- Deutschland braucht ein Drohnenschutzkonzept
Die Notwendigkeit der Abwehr von Drohnen berührt die Grundsatzfrage der Zuständigkeit. Und die ist in Deutschland ungeklärt. Der Staat muss klarstellen, was Unternehmen tun sollen und dürfen – und was seinem Gewaltmonopol vorbehalten bleibt.
Es ist ein Angriff auf unsere Lebensweise, wenn eine Drohne über einem Flughafen auftaucht. Es ist ein Angriff auf unsere Sicherheit, wenn sie über einem Umspannwerk kreist. Und es ist ein Angriff auf die Handlungsfähigkeit des Staates, wenn niemand genau weiß, wer sie stoppen kann und darf. Debatten über die Drohnenabwehr berühren in unserem Rechtssystem politische Grundsatzfragen.
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können heute schon alle möglichen sein, auch Salafisten/Islamisten, echte Linksradikale, Umweltradikale, Rechtsradikale, RAF-Omas, Faschisten, Tschekisten 🇷🇺, Kommunisten 🇨🇳 und sogar befreundete Imperialisten 🇺🇲 mit Gefolge 🇺🇦 (siehe NS2)... - oder ganz einfach nur 'Verrückte aller Art'... ...
Die Sprenstoffdrohne macht's möglich..., Edge-KI zur Steuerung wird es zukünftig noch leichter machen...
Ich will hier gar nicht das Fass aufmachen, ob das zuletzt in Leipzig die Rissen waren oder wer auch immer. Da gehen die Meinungen auseinander und jeder hat da irgendwie für sich recht Herr Veit. Aber Ihr Hinweis auf alle anderen Verdächtigen, die längst auch Drohnen bauen, kaufen, starten, lenken und bestücken können ist zurecht von Ihnen sehr weit gefasst worden. Ich bleibe deshalb was Schuldzuweisungen bei dem Thema anbetrifft zurückhaltend, solange mir keine echten Beweise im kriminalistischen Sinne vorgelegt werden können. Behaupten kann jeder alles. Und jede Seite ist da propagandistisch unterwegs. Und zum Thema: Was nützt uns ein Drohnenkonzeot, wenn es niemand bedienen kann? Wenn es nicht vor Hackerangriffen geschützt werden kann (siehe Datenklau Berlin)? wenn es nicht ausreichend qualifiziertes Personal gibt? Hat die Bundeswehr inzwischen einen Studiengang, der sich mit dieser Technik komplett und allumfassend beschäftigt? Fragen über Fragen.
Aber niemand fühlt sich zuständig. Um wievieles besser fühlt man sich im "Kampf gegen Rechts".
... in der Realität die entscheidende Rolle.
Und wer sich in Leistungs-, Technik- und Wissenschaftsfeindlichkeit so gerne herumwälzt wie die Überzahl der deutschen Journalisten, Politiker, Sozialwissenschaftler, Bildungswissenschaftler usw. - na, der sollte sich nicht wundern, dass ein ungebildetes und verblödetes Volk halt beim fröhlichen Wünsch-Dir-Was der Medien stecken bleibt und nix mehr auf die Reihe kriegt.
Wie damals, als die Nord-Stream-Pipelines gesprengt wurden? Am 3. Januar 2026 verübte jemand einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin-Lichterfelde. Das löste bei eisigen Temperaturen einen tagelangen Blackout aus. Im Spätsommer 2026 folgten mehrere Sabotageversuche an Strommasten in Brandenburg und Sachsen. Die Deutsche Bahn beklagt jährlich 450 bis 600 Fälle von Kabeldiebstahl, die zu Zugausfällen führen.
Betreiber sollen Schutzgeld zahlen, damit der Staat schützen kann? Aber bloss keine Preise erhöhen, gell? Das halte ich für einen falschen Ansatz. Eine Infrastruktur-Maginotlinie bringt nichts, sie schafft lediglich einen neuen Spielplatz für Bürokraten, um neue und teure Vorschriften zu erlassen. Statt Festungen hochzuziehen, sollte der Staat agil und entschlossen genug sein, Täter zu fassen und aus dem Verkehr zu ziehen – oder außenpolitisch klar Kante zu zeigen. Es ist bezeichnend, dass die Behörden bis heute nicht eindeutig belegen können, von wem die Drohnen kamen.
Der Autor hat das deutsche Problem auf den Punkt gebracht: "Drohne - Sondersitzung - Frage nach der Zuständigkeit ". Ich würde ergänzen: Vertagung. Und zwischenzeitlich bindet ein Hobby-Feuerwerker tagelang tausende Polizisten für die Spurensuche und die Fläche der deutschen Umspannwerke vervielfacht sich, um die Energiewende " zum Preis einer Kugel Eis monatlich" umzusetzen.
