Felix Banaszak
Wann ist ein Mann ein Mann? Grünen-Chef Felix Banaszak glaubt es zu wissen / picture alliance/dpa | Christoph Reichwein

Grünen-Manifest - Was die Grünen unter Männlichkeit verstehen

Den Grünen laufen die männlichen Wähler davon. Deswegen wollen sie jetzt ein „positives Bild moderner Männlichkeit“ entwerfen. Das besteht allerdings nur aus Klischees: Bizeps, Boxhandschuhe, Playboy. Die Grünen halten Männer für unterkomplexe Barbaren.

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Shantanu Patni studiert Osteuropa-Studien an der Freien Universität Berlin. 

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Jahrelang hieß es, die Union habe ein Frauenproblem. Die FDP habe ein Frauenproblem. Friedrich Merz habe eines, und Christian Lindner hatte es auch gehabt. Jeder Mann rechts der Mitte, der auf irgendeine altmodisch überhebliche Art unsympathisch wirkte, musste sich diese Diagnose gefallen lassen. Jetzt ist sie endlich einmal umgedreht. Nach Jahren, in denen Männlichkeit im progressiven Milieu fast ausschließlich als Problem vorkam, entdeckt die Frauenpartei plötzlich den Mann als Zielgruppe.

Dreizehn Parteimitglieder, unter ihnen die Vorsitzende Franziska Brantner und ihre Vorgängerin Ricarda Lang, haben ein Manifest verfasst, das ein „positives Bild moderner Männlichkeit“ einfordert. Anton Hofreiter boxt für die Kameras, Felix Banaszak gibt dem Playboy ein Interview, ein Bundestagsabgeordneter postet Kniebeugen aus dem Fitnessstudio in Prenzlauer Berg. Der Grund ist demoskopisch: 25,2 Prozent der Männer zwischen 18 und 24 wählten bereits bei der letzten Bundestagswahl die AfD. Die Grünen verlieren sie fast vollständig.  

Männlichkeit als Konsumästhetik  

Die Antwort der Partei? Männlichkeit auf Konsumästhetik reduzieren. Boxen, Pumpen, schnelle Autos, der Playboy, das alles ist erlaubt, verkündet das Manifest. Die Selbstkritik dahinter ist ungewöhnlich offen: Man habe Männlichkeit jahrelang nur als „toxisch“ beschrieben, nie ein positives Gegenbild angeboten. Nur trägt diese Einsicht kaum über die Oberfläche hinaus, denn am Ende werden Männer auf ihre sichtbarsten Klischees reduziert. Das Ergebnis wirkt unfreiwillig komisch, als hätten sie all die Jahre nur auf die Erlaubnis gewartet, endlich Bizeps zeigen zu dürfen.

Der eigentliche Gegensatz ist nicht zwingend der zwischen „klassischer“ und „zeitgemäßer“ Männlichkeit, sondern vielmehr zwischen zwei Anthropologien und zwischen zwei Antworten auf die Frage, wie moralischer Wert überhaupt entsteht. Die links-progressive Anthropologie ordnet Menschen entlang der Achse von Verletzlichkeit und Macht: Moralische Legitimität entsteht aus Vulnerabilität. Für „die“ Männlichkeit ist das insofern ein Problem, als historisch wie kulturell typische männliche Tugenden gerade um Handlungskompetenz gekreist haben: Verantwortung übernehmen, Risiken eingehen, Konflikte austragen, die eigene Gruppe vor externen Angriffen schützen, und so weiter. Dies waren über Jahrhunderte die Prüfsteine männlicher Tugend. Doch in einer Werteordnung, in der sich Legitimität aus Betroffenheit herleitet, stehen sie strukturell im Verdacht.

Eine Anleitung zur Unmündigkeit

Der ideale Bürger ist dann nicht derjenige, der auf Eigenverantwortung setzt, sondern derjenige, der seine Verletzlichkeit artikuliert und sich der Schutzfunktion kollektiver Institutionen anvertraut. Ob das eine Vision des Erwachsenseins ist, die jungen Männern eingeredet werden sollte, vermag man zu bezweifeln. Aber schon der Rahmen, in dem diese Debatte geführt wird, fühlt sich wie eine Anmaßung an. Frauen driften seit Jahren stärker nach links als Männer nach rechts. Auch sie erreichen klassische Meilensteine des Erwachsenseins wie Ehe und Kinder deutlich später und seltener als zuvor. Doch niemand kommt auf die Idee, von einer „Krise der Weiblichkeit“ zu sprechen.

Denn eine als strukturell benachteiligt definierte Gruppe bekommt ihre Krise grundsätzlich von außen zugeschrieben, durch einen Unterdrücker. Mitverantwortung anzunehmen wäre in dieser Logik fast wie ein Kategorienfehler. Männer auf der anderen Seite gehören zur Täterklasse, weshalb ihre Probleme als Symptom eigener Schuld gelten. Das ist ein profundes Dilemma für die Grünen, mehr, als ihnen bewusst ist. Das erkennt man an Sätzen wie „Sei kein Arschloch“, den der Parteivorsitzende Felix Banaszak in seinem Interview mit Playboy fallen ließ. Noch bevor der Adressat etwas gesagt oder getan hat, erscheint er als potenzieller Täter, dessen erste Aufgabe in der Selbstdisziplinierung besteht. Der gute Mann zeichnet sich nicht durch positive Eigenschaften aus, sondern dadurch, dass von ihm bloß nichts Negatives ausgeht.

Institutionalisierter Sexismus

Diese Sicht auf den Mann ist über Jahrzehnte institutionell eingeübt worden. Bis heute sind die Grünen die einzige Bundestagspartei, deren Frauenstatut reine Frauenlisten ausdrücklich zulässt, reine Männerlisten jedoch kategorisch ausschließt. Jeder ungerade Listenplatz, einschließlich des ersten, ist Frauen vorbehalten. Bereits vor anderthalb Jahrzehnten scheiterte ein Parteimitglied aus Sachsen-Anhalt mit einer Klage gegen diese Regelung. 2022 eskalierte der Streit über das Frauenstatut so weit, dass das Bundesschiedsgericht zunächst klären musste, wer im Sinne der Satzung überhaupt als Frau gilt. Anlass war ein Bewerber, der sich auf das Prinzip der Selbstdefinition berief und einen Frauenplatz beanspruchte.

Nach den Feststellungen des Gerichts beschrieb er sich selbst an anderer Stelle als „75 Prozent Frau und 25 Prozent Mann“, trat überwiegend unter männlicher Identität auf und erklärte zudem, mit seiner Kandidatur die Widersprüche des Frauenstatuts sichtbar machen zu wollen. Die Partei wurde gezwungen, vor ihrem eigenen Schiedsgericht Kriterien zu entwickeln, wann Selbstidentifikation ausreicht – und wann eben nicht. Was sich im kulturpolitischen Diskurs beliebig verflüssigen ließ, musste bei der Vergabe parteiinterner Macht plötzlich präzise bestimmt werden.

Wenn Männerfeindlichkeit den eigenen Wahlerfolg sabotiert

Dann gibt es auch noch die Geschichte aus dem Saarland: Dort traten die Grünen bei der Bundestagswahl 2021 gar nicht erst an. Die erste Landesliste – unter Führung eines Mannes – wurde parteiintern verworfen, unter anderem wegen Verstößen gegen das Frauenstatut. Die zweite, nun frauengeführte Liste kam nur zustande, weil 49 Delegierte eines Ortsverbands von der Abstimmung ausgeschlossen wurden. Der Bundeswahlausschuss verwarf am Ende die gesamte Landesliste, weil dieser Ausschluss selbst gegen demokratische Grundsätze verstieß. Das Frauenstatut erreichte damit etwas, wovon der politische Gegner nicht mal hätte träumen dürfen: Es schloss die eigene Landespartei von der Bundestagswahl aus.

Ähnliches wiederholte sich schließlich auf der Bundesebene, als es zur Wahl der Kanzlerkandidat*IN kam. Robert Habeck hatte bereits im Vorfeld erklärt, im Falle einer Kandidatur Annalena Baerbocks nicht anzutreten – und genau so kam es. Der Mann, der sechs Jahre Regierungserfahrung als Minister in Schleswig-Holstein vorweisen konnte, musste einer Frau den Vortritt lassen, die ihre Karriere ausschließlich über Parteiämter aufgebaut hatte. Zeitweise lagen die Grünen im ZDF-Politbarometer bei 27, kurz darauf sogar 28 Prozent, zum ersten Mal in der Parteigeschichte als stärkste Kraft im Land. Im Wahlkampf musste Baerbock einen aufgehübschten Lebenslauf korrigieren, verspätet gemeldete Nebeneinkünfte nachreichen und sich für abgeschriebene Passagen in ihrem eigenen Buch rechtfertigen. Der Effekt zeigte sich sofort in den Umfragen: Nur noch 22 Prozent hielten Baerbock für kanzlertauglich. Am Wahltag im September blieben von den einstigen 28 Prozent noch 14,8 übrig.

Die Radikalsten sind die Ehrlichsten

Die ehrlichste Figur in diesem ganzen Umbau des grünen Männerbilds ist ausgerechnet die, die am wenigsten Anstalten macht, ihn überhaupt als mehr denn Wahltaktik zu verkaufen. Jette Nietzard, ehemalige Bundessprecherin der Grünen Jugend, weist jede Mitschuld progressiver Männerbilder an der politischen Entfremdung junger Männer zurück. Das neue Werben um Fitnessstudios und Pumpvideos betrachtet sie rein instrumentell. Man müsse „in diese Szene reinreichen“, sagt sie, „auch mit populistischen Mitteln“. Mit anderen Worten: Es handelt sich um reine Zielgruppenansprache. An der Substanz ändert sich gar nichts.  

In der Tat haben die Grünen ihre Karikatur bloß freundlich eingefärbt. Der aggressive Pumper wird zum feministischen Pumper, der BMW-Fahrer zum klimabewussten BMW-Fahrer. Über Männlichkeit selbst erfährt man erstaunlich wenig. Denn Männlichkeit erschöpft sich weder in Muskelmasse noch in Motorräumen. Sie beschreibt einen über Jahrhunderte gewachsenen Kanon von Tugenden, die zwar überwiegend männlich codiert sind, sich aber niemals auf Männer beschränkt haben: Mut, Pflichtgefühl, Selbstbeherrschung, Opferbereitschaft, Schutz der Schwächeren. Keine dieser Eigenschaften verliert ihre Relevanz für Männer allein dadurch, dass Frauen sie ebenso besitzen können. Es ist kein Wunder, dass ein Milieu, das „Männlichkeit“ ausschließlich als Problem kennengelernt hat, in ihrer Wiederentdeckung zunächst nur Muskeln, Boxhandschuhe und den Playboy findet. Für konkrete Charaktereigenschaften und zutreffende Gesellschaftsdiagnosen fehlt ihm schlicht die Sprache. 

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Ingo Frank | Do., 9. Juli 2026 - 13:18

Ja nun, immer noch besser, als ein im Geiste Grüner zu sein….. wabei die alles entscheidende Frage wäre, woher denn der „Geist“ kommen soll 😂😂😂😂😂
Es wird immer bizarrer in diesem Land. Der politische Wechsel muss kommen, damit dieser Irrsinn endlich aufhört
MfG a d Erfurter Republik

Markus Michaelis | Do., 9. Juli 2026 - 13:21

Es ist die staatstragende Gesellschaft und vornedran linke Parteien (aber auch Kirchen, Unis, ÖRR, viele Medien etc.), die Politik, Gesellschaft und Demokratie so auffassen, dass man eben kein Arschloch sein soll. Es geht um Gerechtigkeit, Empathie (wie jetzt bei Rehlinger im Cicero), Respekt, Wahrheit, Wissenschaft, Fakten, gegen Rechtsextremismus, Genozide und Postkoloniale Machtstrukturen. Es geht gegen Diskriminierung, gegen Ausbeutung, gegen Unterdrückung.

Um was es scheinbar nie geht, ist das demokratische Aushandeln verschiedener Ziele und Interessen. Menschen sind entweder mit uns, schaffen uns in Punkten von ihrer Wahrheit zu überzeugen, oder sind Menschenfeinde, Männer oder schlimmer.

Unsere Gesellschaft (viele andere auch) ist zuerst werteorientiert, nicht demokratisch. Demokratisch interessant wäre es, wenn die Grünen sagen würden: wir halten Euch nach unseren Maßstäben für totale Arschlöcher, und jetzt würden wir gerne mit Euch demokratisch verhandeln.

Ingbert Jüdt | Do., 9. Juli 2026 - 14:07

... das Defizit nicht mal schnell zwischen zwei Wahlen. Das Kernproblem ist ohnehin die Positionierung des Feminismus seit dem Übergang zum Genderfeminismus Anfang der 1990er Jahre innerhalb der »modernen liberalen Gesellschaft«.

In der 1990 vermeintlich vollendeten liberalen Gesellschaft, in der auch Kapitalismuskritik obsolet geworden schien, war der frühere Horizont von Gegennormen verschwunden, und um noch Distinktionsgewinne als »Gesellschaftskritiker« erzielen zu können, blieb nur noch der Überbietungswettbewerb in der Orientierung an den »siegreichen« Normen, hier: der Frauenemanzipation. Aber die Überbietungslogik führte immer tiefer ins Ressentiment und hat die einstige Emanzipationsbewegung in ein Laboratorium kultureller Repressionstechniken verwandelt.

Die Leichtigkeit, mit der die kulturelle Elite sich während »Corona« gegen guten Gewissens hassenswerte »Feinde der Gemeinschaft« hat einschwören lassen, hat uns ein Feminismus des Ressentiments über Jahrzehnte antrainiert.

Wolfgang Dubbel | Do., 9. Juli 2026 - 14:19

Die Männer für die Sekundär-, die Frauen für die Primärtugenden…

Maria Arenz | Do., 9. Juli 2026 - 15:00

grüner Männlichkeit hab ich bisher immer im Modell Daniel im selbstgehäkelten Pullunder gesehen - selbstverständlich in Regenbogenfarben. Das hat Gründe, die man aus einigermaßen satisfaktoinsfähigen Frauenköpfen auch nicht mit den neuerdings angesagten Mätzchen wieder herausschafft. Unsereins hat ein Gedächtnis wie die Elefanten.

Walter Bühler | Do., 9. Juli 2026 - 15:05

Herr Patni hat recht: Wenn man Politik und Geschlecht in einem intellektuellen Mixer unbesehen miteinander verquirlt, können s Kategorienfehler herauskommen. Ob man die Hautfarbe oder das sexuelle Geschlecht zu einem herausragenden Gegenstand der Politik macht, öffnet man die Büchse der Pandora. Es hat seinen guten Grund, dass unsere Geschlechtsorgane nicht im Gehirn zu finden sind.

Herr Patni hat recht: Wenn man Politik und Geschlecht in einem intellektuellen Mixer unbesehen miteinander verquirlt, können schwere Kategorienfehler herauskommen. Egal, ob man die Hautfarbe oder das sexuelle Geschlecht zu einem herausragenden Gegenstand der Politik macht, in jedem Fall öffnet man die Büchse der Pandora.

Es hat seinen guten Grund, dass unsere Geschlechtsorgane nicht im Gehirn zu finden sind. Selbstverständlich üben diese Organe über jeden von uns eine große Macht aus. Aber sie sind keine Organe für die rationale Bewältigung unserer menschlichen Gemeinschaft und der Welt.

Robert Hans Stein | Do., 9. Juli 2026 - 15:15

Für meinen Teil nehme ich diese Rolle gern an. Nicht nur, weil ich mich wohl darin fühle, sondern auch und vor allem wegen der Reaktionen, die das bei denen auslöst, die ich meinerseits für "Arschlöcher" unabhängig vom biologischen Geschlecht halte. Und ob man es glaubt oder nicht, es gibt genug normale Frauen, die mit diesem idealtypischen Rollenverhalten kein Problem haben, jedenfalls meiner Erfahrung nach. Ob das Haßelmann, Dröge, Nietzhart, Ikkimel, Reichineck, Omas gegen Rechts e.a. das so sehen, kann einem doch herzlich egal sein. Auf die kommt es immer weniger an. Sie wissen nur noch nichts von ihrem Bedeutungsverlust. Und sie merken noch nicht, dass die Menschen sich unter dem Druck ökonomischer Zwänge und politischen sowie kulturellen Nudgings auf substanzielle Probleme zurück besinnen.

Brigitte Miller | Do., 9. Juli 2026 - 16:48

auch gar kein Wunder, dass ein Markus Ganserer bei den Grünen als "Frau" andockte.

Peter Rosenstein | Do., 9. Juli 2026 - 18:59

… 61 Jahre gewartet, damit mir die GRÜNEN erklären können, was Männlichkeit ist. Außerdem verstehe ich nicht, wie auch nur ein Mann mit einem Funken Ehre i. Leib diese Partei wählen kann.

Michael Kühnapfel | Fr., 10. Juli 2026 - 16:30

Antwort auf von Peter Rosenstein

Ja, Herr Rosenstein, das geht mir genauso. Noch schlimmer ist nur die SPD. Wer als Mann die geringste Selbstachtung hat, der wählt und unterstützt diese Parteien nicht.

Sabine Lehmann | Do., 9. Juli 2026 - 19:08

Deutsche Probleme am Geschlecht festzumachen, ist nicht nur sexistisch, es vergisst die herausragende, beeindruckende Beteiligung meiner Geschlechtsgenossinnen von der Östrogenfraktion;-) Ehre wem Ehre gebührt also. Und wo wir schon mal beim Thema sind, frage ich mich, ob man diese ganze diskriminierende Sache mit der Geschlechtszuweisung ohnehin besser ganz abschaffen sollte. Denn seit ich das sprechende Zebra im TV gesehen und leider auch gehört habe, bin ich selbst nicht mehr ganz sicher, ob ich Männchen oder Weibchen bin.....
Moment, ich frag' mal eben den besten Ehemann von allen, was er dazu meint...okay, er liegt grad' mit der Heckenschere in den Rabatten, geht grad' schlecht, wir kämpfen hier schließlich mit elementaren Hürden der örtlichen Botanik;-)
Ergo, der Herbert fragte ja auch schon "Wann ist ein Mann?", und die Antwort lautet:
"Männer stehn' ständig unter Strom,
Männer lügen am Telefon.
Männer sind so verletzlich,
Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich;-)

Ach du liebe Güte, wo ist „er“ eigentlich? Seit gestern Abend gar nicht mehr gesehen…….mal schauen…..die Hecke steht noch….. ach ja und der Göttergatte liegt verhältnismäßig recht erschöpft im Liegestuhl, alles bestens, aber danke der Nachfrage lieber Herr Bühler;-)

C. Schnörr | Do., 9. Juli 2026 - 20:15

… ach so Verständigen sollten zuerst einmal bei Männern anfangen, die wie Frauen aussehen wollen, jeden zum Faschisten erklären und den Hammerschlag als legitime Kommunikation betrachten (vgl. “Maja”, Erfurt, …, KGE).

Heinrich Donpaff | Do., 9. Juli 2026 - 20:43

Was ich selber denk und tue, das traue ich allen anderen zu. Wenn man sich Typen wie den Hofreiter, Andi, oder uns Robert anschaue, dann mag das für die XY Träger in der grünen Partei möglicherweise ja auch zutreffen

S. Kaiser | Fr., 10. Juli 2026 - 10:56

Sehr schön süffisant geschrieben. Man(n) kann hier durchaus Schdenfreude empfinden. Wer die prominenten ProtagonistINNEN der 1sten Reihe vor Augen hat (Dröge, Hasselmann, Brantner, Baerbock, KGE, Nietzard usw), den kann der männliche Wählerschwund nicht wundern.
Vielleicht erklärt das auch den immer noch großen, großen Frust im linken Lager, dass Habeck, der schon fast kultmäßig abgefeiert wurde, abgetreten ist (Tenor vieler LesER-Kommentare „wir hätten ihn haben können“, Subtext: aber die anderen Wähler waren zu blöd ihn, den Messias, zu wählen).
Vielen Grünen ist vermutlich intuitiv klar, dass die BTW 2021 ihr Momentum war, und sie mit Habeck als Kanzlerkandidat hätten viel mehr rausholen können, aber dass ihr damliches Frauenstatut sie um den Wahlerfolg gebracht hat. 2025, nach der verkorksten Ampel, war es dann vorbei. Da können Hofreiter, Banaszak &Co noch so viel Kniebeugen machen, das Image der übergriffigen GouvernantINNEN Partei werden die Grünen so schnell nicht loswerden.

Walter Bühler | Fr., 10. Juli 2026 - 11:59

... und Forschung.

Nach Ansicht der offiziösen grünen Bildungspolitik spielen Männer in der Wissenschaft und in der Forschung eine äußerst fatale Rolle. Denn nach grüner Lesart sind Männer in diesem Bereich nur daran interessiert, Frauen zu verfolgen und zu verdrängen.

Das ist der Grund, warum das Manifest des "modernen Mannes" das Thema "Wissenschaft" mit völligem Schweigen übergeht: Ein grüner "moderner Mann" sollte besser nichts mit Wissenschaft und Forschung am Hut haben!
Das meinen jedenfalls die modernen grünen Anthropo-Logen oder Andro-Logen.
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Man lese hierzu den sehr instruktiven Artikel von Jan Uphoff "Der kleine Unterschied".

Michael Kühnapfel | Fr., 10. Juli 2026 - 16:27

Das habe Sie richtig beschrieben: die Grünen sind nach der SPD die führende Seximus-Partei. Und das wird nicht besser mit ihrem absurden "positiven" Männerbild. Auch das "negative" Männerbild der letzten Jahrzehnte zeichnet einen total verzerrten, ins Negative vergrößerten Mann nach, der mit der Wirklichkeit nicht zu tun hat. Sie folgten damit dem verzerrten Männerbild des "Feminimus". der aus strategisch-ideologischen Gründen negative Handlungen von Männern wie unter einer Lupe ins absurde Vergrößerte, während die guten Handlungen übergangen wurden. Das hat mit dazu beigetragen, dass heute für Jungen fast ausschließlich negative Verhaltensvorbilder existieren, mit den entsprechenden Folgen. Das, was jetzt als positives Leitbild verkauft wird, ist einfach nur lächerlich. Zeigt aber, dass die Grünen in jahrelangem Männerhass zu verfangen sind, dass ihnen eine realitische Betrachtung von Männern und ihren Bedürfnissen nicht möglich ist.