- Der Schattenminister
Als Wehrbeauftragter des Bundestags will Hans-Peter Bartels nicht nur der Kummeronkel für Soldaten sein. Kein Wunder, dass der Sozialdemokrat andere Ambitionen hat
Das war selbst Putins treuer Auslandsstimme Russia Today (RT) eine Meldung wert. In seinem Internetdienst zitierte RT den neuen Wehrbeauftragten des Bundestags, der sich zur Anschaffung von Schützenpanzern für die Bundeswehr so äußerte: „Bestellt sind zum Beispiel 350 Puma – das ist zu wenig.“ Auch mehr Kampfpanzer forderte Hans-Peter Bartels. Die Bundeswehr wieder stärken – das klang wie sein wichtigstes Anliegen, als er 2015 das Amt übernahm. Das, so RT, ließe darauf schließen, „dass dieser sich wohl eher als Aufrüstungsbeauftragter versteht“.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
