Homophobe Gewalt von Einwanderern - „Schwule Juden!“

In Berlin hat die Gewalt gegen Homosexuelle zugenommen, besonders von muslimischer Seite. Aber warum ignoriert die Politik das Problem? Gestern berichteten wir darüber, dass viele Linke befangen sind. In Teil II geht es darum, dass sich auch die LGBTQ-Gemeinde nicht klar abgrenzt.

Eine Kneipe im Berliner Szene-Viertel Neukölln / dpa

Autoreninfo

Sara Rukaj lebt in Frankfurt am Main und beschäftigt sich als freie Autorin mit Antisemitismus, Ideologiekritik und Literatur.

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Sicher gibt es Muslime, die eine liberale Gesellschaft schätzen oder selbst unter ihren familiären Clans leiden, sobald sie am westlichen Lebensstil Gefallen gefunden haben: etwa die zahlreichen Opfer von Ehrenmorden, säkulare Migranten oder sich offen zu ihrer Homosexualität bekennende Männer. Es gibt aber auch jene, die einen erzkonservativen, in Teilen fundamentalistischen Islam hofieren und die Gesellschaft, in der sie leben, ganz offen verachten.

Den Hinweis auf diese basale Realität als Rassismus abzuwickeln, wie es vielfach geschieht, kann nicht allein mit Kenntnislosigkeit entschuldigt werden, denn proportional zum Schweigen über den Islam nehmen die Gewaltverbrechen gegen Dissidenten, Schwule, „verwestlichte“ Frauen und Juden in dramatischem Ausmaß zu.

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Karl-Heinz Weiß | So, 13. Juni 2021 - 13:42

Das Thema ist zweifellos wichtig, denn Toleranz gegenüber Leuten, die die Scharia befürworten, ist verfehlt. Was leider nicht thematisiert wird, ist die zunehmende Respektlosigkeit gegenüber Polizeibeamten. Immer öfters solidarisieren sich jugendliche Migranten bei Kontrollen, die dann nur mit einem Großaufgebot an Polizeikräften durchgesetzt werden können. Hier sind eindeutige Signale von Baerbock, Esken und Co notwendig.

Oder es kommen die ganz, ganz bösen Lügen von der AFD.
Schauen Sie, unsere Neufacharbeiter sind noch immer & werden es täglich neu durch die AFD traumatisiert, wo es dadurch nur kleine Missverständnisse gibt.
Und für die Respektlosigkeit möchte ich mich in deren Namen entschuldigen. Denn Sie müssen wissen, dass diese aus einen ganz anderen Land mit einer ganz anderen Kultur kommen. Da müssen wir uns Ihnen auch schon ein bisschen entgegen kommen. Und wenn es zu Konflikten kommt mit Schwulen, Christen & Juden, da kann man aber auch nicht gleich die Schuld Ihnen geben. Überall werden diese von den bösen Imperialisten ausgebeutet & aus ihren Ländern vertrieben, Das geht ja gar nicht. Ein bisschen Toleranz müssen wir schon diesen Flüchtlingen entgegen bringen. Zumal Sie durch die lange Odyssee endlich eine Heimat gefunden haben, wo Sie Fuß fassen können. Zumal wir Deutschen aber auch wirklich durch unsere Geschichte dazu verpflichtet sind. Abgesehen, wir brauchen doch nur ein paar Moscheen

.... die "eindeutigen Signale" stehen doch im Programm und werden massiv geäußert: "Wir haben Platz!". Auf auf, strömt herein.... Da wird sich nichts ändern. Schon jetzt hat jeder unter 16jährige in D Migrationshintergrund. Und ich denke, die meisten davon hängen einer bestimmten Ideologie an.

Gerhard Lenz | Mo, 14. Juni 2021 - 11:21

In reply to by Yvonne Stange

Lustiges Forenlesen. Garantiert. Bei solchen Kommentaren..

"Schon jetzt hat jeder unter 16jährige in D Migrationshintergrund". Betrifft das auch Ihre Enkel?

Muss wohl, wenn ich Ihre Aussage richtig verstehe. Da haben SIE wohl auch dazu gelernt.

Hoch lebe die Völkervereinigung!

Yvonne Stange | Di, 15. Juni 2021 - 10:06

In reply to by Gerhard Lenz

Zum Glück passieren Ihnen keine Fehler, Herr Lenz!
Ich bitte darum, die Korrektur zu veröffentlichen!

Christian Habeck | So, 13. Juni 2021 - 14:36

Der anti-rassistische Fiebersturm, der die westliche Welt derzeit im Griff hat und unsinnige Wertehierarchien von verschiedenen -ISMEN zur Bewahrung einer einzigen offiziellen Lesart vorschreibt und dabei unangenehme Tatbestaende auch mal schnell under den Tisch fallen laesst, treibt also auch in Deutschland merkwuerdige Blueten. Kudos an die Reportage der Autorin!