- Der menschengemachte Höllenwinter ist politisch gewollt
Während Feuerwehr und Krankenhäuser am Limit arbeiten, wird in der Hauptstadt der Winter zur menschengemachten Krise. Politisches Versagen, bürokratischer Wahnsinn und grün geprägte Ideologie verhindern selbst den Einsatz von Streusalz. Wie viel Realitätsverlust will Berlin sich noch leisten?
Im Sommer habe ich an dieser Stelle über den „Höllensommer“ geschrieben, und viele linke und grüne Leser fühlten sich davon maximal provoziert. Reden wir also einmal über etwas anderes: den Winter. Dieser fällt in diesem Jahr – im Vergleich zum zurückliegenden Jahrzehnt – ziemlich kalt aus. Dass ein Winter auch in unseren Breiten mal wieder knackig eisig werden könnte, durfte man ahnen. Auch wenn vermeintliche und echte Experten den massenhaften Schneefall in Deutschland schon seit Längerem für beendet erklärt haben. Mir wird dennoch wohl kaum jemand widersprechen, dass die Witterungsbedingungen in diesem Winter herausfordernd, aber keinesfalls katastrophal sind. Trotzdem erlebt unsere Hauptstadt gerade einen ziemlichen Höllenwinter. Und das liegt weniger am Wetter als an einer Mischung aus politischer Inkompetenz und grüner Weltabgewandtheit, die in Berlin alle Bereiche des öffentlichen Lebens durchzogen hat.
Durchschnittlich alle 1,15 Minuten war die Berliner Feuerwehr im Januar im Einsatz. Das macht insgesamt 51.259 Einsätze und damit den einsatzreichsten Monat in der 175-jährigen Geschichte der Berliner Feuerwehr. Die Krankenhäuser laufen voll mit Unfallopfern, und die Politik schaut mehr oder weniger hilflos zu – als wäre dies der erste Winter, der über Deutschland hereinbricht. Es ist eine absurde Situation, über die man schallend lachen müsste, wenn sie nicht so gefährlich für Leib und Leben der Berliner wäre. Es gibt dafür mehrere Verantwortliche.
Da ist zum einen der NABU. Dieser hat in der zurückliegenden Woche im verwaltungsgerichtlichen Eilverfahren die Allgemeinverfügung gekippt, die auch in Berlin den flächendeckenden Einsatz von Streusalz erlauben sollte. Bei dem Naturschutzverband handelt es sich insgesamt um eine sehr rührige Organisation. Er betreut vielfältige Projekte nicht nur in Deutschland, sondern kümmert sich beispielsweise auch um die Wiedervernässung von Mooren in Russland.
Der NABU ist einer der größten privaten Grundbesitzer Deutschlands
Über 20.000 Hektar Land nennt der Verband über seine Stiftung hierzulande inzwischen sein Eigen. Nach Medienberichten erwarb man jüngst etwa 1000 Hektar „hochwertige Buchenbestände“ im Südharz für rund 30 Millionen Euro. Diese sollen künftig „sich selbst überlassen“ werden. In etwa so wie die Konik-Pferde in Schleswig-Holstein, die vor ein paar Jahren in einem dortigen Naturschutzgebiet unter der Obhut des NABU standen und völlig verwahrlost und ausgehungert – viele bereits verendet – aufgefunden wurden. Die Verwilderung weiter Landstriche Deutschlands ist für den NABU nichts Neues. Mir scheint, das ist auch ihr Ziel für die Hauptstadt.
Der NABU agiert hier weniger als Naturschützer, sondern eher als politischer Akteur mit juristischen Mitteln. Öffentlichkeit ist für ihn kein Nebeneffekt, sondern Grundlage seines institutionellen Überlebens.
Das Geld, mit dem der Verband zu einem der größten privaten Grundbesitzer Deutschlands aufgestiegen ist und mit dem beispielsweise auch Artenschutz in Zentralasien betrieben wird, stammt nicht nur aus Millionen an Steuergeldern für diverse Projekte, sondern auch aus Mitgliedsbeiträgen. Damit diese weiter fließen, braucht es Öffentlichkeit – und da kommt das Verbandsklagerecht gerade recht. Über mangelnde Aufmerksamkeit kann sich der NABU nach seinem Erfolg vor dem Berliner Verwaltungsgericht wahrlich nicht beschweren. Nun halte ich unsere Justiz für zu wichtig, als dass sich Lobbyorganisationen ihrer für die eigene PR-Maschine bedienen sollten. Von den unnötigen Verzögerungen für nahezu alle Großprojekte ganz zu schweigen. Das Verbandsklagerecht gehört abgeschafft.
Gesetze sind kein Gottesurteil, sondern veränderbar
Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn die Streusalz-Posse wäre auch anderweitig absolut vermeidbar gewesen. Dazu muss man wissen, dass Berlin eines der härtesten Streusalzregime in der Bundesrepublik unterhält. Die zugrunde liegenden Normen sind ein Mahnmal bürokratischer, ideologiegetriebener, pseudo-ökologischer Gesetzgebung. Denn zum einen gilt nach dem Berliner Naturschutzgesetz ein absolutes Streusalzverbot für das gesamte Bundesland – mit Ausnahme des Anwendungsbereichs des Straßenreinigungsgesetzes. Dieses regelt in bizarrstem Detailreichtum, wann und wo wie viel Streusalz eingesetzt werden darf. Hierzu werden Berlins Straßen und Wege in zwei Einsatzstufen unterteilt. In Einsatzstufe 1 darf bei „extremer Glätte“ Feuchtsalz eingesetzt werden, in Einsatzstufe 2 nur in „besonderen Einzelfällen“ und keinesfalls „streckenbezogen“. Maximal 25 Gramm pro Quadratmeter dürfen es je Einsatz sein. Nichts bleibt dem Zufall überlassen. Das ist schon deshalb bemerkenswert, weil Adressat dieser Reglementierungen auch die Berliner Stadtreinigungsbetriebe sind – eine Anstalt des öffentlichen Rechts, der man offensichtlich nicht zu viel Spielraum einräumen kann oder will. Das Streusalzverbot trifft nicht nur private Grundstückseigentümer und deren Passanten, es trifft die ganze Stadt.
Nun sind Gesetze kein Gottesurteil, sondern veränderbar – zumindest in parlamentarischen Demokratien, wie auch das Land Berlin eine ist. Und da kommt Kai Wegner ins Spiel, der als Regierender Bürgermeister auch Regierungschef von Berlin ist und eigentlich mit einer absoluten Mehrheit regiert. Eigentlich. Denn offensichtlich sah er sich schon vor Tagen dazu genötigt, öffentlich bei den Abgeordneten des Landesparlaments um eine Änderung des Straßenreinigungsgesetzes zu betteln. Vergeblich – und übrigens auch reichlich spät. Also griff man zur Allgemeinverfügung, für die es laut Verwaltungsgericht aber keine Rechtsgrundlage gibt. Wo sollte sie auch herkommen? Die Bitten Kai Wegners nach eben jener Rechtsgrundlage wurden ja nicht erhört. Und so war die Misere reichlich absehbar. Sie ist Ausdruck eines massiven politischen Versagens. So viel Tennis kann Kai Wegner gar nicht spielen, wie ihm jetzt der Kopf rauchen müsste.
Doch abseits der politischen Bankrotterklärung der schwarz-roten Koalition in Berlin gibt es noch eine weitere Verantwortungsebene. Denn die Frage ist doch: Wie sind wir eigentlich hier gelandet? Wie kann es sein, dass wir Hitzeschutzpläne für jeden Sportverein diskutieren und in einem gesamten Bundesland effektiven Glätteschutz verbieten?
Wir folgen einer grün geprägten Emotionalisierung des gesamten politischen Diskurses
Die Antwort hat mit meiner von grüner und linker Seite so geschmähten „Höllensommer“-Kolumne zu tun. Wir diskutieren und entscheiden nicht mehr rational, sondern folgen einer grün geprägten Emotionalisierung des gesamten politischen Diskurses. Und dieser Diskurs verlangt Hitzeschutz, aber keinen Glätteschutz. Streusalz schädige die Vegetation und das Grundwasser, lautet die Begründung. Ein Streusalzverbot ist in dieser Gedankenwelt keine Verhinderung von Gefahrenabwehr, sondern gelebter Naturschutz. Für Natur hält man in Berlin übrigens auch Dinge wie die hunderte Hektar große Industriebrache namens „Tempelhofer Feld“ im Herzen der Stadt.
Insofern zeugt es von besonderer Dreistigkeit, dass ausgerechnet Franziska Brantner Glatteisopfer instrumentalisiert, um gegen Friedrich Merz zu polemisieren. Sie nahm eine Forderung des CDU-Wirtschaftsrates zur Unfallversicherung zum Anlass für folgende Aussage: „Merz will, dass Menschen in Deutschland mehr arbeiten, aber wenn sie sich auf dem Weg zur Arbeit wegen Glatteis ein Bein brechen, will die CDU sie künftig allein lassen? Was haben die Bürger dieses Landes Herrn Merz nur angetan, dass er sie so verachtet?“ Abgesehen von der unseriösen, plumpen und grob irreführenden Polemik habe ich dazu nur eine Frage: How dare you, Frau Brantner?!
Die Zustände in Berlin sind exakt das, wofür grüne Politik steht: die Absage an zivilisatorische Errungenschaften zugunsten vermeintlich übergeordneter Naturschutzbelange. Dafür kämpfen die Grünen und ihr befreundetes Vorfeld – zu dem auch der NABU gehört – in allen Bereichen, von der Landwirtschaft bis zur Energiepolitik und eben auch auf den Straßen. Sie sind die letzten, die sich als Hüterinnen der Glatteis-Gefährdeten aufspielen sollten.
Meinen Berliner Leserinnen und Lesern wünsche ich starke Nerven und, sofern notwendig, gute Genesung. Der einzige Trost ist: Dieser Höllenwinter ist menschengemacht – und damit grundsätzlich in Zukunft vermeidbar.
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veränderbar“
Sag ich doch, bloß um Gesetze zu ändern braucht es nicht nur Mehrheiten sondern noch schwerwiegender, den politischen Willen der Veränderung.
Der Politische Wechsel der Regierungen brachte immer auch Verännderungen in diesem Land.
Wer Union oder SPD wählte wußte genau über die unterschiedlichen politischen Ziele beider Parteien Bescheid. Hinzu kam eine FDP quasi zum austarieren beider Blöcke. Dann kamen die Grünen und verstärkten „links“ Nach der Wende, die SED Erben die den Linken weitere Stimmen zuführten. Die Krönung des Unternehmens : Merkel die die Union ebenfalls nach links rückte und somit die linke Einheitsfront vollendete und damit in Deutschland die Opposition abschaffte.
Wer bitte soll die Gesetze der deutschen linken Einheitsfront denn ändern, die von Union, SPD, grüner Sekte und den SED Erben selbst erdacht wurden ?
Dem gegenüber steht nur die von allen ausgegrenzte AfD als links kritische Opposition
Wer soll was ändern ?
MfG a d Erfurter Republik
Ach! Wäre das schön... ... 😢
[...man wird ja wohl noch mal träumen dürfen... ..., liebe CDU]
[PS: ...und DAFÜR haben wir (Sektion Ost) nun 40 Jahre im Widerstand gekämpft... ...? Für diesen amtlichen Dilletantismus...? /😉]
dem Verdacht, mit den Grünen zu sympathisieren, jedenfalls nicht, wenn sie ihr Konzept Richtung Gesellschaft "ausweiten", aber in ihrem ureigensten Bereich, dem Naturschutz, bin ich doch froh, dass wir sie haben.
Die Homöopatie kann man auch bei Pflanzen "anwenden", jedenfalls was die Symptomatik anbelangt.
Dann schauen Sie sich doch bitte einmal die Symptome der Mittelprüfungen an, die zuviel, aber auch zu wenig Salz beim Menschen hervorbringen, z.B. in Constantin Hering, "Kurzgefasste Arzneimittellehre", Narayana Verlag.
Man muss gar nicht homöopathisch orientiert sein, viele ältere Arzneimittellehren würden uns so etwas wie Balance nahelegen.
Wenn wir Menschen bei zuviel Salz u.a. Bluthochdruck bekommen, was bekommen dann Pflanzen?
Es muss nur ein trockener Sommer folgen?
Es ist nicht ganz verkehrt, mit den Pflanzen zu sprechen.
Meine wenigen Pflanzen dünge ich mit Reiswasser und stärke sie ab und an mit Natrium Chloratum C 30.
Wenn es Alternativen zum Salzstreuen gibt, dann bitte
Ich wohne an der Peripherie unseres Ortes quasi an der höchsten Stelle.
Grundsrücksangenzend nur Felder. Ein Schneepflug oder Beräumung durch Gemeinde habe ich seit 40 Jahren nicht gesehen. Nicht umsonst war unser letztes Auto ein Allrad SUV der die Wahrscheinlichkeit doch wesentlich erhöhte auch bei ungeräumter Straße unser Haus zu erreichen bzw. auch bei Schnee die wichtigsten Dinge zu erledigen.
Streusalz setze ich gar nicht ein. Nicht aus ökologischen Gründen weil das Salz im Tauprozess derart verdünnt und in der Kanalisation zudem noch mit Abwasser und Regenwasser verdünnt wird das es m M nach gar nicht ins Gewicht fällt. Nein sondern weil Straßen und Gehwehge aus Beton oder Bitumen hergestellt werden. Beide Belagarten sind höchst empfindlich gegenüber Frost/Tauwechseln der zusätzlich durch Salz. Oder Lauge vervielfacht wird von der chemischen Belastung ganz abgesehen.
Ich bevorzuge Sägespähne oder Splitt den man für ganz wenig Geld in jedem Baumarkt gesackt kaufen kann.
...es muss heißen:
Welche Alternativen gibt es bei Eis zu Prellungen, Knochenbrüchen oder gar Querschnittslähmung?
Salzstreuen!
So einfach.
Würden Sie mit einer Beckenfraktur auch noch so argumentieren?
Vielleicht auch bei Eisglätte nicht mit adidas-sneekern durch die Gegend laufen?
Streuen und Räumen gehört in der Stadt dazu, aber auch dass die Bürger ihr Verhalten auf veränderte Bedingungen einstellen.
Deutschland hat echt Probleme - eigentlich unglaublich.
lieber Herr Kubicki! Auf den ständig abgesonderten Dummheiten eines Merz müssen wir nicht eingehen, das ist Zeitverschwendung. Aber Auf den Deep State in D. und besonders in Berlin, lohnt es sich ein Auge zu werfen! Der Kay hat scheinbar nicht begriffen, wie das Spiel läuft!? Kay und Bonde sind doch nur Marionetten, die an den Strippen der rotrotgrünen Amtsstuben und Verwaltungen hängen! Justiz, Bildung und Ämter sind komplett unterwandert und alles andere als NEUTRAL! Im Zusammenspiel aller Elemente wird die Wahl der Bürger, gegen Poller und Streusalzverbot, aufgehoben. Erst wenn der rotrotgrüne Geist komplett aus den Amtsstuben und den Bezirken gejagt währe, bestände Hoffnung für Berlin! Aber der gute Kay hat sich ja auch noch, so wie Merz, dem rotrotgrünen Klüngel angedient und wird nun verdienter Maßen, wegen erwiesener Unfähigkeit geschliffen! Wie sie selber andeuten, das Rotgrüne "Gesetzeskorsett" muss weg! Aber Merz hat ja das Verfassungsgericht abgegeben, keine Chance!
Bloß wer soll die Amtsstuben und die Gerichte vom rot grünen Klüngel
„erlösen“ ? Um nicht das böse Wort „Säubern“ zu verwenden ?
Eine „Selbstreinigung“ können Sie doch vergessen, analog dem Frosch,der seinen See selber trockenlegen soll ……
Mir fällt da ehrlich gesagt nix ein ! Da die wesentlichen Gesetze vom Bund bzw. der EU kommen. Und wenn es nicht mehr für Schwarz Rot reicht kommen die Grünen als dritte Linke Kaft ins Spiel. Und zur allergrößten Not sind die SED Erben auch noch da.
So lange die etablierten Parteien noch eine „Einheitsfront“ mit Mehrheiten ohne die AfD zusammenbekommen, keine Chance auf notwendige politische und wirtschaftliche Änderungen in diesem Land.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik
wo Menschen bevorzugt laufen, wenn ich mir das Bild so anschaue.
Kann man spezielle Sohlen für den Winter empfehlen und vielleicht noch eine Möglichkeit, kann man Wärmerohre unter dem Bürgersteig verlegen, je zwei?
Boots zu Röcken, das sieht man doch auf viralen Spaziergängen durch Seoul?
Anderes hat er/sie/es im Rucksack oder vor Ort...
Also wenn uns da nichts einfiele, dann wäre das schade:(
Die Berliner wollen jetzt sicher durch Berlin kommen und nicht erst in fünfzig Jahren (Rohre verlegen - Energiepreise werden jubeln). Empfohlene Schuhsohlen laufen unter Marketing-Gag/Verkaufsargument. Ich habe mobile Schuhspikes, die Senioren nicht helfen, weil zu unsicherer Stand und Gang. Zudem lästig, wenn öfter Gebäudewechsel.
Ja und am besten dann mit Stromversorgung aus schneebedeckten Photovoltaikanlagen ……. Oder mit Atomstrom aus Frankreich, das ginge auch da „Grundlastfähig“ 👍👍👍
Fitness-Studios in Berlin für eine Gehwegheizung anschließen..., dann rüden ALLE - reich/arm/Remmo - mit zur Sicherheit in ihrem Viertel beitragen... ... ☝🤔
(Wichtig! Dieser Vorschlag ist 100% Grünen-kompaibel!! Muss 'nur noch' als 'Berliner Gesetz' formuliert werden..., und die Antragsformulare entwerfen...; und Gehwegheizungs-geschulte Handwerker:innen müssen her... - aber bitte NICHT aus Syrien oder anderen nordafrikanischen Herkunftsländern..., wg. fehlender Fachkompetenz und praktischer Erfahrung..., natürlich nur... ...)
/😉
Die eigentliche traurige Botschaft hinter der vom NABU erstrittenen Verfügung ist doch die offensichtliche und unverhohlene Verachtung ihrer Mitbürger, die durch ihre tägliche Arbeit solch eine Organisation erst ermöglichen. Etwas mehr Demut wäre seitens der "Lurchstreichler" angebracht.
sagte einer meiner besten (Generstionen-) Freunde und Mitinhaber eines ca. 40 Angestellte umfassenden Architektur- und Bauplanungsbüros im Bezug auf Naturschutzvorschriften zum Bauen zu mir: " Wenn das so weitergeht wirst du eines Tages 'im Namen der Bäume' erschossen... ...! " 🤔 - damals lachte ich noch darüber und war der Meinung dass sei Unsinn... ...
Heute bin ich mir da nicht mehr so sicher - ernsthaft. Öko-Faschismus ist auch Faschismus... ..., auch wenn er unter dem Deckmantel des dringenden Umweltschutzes daher kommt..., garniert mit Populistischen und pseudowissenschaftlichen 'Argumenten', welche sich jedoch bei genauerem hinsehen zu 80% als Angstpolemik entpuppen... ...
(Umwelt-) Angst macht das gemeine Volk gefügig... - das war schon immer so, auch im Römischen Reich (und anderen).
"Meinen Berliner Leserinnen und Lesern wünsche ich starke Nerven und, sofern notwendig, gute Genesung." Das ist richtig und honorig; aus rein mitmenschlicher Sicht. Aus rein mitmenschlicher Sicht, wünschte ich allen Steuer zahlenden Mitbürgern das sie diesen Unsinn >>Berlin<< nicht mehr mitfinanzieren müssten. Soweit es den NABU anbelangt, ist dessen Agieren verantwortungslos und brandgefährlich. Herbeigeführte Kollektivhaftung hat als Grundhaltung immer ein diktatorisches Ansinnen. Aber bitte, die Juristerei in Deutschland muß auch hinterfragt werden, nicht nur in diesem Fall. Die Beschleunigung abwärts, scheint sich für dieses Deutschland zu erhöhen. Berlin ist offensichtlich kurz vor dem Aufprall auf die "Mauer." Erfahrung hat man damit ja genug oder schon alles vergessen? Mauern werden in Deutschland gern gebaut.
Erfahrungen mit der Mauer gemacht haben werden weniger..., eine neue progressive Generation mit eindeutig westlicher Wohlstanssozialisierung rückt nach... ..., insbesondere auf NGO- und Aktivist:innen-Ebene!, und gleichzeitig verblasst bei den Älteren die Erinnerung oder wird von Gehirn rosa eingefärbt... ...
Das führt dann (u.a.) dazu, dass es immer grotesker wird... - 'im Land der Tüftler und Erfinder'... 😉
>> Stimme Ihnen vollständig zu!👍
Berlin halt könnte man sagen, aber Probleme gibt es auch auf dem Lande halt etwas anders (Biber Wolf).
Streusalzverordnungen gibt es nicht, man hat Räum und Streupflicht. Aber Hr Kubiki, warum haben sie das Verbandsklagerecht zugelassen bzw. nicht abgeschafft. Dies wäre der erste richtige Schritt gewesen und weitere könnten folgen.
Mögen sie sich die Knochen brechen, die Deppendorfer. Ich gehe davon aus, dass die wenigen Vernünftigen in diesem shithole - man erkennt sie daran, dass sie keine Altparteien wählen, denen dieser Irrsinn zu verdanken ist - sich aufgrund der Tatsache, dass sie noch bei Verstand sind, entsprechen gewappnet haben gegen den real existierenden Surrealismus in ihrer Stadt.
Der ganz Klima-Irrsinn war weltweit nie etwas anderes als ein Politikum, es ging nie um „das Klima“, auch wenn die ganz dummen Vertreter dieser Sektierer und ihrer Jünger (also alle außer die AfD-Anhänger) diesen Blödsinn glauben. Es ging immer um Macht und wer die nun hat, sieht man. Deutschland wird grün regiert, jeder Altparteien-Bückling redet von „Klimaneutralität“ und all dem Blödsinn. Die Welt zieht davon und Dummland irrlichtert umher, noch immer glaubend, der Welt diesen Quatsch aufdrängen zu können.
Ich habe nur noch Hohn und Spott übrig für die Wählerschaft, die dies weiter befördert.
Ich plädiere dafür, Berlin zu einem weiteren Nationalpark zu erklären und sich vollkommen selbst zu überlassen. Jegliche Eingriffe von außen, insbesondere finanzielle Zuwendungen, hätten zu unterbleiben. Nur so ließe sich ohne verfälschende Beeinflussung studieren, welchen evolutionären Weg ein solches System einschlagen wird, z.B. ob Selbstheilungskräfte wirksam werden oder ob bestimmte Clans auch offiziell die Herrschaft übernehmen werden. "Ich sag' euch eins, ich freu' mich drauf." (Zitat KGE).
....neue Mauer drum und sich selbst überlassen.
Wer raus will, muss nachweisen das er sich selbst versorgen kann UND es muss eine entGRÜNEfizierung der "Berlinflüchtlinge" statt finden.
Mal sehen wer am Ende gewinnt.
Linksgrüne Antisemiten oder die zugewanderten Hardcore Antisemiten (Goldstücke)der Sonnenallee.
Ich denke mal, die Goldstücke.
Da mit Ihrem Vorschlag auch Bundesregierung und Bundestag betroffen wären - deren Rückkehr nach Bonn. Oder gleich nach Brüssel.
Die Folgen für Land und Leute einer solchen Politik bekommen die Bürger schon jetzt in ihrem Portemonnaie zu spüren oder wenn die Infrastruktur im Winter zusammen bricht.
Friedrich Merz und seine roten Brüder dürfte das jedoch wenig bis gar nicht interessieren, als Außenkanzler hat man schließlich das Ausland mehr im Blick als die eigenen Staatsbürger zu Hause.
Da wird das Geld was man dringend benötigt in der ganzen Welt verteilt und bemüht sich zu "den Guten" zu gehören, während sich in Berlin die Leute die Knochen auf dem Gehweg brechen, weil's schon daran hapert Salz auf denselben zu bringen.
Was kommt als nächstes Herr Merz, leere Gasspeicher vielleicht oder der Zusammenbruch des Gesundheitssystems ???
Angela Merkel, Olaf Scholz und Friedrich Merz, haben dieses Land in kürzester Zeit dermaßen so ruiniert, das es Jahrzehnte braucht um es wieder auf Vordermann zu bringen.
Zeit für die AfD,da es wirklich dringend einen eisernen Besen benötigt mit dem man dieses Land endlich ausfegt.
Ich finde den Nabu auch überflüssig, aber in der Sache hat er recht. Wenn es Gesetze gibt, die das Streuen verbieten, kann sich auch Behörde/OB nicht darüber hinweg setzen. Sie sagen es Herr Kubicki. Es ist politisch gewollt und wie viele meiner Mitforisten auch sehen wir die Politik in der Pflicht das Gesetz zu ändern. Und wer regiert und wer wird wieder gewählt? So sehr ich mit den Glatteisopfern mitfühle muss ich dennoch sagen. Selbst gewähltes Schicksal.
@Herr Konrad, absolut richtig. Unsinnige Gesetze beschließen und anschließend als Politiker auf die Justiz schimpfen, das ist zwar eine altbekannte Masche, aber nichtsdestotrotz mehr als schäbig.
Den NABU habe ich einst sehr geschätzt und als Kommunalpolitiker unterstützt. Seinen Einsatz für Obstwiesen, Krötenschutz, Urwald und Wölfe etc. fand stets meine Zustimmung, heute jedoch nur noch bedingt. Das Wiederansiedeln von Wölfen in Deutschland – als Beispiel dafür - über alle Auswirkungen, Schäden und Bedenken hinweg, machte mich nachdenklich. Heute ein klares Nein dazu, denn mit Sektierertum retten wir die Welt nicht.
Über eines sollten wir uns klar werden, besonders der NABU und die Grünen. Die Welt ist für uns Menschen da, gleichsam 1. Mose 1,28 wo es heißt: „Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und macht sie euch untertan“. Grund dafür, dass wir sie pfleglich behandeln, bebauen und bewahren sollten, idass sie auch für Menschen die nach uns kommen Grundlage ihres Lebens bleibt. Gibt es einmal den Menschen nicht mehr, kann es uns egal sein, was aus der Erde wird, oder ob sie gar untergeht. Denn wir sind nicht Gott, so dass wir sie grundsätzlich retten müssten.
Die Welt ist in erster Linie für den Umweltschutz und damit für die sie Schützenden da!!
Sonst hätte der Herr uns/Die Grünen ja diese Aufgabe nicht explizit durch die sog. 'Kippunkte' gestellt... ... (und Greta und Lisa auf den Plan gerufen...)
Das kann kein Zufall sein nicht!
/Ironie und Sarkasmus
Entscheidungen ist auch die gegen das Streusalz nicht fachlich fundiert, sondern ausschließlich eine Ausgeburt ideologischen Starrsinns auf Kosten der Gesellschaft. In Berlin brauchte man 16 Jahre kein Salz. Die Bäume haben schon lange nicht mehr die Salzbelastung vergangener Jahrzehnte. Es ist nur verhältnismäßig, hier eine Ausnahmeregelung zuzulassen. Aufgrund nicht Versickerung fähiger Beläge kommt ein Großteil des Salzes nicht in den Boden und wenn, nicht in den Bereich der Feinwurzeln unter der Kronentraufe. Ein Teil des Salzes wird im Boden gebunden. Leider sind ideologisch geprägte, fachlich unhaltbare Entscheidungen mittlerweile zur Regel geworden.
In einem Land, in dem die Farben unserer Nationalflagge jetzt als Zeichen rechtsextremistischer Gesinnung gewertet werden, hat ohnehin seinen Kompass verloren. Im schönen NRW aktuell zu besichtigen im beschaulichen Arnsberg, der Heimat unseres besten Bundeskanzlers den wir je hatten.
Dort hatten Schüler rechtswidrig eine Bahnhofstreppe in Regenbogenfarben angepinselt. Die wurde aber von Unbekannten übermalt mit den Farben Schwarz, Rot, Gold. Das empörte die grün-braune Gesinnungsfraktion von NRW, die ja bekanntermaßen Teil der Landesregierung ist und nur zum Schein von Hendryk Wüst(CDU) geführt wird. Die monströse Empörung gipfelte jetzt darin, dass man die unbekannten Maler als Rechtsradikale bezeichnet hat.
Das Logbuch der Bekloppten und Bescheuerten in Germany, es nimmt langsam aber sicher Brockhaus-Ausmaße an.
Vielleicht geht jetzt dem einen oder andern auf, welche Macht sich das linksgrüne Milieu,dazu zählen leider auch Teile von SPD und CDU, sich über Jahrzehnte geschaffen hat. Über die Parlamente, die vorgeschalteten Ausschüsse , die perfekt organisierten und finanzierten NGO- Pressuregroups, die die öffentliche Meinung bestimmen, wurde ein technik- fortschritts - und in letzter Konsequenz menschenfeindliches Setting geschaffen, in dem man so etwas Simples wie Salzstreuen bei Glatteis verhindern kann. Mit der gleichen Entschlossenheit wird auch das Heizen mit Gas unmöglich gemacht. Dann kann man nicht einmal zuhause im Warmen bleiben, wenn’s draußen glatt ist. Die im Artikel angesprochene Emotionalisierung und Moralisierung jeglicher Debatte, sei es über Banales wie Streusalz, Migration,den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, im Grünsprech stets Pestizide genannt,Energie, Teilzeit, egal was:über Nichts kann in diesem Land noch pragmatisch und zukunftsorientiert diskutiert werden.
Oder die Kunst sich ins eigene Knie zu schießen;) Als ich die ersten Meldungen und Bilder von Stadtreinigungskräften, die vergeblich mit der Spitzhacke o. ähnlichem versuchten Zentimeter dicken Eisbahnen auf Hamburgs Gehwegen zu Leibe zu rücken mitbekam, glaubte ich noch an einen schlechten Scherz oder Schildbürgerstreich. Und im Gegensatz zur Zentrale unserer Freiluftanstalt wie manche meiner Mitkommentatoren/innen gern formulieren dürfen die Hanseschildbürger bis Mitte Februar, Verlängerung nicht ausgeschlossen, und auch weil man die Eisbrecher auf der zugefrorenen Elbe braucht;) auf Treppen und sonstigen Frakturen Vorschub leistenden Gefilden "Tausalz" zur Gesundheitsprophylaxe verwenden. Am besten in homöopathischer Dosierung! Doch dieser Art Gesundheitsvorsorge bleibt den unter Naturschutz stehenden Bewohnern der Zentrale nach wie vor versagt. Denn Gesetz ist Gesetz und überhaupt, übernehmen wir "Keine Haftung für die Garderobe!" MfG
Anscheinend hat Herr Kubicki "vergessen", dass das Gesetz zum Streusalzverbot in Berlin 1978 verabschiedet wurde. Federführend war sein Parteifreund Wolfgang Lüder (FDP) der seinerzeit stellvertretender Bürgermeister und Wirtschaftssenator war-
