- Cicero Podcast Gesellschaft: „Gefährliche Arabisierung des Islam in Deutschland seit 2015“
Die ehemalige Verfassungsschützerin Gülden Hennemann, Mitglied des neu gegründeten „Beraterkreis Islamismusprävention und Islamismusbekämpfung“, spricht über Islamogauchismus und die Folgen arabisch geprägter Zuwanderung für Deutschland.
Gülden Hennemann, ehemalige Verfassungsschützerin, Politikwissenschaftlerin und Muslimin, tritt aus der Anonymität heraus – als Mitglied des neu gegründeten Beraterkreises Islamismusprävention und Islamismusbekämpfung beim Bundesinnenministerium. Für Hennemann ist die Beschäftigung mit Islamismus nicht nur beruflich, sondern zutiefst persönlich. Aufgewachsen in einem Münchner Plattenbau der 1980er- und 1990er-Jahre als Tochter einer strengen, religiösen Familie, erlebte sie Freiheitseinschränkung und Unterdrückung hautnah. „Ich bin ausgezogen und habe meine Eltern wegen Freiheitsberaubung angezeigt“, erzählt sie. „Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie existenziell wichtig Selbstbestimmung ist – und wie schnell sie innerhalb enger religiöser Strukturen beschnitten werden kann.“
Für Hennemann ist die Entwicklung des Islam in Deutschland alarmierend – insbesondere seit 2015. „In den letzten Jahren sind neue islamische Glaubensschulen arabischer Prägung nach Deutschland gekommen, die hochproblematisch und oft fundamentalistisch sind“, erklärt sie. „Ich spreche hier bewusst von einer Arabisierung des Islam in Deutschland. Diese neuen Strömungen sind oftmals deutlich orthodoxer und rigider als die bisherigen türkischen Islamprägungen, die wir kannten.“
Das Gespräch wurde am 16. Dezember 2025 aufgezeichnet.
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