Jens Spahn
Die Maske ist ab: Jens Spahn im Dezember 2021 / picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Gutachten zur Corona-Beschaffungspolitik - Wie der Masken-Skandal Jens Spahn erneut einholt

Ein Gutachten zur Maskenbeschaffung während der Corona-Pandemie bringt Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn in Erklärungsnot. Die Vorwürfe: Machtmissbrauch, Intransparenz und ein Milliardenverlust für den Steuerzahler.

Autoreninfo

Jan Uphoff studiert Politikwissenschaft in Bremen.

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Jens Spahn, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ist derzeit medial in aller Munde. Das hat allerdings wenig mit dessen aktueller Funktion im Bundestag zu tun – vielmehr ist es seine Vergangenheit als Bundesgesundheitsminister, die den Münsterländer einzuholen droht. Grund dafür ist ein brisanter Bericht zur Aufarbeitung von überteuerten Maskenkäufen Spahns vor fünf Jahren während der Corona-Pandemie. 

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Ernst-Günther Konrad | Mo., 30. Juni 2025 - 12:59

* Wir werden uns viel zu verzeihen haben* und die Wähler haben der Union doch verziehen und haben sie mit Mehrheit gewählt und belohnen diese Lügner, Betrüger und Rosstäuscher auch noch bei den angeblichen Umfragen. Da wird nichts bei rauskommen und das hat für Spahn auch keine Konsequenzen. Warum sollte das bei dem anders sein, wie bei all den anderen Versager, Geldverschwendern und korrumpierten Ministern und deren Staatssekretäre. Überall liest man zwar, das die Fachleute in Ministerien durchaus kritisch auf vieles hinwiesen, aber das hat keinen Politiker wirklich dazu veranlasst, den Ratschlägen und Hinweisen zu folgen. Die wussten es alles besser bzw, folgten ihrer politischen Agenda, können sie doch darauf hoffen, das noch immer eine Mehrheit alles wieder vergisst was die einem vorlügen. Trotz vermeintlich schlechter Schlagzeile ist er schon wieder in aller Munde in anderer Sache. Fordert er doch Atomwaffen für Deutschland. Dann aber nur mit GRÜNEN als *hohle* Sprengköpfe.

Heidemarie Heim | Mo., 30. Juni 2025 - 13:54

Erst mal Danke für Ihren Beitrag geehrter Herr Uphoff! Doch mag es an meiner äußerst eingetrübten Stimmung gegenüber der Politik allgemein o. einfach an meinen altersbedingten Erfahrungen damit liegen. But wen interessieren Verfehlungen u. Dilettantismus einzelner Politiker zum Schaden des Steuerzahlers bzw. irgendwelche im Nachhinein getätigten Ergebnisse irgendwelcher U-Ausschüsse, Berichte des Bundesrechnungshofes o. Sonstiges? Offensichtlich befasst man sich nun mit Fleiß mit Maskenskandalen, bevorzugt mit denen des politischen Gegners, um von einer für mich persönlich viel relevanteren Thematik im Zusammenhang mit den Corona-Jahren u. allen möglichen Kollateralschäden erfolgversprechend ablenken zu können. Was sind denn z.B. überteuerte Masken/Impfstoffeinkäufe gegen die bis dahin "undenkbaren" Eingriffe der selben Politiker/innen, Medien, Experten, Ethikern, Justiz usw. in die verfassungsmäßigen Grundrechte aller Bürger? Dieses Tabu wäre es m.E. wirklich wert zu beleuchten! FG

Maria Arenz | Mo., 30. Juni 2025 - 14:51

Antwort auf von Heidemarie Heim

"Ist doch bloß Geld", wie Robert, der Schmucke, so richtig sagte. Was wegen bzw. unter dem Vorwand von Corona und danach mit unserem Rechtsstaat und unseren Grundrechten angestellt wurde, ist der wirkliche, der bleibende Schaden, der angerichtet wurde, und da erinnere ich mich nicht, von Jens Spahn je eine Warnung, ein "Halt" oder ein Wort der Reue gehört zu haben. War nach seinem Vorab-Generaldispens wohl auch nicht nötig, da sein "WIR" wie wir inzwischen wissen, nur der Pluralis Majestatis war. Zugunsten von Bürgern, die ohne Maske erwischt wurden, oder von Pflegekräften, die sich nicht impfen lassen wollten und gefeuert wurden, gilt der Spahn- Appell zum"Verzeihen" bis heute nicht.

Wenn nicht gar irreparable geehrte Frau Arenz! Denn das bis heute erschütterte Vertrauen in den Rechtsstaat lässt mich auch Schlimmes befürchten was den weiteren politischen Umgang mit den verfassungsmäßigen Rechten der nun größten Oppositionspartei durch ein Verbot betrifft. Einer Partei, die aus persönlichen Gründen (Ukrainekrieg) für mich nicht mehr zur Wahl stand obschon ich deren Programm als Liberalkonservative sehr viel näher stehe als allen anderen. Mein ganz ureigenes Problem. Doch was ich damit sagen möchte ist folgendes: Hinsichtlich der Möglichkeit eines von Erfolg gekrönten Parteiverbots und eine Negierung von 20 und mehr Prozent der Wähler/innen durch unser höchstes Gericht würde das Restvertrauen in die Institution Rechtsstaat und ein Demokratieverständnis meinerseits regelrecht zermalmen. Bevor ich bei dieser Hitze noch ganz zerfließe meine besten Grüße an wie sagt man heute;)? "Alle Demokraten und Demokratinnen" !

Brigitte Miller | Di., 1. Juli 2025 - 11:05

mich interessieren, was genau die "außergewöhnlichen Leistungen und Entbehrungen der jeweiligen Akteure in Regierungsverantwortung" waren.
Und eine Antwort von Herr Spahn auf die Frage, wer genau wem was "zu verzeihen hötte" in seinen Augen.