- Ein Politiker aus den Neunzigern
Der Kanzler wird siebzig – aber so richtige Feierlaune will sich in dem von ihm regierten Land nicht einstellen. Die Wirtschaft schrumpft, die Stimmung ist mies und die Zukunft ungewiss. Friedrich Merz ist ein Mann aus besseren Zeiten.
Wen die Götter strafen wollen, dem erfüllen sie den größten Wunsch. Friedrich Merz begehrte seit frühen Tagen nichts so sehr, als an der Spitze zu stehen. Als Sprössling sauerländischer Provinznotabeln zog es ihn schnell in die Zentren der politischen Entscheidung: Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung, Abgeordneter des EU-Parlaments, Mitglied des Deutschen Bundestags, ein brillanter und angriffslustiger Redner.
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schenkt Herr Merz ein Rückgrat zum Geburtstag.
( anatomische Modell)
nur besser werden, wenn Merz nicht der Merz wäre, der er ist. Und weit und breit niemand in Sicht, der auf die unselige Brandmauer "pfeisst" und wenigstens bei den drei übelsten Baustellen, die uns unsere böse Frau aus der Zone und ihre Ampel-Epigonen hinterlassen haben- selbstmörderische Asylpraxis, wahnhafte Energiepolitik und eine nimmersatte, immer dysfunktionalere EU- die Richtung ebenso energisch wie glaubhaft ändert.- um 540 Grad Baerbock!
Merz kann das nicht. Er wird einer der größten Kanzler -nach Körperlänge- bleiben, aber ansonsten als einer der kürzesten und kleinsten in die wieder mal schreckliche deutsche Geschichte eingehen..
Der Autor hat es sehr gut beschrieben. Wenn dieser Mann Kanzler werden konnte, ist das nicht ein Symbol dafür, wie schlecht es um das politische Personal der Republik bestellt ist? Merkel hatte den Vorteil die gute rhetorische Schulung der sozialistischen Kaderpartei genießen zu können. Damit war sie in der Lage, die konservative Partei zu kapern & auf den sozialistischen Pfad umzuleiten. Gleichzeitig entfernte sie alle möglichen Konkurrenten aus den Spitzen der Partei.
Was heute übrig bleibt (leider nicht nur in der CDU) sind Karriere- & „Netzwerker“ ohne eigene Berufs- oder Lebenserfahrung in der freien Marktwirtschaft. Darüber hinaus fehlt denen das Gespür für komplexe Zusammenhänge & strategisches Denken. Mit der Diffamierung der einst hoch geachteten „Querdenker“, die sich immer für das im letzten Satz genannte interessierten, wurden die letzten Feinde der Staatswirtschaft „beseitigt“. Ist damit der Umbau zur DDR 2.0 unumkehrbar oder gibt es noch fähige Politiker mit Charisma?
Dieser Hoffnung erliege ich nicht, denn dann hätte es bereits jetzt eindeutig besser sein müssen. Allein das Zustandekommen dieser Kanzlerschaft und die bisher geschaffenen (Lügen)Tatsachen sprechen doch eindeutig für sich. Da weder ein erkennbarer Wille noch eine, in der derzeitigen Form aufgestellte, kleine Selbstbehinderungskoalition den Willen zu echten Reformen aufbringt, liegt die Vermutung nahe, daß das Gegenteil von besser eintritt. Es ist schon so, daß derjenige, der um der Macht willen, die Zeichen der Zeit nicht erkennt, sang und klanglos untergehen kann. Hat dieser Kanzler überhaupt jemals vorgehabt die völlig verfahrene Situation, aus selbst gewähltem Schicksal, in der sich das Land befindet ändern zu wollen oder ist er lediglich der Sachverwalter und Fortführer destruktiver Ideen? Vorführen lässt er sich ja zur Genüge. Ich find ihr "Happy Birthday" dennoch angemessen, obgleich ein Glückwunsch zum Geburtstag es auch getan hätte.
Das sehe ich ebenfalls nicht so, es ist davon auszugehen, daß Merz nicht noch einmal Kanzler wird. Völlig unverständlich, ist das die Union nach wie vor bei 25-27% der Wählerstimmen liegt. Das wiederum bedeutet für die Zeit um 2029, daß es mit ziemlicher Sicherheit zu einer schwarz-grün-rot-(roten) Koalition unter einem Kanzler Wüst (oder ähnlich) kommen wird. Im Ergebnis wäre das das Ende für Deutschland!
Es wird also nur noch schlechter werden, denn der Michel scheint noch sehr tief im Nebel der Lügen des ÖRR zu stehen. Die „Brandmauer“ der Kommunistin Merkel wird keiner außer Kraft setzen und es wird auch keine Mehrheit > 50% für die AfD ergeben.
wenn überhaupt bis dahin noch was bleibt was Wüst, Günter & Co. mit dem linken Block gemeinsam noch regieren können.
Davon würde ich jedenfalls nicht ausgehen……
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik
"Zu wenig Substanz " - das zeigt sich mustergültig im Umgang mit den subtilen politischen "Freiheiten" seiner Vor-Vorgängerin. Während diese das wagnerianische Repertoire verinnerlicht hat, weicht Merz sämtlichen Sensibilchen aus. Bayreuth als reine Fassade für Smalltalk: das unterscheidet ihn von Merkel und Söder.
Man hat wirklich den Eindruck Merz regiert aus Karrieregründen und nicht um politische Inhalte durchzusetzen. Das war bei Merkel auch nicht anders. Der ganze CDU Apparat hatte sich daran gewöhnt ohne Profil und Vorbereitung in die Koalitionsverhandlungen zu gehen. Merz wurde von diesem Apparat mit gewählt und hat wahrscheinlich alles mögliche versprochen. Man kann Merz nicht anhand seiner Versprechen politisch verorten solange bei der Regierung linksliberale Politik herauskommt und die einzigen nennenswerten Kürzungen genau bei den Gruppen gemacht werden, die laut Versprechen entlastet werden sollten. Die CDU der Mitte gibt kein gutes Bild ab und wird weiter schrumpfen.
Herzlichen Glückwunsch Herr Merz. So viel Anstand muss sein, jemandem wie Ihnen zum Geburtstag zu gratulieren, auch wenn man ihn nicht mag. Mein Geschenk an Sie ? Ich äußere mich nicht weiter zu ihrer Person und Politik heute. Aber wirklich nur heute.
Heuchelei.
Seine Arroganz und die über alles gestellte Sucht, Kanzler sein zu müssen, zerstören gerade das Land, in dem meine Kinder einmal leben sollen.
Er hat, um seine Arroganz zu befriedigen und d Thron zu halten, alle wesentlichen Wahlversprechen gebrochen. Zum Schaden des Landes u d Menschen.
Das ist unverzeihlich.
Er hat sich vor denjenigen i d Dreck geworfen u lässt sich täglich demütigen, die das Land und das Volk hassen, die alles daran setzen, es unwiederbringlich zu verändern, die über Leichen gehen, solange diese Deutsche sind.
Der Applaus für den unseligen, verfassungsfeindlichen Präsidenten hat sie alle entlarvt.
Nein, ich finde keine guten Worte für Merz.
Er ist eine Schande und noch viel mehr: eine Gefahr für Deutschland.
Man wird sehen, ob sich der Restbestand dieser Demokratie nich gg ihn auflehnen kann. Seit vorgestern habe ich da sehr große Bedenken.
Friedrich Merz ist als Kanzler gescheitert, bevor er im Amt war.
Es kommen schlimme Zeiten auf uns zu.
oder einer Kanzlerin zum Geburtstag gratuliert, also fange ich jetzt nicht damit an.
Ich sehe Merz aber auch als einen, der vor allem an die Zeit nach ihm denken sollte.
Das macht er glaube ich, wenn er
die CDU wieder aufbaut.
Er versucht es jedenfalls.
Ich halte ihn, ähnlich wie Scholz, eher für einen stillen Repräsentaten der politischen Macht in der Bundesrepublik Deutschland.
Ich denke, er kann etwas bewegen.
Bin derzeit also zufrieden mit der Bundesregierung.
Die gesellschaftlichen Innen- und Außenverhältnisse besitzen evtl. hohe Fliehkräfte.
Wie soll ich sagen, ich halte Merz für einen FACHMANN.
Etwas viel Besseres konnte uns evtl. nicht passieren.
Die Größe Adenauers wurde mir erst Jahrzehnte nach seinem Tod klar.
Also große Fussstapfen, aber die Bundesrepublik wird es Merz vielleicht einmal danken und wenn nicht?
Das kann für ihn jetzt nicht ausschlaggebend sein.
Versuche er sein Bestes.
Herrn Merz ankreide ist, dass er - soviel Intelligenz und Wahrnehmung der Realität gestehe ich ihm zu - den Niedergang wider besseren eigenen Wissens "gestaltet" und die grün-rote Vermerkelung der CDU auf die Spitze treibt. Mal der wesentlich vernünftigeren JU (J. Winkel) und denjenigen an der Basis, die wegen ähnlicher Empfindungen leider nicht laut grummeln, zuhören: Fehlanzeige. Stattdessen: auf Teufel komm raus Bedürfnis nach Harmonie mit der komplett abgedrehten SPD.
Dem Artikel stimme ich überwiegend zu, allerdings sehe ich nicht, daß Merz je vor hatte etwas zu bewegen, auch sind ihm (politische) Inhalte egal.
Das Grundübel unter dem Deutschland seit Merkel leidet, ist die grünlinke Hegemonie in Politik & Medien.
Wäre Merz konservativ und hätte er den Willen etwas zu bewegen, so hätte er den Wählerwillen respektieren und eine Koalition mit der AfD eingehen MÜSSEN. Mit keiner der Linksparteien wird er Deutschland wieder auf den Pfad des Erfolgs bringen, egal wie viele Schulden gemacht werden, es geht nur noch abwärts!
Die AfD und ihre Wähler sind, wie die jüngste Hetzschrift der Friedrich Ebert Stiftung belegt, keineswegs rechtsradikal, sondern konservativ, sie stehen da, wo der Autor auch Merz verortet, bei der Union der 90er Jahre. Wobei ich diese Einschätzung auf Merz bezogen nicht teile, seine einzige Motivation war/ist es Kanzler zu sein, das hat er erreicht, wie es weitergeht ist ihm egal, er ist 70 und hat finanziell ausgesorgt!
ist in den 90ern stehengeblieben. Man sieht sich immer noch als Mittelpunkt und die Aufgabe sieht man darin, alte Sünden zu erkennen und jetzt der Welt die Hand zu reichen, ihr zu sagen, dass man jetzt alle ernst nimmt und alles gut machen wird.
Nur interessiert sich die Welt nicht mehr für diese Hand und traut uns auch nicht zu, die Dinge jetzt gut zu machen. Nicht nur Merz und Wadephul kämpfen mit ihrer Position in und zu dieser veränderten Welt.
