Hugo Müller-Vogg
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Hugo Müller-Vogg im Gespräch mit Alexander Marguier - Cicero Podcast Politik: „Die CDU hat die Kontroversen gescheut“

Vom klaren Favoriten zum Zweitplatzierten hinter den Grünen: Die CDU von Manuel Hagel hat ihre eigenen Erwartungen weit verfehlt. Woran lag das? Und wie geht es jetzt weiter in Baden-Württemberg und im Bund? Hugo Müller-Vogg stellt sich den Fragen von Alexander Marguier.

Alexander Marguier

Autoreninfo

Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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Wer regiert demnächst in Baden-Württemberg? Noch vor einigen Wochen schien es ausgemachte Sache zu sein, dass der CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel bei der Landtagswahl das Rennen machen und neuer Ministerpräsident werden würde. Doch dann kam es ganz anders: Die Grünen mit Cem Özdemir legten eine fulminante Aufholjagd hin, müssen sich aber vorwerfen lassen, im Wahlkampf mit schmutzigen Tricks gearbeitet zu haben – Stichwort „Rehaugen-Video“. So, wie es derzeit aussieht, heißt der Nachfolger des seit 15 Jahren regierenden Winfried Kretschmann denn auch Özdemir. Will sagen: Die Grünen haben allem Anschein nach die Villa Reitzenstein verteidigt.

Aber können die Christdemokraten jetzt einfach so tun, als wäre nichts gewesen, und sich mit der Juniorrolle in einer Koalition mit dem bisherigen Bündnispartner zufriedengeben – zumal die politischen Vorhaben der beiden Parteien mitunter völlig konträr sind? Fakt ist: Das wird kein Spaziergang. Warum es für Manuel Hagel am Schluss nicht gereicht hat, wie es jetzt weitergeht in Baden-Württemberg, was das dortige Wahlergebnis für die Bundespolitik bedeutet, und wie die abgestrafte SPD reagieren wird, darüber spricht Chefredakteur Alexander Marguier in dieser Sonderausgabe des Podcasts Politik mit dem Cicero-Autor und früheren FAZ-Herausgeber Hugo Müller-Vogg.

Alexander Marguier und Hugo Müller-Vogg
Alexander Marguier (li.) / A. Berghäuser und Hugo Müller-Vogg 

Das Gespräch wurde am 9. März 2026 in der Cicero-Redaktion aufgezeichnet.

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Heidemarie Heim | Mo., 9. März 2026 - 18:58

Kommentieren bis die Tastatur raucht oder nicht.Das war heute morgen meine Frage an mich selbst geehrte Herren Marguier und Dr.Müller-Vogg sowie liebes Forum;)! Denn nach dieser Zitterpartie-Wahl und den immer gleichen Phrasen und wenig ergiebigen Erklärungen an wem oder an was es mal wieder lag das der Plan nicht aufging weil der Wähler das unbekannte Wesen die erforderlichen Kompetenzen für z.B. Wirtschaft ganz klar einer Partei zuordnet jedoch die andere wählt, weil deren Vertreter so sympathisch rüberkommt und gar nicht so grün u. verbohrt wie seine Partei sei, dachte ich auch in Erinnerung an meine Schwiegermutter, die egal was die Union verbockt hat auf ihre Ikone Frau Merkel mit den tollen Hosenanzügen u. deren netten Wesen nichts kommen ließ,also war mein erster Gedanke heut früh: "Lass es einfach sein!" Mein zweiter war der an eine schon vor Jahren getroffene Aussage was Kipppunkte betrifft, die da lautete:"Am Ende des Geldes (Wohlstands)
bleibt verdammt viel Monat übrig!" MfG

IngoFrank | Mo., 9. März 2026 - 20:37

Ja, ja da stimme ich Ihnen zu Herr Müller- Vogg.
Allerdings ist doch eines offensichtlich. Der verursachte Tod der CDU durch die linke Kooperation hat doch spätestens seit 2015 eingesetzt und ist nicht nur offensichtlich sondern an den Stimm- Verlusten abzulesen.
Die linkslastige CDU ist schwer krank, chronisch links krank, würde ich das bezeichnen….
Und ob der andere Tod, das Zerreißen der CDU tatsächlich bei einer wie auch immer gearteten Zusammenarbeit mit der AfD letztendlich eintritt, so wie Sie es prognostizieren, ist schlicht reine Spekulation weil noch nie praktiziert. Ich sehe diese Möglichkeit fundamental anders, im Gegenteil , könnte diese Zusammenarbeit nicht wie eine „Frischzellenkur“ für beide Parteieen wirken ? Man redet viel zu viel über das Trennende und vergisst, legt man beide Programme nebeneinander, dürfte es bedeutend mehr Gemeinsamkeiten zwischen CDU & AfD geben, wie mit der CDU und allen anderen Parteien. Der Versuch macht klug …
MfG a d Erfurter Republik