Habeck in Landshut - Erst spalten, dann versöhnen

Robert Habeck präsentierte am Aschermittwoch die Grünen als einzig wahre Staatspartei. Nur sie seien bereit zur politischen Führung. Die Republik soll ein grüner Teetisch werden. Diese Utopie ist ebenso wolkig wie abgründig.

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Robert Habeck hielt keine Rede - er führte einen„Aschermittwochsdiskurs“ / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Kissler ist Ressortleiter Salon beim Magazin Cicero. Er verfasste zahlreiche Sachbücher, u.a. „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“, „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss“ und „Widerworte. Warum mit Phrasen Schluss sein muss“.

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Alexander Kissler

Unlängst stieg Robert Habeck in den Olymp des öffentlich-rechtlichen Fernsehens auf. Die Satiresendung „extra 3“ hielt ihn für parodiewürdig. Max Giermann tat es mit der ihm eigenen Meisterschaft. Der schräg gehaltene Kopf, das kunstvolle Nuscheln, die eitle Uneitelkeit, die effektvolle Mischung aus Gefühligkeit, Soziologie und schlechter Laune, mündend ins Bekenntnis: „Ich steh‘ für ‘ne Politik, die Bock macht auf Politik“ – so kennen wir ihn, den echten Habeck, aus unzähligen Talkshows.

Der nölende Softboy kann aber auch anders. Es gibt auch Robert, den Tribun. Ihn konnte man an Aschermittwoch besichtigen. Habecks Auftritt im bayerischen Landshut machte deutlich: Die Grünen sehen sich als neue deutsche Staatspartei. Gegen das Brüllen der anderen anzubrüllen: Habeck gelingt der Selbstwiderspruch, ohne dass es ihn aus der rednerischen Spur trüge.

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Christa Wallau | Fr, 28. Februar 2020 - 14:20

Ich fürchte, Sie haben recht, lieber Herr Kissler.
Und mir graut schon jetzt davor.

Die k o n k r e t e n Maßnahmen jedoch, die er und seine grünen Gesinnungsgenossinnen und -genossen für Deutschland in ihrem "Welt- und- Umwelt-Rettungs-Programm" bereithalten, dürften noch viel grausamer ausfallen als alle seine Reden.

Wappnen wir uns!
Es stehen uns nämlich harte Zeiten bevor, falls Grün-Rot-Rot (Modell "Berlin") in der gesamten Republik Gestalt an- und die Regierungsgeschäfte übernimmt!

Ich halte es für sehr unwahrscheinlich/praktisch ausgeschlossen, dass B90/Grüne im September 2021 als stärkste Fraktion aus den Bundestagswahlen hervorgehen, aber wenn dem so wäre und z. B. Habeck eine parlamentarische Mehrheit für wirklich grüne Politik mobilisieren könnte, welche "Grausamkeiten" erwarten Sie denn KONKRET?
Jemand der keine Berührungsängste mit der IDB hat, dem AfD "Flügel" nahesteht und sogar rechtsterroristische Mordanschläge u.a. mit dem Hinweis auf Merkels Flüchtlingspolitik relativiert, hat der/die wirklich eine derart existenzielle Angst vor einer höheren Besteuerung des Energieverbrauchs? Oder glauben Sie, dass dann Kruzifixe durch Greta-Thunberg Bilder ersetzt werden, alle Kinder bei FFF mitmachen und Diesel-Fahrer ein Abzeichen tragen müssen oder sogar interniert werden?

wenigstens schnell vonstatten, liebe Frau Wallau ! Besser als ein langsames Dahinsiehen. Ist auch nicht angenehm den Absturz dieser Republik mit wachsamen Augen zuzuschaun und nichts dagegen tun zu können! Ist dann wie im Wachkoma.
Go faster, Robääärrrt !

Gisela Fimiani | Fr, 28. Februar 2020 - 14:23

Wir stehen am Abgrund und die Führer der romantisch-messianischen Horde rufen: „Hakt euch unter, vertraut uns, habt Mut und springt! Wir kennen die Zukunft und können Alles heilen. Unser Geist wird euch über den Abgrund hinwegtragen, solange ihr euch vom „Aufkläricht“ derer fern haltet, die euch ihr verderbtes „Vernuft-Denken“ anpreisen. Hört auf uns und euer „Gefühl.“
Niemals sollte man etwas für unmöglich halten und sei es noch so grotesk. Im 21.Jh. schlägt der Bauch den Kopf um Längen.

Herrn Höcke nur aus dritter/vierter Hand kenne, seltenst einmal aus erster.
Aus den Beschreibungen kommt mir jetzt ganz kurz der Gedanke, dass bei Herrn Höcke wirklich ein romantischer und nicht grundsätzlich faschistoider Sprachduktus vorliegen könnte.
Wobei eben Faschismus wohl auch genau so etwas mitführte.
Man müßte das sehr genau beobachten.
Einen "Robespierre" bei aller Verklärung und weichen Zeichnung in Herrn Habecks Sprechen vielleicht auch?
Utopie, je unwirklicher und diffuser, je besser?
Herrn Habeck sehe ich als Intellektuellen und werde ihn auch so beurteilen.
Natur ist nichts, was der Vernunft zuwiderstünde.
Andererseits muss man das unseren oder "anderen" Kirchen ja auch sagen.
Ich tippe mal, dass zur Zeit niemand so recht weiss, was unsere Zeit/Zukunft ausmacht.
Vielleicht verhindert das gigantische, gewaltmäßige oder ausgrenzende Optionen auf sie.
Gut so.
Mein Kindheitstraum war die ENT-WAFFNUNG des Lebens.
Ich gebe also NIEMANDEM intellektuelle `WAFFEN´ an die Hand.

ist eigentlich eine Haltung.
Für mich steht meine Partei im Vordergrund, ich stehe mit ihr in der Verantwortung.
Laut web.de/Welt? ist Gabriel der Meinung, dass Kevin Kühnert eine Berufsausbildung abschliessen und ein paar Jahre arbeiten solle, bevor er Führungsaufgaben in der Politik wahrnimmt, für die er übrigens Kühnert sehr wohl geeignet sieht.
Das Problem umgibt eigentlich auch Sebastian Kurz und es kann sehr wohl einmal zum Tragen kommen.
Was jetzt zum Artikel passt ist Gabriels Aussage, dass Scholz und Nahles ihn gewissermassen aus der politischen Veantwortung gedrängt hätten.
DAS KANN DOCH NICHT WAHR SEIN, dass sich auch die SPD amputiert.
Gabriel mag ein bisschen kantig sein und das wäre Nahles nicht?
Wenn zwei sich ähnlich sind, gibt es "Krieg"?
Ich bin fassungslos!
Was mich ein bisschen milde stimmt ist meine Interpretation, dass Gabriel mit der Politik noch nicht abgeschlossen haben könnte.
ERFAHRUNG in allen Bereichen ist unersetzlich in der Politik,
Theorie nicht Theorie

Tomas Poth | Fr, 28. Februar 2020 - 14:37

Er hat nur so viel Spielraum wie die Rot-Grüne Presse es ihm gewährt. Im Moment ist das ziemlich viel um die Grünen zu puschen, sozusagen als letzte Rettungsaktion der Rot-Grünen Kanzlerin. Der Stecker wird aber sofort gezogen wenn die Zahlen zu gut werden. Diese "Kinderpolitiker" RH & ALB wird man nicht an die Macht lassen wollen.

Alfred Kastner | Fr, 28. Februar 2020 - 15:27

In reply to by Gast

Eine sehr interessante Betrachtungsweise, Herr Poth.
Meine Hoffnung ist jedoch gering, dass die betreffenden Medien nach dem heftigen Liebesrausch mit den Grünen rechtzeitig auf den Boden der politischen Tatsachen zurückkehren werden. Dafür sind die Grünen medial inzwischen zu stark vernetzt.

Journalisten im Liebesrausch werden schneller arbeitslos als sie denken können. Sie gehören schon heute zum Prekariat unter den Geisteswissenschaftlern. Es werden immer weniger Menschen, die sich den MSM beugen und dafür zahlen wollen. Die, die es noch tun, sterben weg - mit oder ohne Corona. Das ist nicht zynisch. Das ist Realität.

Stefan Bosel | Fr, 28. Februar 2020 - 15:31

In reply to by Gast

Wir DÜRFEN diese messianischen Selbstbeglücker nicht an dioe Macht kommen lassen. Im Verein mit den Geldvernichtern von der SPD wäre das unser Ende. Ich hoffe, es wird nicht passieren. Aber das Ganze passt in Merkels Vernichtungsplan. Merz könnte dem Spuk ein Ende machen. Dioe Merkel-Medien haben schon zum Sturm auf ihn angesetzt. Was Herrn Habeck betrifft, so empfehle ich: Bitte lest alle seine Bücher! Da erkennt man, was wirklich in seinem Kopf los ist. Auf alle Fälle lest ihr da alles, was ihn niemals im Leben zu einem Staatschef befähigte. NIchtmal in der Ukraine würden man ihn ranlassen... dass ich das noch erleben würde, dass solche Leute nach der politischen Macht streben, hätte ich nicht erwartet... einfach furchtbar! wie wir in Sachsen sagen.

existiert und wuchert offensichtlich in irgendwelchen Köpfen und richtet dort Schäden an. Glücklicherweise schenken die Deutschen solchem an verschwörungstechnischen Nonsens grenzenden Unfug wenig bis keine Bedeutung. Das sieht man ja, wenn das Volk maximal in Dutzendstärke wöchentlich "Merkel muss weg!" über die Plätze plärrt. Und auch für die rechtsradikalen Pegida-Aufmärsche interessiert sich nicht mal mehr der sprichwörtliche Vierbeiner.

Bernhard Jasper | Fr, 28. Februar 2020 - 15:44

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Die Vorstellung von einem Wählertypus des bürgerlichen Mittelstandes mit dem Lebensprinzip Regelmäßigkeit und Beständigkeit, der bescheiden und ordentlich jeden Tag ins Büro geht und jeden Sonntag in die Kirche- damit ist es endgültig vorbei. Diesen Typus gibt es zwar noch, jedoch die Gesellschaft hat sich ausdifferenziert. Es gibt inzwischen unterschiedliche Lebensentwürfe und Dynamiken, die nicht mehr synchronisiert sind. Die Gesellschaft ist nicht homogen.

Insofern kann es auf dem Schiff „Gesellschaft“ nicht mehr einen obersten Kapitän, oder einen Kapitän der das alles steuern könnte geben. Ebenso kann das Schiff „Gesellschaft“ nicht in eine Werft gesteuert werden um es dann nach einem Plan umzubauen, es kann nur auf hoher See umgebaut werden, um einen bestimmten Kurs überhaupt fortsetzen zu können. Darum geht es.

Homogenität der Gesellschaft:
Es sind immer noch rund 32 Mio. Vollzeit-Arbeitsplätze auf die ihre Beschreibung Regelmäßigkeit, Beständigkeit usw. noch zutrifft, das sind immer noch über 2/3 der Gesellschaft. Das sind die wirklichen Stützen unseres Gesellschaftsentwurfes! Irgendwann kommt die Duldsamkeit für Merkel/R2G-Sperenzchen an ihr Ende.
Das sollten Sie nicht unterschätzen und in Ihre Überlegungen mit einbeziehen.

Bernhard Jasper | Fr, 28. Februar 2020 - 17:54

In reply to by Gast

Ich möchte noch einmal die kommunikative Frequenz erhöhen.

Sollte die CDU mit dem politischen Kampf-Begriff „Leitkultur“ in den Wahlkampf ziehen, wird Robert Habeck mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ Kanzler.

Bernhard Jasper | Fr, 28. Februar 2020 - 17:57

In reply to by Gast

Sollte die CDU mit dem politischen Kampf-Begriff „Leitkultur“ in den Wahlkampf ziehen, wird Robert Habeck mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ Kanzler.

aber nicht nur, Herr Jasper. Man könnte das Schiff „Gesellschaft“ auch auf einen Trockendock steuern. Da wird es dann wieder Homogenisiert & Pasteurisiert. Mittels Globuli wird es auch gegen äußere negative Beeinflussungen immunisiert.
Das alles bewirkt eine in sich bekehrende Gesellschaft, die bar jeder Vernunft, in eine glorreiche Zukunft schreitet. Dort angekommen, entwickelt sich das menschliche Individuum aufs Neue. Die damit verbundenen individuellen Freiheiten werden zu einem Großen & Ganzen gebündelt. So kann dann wieder eine geschlossene homogene Gesellschafts-Transformation erfolgen. Die Baupläne dafür liegen schon in der geschlossenen Schublade der Eitelkeiten. Ein neues unverbrauchtes Menschenbild entsteht. Es geht dann auf dem Weg der Vollkommenheit. Alles Negative ist ausradiert und das Glück auf Erden nimmt einen neuen Anlauf, nach dem Motto: Carpe diem!
Salute

dieter schimanek | Fr, 28. Februar 2020 - 16:19

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Da bin ich anderer Ansicht, schwarz grün wird kommen. Es wäre ja auch nicht die erste Regierungsbeteiligung. Ich erinnere mich noch gut an rot grün. Neo liberale Politik die zur Verarmung breiter Schichten führte. Beteiligung am Jugo Krieg das groß angekündigte Waldsterben das nicht kam und weitere Weissagungen aus der Glaskugel. Den Grünen hat das nicht geschadet und warum nicht? Ganz einfach, weil ihre Wähler die Schlausten sind, wie uns immer erzählt wird. Wir sind die Doofen und die Braunen.

Tomas Poth | Fr, 28. Februar 2020 - 17:43

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Schwarz Grün könnte vielleicht möglich werden, aber nicht Grün-Schwarz, das wollte ich ausdrücken:

Kai-Oliver Hügle | Fr, 28. Februar 2020 - 16:50

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Erheitern Sie uns und sagen Sie uns, wen die düsteren Mächte der Finsternis in den Verlagshäusern in Hamburg und Berlin aus der Kiste lassen, sobald Habeck und Baerbock ihre Schuldigkeit verrichtet haben. Ich liebe Verschwörungstheorien...

... Mächte der Finsternis, Verschörungstheorien, wenn Sie es so sehen, dann glauben Sie es einfach. Schönes Wochenende für Sie und die Ihren.

Wie jetzt? Erst vom "Spielraum" reden, der Habeck & Co. "gewährt" wird, dann vom "Stecker", den die rot-grünen Medien ziehen - und sich dann ins Wochenende verabschieden, ohne Butter bei die Fische zu geben? Das ist irgendwie schwach.
Sonst jemand?

Kluge Antwort, lieber Herr Poth.
Herzliche Grüsse
Bettina

Gisela Hachenberg | Fr, 28. Februar 2020 - 23:40

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Wenn der Frühling lahmt, schlägt Hügle zu. „Verschwörungstheorien“ sind Ihre Lieblings-Totschlagsargumente. So vorhersehbar...

Georg Czech | Fr, 28. Februar 2020 - 18:21

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Ich glaube die Grünen mit Habeck & ALB werden erst einmal mitregieren, bis ihnen der Stecker von der Realität gezogen wird.
Die Grünen haben im Gegensatz zu den anderen Parteien eine Vision von einer besseren Welt, ein linksgrünes Paradies - ohne Armut, ohne Ausbeutung, ohne zu arbeiten und trotzdem genug Geld für jeden. Ein Paradies in dem alle Kulturen, Religionen, Tiere und Pflanzen harmonisch miteinander zusammenleben. Hört sich doch zunächst sehr gut an.
Nur leider werden die Leute, die diesen naiven kindlichen Vorstellungen folgen an den Realitäten unserer Welt vollkommen scheitern. Das Gejammer wird dann groß sein, denn am Ende zählt der wirtschaftliche Erfolg eines Landes und das wird gerade von den Grünen sträflich vernachlässigt.

Romuald Veselic | Fr, 28. Februar 2020 - 14:52

„Neuvermessung des demokratischen Spielraums“. Er redet, als Demokratie ein Stückgutfrachter wäre, den man nach einer Instandsetzung in der Schiffswert, neu vermessen sollte, was die Tonnage betrifft.
Womit soll der Demokratische-Spielraum bemessen werden, und wer werden die Topographen?
Der Größenwahn ist auch bei den Grünskis angekommen. Diese zelebrierte, bornierte Selbstgefälligkeit, von dieser Polit-Figur, kommt mir bekannt vor. Im apostolischen Eifer, wollen die Habeck-Typen, D erlösen. Meine Religion erlaubt mir nicht, von den Grünen/Linken etc., erlöst zu werden.

Genauso haben schon immer auch die Theologen geredet: Rhetorisch etwas herbeizaubern, das einnehmend klingt, aber reines Wortgeklingel ist. Wer so spricht, hat vielleicht ein Baugefühl, wohin für ihn die Reise hingehen soll. Der Adressat aber, wenn er etwas intelligent ist, muss sich doch verarscht vorkommen.

m. kowlaski | Fr, 28. Februar 2020 - 15:10

Was wären er und seinesgleichen ohne "Nazis"? Man muss sich das mal vorstellen. Genau, fast nichts. Die brauchen sie mehr als die Nazis sich selbst.
Dann bliebe ihnen nur noch das Nazi-CO2. Wenn sich das auch als Fake entpuppt macht es -pfffff, und der grüne Luftballon ist ganz klein und runzelig.

Manfred Sonntag | Fr, 28. Februar 2020 - 15:34

Seit gestern ist rot-grüne Willkür amtlich, vom Amtsgericht Döbeln beglaubigt. Schlechte Attentäter müssen, vollkommen zu recht, 10 Jahre „hinter Schloss und Riegel“ (Moscheebomber Dresden), gute linke Attentäter erhalten Bewährung für die vergleichbare Tat. Bei beiden wurden die Verletzung und der Tod von Unbeteiligten billigend in Kauf genommen. Und diese Willkür passt 100% zu der Strategie der Grünen und Linken, ihre modifizierte trotzkistische "permanente Revolution" zum Ziel zu führen. Zur „Neuvermessung des demokratischen Spielraums“ wird die Demokratie verhöhnt. Wer hat 1998 Deutschland in den völkerrechtswidrigen Krieg geführt, obwohl die Grünen sich vor der Wahl als Friedensgarant darstellten? Wer garantiert, dass solche Wendehalsmanöver nicht noch einmal passieren? NIEMAND! Die Grünen und einige andere sind die emanzipatorische Fassade für die Raubzüge der Firmen des „progressiven Neoliberalismus“ (Nancy Fraser)!

Ernst-Günther Konrad | Fr, 28. Februar 2020 - 15:37

Mal ehrlich. Die Medien lieben ihn. Die Talkmaster wachsen an ihm, dem Tribun der grünen Heilswelt. Verschmitztes Lächeln hinter zorniger Stirnfalte, wenn ihm was nicht passt. Der Tribun will also einen Heilsdiskurs. Uih, der hat Heil(s) gesagt. Unmöglich, so etwas sagt doch sonst nur der Höcke. War das gar nicht der Robert, sondern der verkleidete Bernd? Fastnachtsende?
Naja, Verwechslungsgefahr ausgeschlossen. Sie schreiben ja selbst Herr Kissler: "Es gehört zu den Eigentümlichkeiten des Redners Habeck, dass er zeitlose Trivialitäten als brandneue Erkenntnisse verkauft." Eine solche harmlose Beschreibung würde sich Höcke nie gefallen lassen.
Habe Ausschnitte im Fernsehen von Habeck gesehen. Es fehlte nur noch die Tunika und eine Herrschersänfte. Die Presse überschlug sich, ob seiner nichtsagenden Worte. Habe gehört, er wollte nicht in der Sänfte getragen werden, er habe Höhenangst. Da macht er seinem Namen als Tapferer aber keine Ehre. Obwohl, er hält sich jeden Tag aus.

Wie Herr Kissler schon oben erwähnt hat, kann auch ich Ihnen wärmstens die Satiresendung Extra 3 empfehlen. Dort bei "Irrsinn der Woche" ist das Interview mit Robääärrtrt zu sehen. Sehr, sehr gut dargestellt.

Heidemarie Heim | Fr, 28. Februar 2020 - 15:49

Werden also demnächst im 20%-Sandkasten grüner Spaß/-Spielräume in der linken Ecke der neuen Volkspartei Bündnis 90 Die Grünen abgehalten.
Bei Grüntee & veganen Häppchen?
Nackensteak-Freunde, Diesel/Benzinfahrer, Ölheizungsbesitzer und noch nicht Außenhüllengedämmte, Plastiktütenbenutzer, Windradgegner, Wirtschaftsbosse, dunkelrote Sozialisten und ihre K-Truppen,außerhalb der linken Mitte-Parteien (Union,FDP,FW) and so on, alle erhalten explizit dazu eine Einladung.
So also lautet der Dress Code um Zugang zum Tribun zu erhalten. Untertänigsten Dank! Da wird wohl besonders die FDP, allen voran Herr Lindner der lieber gar nicht mitregieren als...Vertreter und Chef eines 24Std-Ministers noch einiges an
Abbitten zu leisten haben;-). Alle Demokraten zusammen in der Heils-Kiste.Weit und breit keine Opposition beim gemeinsamen Regieren. "Herz was will man mehr?" kann da nur der "Heils-Ruf" lauten. Und jetzt im Chor!
Danke Hr. Kissler für das amüsante Bild auf die künftige Politik!;)

Ernst-Günther Konrad | Fr, 28. Februar 2020 - 16:25

In reply to by Gast

Sie vergaßen die Durchsagen über Lautsprecher an die Parteimitglieder: " Der kleine Robert will aus dem Bälleparadies abgeholt werden, ihm ist aufgrund lauter grüner Bälle übel geworden." Ich bin mir sicher, sein Freund Christian von der FDP will mit heraus. Er hat den einzigen gelben Ball im Paradies verschluckt, So kann's gehen gell.

der lieben Kleinen muss warten lieber Herr Konrad! Bin nämlich gerade dabei mein Billy-Regal abzubauen und schon mal Umzugsfertig zu machen;). Es zieht mich fort von sozialistisch-ökologischen Bälle-Paradiesen wenn Sie verstehen was ich meine;-)
Schönes Wochenende! MfG

Jürgen Keil | Fr, 28. Februar 2020 - 15:59

"Mit uns zieht die neue Zeit". "Uns gehört die Zukunft". "Sieger der Geschichte". Alles schon einmal gehört! Auch die SED reklamierte einmal für sich, der einzige Garant für eine friedliche und glückliche Zukunft zu sein. So ist das eben mit Ideologien! Die nachfolgende alte DDR- Losung zeigt rückblickend, die Halbwertszeit solcher ideologischer Heilsversprechen: "Die DDR ist der lebendige Beweis; ohne Kapitalismus geht es besser."

Ingofrank | Fr, 28. Februar 2020 - 16:04

Tja, Herr Kissler wie geht es weiter mit den Grünen?
Ich sehe das derzeit noch entspannt. Warum?
Fr. Merkel wird, egal wer der Parteiobere wird, im Amt bleiben. somit BtW Ende 2021.
Wenn ich mich recht entsinne tritt das Klimapaket Anfang 2021 in Kraft. Mal sehen wenn der Michel dann an die Tankstelle fährt, die Stromrechnung bekommt, im Supermarkt auch noch spürbar mehr bezahlen muß, weil die Waren nicht mit dem Lasten-
Fahrrad angeliefert werden sonder per LWW. Irgend wann ist die Leidensfähigkei der schon länger in diesem Land Lebenden und Arbeitenden erschöpft.
Wenn es an den Geldbeutel so massiv geht ....
Warten wir´s ab.

Viele Grüße aus Thüringen

Polemik und Habeck verfließen zu einer Einheit. Was könnte ich zu oder über Habeck
sagen. Mir fällt nichts ein oder doch? Robert soll zuerst abnehmen bevor er zu Er-
wachsenen spricht. Auch wenn es Aschermittwoch war. Landshut? Da war noch
etwas? Ach ja, Horstis sensationelle Eisenbahn. Prost ihr Beiden!

Da war doch noch was? Leider ist diese gedankliche Verbindung, übrigens waren wir schon in dieser hübschen Stadt!, bämm! mit einer traurigen Erinnerung besetzt liebe Frau Simon. Denn dieser Name trug die Maschine, die von diesen palästinensischen Drecks..n. gekapert wurde, deren erster Flugkapitän vor den Augen der Passagiere hingerichtet wurde und letztendlich weil die Forderungen nach Freilassung unserer RAF-Terroristen nicht erfüllt wurden, die GSG 9 in einer Wahnsinns-Aktion Passagiere und Fluggerät erfolgreich retteten. Wegen diesen
PLO-Gestalten bangte ich schon 1972, als die Olympiade in München deren Besuch wir vom Turnverein gesponsert planten, fast abgebrochen worden wäre nach dem scheußlichen Attentat auf die israelische Delegation! Aber was jucken solch olle
Terrorerinnerungen, die mich auch später in München wohnend nicht verschonten.
Ich entkam dem Oktoberfest-Attentat dieses verpeilten Rechten um ein Haar wie man so sagt. Sicherheit? Nein, Glück! MfG

Helmut Bachmann | Fr, 28. Februar 2020 - 17:08

man kann den Artikel auch kurzfassen: er ist gefährlich, mit seiner Dummheit, die er als arrogante Klugheit verkleidet hat.

Dietrich Bomm | Fr, 28. Februar 2020 - 17:09

oder die Grünen wollen? Die Sympathisanten der Grünen wissen es auch nicht. Die würden heute noch ihre Kindergärtnerin wählen, wie es sich für in Wohlstand Verwahrlosten gehört.
Ich sagte schon einmal: ein Verbot der Grünen würde die Innovationskraft in Deutschland schlgartig verdoppeln.
Gönnen wir uns Habeck und Walter-Borjans mit Eskens als Regierende, solange es uns gut geht. Da fühlen wir uns alle sehr wohl und brauchen für uns nicht mehr zu sorgen.
Wer hat was dagegen? Die Unvernunft triumphiert.

Was die Grünen wollen ist im Grunde ganz einfach. Sie wollen zusammen mit den Linken und Teilen der SPD und Teilen der CDU (inkl. AM) den Kapitalismus überwinden und einen demokratischen Sozialismus einführen. Deswegen wird auch ständig das aktuelle System für gescheitert erklärt und schlecht geredet. „Eine ökologische Wende ist mit dem Kapitalismus nicht zu machen.“Deswegen wird gefordert, unlimitiert Migranten aufzunehmen und zu versorgen - irgendwann bricht auch unser Sozialsystem darunter zusammen. Deswegen werden alle, die anderer Meinung sind in die braune Ecke zur AfD gestelllt und damit mundtot gemacht. Wer traut sich schon noch, sich öffentlich als Konservativer zu outen. Das ist heute in Deutschland sozialer Selbstmord.

Vergessen haben einige Bürger noch nicht , dass die Links _ Grünen eine Blutspur hinterlassen haben und viele Täter nie gefasst wurden ! Der FDP Innenminister Heinz Herbert Karry war meines Wissens einer der ersten Politiker , der vor über 34 Jahren dem Grünen Mob zum Opfer fiel . Heute noch nicht geklärt ist , wer die Schüsse auf den beliebten , aber heute verschwiegen Politiker abgab . Die Waffe wurde im PKW von Joschka Fischer transportiert , der das Fahrzeug an Joachim Klein verliehen hatte . Herr Klein wurde später als Mittäter des OPEC Attentats in Wien enttarnt .
Nicht aus zu denken , was passieren würde , wenn die AfD so eine Blutspur in ihren Gründerjahren hätte , hier würden aber keine Täter lange in Freiheit leben .
Helmut Markwort erinnerte vor einigen Monaten an die nicht geklärten Morde .
Es wäre gut , wenn die Grünen reinen Tisch machen würden , damit sie nicht eines Tages den Kanzler stellen , der mit dieser belastenden Hypothek leben müsste .

"Ich sagte schon einmal: ein Verbot der Grünen würde die Innovationskraft in Deutschland schlgartig verdoppeln."
Mit diesem Satz haben Sie überaus Recht, Herr Bomm.
Deshalb verhüte der Herrgott, dass es jemals eine GR- oder eine "Herrschaft" geben werde, in welcher die Grünen vorkommen.
Den Grünen fehlt jegliches Fachwissen für Wirtschaft und Umwelt, auch wenn sie anderes behaupten

Werner Kahn | Fr, 28. Februar 2020 - 17:59

Die Grünen haben von Anfang an in sehr geschickter Weise Begriffe geprägt und in Umlauf gesetzt, die von der gesamten Bevölkerung sehr schnell aufgenommen wurden, zum Beispiel den des Umweltschützers. Jeder versteht darunter etwas sehr positives, merkt aber nicht, welcher Anspruch dahinter steht. Weil alle Umweltzerstörer sind, ist der Umweltschützer notwendig. Wer darüber entscheidet, was in der Umwelt geschehen darf, ist nahezu für alles zuständig. Obwohl dei Sprache schon immer in der politischen Propaganda eingesetzt wurde, ist man immer wieder überrascht, wie groß die Wirkung ist.
Hat noch denn noch niemand gemerkt, dass die selbsternannten Grünen Ideologen immer nur Forderungen stellen, die andere zu erfüllen haben?
Herr Habeck ist nun die Krönung dieser Idelogen.

Lisa Werle | Fr, 28. Februar 2020 - 18:12

Meine ‚Zeit‘ will auf jeden Fall gar keinen Habeck (und auch keine Baerbock). Der Typ ist eher Phrasenboy, denn Posterboy. Selten so viele Plattitüden ich einer einzigen Rede gehört - und das will was heißen bei all den Aschermittwoch-Reden. Bewusst wolkig gehalten von Habeck, denn ‚die Wahrheit der konkreten Maßnahmen könnte uns wahrlich verstören‘.
Danke für den Tipp mit ‚extra 3‘. That makes my day.

Urban Will | Fr, 28. Februar 2020 - 21:09

Führer eine sektenähnlichen Truppe von Gesinnungschauvinisten.

So ähnlich – ein bisschen „Aschermittwoch“ darf ja noch sein – würde ich ihn charakterisieren.

Was er mit „Neuvermessung des demokratischen Spielraums“ meint, wüsste ich schon gerne.

Man hat ihm und den seinen ja sehr viel Spielraum eingeräumt, fast so viel wie der Kanzlerin, der man quasi kritiklos durchgehen lies, eine demokratische Wahl per Befehl „rückgängig“ zu machen.

Da kann man sich ja freuen, was der Oberguru da vorhat.

Zensuswahlrecht je nach politischer Gesinnung?

Viel mehr braucht es kaum noch, den größten Teil des Mainstreams hat er ja bereits in der Tasche.

Susanne Dorn | Fr, 28. Februar 2020 - 21:21

… bei George Soros ist alles finanziell und ideologisch in den besten Händen. Wie eine Anfrage bei der Bundesregierung ergab, hat sie Kontakt zu Soros (-Organisationen), was mich bei einer „grünen“ Kanzlerin nicht verwundert.

Reinhard Benditte | So, 1. März 2020 - 17:50

Mit vielen Worten sagt er Nichts! Und wenn, wie Cicero schreibt, “Habeck begreift sich als Verkörperung Deutschlands, des guten Deutschlands”!, dann dienen solche Aussagen nur dazu, dem Michel das Fell über die Ohren zu ziehen! Denn Habeck kann seinen eigenen Worten nach mit Deutschland nichts anfangen. Habeck ist der Vertreter der Grünen Ideologen, die Deutschland als Nation abschaffen wollen. Und dazu ist Ihm jedes Mittel recht. Wer Habeck wählt, wählt die Abschaffung Deutschland‘s als Nation. Hr. Söder hat es richtig in seiner Aschermittwochrede zum Ausdruck gebracht: Wer sein Vaterland nicht liebt (Anm. Aussage Hr. Habeck: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen“!), der kann auch nicht dieses Land als BK führen!

Wolfgang Beck | Mo, 2. März 2020 - 11:14

Zu den Grünen muß man nicht viel sagen: Diese Partei verdankt ihre Entstehung der Tatsache, daß damals, Anfang der 80er Jahre, die 68er auf der ökologischen Schiene in die Politik eingestiegen sind; von vorneherein handelt es sich um eine Täuschung der Wähler. Diese ihre Vergangenheit haben die Grünen niemals auch nur ansatzweise bewältigt. Die Grünen - eine demokratische Partei - vergessen wir`s.