Eine geflüchtete Frau mit ihren drei Töchtern im Garten.
Mit ihrem Satz „Wir schaffen das“ hat Angela Merkel auch ein Versprechen gegeben / Fotos: Barbara Dietl und Johannes Seyerlin

Geflüchtete Menschen - Merkels Versprechen

Mehr als eine Million Flüchtlinge kamen in den vergangenen zwei Jahren nach Deutschland. Kann ihre Integration gelingen? Eine vorläufige Bilanz

Autoreninfo

Petra Sorge ist freie Journalistin in Berlin. Von 2011 bis 2016 war sie Redakteurin bei Cicero. Sie studierte Politikwissenschaft und Journalistik in Leipzig und Toulouse.

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Ein Morgen Mitte Juni, die Con­tainersiedlung Britz im Süden Berlins. Es sind über 30 Grad, es gibt keinen Baum und keine Klimaanlage, Schatten spendet nur das Dach über einem kleinen Sandkasten. Dort steht Aziz Mahmoud, 39, Kurde aus Syrien. Er wohnt mit drei Männern in einem Con­tainer, dicht an dicht. Die Baumängel sind zahlreich: Der Wasserdruck ist zu niedrig, die Toilette verstopft, das Duschbecken läuft aus. 

In Berlin leben noch rund 10 000 Personen in Notunterkünften, bundesweit einzigartig – doch Aziz Mahmoud gehört nicht dazu. Sein Container ist eine der Lösungen, die das Land als Gemeinschaftsunterkunft vorgesehen hat, „temporär und auf drei Jahre beschränkt“. Mahmoud findet, „da ist sogar die Turnhalle besser“. Er würde gerne wieder in seine alte Notunterkunft zurück.

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