- Werden aus politischen Konflikten bald ethnische?
Die skandalisierte Äußerung eines Fußballclubbesitzers in England zeigt, wie der radikale demographische Wandel die Politik verändert hat. Es stellt sich die Frage, was aus den Ansprüchen der schrumpfenden Mehrheitsbevölkerung wird.
In Großbritannien kam es vor kurzem zu einem Zwischenfall. Ein bekannter Milliardär, Jim Ratcliffe, der zugleich Mitinhaber des Fußballclubs Manchester United ist, äußerte öffentlich seine Besorgnis darüber, dass das Land durch Einwanderer „kolonisiert“ werde, zulasten der einheimischen Bevölkerung. Ratcliffe sah sich natürlich sofort mit einem Sturm der Entrüstung konfrontiert und wurde mit harschen Worten als unverbesserlicher Rassist und Rechtsradikaler angegriffen.
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Sorry! Ich vergaß >> es gibt ja überhaupt kein 'Problem'... - höchstens punktuelle Einzelfälle, meist psychologisch bedingter Traumata-Geschädigter. Die müssen einfach besser betreut werden.
Strukturelle Probleme haben wir in Deutschland und auch Festlandeuropa NICHT - das sind lokale (Wohnviertel) britische soziale Verwerfungen...
>> Und WER bitte war noch mal Herr Sarrazin...!?? 🤔
Ich hätte es an seiner Stelle "Überfremdung" genannt und auf das Buch von Michel Houellebecq
"Unterwerfung" verwiesen.
Es gibt rein gar nichts was bezüglich der ungezügelten Einwanderung nicht schon prophezeit worden wäre.
Jetzt wird's wie bei George Orwell's 1984 alles langsam wahr.
Auch bezüglich Corona.
Es waren die Gegner der Impfung nicht alles nur Spinner.
Heute stellt sich heraus, die Wahrheit war in Wirklichkeit noch 1000x schlimmer.
"Ähm... Nö Chef. Nicht das ich wüsste"
Mitunter der beste Satz im Artikel geehrter Herr Prof. Asch! Ein Problem dadurch lösen, dass es aus Sicht derer, die damit konfrontiert werden gar nicht existiert.Klappe zu Affe tot! Und wohl immer noch die effektivste Methode den Leuten einen Maulkorb zu verpassen oder wunschgemäß zu stigmatisieren. Maulkorb?An was erinnert uns das noch mal?;)Doch da waren es zugegeben nicht nur die Linken oder Grünen,die natürlich nur zu unserem Besten damit hausieren gingen. Was gerade eine der notwendigsten Integrationsfaktoren, die Bildung betrifft, ist m.E. vielerorts der Zug schon abgefahren. Denn wenn ich mir die neuesten Schlagzeilen anschaue,die zum Inhalt haben, dass in der Minderheit befindliche deutsche Schulkinder ohne muslimischen Hintergrund ihr Pausenbrot während Ramadan verdeckt verspeisen müssen, u. dem Schuldirektorium nichts besseres dazu einfällt als Toleranz zu predigen, kann ich mir vorstellen wie mit allem anderen umgegangen wird.
diesbezüglich in den Schulen und in unserem (absteigenden) Bildungssystem generell verfestigen sich diese dysfunktionalen gesellschaftlichen Strukturen - idR auch mulimischen/religiös begründeten Ursprungs bzw. Clan-ähnliche Strukturen - für eine gesamte heranwachsende Generation. Auch das hat der böse und reaktionär-fachistische Herr Sarrazin genau so vorausgesagt..., bzw. nüchtern berechnet(!), weshalb sein Buch ja auch VERBOTEN! gehört!! /Ironie und Sarkasmus - anders kann ich darüber nicht mehr schreiben...
[PS: meine Tochter ist Realschullehrerin in Rhein-Main...]
Die Mainstream Presse, ARD und ZDF, sowie die Verliererparteien im Allgemeinen machen alles zu ihrer Wahrheit und ihrer Demokratie.
1989 wird sich wiederholen sage ich.
In der DDR hat's genauso angefangen und der blöde Staatsratsvorsitzende dachte die Demonstranten jubeln wegen dem Jahrestag der Republik 🤣
umgelenkt wird..., und das geht - muss man nach einem verschenken Jahr mit der Merz-CDU nüchtern konstatiert... - mit der CDU definitiv NICHT MEHR!
Es bleibt - einfache Logik - nur die AfD für diese Aufgabe... - Umsteuern. 🤔
Ansonsten: Ramadan ist das neue Weihnachten...!!
DAS ist aber wichtig... ...!! >> "Kulturelle Identität ist nicht alles..., aber ohne kulturelle Identität ist alles nichts!"
(Frei nach dem gleichen Spruch mit dem Geld...)
Da verfügen Sie ja als heimlicher Leser;) zweifelhafter Literatur und Vater einer Tochter mit Expertise;) über beste Voraussetzungen für Satire lieber Herr Veit!
Das mag ich so an diesem Forum. Bis bald und alles Gute! MfG
Ganz ehrlich, für mich sind Menschen, die eine Doppel-Staatsbürgerschaft haben, in der Tat keine "richtigen" Staatsbürger, sondern nur zu 50% (wenn nicht weniger!). Wenn ich mich nicht zu 100% für ein Land entscheiden muss und kann, bin ich auch kein 100% Staatsbürger dieses Landes, egal welcher Ethnie ich angehöre.
Antwort... ... ☹
...zu direkt, bin mal echt gespannt ob er noch 'nachkommt', der Kommentar...
PS: aber ich habe dafür auch (ein wenig) Verständnis, wer will schon das SEK in seinen Büro- und Redaktionsräumen oder gar im Bademantel zu Hause 'begrüßen' müssen... ... >> SO! sind halt die Zeiten... ... 🤔
[>> kauft Bademantel-Aktien!!]
gescheitert: böses Wort!
'umgesetzt' wird, physisch... ... 🤔☝
Ein bisschen Sprachpolizei ist schon notwendig, sonst könnte ja jede schreiben was sie will oder denkt...
der bereit ist, zu arbeiten und die Gesetze des Einwanderungslandes zu akzeptieren. Das ist aber in zu vielen Fällen nicht so, zudem werden vermeintliche Gesetzlichkeiten gegenüber Migranten nicht durchgesetzt, die kein Bleiberecht haben und viele Jahre Sozialleistungen beziehen. Der Steuerzahler wird dagegen über Gebühr zur Kasse gebeten. So entstehen soziale Konflikte, Ethnien spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Wer würde einem hier integrierten libanesischen Arzt nicht mit Respekt begegnen? Der Beitrag des Autors geht me an den wirklichen Ursachen vorbei. Dass die "nationale Frage immer zuerst eine soziale Frage" ist, wusste schon Lenin. Zudem scheint es gefährlich, den still wucherndenunf und von Links-Grün goutierten Islamismus, einer radikalen und allen Errungenschaften der Aufklärung entgegenstehenden Ideologie, zu ignorieren
los. Wenn ich die Vorwürfe gegen die AfD, die für ein Verbotsverfahren relevant seien sollen, richtig verstanden habe, ist es die Verwendung eines "ethnisch dominierten Volksbegriffes". Mir ist eigentlich nichts anderes bekannt, wenn ich an "das Volk" denke. Man kann einem Bürger einer anderen Ethnie die Staatsbürgerschaft verleihen, aber man kann nicht verhindern, dass das Publikum zwischen einem ethnisch Deutschen und einem "Passdeutschen" unterscheidet und justiziabel wäre es nur, wenn daraus eine Diskriminierung per Gesetz folgen würde, was mir nicht bekannt ist. Die menschliche Gesellschaft ist von ihrer biologischen Grundlage her in Gruppen gegliedert und wer den "Stallgeruch" nicht hat, der hat es eben schwerer, der gehört nicht dazu. Im Dorf ist man eben erst in der 3. Generation kein Zugereister mehr.
Die sozialen Problem werden auch von solchen der ethnische Zugehörigkeit überlagert oder vermischen sich. Die AfD bleibt uns daher erhalten.
"Im Dorf ist man eben erst in der 3. Generation kein Zugereister mehr."👍
Auch der Rest Ihres Beitrags...
Die Analyse ist nicht wirklich überraschend. Das Ergebnis entspricht dem gesunden Menschenverstand, der allerdings im links/grünen Milieu abhanden gekommen, zumindest von der Ideologie überlagert zu sein scheint.
sind auch die Migranten zu verschieden, bestimmte Normen von allen zu akzeptiert. Aber eine Low-Trust-Gesellschaft klingt wahrscheinlich. Keine Gruppe kommt mehr auf Mehrheiten, alle warnen vor den anderen,
Man sieht schon in der (Lucke, Petry) AfD nur Abgrund. Kann diese Gesellschaft dann all die neue Vielfalt zusammenführen? Vielleicht, aber so sicher scheint mir das nicht.
Menschenrechte und GG sehe ich als keine Basis. Sich darauf zu einigen sein Gegenüber nicht in Ketten zu legen, ist super, aber für eine funktionierende Ges. nicht ausreichend. Im Gegenteil, das erwartet man möglichst von allen. Politik nur als Menschenrechtsfrage zu sehen ist eher destruktiv. Politische Fragen darauf zuzustimmen, wer der Menschenfeind ist, ist zu konfrontativ.
eine Art Weltmacht, vielleicht auch, weil sie im Gegenzug die Welt in ihr Land liessen.
Kann man von einem Land, das sich in die Welt erweiterte, eigentlich noch annehmen, dass es über eine hegemoniale kulturelle Identität verfüge?
Ich denke, eher nicht.
Es überwiegt die Neugier und die Bereitschaft, zu wachsen, sich zu verändern.
Damit so ein Prozess möglichst geräuschlos vonstatten geht, plädiere ich für eine kontrollierte Migration, im Kern aber für die "Ablösung" einer kulturellen Hegemonie.
Das funktioniert m.E. nur mit viel gegenseitiger Toleranz und gegenseitiger Offenheit.
Aber warum sollte das nicht auch in Europa möglich sein in Zeiten hoher globaler Vernetzung?
Ich denke an Filme wie "Master Cheng in Pohjanjoki"(2019) und "Best Exotic Marigold Hotel" (2011).
Solange es möglich und nötig ist, müßte aber vlt. Wert gelegt werden auf ein allseits akzeptiertes Procedere, das zu Beginn verständlich noch von einer Mehrheitsgesellschaft "dominiert" würde, in Zukunft von Mehrheiten?
für einen m.E. großartigen Artikel im Tagesspiegel, den ich über Microsoft lesen konnte, "Ich verstehe nicht, warum nicht alle Menschen sagen, sie sind woke".
...und in etwa, uns vereint mehr als uns trennt.
Da sich mir momentan die Nackenhaare aufstellen, wenn ich lese, jemand sei Aktivist*, schreibe ich gerne, ich bin meines Wissens aktiv und achtsam und füge gerne hinzu RESPEKT.
Ich bin auch nicht perfekt, aber es ist so anstrengend zu hassen.
Zumeist wähle ich stattdessen die Trauer "I´ll do my crying in the rain" von Aha.
Wie bei allen Problemen der Gesellschaftspolitik haben wir es mit einer sehr komplexen Gemengelage zu tun. Wir hatten früher eine Eliteneinwanderung aus wirtschaftlich unterentwickelten oder totalitären Staaten. Diese Menschen waren in aller Regel sehr anpassungsfreudig, waren sie doch froh über die Verbesserung ihrer Lebensumstände. In den letzten Jahren haben wir es überwiegend mit einer Einwanderung von wenig Gebildeten und kaum Qualifizierten in die Sozialsysteme zu tun. Das größte Problem, und dieser Aspekt fehlt im Artikel, ist aber der Islam. Denn es ist nun mal so, dass der traditionell ausgelegte Islam wenig Spielraum lässt für eine Assimilation in eine liberale Gesellschaft, in der Frauen und Männer vollkommenen gleiche Rechte haben. Es gehört zu den Irrwitzigkeiten der Zeit, dass ausgerechnet die Linksgrünen, die ansonsten immer Freiheit und Gleichheit fordern, genau hier kein Problem sehen und aktiv um Migranten mit z.T. islamistischen, antiwestlichen Ansichten werben.
Ganz einfach weil es für Linksgrünwoke ein ideologisch begründetes Projekt ist - Migration für jedermann...! WIR sind weltoffen... - und keinen gesellschaftsrealen oder praktischen Hintergrund hat.
'Praktischer Hintergrund' meint hier, dass es GUT SEIN MUSS FÜR ALLE BETEILIGTEN und nicht die Gesellschaft überfordert darf. Unregulierte unqualifizierte Massenmigration in die Sozialsysteme erfüllt dieses Kriterium aber eben nicht. (das ist aber bis heute noch nicht überall angekommen...)
genau unter dieser Kunterbunt-Fahne ganz einfach ignoriert... - sonst gäb's ja keine Dönerbuden... (KGE)
[mein erster Kommentar dazu, welcher dieses 'Problem' direkt anspricht wurde freundlicherweise geblockt... - als ob das was ändern würde...🤪]
vielleicht solche, die wir in Europa vor der Aufklärung hatten?
Ich kann nur hoffen, dass diese Probleme nicht genuiner Natur sind, sowenig wie bei anderen Religionen und spirituellen Richtungen.
Beim Iran würde mich die Geschichte des sogenannten Westen in Bezug auf das Land interessieren.
Will damit sagen, ich sehe da Europa und die USA nicht unbedingt in einem "Boot".
Aber Europäer waren Kolonialmächte in der Gegend?
Als Europäerin war ich entsetzt über Khomeini, aber ich hielt zu der Zeit alle Welt wohl für mehr oder weniger "europäisch".
Spätestens seit die Taliban in Afghanistan wieder das Sagen haben, überdenke ich solch eine "Haltung", auch weil Herr Michaelis hier im Forum immer auf die mit Universalität verbundenen Schwierigkeiten hinweist.
Ich respektiere also für Europa eine gewachsene Kultur, die ich gerne lebe und von der ich hoffe, dass sie weiterlebt.
"Anmut sparte nicht noch Mühe,
Leidenschaft nicht noch Verstand... "Brecht in Anlehnung an Kant/Schiller.
RESPEKT
ob der immer durch eine fremde Macht orchestriert sein muss? Reichen da nicht mitunter auch sogenannte Eliten, die kulturfremde Zuwanderwanderung massiv befördern und der indigenen Bevölkerung einreden, es sei 'rassistisch', an eigener Sprache, Religion und Traditionenen festzuhalten?
