig"??

Reiner Jornitz | Mo, 7. November 2016 - 17:15

Kinderehen in Deutschland sind nicht machbar! Migranten müssen sich in diesem Land der Gesellschaft anpassen. Wo kommen wir denn hin , das Frau Özuguz - die auch ein politisches Amt in Deutschland ausübt mit solchen Floskeln daherkommt ? Vollbremsung ist angesagt in der Politik die wirklich Entscheidungen treffen. Österreich und die Niederlande können es! Was hindert uns endlich die Zügel wieder in die Hand zu nehmen nur wirklich Asylsuchende aufzunehmen und keine Wirtschaftsflüchtlinge die auf unseren Schultern leben und tun was sie wollen - nach der Scharia leben und nicht nach dem Grundgesetz.

FritzXaver | Mo, 7. November 2016 - 17:32

und eine Integrationsbeauftragte die, sagen wir es ruhig deutlich, Kinderfickern das Wort redet.
Ich bin völlig entsetzt.

Ursula Schneider | Mo, 7. November 2016 - 17:39

Da sage noch einer, die Islamisierung des Abendlandes mache keine Fortschritte!

Aber wir haben ja noch unsere Weihnachtslieder - mit und ohne Blockflöten ...

Klaus Damert | Mo, 7. November 2016 - 17:42

Woran haben wir uns noch zu gewöhnen? Sogar eine Vollverschleierte darf im ÖR Propaganda für den IS machen!

Wobei das vielleicht gar nicht so schlecht war, denn immerhin zeigte diese Aktion mit einem Mal sehr sehr vielen Bürgern, die noch im Dornröschenschlaf verharren oder sich von den Parolen der Medien und Politiker von der "Bereicherung durch Zuwanderung" bislang einlullen ließen, mit wem wir es da eigentlich zu tun haben.

Die Begegnung mit den kruden Ansichten solcher Fanatiker, die uns nicht einmal ihr Gesicht zeigen wollen, kann manchmal ein heilender Schock darstellen.

Die Propaganda machen die eh auf ihren Kanälen, die wahrscheinlich wirkungsvoller sind als der ÖR.

Zum Thema "Kinderehen" habe ich eine klare Haltung: nicht in Deutschland, und das ohne Ausnahme!

Wenn ich schon höre, das eine Schwangerschaft ein Ausnahmegrund sein soll, graust es mir, denn dadurch würde doch erst recht gefördert, daß diese "Ehemänner" ihren Kindsfrauen schnellstmöglich ein Kind machen - wie pervers muss man eigentlich hier denken, oder wie kurzsichtig und naiv sein.

Adrienne Onken | Mo, 7. November 2016 - 17:52

Mir fällt dazu nur noch der Spruch ein "Den Bock zum Gärtner machen". Wir haben hier leider schon mehrere Böcke und ich habe salopp gesagt keinen Bock mehr auf diese verquere Politik.
Diese sogenannte Integrationsministerin gehört schleunigst in eine Position gebracht, in der sie nicht so einen Mumpitz von sich geben kann! Mit einem Wort "Rücktritt"!

Helmut Malente | Mo, 7. November 2016 - 17:57

Aydan Özoguz ist als Integrationsbeauftragte der Bundesregierung untragbar.

In D. geht es so: Umfeld,Schule,Ausbildung,Arbeit = Integration. Heirat ab Volljährigkeit.

Für Frau Özogus geht es so: Umfeld,Geburt, Schule, Heirat vor der Volljährigkeit = sozial integriert.

Das sind zwei grundsätzlich vers. kulturelle Auffassungen. Frau Özugus sollte sich die Frage stellen lassen, wen sie in welche Kultur integrieren möchte.

Gudrun Philipp | Mo, 7. November 2016 - 18:00

Frau Özuguz, wie verstehen Sie eigentlich Integration? Müssen wir Europäer uns in islamische Gesetze integrieren oder sollte es eigentlich umgekehrt sein? Ich empfehle dringend ein Nachdenken darüber, was das Wort "Integration" bedeutet, und wenn das Nachdenken nicht hilft, dann ist die Aufgabe dieses Postens schnellstens erforderlich. Der Tatbestand "Pädophilie" ist nach deutschem Gesetz strafbar, zu Recht. Um etwas Anderes handelt es sich nicht bei den sog. islamischen Kinderehen. Mir tun all die kleinen Mädchen von Herzen leid, die aus Armut oder auch aus anderen Gründen mit viel älteren Männern verheiratet werden, die nicht lange an einem so jungen Kind-Mädchen biegen müssen, bis es für immer verbogen und untertänig geworden ist. Der Akt in der sog. Hochzeitsnacht ist für die kindliche Braut schon abartig und widerwärtig genug, zeigt aber auch ganz deutlich die Achtung solcher muslimischen Bräutigame gegenüber Frauen: nämlich KEINE. Das gehört nicht nach Europa!

Christa Wallau | Mo, 7. November 2016 - 18:12

Ja, lieber Herr Schwenicke, inzwischen ist es auch für S i e unfaßbar, was sich hier abspielt.
Manche "einfachen" Leute haben das viel früher gemerkt, wurden aber verteufelt (Pack, Nazis...)
Geschenkt!
Es würde mich interessieren, welcher Ansicht Sie im Hinblick darauf sind, was mit dieser staatlichen "Integrationsbeauftragten" nun geschehen sollte? Meines Erachtens ist sie absolut nicht mehr tragbar und müßte sofort entlassen werden.
Glauben Sie, daß dieses klare Signal kommt???
Ich glaube nicht daran. Ihre Haltung wird als
"Alternative" stehengelassen, obwohl sie allem
Hohn spricht, was eifrige Kämpfer für die
Rechte des Individuums, speziell hier der Frau,
mit viel Herzblut in unserem Staat erreicht haben.
Ich frage mich ernsthaft, welche Geisteskrankheit die Mehrheit der Deutschen
offenbar erfaßt hat, daß sie IMMER NOCH NICHT erkennen, wohin die Reise geht.

Volle Zustimmung, verehrte Frau Wallau. Ich rede mit vielen Menschen über die
schleichende Unterwerfung - die meisten sind ohne Willen und offensichtlich
bereit, ihr Leben als Kuffar sklavisch zu erdulden ("Was sollen wir denn machen?"). Zu Malle und all inclusive wird's schon noch reichen. Die 1945 begonnene Reeduca-
tion ist in ihrer Endstufe angekommen.

Richard Niebuhr | Mo, 7. November 2016 - 18:25

Jetzt über die Kinderehe zu schimpfen, wird nichts mehr helfen. Demnächst wird auch die Vielehe bei uns akzeptiert werden. Schließlich müssen wir ja die Homoehe auch in islamischen Ländern durchsetzen. So ein Tauschgeschäft hat die ev. Kirche vorgeschlagen.

Leider ist die "Vielehe" de facto bereits akzeptiert, denn wie könnte es sonst sein, daß ein anerkannter "Flüchtling" aus Syrien mit 4 Frauen und 23 Kindern gemäß unserer geltenden gesetzlichen Regelungen im Monat inzwischen ganz regulär 30.000€ Geld- und Sachleistungen bezieht.
(siehe http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/klartextfabrik/2016_10_03_dav…).

Ich bin mir sicher, unsere Ämter werden demnächst ganz viele "Heiratsurkunden" aus islamischen Ländern vorgelegt bekommen, die eben solches bezeugen, und damit bei uns die gewünschten Nachzugs- und Alimentierungsforderungen nach sich ziehen.

Solche Urkunden sind sicherlich noch viel einfacher zu fälschen und sehr günstig auf den einschlägigen Schwarzmärkten zu erhalten.

Es werden auch hier in Asylbewerber-Familien die Kinder verheiratet!

Ich erhielt von einem islam-gläubigen Vater bestätigt, dass seine
4-5 jährige TOCHTER gerade HIER IN DEUTSCHLAND VERHEIRATET
wurde!
Als ich ihn darauf hinwies, dass bei uns eine Heirat erst ab einem Alter von 18 Jahren möglich ist, wies er darauf hin, dass dieses nicht in seiner Heimat gälte.
( ich sprach ihn wegen der henna-gefärbten Hände seiner kleine Tochter an )

...sehr geehrter Herr Niebuhr.
Die heutigen "Leiter" dieser Kirche (Ähnlich wie übrigens schon zu anderen Zeiten der Geschichte!) scheinen mir weder über Vernunft noch über Weitsicht zu verfügen. Offenbar hat sie nicht nur der HEILIGE GEIST verlassen, sondern sie sind von a l l e n guten Geistern verlassen.

Mir will sich absolut nicht aus der Bibel erschließen, daß Jesus Christus einem Glauben das Wort geredet haben soll, bei dem man den gesunden Menschenverstand an der Kirchentür abgeben muß; denn ohne dieses Vorgang kann man den Schwachsinn, der dort jetzt gepredigt wird, nicht aushalten.
Als ich am Sonntag den ersten Teil des Gottesdienstes aus Magdeburg zur Eröffnung der Synode der EKD im Fernsehen sah, kam ich mir vor wie in einer Märchenstunde. Über die utopischen Vorstellungen für eine Friede-Freude-Eierkuchen-Politik, die zu einer Art von Paradies auf Erden (nicht etwa im Himmel!) führen soll, haben mich sprachlos gemacht, und ich konnte nur noch
kopfschüttelnd abschalten.

Es bestätigt sich. Die sogenannte evangelische Kirche ist in Wahrheit eine Sekte. es gibt nur eine Kirche und eine Wahrheit. Nämlich die eine heilige apostolische katholische Kirche und den einen Dreifaltigen Gott. Die evangelische Kirche kann niemals im Namen Jesu Christi sprechen und predigen, denn der Segen Gottes und der Heilige Geist befinden sich dort nicht. Dort sind die Abtrünnigen, die ungehorsamen, die Verräter der wahren Kirche. Wer eine sogenannte evangelische Messe besucht und dann enttäuscht wird, durch krude Predigten selbsternannter Pfarrer und Pfarrerin, die von Friede Freude Eierkuchen und alle Religionen beten den selben Gott an faseln sollte dies eigentlich bemerken, dass dort die Wahrheit nicht zu finden ist. Man kann dies auch sehr schön beobachten, wie die evangelische Kirche mit dem Islam liebäugelt. Sie sind Verräter an der Sache Christi. Wölfe im Schafspelz. Sie haben die christliche Glaubenslehre und das Evangelium Christi nicht verstanden.

Detlev Bargatzky | Mo, 7. November 2016 - 18:33

Vorab: Ich habe keinen Bedarf in Sachen Kinder-Ehe oder Pädophilie.

Dennoch frage ich mal: Wieso sollte einem Moslem etwas erlaubt sein, was einem Nicht-Moslem ein Strafverfahren wegen Pädophilie oder Kindesmissbrauch einbringt.

Oder im Bereich der Mehr-Ehe: Dem Moslem ist die Mehrfach-Ehe erlaubt; dem Nicht-Moslem ist der Schuldspruch vor dem Strafgericht wegen Bi-,Tri- oder Quatrogamie sicher.

Kann ein Konvertit auch in den Genuss dieser Regelungen kommen?

Gibt es schon Pläne, die Steinigung von moslemischen Frauen in das Strafrecht einzuführen, wenn sie sich beim Ehebruch erwischen lassen?
Wird das dann in den ÖR übertragen?

Dürfen Muslima auch in D kein Auto fahren?

Es gibt sicher noch viele Fragen, die ich nicht alle benennen kann oder will.

Wolfgang Tröbner | Mo, 7. November 2016 - 18:39

Standpunkt. Ich stimme vollkommen zu, dass das gesetzliche Verbot der Kinderehe in Deutschland nicht verhandelbar ist und es keinerlei Ausnahmen geben darf. Es gibt aus meiner Sicht keinerlei Begründung oder Rechtfertigung für eine Legalisierung von Kinderehen, auch wenn Frau Özgun dies offensichtlich anders sieht.

Wer auch immer hierher kommt, hat die hier geltenden Gesetze zu respektieren und zu befolgen. Und sonst gar nichts. Sollte ein volljähriger Mann von seiner minderjährigen Frau Geschlechtsverkehr einfordern und/oder erzwingen, so ist er hier in Deutschland gemäß geltender Rechtsprechung als Pädophiler zu bestrafen.

Es kann und darf nicht sein, dass wir scheibchenweise unsere Kultur und unsere Werte opfern.

Frau Özoguz sollte sich fragen, ob sie für ihren Job als Integrationsbeauftragte überhaupt geeignet ist.

man sollte dieser Dame die Reise in ihre angestammte Heimat schnellstens ermöglichen oder am Besten direkt nach Saudi Arabien. Dort ist sie besten aufgehoben. Aber so wie ich die Sozen kenne werden sie Deutschland in den Abgrund führen wollen. Man braucht sich nur die Mannschaft anschauen. Furchterregend

Peter Lyssy | Mo, 7. November 2016 - 18:48

Einspruch, Euer Ehren !

Der Verfasser dieses Kommentars ist Deutscher, ein ganz gewöhnlicher Protestant und im übrigen seit 51 Jahren verheiratet. Daher ist er von der im Artikel angesprochenen Problematik nicht betroffen. Es geht ihm lediglich um eine nüchterne Betrachtung.
Eine eheschließung eines Minderjährigen ab 16 Jahren ist in Deutschland durchaus möglich ( § 1304 BGB ). Falls der Herr Bundesjustizminister beabsichtigt, diese Vorschrift diese Vorschrift ersatzlos zu streichen, wäre das eine , wenn auch nicht zweckmässige, Marginalie.
Kritisch wird es bei im Ausland geschlossenen Ehen zwischen oder mit Minderjährigen. Dies ließe sich nur über den ordre public regeln ( Art 6 EGBGB). Der ordre public ist nach ständiger Rechtsprechung eng auszulegen, da er ja schlussendlich völkerrechtliche Belange berührt und insoweit auch ein Werturteil gegenüber ausländischen Rechtsordnungen impliziert. Das Problem liegt vielmehr im eigenen deutschen Lande.

Peter Lyssy | Mo, 7. November 2016 - 18:57

Man bemühe sich einmal, die Vormerkung in Palandt zum 4. Buch BGB-Familienrecht -zu lesen. Mit Erstaunen wird der Leser feststellen, dass es für den Begriff Ehe keine Legaldefinition gibt. Hier müßte der Gesetzgeber ansetzen und die Ehe als das definieren, was sie ist, nämlich ein Vertrag sui generis. Insoweit besteht Handlungsbedarf!
Fallgestaltung : Herr A ( 30 Jahre ) ist mit Frau B ( 16 Jahre ) nach den Gesetzen des Staates X verheiratet und lebt dort. Herr A ist ein genialer Ingenieur. Der Konzern C hat seinen Headhunter eingeschaltet und bietet Herr A einen auf 5 Jahre befristeten Arbeitsvertrag in Deutschland. Herr A nimmt das Angebot an und kommt mit seiner Frau nach Deutschland. Und nun ?

Soll ich das so verstehen, das wenn es wirtschaftlich nützlich sein könnte wir dann mal besser ein Auge zudrücken?
Also bei wirtschaftlichen Vorteil ist Kindesmißbrauch nicht mehr ganz so übel?

Ich meine: Wer Kinder sexuell missbraucht ist in diesem Land nicht willkommen.

Renate Aldag | Mo, 7. November 2016 - 19:01

Hier in Deutschland haben wir unsere Gesetze und die besagen, daß Kinderschändung strafbar ist. Wem das nicht passt, dem steht frei zu gehen, wo er hergekommen ist und auch die links-rot-grünen-Pädophilen haben sich an unsere Gesetze zu halten. Punkt! Die neuerlichen Diskussionen finde ich empörend! Wahltag ist Zahltag!

bruno leutze | Mo, 7. November 2016 - 19:24

Ich gehe doch richtig in der Annahme, daß es hier nicht um Ehen zwischen Kindern sondern um Ehen erwachsener (wohl mehrheitlich) Männer mit (weiblichen) Kindern geht?
Wie die Aussage der Integrationsbeauftragten gesamt lautet, muß ich noch eruieren. Aber junge Mädchen im Kindesalter ins soziale Abseits zu drängen, wenn sie in der BRD nicht an erwachsene Männer verehelicht werden, ist starker Tobak, der die sozialen & materiellen Verhältnisse auch für die BRD unterstellt.
Nach hiesiger Rechtssprechung wäre ein vollzogener Geschlechtsakt - sofen die Braut unter 16 Jahre - ein sexueller Mißbrauch mit Abhängigen! Zukünftig erlaubt Frau Özuguz & Herr Maas?
Aber nein, nur für diejenigen, die einem solchen Kulturkreis entstammen, in dem die frühe Verehelichung des Kostenfaktors Mädchen eine materielle Entlastung verschafft. Gilt anscheinend auch für hier.
Das ist auch eine Variante von - ein als Verständnis daherkommender - Rassismus.
Und alles für die Integration...!?

Karin Zeitz | Mo, 7. November 2016 - 19:35

ist bekanntermaßen in Deutschland strafbar. Wie soll man einem "biodeutschen" Kinderschänder erklären, dass er für das Verführen einer Minderjährigen ins Gefängnis wandert, während sein muslimischer Nachbar von seiner 9-jährigen Ehefrau regelmäßig die Erfüllung der "ehelichen Pflichten" verlangen kann? Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung sollte man fragen, ob sie beabsichtigt, die Deutschen in die muslimische anstatt die muslimischen Migranten in die deutsche Gesellschaft zu integrieren .

Hans Jürgen Wienroth | Mo, 7. November 2016 - 19:42

Lieber Herr Schwennicke, nicht nur in Bezug auf Kinderehen handelt die deutsche Politik nach ihrem Gusto. Das hat leider nichts mit Reife (welche auch immer) zu tun sondern mit der Hoffnung auf den eigenen (Wahl-)Vorteil.
Als Straftäter ist man frühestens mit 18, spätestens mit 21 erwachsen. Mit 16 kann man jedoch in vielen Bundesländern bereits wählen gehen und es gibt Bestrebungen, dies Alter weiter abzusenken. Davon, dass hier vorab die geistige Reife geprüft wird, habe ich noch nichts gehört oder gelesen. Auch in Deutschland gibt es bereits Ausnahmen einer Eheschließung vor dem 18. Geburtstag (aber in jedem Fall nach dem 16.!). Diese müssen aber in jedem Fall vor dem Standesbeamten geschlossen werden und nicht vor einem Vertreter einer Religion.
Ich erwarte von unserer Politik konsequentes Handeln und das ohne Ansehen der Person oder Herkunft.

Renate Lehmann | Mo, 7. November 2016 - 20:15

Warum nicht ein Wahlplakat der SPD (mit Porträts von Özoguz und Maas):

WIR SIND FÜR OFFENHEIT, TOLERANZ UND SEXUELLEN KINDESMISSBRAUCH!

EURE SPD – DIE STIMME DER VERNUNFT.

Peter Lyssy | Mo, 7. November 2016 - 21:29

Ein Nachtrag

Vielleicht wird vom Gesetzgeber auch erwogen, den § 34, Abs. 2 Personenstandsgesetz ersatzlos zu streichen. Auch dies wäre völkerrechtlich schon sehr bedenklich.

Reiner Kraa | Mo, 7. November 2016 - 21:49

Ich glaube, es ist für jeden Normaldenkenden und Normalfühlenden in unserem Land und insbesondere für alle Eltern unerträglich, sich vorzustellen, dass kleine Mädchen oder Jungen verheiratet werden. Pädophile werden in unserem Land bestraft, weil sie in Kinderseelen unermessliche, nicht wiedergutzumachende Schäden anrichten. Die Forderung der Integrationsbeauftragten kommt der Forderung nach einer Freigabe der Pädophilie gleich. Ich sage es ungern, aber in diesem Zusammenhang muss ich es sagen: "Es ist eine unerträgliche Mischpoke, die Deutschland regiert."

da wollen doch Eingewanderte noch ein Stückchen und noch eins so heimlich still und leise aus der europäischen Kultur rausbrechen, bis dann am Ende davon nichts bleibt, was uns wertvoll war: die Vernunft und die persönliche Unversehrtheit.
Und das alles nur, weil anscheinend Muslemische Männer testosterongesteuert sind und das Hirn in der Hose haben.
Wie wärs, wenn endlich die Heimreisen der Unanpassbaren etwas zügiger vor sich gingen, dieses Rumgeeiere macht krank.

Jan Nový | Mo, 7. November 2016 - 22:13

Es ist erstaunlich und gleichzeitig schauerlich, wie einige Staaten in Europa Schritt für Schritt auf eigene Kultur, Traditionen und Gesetze verzichten. Die Toleranz darf nicht gegen untoleranten eingebracht werden, weil in solchem Fall diese Toleranz nicht als Zukommen, sondern als die Schwäche wahrgenommen wird. Ist der traurige Untergang des Abendlandes wirklich schon definitiv besiegelt oder finden wir noch innere Kraft unsere historische Indentität zu retten ?!

Jürgen Gissel | Mo, 7. November 2016 - 22:17

Hilfen zur Wahlentscheidung
Es ist schon erstaunlich wie weit wir schon “fortgeschritten“ sind. Nach Meinung eines Erzbischofs könnte unser kommendes Staatsoberhaupt ein Muslim sein. Aus der Führungsspitze der SPD werden Kinderehen in Deutschland nicht kategorisch abgelehnt. Vor zwanzig Jahren wählte ich noch ganz links, bei den kommenden Wahlen nur noch weit rechts.

Klaus Göhn | Mo, 7. November 2016 - 22:34

Es sind diese Kräfte, die Kinderehen befürworteten, welche uns den Genderwahn aufzwingen wollen. An der Spitze der ,,KLEINE"
Heiko!!!

Thomas Radl | Mo, 7. November 2016 - 22:36

"...hat sich nach ... Heiko Maas auch ... Aydan Özoguz in ihrer Eigenschaft als Integrationsbeauftragte der Bundesregierung zu Wort gemeldet..."
Sie hat sich nicht nur zu Wort gemeldet, sondern außerdem gleichzeitig deutlich disqualifiziert für irgendein Amt in der Bundesregierung!
Es ist zwar lobenswert, dass dem geneigten Leser mittlerweile in Dutzenden Artikeln die Argumente (in gelegentlich wechselnder Reihenfolge) gegen die Kinderehe vorgebetet werden. Eigentlich sollte das für jeden, der den Stand unserer Zivilisation erreicht zu haben glaubt, Konsens sein, jeder ausführliche Artikel eigentlich überflüssig. Mehrehe, Kinderehe, Friedensrichter - aber wehe man äußert mal Befürchtungen über "Islamisierung".
Über was diskutieren wir hierzulande in 2 oder 5 oder maximal 10 Jahre? Zulassung von Steinigung? Sklaverei? Handabhacken?
Sowas von der Integrationsbeauftragten der BUNDESREGIERUNG - mir kommt das Essen hoch! Wie soll man da die Nettiquette wahren? Das geht gar nicht!!!

Jan von Werth | Mo, 7. November 2016 - 23:24

"Die Demokratie zerstört sich selbst" titelt heute auch Alexander Grau und zeigt mit dem Finger des Besserwissers auf die USA. Und dann lesen wir hier, was sich heute Sozialdemokrat schimpft. Lieber Herr Grau, wenn ein Finger auf andere zeigt, dann zeigen vier auf den Sprecher...
"Deutschland schafft sich ab" - und es verrät nicht nur seine Werte, es verrät auch die Menschen, die an Gleichheit vor dem Gesetz und an die Gerechtigkeit geglaubt haben, die Leute wie Maas und Özoguz sonst bei jeder sich bietenden Gelegenheit beschwören. Es ist abstoßend, dass aus schierem Opportunismus nicht einmal mehr die Untergrenze des Schamgefühls eine Hemmschwelle darstellt.
Quo vadis, Sozialdemokratie? Sind deine Väter dafür in den Kellern der Gestapo gefoltert worden?

Wolfgang Seifert | Di, 8. November 2016 - 00:01

Wer mit 14 heiratet kann früher Kinder bekommen. An jeder Hand eins , zwei im Kinderwagen und eins in Erwartung. Das ist genau das, was wir in einem der bevölkerungsreisten Länder der Erde, in Deutschland, brauchen. Wir sind vom Aussterben bedroht. Es ist auf keinen Fall so, dass sich der aufgeklärte Westeuropäer auch ohne Einkind-Gesetz nur aufgrund seiner sozialen Empfindlichkeit seit ein paar Jahren mit der Fortpflanzung zurückhält. Es ist vielmehr so, dass wir Hilfe von außen brauchen - und dann müssen wir und dem natürlich auch etwas anpassen. Die können es einfach besser als wir. Also: pro Kinderehe, denn nur so lässt sich der Bevölkerungsdichte auf ein Maximum erhöhen. Je schneller je besser.

Dirk Nowotsch | Di, 8. November 2016 - 00:06

Ähnlich, wie Herr Ginster, sehe ich das auch! Ob es um den Schulunterricht beider Geschlechter in einer Klasse geht, ob es um den Minirock, den Bikini, oder gar FKK geht, ob es um Frauenwahlrecht, Wahlrecht überhaupt geht, ob es um die freie Religionsausübung oder die Freiheit diese nicht auszuüben geht, ob es um die freie Aufenthaltswahl geht, die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen und jungen Mädchen geht......ob ob ob? All diese Errungenschaften, die jetzt vielen selbstverständlich scheinen, wurden in Europa mit Blut und Tod erkämpft! Viele Jahrhunderte waren nötig, um diese kleinen Freiheiten zu haben! Und jetzt, dieses Jahr, lese ich von Frauen Badetagen, Kinderehen, Unterdrückung von Christen in Flüchtlingsheimen durch Islamisten, Schweinefleisch freie Küche, Ramadan zwangsweise auch für christliche Flüchtlinge, Hasspredigten in Berlin und das schlimmste für mich, offener Judenhass in Deutschland, durch Muslime! * Bertolt Brecht (eigentlich gegen Faschismus gerichtet)

Gabriele Tesche | Di, 8. November 2016 - 00:20

Wenn Frau Özoguz allen Ernstes die Legalisierung von Kinderehen auch nur in Einzelfällen in Erwägung zieht, dann muß man wohl davon ausgehen, daß ihre eigene Integration leider fehlgeschlagen ist, darüber täuscht auch die perfekte Beherrschung der deutschen Sprache nicht hinweg. Die Integration von Herrn Maas hat da offensichtlich schon wesentlich besser geklappt. (Ironie aus)

Svenja Gerwing | Di, 8. November 2016 - 07:08

Wer kümmert sich eigentlich um die Integration unserer Politiker in unsere Gesellschaft, für den Erhalt freiheitlicher, zivilisatorischer Errungenschaften?!
DAS schreit nach einem neuen Ministerium, sponsored by... you!

Gerdi Franke | Di, 8. November 2016 - 09:25

Eine zivilisatorische Errungenschaft unseres Kulturraumes? Wenn wir weiter unser Land mit Migranten fluten lassen können wir uns solche Errungenschaften abschminken. Denn Leute aus einem anderen Kulturraum kann man nicht von heute auf morgen umpolen. Das dauert Generationen. Ich verstehe nur nicht warum unsere Politik das nicht einsehen will. Vielleicht weil sich jeder weigert, über den Horizont seiner Wahlperiode hinauszuschauen?

Lothar Weigelt | Di, 8. November 2016 - 09:38

Ich denke, es ist klar, dass es eine unmögliche Sache ist, die Kinderehe zu dulden. Dann können wir auch weibliche Beschneidung gestatten, (den Schutz der männlichen Kinder haben wir bereits aufgegeben).

Mich wundert nur wie wenig Nachhall diese Angelegenheit in der Presse hat. Ebenso wie der Vorschlag des Innenministers, Bootsflüchtlinge nach Afrika zu bringen und nicht nach Europa - kaum Widerhall in der Presse.
Irgendwelche Scheren sind da schon in irgendwelchen Köpfen.

helmut armbruster | Di, 8. November 2016 - 09:59

dass es die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung ist, die diese zivilisatorische Errungenschaft unseres Kulturraums in Frage stellt. Frau Aydan Ösuguz versteht ganz offensichtlich nicht, was ihre Aufgabe ist.
Die Zuwanderer sollen in unseren Kulturraum integriert werden und nicht umgekehrt. Nicht wir, die Einheimischen, müssen uns an fremde Kulturen anpassen, sondern die Zugewanderten müssen sich an uns anpassen.
Wenn die Bundesregierung das anders sieht, dann soll sie es laut und deutlich sagen, damit ich weiß woran ich bin. Dann werde ich mir nämlich eventuell eine andere Heimat suchen.

Michael Schmid | Di, 8. November 2016 - 10:17

Wieder einmal ein Beispiel, dass die Diskussion sehr emotional und wenig sachlich geführt wird. Schon allein der Begriff "Kinderehe" täuscht darüber hinweg, dass die meisten Betroffenen in Deutschland Jugendliche und keine Kinder mehr sind. Des Weiteren geht es nicht darum, dass man in Deutschland Minderjährige heiraten darf, sondern ob im Ausland nach dort gültigem Recht geschlossene Ehen in Deutschland zwangsgeschieden werden müssen, weil sie hier nicht möglich wären. Das widerspricht der üblichen Praxis im Ausland begangene Handlungen, die dort legal sind, in Deutschland nicht zu verfolgen, obwohl sie dort illegal sind. In der Hinsicht, dass man hier keine Minderjährigen heiraten kann, irrt Herr Schwennike auch. Zwar benötigt man eine gerichtliche Erlaubnis, § 1303 Abs. 2 BGB erlaubt jedoch weiterhin die Eheschließung ab 17 Jahren -also rechtlich gesehen minderjährig- wenn der andere Ehepartner volljährig ist.

Renate Lehmann | Di, 8. November 2016 - 15:13

In reply to by Michael Schmid

Sie haben Recht, Herr Schmidt: Man sollte die Diskussion nicht emotional, sondern sachlich führen. Dazu eignen sich am ehesten die Zahlen des Bundesinnenministeriums, nach dessen Auskunft im Juli 2016 die Zahl der minderjährig Verheirateten unter 14 Jahren bei 361 lag. Die Behörden gingen von einer höheren Dunkelziffer aus.
Es sollte uns nicht empören, wenn in Deutschland mindestens 361 (vorzugsweise weibliche) Kinder in der Rolle der Hausfrau und Mutter aufgehen, und statt der Schulpflicht lieber den ehelichen Pflichten nachkommen, weil das in ihren Heimatländern völlig legal ist.
Sag ich mal, ganz un-emotional.

Michael Schmid | Do, 10. November 2016 - 13:34

In reply to by Renate Lehmann

Sarkasmus, Frau Lehmann, ist aber nicht besonders sachlich und ihre Antwort hat mit meinem Kommentar auch nur periphär ganz am Rande was zu tun.
Der Wunsch nach Sachlichkeit betrifft die Qualität der Debatte und ist kein Statement zum Inhalt. Kann es auch gar nicht sein. Es wäre daher schön, wenn sie versuchen würden, mich nicht in eine bestimmte Ecke schieben zu wollen. Gut möglich, dass sie mit ihrer Einschätzung völlig daneben liegen.

Georg Dallmann | Di, 8. November 2016 - 11:32

Was soll man da noch groß herumdebattieren? Scheindebatten wohin man blickt. Dir - traurige - Wirklichkeit hat jede - mit noch so abstrusen Heuchelargumenten geführte - "Debatte" über alles was den "Islam" und die damit einhergehenden - unerwünschten - Folgen betrifft, längst (rechts) überholt und unumkehrbare Fakten geschaffen! Der SEHR WEISE (!) Michel aus FR hat das längst erkannt und vortrefflich skizziert, was auf uns zukommt.
Wer eine Bundeskanzlerin hat, die das "Asylrecht" für "grenzenlos" erachtet, die keine - nennenswerten - Grenzkontrollen für nötig hält, die "Deals" einfädelt die nichts als blanker Hohn sind (und bislang noch keinen einzigen Asylanten an der illegallen Einreise in die BRD mit freundlicher Unterstützung der griechischen Regierung gehindert haben), etc., etc.....der braucht sich auch nicht mehr über Kinderehen, Ehrenmorde, Zwangsverheiratungen, islamische Schiedsgerichte, Salafisten (deutsches Synonym für IS), etc...künstlich aufregen.

Georg Dallmann | Di, 8. November 2016 - 11:40

Mittlerweile ist es ja auch - laut Debatte "selbstverständlich" in bestimmten Kreisen, dass ein Muslim Bundespräsident werden soll (wieso eigentlich keine MuslimIN????) fragt man da doch gleich mal bei den BIGOTTEN MULITI-KULTI-Grünen nach, die doch sonst immer so für Gender-Brimborium in jeder Ausprägung des Lebens sind...
Ja.......
Wir sollten uns alle ehrlich machen! Endlich! Es ist an der Zeit! Jetzt oder NIE!
Ab sofort halten wir es für "normal", dass uns überall Vollverschleierte begegnen, dass SchülerINNEN vollverschleiert in - separierten - Klassen unterrichtet werden (um der Gefahr der VerUNreinigung entgegenzuwirken), dass man in diesem Land keiner Frau mehr die Hand gibt, dass Frauen überhaupt nicht mehr (ohne Erlaubnis ihres Herrn) frei sprechen dürfen (es könnte sich ein Muslim dadurch in seiner "Ehre" beschmutzt fühlen,pp.
DAS ist die ART von "DEBATTE", die wir seit Jahren führen. Beschämend! Da ist der Begriff "UNTERWERFUNG" schon sehr diplomatisch. Inschallah!

Bruno Schmidt | Di, 8. November 2016 - 11:56

Wozu überhaupt noch Ehe?

bruno leutze | Di, 8. November 2016 - 12:17

Ihr Artikel erscheint vordergründig sachlich, greifen sie darin doch ein Thema auf, das aus Sicht des Kindes (freier Wille) seinen Schutz bedarf; andererseits ist er tendenziös, weil Sie sich auf solche Menschen(Flüchtlinge) beziehen, die aus kulturell & sozial sowie teils noch archaisch geprägten Ländern (Afghanistan, Pakistan, Teilen von Syrien, Irak)flohen, in denen Ehe zwischen Mann/minderjähriges Mädchen aus materiellen Gründen Usus ist (wie die Mehrehe, so Mann sich es leisten kann),
o h n e die soziale grundlage zu reflektieren. Damit schütten Sie Öl ins Feuer der um Deutschland besorgten Flüchtlingsgegner, was Sie an den Kommentaren nachvollziehen können.
Die Regierung hat sich mit der Flüchtlingspolitik ein Problem eingehandelt, an der sie sich abarbeiten muß, will sie die Betreffenden nicht des Landes verweisen, weil sie sich nach unserem Recht strafbar machen. Eine Zwickmühle, wie an dem Eiertanz von Maas und Özuguz sieht, die
a l l e n Parteien(nebst AFD) bewußt ist.

Joachim Walter | Di, 8. November 2016 - 13:19

In reply to by bruno leutze

Lieber Herr Leutze,

gegen fortwährenden Eiertanz helfen nur klare Positionen, und ich denke es gibt hier einen breiten gesellschaftlichen Konsens, dass wir so etwas in unserem Land nicht dulden wollen.

Selbst wenn es darum geht, etwas was im Ausland legal war hier fortzusetzen, dann zählt für mich nicht der Sachverhalt "Eheschließung", sondern der "eheliche Geschlechtsverkehr" mit Minderjährigen. Und dieser findet eben nicht im Ausland statt, sondern hier bei uns!

Wenn diese Herren also ihre Ehen mit Minderjährigen ausleben und vollziehen möchten, dann mögen Sie bitte Asyl und Aufnahme in einem Land suchen, in dem dies zu den landestypischen Gepflogenheiten zählt: Saudia Arabien ist unendlich reich, und sollte seine Glaubensbrüder mit offenen Armen empfangen.

Das gleiche gilt für mich auch für im Ausland geschlossene "Vielehen".

Es grüßt Sie
Joachim Walter

ich möchte nur auf die letzten beiden Absätze ihrer Replik eingehen und zusammengenommen betrachten:
Ihnen fällt es doch nicht ein, den deutschen Männern, die sich in den Freudenhäusern mit minderjährigen zur Prostition gezwungenen (ausländischen) Mädchen verlustieren aufzufordern solches im Ausland treiben , weil sowas in "unseren Land" nicht "geduldet" wird weil nicht "landestypisch"; und ist der verheiratete deutsche Ehegatte im Puff nicht auch einer, der sich eine oder - je nach Geldbeutel auch mehrere - Nebenfrau(en) leistet, vom gleichen Interesse geleitet, mit dem Unterschied, daß er nicht für ihren andauernden Lebensunterhalt aufkommen will bzw. braucht?
Gilt Ihre rigerose Haltung gilt auch für diese deutschen Sünder? Doch sicher nicht!
Ihre HOP-ODER-TOP- Einstellung leisten sie sich allein gegenüber den Flüchtlingen, den (muslimischen) Fremden, ohne sich um die Hintergründe ihres Hierseins zu kümmern.
Insofern sind Sie schlicht fremdenfeindlich eingestellt!!!

...ins Jugendschutzgesetz.
In Deutschland gilt die gesetzliche Schutzaltersgrenze von 14 Jahren. Das heißt, dass nur Geschlechtsverkehr mit Personen unter 14 Jahren ausnahmslos verboten ist! Sind beide Geschlechtspartner minderjährig, aber älter als 14 (was auch bei "Kinderehen" der Fall sein kann, schließlich werden nicht nur Volljährige mit Minderjährigen verheiratet) ist Geschlechtsverkehr rechtlich gesehen in Ordnung. Solange die Unfähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung nicht ausgenutzt wird, kann selbst ein 80jähriger mit einer 14jährigen völlig legal und straffrei den härtesten Sex haben.
Minderjährige dürfen in Deutschland wählen, Auto fahren, ab 14 Jahren Sex haben mit wem sie wollen und folglich auch Kinder kriegen, aber fürs Heiraten sind sie nicht reif genug? Zur Ehe von Minderjährigen vgl. § 1304 BGB Abs. 2.
Es gibt genug andere Gründe gegen diese Ehen zu sein, aber "Reife" oder vermeintliche Ungesetzlichkeiten gehören nicht dazu. Bitte informieren sie sich!

Absolut richtig!
Ich vermisse ausserdem einen Aufschrei vom z.B. Kinderschutzbund u.ä. Irganisationen! In den Herkunftsländern können wir leider gegen solche, meiner nach schändlichen Bröuche, nichts machen. Aber auf deutschen Boden darf si etwas nicht stattfinden!Diese Rumduckerei auch unseres Justizministerchens vor dem Islam ist langsam unertröglich!

Tobi Werlander | Mi, 9. November 2016 - 08:44

In reply to by bruno leutze

Herr Leutze, Sie irren sich gewaltig, denn die meisten Menschen hier reflektieren sehr wohl die Situation (Interessenkonflikt). Nur die Schlussfolgerung ist anders, sie wählen die verantwortungsvolle Lösung. Die Kinder leben hier, Wir sind verantwortlich für Schutz und freie Entfaltung der Kinder. Es geht um Ehe-, nicht um Vater-Kind-Beziehung.
Der Staat muss hier die klare Führungsrolle übernehmen. Wenn Staat das nicht kann/will, dann ist es zum Wohl der Schwachen, wenn wir bessere Politiker wählen.
Unabh. von Herkunft, Kindesmissbrauch muss verhindert werden. Das Kind kommt zu Pflegeeltern (oder Einrichtung) und zu anderen Kindern. Dem ehemaligen Kindeseigentümer (war nur spätere Bezugsperson, zeitlich nach Eltern) wird die Situation erklärt und dass man hier weder Kind noch Frau besitzen darf. Er ist in keinem Fall eine geeignete Bezugsperson für die Integration.
Wer das nicht versteht oder konfliktscheu ist oder aufwandsscheu ist oder sogar pädophil, darf nicht entscheiden.

Daß die "meisten Menschen hier" die Sitauation (Fluchtlingssituation wohl?) "reflektieren", nur eben eine andere "Schlußfolgerung" ziehen, der einer "verantwortungsvollen Lösung", will ich nicht banzweifeln, aber den Inhalt der "verantwortlichen Lösung" schon.
Es handelt sich hier, ich wiederhole mich, nicht um DEUTSCHE STAATSBÜRGER, sondern um Volk anderer Staaten(Souveräne) mit deren Gesetze.
Ihr Status ist der eines Flüchtlings (wobei die politische Kalkulation, daß da der eine oder andere für Wirtschaft & Staat Brauchbare für "Uns" abfallen könnte und ggf. sogar "Deutscher" werden darf,auf einem anderen Blatt steht & an dem Sachverhalt nichts ändert). Wenn Sie also "Schutz" & "freie Entfaltung" für die fremden "Kinder" wollen, verhindern Sie staatliche Machtpolitik (die Flüchtlinge als Manöverriermasse benützt!).
Vor der Perspektive eine rechte Sorte "bessere(r) Politiker" zu bekommen, graut's mir jetzt schon anbetracht der gegenwärtigen Benützung durch Staat & Wirtschaft.

Sybille Weisser | Di, 8. November 2016 - 12:41

Wie kann man auch nur darüber nachdenken, Kinderehen zu legalisieren, selbst wenn es nur Ausnahmefälle wären, finde ich es einfach nur entsetzlich. Ich mache mir große Sorgen um die Zukunft meinen kleinen Enkelin, wohin soll denn dieser vorauseilende Gehorsam gegenüber dem Islam hinführen? Zurück ins Mittelalter? Und by the way, wo bleibt denn der Aufschrei von Alice Schwarzer, Claudia Roth etc.? Sonst immer ganz vorne dabei, wenn es um jeden Genderunsinn geht, aber hier: nichts! Nie hätte ich es gedacht, aber ich denke ernsthaft darüber nach, mal ganz rechts zu wählen, und das, obwohl mein Herz 30 Jahre links schlug. Ich habe fertig mit den etablierten Parteien!

Wolfgang Weber | Di, 8. November 2016 - 13:18

Jeder Mensch ist vor dem Gesetz gleich und bei uns gilt das Strafgesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland. Es darf keine kulturellen Rabatte bei Strafdaten geben, auch nicht in Außnahmefaellen oder wenn sie im Ausland begangen wurden und dort nicht als solche gelten, denn das wuerde unseren Rechtsstaat defacto außer Kraft setzen.

Gottfried Meier | Di, 8. November 2016 - 16:42

In reply to by Wolfgang Weber

Bei uns gilt das Strafgesetzbuch? Was ist mit der Beschneidung von kleinen Buben.
Das ist staatlich erlaubte Körperverletzung im Namen der Religion!

Harro Meyer | Di, 8. November 2016 - 13:24

Gehabt euch mal nicht so!
Ich kenne einen Katholiken, der seit Jahren nicht darüber hinweg kommt, sein Frau nur gebraucht bekommen zu haben. Mit 12 Jahren wäre das nicht passiert. Das ist ein christliches Problem.

Joachim Kortner | Di, 8. November 2016 - 18:53

In reply to by Harro Meyer

Wenn Sie schon Latein gebrauchen, dann bitte nicht "Maria immatulaca". Schaun Sie mal bei Wikipedia nach, wie das geschrieben wird.
Ansonsten zum Inhalt Ihres Beitrags: Jeder blamiert sich eben, so gut er kann.

Ernst Laub | Di, 8. November 2016 - 19:25

In reply to by Harro Meyer

Doch das Problem, so meine ich, hat eigentlich mit dem Christentum nichts zu tun, ganz im Gegenteil. So soll Josef, schriftlichen Überlieferungen zufolge, seinem Stiefsohn (?) Christus ein guter Stiefvater (?) gewesen zu sein…… Dafür hatte sich ein prominenter Nichtchrist, der Erfolgsautor Mohamed aus Medina, mit seiner dritten Frau Aischa verheiratet, als diese neun Jahre alt gewesen sein soll und damit wohl noch Jungfrau.

Uwe Dippel | Di, 8. November 2016 - 13:40

Ich habe mich beteiligt, und dann wurde mir mitgeteilt, dass ich erst gezählt werden könne, wenn ich registriert bin.

Wolfgang Lang | Di, 8. November 2016 - 13:50

Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, wer alles bei uns in Amt und Würden ist. Anscheinend gibt Gott mittlerweile, zumindest bezüglich Berlin, keinen Verstand mehr zum Amt dazu.
Die Offenbarung der Unfähigkeit und Unverschämtheit unserer Qualitätspolitiker und Qualitätsmedien ist schockierend. Aber das Volk merkt immer mehr, wo der Hase hinläuft. Alle Verschwörungstheorien können nicht mehr erfassen, wohin die Verschwörungspraxis der sogenannten Eliten hinläuft. Wer jetzt nicht abwählt und sich verweigert, der hat diese Damen und Herren verdient.
Erst wenn wir keine Integrationsbeauftragte mehr haben, wird Integration vielleicht gelingen! Im übrigen funktioniert Multikulti. Z. B. in den Emiraten. Aber unter klaren Vorgaben und wer sich unangemessen verhält ist schnell draußen! Es geht, wenn man will. Und wenn man nicht träumt, sondern in der Realität lebt.

helmut armbruster | Di, 8. November 2016 - 14:05

die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung stellt einen unserer fundamentalsten Werte zur Diskussion.
Wenn nicht einmal unsere sogenannte Führungselite unsere Werte verteidigt, dann ist etwas grundlegend faul.
Die Elite sollte unsere Werte als Erste verteidigen und nicht als Erste in Frage stellen, sonst verdient sie nicht Elite zu sein.

Gottfried Meier | Di, 8. November 2016 - 14:12

Wir lassen doch auch zu, dass an kleinen Buben legal Körperverletzungen vorgenommen werden. Was anderes sind doch Beschneidungen nicht. Da würde die Legalisierung von Kinderehen gut dazu passen.

Marc Billings | Di, 8. November 2016 - 14:14

Mit welchen kruden und irrwitzigen Vorschlägen aber werden Sie sich als Journalist demnächst noch so beschäftigen müssen? Was wird noch alles aus den verwirrten Köpfen dieser „Integrationsbeauftragten“ herauspoltern? Amputation von Gliedmaßen bei Diebstahl? Steinigung bei Ehebruch? Enthauptung bei Gotteslästerung?
Werden Sie dann Sätze kommentieren müssen, wie diesen hier: „Ein pauschales Verbot von Hinrichtungen von Dieben, Ehebrechern, Gotteslästerern und Konvertiten ist zwar vielleicht gut gemeint, kann aber im Einzelfall junge, muslimische Familien ins soziale Abseits drängen.“ ?

Horst-Joachim Benner | Di, 8. November 2016 - 15:00

...wir sind hier schon auf dem richtigen Dampfer mit der Integration! Als deren politischer Vollstrecker ist Frau Aydan Özoğuz ja nicht nur für den Umgang mit unseren neuen Mit- oder Nichtmitbürgern zuständig, sondern natürlich auch für die Integration der hiesigen autochthonen Bevölkerung in die neue deutsche Villa Kunterbunt.
Hier trappst nicht nur die Nachtigall, sondern auch die Scharia so ganz nebenbei aber verhüllt in unsere verschlafene und toffte Gesellschaft. Wie menschlich wäre es da, wenn wir gleichzeitig auch noch die Zweit- und Drittfrau schariakonform in das soziale Netz der Frau Özoğuz miteinbeziehen.

Haben Sie nicht mitbekommen, sehr geehrter Herr Benner, daß -
klammheimlich - in Deutschland den Muslimen zuliebe das Gesetz aufgehoben wurde, welches besagte, daß nur eine vor dem Staat geschlossene Ehe als solche anerkannt wird. J e t z t können sich bei uns die Muslime auf ihre vor dem Iman eingegangene Ehe berufen, und diese gilt als l e g a l !

Außerdem lösen die Muslime das Problem mit ihren mehreren Frauen der Einfachheit halber sowieso meist noch auf viel raffiniertere Weise: Die Zweit- o. Drittfrau läßt offiziell ihren Gatten außen vor und meldet sich mit ihren Kindern bei den Ämtern als Alleinerziehende an. Sie kassiert fleißig Knete vom deutschen Steuerzahler, während der Gedanke in den muslimischen Ländern eigentlich der war, daß nur ein Mann mehrere Frauen haben darf, wenn er sie auch finanziell versorgen kann.
Deutschland ist also für muslimische Männer praktisch das "Paradies auf Erden":
Mehrere Frauen, ohne dafür zu zahlen!
Noch Fragen??? ...

Silas Loy | Di, 8. November 2016 - 15:21

... minderjähriger Knaben ist ein inzwischen legalisierter Verstoß gegen die Grund- und Menschenrechte ausgerechnet Schutzbefohlener.

Jetzt wird also mit der Verharmlosung und Ermöglichung der Kinderehe ein weiterer Versuch unternommen, unsere freiheitlich demokratische Grundordnung schariakonform zu deformieren.

Dagobert Neumüller | Di, 8. November 2016 - 15:42

...welches sich in dieser Frage sehr deutlich kristallisiert: Wir, unser Staat und unsere Gesellschaft begehen den größtmöglichen Fehler, indem wir Fremde, die auch in der dritten Generation noch nicht bei uns angekommen (sprich: integriert) sind, darüber befinden und entscheiden lassen, wie wir künftig leben sollen. In der Person der türkischstämmigen Aydan Özoguz tritt dieses Problem klar hervor: Obgleich Mitglied des Deutschen Bundestages, eine der sechs stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD und (ausgerechnet!) Ingegrationsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion ist Özoğuz noch immer den Gepflogenheiten, Traditionen und Rechtsauffassungen ihrer muslimischen Herkunftsgesellschaft verhaftet und wohl auch verpflichtet. Es ist schier unerträglich, dass sich eine Bundestagsabgeordnete für's (man sehe mir den harten Begriff nach) Kinder-Ficken stark macht! Für türkischstämmige, muslimisch sozialisierte Emporkömmlinge mag das 'normal' scheinen;bei uns hat solches Denken keinen Platz!

Wolfgang Lang | Di, 8. November 2016 - 16:17

Nach dem öffentlichen Statement unserer ehrwürdigen Integrationsbeauftragten, die sich redlich bemüht die renitente, einheimische Bevölkerung, ach Volk klingt nach Nazi, sagen wir Bewohner, in den fortschrittlichen Islam des 8. Jahrhunderts zu integrieren - erinnern wir uns, der Prophet verlobte sich mit einer Sechsjährigen, die er mit neun entjungferte (Ehe vollzog) - dürfte Herr Edathy und alle deutschen Kinderschänder und pädophile Grünen endgültig von aller Schuld befreit sein. Da wird auch Cohn-Bendit nicht umhinkommen einen edlen Tropfen zu verkosten. Die SPD macht es möglich. Bald diskutieren wir über öffentliche Steinigungen, natürlich human und grundgesetzkonform! Und übrigens, für das dumme Volk - sorry Pack: Eine Islamisierung findet nicht statt! Basta!!

tom todd | Di, 8. November 2016 - 16:21

Die Frage "Soll Eheschließung in Deutschland erst ab 18 Jahren erlaubt sein?" ist relativ unnütz, da Ehen ab 16J in Deutschland schon möglich sind (bei einer sog. gerichtlicher Befreiung).

Ansonsten wäre eine Zulassung von Kinderehen (unter 16J) eine weitere Aufweichung unserer grundgesetzlichen Prinzipien durch die Hintertür juristischer Ausnahmeregelungen.
Ein weiteres Beispiel ist die vom BGH anerkannte Elternschaft von Paaren, die ein Kind durch eine Leihmutter in USA austragen lassen haben, obwohl Leihmütterschaft hierzulande verboten ist.

Heinrich Jäger | Di, 8. November 2016 - 17:25

Sollte es im nächsten Jahr zu Rot Rot Grün kommen werden wir in Deutschland Kinderehen bekommen das prophezeie ich jetzt mal . Diese Politbande ist mittlerweile völlig enthemmt.

Dennis Staudmann | Di, 8. November 2016 - 17:40

Ich möchte nur eine Sache erleben, wo wir endlich konsequent sind und jedem Menschen, der zu uns kommt, definitiv sagen, dass es zu grundsätzlichen Themen nur das StGB und keine Diskussion gibt. Integration ist keine Einbahnstrasse, heisst es und die, die das am lautesten rufen, merken offenbar nicht, dass sie sich selbst Lügen strafen und dadurch, um im Bild zu bleiben, der Verkehr in die falsche Richtung läuft. Es gibt keine Tabus mehr. Ob Kinderehen, Polygamie, Geschlechtertrennung und sogar häussliche Gewalt gegen Frauen und Kinder - alles findet Befürworter und Verständnis als "kulturelle Eigenheit", die man tolerieren müsse oder die uns sogar bereichern könne. Am Ende steht dann eine Kommission, die Zeit verschafft und ein Kompromiss, der wieder ein Stück unseres kulturellen Selbstverständnisses und unserer Identität in den Gulli schmeisst und auf Dauer deren Existenz gefährdet.

Martina Müller | Di, 8. November 2016 - 17:57

... wurden auch in Europa 11jaehrige Prinzessinnen zwangsverheiratet. Auch die Religionskriege zwischen Katholiken und Protestanten sind Jahrhunderte her. Die arabischen Länder leben geistesgeschichtlich noch im Mittelalter (Kinderehen, Auseinandersetzungen zwischen Sunniten/Schiiten/Alewiten, Körperstrafen usw.) und haben die Aufklärung noch vor sich. Das ist ihre Sache. Wirklich verheerend sind aber die westlichen Politiker und Gutmenschen mit ihrem Appeasement. Sie sind ein Zeichen dafür, wie dekadent der Westen inzwischen geworden ist, dass er seine Geschichte nicht mehr wertschaetzt und seine Werte ohne Not von selbst opfert. Der Westen verkommt von innen heraus.

Hubert Knapp | Di, 8. November 2016 - 20:30

Da mußte ich jetzt, schmunzelnd, an so manche 18-Jährigen aus meinem Bekanntenkreis denken. Ob die sich ihrer über Nacht erlangten geistigen Reife überhaupt bewußt sind? Naja, im Grundgesetz habe ich dazu auch nichts gefunden. Vielleicht neigt man dazu, Deutsche Gesetze, welche man ein Leben lang nie hinterfragt hat, schon mit Naturgesetzen gleichzusetzen?

Rainer Strzolka | Mi, 16. November 2016 - 07:31

Bemerkenswert, mit welcher Offenheit unsere Politikerkaste eine Islamisierung Europas vorantreibt. Anders kann man es kaum bezeichnen, wenn islamischen Sitten und Gebräuchen eine derartige Sonderstellung eingeräumt wird.

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