- Wie ein intoleranter Islam den Schulalltag erobert
Eine unduldsame Variante des Islam erobert in sozialen Brennpunkten unsere Schulen. Muslimische Schüler versuchen im Auftrag ihrer Eltern, religiöse Normen im Schulalltag zu verankern. Viele Schulen zeigen sich hilflos, weil sie nicht als intolerant gelten wollen.
Immer wieder machen Berichte Schlagzeilen, muslimische Schüler hätten ihre Mitschüler unter Druck gesetzt, um sie zu einem Allah gefälligen Lebenswandel anzuhalten. Dabei nutzen sie virtuos die im Islam üblichen Schlagworte „halal“ für erwünscht und „haram“ für schlecht, weil unislamisch. Mädchen werden schon in der fünften Klasse – also im Alter von zehn Jahren – dazu angehalten, ihre Haare unter einem Kopftuch zu verbergen. In Hamburg ist es an einer Stadtteilschule vorgekommen, dass muslimische Jungen ihre in Glaubensfragen eher lauen Mitschüler gezwungen haben, während des Ramadans zu fasten. An derselben Schule sollen muslimische Schüler auch zum Boykott des Musikunterrichts aufgerufen haben, weil im Islam Musik „haram“ sei.
Diese Meldung ging durch die Presse, nachdem Welt-TV darüber berichtet hatte. Auf Facebook und X verbreitete sich die Nachricht schnell, teilweise auch in fremden Sprachen. In den Medien kam die Islamwissenschaftlerin Yasemin Gökpinar vom Institut für Arabistik der Ruhr-Universität Bochum zu Wort. Sie sagte, im Koran würde Musik unter den „geächteten oder verbotenen Handlungen“ aufgeführt, wie „Spiel um Geld, Prostitution, Alkoholgelage“, weil dadurch „eine ,Ablenkung‘ von Gottesdienst, Gebet und dem Glauben an Gott stattfindet“ (AFP vom 15. Oktober 2025).
Wenn Schüler zum Boykott des Musikunterrichts aufrufen, machen sie sich also eine besonders unduldsame Auslegung des Islam zu eigen, wie sie besonders von Islamisten gepflegt wird. Waren vor Jahren der Anlass für Mobbing unter Schülern noch der „falsche“ Musikgeschmack oder altmodische Klamotten, geht es heute an Brennpunktschulen häufig um ein religiös korrektes Verhalten. Man muss nicht eigens betonen, dass damit eine neue Stufe der Intoleranz erreicht ist, weil die Privatsache Religion plötzlich ins Rampenlicht der Öffentlichkeit gezerrt wird.
Religiöser Konformitätsdruck führt zu mehr Schulgewalt
Dass religiöse Verfeindungen in den Schulen zu mehr Gewalt, Bedrohung, Mobbing und Diskriminierung unter den Schülern führen, belegt das erstmals erstellte „Gewalt- und Konfliktbarometer“, das am 22. Juni 2026 von der Berliner Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) vorgestellt wurde. Problematisch seien, so der Befund, schon die Entwicklungen an den Grundschulen. In den sozialen Medien werde unter Zehnjährigen ein „religiöser und sozialer Konformitätsdruck“ ausgetragen, der sich zu handfesten Auseinandersetzungen steigere. Die Hälfte der Neuntklässler berichtete, dass über sie in den sozialen Netzwerken Gerüchte und Lügen verbreitet würden.
Aber auch Schulbeschäftigte wie Lehrkräfte und Sozialpädagogen werden häufig zu Opfern und beklagen eine zunehmende Verrohung der Kinder und Jugendlichen. Dem Gewalt- und Konfliktbarometer zufolge spricht jeder zehnte Schüler von der 9. bis zur 12. Klassenstufe von einem Druck, religiöse Regeln, darunter beim Essen oder bei der Kleidung, befolgen zu müssen. 40 Prozent der muslimischen Neuntklässler sind der Ansicht, dass religiöse Regeln vor den Schulregeln Vorrang haben. Derselben Ansicht sind außerdem 33 Prozent der christlichen und 18 Prozent der atheistischen Schüler.
Diese Zahlen sind alarmierend. Sie belegen, dass das säkulare Konzept von Schule, das in Deutschland seit 1949 gilt, massiv in Frage gestellt wird. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Handys in den Schulen soziale und religiöse Konflikte schüren, wird er durch diese Studie erbracht. Die Bildungspolitik sollte die richtigen Konsequenzen daraus ziehen.
Das Christentum schwindet, der Islam erstarkt
Mit den Migrationsströmen aus Nahost, Nordafrika und Afghanistan seit 2015 ist auch ein streng gehandhabter Islam nach Deutschland eingewandert. Er trifft auf ein Nachlassen der konfessionellen Bindung der Deutschen, die sich in der hohen Zahl an Menschen manifestiert, die aus beiden christlichen Kirchen austreten. Mehr als 600.000 Menschen haben sich im Jahr 2025 von den beiden großen Kirchen verabschiedet. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) registrierte 2025 rund 350.000 Austritte, der Katholischen Kirche kehrten gut 307.000 Menschen den Rücken. Zum ersten Mal in der Geschichte ist weniger als die Hälfte der Deutschen Mitglied in einer christlichen Kirche.
Bei den nach Deutschland kommenden Muslimen bestätigt sich eine Eigenart, die Migrationsforscher „Identitätsvergewisserung“ nennen. Die strenge Pflege der mitgebrachten religiösen und kulturellen Identität hilft den Flüchtlingen in der Diaspora, das als fremd empfundene Lebensumfeld zu meistern. Die grüne Politikerin Katrin Göring-Eckardt, ehemalige Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestags, hat schon auf dem Parteitag der Grünen am 20. November 2015 – also im Jahr des großen Flüchtlingszustroms – vorhergesagt, was auf Deutschland zukommt: „Deutschland wird bunter werden. Ja, wie toll ist das! Das haben wir uns immer gewünscht. Wahrscheinlich wird es auch religiöser werden. Na klar. Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich sag’ euch eins: Ich freu mich drauf!“
Als Lehrer kann ich mich noch gut daran erinnern, wie die Grünen in Berlin (damals nannten sie sich „Alternative Liste“) dem christlichen Religionsunterricht den Kampf angesagt hatten. Die Unterweisung im Christentum galt den Grünen als reaktionär und weltfremd. Im Verein mit der SPD drängten sie in den Sekundarschulen den Religionsunterricht in eine Nische, indem sie ihm den verpflichtenden Ethik-Unterricht entgegensetzten. So wurde Religion zum freiwilligen Zusatzfach herabgestuft. Der grüne Selbsthass und die dazu komplementäre Fremdenliebe führten dazu, dass man sich über die Zuwanderung von strenggläubigen Muslimen freute, gleichzeitig aber ein bewährtes System des christlichen Religionsunterrichts preisgab.
Gottesstaat statt Grundgesetz
Die massive Zuwanderung von Muslimen hat unangenehme Nebenwirkungen. 2024 veröffentlichte das Kriminologische Forschungsinstitut in Niedersachsen (KFN) eine Studie, aus der hervorgeht, dass die Hälfte der befragten muslimischen Schüler einen islamischen Gottesstaat der Demokratie vorzieht. Auch wenn die Ergebnisse nicht repräsentativ sind, decken sie sich mit den Eindrücken anderer Erhebungen, wie die der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) oder die des Vereins für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung (DeVi e.V.). Linke Parteien und Gruppierungen – auch die Grünen – stellten diese Umfragen sofort unter Rassismusverdacht, weil sie das positive Bild, das sie selbst von den Migranten zeichnen, in Frage stellen.
Dabei liegen die Ursachen für die undemokratischen Einstellungen muslimischer Schüler auf der Hand. Keines der Länder, aus denen die muslimischen Migranten kommen, ist eine Demokratie. Es sind Autokratien, die den Islam als Staatsreligion pflegen, der seinerseits keine andere Religion neben sich duldet. Es sind gleichzeitig Stammesgesellschaften, die patriarchalisch strukturiert sind und eine Einübung demokratischer Verhaltensweisen verhindern. Warum sollten die Migranten, wenn sie die deutsche Grenze überschreiten, plötzlich zu Demokraten werden? Die Schüler, die ihre Mitschüler zu einem gottgefälligen Glaubensverständnis und Verhalten auffordern, zeigen nur, dass sie die Gesetze ihrer Religion für wichtiger halten als die Schulgesetze, die sich in ihren Präambeln auf die Menschenrechte unseres Grundgesetzes, auch auf die religiöse Toleranz, berufen.
Neutralitätsgesetz aufgeweicht
Inzwischen gibt es auch viele Lehrkräfte muslimischen Glaubens in unseren Schulen. Einige Lehrerinnen sorgten auf Aufsehen, als sie mit dem Kopftuch im Klassenzimmer erschienen. In Berlin mussten sie bislang das Kopftuch ablegen, wenn sie Lehrerin bleiben wollten. Grundlage der Entscheidung des Berliner Schulsenats war das Berliner Neutralitätsgesetz, das Lehrern eine neutrale Haltung und Kleidung vorschreibt. Die Klage einer Lehrerin führte bis zum Bundesverfassungsgericht. Dieses urteilte im Jahr 2015, dass ein pauschales Verbot religiöser Bekleidung gegenüber Lehrerinnen mit der Verfassung unvereinbar sei. Verfassungsgemäß sei eine Verbotsregelung allein für Situationen, in denen „das äußere Erscheinungsbild von Lehrkräften zu einer hinreichend konkreten Gefährdung oder Störung des Schulfriedens oder der staatlichen Neutralität führt oder wesentlich dazu beiträgt“.
Die Neufassung des Neutralitätsgesetzes, die der Berliner Senat aus CDU und SPD im Jahr 2025 auf den Weg brachte, sieht vor, dass das Tragen religiöser Kleidung in der Schule erlaubt ist, es sei denn, es liege eine „hinreichend konkrete Gefährdung oder Störung des Schulfriedens oder der staatlichen Neutralität“ vor. Es müssen also objektive und nachvollziehbare Gründe vorliegen, um ein Verbot auszusprechen. Für die Auslegung solcher Gründe gibt es staatlicherseits klare Vorgaben: Nur wenn Lehrerinnen missionarisch auftreten oder Schüler direkt religiös oder weltanschaulich beeinflussen, darf das Tragen eines Kopftuchs verboten werden. Trotz der geplanten Liberalisierung für Schulen bleibt in Berlin das Verbot für die Arbeit in Justiz und Polizei bestehen. Beamtinnen und Beamte dürfen weiterhin keine religiösen Symbole sichtbar tragen. Dies betrifft beispielsweise Polizisten mit Turban oder Justizangestellte mit Kippa. Der Senat hielt vor allem in der Justiz die Neutralität für unerlässlich, da dort staatliche Autorität unmittelbar und für alle sichtbar ausgeübt werde.
Verfassungsrichter sind keine Anwälte des Schülerwohls
Die Verfassungsrichter haben mit ihrer Kritik am Neutralitätsgesetz die Schleusen für eine schleichende Islamisierung der Lehrkörper an unseren Schulen geöffnet. Durch ihr Urteil haben sie das Persönlichkeitsrecht muslimischer Lehrerinnen höher bewertet als das Schutzbedürfnis der Kinder. Dabei haben sie übersehen, dass die religiöse Beeinflussung nicht erst beginnt, wenn gläubige Lehrerinnen die Schüler missionieren. Allein das Tragen des Kopftuchs, das von den islamischen Verbänden schon seit Jahren vehement gefordert wird, ist sichtbarer Ausdruck eines Rollenmodells der Frau, das in den Augen heranwachsender Schülerinnen dazu angetan ist, Religion höher zu gewichten als Bildung.
Dabei wäre es gerade für muslimische Mädchen wichtig, dass sie darin gestärkt werden, das Abitur anzustreben und nicht mit 16 Jahren die Schule zu verlassen, um früh zu heiraten. Auch wenn in vielen muslimischen Ländern das Heiratsalter von Mädchen inzwischen auf 16 bzw. 18 Jahre heraufgesetzt wurde, wird im ländlich-traditionellen Bereich häufig noch früher geheiratet. Mädchen gehen dort nicht selten im Alter von zwölf bis 16 Jahren die Ehe ein, z.T. aus wirtschaftlichen Erwägungen, z.T. zum Erhalt ihres guten Rufes. Wandern Muslime aus ländlichen Gebieten nach Deutschland ein, bringen sie die traditionellen Heiratsmuster mit und praktizieren sie bei uns heimlich. Ich habe an einer Gesamtschule erlebt, dass ein türkisches Mädchen aus der 8. Klasse nach den Sommerferien nicht mehr in die Klasse zurückkehrte. Ihre beste Freundin erzählte mir, Ayshe sei in den Sommerferien in der Türkei mit einem älteren Cousin verheiratet worden.
Verunsicherte Lehrerkollegien
Die Muster, nach denen sich muslimische Schüler gegenüber der Schulleitung und ihren Mitschülern äußern, gleichen sich. Sie lesen sich wie Anweisungen aus einem Lehrbuch des Islamismus: Mädchen und Jungen sollten getrennten Unterricht haben, Schwimmunterricht sei für Mädchen nicht akzeptabel; Mädchen sollten ab der Pubertät von einem männlichen Erwachsenen von der Schule abgeholt werden; Mädchen dürfen erwachsenen Männern – auch ihren Lehrern – nicht die Hand geben; an jeder Schule müsse ein Gebetsraum eingerichtet werden, in dem die muslimischen Schüler ihre rituellen Gebete verrichten können.
Schulleiter und Lehrerkollegien sind verunsichert, wie sie mit solchen Forderungen umgehen sollen. Sie wollen ja tolerant sein. Gleichzeitig wissen sie, dass die meisten dieser Forderungen, wie z.B. die Trennung der Geschlechter, den Schulgesetzen widersprechen. Sie ahnen auch, dass Schüler nicht von sich aus auf solche Forderungen kommen, dass sie vielmehr von den Eltern über ihre Söhne in die Schulen getragen werden. Dahinter steht oft eine politische Agenda der muslimischen Community.
Verharmlosung durch Schulbehörden
Von den Schulbehörden werden die Forderungen muslimischer Schüler häufig verharmlost, um das Bild von der heilen Welt Schule nicht zu beflecken. Der Leiter der Beratungsstelle Gewaltprävention in der Hamburger Schulbehörde, Christian Böhm, äußerte sich im Spiegel, als er mit den Vorfällen an der besagten Stadtteilschule befragt wurde, abwiegelnd: „Ein religiöser Konflikt ist nicht gleich Extremismus.“
Realistischer sind die Vorschläge des Kultusministeriums von Niedersachsen. In seiner „Handreichung für Lehrkräfte, Schulleitungen und pädagogische Fachkräfte“ mit dem Titel „Wie kann Schule präventiv handeln?“ wird die Schwelle benannt, an der bei Schülern die Radikalisierung zum Islamismus droht: „Wenn Jugendliche mit einem Wahrheitsanspruch auftreten, wenn sie andere abwerten (,mobben‘) oder sie unter Druck setzen, weil diese anders denken und leben, als sie es für richtig halten. Das sind ,problematische‘ Positionen und konkrete Anlässe, darüber mit den Jugendlichen ins Gespräch zu gehen.“ Die Radikalisierung findet häufig in den sozialen Netzwerken statt, wo sich Islamisten zuhauf tummeln und in einfühlsam gestalteten Videos die „männliche Ehre“ (Jungen) und die „züchtige Ehre“ (Mädchen) der heranwachsenden Jugendlichen streicheln.
Muslimische Grenzüberschreitungen zurückweisen
Ich habe in meiner langjährigen Lehrtätigkeit an unterschiedlichen Schulen viele politische Moden in die Schule schwappen sehen: die politische Agenda von Hausbesetzern, Autonomen, Atomkraftgegnern, Greenpeace-Aktivisten, Anhängern von Fridays for Future und der Letzten Generation. Am besten kam man mit aktivistisch gestimmten Schülern klar, wenn man ihr Engagement akzeptierte, sie aber im Unterricht zwang, ihre politische Agitation in fachliche Argumentation zu „übersetzen“.
Neu waren für uns Lehrer die religiösen Forderungen muslimischer Schüler, die mit dem Zuzug der Migranten aus muslimischen Ländern seit 2015 einhergingen. Kein Angehöriger einer der vielen in unseren diversen Schulen vertretenen Religionen hatte zuvor Ansprüche gestellt, religiöse Rituale im Schulleben offen ausleben zu dürfen. Alle verrichten ihre Gebete still für sich, ohne dass Mitschüler und Lehrer davon Notiz nehmen. Die Muslime hingegen wollen Sichtbarkeit: beim Fasten im Ramadan, beim Beten im Gebetsraum und bei der Verhüllung heranwachsender Mädchen. Dadurch soll die wachsende Macht des Islam in unserem Land für alle wahrnehmbar gemacht werden.
Wenn muslimische Schüler die Regeln setzen
Was passiert, wenn muslimische Schüler an einer Schule die Mehrheit bilden, konnte man 2025 in der Carl-Bolle-Grundschule in Berlin-Moabit erleben. Die Süddeutsche Zeitung war über ihren Schatten gesprungen und hatte einen ganzseitigen – zutiefst erschütternden – Bericht über die Vorfälle an dieser Schule veröffentlicht. An dieser Grundschule wurde ein schwuler Lehrer von muslimischen Schülern so massiv gemobbt, dass er sich krankschreiben lassen musste. Ein zehnjähriger Schüler hatte zu ihm gesagt: „Du Schwuler, geh weg von hier. Der Islam ist hier der Chef.“ Eine Schülerin der fünften Klasse hatte gesagt, der Islam werde bald siegen, bald würden die Christen „zerstört werden“. Eine Lehrkraft, die anonym bleiben wollte, sagte der Süddeutschen Zeitung: „Der Islam zieht an unserer Schule immer weitere Kreise. Wir Deutschen gehen hier unter.“
Deprimierend war, dass der gemobbte Kollege durch die Schulleitung und die Schulaufsicht des Bezirks Mitte keine Unterstützung erfuhr. An ihm wurde sogar Kritik laut, er habe mit seinem Outing unsensibel gehandelt, weil er die besonderen Bedingungen – sprich: die Vorurteile muslimischer Schüler – nicht berücksichtigt habe. Die Vorfälle zeigen, wie ein dominantes Ausländermilieu – hier der Islam – versucht, an der Schule eigene Regeln durchzusetzen, die dem Erziehungsauftrag der Schule und dem Berliner Schulgesetz diametral widersprechen. Er zeigt auch, dass es an einer Schule einen numerischen Kipppunkt gibt, bei dem die Regeln der Aufnahmegesellschaft von einer durchsetzungsstarken Migrantenschar außer Kraft gesetzt werden können.
Es gibt auch einen Kipppunkt in einem belasteten Wohnquartier. Die Integrationsbeauftragte des Berliner Bezirks Neukölln, Güner Balci, berichtete in einem Interview mit Bild, dass sich die Regeln eines strengen Islam in der islamischen Community immer mehr durchsetzen. Dass junge Menschen nicht frei ihre Partner wählen können, sei „weit verbreitet“, sagte sie: „Für viele gehört das mittlerweile zum Selbstverständnis. Auch, dass Frauen und Mädchen gezwungen sind, jungfräulich in die Ehe zu gehen oder das zumindest vorzutäuschen.“ Immer wieder erfahre sie von konkreten Fällen, weil sich Angehörige hilfesuchend an sie wenden.
Vorbild Dänemark?
Die dänischen Sozialdemokraten haben erkannt, dass unkontrollierte Einwanderung ganze Stadtteile zum Kippen bringen kann, wenn sich Einwanderer für kulturell und religiös überlegen und die angestammten Bewohner für schwach halten. Sie erobern dann das neue Terrain und setzen die Regeln des Zusammenlebens. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen richtete in ihrer Neujahrsansprache 2026 deutliche Worte an die muslimische Community: „Und in Dänemark ist es so: Wenn Demokratie und Religion zusammenstoßen, dann hat Gott Nachrang. Und deshalb an die Menschen, die hierhergekommen sind und Kriminalität begehen: Ihr sollt nicht hier sein. (…) Wir haben eure Dominanzkultur satt. Ihr zerstört das schönste Land der Welt, und das werden wir euch schlicht nicht erlauben.“
Dänemark hat durch eine konsequente Wohnungspolitik die zuvor bestehenden Ausländergettos aufgelöst. In allen Wohnanlagen dürfen nur 50 Prozent Ausländer wohnen. Die soziale Mischung sorgt für eine soziale Kontrolle, die stark zur Befriedung beigetragen hat. Während in den Brennpunkten von Duisburg, Dortmund, Essen, Ludwigshafen und Berlin-Neukölln der Anteil ausländischer Schüler bis zu 100 Prozent beträgt, dürfen in dänischen Schulen nicht mehr als 30 bis 40 Prozent ausländischer Herkunft sitzen. Wenn sich mehr ausländische Schüler anmelden, wird zwischen den Schulen des Stadtteils umverteilt. Im Mittelpunkt steht der Erwerb von Sprachkompetenz. Kinder müssen vor der Einschulung Dänisch beherrschen. Nur so glaubt man, die Chancengleichheit ausländischer Kinder sichern und den Teufelskreis der Gettobildung durchbrechen zu können.
Toleranz einüben
Das dänische Modell fände im Deutschen Bundestag keine Mehrheit. Die SPD hält die Ausländerpolitik der Sozialdemokratin Frederiksen nämlich für rassistisch. Von der Politik alleingelassen, müssen sich die Schulen selbst etwas einfallen lassen, um den friedlichen Umgang in der Schulgemeinschaft zu sichern. Es gibt ein probates Mittel gegen religiöse Intoleranz. An einer Schule, an der ich unterrichtete, organisierte der Lehrkörper an einem Projekttag ein Trainingsprogramm in Toleranz. Die Schüler wurden in kleine Gruppen unterteilt, die sich jeweils eines Grundrechts aus unserer Verfassung annahmen. Sie sollten zu den Rechtsnormen ein Rollenspiel entwickeln, das seine Anwendung im Alltag verdeutlicht. Es ging um folgende Grundrechte: die Menschenwürde (Art. 1), die freie Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2), die Gleichheit vor dem Gesetz, die Gleichberechtigung von Mann und Frau, das Verbot, jemanden wegen seines Glaubens zu benachteiligen (Art. 3), die Freiheit des Glaubens und des Gewissens (Art. 4), die Meinungsfreiheit (Art. 5).
Ein wichtiges Lernziel war die Einsicht, dass die Wahrnehmung eines Grundrechts dort endet, wo die Interessen von Mitschülern tangiert werden. Die muslimischen Schüler lernten, dass Religion bei uns Privatsache ist und dass sie ihre religiösen Interessen nicht gegen die Mehrheit der Schüler durchsetzen dürfen. Die Schule hat nämlich die Aufgabe, das Lernen aller Schüler dadurch zu sichern, dass man sie vor weltanschaulichen, politischen und religiösen Ansprüchen anderer Personen schützt.
Unser Schulleiter war mutig genug, die Eltern von muslimischen Schülern, die sich mit dieser Regelung nicht abfinden konnten, zum Gespräch zu bitten. Er riet ihnen, den Sohn an einer türkischen Privatschule anzumelden. Toleranz ist bei Heranwachsenden immer in Gefahr, durch Unduldsamkeit und Übermotivation in den Hintergrund gedrängt zu werden. Deshalb gehört die Einübung in Toleranz zu den wichtigsten Aufgaben, die unsere Lehrkräfte von der Grundschule bis zum Abitur zu erfüllen haben.
Religiöse Verfeindung wird verharmlost
Wie ein Blick in die Geschichte zeigt, sind religiöse Konflikte potenziell gefährlich. Wenn es um die „letzten Dinge“ geht, sind Menschen bereit, für den richtigen Glauben zu kämpfen, ja ihr Leben dafür zu opfern. Es gehört zu den verstörenden Tatsachen, dass bei uns keinerlei pädagogische Diskussion darüber entstanden ist, wie es dazu kommen konnte, dass zwischen 2014 und 2016 mehr als 1000 Jugendliche – Mädchen wie Jungen – in die Bürgerkriegsländer Syrien und Irak reisten, um als Kämpfer des Islamischen Staats (IS) „Ungläubigen“ den Kopf abzuschneiden und damit vor der Kamera zu posieren.
Diese Jugendlichen haben, bevor sie in die Kampfgebiete ausreisten, in der Schule in Sozialkunde den Menschenrechtskatalog unseres Grundgesetzes kennengelernt, im Literaturunterricht vielleicht sogar die Ringparabel von Lessing gelesen. Bildung hat hier offensichtlich ihre segensreiche Wirkung verfehlt. Sie hat dem religiösen Fanatismus kein demokratisches Wertefundament entgegensetzen können. In unserer offenen Gesellschaft, in der traditionelle konfessionelle Bindungen immer mehr an Bedeutung verlieren, können wir uns nicht mehr vorstellen, was es heißt, sich als Mensch einer religiösen Sache voll – bis zur letzten Konsequenz – hinzugeben.
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Das hätten Sie als Lehrer schon viel früher wissen und berichten können. Und das mindestens 10 Jahre früher, zumal in Berlin!!!
Herr Werner, vieles richtig was Sie schreiben.
Nur vergessen Sie nicht, daß sehr viele Lehrer linksgrünwoke sind (ich will hier nicht sagen feige). Die christlichen Kirchen haben dem nichts entgegenzusetzen, da sie nicht mehr christlich sind, sondern eine linke NGO.
Im Text: "Eine Schülerin der fünften Klasse hatte gesagt, der Islam werde bald siegen, bald würden die Christen „zerstört werden“. Eine Lehrkraft, die anonym bleiben wollte, sagte der Süddeutschen Zeitung: „Der Islam zieht an unserer Schule immer weitere Kreise. Wir Deutschen gehen hier unter.“ Diese Schülerin sagt die Wahrheit und diese Lehrkraft auch.
Sure Ahzab Vers 27
Und Er gab euch zum Erbe ihr Land, ihre Wohnstätten und ihren Besitz und auch ein Land, das ihr (vorher) nicht betreten hattet. Und Allah hat zu allem die Macht.
Habe früher des öfteren geschrieben, die Menschen mögen sich den Koran durchlesen und mehr mit dem Islam befassen. Sie sollten sich Bücher lesen von Islamkirtikern. Auch von ehemaligen Mohammedanern. Sie alle müssen unter Polizeischutz leben. Das ist das neue schöne Deutschland.
Leider bin ich da nur auf taube Ohren gestoßen.
Habe meinen zweiten Teil abgeändert, so hatte ich wenigstens das Glück, daß er gezeigt wurde.
wie stark die Religion Menschen in ihrem Handeln bestimmen kann; denn bei uns hat das Christentum in den letzten Jahrzehnten seine Bindungskraft fast restlos eingebüßt. In meiner Kindheit bestand diese noch, und daher weiß ich, daß die Gebote der Kirche in vielen Familien streng eingehalten wurden und daß ein Ausbrechen aus dem christlichen Verhaltenskanon schwerwiegende Folgen nach sich zog - bis hin zur totalen Ausgrenzung.
Von daher unterschätzen die meisten Leute in Deutschland die Gefahr, die von der islamischen Religion ausgeht.
Erst dann, wenn sie persönlich etwas erleben, das ihnen die Augen öffnet, glauben sie überhaupt daran, daß sich mit der Islamisierung automatisch die gesamte Gesellschaft ändern wird.
"Principiis öbsta" (Widerstehe den Anfängen) - das wußten schon die Römer.
Wenn wir als freie, selbst-bestimmte Bürger nicht schleunigst wirksame Maßnahmen gegen die Durchdringung unseres Alltags mit islamischer Religion u. Kultur ergreifen, ist es für alles zu spät!
Liebe Frau Wallau, meinen Sie nicht auch, daß wir längst über die Anfänge hinweg sind?
Aber mit Mut und Entschlossenheit könnte eine deutsche Regierung doch noch eine Menge von Maßnahmen durchsetzen, mit denen die Islamisierung zumindest einzudämmen wäre. Ganz verschwinden wird der Einfluß des Islams nie mehr.
Einzige Voraussetzung für rettendes Handeln: Die AfD erreicht die absolute Mehrheit in Deutschland!
Da stimme ich Ihnen zu. Ohne eine absolute Mehrheit der AfD wird sich in diesem Lande nichts ändern.
Bis jetzt war die AfD noch an keinen politischen Entscheidungen, die den Untergang Deutschlands vorantreiben, beteiligt.
Allerdings wird sie von dem LinksKonglomerat und bis jetzt auch noch vom *Bürger* keine Chance bekommen, den Beweis zu erbringen, daß sie es evtl. besser kann als diese.
nicht ernsthaft mit der deutschen Regierung assoziieren wolle. Es gab genau drei entschlossene Entscheidungen: die Abschaltung der Kernkraftwerke ohne alternative, nicht fossile Energiequellen zu haben, der Bau von Windrädern ohne Transport und Speichermöglichkeiten für den gewonnenen Strom und die ungeregelte Migration auf Kosten der arbeitenden, Steuern und ins Sozialsystem einzahlenden. Die Entscheidungen waren so mutig und entschlossen, dass sie der Entscheiderin Orden eingebracht haben. Mindestens die, die für die Ordens Verleihung zuständig waren, fanden es prima
Beiträge von mir in die "Warteschleife" gestellt und somit wohl zensiert. Der erste original und noch ein zweiter ohne ein bestimmtes Wort...
Beide völlig harmlos.
Wirklich schade, was aus Art. 5 GG geworden ist, auch in diesem Magazin.
einer wildgewordenen "Wokeness" bzw. einer Einschränkung der Meinungsfreiheit, welche die Links-Grünen mit allen erdenklichen Mitteln durchgesetzt haben.
Wer über die Sprache herrscht, bevormundet auch das Denken in einer Gesellschaft.
Einst war es mal die Kirche mit ihren Index, welche über die Köpfe der Gläubigen
herrschte, jetzt sind es neue weltliche Sekten, wie die Grünen oder die "Black-Lives-Matter"-Bewegung.
Wehren wir uns dagegen, so lange wir können!
vom politischen System in der Schule und endet wie vor wenigen Tagen mit einem von muslimischen Syrern gemesserten Toten in der tiefsten Thüringer Provinz in Bad Langensalza. In der meine liebe Frau geboren ist und ich 1968 mein Abitur ablegte. Gerade mal 4 Km von unserem Wohnort entfernt …..
Deutsche Normalität, da es die Meldung darüber gerade mal in dem mdr Region Nord geschafft hat. …..
Liebe Frau Wallau, Sie schreiben „Wehren wir uns dagegen, so lange wir können.“
Meinen Sie das bezogen auf die allgemeine links/grüne Wokeness, oder auf den Kommentar von Herrn Will? Was Herrn Will betrifft, muss ich gestehen, dass mich das neue Zensieren der Cicero KI auch nervt. Damit bin ich nicht alleine, wie man vielen Kommentaren entnehmen kann. Einer der Gründe, warum
Ich den Cicero schätze, ist das Leserforum. Da gibt es natürlich auch Ausnahmen… Es ist schade, dass es die Redaktion, oder den Chefredakteur, nicht zu interessieren scheint, dass viele (doch meist sehr interessierte) Leser im Forum
nicht erbaut sind von der neuen KI-Zensur. Nun, wenn der Cicero meint, es sich leisten zu können, den Leserwunsch zu ignorieren, muss man halt damit leben, dass der/die eine das Abonnement kündigt. Schade, dass auch hier die Zensurwut Einkehr hält. Angst vor der eigenen Courage? Es könnte ja sein, dass… Schade, schade!!!
Ich dachte bis jetzt, der Cicero ist eine (mutige) Ausnahme!
kam euch allen, die den Cicero wegen einer selbstgewähler Zensur kritisleren, nie der Gedanke, dass er ansonsten Ärger mit dem Verfassungsschutz bekommen könnte, da als liberales Blatt sicher im Visier des Selbigen.
Wir wissen doch alle, dass der Verfassungsschutz sich an bestimmten Worten "aufhängt", im welchen Kontext diese fallen interressiert ihn, je nach dem, gegebenfalls überhaupt nicht.
Liebe Frau Lubig, …“ und co…“ hört sich nicht gerade sehr höflich an. Sorry!!! Ich glaube nicht, dass der Verfassungsschutz sich für unser Leserforum interessiert. Hier ist niemand, der sich so ausdrückt, wie manche in den sozialen Medien. Für meine Begriffe sind unsere Vokabeln durchaus nicht bösartig. Außerdem will niemand den Staat delegitimieren! Bis vor kurzem kam man hier in diesem kleinen Forum ohne KI Zensur aus. Ich sehe es so, dass man beim Cicero sparen will. Ob das eine gute Idee ist, wird sich weisen. Daher, Frau Lubig, Gang runterschalten! Wir sind gottlob nicht bei „X“, Facebook etc.!!!
Muss noch etwas zufügen:
Sie sind noch nicht so lange im Forum dabei, Frau Lubig. Diejenigen von uns (und co.), die schon länger kommentieren, haben daher Schwierigkeiten mit der Zensur! Nix für ungut! (Wie unser verehrter Herr Bühler zu schreiben pflegt! 😉
für was sich derzeit der Verfassungsschutz interressiert, das können wir nur vermuten, auch der Cicero, und deswegen denkt er vieleicht, dass Vorsicht die Mutter der Porzellankiste ist, könnte doch sein. oder?
Ehrlich gesagt, mir fällt zu diesen Beschwerden über Cicero, wirklich kein anderer Grund ein.
liebe Frau Hachenberg.
Allein schon deshalb, weil man sie leicht austricksen kann.
Ich beschäftige mich nicht gern mit Dämlichkeiten.
Ja, Sie haben wohl damit Recht, daß sie annehmen, dem CICERO gehe es um das Einsparen von Kosten, weil durch den Einsatz von KI niemand mehr für die Kontrolle der Kommentare bezahlt werden muß.
Ich sehe aber auch die Gefahr für den CICERO, durch den VS kontrolliert zu werden, als eher gering an.
Wahrscheinlich will Herr Marguier jedes Risiko ausschalten u. gleichzeitig sparen.
Er hat es mit seinem anspruchsvollen Magazin auf dem Markt ja schon schwer genug. Daher kann ich seine Vorsicht gut nachvollziehen.
Ich bin weiterhin froh und dankbar, daß es den CICERO und ähnliche Printmedien gibt, die a u s g e w o g e n und kritisch das Zeitgeschehen beobachten und davon berichten.
Im übrigen kann ich nur wiederholen, was ich seit 2013 vertrete:
Nur mit neuen Leuten - die sind nun mal in der AfD - kann sich etwas zum Guten in Deutschland verändern.
am Cicero …..
Sehen Sie sich doch die „Heerscharen“ an, die die sozialen Medien durchforsten um „unliebsame Äußerungen oder Vergleiche mit unserer Politprominenz“ um diese den Staatsanwälten unseres Landes zuzuführen.
Glauben Sie ernsthaft, dass das sagen wir einmal „leicht kritische Medien in ihrer Abweichung zum Mainstream“ nicht unter Beobachtung stehen ? Und wie eben diese Lesergemeinschaft diese Kritik auffasst, bewertet und möglicherweise „richtig“ verschärft in Ihnen Foren zum Artikel als auch untereinander ? Und dies funktioniert mit der KI wie geschnitten Brot. Wie sagte Bärbel Bohley sinngemäß: Die Stasi Methoden werden wieder kommen. Verfeinert und effizienter ……Sie hörten nie auf zu existieren !
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
CICERO aus Angst vor dem „Verfassungsschutz“ (den ich schon länger immer in „“ setze, weil er längst zum Erfüllungsgehilfen linksgrünwoker Scheindemokraten geworden ist (mal gespannt, ob die KI auch das herausfiltert)) so extrem zensiert, würde ich morgen mein Abo kündigen und dieses Blatt nicht mehr lesen.
Nein, es ist nicht die Angst, es sind wohl eher, da bin ich bei Frau Wallau, die Bequemlichkeit und sicher auch die Kosten. Und wohl auch Gefälligkeitsstreben. Und deshalb ist mein Respekt vor "Marguier &Co" sehr gesunken.
Noch herrscht offiziell Meinungsfreiheit in diesem Lande, noch gilt Art. 5 GG und noch sind es die Verfasser von Kommentaren, die ihre Meinung sagen und nicht das Blatt selbst, nur weil es diese weiter gibt. Hätte man schon Angst, andere zu zitieren, dann wäre man kein politisches Blatt mehr, man wäre ein Haufen Witzbolde.
Ich weiß, ich klinge weltfremd angesichts der Realität in diesem Lande, in dem Art.5 oft nur noch ein Show-Grundrecht ist.
Wir wissen doch, dass es unter den linkswoken Erfüllungsgehilfen nur so von Denunzianten wimmelt, und der liberale Cicero, der dürfte davor nicht gefeit sein, meine Meinung.
möchte ich auf einen entschiedenen Nachteil hinweisen: Der Leser eines Kommentars hat nicht die Möglichkeit, durch einen einfachen Klick zu signalisieren, ob er dem Beitrag zustimmt oder nicht. Durch diese einfache Verbesserung würde das Forum sehr an Plausibilität gewinnen.
Ein Qualitätsmerkmal des hiesigen Forums war von Anfang an die inzwischen leider seitens der Redaktion "aufgeweichte" Pflicht der Nennung von Klarnamen inkl. Vornamen,die eine Entgegnung,Kritik oder Zustimmung mit "offenen Visier" ermöglichen.Auch fände ich aufgrund des hier herrschenden Niveaus der m.E. zivilisierten;) Auseinandersetzungen den Einsatz von Likes oder Dislikes ohne ordentliche Begründung bzw Gegenrede nicht angemessen. Zur Not gibt es ja noch den 👍🏻. MfG
Ohne politischen Rückhalt und juristiche Neutralität wird es keinerlei Chance geben den Islam einzudämmen. Ein grün rotes Vor- und Umfeld mit postnationaler Ideologie ist leicht mobilisierbar.. Merz als " lahme Ente" hat dem nichts entgegezusetze. Wenn er wirklich etwas ändern wollte, Zweifel sind angebracht, müsste er sich mit dem Merkel-Flügel anlegen der, mit Günther und Wüst in der Lage ist seine Kanzlerschaft zu gefährden. In dieser Situation wird er weiter versuchen mit der von Merkel vorgegebenen Linie diesseits der Brandmauer seine Haut zu retten. Neben all den ungelösten Problemen findet er nicht die Kraft und vielleicht auch nicht den Willen sich um den Erhalt einer bürgerlich liberalen Gesellschaft zu kümmern, die durch den erstarkenden Islam und die demografische Realität verschwinden wird
vielen Jahren lese ich von Leuten wie Bassam Tibi, Neçla Kelek, Seyran Ateş, Hamed abdel Samad , Mouhanad Khorchide und anderen mehr, aus Interesse, aber auch um der Information willen. Verfolge Diskussionen und Vorträge.
Es ist staunenswert, wie wenig unsere Politiker und Medien sich für das Thema interessieren.
Aber sie geben den radikalen, z.Teil aus dem Ausland finanzierten Organisationen Geld. Einfach so.
In meinen MINT-Fächern konnte ich oft erleben, dass aus gläubigen (auch christlichen) Familien stammende Kinder sehr gut zusammenarbeiten konnten. In dieser Population gab es wenig fanatische Ausgrenzung, wenn ich mich recht erinnere.
Kann es nicht sein, dass diese Kinder und Jugendliche nicht froh waren, dem sichtbaren ideologischen Umerziehungsdruck in den Fächern Geschichte (Politik) und auch Deutsch wenigstens im Mathematikunterricht zu entgehen?
Unser gewöhnlicher anti-religiöser Durchschnitts-Atheismus (oder "Humanismus"), der sich absurderweise auf die Wissenschaft beruft, wird ebenfalls deutlich weniger aggressiv, wenn man konzentriert bei Sachthemen gemeinsam arbeitet.
Auch wenn er gut gemeint ist, ist ein Unterricht in "Ethik" oder "Pol. Weltkunde" auf ethisch-moralischem Gebiet keineswegs immer erfolgreicher als ein guter, sachbezogener Unterricht in den MINT-Fächern.
... muss zu allererst begreifen, dass auch er/sie selbst - wie jeder andere Mensch - niemals im Besitz der absoluten, reinen Wahrheit sein kann.
Gleichzeitig muss man sich aber auch möglichst gut durchdachte, feste und zuverlässige Überzeugungen oder Glaubenssätze aneignen. Nur wenn wir solche Überzeugungen besitzen, können wir im Leben schnell, tatkräftig und zuverlässig handeln.
Feste Überzeugungen und Positionen sind also absolut notwendig, aber man muss sich immer die Fähigkeit zur Selbstkritik und den Respekt vor den Überzeugungen des anderen bewahren.
unterschreibe ich gerne.
Ich bin auch der Auffassung, daß jeder Mensch selbstkritisch u. kritisch sein und andere Meinungen dulden muß, auch wenn er sie überhaupt nicht teilt. Nur so kann geordnetes und friedliches Zusammenleben funktionieren.
Aber - wie Frau Miller richtig bemerkt - sollte diese Toleranz spätestens dort enden, wo sie auf Menschen stößt, die in höchstem Maße intolerant sind u. dies in ihrem Reden und Handeln auch zum Ausdruck bringen.
Wer Toleranz und Freiheit, die man ihm entgegenbringt, für sich ausnutzt, um
sich umso leichter mit seinem Denken durchzusetzen, mißbraucht diese.
Das kann u. darf nicht geduldet werden!
Neben der 'Toleranz gehört W a c h s a m k e i t zu den wichtigsten Tugenden, über die eine Gesellschaft verfügen muß.
Dies gilt gegenüber äußeren wie inneren Feinden.
Deshalb sage ich ganz klar: Alles, was eine Gefahr für unsere freiheitliche, vom Christentum geprägte, abendländische Kultur darstellt, muß bekämpft werden!
Es wäre in der Tat sehr hilfreich, wurden Politiker, Richter, vor allem Verfassungsrichter, sich der Mühe unterziehen, den Koran zu lesen. Es ist herausfordernd und mühselig.Was dort zu lesen ist steht unserer, in Sonntagsreden früher so gern beschworenen, jüdisch- christlichen Tradition diametral entgegen. Im Koran sind die religiösen Inhalte einer nomadischen,kriegerischenStammesgesellschaft des 8.Jhds. niedergelegt. An den offenbarten Texten abweichende Auslegungen und schon gar nicht Zweifel oder Kritik erlaubt. Es kann im Islam keine Aufklärung geben, es kann keine Anpassung an eine moderne Gesellschaft geben,da neben den Glaubensinhalten im Koran auch ein unantastbares Rechts- und Gesellschaftssystem verankert ist, das für fragile Stammesgesellschaften des 8.Jhd.geeignet war, aber eben nicht in ein moderne, aufgeklärte westliche Welt passt. Konservative, gläubige Muslime können unseren liberalen Lebensstil gar nicht akzeptieren, es würde sie selbst fundamental in Frage stellen
Das Fatale ist, dass sich gläubige Muslime gerade durch die Konfrontation mit dem westlichen, liberalen Lebensstil in ihren konservativen Ansichten bestärkt fühlen. Sie fungieren als Abwehrmechanismus gegen einen für sie nicht akzeptablen Lebensstil. Diese Abwehrhaltung mündet in das im Artikel beschriebene, intolerante Dominanzverhalten um. Fatalerweise lässt man es zu, um eben nicht als intolerant zu erscheinen.Das Urteil des BVG ist in dieser Hinsicht ein Menetekel. Man will einfach nicht begreifen, dass ein konservativer Islam eben nicht mit westlichen Werten kompatibel ist.Es gibt im Islam keine Freiheit des Individuums, es gibt keine Freiheit und Selbstbestimmung für Frauen. Das sind Werte, für die in Europa teils jahrhundertelang gekämpft wurde.Nun gibt man sie innerhalb von Jahren auf, sogar mit der Unterstützung von Verfassungsorganen. Aus falsch verstandener Toleranz gegenüber einer intoleranten Religion. Wer das thematisiert wird-sehr intolerant-als Rassist diffamiert.
.. man lese nur 4. Buch Mose, Kap 21- 25, insbesondere das schreckliche Kapitel 25.
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Ich habe gute Menschen aus vielen Religionen und Ideologien kennen gelernt, so dass ich die Menschen, mit denen ich zu tun habe, ungern auf religiöse Zugehörigkeit reduziere.
frau Sehnert, ich teile Ihre Sorge vor dem intolerantem Fanatismus, der momentan im Islam am sichtbarsten zum Ausdruck kommt.
Aber ich will mir bewusst bleiben, dass sich intoleranter und bösartiger Fanatismus überall entwickeln kann, besonders auch in intoleranten atheistischen Ideologien (wie z. B. im Bolschewismus und im Wokeismus).
Herr Bühler, wir Christen unterscheiden zwischen Altem und Neuem Testament. Das Alte Testament ist doch eher eine religionshistorische Quelle.Entscheidend das Neue Testament, in dem als zentrales Element die Bergpredigt enthalten ist. Im Übrigen sind beide Teile seit jeher einer ständigen Exegese und Kritik unterzogen worden. Das geht sogar soweit, dass ein evangelischer Pfarrer bei einem Kirchentag „Gott ist queer“ plärren darf- ohne jede Konsequenz, bis auf die, sich bei echten Gläubigen lächerlich gemacht zu haben. Versuchen Sie Ähnliches im Islam.Nicht umsonst müssen kritische Muslime wie Frau Ates oder Herr Mansur 7/24 vom BKA bewacht werden.
Natürlich gibt es überall Fundamentalisten, z.B. den Hindufundamentalismus, unter dem wiederum Muslime zu leiden haben.
Hier geht und ging es etwas anderes: geben wir unsere christlichen, westlichen Werte und die Errungenschaften der Aufklärung preis, um einer in ihren archaischen Anfängen steckengebliebenen Religion Raum zu geben.
alles richtig.
Aber im Zusammenhang mit den hier besprochenen aktuellen Problemen kommen Hinweise wie der Ihre halt wie whataboutism daher.
... seine Weisheiten für sich behalten, zumal ich die denglische Fachsprache nicht beherrsche und speziell die eristische Dialektik (oder Rhetorik) überhaupt nur von dem veralteteten Schopenhauer her kenne.
"Whataboutism oder Whataboutismus ist ein rhetorisches Verfahren, das eine Kritik durch den Verweis auf andere Missstände relativiert oder vom eigentlichen Thema ablenkt.
Diese Technik wird häufig verwendet, um unangenehme Fragen oder Vorwürfe zu umgehen, indem man stattdessen auf vermeintliche oder tatsächliche Verfehlungen anderer verweist". wiki Wird gerne angewendet im Zusammenhang mit. Kritik am Islam. Und das nicht nur von Muslimen.
Im Text wird gut beschrieben, wie die Freiheit (und daraus folgend Toleranz und Vielfalt, im nicht-grünen Sine) gegen das religiöse Dogma steht. Das war bezogen auf das Christentum vor Jahrzehnten auch kein Zuckerschlecken, bis geistige Aufklärung, gesellschaftliche Säkularisierung und materieller Konsum die Prioritäten verschob.
Der Islam ist da ein größeres Kaliber, weil er politische Regeln und Alleingültigkeit bisher unwidersprochen bewahrt hat - trotz der verheerenden Bilanz praktisch aller islamisch geprägten Länder.
In westlichen Ländern gibt es keine Sonderstellung des Islam, und wo sie sich herauszubilden droht, muss sie zurückgewiesen werden. Integration muss notfalls erzwungen werden, als Anpassung an die hiesige Kultur. Denn wir mögen multiethnisch und multireligiös (einschließlich a-religiös!) sein - multikulturell können wir nicht sein, da manche Kulturen inkompatibel sind.
