Führungswechsel bei der CDU - Kretschmer sollte es machen

Nach dem angekündigten Rückzug Annegret Kramp-Karrenbauers von der CDU-Spitze stellt sich erneut die Führungsfrage. Ein Kandidat würde den Generationenwechsel glaubhaft verkörpern: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Der 44-Jährige kann kämpfen und verfügt darüber hinaus über einen klaren Kompass.

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Michael Kretschmer im sächsischen Landtag/picture alliance

Autoreninfo

Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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Alexander Marguier

Es scheinen gerade die Tage der uneigentlichen Rücktritte zu sein: Thüringens Überraschungs-Ministerpräsident Thomas Kemmerich tritt zurück, um vorläufig im Amt zu bleiben, der thüringische CDU-Fraktionsvorsitzende Mike Mohring hält es ebenso. Und jetzt noch Annegret Kramp-Karrenbauer. Natürlich ist es nachvollziehbar, dass sie vorerst Parteivorsitzende bleibt, denn anders als Andrea Nahles von der SPD hat AKK nicht Knall auf Fall die Brocken hingeschmissen, um sich komplett aus der Politik zurückzuziehen. Aber ein bisschen seltsam mutet es schon an, wenn sie in Aussicht stellt, bis zum nächsten (regulären) CDU-Bundesparteitag im Amt zu bleiben. Der findet nämlich erst nächsten Dezember in Stuttgart statt.

Nächste Personalentscheidung ist schicksalhaft

Es ist kaum vorstellbar, dass die CDU in der tiefsten Krise ihrer Geschichte mehr als ein Dreivierteljahr lang führungslos vor sich hin taumelt. Es war ja AKK selbst, die am Montagnachmittag bei ihrer Verzichtserklärung sagte, das Problem ihrer CDU sei das aus einer Trennung von Parteivorsitz und Kanzlerschaft resultierende Machtvakuum. Eine Vorsitzende aber, von der klar ist, dass sie nicht nur auf ihre Ambitionen als Kanzlerkandidatin verzichtet, sondern ohnehin nur noch interimistisch im Amt ist, wird die Fliehkräfte eher noch verstärken. Deswegen müssen die Dinge eigentlich schneller geklärt werden. Doch „die Dinge“ sind eben extrem kompliziert. Denn die nächste Entscheidung über die Person an der Spitze der CDU wird schicksalhaft für die Zukunft der Partei sein.

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Michaela Diederichs | Mo, 10. Februar 2020 - 17:43

Sie sind immer für eine Überraschung gut. Das nenne ich mal eine kreative Idee.

Hans Jürgen Wienroth | Mo, 10. Februar 2020 - 19:49

In reply to by Gast

Nein, Herr Kretschmer ist keine gute Idee. Wer nach der Regierungsbildung seine Freundin in ein Amt hebt, hat in der Politik nichts verloren, selbst wenn es nach dem Gesetz rechtens war. Spahn hat viel Arbeit geleistet, allerdings war es mehr „Regulierung“ als Marktwirtschaft. Bei Laschet und Merz stimme ich Ihnen zu.
Wenn die CDU sich „erneuern“ will, dann muss sie zu alten „Tugenden“ zurückfinden. Das heißt sozialistische Positionen aufgeben und zur sozialen Marktwirtschaft zurückkehren. Das kostet zunächst sicher viele Wähler, weil man die vom linken Spektrum verliert, ohne alte, verprellte vom rechten Spektrum zurückzugewinnen. Zu viel Vertrauen ist verloren gegangen. Das jedoch ist die Chance gegen einen weiteren Aufstieg der AfD.
Namen habe ich keine, mögliche Kandidaten wurden von der Kanzlerin „versenkt“.

August Klose | Di, 11. Februar 2020 - 23:29

In reply to by Gast

Die einzige kanzlerable Persönlichkeit in der CDU ist Hans-Georg Maaßen, ein Mann mit Charakter.

Michael Sachs | Mo, 10. Februar 2020 - 17:47

Ja das sehe ich etwas anders, jetzt sollte einer der alten Garde das Ruder übernehmen u. den Karren aus dem Dreck fahren, Kretschmer hat doch viel zu wenig Erfahrung, wer ist denn Herr Kretschmer bitte schön, Kretschmer ist ja wieder einer aus dem Osten wie die Merkel was soll das denn bringen, der einzige der die CDU jetzt retten kann ist Merz oder Söder starke rechte Leute damit die CDU wieder gewählt wird, wir brauchen eine neue Konservative CDU die auch mit Trump u. anderen konservativen Führern zurecht kommt, der muß auf Augenhöhe mit denen sein.

Kretschmer ist auch vor Merkel nicht bange. Ich denke nur an seine Widerworte als aus dem Kanzleramt von Hetzjagden in Chemnitz die Rede war. Da hat er klar und deutlich widersprochen, ohne den Namen Merkel auch nur in den Mund zu nehmen. Ob er oder andere Kandidaten das merkelsche Trümmerfeld allerdings in den Griff bekommen, wage ich derzeit allerdings zu bezweifeln. Die Partei wirkt komplett abgewirtschaftet.

Brigitte Simon | Di, 11. Februar 2020 - 18:44

In reply to by Gast

Kretschmer wider(?)sprach Merkel. "Und das auch noch klipp und klar, ohne den Namen Merkel auch nur in den Munde zu bringen". Bravo Herr Kretschmer, sie trauen sich was! Warum keine Benennung Roß und Reiter? Das ließe Kretschmer für mich glaubwürdig erscheinen.
Wie war das noch einmal? Herr Kretschmer hatte vor seinem Wahlkampf kurzfristig keine so große Berührungsängste vor der AfD. Wie gesagt kurzfristig. Eine kleine Gehirnwäsche seiner Chefin und aus die Maus.
Das merkelische Trümmerfeld aufzuräumen schafft er mit rechts bzw. links. Das Boot Merkel und Kretschmer wird funktionieren. Ausnahmsweise ist Kretschmer der Kopf und Merkel der Hals. Wieder gut durchdacht! Denn der Hals Merkel dirigiert den Kopf Kretschmar.

Danke Frau Diederichs für Ihren Hinweis. Ein wohltuender, sachlicher Artikel.
Nur im Ausland sind diese Berichte mit Niveau ohne Haß und Hetze zu le-
sen. Bitte weiterhin Ihre Hinweise!
MfG Brigitte Simon

P.S.: Soeben erfuhr ich, daß der Sprecher der Werteunion sofort seine Tätigkeit
niederlegte. Er und seine Familie werden schlimmstens bedroht!

Die wunderbare Werte-Union kann sich ja als Partei formieren. Mit Leuten wie Maaßen, Sarrazin, Lengsfeld oder Steinbach. Im günstigen Fall schafft sie es, anders als die AfD, nicht nach RECHTSAUSSEN abzudriften. Und kann als vernünftigere Alternative die AfD überall (ausser vielleicht in Sachsen) unter die 5%-Hürde drücken.

Alles das ist aber wenig wahrscheinlich. Innerparteiliche Opposition ist bequemer und völlig unverbindlich.

Klaus Funke | Mo, 10. Februar 2020 - 17:48

Lieber Herr Marguier, wo haben Sie denn diese Idee her? Kretschmer ist einer von denen, die nach Merkels Pfeife tanzen. Er redet ihr nach dem Mund. Im Wahlkampf tat er eine Weile so, als sei er eigenständig und vertrete sächsischen Widerspruchsgeist. Pustekuchen. Ein Umfaller. Er führt in Sachsen die erste "Nationale-Front-Regierung" an und brüstet sich der erste Maurer gegen die AfD zu sein. Ich bin Sachse und Dresdner, und zwar seit meiner Geburt, kein Zugezogener oder Westimport. Habe die Galerie der MP´s erlebt. Keiner hat die Herzen der Sachsen gewonnen, auch Biedenkopf nicht. Machen Sie bitte mal eine neutrale, anonyme Straßenumfrage, was die Dresdner von Kretschmer halten. Von 100 Leuten schütteln 80 bei dem Namen Kretschmer den Kopf oder rennen schreiend weg. Freilich, Skandale hat er noch keine fabriziert, außer dass er seiner Lebensgefährtin, einer MDR-Moderatorin, einen angewärmten Sessel veraschafft hat. Nein, bitte nicht den Kretschmer. Da wollten alle Merkel zurück.

Wilfried Düring | Mo, 10. Februar 2020 - 18:42

In reply to by Gast

Ich bin kein Sachse und kenne Kretschmer nur aus Fernsehauftritten und Interviews. Ich denke, daß Sie zu hart über ihn urteilen und ihn unterschätzen.
Wir werden sehen, wie er die 'Energie-Wende' und den 'Braunkohle-Ausstieg' in Sachsen managt. Wir werden sehen, was passiert, wenn sich Abschalttermine, Elektroautos und Ersatz-Arbeitsplätze als Illusion herausstellen.
Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Grünen irgendwann an Kretschmers Umarmung ersticken. Kretschmer ist nicht dumm!
Zu Herrn Marguiers Vorschlag möchte ich anmerken:
Auf alle Fälle braucht die CDU originäre Ost-Kompetenz.
Im Westen kann man auf Abgrenzung machen und das auch durchhalten
(Linke zwischen 3 und 10; AfD zwischen 6 und 15 Prozent; daher 75+x wählen die etablierten Parteien).
Im Osten sind Linke und AfD von Ausnahmen (Brandenburg) abgesehen, stärker als die SPD; Grüne und FDP kämpfen mit den 5%.
Ab- und Ausgrenzung sind weder gut noch böse - im Osten sind sie auf Dauer unrealistisch!
DAS muß man mal begreifen!

Freiheit wovon, oder wozu? Auch die Ost-Landesverbände sind Teil der CDU, und es kann nicht angehen, dass jeder Ortsverein sich über Beschlüsse der Gesamtpartei hinwegsetzt, nur weil da irgendein Mitglied einen AfDler kennt, der ja "eigentlich ganz in Ordnung ist..".
Wer glaubt, in der CDU nicht richtig aufgehoben zu sein, und meint, er müsse mit einem "Faschisten" wie Hoecke an der nationalen Revolution arbeiten, sollte die CDU verlassen - und sich gleich der AfD anschliessen.
Ein wenig AfD geht nun mal nicht. Gut so.

Wir werden sehen!

In den 90'ern ging auch 'ein bisschen Stasi' nicht.
Es gab gut gemeinte - aber nicht zu Ende gedachte - knallharte Abgrenzungs-beschlüsse der SPD.
Dann kam Hoeppner und sein 'Magdeburger Modell'.
Und irgendwann gab es Koalitionen auf Landesebene (Ringsdorff, Platzeck).
Glauben Sie im Ernst, daß Abgrenzungsbeschlüsse eine Art Ewigkeitsgarantie haben?

Wir werden sehen!

Sie begeben sich sprachlich auf eine Ebene, auf welcher eine kontroverse und beinharte aber sachliche Diskussion nicht mehr möglich ist.
Ihre Formulierung erinnert an die Posener Rede von Heinrich Himmler vom Oktober 1943 (in welcher er die Liquidierung der jüdischen Bevölkerung eingesteht und rechtfertigt) und seine zynische Formulierung von den 'anständigen Juden'.
Zitat: '... Und dann kommen sie alle an, die braven ... Deutschen, und jeder hat seinen anständigen Juden. ... Von allen, die so reden, hat keiner zugesehen, keiner hat es durchgestanden. ... Von Euch werden die meisten wissen, was es heißt, wenn 100 Leichen beisammen liegen, ... oder 1000 daliegen. ... das hat uns hart gemacht. ...'.

Es ist Ihr Recht AfD'ler persönlich auszugrenzen, und Kontakte aller Art zu meiden. Fordern Sie das aber bitte nicht von Anderen!
Es ist das Kennzeichen eines Rechts- und Verfassungsstaates, daß auch 'der Feind' Rechte hat, die unveräußerlich sind! Bei RAF-Leuten war das noch unstrittig.

Manfred Sonntag | Mo, 10. Februar 2020 - 18:55

In reply to by Gast

Herr Funke, ich teile Ihre Meinung zu 100%. Ich bin aus Sachsen und kann mir diese Konstellation nicht vorstellen. Die Beurteilungsfloskel: "Er bemühte sich ..... " trifft meine Einschätzung am besten. Er tut, als ob, redet viel und gerne, aber in Wirklichkeit ist er ein Merkelianer. Kerr Kretschmer mag weder konservative Menschen noch Vorstellungen, sie sind ihm ein Greul. Und was hat Herr Kretschmer der zweiten Deindustrialisierungswelle (Klimapaket) in Sachsen entgegengesetzt? Es soll eine ICE Verbindung von Berlin nach Görlitz gebaut werden! Die Berliner werden dann den Lausitzern aus den Zugfenstern zuwinken, und die Görlitzer sehen nur noch die Schlusslichter wenn der Zug weiter nach Breslau rollt. So wird Industrie 4.0 und Globalisierung im Kleinen aussehen.

Joachim Kopic | Mo, 10. Februar 2020 - 18:57

In reply to by Gast

Der "junge Mann" aus Schleswig-Holstein - Merkels Befürworter ... würd mich nicht wundern, wenn der plötzlich ganz oben steht (noch hat die "Dame die strategische Hoheit auf dem Spielbrett der Regierung")...

...Herr Kopic, der Name beginnt mit G...Herr Günther, Herrn Habecks ehemaliger Vorgesetzer, tingelte bereits Ende 2019 durch die ostdeutschen Länder, um rote Freundschaften zu gründen. Nunmehr distanziert sich Merkel von Sonnyboy´s Werbetour, zumindest in der Öffentlichkeit. Denn augenblicklich ist noch links nicht rechtens.
Für mich kommt Günther als Nachfolger Kramp-Karrenbauers infrage. Kretschmer
als eventueller Bundeskanzler, er ist sehr merkelbezogen. Wachs in ihren Klauen.
Sein tiefschwarzer Nachfolger dürfte bereits in Merkels Schublade versteckt sein.
Wir als Statisten verkleben unseren Mund. Augen schließen wir freiwillig, um unsere
gespaltene Heimat nicht mehr sehen zu müssen.

Volkmar du Puits | Mo, 10. Februar 2020 - 20:43

In reply to by Gast

ich bin Chemnitzer. Und ich kann Ihnen versichern, daß Sie das mit der Demokratie nur falsch verstehen. Sie fühlen sich betroffen. Ich auch, aber wir sind eine Minderheit. Die meisten schauen Tagesschau wie eine Theatervorstellung.
Es ist völlig egal, wer AKK beerbt, Laschet, Ramelow oder der Dalai Lama. Eine Gesellschaft, die die Fortpflanzung eingestellt hat, deren Mütter gegen den Klimawandel protestieren aber nicht gegen die ungenügende Ausbildung ihrer Kinder, die Gesetze erläßt, die Kinder zum Armutsrisiko machen und deren Familienministerium zwar die Antifa unterstützt, das traditionelle Familienbild aber als unzeitgemäß ablehnt, in der Bücher von Lehrerinnen erscheinen, die Kinder als CO2-Emittenten brandmarken ... eine solche Gesellschaft überlebt nicht. Und den Rückweg zur Vernunft haben haben alle verbaut in ihrem Glauben, mit dem mainstream besser abzuschneiden. AKK, Merkel und all diese sind nur Symptome. Also, regen Sie sich nicht auf und bilden Sie eine Rettungsgasse.

da ist was dran. Es ist die Bereitschaft zur Selbstaufgabe die sich als weltumspannende Liebe gibt. Irgendeiner im Forum hatte hier schon auf Franz Werfel hingewiesen, der dies vorausschauend beschrieb.
Das hat auch was wagnerisches und Adolf war ein Verehrer von Wagner. Das steckt wohl in Deutschland drin, unabhängig von der politischen Farbe.

Keine Entschuldigungen für scharfe Irrtümer.Wenn die Leute nicht anders wollen,darf man sie zu nichts zwingen.Gilt umgekehrt natürlich genauso.Wer freiwillig den Weg allen Fleisches gehen möchte,den soll man stoßen.

@volkmar de Puits. Es ist schon erstaunlich, daß sich das Tal der Ahnungslosen auch nach 30 Jahren Westfernsehen, so verschlossen gegenüber der Wahrheit zeigen kann.
Geben Sie bitte Ihre Pessimismus auf und folgen Sie den Sirenen aus der Legende von Odysseus. Es kommen doch genügend Kinder aus Afrika und Nahost bis Afghanistan. Auch ohne zusätzliche Werbemaßnahmen!
Die Erfolge werden mit der größe der absoluten Zahl wachsen. Erste Ergebnisse können Sie in den Schulen und Kindergärten der Problemviertel der Großstädte sehen. Fragen Sie Herrn Bedford Strohm. Alles wird gut. Wir schaffen das!

gabriele bondzio | Di, 11. Februar 2020 - 08:46

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Ist doch alles Show, Herr Funke und müßig Gedanken zu verschwenden.
Wenn Merkel keinen Zweifel daran lässt, dass sie jeden zu „eliminieren“ gedenkt, der aus dem Kollektiv ausschert. Wie auch geschehen ist. Dürfte jeder Kandidat an Ihren Lippen hängen, egal wie er heißt. Mann/Frau will ja schließlich aufsteigen.

Christa Wallau | Mo, 10. Februar 2020 - 17:55

sondern es sind die vielen verwirrten und untereinander zerstrittenen CDU-ler. Unter Merkel
haben sie a l l e ihren eigenen politischen Kompaß
abgeben müssen, um sich von dieser Frau auf Linie bringen zu lassen.
Sollte die endlich weg sein, haben sie erst mal wenig Lust, erneut hinter jemand zurückstehen zu müssen. Da kommt mit Sicherheit zunächst viel
bisher Unterdrücktes u. Verdrängtes an die Oberfläche. Die CDU-ler müssen sich sozusagen erst einmal selber wieder finden. Damit muß der neue Parteivorsitzende und Kanzlerkandidat der CDU zurechtkommen. G l e i c h z e i t i g Durchsetzungskraft und Empathie für die Mitstreiter besitzen - das ist sehr viel verlangt von einem einzigen Menschen.
Aber vielleicht würde es Kretschmer ja schaffen,
jedenfalls halte ich ihn auch für einen potentiellen Kandidaten. Was ihm fehlt, ist das, was Merkel auch gefehlt hat: Erfahrung in einem selbständigen Beruf und Kenntnisse von 40 Jahren Entwicklung und Politik in der BRD v o r 1989.

ich schätze Ihre Kommentare sehr. Aber glauben Sie wirklich, dass, wenn Merkel weg wäre, alles besser wird. Ich vermute, sie wird weiterhin als Graue Eminenz im Hintergrund bis zum bitteren Ende ihre Fäden ziehen. Und dann gibt es auch noch die vielen Beifallsklatscher, die sich über die Jahre ihr angedient habe. Die CDU hat genauso fertig wie die SPD.

Herr Marguier, aus meiner Sicht spricht nichts gegen Herrn Kretschmer. Im Gegenteil. Biografische Daten: von 1998 bis 2002 studierte er Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden und schloss das Studium 2002 als Diplom-Wirtschaftsingenieur ab.

Ich will ja nicht verhehlen, dass ich einen ähnlichen beruflichen Werdegang hinter mir habe. Es ist ein anderer Habitus, der mir sehr vertraut ist. Er denkt nach vorne und hat Führung bewiesen. Es geht um die Zukunft!

Wir haben zuviel Ideologie im Land und dann noch die Hauptstadt Berlin, da wo 1000 Journalisten auf 1000 Politiker treffen (Ironie). Ob das sein Ding ist?

Er wäre ein Kompromiss- Kandidat. Wahrscheinlich wäre die Situation innerhalb der CDU nur ein Teil des Problems, das andere wäre die Frage der Kanzlerschaft. Mit den Grünen, eventuell noch als Nummer 2? Ging wahrscheinlich mit Kretschmer, aber ob das die CDU zerreißen würde?

Klaus Funke | Mo, 10. Februar 2020 - 18:00

Kretschmer soll also auch Kanzler werden? Meinten Sie das, lieber Herr Marguier? Ehrlich? Kretschmer ist der brave Parteisoldat in Reinkultur. Weiß gar nicht, ob er überhaupt einen bürgerlichen Beruf hat und ob er den wirklich ausgeübt hat. Freilich kreist jetzt das Spekulationskarussell. Jeder kann Namen nennen. Doch man bedenke, worum es geht: Vorsitzender der größten politischen Partei Deutschlands und Bundeskanzler!! Wirklich, Herr Marguier, ein ernstzunehmender Vorschlag? Kein Faschingsscherz? Bitte nochmal nachdenken. Meine Vorschläge für diese Funktionen wären: Friedrich Merz - Hans-Georg Maaßen - bitte keine Frau!! Deutschland muss wieder Tritt fassen. Es muss eine Autorität sein, wo es die AfD und die LINKE schwer haben. Kein unbelecktes Leichtgewicht wie Spahn etc. Auch keinen grün Blinkenden wie den Markus Söder. Einen, der im Ausland wie im Inland von Anfang an ernst genommen wird...

Ich möchte Ihrem "Um Gottes Willen!" ein weiteres "Um Gottes Willen!" hinzufügen. In einem noch weiteren Punkt pflichte ich Ihnen bei: Merz ist der Einzige, dem man zutrauen kann, den Laden zusammenzuhalten. Maaßen ist zwar ein tadelloser Mensch und Charakter, aber er besitzt außer der Werte-Union keinen Rückhalt in der Partei. Insofern dürfte er ziemlich chancenlos sein. Er wäre allerdings ein guter Innenminister.

Die Werte-Union, zu der m. W. auch Herr Maaßen gehört, hat die CDU jetzt auch auf Schirm - zur Entsorgung. Herr Brok sprach sogar von einem Krebsgeschwür, wenn ich mich richtig erinnere. Je länger ich drüber nachdenke, desto weniger glaube ich an eine Erneuerung der CDU - egal wer die AKK-Nachfolge antritt und Kanzlerkandidat wird.

Wolfgang Sulzer | Di, 11. Februar 2020 - 08:50

In reply to by Gast

Herr Brok ist der Wiedergänger Herrn von Böttichers,seines Zeichens der Staatssekretär und Vorzimmermensch,welcher bis kurz vor Schluß Bismarcks überlange Herrschaft im Kanzleramt die notwendige Unterstützung nicht versagt hat.Wie gesagt,bis kurz vor Schluß.Dann schwenken solche Leute um.Frau Merkel wird das auch noch erfahren.Dann kann sie es nicht fassen.Die Dame ist nicht informiert.

Maja Schneider | Di, 11. Februar 2020 - 18:51

In reply to by Gast

Ihrer Meinung möchte ich beipflichten, an eine Erneuerung der CDU kann ich zur Zeit auch nicht glauben, zu groß ist der Linksruck unter Merkel und zu klein die Fähigkeit, aus dem durch sie herbeigeführten Phlegma und der Trägheit herauszufinden und sich ernsthaften und sachlichen Auseinandersetzungen zu stellen.

Kulturkapital ist abhängig davon was eine Person mitbringt. Die Ausdrucksweisen müssen in einer Volkspartei viele ansprechen. Bestimmte Denk-Muster müssen erkennbar sein, der Habitus darf jedoch nicht statisch sein. Beweglichkeit im Gegensatz zu Beliebigkeit in sich wandelnden Zeiten.
Wie hier bereits beschrieben, nimmt die „Mitte“ eine bestimmte Stellung in der Struktur ein. Es ist immer auch das Verhältnis oder die Beziehung zur Welt. Da diese Struktur nicht statisch sondern dynamisch ist, befindet sich die breite „Mitte“ immer in einer sozialen Flugbahn, in einer Aufstiegs- und Abstiegsphase, gekennzeichnet auch durch Fortschritt oder Regress. Die „Mitte“ achtet Leistungen, in deren Bewunderung die „Mitte“ aufgewachsen und erzogen ist. Diese Kultur gibt auch ein bestimmtes und funktionstüchtiges Verhalten vor (Werte, Normen, etc.). Sie hat einen demokratischen Grundkonsens.

Sting and Rufus Wainwright Wrapped around your finger 720p
https://www.youtube.com/watch?v=6scVohi0TYI

Michael Sauer | Mo, 10. Februar 2020 - 18:52

Ist das nicht der MP, der Sachsen, dass zu 60% Mitte-Rechts gewählt hat, zur Abwehr der AfD einen rot-grünen Koalitionsvertrag mit schwarzen Einsprengseln beschert hat, nur damit er dran bleiben konnte. Den Job für seine Lebensgefährtin hat schon ein anderer im Forum erwähnt. Fähigkeit zum Wahlkampf ist noch keine besondere Leistung und Befähigung fürs Regieren.

Felix Augustin | Mo, 10. Februar 2020 - 19:21

dass er auch den Merkelschen Kurs verkörpert. Wie eigentlich alle der heutigen CDU/CSU. Hoffnung im Sinne der CDU sehe ich in der Werteunion, bei Herrn Maaßen. Obwohl ich die gesamte Werteunion lieber in der AfD sähe.
Um sich nicht, wie Sie es schreiben, "anbiedern" zu müssen, müsste die Union ein glatte Kehrtwende in der Migrationspolitik vollziehen und würde dann doch wieder sich des Nacheiferns der AfD in den Medien schuldig machen. Ein unlösbares Dilemma.
Sinnvoller wäre die Thüringen-Wahl im nächsten Wahlgang zu dem gleichen bürgerlichen Ergebnis zu führen und ggf. mit dem Bund zu brechen, bzw. auf diesem Weg die geeignete Person an die Spitze zu fördern, die diese Entscheidung gut heißt und bewirbt.
Sollte, selbst durch Enthaltung, die Union Ramelow zum MP verhelfen, wird sie den Weg der SPD gehen.

Detlev Bargatzky | Mo, 10. Februar 2020 - 19:24

Journalisten endlich mal aufhörten, Personalempfehlungen für Polit-Jobs vorzuschlagen?

Mich langweilt es nicht mal mehr sondern führt schlicht zu schlechter Laune.

Wenn ich nur an die dämlichen Fragen denke, die häufig unmittelbar nach der Wahl eines MPs in den Gazetten auftauchen "Kann der/die Neue MP auch Kanzler?"

Klaus Peitzmeier | Mo, 10. Februar 2020 - 20:20

H.Marguier, wie kommen Sie denn auf die Idee?
AKK`s Alter war doch nicht das Problem. Und die Sehnsucht nach Verjüngung der politischen Klasse in Deutschland, sehe ich überhaupt nicht. Mir reicht schon Fridays for Future oder die GRÜNEN-Truppe. Der von Kurz u Macron vertretene Politikstil hat doch nichts mit deren Jugend, sondern deren klaren Ansagen zu tun.
Trump, Orban, Macron, Kurz, Salvini, Johnson äußern sich geradlinig u klipp u klar. Deswegen sind sie erfolgreich. Und weil Vertreter der FDP/CDU/SPD immer politisch korrekt sein wollen, sind sie erfolglos, blaß u austauschbar.
Man weiß bei denen doch schon vorher was sie ins Mikro blasen.
Da reiht sich Kretschmer nahtlos ein. Oder habe ich da was verpaßt? Wir brauchen keine "Frischzellenkur" wie Sie schreiben, sondern Politiker mit Rückgrat statt Haltungsschäden.

Ingo frank | Mo, 10. Februar 2020 - 20:32

Selbst wenn sich die CDU einen Parteivorsitzenden backen würde, ist es ein falscher Kandidat. Wenn schon Merkels Wunschkandidat nach kurzer Zeit aufgibt, wie soll dann ein Parteichef ohne Merkels Gnaden agieren? Die Reihenfolge ist falsch! Zuerst GROKO Ende verbunden mit der Abdankung von Fr. Merkel und dann Klärung Parteichef und Kanzlerkandidat.
Einen Widerspruch kann ich nicht begreifen! Hohe Zustimmung von Merkel einerseits, dauernde Wahlverluste der CDU anderseits. Hohe Beliebtheitswerte von Rammelow , Abwahl von RRG in Thüringen. Da kann doch etwas nicht stimmen! Rational ist das doch nicht zu erklären!

Gruß aus Thüringen

MsFrei | Mo, 10. Februar 2020 - 20:34

Kretschmer wer?
OK, war sehr fleißig im Wahlkampf.
Aber im Westen? Wer kennt ihn hier?

Jetzt wird ein Schwergewicht gebraucht, wieder Orientierung zu bringen.
Und die CDU vom Linksaussen-Kurs abzubringen.

Und dann schnellstens AM abzulösen.

Ihre antidemikratischen Reflexe, Eurorettung, 2015, zuletzt das Verlangen, dass eine Wahl "rückgängig" zu machen sei -in einem Land, in dem sie keinerlei Befugnisse hat!- all das stinkt zum Himmel.

So gebärdet sich eine Staatsratsvorsitzende, aber nicht die Kanzlerin eines demokratischen Deutschland.

Hubert Sieweke | Mo, 10. Februar 2020 - 21:23

konservative Politik zu verkörpern, verkauft sich anschließend an SPD und Grüne. Da muss Herr M. wohl einen schwachen Punkt erwischt haben. F. Merz war um 18 Stimmen unterlegen, sonst würde heute niemand mehr über AKK oder Kanzlerkandidat reden. Er ist der Einzige, der Standing und Weltmann verkörpert, aber nicht solche Provinzler wie Kretschmer, der vom Kritiker zum Merkeljünger wurde. Den würde doch niemand mittragen aus der CDU. Völlig ungeeignet...Ich habe ihn im Wahlkampf in Sachsen gesehen und gehört. Schlimm seine Anbiederung. Glück, das viele Grüne ihn gewählt haben, aus Angst, es käme keine Regierung zustande.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo, 10. Februar 2020 - 21:48

mache aber darauf aufmerksam, dass sie mehr noch als die SPD DIE Partei der Bundesrepublik Deutschland ist.
Ich schrieb schon einmal, obwohl ich sie selbst wählte, dass Scholz evtl. wegen der im Westen völlig unbekannten Frau Geywitz nicht nach vorne kam.
Wird das bei Herrn Kretschmer anders sein?
Zudem befeuerte und konsolidierte Frau Merkel evtl. sehr stark einen linksgrünen Konsens für nicht wenige Politikfelder.
Als SPD´lerin fühlte ich mich erst mit Frau AKK wohl.
Wenn Frau Merkel aufhört, wird dieser Konsens der CDU evtl. anders und dann auch ins Gesicht blasen.
Auch aus Teilen des Ausland, das sich besonderer Zuwendung durch Frau Merkel gewiss sein durfte?
In gewisser Weise gab es keine wirkliche Chance, Frau Merkel früher in ihren wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden.
Jetzt könnten die Erfahrungen mit ihr aber so manche Länder zum Nachdenken gebracht haben.
Will sagen, es ist nicht die ungeheure Lücke, die ihr Nachfolger* füllen müßte, es ist die Fülle der Probleme, die..?

Tomas Poth | Mo, 10. Februar 2020 - 22:11

Einige werden jetzt in den Medien gehandelt. Wenn das man keine Nebelkerzen für pro Merkel sind.

Volkmar du Puits | Di, 11. Februar 2020 - 08:22

In reply to by Gast

lesen Sie die Zeilen unter der der Überschrift des nächsten Cicero-Artikels "Linke nicht viel besser als AfD". Das ist Politik, so geht Journalismus. Ich hab genug, auch hier von Cicero.

Urban Will | Mo, 10. Februar 2020 - 22:52

irgendwann einmal ein Ende haben und dann wird man vielleicht merken, dass es mit den Blauen, deren Aufkommen eine ganz klare Ursache hatte, eine Art der Zusammenarbeit geben kann, die man nicht fortwährend als „anbiedern“ bezeichnen muss.

Es soll da auch anständige Leute geben, mit denen man – so undenkbar zu sein es auch vorgegeben wird – z u s a m m e n a r b e i t e n kann.

Sollte also die liebe schwarze Gemeinde das einmal ernsthaft begriffen haben und mal ernsthaft den Kopf öffnen und die vom Mainstream vorgegebene Pflichtgesinnung in die Tonne werfen, dann ergeben sich ungeahnte Perspektiven.

Die bürgerlich – konservative Linie tat dem Land immer gut und wurde von den Schwarzen verlassen, von i h r.

Nur zu einem Zweck: Machterhalt.

Eine Rückkehr dahin und ein paar Jahre ins Land und es gibt wieder eine klare Linie zwischen den Lagern, ohne all das dämliche Nazi – Geschwätz.

Und klare Optionen für den Wähler.

Wer das einleiten kann, sollte jetzt an die CDU - Spitze.

Christoph Kuhlmann | Di, 11. Februar 2020 - 03:07

Aber eine CDU die blindlings in den Untergang läuft ist durchaus zuzutrauen, zu versuchen den Merkelkurs in abgemilderter Form weiter zu verfolgen. Wer nicht will, der hat schon. Zu schwarz/grün reicht es sowieso nur wenn die Grünen 25%+ holen, es sei denn die FDP überlebt die nächste Wahl und lässt sich mit ins Boot ziehen. Auch unter diesem Aspekt wäre Merz die richtige Wahl. Es wird Zeit, dass das Geld nicht nur ausgegeben wird sondern wieder verdient wird.

Helmut Bachmann | Di, 11. Februar 2020 - 07:38

Die CDU ist zerstört. Das wird nichts mehr. Und übrigens: "Spalter von der Werteunion"? Ist die Propaganda so wirksam?

Stefan Jurisch | Di, 11. Februar 2020 - 07:57

So sehr ich ihn aufgrund seiner Vergangenheit als Pharamalobbyist auch anfangs abgelehnt habe, so macht er doch zur Zeit mit Abstand zu allen anderen Regierungsmitgliedern den ordentlichsten Job. Sicher, er mag noch nicht besonders erfahren sein, aber hat das z.B. Kanzler Kurz in Österreich geschadet? Eher nicht. Ein dynamischer Mensch mit Gestaltungswillen, ebenso wie Spahn, auch wenn ich seine Ansichten nicht immer teile, aber das ist normal. Er bewegt sich aber wenigstens. Merz war schon damals jemand mit großer Klappe und nichts dahinter, und Laschet ist - mit Verlaub - eine Merkel-treue Lusche. Söder ginge vielleicht noch, aber der hat sein Fähnchen in letzter Zeit ein wenig zu sehr in den grünen Wind gehängt.

Marianne Bernstein | Di, 11. Februar 2020 - 12:49

kein schlechterer Kandidat als andere. Aber nach Merkel gibt es viele Machtkämpfe innerhalb der CDU, die in Ossi nie gewinnen kann.
Der Katzenjammer wird noch kommen, denn egal was und wie es kommt, es wird nicht besser werden.

Maria Fischer | Di, 11. Februar 2020 - 14:01

Nicht das Alter ist entscheidend sondern Qualifikation und die politische Ausrichtung nach Außen.
Was alle Parteien im Bundestag derzeit repräsentieren ist eine Spießigkeit und Provinzialität die erschreckend ist.
Neben den „Möchtegern Che Guevaras“ und Öko-Spießern im Links/Grünen Lager hat sich die Union unter Merkel und AKK zu einem bundesweiten Kegelverein entwickelt.
Europa- und Weltpolitik aus dem "Vereinshaus" in Berlin.
Spahn oder Merz sind die Richtigen.
Wolfgang Reitzle ist mit 70 Jahren nach wie vor einer der innovativsten Denker in Deutschland.

Carsten Wolff | Di, 11. Februar 2020 - 16:11

Der eine Autor sagt, dass jetzt Armin Laschet die CDU übernimmt und der andere ist sich sicher, Michael Kretschmer übernimmt........

Wird in der Redaktion eigentlich gewürfelt, oder wie kommt man zu solch einer Meinung?

Lirum, larum, Löffelstiel, wer hier mitmacht, kann bald viel.........

Stefan Bosel | Do, 13. Februar 2020 - 16:35

An diesem Vorschlag, Kretschmer solle CDU-Vorsitzenden und dann auch Kanzler werden, sieht man, dass die Wessis Null-Ahnung vom Osten haben. Das ist ein Phantasievorschlag vom Schreibtisch aus. Kretschmer hat sich vom prof-forma-Merkel-Kritiker zum Merkel-Musterchüler gewandelt, vor allem durch seine Nationale-Front-Regierung hat er Merkel die Vorlage erbracht, wie man die AfD ausgrenzen kann und ein Bündnis mit allen anderen (vorläufig noch ohne LINKE) eingehen kann. Das wird Merkel gefallen haben. Beim Sachsenvolk hat er keinen Rückhalt, da nimmt man ihn als notwendiges Übel hin. Einen Vorgeschmack lieferte er durch die Vorzugsversorgung seiner Lebenspartnerin, einer MDR-Moderatorin. Er kann also auch Korruption. Eine Art Gesellenstück. Im realen Leben hat er noch nichts vollbracht. Studium - ja. und dann?

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